Deutschland - Dänemark: Technokratie jetzt auch im Fußball

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Sonntag, 30.06.2024, 09:47 vor 22 Tagen 3659 Views

Gestern Abend tat ich mir das zweifelhafte "Vergnügen" an, das Achtelfinalspiel der Europameisterschaft Deutschland - Dänemark in voller Länge anzuschauen.

Am Ende gewannen die Deutschen mit 2 : 0, nachdem das Spiel durch den sogenannten "Videoschiedsrichter", offiziell als VAR (Video Assistant Referee) bezeichnet, entschieden worden war.

Dieser griff zweimal entscheidend in das Spiel ein, wo der Schiedsrichter auf dem Platz nichts gesehen hatte. Der erste Eingriff erkannte ein Tor der Dänen, das zu ihrer 1 : 0 Führung geführt hätte, wegen einer Abseitsstellung des Torschützen von wenigen Millimetern ab. Zum "Beweis" wurde eine Bildgrafik aus dem Computer angeführt, die ein angebliches "Messergebnis" der Technik zeigten.

Bei der zweiten Situation, nur wenigen Minuten später, entschied der VAR auf Elfmeter für Deutschland, nachdem ein dänischer Spieler im eigenen Strafraum eine Flanke mit der Hand berührt haben sollte. Diese Berührung war vom Platzschiedsrichter ebenfalls nicht bemerkt worden. Als Beweis reichte diesmal noch nicht einmal ein Videobild, weil selbst auf dem Standbild und in Slow-Motion nicht eindeutig erkennbar war, ob der Ball tatsächlich die Hand des Dänen berührt hatte (mal ganz davon abgesehen, dass es sich niemals um ein absichtliches Handspiel gehandelt hatte, der Däne wurde in einer natürlichen Bewegung angeschossen, hatte aber den Arm im Vollsprint leider nicht am Körper - lachhaft!). Als "Beweis" wurde diesmal das Messergebnis eines "Berührungssensors" im Ball (!!!) angeführt, der angeblich einen Kontakt mit der Hand dieses Spielers festgestellt hätte.

Die Technokratie hat jetzt auch im Fußball Einzug gehalten: Mit der neuen Technik kann jetzt praktisch jedes Spiel aus irgendeinem Studio heraus entschieden werden, nachprüfen kann das kein Mensch mehr, es wird sich auf die Technik verlassen, die das Spiel überwacht und bestimmt.

Für mich ist der Fußball damit gestorben, meine Freude am Spiel ist jetzt endgültig dahin!

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"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Kompletter Unsinn

sensortimecom ⌂ @, Sonntag, 30.06.2024, 10:47 vor 22 Tagen @ Otto Lidenbrock 3023 Views

bearbeitet von sensortimecom, Sonntag, 30.06.2024, 11:14

Als "Beweis" wurde diesmal das Messergebnis eines "Berührungssensors" im Ball (!!!) angeführt, der angeblich einen Kontakt mit der Hand dieses Spielers festgestellt hätte.<

Lachhaft. Er meint höchstens einen "virtuellen Sensor" auf der Bildanalyse am PC, der softwaremässig zu verstehen ist.

Im realen Verständnis müsste nämlich der besagte Arm des Spielers eine Aktuator-Funktion aufweisen, also zb. elektrisch geladen sein, metallisch sein, induktive, magnetische oder kapazitive Sensorik auslösen, oder elektromagnetische Wellen emittieren oder Ultraschall abgeben. Dann müsste im Ball ein der jeweiligen Sensorik entsprechender Sensor vorhanden sein, und der allein wieder genügt auch nicht: es müsste auch eine Funk- oder Internetverbindung (Bluetooth reicht so weit nicht) zur zentralen Messtelle ausserhalb des Spielfeldes geben.

Theoretisch gäbe es auch die Möglichkeit, mit einer Art "terrestrischem GPS" (das sog. "Abatec-System") alle Ballbewegungen im Spielfeld auf den Zentimeter genau zu vermessen. Aber dann müssten alle Spieler aif dem Spielfeld an allen Armen ebenfalls entsprechende Tracker wie im Ball, rundum(!), angebracht haben - dann könntest du tatsächlich jede Ballberührung während des ganzen Spiels zu 100% Sicherheit detektieren. (Um die Kosten für ein solches System kannst schon fast einen Astronauten zum Mond schiessen)..

Leider wurde den Zuschauern das genau so vorgeführt

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Sonntag, 30.06.2024, 10:57 vor 22 Tagen @ sensortimecom 2475 Views

Als "Beweis" wurde den Zuschauern eine Grafik gezeigt, die Ähnlichkeit mit der Kurve eines EKG hatte: Eine relativ flache Linie zeigte kurz hintereinander zwei Spitzen, wobei die erste wohl den Tritt des Flankengebers gegen den Ball darstellen sollte, die zweite der angebliche Kontakt der Hand des Spielers mit dem Ball.

Lustig dabei, dass diese beiden Spitzen so ziemlich gleich hoch waren, der Tritt gegen den Ball also den gleichen Ausschlag verursachte, wie ein leichtes Streichen entlang einer Hand.

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"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Drucksensoren

aliter @, Sonntag, 30.06.2024, 11:03 vor 22 Tagen @ Otto Lidenbrock 2120 Views

oder kapazitive oder elektrostatische Sensoren würden sicher ansprechen, ob diese allerdings in allen Bällen verbaut sind, wage ich zu bezweifeln. Eventuell könnte auch geometrische Verformungen des Balles durch extrem genaue Photometrische TeleMessungen denkbar sein. Was die Aussagekraft von Sensorkurven betrifft erinnere ich an mein Hinweis auf die Spikes bei Nordstreem Explosion: Messung schlägt Vermutung, alte Physiker Weisheit.

Dann sollen sie bitte mal das "elektronische Innenleben" eines solchen Balls dem Publikum zeigen

sensortimecom ⌂ @, Sonntag, 30.06.2024, 11:26 vor 22 Tagen @ aliter 1808 Views

bearbeitet von sensortimecom, Sonntag, 30.06.2024, 11:48

Drucksensoren. Oder Beschleunigungssensoren. Dass ich nicht lache.

Ein "Hands" kann so behutsam im Strafraum sein, dass der Ball nur wenig abgelenkt wird und am Tor vorbeistreicht. Womöglich passiert das unmittelbar beim Torpfosten, und der Tormann hat oder hatte auch grad seine Hand dabei. Den Drucksensor im Ball schau ich mir an, der das exakt detektiert und online an die VAR-Analysezentrale meldet.

Ich unterstelle mal, dass da möglicherweise den Fifa-Granden, die von Sensorik und Elektronik nix verstehen, ein Zauberkasten samt Märchenprinzessin vorgegaukelt wird.

Entschuldigung. Alles zurück. In Ballmitte befindet sich tatsächlich ein Beschleunigungssensor (aber KEIN "Berührungssensor"!) ...

sensortimecom ⌂ @, Montag, 01.07.2024, 06:48 vor 21 Tagen @ sensortimecom 875 Views

bearbeitet von sensortimecom, Montag, 01.07.2024, 07:12

... gekoppelt mit einem vereinfachten "terrestrischen GPS" zur exakten Positionsbestimmung (50x pro Sekunde). Für die rasche Abseits-Analyse.

Ich habs nicht für möglich gehalten und bereue meine Wortwahl in Sack und Asche.

A propos: Leichte Berührungen oder Ablenkungen des Ball können mit einem Beschleunigungsaufnehmer gar nicht detektiert werden. Nur ein Aufprall. Ein Beschleunigungssensor gibt auch Signalfolgen aus, wenn der Ball in der Luft "eiert".

Und noch was: den Ball darf keiner mehr ins Publikum schiessen (so wie das früher mal war). Der kostet ein kleines VERMÖGEN.

Das System arbeitet jetzt so schnell, dass der Schiedsrichter quasi vom VAR zurückgepfiffen wird:-) Also, nicht mehr der Schiedsrichter pfeift ein Spiel, sondern der VAR :-) Und in ein paar Jahren verlangt die FIFA vielleicht von jedem Wirtshausverein die Anschaffung von Mess- und Analyserobotern, die das Spiel von an- und abpfeifen. Menschliche Schiedsrichter düften verboten werden :-) Schöne neue Fussballwelt....

Eine weitere Frage wäre, ob so ein Ball sich für die Spieler genau so wie ein normaler Ball verhält

BerndBorchert @, Montag, 01.07.2024, 09:02 vor 21 Tagen @ sensortimecom 772 Views

bearbeitet von BerndBorchert, Montag, 01.07.2024, 09:08

Respekt, dass Du ein statement zurücknimmst inkl. Entschuldigung - das bringt nicht jeder Forist hier fertig.
Bernd Borchert

Das dürften sie schon oft getestet haben

sensortimecom ⌂ @, Montag, 01.07.2024, 11:21 vor 21 Tagen @ BerndBorchert 696 Views

Die Spieler wussten dabei nicht: ist es ein "Sensorball" oder ein gewöhnlicher Ball. Wenn ihnen nichts Besonderes auffällt, dann eben ok...

Sicher wird man in einem Institut auch Trägheitsmomente, Unwucht u. dgl. untersucht haben. (Hoffe ich zumindest).

Das BRD Publikum soll so lange wie möglich bei Laune gehalten werden. OT

aliter @, Sonntag, 30.06.2024, 10:56 vor 22 Tagen @ Otto Lidenbrock 1804 Views

Dieser Gedanke kam mir auch

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Sonntag, 30.06.2024, 11:01 vor 22 Tagen @ aliter 2195 Views

Genau diesen Gedanken hatte ich auch. Das deutsche Publikum soll vielleicht noch einige Zeit bei Laune gehalten werden, dazu eignete sich natürlich der Gewinn der "Euro" im eigenen Land ideal.

Mit dem Fußballspiel, wie wir es einmal kannten, hat das alles jedenfalls kaum noch etwas zu tun.

Eine Maschine entscheidet jetzt anonym im Hintergrund für den Menschen und über den Menschen. Und der Mensch hat sich den Entscheidungen der Maschine zu fügen.

Der dystopische Horror nimmt seinen Lauf und den Menschen ist es offenbar völlig gleichgültig.

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"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Laune meinetwegen. Aber von Begeisterung wie vor Jahrzehnten ist kaum was zu merken. Ich denke, viele sind von der linksgrünen Instrumentalisierung des Sports genervt. owT

BerndBorchert @, Sonntag, 30.06.2024, 11:47 vor 22 Tagen @ aliter 1484 Views

Der Wunsch nach einem weiteren "Sommermärchen" halt

Kaladhor @, Münsterland, Sonntag, 30.06.2024, 12:39 vor 22 Tagen @ BerndBorchert 1611 Views

Dabei bemerkt man den Unterschied beim ersten Blick ins Stadion: Während man 2006 ein wahres schwarz-rot-goldenes Fahnenmeer gesehen hat, ist davon heute kaum noch etwas vorhanden....die Zuschauerränge erscheinen geradezu nackt.

Auch bezeichnend ist, dass kaum mal Ausländer befragt werden, die vom Alter her bereits 2006 dabei gewesen sein könnten.... die würden das wahrscheinlich vollauf bestätigen, dass das Deutschland 2024 mit dem Deutschland 2006 so rein gar nichts mehr gemein hat.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Es gibt, bei solcher Hinsicht, weitere traurige Aspekte zum Thema Fußball.

Weiner, Sonntag, 30.06.2024, 11:16 vor 22 Tagen @ Otto Lidenbrock 2674 Views

So sind zum Beispiel die Kommunen, und damit der Steuerzahler, und damit 'wir alle', komplett in der Hand 'der Clubs' und ihrer Verbände. Letztere stellen extreme Forderungen an die Kommunen und machen unglaubliche Profite - während die Kosten für den ganzen Spaß die Allgemeinheit trägt. Siehe etwa hier:

https://fragdenstaat.de/blog/2024/06/06/hier-sind-die-knebelvertrage-zur-fussball-em/?p...

Was in dieser Analyse, die eigentlich dankenswert ist, dennoch völlig ausgeblendet wird, ist die Frage, wer eigentlich hinter und über der UEFA steht. Das sind nicht (nur) extrem, fast ukrainisch korrupte Funktionäre sondern internationale (!!!!!!!) Sponsoren, darunter auch chinesische (!!!!!) und arabische Firmen und Funds:

https://www.focus.de/sport/fussball/em/geldgeber-bei-fussballfest-seltsame-china-hingab...

Wird nun klar, warum die neue, auch von Lesern und Schreibern hier auf dem Forum bejubelte neue, multipolare Welt für mich nur BlaBla ist? **) Man könnte jetzt mit Staatsphilosophie weitermachen (private public partnership - auch nur BlaBla ...) oder man könnte in die Geschichte von "Brot & Spiele" gehen, was aber auch nur BlaBla wäre. Denn es ging vor 2000 Jahren, ganz wie heute, nur um das Geschäft.

Ich komme am Ende immer nur auf mein altes Bild von den Schlafschafen, das auch hier treffend bleibt. Hirten und Herdenbesitzer scheren und melken und metzgen, und zwar nicht nur das Fleisch - vielmehr ziehen sie ihren Profit sogar aus den Emotionen und der Spielfreude der Menschen.

Ich kenne inzwischen die Geschichte einiger deutscher Fußballclubs sehr genau, weil ich der Frage nachgegangen bin, ob sich der Ausgang von Fußballspielen mit Hilfe zyklischer Strukturen absehen lässt. Dabei habe ich gesehen, aus wie kleinen und wie mühsamen Anfängen diese Vereine (kommt von sich vereinen ...!!) entstanden sind - seien es damals Kohlekumpels gewesen, die nach der extremen Arbeit in der Grube noch ein bißchen Spaß haben wollten, seien es Lehrlinge gewesen, die anfangs auf geneigten Wiesen kicken mussten. Diese basisdemokratischen Anfänge wurden in den vergangenen Jahrzehnten dann komplett in ihr Gegenteil verkehrt - der Spieler ist Material geworden und seinen Wert findet man in den Transferlisten.

Wenn der Mensch sich an seinem Mitmenschen 'versündigt' ist das ein Thema. Wenn er sich an der Natur 'versündigt', dann hat er keine Chance mehr - denn die ist erbarmungslos und übermächtig. Auch das konnte man beim Spiel gestern sehen. Man nehme es als ein Omen. Es wird noch einige Jahre dauern, weitere Omen werden sich zeigen. Das Ende wird furchtbar sein.

[Un-Wort zum Sonntag von @Weiner]

MfG, W.

**) wie Chinesen mit Hilfe von korrupten deutschen Professoren die einst so stolz humanistische 'Wissenschaft und Lehre' in Deutschland unterwandern, kann man hier nachlesen:

https://correctiv.org/aktuelles/china-science-investigation/2024/06/18/die-bling-bling-...

"Auch das konnte man beim Spiel gestern sehen...."

WACO @, Montag, 01.07.2024, 07:32 vor 21 Tagen @ Weiner 973 Views

Hallo Weiner,

"Auch das konnte man beim Spiel gestern sehen. Man nehme es als ein Omen. Es wird noch einige Jahre dauern, weitere Omen werden sich zeigen. Das Ende wird furchtbar sein."

du hast vor Zeiten schon mal über die zurückschlagende Natur geschrieben.
Da meine damalige Nachfrage unbeantwortet blieb, würde ich es gerne noch einmal versuchen.

Was genau meinst Du damit, wie lange sind "einige Jahre"?

Danke und Grüße
WACO

Zur Balltechnologie

Protoceratops @, Sonntag, 30.06.2024, 12:54 vor 22 Tagen @ Otto Lidenbrock 1818 Views

Hallo Otto Lidenbrock und alle anderen Interessierten zu diesem Thema,

hier etwas zur Balltechnologie:

Der smarte Ball: Adidas Connected Ball

Der von Adidas produzierte Ball trägt offiziell den Namen “Fussballliebe” und verbirgt eine spannende Neuerung im Inneren: Sensoren, die Daten in Echtzeit an den VAR übertragen. Die „Connected Ball Technologie“ soll dafür sorgen, dass Schiedsrichterentscheidungen in Zukunft noch effizienter und genauer getroffen werden.

Diese Technologie, die bereits bei der WM 2022 in Katar zum Einsatz kam, half damals, eine strittige Szene um Cristiano Ronaldo aufzuklären. Der Ball zeigte eindeutig, dass Bruno Fernandes der Torschütze war und nicht Ronaldo, wie dieser ursprünglich behauptet hatte. Nun wird diese Technologie erstmals bei einer Europameisterschaft eingesetzt, um die Entscheidungsfindung zu beschleunigen und zu präzisieren. Mit einem Sensor, der Daten 500 Mal pro Sekunde aufzeichnet und mit Stadionkameras für 3D-Offside-Grafiken synchronisiert ist, soll die Zeit für VAR-Abseitsentscheidungen erheblich verkürzt werden – auf nur noch 25 Sekunden, da das manuelle Zeichnen von Linien entfällt.

Halbautomatisierte Abseitserkennung

Beim Turnier in Deutschland wird der Ball, ähnlich wie bei der WM vor eineinhalb Jahren, eine zentrale Rolle bei der Umsetzung der halbautomatischen Abseitserkennung spielen. Diese Technologie, die auf zehn Spezialkameras im Stadion setzt, kann laut UEFA 29 Körperpunkte pro Spieler mit einer Frequenz von 50 Mal pro Sekunde erfassen. Das System ist somit in der Lage, den genauen Moment der Ballabgabe bei Abseitssituationen präzise zu bestimmen, was besonders bei knappen Abseitsentscheidungen den Unterschied ausmachen kann. Im Gegensatz zur WM, bei der der Ball noch keine Rolle spielte, hofft man sich durch die Connected Ball Technology ein noch besseres Timing, indem der genaue Zeitpunkt der Ballabgabe ermittelt und mit den Kameradaten kombiniert wird.

Die künstliche Intelligenz (KI) analysiert die Positionen der Spieler und den „Kick Point“ des Balls. Erkennt das System eine Abseitsposition, wird ein Alarm an den VAR gesendet, der die Szene manuell überprüft und dann den Schiedsrichter im Stadion informiert – daher auch die Bezeichnung halbautomatisch. Die finale 3D-Grafik wird schließlich auch den Fans im Stadion und den TV-Zuschauern angezeigt.

Darüber hinaus unterstützt der intelligente Ball den Schiedsrichter bei der Entscheidung, ob ein Handspiel vorliegt. Auch bei strittigen Elfmeterentscheidungen liefert der Ball wertvolle Daten zur Klärung. Es bleibt zu hoffen, dass der smarte Ball hält, was er verspricht: dass der Zeitaufwand für die Entscheidungsfindung zukünftig deutlich reduziert wird.

https://www.roo.si/blog/technologie-highlights-der-em-2024

Viele Grüße, Protoceratops

Also doch eine ganze Sensor+Sende-Anlage im Ball? der Bericht könnte ein fake sein, denn es fehlt ein link auf eine offizielle FiFA oder UEFA Seite. owT

BerndBorchert @, Sonntag, 30.06.2024, 13:11 vor 22 Tagen @ Protoceratops 1223 Views

smart allein reicht nicht,

aliter @, Sonntag, 30.06.2024, 13:35 vor 22 Tagen @ BerndBorchert 1342 Views

welche Sensoren für welche physikalischen Parameter wo, wie etc. untergebracht sind ist im Artikel nicht ersichtlich.

Das ist nämlich alles Wischiwaschi und keine genaue Erklärung

sensortimecom ⌂ @, Sonntag, 30.06.2024, 14:55 vor 22 Tagen @ aliter 1270 Views

bearbeitet von sensortimecom, Sonntag, 30.06.2024, 15:19

Wie gesagt, sie sollen den Ball öffnen, die Elektronik samt Sensoren herzeigen, und eine fundierte, dem Fachmann verständliche Erklärung für jeden Prozess abliefern, für den die Sensorik konzipiert ist.

Ich gehe jede Wette ein, dass sie das nicht tun. (Schon mal aus dem Grund, dass sich 20 verschiedene Patentinhaber melden und beschweren könnten, wenn sie was Genaueres erfahren. Aber es gibt auch mehrere andere Gründe:-)

Und abgesehen von dem Ganzen, seht ihr hier sogar als Laien, dass der Ball eine Sensorik aufweist, um ZEITDATEN zu messen (den Zeitpunkt der Ballabgabe lt. Artikel) und somit dasselbe tut, was in meinen Patenten AT366834 / US4245334 drinnen steht, vor allem in den Patentansprüchen. Der Ball besitzt also, um es laienhaft auszudrücken, eine "automatisch auslösende Stoppuhr". Und genau darum gehts in meinen Patenten.
Lest gelegentlich mal unter "Dokumentation" auf www.sensortime.com/index-de.html

Das wird aber den Leuten ziemlich wurscht sein, weil ja Gott sei Dank der Patentschutz eh längst abgelaufen ist, und der Erfinder zwar noch nicht blöd gestorben ist, aber zumindest blöd lebt. Gell.

Die K.I. liefert dir die gewünschte Erklärung und eine deutsche Firma hat es entwickelt!

ebbes @, Sonntag, 30.06.2024, 15:44 vor 21 Tagen @ sensortimecom 1180 Views

Bei der Fußball-Europameisterschaft 2024 kommt tatsächlich eine neue Technologie zum Einsatz, die Berührungen des Balls, einschließlich Handberührungen, präzise erfassen kann. Allerdings handelt es sich nicht um Drucksensoren, sondern um einen hochentwickelten Chip im Inneren des Balls. Diese sogenannte "Connected Ball Technology" wurde von der Münchner Firma Kinexon entwickelt und wird zum ersten Mal bei einer Europameisterschaft eingesetzt. Der Ball enthält einen etwa Zwei-Euro-Stück großen Sensor, der mit einer Batterie betrieben wird und über Induktion aufgeladen werden kann. Der Sensor sendet etwa 500 Mal pro Sekunde Daten über den Status des Balls, einschließlich Bewegung, Rotation und Berührungen durch Spieler. Diese Informationen werden von im Stadion angebrachten Antennen empfangen und verarbeitet. Bei Berührungen des Balls kommt es zu Ausschlägen, die in einem Diagramm dargestellt werden. Dieses Diagramm wird als "Heartbeat" des Balls bezeichnet und erinnert an eine EKG-Kurve. Diese grafische Darstellung hilft den Schiedsrichtern und dem VAR-Team, Ballberührungen, einschließlich Handspiele, genau zu identifizieren.

Ein prominentes Beispiel für den Einsatz dieser Technologie war das Spiel zwischen Belgien und der Slowakei, bei dem ein Tor von Romelu Lukaku aufgrund einer Handberührung von Loïs Openda aberkannt wurde. Die "Heartbeat"-Kurve zeigte deutlich den Moment der Handberührung. Es ist wichtig zu betonen, dass diese Technologie nicht automatisch Entscheidungen trifft, sondern den Schiedsrichtern zusätzliche Informationen liefert, um präzisere Entscheidungen zu treffen. Die endgültige Bewertung, ob ein Handspiel strafbar ist, liegt weiterhin beim Schiedsrichterteam

--
Bafin gerechte Warnung:
Obwohl ich mehr als 30 Jahre Erfahrung an der Börse habe, habe ich keine Ahnung vom Markt. Macht nicht nach was ich handle. Vertraut der Sparkasse Buxtehude und ihren Anlagetipps.

Auch die KI liefert keine genauen Aufschlüsse.

sensortimecom ⌂ @, Sonntag, 30.06.2024, 15:51 vor 21 Tagen @ ebbes 1106 Views

bearbeitet von sensortimecom, Sonntag, 30.06.2024, 15:58

Irgendein Chip oder Sensor also. Wow.

Die KI kann nur Daten und Informationen verarbeiten, denen eine Veröffentlichung (entweder im Netz, in Fachzeitschriften oder Patentschriften etc) zugrunde liegt.

Da gibt es nichts Genaues, und einige werden schon wissen, warum.

Sie nennt eindeutig die Firma, welche die Technik entwickelt hat, dann sollte die weitere Recherche nicht schwer fallen.

ebbes @, Sonntag, 30.06.2024, 16:05 vor 21 Tagen @ sensortimecom 1124 Views

https://kinexon-sports.com/

(Ich weiß du hast Ähnliches entwickelt und bist deshalb befangen. Aber du kannst die Realität und den Fortschritt nicht verleugnen, sondern versuchen davon zu profitieren, falls möglich)

ebbes

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Bafin gerechte Warnung:
Obwohl ich mehr als 30 Jahre Erfahrung an der Börse habe, habe ich keine Ahnung vom Markt. Macht nicht nach was ich handle. Vertraut der Sparkasse Buxtehude und ihren Anlagetipps.

Nein damit hab ich abgeschlossen. Das ist mir längst alles sch...egal. Danke übrigens für den Hinweis!

sensortimecom ⌂ @, Sonntag, 30.06.2024, 16:19 vor 21 Tagen @ ebbes 1215 Views

bearbeitet von sensortimecom, Sonntag, 30.06.2024, 16:53

Du kannst mein Buch bestellen und lesen ("Welterschöpfungstag"). Vielleicht würde dich mein Schicksal interessieren. Einfach mail an info@sensortime.com

Übrigens ist mir bereits völlig klar, wie dieses Superkonstrukt funktioniert.

Der Beschleunigungssensor samt Transponder sitzt in Ballmitte, und ist mit vielen Drähten etc. über die gesamte Innenfläche des Balles verbunden, sodass jedes Bumsen, jeder Stoss, jeder Aufprall registriert wird. Der digitale Signalverlauf korreliert am PC synchron mit dem Video. Das ermöglicht dem Techniker auch eine Analyse in "Zeitlupe".

A propos: ob diese Firma (CEO scheint "Mr. Engelhardt" zu sein) deutschen oder US-Ursprungs ist, geht nicht hervor. Jedenfalls sind die Engelhardts eine Anwaltsfamilie par excellance. (Mal googeln, bitte). Die wissen was zu tun ist...

Es gibt 2 Arten von Fußball

Dieter @, Sonntag, 30.06.2024, 13:36 vor 22 Tagen @ Otto Lidenbrock 1856 Views

bearbeitet von Dieter, Sonntag, 30.06.2024, 13:42

Hallo,

zuerst muß man zwischen 2 Arten von Fußball unterscheiden.

Die erste und wichtigste Art ist der aktive Sport in Verbindung mit Spaß an der Bewegung, mit Freude am Teamgeist und im Messen der Fähigkeiten gegenüber anderen Spielern und Mannschaften.

Die zweite und vollkommen unwichtige Art ist das Geschäftsmodell Fußball mit all seinen Auswüchsen, wie z.B. diese EM oder Verbands/Landes/Bundesliga, Europaliga usw.

Im ersten Fall bedarf es oftmals nicht einmal eines Schiedsrichters um sinnvoll zu funktionieren.
Im zweiten Fall geht es um extrem große finanzielle Interessen mit Regularien ganz anderer Art. Der Kommerz bestimmt die Regeln und weder ein Teamgeist noch Fairness oder sonst etwas zählt.

Um es mit wenigen Worten zu sagen:
Fußball spielen ist gut, Fußball im Stadion oder im TV zuschauen ist absolut entbehrlicher Konsum und nichts weiter als der "Genuß" eines fragwürdigen Kommerzes.

Gruß Dieter


PS: bislang wurde ich noch nicht zum Zuschauen beim EM-Spektakel gezwungen. Vielleicht wird das bei weiterer politisch-kommerzieller Ausrichtung mal anders, zumal totalitäre Entwicklungen sich weiter ihren Weg bahnen seitens EU und derzeitigen Regierungen.

--
Es wird Zeit, daß die NATO, eine aggressive Partei, verlieren lernt.

Im Finale zwei türkische Kapitäne, die sich die Hand reichen

Brutus ⌂ @, Sonntag, 30.06.2024, 23:42 vor 21 Tagen @ Dieter 1208 Views

...kann noch so kommen. (ja Danke Tschüss)
Allein diese Möglichkeit als solche, also hallo, was macht das mit Euch?

Wenns geplant ist, dann läufts darauf hinaus.

Die demnach unstrittig turmhoch überlegenen Türken auf der einen und die d'Agostini ( dann vllt. Chart Nr. 1) Singenden auf der Anderen Seite.
(wer sagt denn, dass dieses d'Agostini Lied nicht lanciert war?)

Die täglichen Meldungen, nicht etwa Vergewaltigungen, jetzt Bad Oeynhausen hoch zehn, geben schon mal ne Richtung vor, oder gestürmte Gartenparty - welche Rolle spielte d'Agostini?? - hach und der türkische Bulle der das Ding in Mannheim regelte.

Cui Bono?

Bürgerkrieg - ähem die Wahlen (Thüringen) müssen wir leider absagen.

So geht 3D Schach!

Und wie Du es sagst:
Spiele Fußball, aber noch kein Spiel der EM anschauen, genau so muss das sein!
Wozu auch, um das doppeltürkische Kapitänsbild von oben sich abschließend dann anzuschauen?
Können sie ja gleich zweimal die türkische Nationalhymne zu Beginn spielen, macht das Kraut auch nicht mehr fett oder den Türkenkapitän der deutschen Mannschaft die türkische Hymne mitsingen lassen! Vielleicht fordert das ja noch der ZDF Reporter, wegen der Sportlichkeit oder so?

(Ein Kapitän führt die Mannschaft, genau wie der Bulle, der als einziger die Munition seiner Waffe ins Ziel führt, weil alle Anderen zu doof dafür sind, nicht wahr? Und? Richtig, sind wir! Lernt das schon mal - denn alles andere Platzhirschhafte Verhalten führt zu Bürgerkrieg. Wie einfach ist es zwei Nebeneinanderlebende gegeneinander zu hetzen? So einfach! Ein Lied und zwei Kapitäne und ein Endspiel!)


Jetzt, wo der Plan aufgeflogen ist, müssen sie ihn freilich fallen lassen, was wäre denn das, wenn das, was am Ende passiert hier schon vorher nachzulesen war? Plan B gibt's ja auch noch!

Vielleicht gewinnt noch ein Türke die Tour? Aller guten Dinge sind drei!

--
https://brutus1111.diary.ru/?headline
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Für mich riecht das nach hingebogen

StillerLeser @, Sonntag, 30.06.2024, 14:41 vor 22 Tagen @ Otto Lidenbrock 1801 Views

1. Schon immer war es unausgesprochene Übereinkunft, daß das veranstaltende Land möglichst in die Endrunde kommt.
2. Deutschland soll weiter den Ukrainekrieg und Europa finanzieren, dazu muß man D bei Laune halten.
3. Je länger der Taumel anhält, umso länger kann man unbemerkt fiese Sachen durchpeitschen.

Mit diesem Video"schiri" haben sie sich das Werkzeug geschaffen, daß sie Spiele besser drehen können.

Es waren viele 50 zu 50 Entscheidungen (keine Falschen) dabei und die Fairness des dänischen Spielers,

ebbes @, Sonntag, 30.06.2024, 15:57 vor 21 Tagen @ Otto Lidenbrock 1615 Views

bearbeitet von ebbes, Sonntag, 30.06.2024, 16:42

der nicht wie viele anderen mit Absicht auf den Torwart zuläuft, den (leicht) berührt und sich dann theatralisch fallen lässt.

Den Elmeter für die Deutschen kann man geben, denn er hat eindeutig durch seine Hand die Körperfläche erweitert und die Flugbahn des Balles verändert, wie es im Regelwerk steht.
Trotzdem hätte der Schiri anders entscheiden können aufgrund der kurzen Distanz und der natürlichen Handbewegung.

In Dänemark wäre das Spiel wahrscheinlich im Elfmeterschießen entschieden worden.

ebbes

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Obwohl ich mehr als 30 Jahre Erfahrung an der Börse habe, habe ich keine Ahnung vom Markt. Macht nicht nach was ich handle. Vertraut der Sparkasse Buxtehude und ihren Anlagetipps.

Und die hübscheste Deutsche Fußballerin: Abgewandelter Spruch: Dumm spielt gut.

ebbes @, Sonntag, 30.06.2024, 20:43 vor 21 Tagen @ Otto Lidenbrock 1687 Views

bearbeitet von ebbes, Sonntag, 30.06.2024, 20:54

Giulia Gwinn:

https://www.swp.de/imgs/07/1/0/3/8/0/5/1/0/9/tok_0a74307bd88a6988c6dba5bdefee1fad/w1200...

hat vergessen, dass sie keine Hose angezogen hat.

https://www.youtube.com/shorts/0TpClOPCWmE?feature=share

Ein bisschen Humor kann am Sonntagabend nicht schaden.
Aber sie spielt wirklich gut (für eine Frau) und ist auch der Kapitän der Deutschen Frauen.
(Auf Genderdeutsch habe ich absichtlich verzichtet)

ebbes

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Bafin gerechte Warnung:
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Hauptproblem, das diese Technik helfen soll zu lösen, ist ja das Abseits. Wie sähen Fußballspiele aus, wenn es die Abseitsregel gar nicht gäbe? viel anders?owT

BerndBorchert @, Montag, 01.07.2024, 08:36 vor 21 Tagen @ Otto Lidenbrock 728 Views

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