Jetzt Start Artemis II zum Mond mit 4 Mann. (mV)

DT @, Donnerstag, 02.04.2026, 00:34 vor 17 Tagen 4742 Views

bearbeitet von DT, Donnerstag, 02.04.2026, 00:43

https://www.youtube.com/watch?v=Y_2JGbpTvFk

Start 0:35h MESZ

Morgen früh kurz nach 4 ist Vollmond.

Gabs da nicht irgendeinen Steuerberater aus dem Rheinland der glaubte, der Impulssatz und die Raketengleichung gälten nicht im Vakuum?

DT

PS: Sicher nur alles KI...

Heilige Scheiße, Toilette schon kaputt, hoffentlich geht alles gut

Hardy, der Student @, Donnerstag, 02.04.2026, 11:54 vor 17 Tagen @ DT 4107 Views

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/wissenundtechnik/weltraummission-astronautin-meld...

Entschuldigung, wegen der Wortwahl.
War da nicht was mit einem Flugzeugträger?


Zum Glück kein lebenswichtiger Defekt, es hätte schlimmer kommen können.

Aber generell, solche Raketen gefallen mir tausendfach besser als die, die sie sich anderenorts um die Köppe ballern.

DT, nächstes Mal bitte etwas früher an den Start erinnern. Ich hatte den Termin mal wieder verpennt und war dann nicht live dabei.

Die Dame war die Weltraumklempnerin :) Interview mit der Besatzung

Hardy, der Student @, Samstag, 04.04.2026, 20:00 vor 14 Tagen @ Hardy, der Student 1991 Views

https://www.youtube.com/watch?v=f81dxqUauuk

Bei 4:25 lüftet sie das Geheimnis, wer die Toilette wieder nutzbar machte. [[top]]
Wer kümmert sich ums Klo? Na, wie zuhause, die Dame des Hauses... [[freude]]

Scheint eine gute und angenehme Truppe zu sein, die sie dort hochgeschickt haben.

Und nein, das ist kein überflüssiger Trallalaflug (Brave-KI):

"Die Crew der Artemis II testet während des zehntägigen Flugs vor allem kritische Systeme des Orion-Raumschiffs und der SLS-Rakete unter realen Bedingungen, um die Sicherheit für zukünftige Mondlandungen und Marsmissionen zu gewährleisten.

Systemtests und Manöver umfassen die Überprüfung der Lebenserhaltung (Wasseraufbereitung, Luftversorgung), der Navigation, der Kommunikation über extreme Distanzen sowie die manuelle Steuerung der Kapsel, einschließlich des Simulierens von Andockmanövern mit einer ausgebrannten Raketenstufe. Ein zentraler Testpunkt ist der Hitzeschild, der beim Wiedereintritt Temperaturen von bis zu 2.800 Grad Celsius standhalten muss, sowie die Strahlenschutzkammer, die die Crew bei Sonnenstürmen schützt.

Gesundheit und Notfallprozeduren werden ebenfalls intensiv geprüft, darunter Tests zur Wiederbelebung in Schwerelosigkeit, die Überprüfung medizinischer Geräte wie Blutdruckmessgeräte und Stethoskope sowie das Anprobieren spezieller Orthostase-Bands zur Vermeidung von Kreislaufproblemen nach der Rückkehr zur Erde. Zusätzlich simuliert die Crew den Verlust des Funkkontakts auf der Rückseite des Mondes und führt Kurskorrekturen sowie Triebwerksmanöver durch, um die Flugbahn zum Mond und zurück zu sichern.

Tag 1: Start, Prüfung von Orion-Systemen (Wasser, Luft), Simuliertes Andocken.
Tag 2: Translunar-Injection (Start zum Mond), Test der Lebenserhaltung, Sport im All.
Tag 3: Erste Kurskorrektur, Notfallprozeduren (Herz-Lungen-Wiederbelebung), medizinische Gerätechecks.
Tag 5: Tests der Raumanzüge (Anlegen, Druck, Essen/Trinken im Anzug).
Tag 6: Vorbeiflug am Mond, Dokumentation, Test des Funkausfalls auf der Rückseite.
Tag 8: Bau einer Strahlenschutzkabine, manuelle Flugsteuerung, Flugmanöver.
Tag 9/10: Vorbereitung auf Wiedereintritt, Test der Kompressionskleidung, Hitzeschild-Härtetest.
Die Mission dient als Generalprobe für Artemis IV und den späteren Aufbau einer Mondbasis, wobei auch deutsche und europäische Technologien wie das Servicemodul aus Bremen, Strahlungsdetektoren aus Köln und das Sternennavigationssystem aus Jena ihre Leistung unter Beweis stellen."


Wenn dann später mal hoffentlich ein Flug inclusive Mondlandung und erfolgreicher Rückkehr klappt, dann kommen garantiert wieder welche hinterm Busch hervor und meinen:
Wie kann das sein? Das kann doch gar nicht funktionieren.
Alles Fake!

Eine Mondumrundung - zu mehr reichts auch nach 50 Jahren nicht. Ein überflüssiger Non-Event (kwT)

Odysseus @, Donnerstag, 02.04.2026, 16:15 vor 17 Tagen @ DT 3281 Views

Wernher von Braun - der brauchte nur einen Rechenschieber.

SevenSamurai @, Donnerstag, 02.04.2026, 17:10 vor 17 Tagen @ Odysseus 3655 Views

Für die jüngeren unter uns - und nein, auch ich bin bereits mit einem Taschenrechner aufgewachsen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Rechenschieber

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Weder Russen noch Chinesen haben das bisher gemacht

FOX-NEWS @, fair and balanced, Donnerstag, 02.04.2026, 17:51 vor 16 Tagen @ Odysseus 3764 Views

Beim Apollo Programm wurden die Systeme übrigens auch Schritt für Schritt getestet. [[top]]

Grüße

--
[image]

Afuera!

Die wollen doch nur nochmal beweisen, dass der Mensch den Van-Allen-Gürtel überlebt

Martin @, Donnerstag, 02.04.2026, 19:42 vor 16 Tagen @ Odysseus 3528 Views

Nachdem in der letzten Zeit vermehrt Zweifel aufkamen, ob es die Mondlandung 1969 gegeben habe, weil der mensch das doch gar nicht überleben könne, soll jetzt endlich das der gegenteilige Nachweis erbracht werden [[zwinker]] . Die Zweifler werden jetzt genau darauf schauen, ob die vier Astronauten tatsächlich an Bord waren - könnte ja gefaked sein :-P.

Auch wenn sich die Strahlenbelastung als nicht so gefährlich herausstellt, ist das noch lange kein Beweis

BerndBorchert @, Donnerstag, 02.04.2026, 20:18 vor 16 Tagen @ Martin 3450 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Donnerstag, 02.04.2026, 21:21

für die Echtheit der angeblichen Mondlandungen 1969 bis 1971, denn andere Zweifel bleiben bestehen.

Mein Haupt-Zweifel an der Echtheit stellt übrigens die sogenannte Mondlandefähre dar. Dieses Ding muss wieder hochsteigen zur Rakete, die in ca. 5 km Höhe mit einer rasenden Geschwindigkeit von ca. 2000 km/h kreist. Nicht nur, dass dieses Ding ebenso hoch kommen muss und ebenfalls auf solche 2000 km/h beschleunigt werden muss, sondern das ganze Manöver muss auch bis auf die *Sekunde* genau getimed sein UND örtlich stimmen, sonst treffen sie sich nicht zum Andocken. Unmöglich! - die Mondlandung ist ein Märchen!

[image]

Bernd Borchert

Das Kommandomodul fliegt in ca 110 km Höhe über dem Mond. (mTuL)

DT @, Donnerstag, 02.04.2026, 23:57 vor 16 Tagen @ BerndBorchert 3250 Views

Nicht in 5 km, wie von Dir behauptet.

Siehe zB hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_10

Hast Du den spezifischen Impuls des Triebwerks des Aufstiegsmoduls überprüft und in die Raketengleichung eingesetzt und mit der Mondanziehungskraft von 1/6g ausgerechnet, daß Du die nötige Höhe von 110 km und die nötige Umlaufgeschwindigkeit nicht erreichen kannst?

Dann glaube ich Dir Deine Aussage. Ansonsten ist das einfach nur Geraune.

Und wieso soll das Docking-Manöver nicht funktionieren? Bevor es bei Apollo 11-17 ausgeführt wurde, wurde es zB. bei Apollo 10 getestet, siehe Link. Da gab es schon einige Schwierigkeiten, die jedoch überwunden wurden.

DT

Ok, 110 km - das macht es ja nur noch schwieriger

BerndBorchert @, Freitag, 03.04.2026, 11:04 vor 16 Tagen @ DT 2744 Views

Wenn die 2 Höhen von Fähre und Rakete nur 1% voneinander abweichen, oder die Richtung, die die Fähre steigt, um 1% abweicht, dann fliegen die zwei Geschosse aneinander vorbei! Das gleiche gilt, wenn die rasende Geschwindigkeit der beiden nur um 1% voneinander abweicht.

Ich würde schätzen: sogar 0,1% Abweichung bei einem der genannten Parameter wäre schon das Aus, d.h. die Fähre fliegt an der Rakete vorbei und ist für immer verloren: 2 sterbende Astronauten, und die ganze Menschheit guckt bei dem fatalen Unglück zu.

Du bist doch Ingenieur: Du musst doch einen Sinn dafür haben, dass wenn Mini-Abweichungen zum Fehlschlag führen, dass man da noch gewaltig dran schrauben und verbessern muss, bis es funktioniert - wenn es überhaupt jemals funktioniert.

Bernd Borchert

Was den Impulserhaltungssatz angeht: nur durch den Rückstoß von Material kann die enorme Höhe und Geschwindigkeit erreicht werden. Wieviel Prozent der Fähre müsste da aus dem Rückstoßmaterial bestehen?

Noch was: die Fähre hatte nur eine Raketen-Düse. Warum hat sie sich nicht beim Steigen sofort überschlagen? kleinste Schwankungen müssten so ein pummeliges Geschoss doch sofort zum Überschlagen bringen, no?

IDie V2 hatte auch nur Triebwerk. mT

DT @, Freitag, 03.04.2026, 15:18 vor 16 Tagen @ BerndBorchert 2567 Views

bearbeitet von DT, Freitag, 03.04.2026, 15:47

Glaubst Du, dass die Engländer die Einschläge in London nur erfunden haben?

Die Lösung heißt Regelung. Damit passt Du Deine Bahn nach und nach an. Das Andocken von der Mondfähre an das Kommandomodul wurde manuell ausgeführt.

Die Regelung des V2 Triebwerkgimbals kannst Du Dir im Original im Natl Air & Space Museum in Washington DC anschauen.

Mondlandefähre Ascent Stage trocken 2.5 to, vollgetankt 4.5 to.

DT

Die V2 hatte es einfach: die konnte mithilfe der Luft stabilisiert und gesteuert werden ("aerodynamisch")

BerndBorchert @, Freitag, 03.04.2026, 21:55 vor 15 Tagen @ DT 2269 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Freitag, 03.04.2026, 22:39

Der Mondlandefähre stand keine Luft zur Verfügung. Eine längliche Form hätte noch was gebracht, so wie man einen Billiardqueue auf einem Finger balancieren kann, aber auch das war nicht gegeben.

Wenn der enorme Schub des Triebwerks von unten wirkte, wie hat man die Fähre gegen Überschlagen stabilisiert?

[image]

Nochmal zum Problem, dass die Fähre die Rakete, die in 110 km Höhe mit 2000 km/h um den Mond kreist, punktgenau finden muss:

Die Lösung heißt Regelung. Damit passt Du Deine Bahn nach und nach an. Das Andocken von der Mondfähre an das Kommandomodul wurde manuell ausgeführt.

"Regelung", d.h. Steuerung, ist nur eine verschärfte Version der Stabilisierung: Die beiden Astronauten dürften die Schubkraft regulieren können und damit die Geschwindigkeit (die auf 2000 km/h tangential zum Mond gebracht werden muss!), aber wie steuern sie die Richtung der Fähre beim Hochsteigen? (und wie verhindern sie dabei das Überschlagen? siehe oben). Und nur ein paar Winkelminuten zuviel oder zuwenig beim mehr als 100 km langen Weg zur Laufbahn der Rakete - und sie werden an der vorbeirasenden Rakete vorbeifliegen und sind dem sicheren Tod geweiht.

Bernd Borchert

Stell Dir vor, Du bist der Astronaut auf dem Bild und Du weißt: in 5 Stunden kommt da oben in 110 km Höhe die Rakete mit 2000 km/h vorbei, und wenn Du Zeit oder Ort des geplanten Dockings auch nur um 10 Sekunden oder 500 Meter verpasst, dann wirst Du sterben. Denn Du kannst nicht wie bei der Metro die nächste nehmen ...

Mehrere Dinge: (mT)

DT @, Samstag, 04.04.2026, 01:27 vor 15 Tagen @ BerndBorchert 2316 Views

bearbeitet von DT, Samstag, 04.04.2026, 01:34

a) Die V2 erreichte knapp 100 km Höhe, dort ist der Luftdruck nur noch 0,3 Pa, ca 0,0003% des Luftdrucks auf der Erde. Also ist dort auch nichts mit aerodynamischer Steuerung.

b) Auch bei Elons Raketen oder bei anderen Raketen (nehmen wir das Space Shuttle) kannst Du den Schubvektor durch die Gimbalmontierung einstellen.

c) Ob das Teil ausgedehnt oder länglich ist, ist völlig egal. Der Schubvektor sollte am Schwerpunkt angreifen. Ich kann einen Ball genauso auf meinem Finger balancieren wie einen Queue.

d) Die Astronauten müssen natürlich den richtigen Zeitpunkt abwarten, wann die Kommandokapsel vorbei kommt. Aber es gibt ein Startfenster und sie fliegen erstmal in eine Umlaufbahn und nähern sich dann durch die Steuerungsdüsen durch mehr und weniger Schub langsam dem Kommandomodul an. Es ist eben nicht so, daß das ganze wie eine Kugel ist, die abgeschossen wird und entweder trifft oder verfehlt. Das Space Shuttle oder Elons Raketen docken ja auch langsam an der ISS an mit ihren Steuerdüsen. Und wenn Du glaubst, es gäbe keine ISS, dann rate ich Dir, einfach mal nachts rauszuschauen, Du kannst bei Heavens Above die ISS Überflugzeiten sehen:
https://heavens-above.com/PassSummary.aspx?satid=25544
Mußt aber Deinen Standort eingeben. Hab sogar mal in den 90er Jahren gesehen, als sich beim Überflug der ISS ein Space Shuttle in der Nähe befunden hat kurz vor dem Andocken. Da sah man einen kleinen Punkt einem großen hellen Punkt hinterher fliegen. Und wenn Du willst, kannst Du mit einem nachgeführten Teleskop sogar Details der ISS selber aufnehmen, siehe zB hier:
https://futurezone.at/science/foto-iss-mond-kamera-teleskop-astrophotografie-astronomie...

e) Der Andockprozess wird im Simulator geübt. Man steuert über einen Joystick die Steuerdüsen. Ich war vor vielen Jahren einmal bei einem Tag der Wissenschaft mit meinem Großen, dort gab es einen Simulator, der hatte dieses Andocken simuliert. Weiß nicht mehr genau, welches Modul es war, aber ich glaube, es wurde Andocken an die ISS simuliert. Er konnte das interessanterweise schon recht intuitiv, vielleicht vom vielen Computerspielen. Ich erinnere mich noch an verschiedene Markierungen, die man in Deckung bringen mußte.

Was glaubst Du wohl, wie Deine TV Satelliten oder der Meteosat in ihren geostationären Orbit gekommen sind, bei 35780 km Höhe, die Dir täglich Dein Fernsehprogramm oder das Wetterbild liefern? Wie haben diese Raketentriebwerke das wohl im luftleeren Raum geschafft?

Trollst Du nur oder glaubst Du echt an das, was Du schreibst?

Wie hat es das James Webb Space Teleskop an den Lagrangepunkt L2 geschafft, der 1.5 Mio km von der Erde entfernt ist, und wie wurde es genau dorthin positioniert? Nachdem es den Punkt angeflogen hat, der 4-5x soweit weg ist wie der Mond, mußte es ja auch abgebremst werden.

DT

Viele Worte, aber meine Frage wird nicht beantwortet

BerndBorchert @, Samstag, 04.04.2026, 17:30 vor 15 Tagen @ DT 1936 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Samstag, 04.04.2026, 18:15

Die Frage war, wie verhindert wurde, dass die Fähre sich überschlägt, wenn unten der enorme Schub des Triebwerks einsetzt:

[image]

Und die Gefahr des Überschlagens besteht nach meiner Vorstellung nicht nur beim Start, sondern auf dem ganzen langen Weg bis zur Rakete: es reicht eine kleinste Schwergewichtsänderung der Fähre (z.B. Armstrong greift nach einem Keks) zum Eintritt in den Überschlage-Modus.

Du sprichst von Steuerdüsen bei anderen Geschossen. Wo sind denn hier bei der Fähre Steuerdüsen? Und wenn es sie gibt (die "Hupen" oben an der Fähre?): reicht deren power, um gegen das Überschlagen gegenzusteuern?

Ist meine Vorstellung von der Überschlagen-Gefahr falsch, oder gilt sie speziell im Weltraum nicht?

Bernd Borchert

Die Troll-Verdacht ist eine Respektlosigkeit. War ich an irgendeiner Stelle unsachlich?

P.S. Was mir noch einfiel: Hat Dein "Elon" nicht Jahre und Milliarden darin investiert, das Überschlagen-Problem seiner SpaceX-Rakete bei Start und Landung zu lösen? ich habs nur Rande verfolgt, deshalb bin ich mir nicht sicher.

"Durch ein ausgeklügeltes computergesteuertes aktives Leitsystem („fly-by-wire")"

Hardy, der Student @, Samstag, 04.04.2026, 19:15 vor 14 Tagen @ BerndBorchert 1993 Views

Hallo Bernd!

Die Frage war, wie verhindert wurde, dass die Fähre sich überschlägt, wenn unten der enorme Schub des Triebwerks einsetzt:

Vorschlag: Du installierst Dir den Bravebrowser und tippst oben die schlichte Frage ein:

Warum konnte die Mondfähre bei ihrem Start stabil starten?

Dann könntest Du vielleicht solche Antwort lesen:

"Die Stabilität des Starts der Mondlandefähre wurde durch ein ausgeklügeltes computergesteuertes aktives Leitsystem („fly-by-wire") gewährleistet, da aerodynamische Stabilisatoren in der Atmosphäre des Mondes wirkungslos wären.

Das System nutzte RCS-Düsen (Reaction Control System), um Rotationen entgegenzuwirken: Wenn der Schubvektor nicht exakt durch den Massenschwerpunkt zeigte oder äußere Störungen auftraten, feuerten die Düsen automatisch, um die Fähre wieder auf Kurs zu bringen, ohne dass die Astronauten manuell eingreifen mussten.

Die physikalische Konstruktion trug zusätzlich zur Stabilität bei:

Der Schubansatzpunkt des Triebwerks lag sehr nah am Massenschwerpunkt, da der Antrieb innerhalb und nicht unterhalb des Fahrzeugs montiert war, was rotierende Kräfte minimierte.
Die massiven Treibstofftanks waren tief und außen angebracht, was den Schwerpunkt senkte und als dämpfendes Element für die Bewegungen der Astronauten wirkte.
Die RCS-Düsen waren extrem weit außen an Auslegern montiert, um einen großen Hebelarm für schnelle und präzise Korrekturmanöver zu erzeugen."

"Achtung, KI-generierte Antwort, verifizieren Sie die Fakten"


[image]

Und die Gefahr des Überschlagens besteht nach meiner Vorstellung nicht nur beim Start, sondern auf dem ganzen langen Weg bis zur Rakete: es reicht eine kleinste Schwergewichtsänderung der Fähre (z.B. Armstrong greift nach einem Keks) zum Eintritt in den Überschlage-Modus.

Selbstverständlich besteht die Gefahr.
Hier gilt aber: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. [[top]]

Du sprichst von Steuerdüsen bei anderen Geschossen. Wo sind denn hier bei der Fähre Steuerdüsen? Und wenn es sie gibt (die "Hupen" oben an der Fähre?): reicht deren power, um gegen das Überschlagen gegenzusteuern?

Offensichtlich waren die Steuerdüsen so dimensioniert, dass sie ihre Aufgabe erfüllen konnten.

Ist meine Vorstellung von der Überschlagen-Gefahr falsch, oder gilt sie speziell im Weltraum nicht?

Beide Male nein, aber hier waren keine Amateure am Werk.
Wie gesagt: Gefahr erkannt, Knoffhoff reingesteckt, Gefahr gebannt.

Die Troll-Verdacht ist eine Respektlosigkeit. War ich an irgendeiner Stelle unsachlich?

Unsachlich würde ich nicht sagen, aber irgendwie kann man das Gefühl haben, dass Du eine gewisse Erkenntnisresistenz aufweist.

P.S. Was mir noch einfiel: Hat Dein "Elon" nicht Jahre und Milliarden darin investiert, das Überschlagen-Problem seiner SpaceX-Rakete bei Start und Landung zu lösen? ich habs nur Rande verfolgt, deshalb bin ich mir nicht sicher.

Das Apollomondprogramm war auch nicht für Dreifuffzig zu haben... [[freude]]

Ich bin beeindruckt von der KI-Antwort: es wird genau die Frage beantwortet - mit allen wesentlichen Aspekten

BerndBorchert @, Samstag, 04.04.2026, 20:38 vor 14 Tagen @ Hardy, der Student 2039 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Samstag, 04.04.2026, 20:46

auch die Definition von der "Überschlagen-Gefahr" ist perfekt: "Wenn der Schubvektor nicht exakt durch den Massenschwerpunkt zeigt".

Allerdings habe ich zwei größere Zweifel an den Annahmen und eine echte Lücke in der Erklärung:

- konnten Computer-Schaltungen damals schon so schnell rechnen und reagieren wie das nötig ist, denn es geht ja um 100stel-Sekunden Reaktionen?
- sind die Steuerdüsen kräftig genug? die können ja auch nur mit dem Rückstoßprinzip arbeiten und in die Dosen auf dem Bild passen höchstens ein paar Kilo Treibstoff, im Vergleich zu den 2 Tonnen für das Haupttriebwerk. Auch der größere Hebel multipliziert das nicht auf 1 zu 1 hoch - würde ich sagen.

Und hier die Lücke: Es wird nicht erklärt, wie festgestellt wird, dass die Überschlagen-Gefahr vorliegt, also dass "der Schubvektor nicht exakt durch den Massenschwerpunkt zeigt". Eine echte Lücke, oder? ich wüsste nicht, wie man das überhaupt in der Fähre feststellen könnte. Durch ein Gyrometer, also indirekt durch Feststellen von Drehbewegungen? aber das ist doch zu spät: wenn eine Drehbewegung festgestellt wird, befindet sich die Fähre schon im Überschlage-Modus, no?

[image]

Bernd Borchert

Ich glaube übrigens, Dich erwischt zu haben, dass Du Dir gar nicht vorstellen kannst, dass die Mondlandung nicht stattgefunden hat (das ist wahrscheinlich auch @DTs Problem), nämlich an dieser Bemerkung:

Offensichtlich waren die Steuerdüsen so dimensioniert, dass sie ihre Aufgabe erfüllen konnten.

Offensichtlich ist das nur für den, der es sich nicht vorstellen kann, dass eine Fährenfahrt vom Mond zur Rakete niemals stattgefunden hat.

An dieser Stelle: Dass die Apollo-Raketen zum Mond geflogen sind, ihn mehrmals umrundet haben und wieder zurückgekommen sind, daran habe ich keinen Zweifel - deutsche Ingenieurkunst. Und meinetwegen waren auch die Astronauten dabei an Bord. Aber ich habe starke Zweifel an der Geschichte mit der Fährenfahrt zum Mond runter, und wieder rauf.

Die Taktfrequenz der Computer damals (mT)

DT @, Sonntag, 05.04.2026, 00:06 vor 14 Tagen @ BerndBorchert 1985 Views

bearbeitet von DT, Sonntag, 05.04.2026, 00:10

betrug MHz.

Quelle: siehe hier:
https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_Guidance_Computer

Es gabe zwei der Guidance Computer, wovon einer genau für die Steuerung der Landung benutzt wurde.

Übrigens kannst Du auch sehen, wie Elon seine Boostermodule wieder landet. Die "reiten" auch auf dem Abgasstrahl ohne sich zu überschlagen.

Kurz vor dem Landen bzw. Auffangen siehst Du schön, wie die Gimbals die Module regeln, und zwar auch von unten. Und daß der Kraftarm des Triebwerks am Schwerpunkt angreifen muß, das habe ich Dir auch schon vorher geschrieben, schau nach. Und ja, die Drehsensoren (Gyros) sind so empfindlich.

Heute funktionieren die mit MEMS von Bosch mithilfe der Corioliskraft, kannst Du bei jedem Handy sehen, das einen Bosch-Drehratensensor eingebaut hat. Damit es zB sieht, wohin Du zeigst bei Google Maps etc.

https://www.bosch-mobility.com/de/loesungen/elektronische-bauelemente/mems-sensoren/

Du kannst das Drehmoment, das auf den Schwerpunkt ausrechnen, mit D=r x F. Sitzt das Triebwerk mit Schubkraft F nur 5 cm vom Schwerpunkt weg und hat Schubkraft F, so braucht eine zweite Düse, die 2m vom Schwerpunkt weg sitzt, nur F/40 an Schubkraft, um das Drehmoment, das die Fähre in Rotation versetzen würde, zu kompensieren.

DT

Ich war nah dran zu akzeptieren, dass zumindest theoretisch die Fähre zur Rakete hoch konnte. Aber dann ...

BerndBorchert @, Sonntag, 05.04.2026, 16:07 vor 14 Tagen @ DT 1880 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Sonntag, 05.04.2026, 16:47

Zunächst noch mit meinen eigenen Worten die Ergänzung zur KI-Erklärung, dass die Fähre gegen Überschlagen geschützt war: nämlich durch Sensoren für Drehung (Gyrometer), die eine Mini-Schwankung dem Computersystem melden, das dann in Mikrosekundenschnelle die entsprechenden Steuerdüsen zum Gegensteuern gegen die Schwankung in Gang setzte. Ob dieses in-Gang-Setzen wirklich schnell genug ging (muss so eine Düse nicht erstmal anlaufen?) und ob die kleinen Steuerdüsen kräftig genug waren im Vergleich zum Haupttríebwerk - diese Zweifel seien jetzt vorerst mal egal.

Denn ich habe folgendes gelesen: Die Fähre und insbesondere dieses Steuerungssystem gegen Überschlagen war nie getestet worden!!

https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo-Mondlandef%C3%A4hre

  • Da die Mondlandefähre im Schwerefeld des Mondes arbeiten musste, war es nicht möglich, die Flugeigenschaften des LM auf der Erde richtig zu testen. Änderungen am LM dahingehend, ein Schwebetriebwerk einzubauen, stellten sich als zwecklos heraus. Auch Tests mit an Helikoptern aufgehängten Landern brachten keine verwertbaren Ergebnisse. Schließlich versuchte man, die Mondgravitation nachzubilden, indem speziell dafür gebauten Lande-Trainingsgeräten, den LLTVs, mittels zusätzlicher Triebwerke ein Auftrieb gegeben wurde. Da sich Auftrieb und Steuerdüsen aber gegenseitig beeinflussten, waren die LLTVs wenig stabil, und es kam zu mehreren Abstürzen, wobei sich die Piloten, darunter Neil Armstrong, mit dem Schleudersitz retten konnten.

Weil die Gravitation auf der Erde stärker ist und die Luft stört, konnte man die Fähre nicht testen!!

Die haben die Astronauten die Fähre fahren lassen ohne sie vorher zu testen??

Bei allen technischen Projekten heißt es: testen, testen, testen. Das kann ich von den zig Software-Projekten, an denen ich beteiligt war, nur bestätigen: es funktioniert nie etwas beim ersten Versuch, man kann froh sein, wenn es nach 20 Runden testen und dann korrigieren+verbessern rund läuft.

Die Fähre nicht getestet - das kann nicht wahr sein!!

Also muss der ganze Teil des Mondlandungsprojekts, was die Fähre benutzt, ein fake sein. Das heißt, es war noch nie ein Mensch auf dem Mond!

Bernd Borchert

Hallo Bernd Borchert, es wurde getestet getestet getestet. (mT)

DT @, Sonntag, 05.04.2026, 20:53 vor 13 Tagen @ BerndBorchert 1705 Views

bearbeitet von DT, Sonntag, 05.04.2026, 21:47

Dazu gab es Apollo 8, 9 und 10.

Bei Apollo 8 war es ein Flug um den Mond um Weihnachten 1968, also ein halbes Jahr vor der Mondlandung mit Apollo 11, bei Apollo 10 war es das komplette Programm bis zum Abstieg, von 110 km runter auf 14.4 km über der Mondoberfläche, aber ohne Touchdown. Da hattest Du genau die Situation mit 1/6 g, aber ohne Atmosphäre.

https://en.wikipedia.org/wiki/Apollo_10

Vergiß nicht, das waren zum Großteil deutsche Ingenieure, ziemlich genau 100 an der Zahl, und die hatten schon seit Mitte/Ende der 20er Jahre Ahnung von der Materie!

[image]
Das Team der Operation Paperclip. Vorne Mitte Wernher von Braun.

Deine Logik ist nicht fehlerfrei. Du behauptest, es sei nicht getestet worden.
Schau Dir die Historie an von Apollo 1 - Apollo 17, dann siehst Du, wie getestet wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo-Programm

Daher sind auch die ätzenden und inkompetenten Kommentare einiger Foristen hier, daß "wir" ja noch nicht weiter seien als vor 50 Jahren, inkorrekt, denn wieder muß man Testen, denn man hat keine Saturn V mit F-1 Triebwerken, sondern die Artemis mit 4 RS-25 Triebwerken vom Space Shuttle plus die Solid Rocket Booster (SRB), ebenfalls vom Space Shuttle, und die sind schon getestet worden, aber die Kapsel Orion, die zum Mond fliegt, und die Landefähre etc., die wurden eben noch nicht getestet.

Alles in allem ist das Programm sehr ähnlich zu Apollo, während Elons Starship ein anderes Konzept hat. Er muß aber im All nachtanken, was noch niemals gemacht wurde und hoch riskant ist, er hat es noch nicht geschafft, auch nur eine einzige volle Erdumkreisung mit dem Starship zu machen, und und und...

DT

PS: Bzgl. Deiner Kommentare zum den LLTVs mit denen die Amis vorher den Mondlander getestet haben, da gab es in der Tat einige Probleme.

Hier ist ein Video dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=SZ3xLfapy9E

Aber Du darfst nicht vergessen, die Astronauten waren Testpiloten, die gewohnt waren, Zeug zu fliegen, was vorher nie getestet wurde, wie zB Mach 1 mit der X-1, Mach 7 mit der X-15, da wußte man nicht wie die reagieren bei >100 km Höhe, und die Piloten haben trotzdem überlebt.

Getestet, getestet, getestet wurde, nur nicht das Abheben des Mondlandefähre unter Echtbedingungen

mabraton @, Montag, 06.04.2026, 13:55 vor 13 Tagen @ DT 1426 Views

Hallo "DT",

warum schreibst Du denn über alle möglichen technischen Details und Projektvorgehen wenn die Frage ist ob das Teil auf dem Foto in der Lage war von der Mondoberfläche abzuheben und sicher den mehr als 100 km langen Weg zur Laufbahn der Rakete zurück zu legen?

Sehr witzig ist es die Raketensteuerung die Musk 50 Jahre später zum funktionieren gebracht hat mit diesem Ding in Verbindung zu setzen. [[freude]]
[image]

Wie soll denn der Umstieg der Astronauten von der Mondlandefähre in die Rakete stattgefunden haben?

beste Grüße
mabraton

Wie man die Höhe von 110 km überwunden hat (mT)

DT @, Montag, 06.04.2026, 15:41 vor 13 Tagen @ mabraton 1457 Views

bearbeitet von DT, Montag, 06.04.2026, 15:48

habe ich bereits hier beschrieben.

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=683283

Die Mondlandefähren (die Unterteile davon) stehen auf dem Mond,
sie wurden bei hochauflösenden Fotografien bei späteren Missionen fotografiert.

Also hat die Landung geklappt, auch wenn Elon mehrere Versuche brauchte, um die Booster zu landen.

Hier noch ein Video vom Start von der Mondoberfläche bei der Apollo 17 Mission:
https://www.youtube.com/watch?v=9HQfauGJaTs

So schwer ist das ja nicht, es sind ja nur 2 Astronauten, Mondgestein, das Oberteil des Landers, das Triebwerk und der Treibstoff, wie schon neulich geschrieben ca 4.5 Tonnen mit ca 50% Treibstoff.

Der Umstieg findet genauso statt wie bei der ISS, mit Personenschleuse.

DT

PS: Auf Deinem Bild sind übrigens gut die ganzen Steuerdüsen recht weit außen (weg von der Schwerpunktsachse) zu sehen, damit man möglichst großes Drehmoment mit limitiertem Schub pro Düse hat.

Es ging mir um die Fähre, und die wurde nur 1 Mal getestet, nämlich bei Apollo 10, und zwar unbemannt.

BerndBorchert @, Montag, 06.04.2026, 14:10 vor 13 Tagen @ DT 1443 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 06.04.2026, 14:45

Und sie wurde auch nur teil-getestet: wie @mabraton schreibt, war die Fähre gar nicht auf dem Mondboden - landen und abheben wurden also nicht getestet. Und wahrscheinlich wurde auch das Abbremsen von 2000 km/h auf 0 km/h, bzw. das umgekehrte Beschleunigen für die Rückfahrt, nicht getestet.

Und nochmal, siehe Vorgängerposting: auf der Erde wurde die Fähre überhaupt nicht im Flug getestet.

Das macht 1 Test insgesamt, genauer gesagt: ein halber.

Bernd Borchert

Nur 1 Test der Fähre, und das nur ein Teil-Test. Stell Dir den Verantwortlichen für das Mondlandeprojekt vor (wer war das eigentlich?), und zwar nach der Apollo 10 Fahrt: Wie hoch wird er die Wahrscheinlichkeit, dass was mit der Fähre schief geht, einschätzen? Wird er die 2 Menschenleben riskieren? und vor allem: Wird er riskieren, dass Amerika sich vor den Augen der versammelten Menschheit für immer blamiert?
(meine Antwort; nein, auf keinen Fall. Und weil die Mondlandung aus politischen Gründen nicht mehr abgesagt werden kann, wird seine Reaktion sein: If you cant make it, fake it!)

Inkorrekt. (mT)

DT @, Montag, 06.04.2026, 15:38 vor 13 Tagen @ BerndBorchert 1421 Views

Wie Du beim Link über Apollo 10 nachlesen konntest, wurde die Fähre bis auf 14 km runter gebracht von Cernan und Stafford. Unbemannt ist somit falsch.

Natürlich wurde mit dem LLTV ausführlich auf der Erde getestet, allerdings nicht unter den genau exakten Bedingungen wie auf dem Mond mit 1/6 g.

https://en.wikipedia.org/wiki/Lunar_Landing_Research_Vehicle

DT

Beide Einwände sind irrelevant. Es bleibt dabei: die Fähre wurde nur 1 Mal getestet, und das nur teilweise

BerndBorchert @, Montag, 06.04.2026, 16:21 vor 13 Tagen @ DT 1456 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 06.04.2026, 16:32

Wie Du beim Link über Apollo 10 nachlesen konntest, wurde die Fähre bis auf 14 km runter gebracht von Cernan und Stafford. Unbemannt ist somit falsch.

OK, meinetwegen. Das hatte ich auf der deutschen Seite nicht gefunden, deshalb war ich von unbemannt ausgegangen. Und auch aus dem Grund, dass ich mir kaum vorstellen kann, dass die beiden Astronauten sich da oben im Weltall in dieses ungetestete Teil reinsetzen und voll ihr Leben riskieren.


Natürlich wurde mit dem LLTV ausführlich auf der Erde getestet, allerdings nicht unter den genau exakten Bedingungen wie auf dem Mond mit 1/6 g.

https://en.wikipedia.org/wiki/Lunar_Landing_Research_Vehicle

Nee, das ist ein Vorgänger- oder Vorvorgängermodell - es sieht anders aus, und die Tests für dieses Modell wurden abgebrochen, weil es Abstürze gab. Für die Fähre von Apollo 11 gab es keine Flugtests auf der Erde - das habe ich doch zitiert.

Bernd Borchert

Ich hänge zum Vergleich die beiden Wikipedia Bilder rein: das sind eindeutig 2 sehr verschiedene Modelle:

[image]

[image]

Korrekt, die bemannte Mondlandung wurde ohne einen vorigen unbemannten Test durchgeführt (mT)

DT @, Montag, 06.04.2026, 17:07 vor 13 Tagen @ BerndBorchert 1427 Views

Tatsächlich hatte Armstrong nur noch für wenige Sekunden Sprit bei der Landung, weil er über ein paar große Brocken steuern mußte. Wäre er beim Limit (für den Start) angekommen, so hätte er abbrechen müssen und wieder hochfliegen müssen, ähnlich wie das bei Apollo 10 der Fall war.

Er hat es aber dank seiner Erfahrung mit dem Training mit dem LLTV hinbekommen (er war auch ein fantastischer Testpilot der schon viele Jahre ins Unbekannte zB mit der X-15 vorgestoßen war), so daß er die Landung wagte.

Du kannst Dir die Originalübertragung, die mehrere Stunden dauert, und seine Kommentare hier anhören.
https://www.youtube.com/watch?v=QFo8ZmLNKDg&list=PLC1yaZz2qeGrhndH7zOnooziqxS09MI33

Deine Logik ist, daß nur weil die Mondlandefähre nicht unbemannt vor Apollo 11 getestet wurde, angeblich die Mondlandung nicht möglich war. Wenn Apollo 10 möglich war und die von mir genannten 2 Astronauten waren bis 14.4 km runter über der Mondoberfläche, dann ist die Landung selber nicht mehr so viel schwerer. Tatsächlich gab es Diskussionen , wenn man schon fast da ist, daß man doch gleich ganz runter gehen sollte. Aber der NASA Verantwortliche Mueller setzte sich durch und folgte dem Test- und Landungsprogramm wie geplant:

https://en.wikipedia.org/wiki/Apollo_10
Zitat daraus:
"There had been some speculation about whether or not the crew might have landed, having gotten so close. They might have wanted to, but it was impossible for that lunar module to land. It was an early design that was too heavy for a lunar landing, or, to be more precise, too heavy to be able to complete the ascent back to the command module. It was a test module, for the dress rehearsal only, and that was the way it was used."[43]

[43] "Apollo 10". NASA Science. April 9, 2019. Archived from the original on August 4, 2022. Retrieved June 19, 2022.
https://www.nasa.gov/missions/apollo/apollo-10-mission-details/#hds-sidebar-nav-2

Deine Argumentation ist nicht schlüssig, daß sie wegen des nicht erfolgten Tests die bemannte Landung verhindert hätte. Armstrong hatte die Fähigkeit mit dem LLTV (das ein Simulator des Verhaltens der Landefähre auf der Erde war - mit einigen Fehlern) zu landen als auch mit der Mondfähre unter den 1/6 g Bedingungen zu landen:

https://www.youtube.com/watch?v=tUJDbj9Vp5w
https://www.youtube.com/watch?v=wpULVqOyYG4


In fact, der Landecomputer hatte kurz vor der Mondlandung noch ein Fehler, ich glaube wegen Speicher Überlauf, und Armstrong landete tatsächlich manuell.
https://www.youtube.com/watch?v=z4cn93H6sM0

DT

Genau, die relevante Frage bleibt ungelöst

mabraton @, Montag, 06.04.2026, 18:13 vor 12 Tagen @ DT 1432 Views

Hallo "DT",

Danke für Deine Informationen, speziell das Interview mit dem Programmierer des Steuerungscomputers. Sie tragen nur nichts zur Klärung bei ob die Landefähre bei Apollo 11 wieder abheben konnte.

Da die Mondlandefähre im Schwerefeld des Mondes arbeiten musste, war es nicht möglich, die Flugeigenschaften des LM auf der Erde richtig zu testen. Änderungen am LM dahingehend, ein Schwebetriebwerk einzubauen, stellten sich als zwecklos heraus. Auch Tests mit an Helikoptern aufgehängten Landern brachten keine verwertbaren Ergebnisse. Schließlich versuchte man, die Mondgravitation nachzubilden, indem speziell dafür gebauten Lande-Trainingsgeräten, den LLTVs, mittels zusätzlicher Triebwerke ein Auftrieb gegeben wurde. Da sich Auftrieb und Steuerdüsen aber gegenseitig beeinflussten, waren die LLTVs wenig stabil, und es kam zu mehreren Abstürzen, wobei sich die Piloten, darunter Neil Armstrong, mit dem Schleudersitz retten konnten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo-Mondlandef%C3%A4hre

Die Landefähre konnte unter Echtbedingungen nicht getestet werden. Das Ding auf dem Mond einzusetzen wäre ein Himmelfahrtskommando.

beste Grüße
mabraton

Ja, es war ein Himmelfahrtskommando. (mT)

DT @, Montag, 06.04.2026, 22:20 vor 12 Tagen @ mabraton 1354 Views

bearbeitet von DT, Montag, 06.04.2026, 22:44

Aber von extrem fähigen Ingenieuren und von extrem fähigen und risikoerprobten Testpiloten (Astronauten) durchgeführt.

Nach dem Test von Apollo 10 war der Unterschied zu Apollo 11 nicht mehr so groß.
Wer von 14.4 km wieder hoch zu 100 km kommt, schafft das auch von 0 km Höhe aus.

Es war unerprobt, aber das Risiko war beherrschbar.

Armstrong ist manuell gelandet, somit auch wieder hoch gekommen,
ebenso Apollo 17, wie man in dem Video sieht, alles andere ist Geraune,
und echte Argumente außer "es wäre ein Himmelfahrtskommando" habt Ihr Leugner nicht mehr.

DT

PS: Hier kannst auch noch nachlesen, wie John Houbolt das Konzept der Mondlandefähre durchsetzte, obwohl es für zu komplex gehalten wurde, weil es mit einer einzigen Rakete auskam.
https://de.wikipedia.org/wiki/John_C._Houbolt

Die Entscheidung über die möglichen 4 Konzepte kannst Du hier nachlesen. Auch diesmal gibt es wieder solche Diskussion, bei Artemis, bei der Nasa Marsmission, und bei Elons Konzepten.
https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo-Programm#Konzepte

Dort kannst Du dann auch über den Ablauf der veschiedenen Tests mit den Gemini- und Apollo-Missionen nachlesen:

https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo-Programm#Planung

Hier sind zwei Informationen aus erster Hand über das Training und das LLTV. (mVuT)

DT @, Sonntag, 12.04.2026, 21:57 vor 6 Tagen @ BerndBorchert 475 Views

bearbeitet von DT, Sonntag, 12.04.2026, 22:00

Ein Talk von Destin von "Smarter Every Day" über die bevorstehenden Probleme bei Artemis 3.
Schau es gerne ganz an, aber der wesentliche Punkt über LLTV und das Training ist hier ab Minute 50.00:

https://youtu.be/OoJsPvmFixU?t=2908

Neil Armstrong taucht nach Minute 50:20 auf:
https://youtu.be/OoJsPvmFixU?t=3018

Und hier Neil Armstrong spricht hier über seine Tests mit dem LLTV und wie wichtig sie waren:
https://www.youtube.com/watch?v=lRBVJofGQyE
Es sagt klipp und klar, daß es N2/O2 (Luft) vs. Vakuum war und 1/6g vs. g auf der Erde. Untested. Train. Take the risk.

https://www.youtube.com/shorts/OsA1OdVgC3c

Bilder vom Crash beim Test 1968:
https://www.youtube.com/watch?v=TcJaYzEbAEk


Und denkst Du immer noch daß alles fake war?

Wozu 6 (!) Mondlandungen, alle diese Tests, alle diese Dinge, nur um etwas zu faken?

DT

Zum verantwortlichen Umgang mit Risiken

BerndBorchert @, Mittwoch, 15.04.2026, 23:11 vor 3 Tagen @ DT 362 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Mittwoch, 15.04.2026, 23:35

Zu dem LLTV, das auf der Erde getestet wurde: siehe https://youtu.be/lRBVJofGQyE?t=1391

- Das Triebwerk war ein Düsenflugzeugtriebwerk, oder? das stößt Luft nach hinten und erzeugt so den Schub. Das ist also eine ganz andere Technologie als ein Raketentriebwerk, das den Stoff zum Rückstoßen mit sich führen muss.

- Wo waren in dem LLTV die Steuerdüsen? ich seh da keine.

- das Triebwerk richtet sich offenbar nach unten aus (Cardano-Aufhängung). Hatte die Mondlandefähre das auch? Wenn ja, hat das nicht gestört, z.B. bei der seitlichen Beschleunigung auf 2000 km/h?

Es sagt klipp und klar, daß es N2/O2 (Luft) vs. Vakuum war und 1/6g vs. g auf der Erde. Untested. Train. Take the risk.

- "Train" versteh ich nicht: auf der wirklichen Mondlandefähre, die eine ganz andere Konstruktion war, hat er ja kein einziges Mal trainiert.
- "Take the risk": Es ging ja nicht um das persönliche Risiko von Armstrong und seinem Kameraden, sondern um das Risiko, dass die ganze Mission an dieser ungetesteten und untrainierten Mondlandefähre scheitert.

Frage an Dich: Wenn das Risiko auf sagen wir mal 20% abgeschätzt worden wäre, dass etwas mit der ungetesteten Fähre fatal schief geht (Überschlagen, Bruchlandung, Teilsystemausfälle, etc.) plus 5% dass was anderes bei der Mission fatal schief geht, hätten die Verantwortlichen die Mondlandung durchführen lassen mit dem Risiko, die USA vor der ganzen zuschauenden Menschheit für immer zu blamieren?

(ich selber würde übrigens das Risiko auf 99% schätzen, dass allein mit der Fähre was schief gegangen wäre - das ist meine Erfahrung mit ungetesteten Systemen)


Und denkst Du immer noch daß alles fake war?

klar.


Wozu 6 (!) Mondlandungen, alle diese Tests, alle diese Dinge, nur um etwas zu faken?

Die Amerikaner konnten ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr zurück, ca. 1967: sie hatten sich schon zu weit aus dem Fenster gelehnt. Und als sie feststellten, dass es ein zu großes Risiko gibt, dass etwas fatal schief geht (z.B. weil man die Fähre nicht auf der Erde testen konnte und im Weltall auch kaum Gelegenheit dazu hatte. Plus zusätzliche, ihnen bekannte Risiken), haben sie verantwortlicherweise beschlossen, die Mondlandung zu faken.

Bernd Borchert

Projektion?

neptun, Donnerstag, 16.04.2026, 01:14 vor 3 Tagen @ BerndBorchert 301 Views

Hallo Bernd,

[ ... ] hätten die Verantwortlichen die Mondlandung durchführen lassen [ ... ] ?

ja, hätten sie! Es wäre nicht das erste Mal gewesen, daß etwas spektakulär schiefgelaufen ist. Die ganze Geschichte der sogenannten Raumfahrt strotzt nur so von Mißerfolgen, bei denen allzuoft auch über lange Zeiträume trainierte Spezialisten bedauerlicherweise ihr Leben lassen mußten.

mit dem Risiko, die USA vor der ganzen zuschauenden Menschheit für immer zu blamieren?

Noch sicherer als Du Dir bist, daß die Mondlandung ein Fake war, bin ich mir, daß Du Deine eigenen Ängste vor Blamage(n) auf die Amerikaner vor 57 Jahren projizierst.
Für die gäbe es diesbezüglich keine Blamage, denn sie hätten es nach einem (immerhin sehr gut möglichen) Mißerfolg sicherlich nicht sogleich aufgegeben.

Irgendwann hast Du Dich in die Idee des Mondlande-Fakes verliebt, und nun wäre es für Dich eine Blamage zugeben zu müssen, daß der "Fake" bei weitem nicht so sicher ist, wie Du es gern hättest. [[zwinker]]

LG neptun

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Zum verantwortlichen und intelligenten Umgang mit Risiken

BerndBorchert @, Samstag, 18.04.2026, 17:44 vor 12 Stunden, 54 Minuten @ neptun 199 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Samstag, 18.04.2026, 18:02

Hallo Bernd,

[ ... ] hätten die Verantwortlichen die Mondlandung durchführen lassen [ ... ] ?

ja, hätten sie!

Das bezweifle ich. Stell Dir vor, es gäbe z.B. eine Bruchlandung der Fähre auf dem Mond, weil man - wegen fehlender unbemannter Fähren-Tests - falsche Annahmen über die Mondoberfläche im Zusammenspiel mit den Kräften des Triebwerks hatte. Die Beine der Fähre sind gebrochen, es gibt kein Zurück und die beiden Astronauten werden dort in den nächsten Tagen sterben, wahrscheinlich an Sauerstoffmangel. Und die ganze Menschheit schaut der Katastrophe zu.

Da wird es erstmal keine weiteren Mondfahrten geben. Und vielleicht nie wieder, es sei denn, man testet erstmal alles unbemannt durch.

Nochmal die Entscheidungssituation vor Apollo 11:

  • A) man kann die Mondlandung nicht mehr absagen
  • B) man weiß, dass man - vor allem wegen der ungetesteten Fähre - ein hohes Risiko hat, dass fatal etwas schiefgeht
  • C) es gibt die Möglichkeit, die Mondlandung zu faken, und man weiß, dass das Risiko, dass das auffliegt, kleiner ist als das in B)

Für was wird man sich entscheiden, wenn man mit Verantwortung UND Verstand an die Sache rangeht?

Bernd Borchert

Nochmal das Foto von der Fähre. Wenn die Beine des Gestells gebrochen sind oder die Fähre mit verbogenem Gestell schief auf der Mondoberfläche liegt, gibt es kein Zurück. Und Bruchlandung ist nur eines von vielen fatalen Risiken im Zusammenhang mit der Fähre, siehe weiter oben im thread.

[image]

"Der verantwortliche und intelligente Umgang mit Risiken" hatte zur Folge, ...

neptun, Samstag, 18.04.2026, 20:08 vor 10 Stunden, 30 Minuten @ BerndBorchert 129 Views

... daß Kolumbus niemals nach Amerika gesegelt ist. [[zwinker]]

Woher wußte ich es bloß, daß Du auch jetzt keine Ruhe geben würdest? ... Die Antwort findet sich im letzten Satz dieses Beitrages.

C) es gibt die Möglichkeit, die Mondlandung zu faken, und man weiß, dass das Risiko, dass das auffliegt, kleiner ist als das in B)

Das wiederum bezweifle ich sehr stark.

Die schon oft wiederholte Abbildung der Landefähre trägt übrigens absolut nichts zur Untermauerung Deiner Verschwörungstheorie bei.
Aber (auch) diese Verschwörungstheorie eignet sich hervorragend, um bei sehr vielen das sichere Wissen darum zu erschüttern, daß 9/11 in erster Linie ein Insider-Job war!
Was glaubst Du wohl, weshalb die Mondlandung als Fake genau seitdem ganz besonders gepusht wird?

Ich wiederhole mich:
Irgendwann hast Du Dich in die Idee des Mondlande-Fakes verliebt, und nun wäre es für Dich eine Blamage zugeben zu müssen, daß der "Fake" bei weitem nicht so sicher ist, wie Du es gern hättest. [[zwinker]]

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Hallo Bernd Borchert, ich habe Dir die Antwort gegeben. (mT)

DT @, Samstag, 04.04.2026, 23:59 vor 14 Tagen @ BerndBorchert 1874 Views

Es ist eine Regelschleife, die auf die Gimbalaufhängung der Triebwerke wirkt.
Bei der V2 waren für die ersten paar km Höhe auch noch die Leitwerke zuständig, man sieht
an der V2 in Washington im National Air und Space Museum, wie die Kreiselkompasse (Gyros) für die Raumrichtungen Sensoren hatten, die an Stellmotoren für die Leitwerke angreifen. Ganz wesentlich waren aber Graphitplatten im Raketenstrahl, die verstellt werden konnten und die Regelung so vorgenommen haben.

Der Regler war ein PI Regler, wenn ich das richtig in Erinnerung habe. Es war ein analoger Integrator, entworfen von Müller.

Details sind hier beschrieben:

https://de.quora.com/Wie-funktionierten-denn-die-Steuerung-einer-V2-Rakete-in-der-damal...

Heute reicht eine einfache PID Regelung, wie sie schon ein Arduino hinbekommt.

DT

Naja Odysseus. (mT)

DT @, Freitag, 03.04.2026, 00:00 vor 16 Tagen @ Odysseus 3021 Views

Das ganze ist eine der größten Ingenieurleistungen der Menschheit. von Braun hatte mehr als einen Rechenschieber, die Behauptung ist inkorrekt. Schon im Apollo Guidance Computer stand schon einiges an mobiler Rechenleistung zur Verfügung:
https://de.wikipedia.org/wiki/Apollo_Guidance_Computer

Ganz zu schweigen von der stationären Rechenleistung, die mit den verschiedenen Großrechnern der NASA zu Beginn der 60er Jahre bereits zur Verfügung stand.

Wieso der Flug von 4 Menschen zum Mond und zurück und die sichere Wiederkehr ein "non-event" ist und was Du dann wohl als "Event" klassifizierst, würde mich einmal interessieren.

DT

Apollo 11 Mondlandung: Falschmeldung oder Geschichte? Körperspracheanalyse

mabraton @, Montag, 06.04.2026, 14:01 vor 13 Tagen @ DT 1582 Views

Hallo "DT",

Apollo 11 Mondlandung: Falschmeldung oder Geschichte? Körperspracheanalyse

Das größte technische Ereignis in der Menschheitsgeschichte und die Jungs die an Bord waren schauen aus als hätten sie eine Bank überfallen.
Das ist bitter. Ich habe echt Mitgefühl!

Wir sollten uns unbedingt mal treffen.
Vielleicht hier in Kaliningrad wo Dich niemand kennt?

beste Grüße
mabraton

Pressekonferenz nach Mondlandung: Ist das Video echt?

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Montag, 06.04.2026, 17:16 vor 13 Tagen @ mabraton 1483 Views

Die Jungs sehen aus, als hätten Sie gerade Hausverbot im P1 erteilt bekommen!
Irgendwie tun die mir leid!

Ich suche übrigens ein spezielles Comedy-Video mit Buzz Aldrin, das ich auf Youtube gesehen hatte.
Es handelt sich um ein Radiointerview mit ihm. Er will gerade auspacken und alles sagen, da geraten die Moderatoren in Streit und seine Enthüllungen werden nicht mitgeschnitten.

Während des Streits sieht man ihm im Hintergrund wild gestikulierend sprechen.

Über Hinweise, die zur Ergreifung des Videos führen könnten, wäre ich dankbar!

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Das ist die Pressekonferenz nach Apollo 11 mit Armstrong, Aldrin und Collins (oT)

mabraton @, Montag, 06.04.2026, 18:41 vor 12 Tagen @ paranoia 1358 Views

Raumfahrt? Lächerlich! Da könnten wir genausogut das Baerbock'sche Orakel befragen: "Würde man es als ...

neptun, Freitag, 03.04.2026, 05:39 vor 16 Tagen @ DT 3203 Views

bearbeitet von neptun, Freitag, 03.04.2026, 05:42

Hallo DT,

... Seefahrt bezeichnen, wenn jemand die Haustür aufmacht, um nachzusehen, ob der Postbote etwas auf der Türschwelle abgelegt hat?" Das berüchtigte Orakel könnte antworten: "Dazu muß ich erst einmal wissen, was ein Postbote ist ..." [[zwinker]]

Aber Spaß beiseite, hier zur Verdeutlichung dieses "Fortschritt"-Witzes bzw. des o.a. Vergleiches mit dem "Schritt vor die Haustür" ein paar Berechnungen:

-----------------------------------------------------------------------
Vorab zunächst fünf grundlegende Zahlen, auf den Punkt gebracht gekennzeichnet mit "==>":

. . Eine Zeitangabe:

. . Nach dem (derzeit allgemein gültigen) gregorianischen Kalender hat das Jahr 365,2425 Tage
. . = 365 Tage, 5 Stunden, 49 Minuten, 12 Sekunden = 31.556.952 Sekunden.

==> Das Jahr hat 31.556.952 Sekunden

. . Die folgenden vier sind Längen- bzw. Entfernungsangaben:

. . Das Licht legt in einer Sekunde 299.792.458 Meter zurück, demnach beträgt ein Lichtjahr
. . 299792458*31556952 = 9.460.536.207.068.016 Meter bzw. 9.460.536.207.068 Kilometer

==> Ein Lichtjahr = 9.460.536.207.068 Kilometer = 9.460.536.207.068.016 Meter
==> (mittlerer) Abstand Erde-Mars = 228.000.000 Kilometer = 228.000.000.000 Meter
==> (mittlerer) Abstand Erde-Mond = 384.000 Kilometer = 384.000.000 Meter
==> Abstand London-Hamburg = 722.1 Kilometer = 722100 Meter
-----------------------------------------------------------------------

Vergleich anhand einer kleineren Seefahrt:

Wenn wir den o.a. "Schritt vor die Haustür" mit einem halben Meter rechnen, dann beträgt dieser Schritt
(722100/.5 = 1444200) etwa den 1.5-millionstel Teil der Entfernung London-Hamburg.

-----------------------------------------------------------------------

Ein ähnlicher Vergleich anhand einer kleinen Raumfahrt:

Der "Schritt" von der Erde zum Mond verglichen mit der Entfernung eines Lichtjahres
(ein Lichtjahr geteilt durch die Entfernung Erde-Mond)
beträgt (9460536207068016/384000000 = 24636813) etwa den 24.5-millionstel Teil eines Lichtjahres.

Demnach wäre der "Schritt" von der Erde zum Mond sogar nur ein Bruchteil des o.e. "Schrittes vor die Haustür".

-----------------------------------------------------------------------

Aber selbst wenn wir "auf dem Teppich" bleiben und schon eine Reise von der Erde zum Mars (also den 41.000sten Teil eines Lichtjahres) als Raumfahrt (bzw. Astronautik oder auch Seefahrt) bezeichnen wollten (also im Gleichnis die Seefahrt von London nach Hamburg), ergäbe sich folgendes:

Der "Schritt" von der Erde zum Mond (384.400 Kilometer)
verglichen mit der (mittleren) Entfernung der Erde zum Mars (228.000.000 Kilometer)
beträgt (228000000/384400 = 593.132154) "nur" den knapp 600-sten Teil der Entfernung zum Mars.

Das nun verglichen mit dem obigen Beispiel von der Entfernung London-Hamburg ergibt dann zwar schon deutlich mehr als nur den o.e."Schritt vor die Haustür", aber mit 722100/600 = 1203.5 Metern wäre das dann immer noch nur ein Besuch eines Nachbarn etwa 110 Hausnummern weiter auf der großen Straße, in welcher ich wohne.

Ich wäre vermutlich zu faul, zu Fuß zu laufen und würde das Fahrrad nehmen, aber - Seefahrt? [[zwinker]]

-----------------------------------------------------------------------

Dennoch vielen Dank für den Hinweis auf dieses Ereignis, und damit auch für die Anregung zu meinen Berechnungen, die noch weit drastischer ausgefallen sind als in meiner (noch) nicht reflektierten intuitiven Überschlagsrechnung. :-)

Sollte ich mich irgendwo um ein Promill oder sogar mehr verrechnet haben, bitte ich um Entschuldigung und entsprechende Hinweise.

A propos Mars:
Was ist mit Elon Musk(s diesbezüglichen Plänen)? Oder ist er zu sehr damit beschäftigt, mit seinen Starlink-Geschichten diverse Kriege auf unserer Erde im Sinne der Bösen zu unterstützen?

LG neptun

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Das waren jetzt verdammt viele Wörter um zu erklären, dass dir ein Begriff nicht gefällt. (owT)

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 03.04.2026, 08:41 vor 16 Tagen @ neptun 2479 Views

--
[image]

Afuera!

Ja, ich weiß, ...

neptun, Freitag, 03.04.2026, 15:25 vor 16 Tagen @ FOX-NEWS 2372 Views

Hallo FOX-NEWS,

... Du hättest, was die Menge der Wörter anbelangt, vergleichsweise so gerade eben den Schritt vor die Haustür gemacht. [[zwinker]]
Was ja auch völlig ausreichend gewesen wäre ...

Ich find's gut, daß Du anders bist als ich. :-)

LG neptun

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Ich formuliere das alles für dich mal in Kurzform

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 03.04.2026, 18:42 vor 15 Tagen @ neptun 2396 Views

Interstellare Reisen sind mit den heutigen Kenntnissen über die Raum-Zeit nicht darstellbar.

Grüße

--
[image]

Afuera!

Das zweite Problem

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Freitag, 03.04.2026, 19:43 vor 15 Tagen @ FOX-NEWS 2415 Views

Interstellare Reisen sind mit den heutigen Kenntnissen über die Raum-Zeit nicht darstellbar.

Der zweite Grund gegen solche Reisen: Die Strahlenbelastung für biologische Organismen im Intergalaktischen Raum. Damit meine ich nicht außerhalb der Erdatmosphäre, sondern außerhalb der Heliosphäre.

Dort herrscht die Galaktische Kosmische Strahlung (GCR). Im Gegensatz zu Röntgenstrahlung kann man sich gegen GCR kaum passiv abschirmen. Schwere Abschirmungen (wie Blei) sind im Weltraum unpraktisch und können bei Kollision mit kosmischen Strahlen sogar gefährliche Sekundärstrahlung erzeugen.

Rainer

--
Ami go home!
RundeKante
WikiMANNia
WGvdL Forum

Wohl dem, der einen FOX-NEWS hat! :)

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 04.04.2026, 12:55 vor 15 Tagen @ FOX-NEWS 1992 Views

Da kann man der KI getrost den Strom abschalten.
[[la-ola]]

Gruß
paranoia

P.S: Eigentlich müsste man den Text einer KI zum Fraß vorwerfen, nur um zu gucken, was sie draus macht...

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Jede Reise... (mT)

DT @, Freitag, 03.04.2026, 09:19 vor 16 Tagen @ neptun 2776 Views

beginnt mit dem ersten Schritt.

Und sei er noch so klein.

Du hast als Vergleichsmaßstab das Licht genommen.

Vergleiche es mit den Distanzen die Du laufen oder radfahren oder meinetwegen Autofahren kannst.

Die Distanz ist 384000 km, hin und zurück knapp 800 000 km.

Das kann man schon mit dem Auto fahren, sind so ca 3 Autos wenn man die bis 250-300 Tkm fährt.

Wenn man die Umrundungen mitnimmt, dann sind es 3x Erde = 3x 40000 km = 120 000 km, dann noch die Mondumrundungen, dann summa summarum 1 Mio km. Das sind 4 Autos oder das was der Durchschnittsdeutsche in ca 40-50 Jahren mit dem Auto fährt.

Nimmt man das Rad und Erhards Quote, dann waren das so um die 3000 km pro Jahr oder etwas weniger, dann müßte er schon 300 Jahre radfahren.

Und zu Fuß: 10000 Schritte am Tag, sagen wir 7 km am Tag, dann sind das ca 400 Jahre.

Du hast nämlich Masse, Licht hat keine Masse, daher ist der Vergleich mit einem massebehafteten Objekt (wie es die Orionkapsel ist) viel angebrachter.

Schöne Feiertage,
DT

Falsch

neptun, Freitag, 03.04.2026, 15:59 vor 16 Tagen @ DT 2415 Views

Hallo DT,

beginnt mit dem ersten Schritt.

ja ...

Und sei er noch so klein.

Nunja, innerhalb von 50 Jahren mittlerweile wieder kleiner ... wie lange soll das denn noch dauern? [[zwinker]]

Du hast als Vergleichsmaßstab das Licht genommen.

Nein, das habe ich nicht, sondern ich habe das Entfernungsmaß "Lichtjahr" als einen meiner Vergleichsmaßstäbe genommen. Der andere ("auf dem Teppich bleiben") Maßstab war die Entfernung Erde-Mars.

Vergleiche es mit den Distanzen die Du laufen oder radfahren oder meinetwegen Autofahren kannst.

Oder mit dem Flugzeug oder mit dem "Raumschiff" fliegen, oder mit einem "richtigen" Raumschiff, oder mit einem Raumschiff, welches sich durch ein Wurmloch bewegt, oder welches den Pararaum benutzt, oder was es da sonst noch geben mag (bei Perry Rhodan z.B. u.a. ein sog. Transitions-Sprung).

Wo und mit welcher Begründung willst Du eine Grenze ziehen. Denn:

Nimmt man das Rad und Erhards Quote, dann waren das so um die 3000 km pro Jahr oder etwas weniger, dann müßte er schon 300 Jahre radfahren.
Und zu Fuß: 10000 Schritte am Tag, sagen wir 7 km am Tag, dann sind das ca 400 Jahre.

Das beides kann man zwar auch mal eben schnell ausrechnen, aber nicht mehr wirklich sich vorstellen.

Ich zitiere Dich noch mal mit demselben Satz:

Vergleiche es mit den Distanzen die Du laufen oder radfahren oder meinetwegen Autofahren kannst.

300 bzw. 400 Jahre? Wie alt möchtest Du werden? Und was hältst Du für realistisch?

Du hast nämlich Masse, Licht hat keine Masse, daher ist der Vergleich mit einem massebehafteten Objekt (wie es die Orionkapsel ist) viel angebrachter.

Wie gesagt, ich habe nicht das Licht als Vergleichsobjekt zu einer Raumkapsel genommen, das hast Du mir fälschlicherweise untergeschoben.

Schöne Feiertage,

Danke, gleichfalls.

LG neptun

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Du übersiehst, um wieviele Größenordnungen schwieriger das ist

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 03.04.2026, 18:56 vor 15 Tagen @ neptun 2392 Views

Und sei er noch so klein.

Nunja, innerhalb von 50 Jahren mittlerweile wieder kleiner ... wie lange soll das denn noch dauern? [[zwinker]]

Die erste "Seefahrt" bestand vielleicht darin, sich auf einen Holzstamm zu setzen und loszupaddeln. Um von einem Planeten zu starten, kämpft man mit der Raketengleichung. Hat man erst die Möglichkeit, Ressourcen in einer Umgebung mit Mikrogravitation mit Hilfe von autonomen Robotern zu gewinnen, geht es plötzlich ganz leicht.

Grüße

--
[image]

Afuera!

Das 3. Newton’sche Gesetz versagt in vielen Situationen

Illusion @, Freitag, 03.04.2026, 10:23 vor 16 Tagen @ DT 3004 Views

Das 3. Newton’sche Gesetz versagt in vielen Situationen
Vor rund 350 Jahren hatte Isaac Newton 3 „Gesetze“ aufgestellt. Darin regelte er, wie sich
ein Körper bewegt. In seinem 3. „Gesetz“ legte er das Rückstoßprinzip fest. Vereinfacht
ausgedrückt sagt dieses „Gesetz“ aus: Ein Objekt wird mit der gleichen Kraft nach vorne
beschleunigt, die der Kraft des Rückstoßes nach hinten entspricht. Es gibt sogar Beispiele,
bei denen dieses Rückstoßprinzip tatsächlich funktioniert. Wird ein aufgeblasener Luftballon
losgelassen, dann entweicht die Luft an der Öffnung und durch die entstehende
Druckentladung fliegt der Luftballon in die entgegen gesetzte Richtung. Auch bei einer
Rakete lässt sich dieses Prinzip nachweisen. Unten entweicht mit viel Druck das verbrannte
Kerosin und deshalb erhebt sich die Rakete in die Luft.
Es gibt aber auch Situationen, in denen dieses „Gesetz“ nicht funktioniert: Ein 80kg schwerer
Gewichtheber trägt eine Hantel mit einem Gewicht von 80kg. Wenn er sie fallen lässt, wird er
jedoch nicht mit viel Schwung in die Luft gehoben. Oder ein Indianer mit Pfeil und Bogen:
Wenn er den Pfeil abschießt, wird sein Körper nicht nach hinten gestoßen.
So ist das eben in der Physik: Wenn etwas zum Teil funktioniert und zum Teil nicht,
bekommt es gleich den Status eines Gesetzes.
Das „Wissen“ des 3. Newton’schen „Gesetzes“ wird auch im Weltraum angewendet, obwohl
Isaac Newton noch nie im Weltraum gewesen ist. Wenn eine Rakete oder ein Raumschiff im
luftleeren Raum unterwegs ist, kann es angeblich bremsen, indem die Triebwerke genutzt
werden, um einen Schub in die entgegen gesetzte Richtung zu erzeugen. Bisher war ich der
Meinung, eine Rakete hat nur hinten ein Triebwerk. Doch um wie zuvor beschrieben
bremsen zu können, muss auch vorne ein Triebwerk sein. Nicht nur das: Zum Lenken
müssen sich auf jeder Seite weitere Triebwerke befinden, oben, unten, links und rechts.
Haben Raketen wirklich so viele Triebwerke? Doch selbst wenn es so wäre, im luftleeren
Raum funktioniert sowieso kein Verbrennungsmotor!

Quelle:Verein zur Förderung der Forschung nach Zyklen und Fraktalen

Illusion, suche Dir bitte, bitte vernünftige Quellen, das zieht einem ja die Schuhe aus :(

Hardy, der Student @, Freitag, 03.04.2026, 11:01 vor 16 Tagen @ Illusion 2749 Views

Einfach nur unterirdisch! [[sauer]]

Troll? (mT)

DT @, Freitag, 03.04.2026, 12:17 vor 16 Tagen @ Illusion 2694 Views

Steuerdüsen zur Lageregelung, siehe zB Space Shuttle:

[image]

https://de.wikipedia.org/wiki/Reaction_Control_System

Steuerdüsen an der Apollo Mondlandefähre:
[image]

Zu Raketentriebwerken (etwas anderes als ein "Verbrennungsmotor"):

https://de.wikipedia.org/wiki/Fl%C3%BCssigkeitsraketentriebwerk

Es gibt Brennstoff und Oxidator, zB flüssiger Wasserstoff und flüssiger Sauerstoff,
die dann in einer Knallgasreaktion exotherm zu Wasser reagieren.

"Da der Oxidator in der Rakete mitgeführt wird, kann die Verbrennung des Treibstoffes auch ohne die Gegenwart von atmosphärischem Sauerstoff stattfinden, z. B. in der Hochatmosphäre oder im Weltall. Die Mischung von Brennstoff und Oxidator erfolgt bei diergolen Flüssigkeitsraketen erst in der Brennkammer, die Förderung bis zur Brennkammer erfolgt in getrennten Leitungssystemen."

DT

"Verein zur Förderung der Forschung nach Zyklen und Fraktalen" via Google nicht auffindbar (oT)

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Samstag, 04.04.2026, 00:15 vor 15 Tagen @ Illusion 2078 Views

Hallo Illusion,

bitte liefere mehr Quelldaten.

Danke!

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Hinten ist vorne

Romeo @, Somalia 2.0, Samstag, 04.04.2026, 21:47 vor 14 Tagen @ Illusion 1867 Views

"Doch um wie zuvor beschrieben bremsen zu können, muss auch vorne ein Triebwerk sein."

Muss?
Muss mitnichten.
Es reicht ein seitliches Minitriebwerk um die Kiste zu drehen.
Dann ist plötzlich hinten vorne.

Grüße von vorne,
R.

"Wo wir sind ist vorne, und wenn wir hinten sind, ist hinten vorne."

--
Klagt nicht, kämpft!

Qualitätsjournalismus: Neptun ist 30 Lichtjahre von uns entfernt, man braucht 600.000 Jahre, um hinzukommen

Hardy, der Student @, Freitag, 03.04.2026, 10:32 vor 16 Tagen @ DT 3105 Views

Leute, Leute, man glaubt es nicht...

" Damit schickt die NASA erstmals seit 1972 wieder Menschen in Richtung Mond.“Das ist faktisch richtig, doch seit Tagen bin ich der offensichtlich irrigen Annahme aufgesessen, dass die Besatzung der Orion auf dem Weg zum Erdtrabanten sei, um nach geglückter Landung den Mond zu betreten wie die Amerikaner Neil Armstrong und Buzz Aldrin am 20. Juli 1969."

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/wissenundtechnik/nach-dem-start-der-artemis-2-mog...

Tja, blöd gelaufen, wenn man zu *piep* ist, sich vernünftig zu informieren, dann kann man ruckzuck einer irrigen Annahme aufsitzen.

Es wurde alles vorher glasklar kommuniziert.

Aber jetzt wird's richtig krass:

"Der Neptun ist wenigstens 30 Lichtjahre entfernt, das würde ich schon eher als „tief“ betrachten. Mit einer herkömmlichen Mittelklasseraktete bräuchte man da hin rund 600.000 Jahre. Aber egal, mir kann man so ein müde Umrundung ja auch als Weltraumabenteuer verkaufen."

Ok, mir unterlaufen auch Fehler, aber das ist schon hammerhart.
Wollen wir mal hoffen, dass Marcus W. andere Fähigkeiten und Stärken hat, im Bereich Raumfahrt und Sonnensystem scheinen sie nicht zu liegen.


PS: Die Toilette soll relativ schnell wieder repariert worden sein. [[top]]
Ich wünsche der Besatzung weiterhin einen guten und erfolgreichen Flug!

Da kann man doch mal sehen, wie weit ich ...

neptun, Freitag, 03.04.2026, 15:36 vor 16 Tagen @ Hardy, der Student 2683 Views

Hallo Hardy,

... nach Ansicht mancher von Euch entfernt bin. [[zwinker]]

Aber tröstet Euch, gar so schlimm ist es denn doch nicht, ich bin Euch um ein Vielfaches näher, nämlich "nur" 30 AE, also etwa ein 63.000stel von 30 Lichtjahren.

Tja, blöd gelaufen, wenn man zu *piep* ist, sich vernünftig zu informieren, dann kann man ruckzuck einer irrigen Annahme aufsitzen.

Naja, ich denke nicht, daß das eine Annahme war, sondern daß der "einfach nur" eine sog. Astronomische Einheit mit einem Lichtjahr verwechselt hat:

"Der Neptun ist wenigstens 30 Lichtjahre entfernt, [ ... ]"

Da hat er eben nicht aufgepaßt.

Aber ich finde es kaum krasser, als diesen "Schritt vor die Haustür" als Raumfahrt zu betrachten und zu bezeichnen.

LG neptun

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Marcus Weingärtner

joep @, Freitag, 03.04.2026, 17:05 vor 16 Tagen @ Hardy, der Student 2693 Views

Er hat Germanistik und Medienwissenschaften in Düsseldorf studiert und in Berlin volontiert

Immer wieder die gleichen Bildungsfernen, die etwas erklären wollen.

Der Artikel ist nicht mehr verfügbar

mabraton @, Montag, 06.04.2026, 18:46 vor 12 Tagen @ Hardy, der Student 1342 Views

Hallo zusammen,

vielleicht haben sie selber gemerkt, dass Unsinn drin stand.

beste Grüße
mabraton

Ja, der Artikel wurde dann entfernt

Hardy, der Student @, Montag, 06.04.2026, 20:24 vor 12 Tagen @ mabraton 1356 Views

Ja, der Artikel wurde dann relativ zeitnah entfernt.

https://www.directupload.eu/file/d/9246/e9dqa5m7_png.htm

Das kann doch einen Gelben nicht erschüttern... [[freude]]
Weil es ein Scrollartikel war, habe ich ihn in mehreren Bildschirmfotos gesichert.

"Bisher wurde Neptun nur von der Raumsonde Voyager 2 im Jahr 1989 besucht. Die Sonde entdeckte einige neue Monde und nahm Bilder des Planeten und seiner Ringe auf."
https://sternwartezwickau.de/sonnensystemdetail.php?id=9

Voyager 2 hatte zwar eine durchaus beachtliche Reisezeit bis zum Neptun zu absolvieren, aber sicher keine 600.000 Jahre. [[freude]]

Gut, ich will den Herrn nicht weiter ärgern, ich kann mir vorstellen, dass er sich einiges anhören musste.

Hier noch mal ein Video, das die Fakevorwürfe behandelt:

https://www.youtube.com/watch?v=S1xtsbaMyfU

Die Hinterlassenschaften der Mondmissionen wurden von US-, chinesischen und indischen Sonden fotografiert. Ich will keinen mit weiteren KI-Texten langweilen (sonst kriege ich noch Dresche von Paranoia, der mag solche Texte nicht).

Mit den von mir gegebenen Hinweisen müssten entsprechende Fachartikel aufzutreiben sein.

Und ja, saugefährlich das ganze, aber keine sichere Reise in den Tod. Nach allem Abwägen der Chancen und Gefahren hat man es halt riskiert.
Die schrecklichen Unglücke hat es ja auch gegeben.

Ja, die Astronauten sind mutige Menschen, die kalkuliert ihr Leben aufs Spiel setzen.

Noch ein Punkt für Bernd:
Die Russen und die Chinesen haben auch Mondproben zur Erde gebracht, mit unbemannten Missionen.
Die mussten also auch ein Objekt auf dem Mond erfolgreich starten.
Das Objekt hat sich auch nicht überschlagen, sondern die Probe zur Erde gebracht.

Hier ein tolles Foto der Erde, aufgenommen aus der Orion-Kapsel auf dem Weg zum Mond (mBuT)

DT @, Samstag, 04.04.2026, 09:45 vor 15 Tagen @ DT 2673 Views

[image]

Schön zu sehen das Polarlicht im Norden und Süden der Erde sowie die hellen Großstädte, vor allem Madrid, Barcelona, Lissabon etc.

DT

Bin ich der einzige, der es nicht glaubt?

StillerLeser @, Samstag, 04.04.2026, 11:28 vor 15 Tagen @ DT 2629 Views

Die Polarlichter und der weisse Saum links sehen unnatürlich aus. Und warum sind Städte am Tag Lichtpunkte? Und warum hat man beim Aufstieg keine Bilder aus dem Cockpit gesehen?

Bin gespannt, wie sie diesesmal die Bilder vom Mond "machen".

Wenn am "Moon Hoax" etwas dran wäre, ...

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 05.04.2026, 08:41 vor 14 Tagen @ Illusion 2053 Views

... was glaubst du, wie Russen und Chinesen die Amis damit durch den Kakao ziehen würden ... :-P

Aber vielleicht ist das alles ja eine Riesenverschwörung, um Leute wie dich zu verarschen? [[top]]

Grüsse

--
[image]

Afuera!

Unsinn, weil zu kurz gedacht. "Schach" bekannt? Patt-Situation, WENN was mit Gagarin nicht stimmte (oT)

Wayne Schlegel @, Sonntag, 05.04.2026, 11:38 vor 14 Tagen @ FOX-NEWS 1817 Views

(oT)

Unsinnig erscheint mir eher Dein (immerhin interessanter) Einwand, weil er nur ein Patt mit den Russen ...

neptun, Sonntag, 05.04.2026, 18:22 vor 13 Tagen @ Wayne Schlegel 1660 Views

... anspricht, von dem die Chinesen wohl kaum betroffen sein dürften.

[ ... ] WENN was mit Gagarin nicht stimmte

Und das ist ja nur eine Möglichkeit, oder hast Du da andere Informationen?

FALLS das aber zutreffen sollte, können immer noch die Chinesen den Fake durch den Kakao ziehen, oder? [[top]]

Frohe Ostern

LG neptun

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Wieder zu kurz gesprungen. Wie waren die weltraumtechn. Fähigkeiten des Chinesers so um 1969 ff herum? (oT)

Wayne Schlegel @, Sonntag, 05.04.2026, 20:13 vor 13 Tagen @ neptun 1545 Views

(oT)

Wieder? Kannst Du auch mehr, als das Forum mit unausgereiften Betreffzeilen zuzumüllen? (owT)

neptun, Sonntag, 05.04.2026, 22:10 vor 13 Tagen @ Wayne Schlegel 1560 Views

.

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Nachtseite der Erde, angestrahlt vom Vollmond, etwas längere Belichtungszeit?

Hardy, der Student @, Samstag, 04.04.2026, 20:28 vor 14 Tagen @ StillerLeser 2205 Views

Und warum sind Städte am Tag Lichtpunkte?

Weil am Ort der Städte nicht Tag, sondern gerade Nacht ist.

Bin gespannt, wie sie diesesmal die Bilder vom Mond "machen".

Ich habe da so eine Vermutung...
Mit einer Kamera?

https://www.youtube.com/watch?v=cvOsJVHR4og

Keine Ahnung, ob das die Erklärung ist, es hört sich aber sehr plausibel an.

Nein.

Brutus ⌂ @, Sonntag, 05.04.2026, 13:00 vor 14 Tagen @ StillerLeser 1872 Views

bearbeitet von Brutus, Sonntag, 05.04.2026, 13:41

Bist Du nicht.
Zumal Polarlichter...Tssss, was fürn Quatsch!

Wenn das irgendetwas überhaupt sein kann, dann Sonnenstrahlen von der Sonne die grad hinter der Erde wäre.

Aber weiste was das genauer ist.

Hamster im Rad zu beschäftigen.

Nebenbei.
vor 60 Jahren:

Vor 60 Jahren schrieb die sowjetische Raumfahrt Geschichte: Am 3. April 1966 trat die automatische interplanetare Station Luna-10 als weltweit erstes künstliches Objekt in eine Umlaufbahn um den Mond ein.

Die Mission wurde am 31. März 1966 vom Kosmodrom Baikonur gestartet. Bereits wenige Tage später erreichte die Station den Mond und leitete eine neue Etappe in der Erforschung des Weltraums ein.

Luna-10 absolvierte insgesamt 460 Umläufe um den Mond und führte 219 Funkverbindungen mit der Erde durch. Die Mission lieferte wertvolle wissenschaftliche Daten über den Mond und den erdnahen Weltraum und leistete einen bedeutenden Beitrag zur Entwicklung der Raumfahrt.

Dieses Jubiläum erinnert an eine herausragende Leistung der sowjetischen Wissenschaft und Technik, die den Weg für die weitere Erforschung des Mondes und des Kosmos ebnete.

...schreibt die RussischeBotschaftdazu

[image]

Allerdings (...) kein anderes Postsowjetisches Land...interessierts.

Und wer waren denn dann die "Sowjetischen" Wissenschaftler seinerzeit?

Deutsche!
Die erbeutete 2. Garde das was bei der Operation Paperclip nicht mehr ins Flugzeug passte.

Intellektueller Niedergang nochmal hiermit protokolliert.
Die Nazis haben lauter schlaue Leute produziert, genau wie die phösen Iraner (höchste Ing. Dichte der Welt).

Und angreifen und der Welt hinterher erklären, wieso und warum, tun immer die Anderen, in dem Fall sogar dieselben...

Eigenartig, oder?

--
[image]
nur für kurze Zeit: https://telegra.ph/Kleine-Presseschau-2025-06-27-06-27

Was heißt "Polarlichter...Tssss, was fürn Quatsch!"? (mTuLuB)

DT @, Montag, 06.04.2026, 11:43 vor 13 Tagen @ Brutus 1495 Views

bearbeitet von DT, Montag, 06.04.2026, 12:07

Hast Du noch nie Polarlichter gesehen und glaubst daher, sie seien Quatsch?
Oder glaubst Du nicht, daß auf dem Bild das ich von Artemis2 gepostet habe, Polarlichter zu sehen seien?

Es gibt noch mehr Bilder dieser Art:
[image]

Auch ein Video von der ISS aus gesehen:
https://www.youtube.com/shorts/FHvi3t5wmz8

Vielleicht zweifelst Du, daß es die ISS gibt, dann schau bei www.heavens-above.com nach und
suche die Überflugzeiten über Deinem Standort. Dann kannst Du sie mit bloßen Augen sehen, ebenfalls in höherer Vergrößerung mit Fernglas oder Teleskop.

Bzgl. der Luna-Mission und den Unterschied zu Apollo bzw. Artemis habe ich Dir hier geantwortet:
https://www.dasgelbeforum.net/index.php?id=683391

DT

Und hier hast Du die russischen "Erfolge" der ZOND Missionen, die gleichzeitig mit den (mT)

DT @, Montag, 06.04.2026, 22:51 vor 12 Tagen @ Brutus 1302 Views

Amis (Menschen) durchgeführt wurden.

Schildkröten umkreisten den Mond und wurden zT bei der Landung auf der Erde 20g ausgesetzt:

https://de.wikipedia.org/wiki/Zond

Sorry, aber die Russen haben's nicht hinbekommen.
Sie hatten nämlich eben keinen von Braun, und ihr großer Denker und Ingenieur Sergei Korolev war 1966 gestorben.
https://en.wikipedia.org/wiki/Sergei_Korolev

DT

Die Apollo-Missionen waren dermaßen aufwendig und teuer...

randomizer @, Montag, 06.04.2026, 20:05 vor 12 Tagen @ StillerLeser 1376 Views

"Die Apollo-Missionen waren dermaßen aufwendig und teuer, mit soviel Geld und Mühe hätte man ja gleich wirklich Menschen zum Mond schicken können." [wenn deren Überleben nicht so furchtbar unwahrscheinlich wäre und die Blamage für die NASA entsprechend groß ausfiele].

..scherze ich gelegentlich, bekomme damit aber selten jemanden zum Schmunzeln: in Deutschland ist die Mondlandungsskepsis doch deutlich weniger verbreitet, als beispielsweise in den VSA.


Hallo StillerLeser,

vor einigen Jahren hattest Du hier mehrere wertvolle Beiträge zu dem Thema verfasst, meine dazugehörigen Lesezeichen gingen zwischenzeitlich verloren, vielleicht bemühe ich bei Gelgenheit die Forensuche, um meine seinerzeit dazu geplanten Anmerkungen/Ergänzungen nachzuholen. Oder magst Du nochmal 1-2 Deiner besten Postings zum Thema verlinken?

Danke und viele Grüße!
randomizer

Auch @HM: der interessanteste Aspekt bei der Frage "Mondlandung ja oder nein?" dürfte folgendes Faktum sein:

neptun, Sonntag, 05.04.2026, 16:37 vor 14 Tagen @ DT 1963 Views

Mehr als 99,99 Prozent der Verschwörungstheoretiker, welche Mond-Fahrt und/oder -Landung in Frage stellen oder sogar abstreiten, gehören zu den 99 Prozent der (Welt-)Bevölkerung, die aufgrund zu geringer Intelligenz und Kompetenz niemals auch nur die geringste Chance hätten, bei einem solchen Projekt an kritischen Punkten mitwirken zu dürfen.

Deshalb würde ich es sehr begrüßen, wenn @HM für weiteren diesbezüglichen Diskussionsbedarf auf die Benutzung entsprechender anderer Foren verweist.

Frohe Ostern

LG neptun

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Darf man das als Plädoyer für Gleichschaltung verstehen?

Wayne Schlegel @, Sonntag, 05.04.2026, 17:52 vor 13 Tagen @ neptun 1734 Views

Mehr als 99,99 Prozent der Verschwörungstheoretiker, welche Mond-Fahrt und/oder -Landung in Frage stellen oder sogar abstreiten, gehören zu den 99 Prozent der (Welt-)Bevölkerung, die aufgrund zu geringer Intelligenz und Kompetenz niemals auch nur die geringste Chance hätten, bei einem solchen Projekt an kritischen Punkten mitwirken zu dürfen.

Deshalb würde ich es sehr begrüßen, wenn @HM für weiteren diesbezüglichen Diskussionsbedarf auf die Benutzung entsprechender anderer Foren verweist.

Frohe Ostern

LG neptun

Warum soll nicht diskutiert werden dürfen die Frage, wie sicher ist es, dass Menschen (nicht Sonden oder sonstiges Material) bei den damaligen technischen Möglichkeiten wiederholt auf dem Monden landeten und zur Erde zurückgekehrt sind? Eine technische Meisterleistung in jedem Fall.

Wenn doch alles Beweismaterial da ist, physikalische Klippen schlüssig erklärt werden können und all dieses Hinterfragungen auch zweifelsfrei Stand hält, sollte dies doch möglich sein.
Ohne unsachliche Totschlagsargumente bemühen zu müssen.

Das beginnt ja schon da, daß mir aus Deinem Text inklusive Betreffzeile nicht erkenntlich wird, was Du in ...

neptun, Sonntag, 05.04.2026, 18:29 vor 13 Tagen @ Wayne Schlegel 1715 Views

Hallo Wayne,

... diesem Zusammenhang mit Gleichschaltung meinst.

Zum Thema:

Warum soll nicht diskutiert werden dürfen die Frage, wie sicher ist es, dass Menschen (nicht Sonden oder sonstiges Material) bei den damaligen technischen Möglichkeiten wiederholt auf dem Monden landeten und zur Erde zurückgekehrt sind? Eine technische Meisterleistung in jedem Fall.

Daß das ein Faß ohne Boden ist, sollte Dir in den letzten Jahrzehnten nicht entgangen sein, und für solche Diskussionen gibt es spezielle Foren, wo jeder, egal ob pro oder kontra, sich nach Herzenslust austoben kann.

Wenn doch alles Beweismaterial da ist, physikalische Klippen schlüssig erklärt werden können und all dieses Hinterfragungen auch zweifelsfrei Stand hält, sollte dies doch möglich sein.

Sollte! [[zwinker]]

Weißt Du denn gar nicht, daß auch nach langem Studium solcher Spezial-Foren dieses eben doch nicht der Fall Ist?

Ohne unsachliche Totschlagsargumente bemühen zu müssen.

Was meinst Du hiermit speziell, beispielhaft?

Jedenfalls erscheint mir in diesem Faden ein Großteil der diesbezüglichen Beiträge dieses Forums eher unwürdig.

Was spricht Deiner Ansicht nach dagegen, für ein solches (in meinen Augen sinnloses) Hin und Her andere Foren aufzusuchen anstatt ausgerechnet das Gelbe?

LG neptun

--
Immer daran denken: Die große Mehrheit der deutschen Bevölkerung hat Mörderparteien gewählt!

"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Dieter Bohlen wundert sich: "Vor 50 Jahren sind die schon auf dem Mond rumgesprungen, und jetzt nur umrunden?"

BerndBorchert @, Montag, 06.04.2026, 13:52 vor 13 Tagen @ DT 1608 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 06.04.2026, 15:12

https://www.youtube.com/shorts/69iwXKKX_vM

"deep fake, oder fake fake? irgendwas stimmt doch da nicht, oder? ..."

Er traut sich nicht, es direkt zu sagen: Die Mondlandung war ein fake.

Bernd Borchert

P.S. Ich habs mir gerade nochmal angeguckt: könnte dieses Video ein KI-fake sein, also gar nicht von Dieter Bohlen sein? nen bisschen siehts danach aus. Der Inhalt, nämlich die Verwunderung, bliebe aber nachvollziehbar ...

Und in China fällt ein Sack Reis um. (mT)

DT @, Montag, 06.04.2026, 15:46 vor 13 Tagen @ BerndBorchert 1489 Views

Wen interessiert, was Dieter Bohlen denkt oder im Video äußert?
Hat er Fakten und sachliche Argumente gebracht oder nur Geraune geäußert?

DT

Millionen Menschen in China und woanders fragen sich: "Wie kann ein Projekt (Mondumrundung) so gehyped werden

BerndBorchert @, Montag, 06.04.2026, 20:25 vor 12 Tagen @ DT 1474 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 06.04.2026, 20:38

wenn es schon vor 60 Jahren geleistet wurde, und vor 57 Jahren durch die Mondlandung sogar noch getopped wurde? Und warum schicken sie die Astronauten nicht runter zum Mond zum Instagram-Fotos machen: so eine Shuttlefähre zwischen Rakete und Mond müsste mit der Technik von heute doch ein Kinderspiel sein, wenn es mit den Steinzeitcomputern von damals schon möglich war!"

Und manche ergänzen gedanklich noch "oder ist da was faul mit den Mondfahrten von vor 60 Jahren??", so wie Dieter Bohlen bzw. der KI-Bohlen aus dem Video.

Du bist doch derjenige, der die ganze Zeit von "getestet" und "testen" spricht. (mT)

DT @, Montag, 06.04.2026, 22:32 vor 12 Tagen @ BerndBorchert 1313 Views

Wieso erlaubst Du dann nicht, daß Artemis 2 genau wie Apollo 8 damals genau so testet?

Bei Artemis 4 ist dann die Mondlandung vorgesehen.

Und das ganze soll ja der erste Schritt zum Mars sein. Genau daher wurde das jetzt durchgeführt.
Und wenn man auf den Mars will, testet man die Systeme erstmal mit etwas das schon geklappt hat, nämlich dem Mond.

Siehst Du nicht, daß Du Dir mit Deiner eigenen Argumentation widersprichst?

DT

Foto: Darkside of the Moon! Sieht man da etwa Wasser!?

Reffke @, Narragonien, Dienstag, 07.04.2026, 11:43 vor 12 Tagen @ DT 1255 Views

bearbeitet von Reffke, Dienstag, 07.04.2026, 11:47

Halloallerseits,

Hier ein spektakuläres Foto der Mond-Schattenseite!
https://www.reddit.com/r/spaceporn/comments/1sehva7/far_side_of_the_moon_by_artemis_ii/...
Extremer Zoom möglich!
Was ist der hellblaue Fleck???
Womöglich Wasser???

LG Reffke

--
Wer warnen will, den straft man mit Verachtung.
Die Dummheit wurde zur Epidemie.
So groß wie heute war die Zeit noch nie.
Ein Volk versinkt in geistiger Umnachtung.
Erich Kästner "Große Zeiten"

Ich würde es "Back side of the moon" nennen, denn sie ist ja nicht "dark" (mB)

DT @, Dienstag, 07.04.2026, 12:33 vor 12 Tagen @ Reffke 1165 Views

Hier ist das Bild:

[image]

DT

PS: Sicher alles nur AI. Ich frage mich, wenn die sowjetischen Sonden, die US Apollo Missionen, die chinesischen Sonden, die um den Mond geflogen sind, und die Bilder jetzt alle das gleiche zeigen, wie haben sich die verfeindeten Staaten alle synchronisiert, um den selben Datensatz zu nehmen???
Ironie off.

Hier noch das Original der NASA, das nicht eingefärbt ist, um die verschiedenen (mTuB)

DT @, Dienstag, 07.04.2026, 22:49 vor 11 Tagen @ DT 1123 Views

Mineralien darzustellen:

https://images.nasa.gov/details/art002e009212

[image]

(April 6, 2026) In this fully illuminated view of the Moon, the near side (the hemisphere we see from Earth), is visible on the right. It is identifiable by the dark splotches that cover its surface. These are ancient lava flows from a time early in the Moon’s history when it was volcanically active. The large crater west of the lava flows is Orientale basin, a nearly 600-mile-wide crater that straddles the Moon’s near and far sides. Orientale's left half is not visible from Earth, but in this image we have a full view of the crater. Everything to the left of the crater is the far side, the hemisphere we don’t get to see from Earth because the Moon rotates on its axis at the same rate that it orbits round us.

Heute vor 45 Jahren ist das Space Shuttle zum ersten Mal gestartet. (mTuV)

DT @, Sonntag, 12.04.2026, 18:30 vor 6 Tagen @ DT 482 Views

bearbeitet von DT, Sonntag, 12.04.2026, 18:49

Mit John Young und Robert Crippen am Steuer.

https://www.youtube.com/watch?v=9zu6gReRV98

Kann mich noch gut daran erinnern, ich durfte eine Pause vom Steinelesen einlegen, um den Start, der mehrfach verschoben war, anzuschauen.

Nach der Landung ist John Young um das Shuttle rumgelaufen, um die abgefallenen
Wärmeschutzkacheln zu begutachten. Leider ist die Columbia 2003 nach 22 Jahren bei der Landung genau wegen zerstörter Hitzeschutzkacheln zerbrochen, diesmal am Flügel, ausgelöst durch abbrechenden Schaumstoff beim Start.

Er war einer der Helden meiner Jugend. X15 Testpilot, bei allen Raumfahrtprogrammen dabei, schon auf dem Mond gewesen, und das erste was er macht nach dem Aussteigen ist um sein Shuttle rumzulaufen. Das waren noch Ami-Vorbilder, auch was Pflichterfüllung und Können angeht. Er hatte 6 Flüge in 42 Jahren, war Pilot bei 4 verschiedenen Raumschifftypen und war der einzige Mensch, der 2x zum Mond flog (Apollo 10, Test der Landung) sowie Apollo 15 (mit Landung). Er fuhr auch mit dem Mondauto über den Mond.

https://www.youtube.com/watch?v=6qBb_iKZbGM

https://www.youtube.com/watch?v=d_t-t-d1DOQ

Er war auch Commander von STS-9 (Spacelab), bei dem Ulf Merbold dabei war. Hatte das Vergnügen, diesen mehrfach treffen zu dürfen. Er hatte selber auch 3 Raumflüge, 2x space shuttle mit Spacelab und 1x MIR.

Durfte auch einmal den ersten deutschen Astronauten, Sigmund Jähn, treffen, eine sehr charmante und charismatische Persönlichkeit.

Als jemand, der als Jugendlicher die Serie "Raumschiff Monitor" von Rolf Ulrici gelesen hatte, war der Start des Space Shuttle natürlich die Erfüllung eines Traums.

DT

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