Einzelhandel in Not

Manuel H. @, Sonntag, 15.01.2023, 14:55 vor 20 Tagen 7026 Views

Kann mir einer hier den SWR Bericht erklären?

Der Metzgermeister hat Öffnungszeiten nur noch von 7 bis 13 Uhr. Sehr kundenfreundlich, denn wir kaufen ja alle unser Fleisch fürs Abendessen morgens um 7.

Dennoch klagt er über Fachkräftemangel. Dabei hat er doch so attraktive Arbeitszeiten:
Morgens um 6 Uhr soll die fehlende Fachkraft von montags bis samstags einschließlich antanzen und 12 Stunden arbeiten.

Bei 5 Stunden Öffnungszeit?

Dass Großbetriebe völlig andere Tarife für ihren Energiebezug zahlen und pro Wurst dank hoher Effizienz wesentlich weniger Energie verbrauchen als die Einzel-Klitsche auf dem Dorf wird natürlich nicht thematisiert. Möglicherweise zahlen die sogar das Dreifache gegenüber Giganten wie Tönnis.

https://www.youtube.com/watch?v=dJAyx3aM1RU&t=253s

Beitragsinhalt und Inhalt des verlinkten Videos passen nicht zusammen.

Hausmeister @, Sonntag, 15.01.2023, 17:32 vor 20 Tagen @ Manuel H. 3160 Views

--
Alles, was man in dieser Zeit für seinen Charakter tun kann, ist, zu dokumentieren, daß man nicht zur Zeit gehört.
Johann Gottfried Seume

Vielleicht passt es so?

Manuel H. @, Sonntag, 15.01.2023, 21:20 vor 20 Tagen @ Hausmeister 3332 Views

Ich hatte ja folgendes geschrieben

Kann mir einer hier den SWR Bericht erklären?

das war ehrlich gemeint

Der Metzgermeister hat Öffnungszeiten nur noch von 7 bis 13 Uhr. Sehr kundenfreundlich, denn wir kaufen ja alle unser Fleisch fürs Abendessen morgens um 7.

Was mich ärgert, dass ist das framing: Wir sollen jetzt alle Verzicht leisten. Nahrungsmittel gibt es künftig nur noch von 7 bis 13 Uhr

Dennoch klagt er über Fachkräftemangel. Dabei hat er doch so attraktive Arbeitszeiten:
Morgens um 6 Uhr soll die fehlende Fachkraft von montags bis samstags einschließlich antanzen und 12 Stunden arbeiten.

Was mich ärgert, dass ist das framing: Wir sollen jetzt alle 12 Stunden arbeiten.

Bei 5 Stunden Öffnungszeit?

Dass das framing großer Blödsinn ist, wollte ich erzählen.

Dass Großbetriebe völlig andere Tarife für ihren Energiebezug zahlen und pro Wurst dank hoher Effizienz wesentlich weniger Energie verbrauchen als die Einzel-Klitsche auf dem Dorf wird natürlich nicht thematisiert.

Möglicherweise zahlen die kleinen Metzger sogar das Dreifache gegenüber Giganten wie Tönnis.

Das wird natürlich nicht erzählt.

Grotesk, man verteuert künstlich (!) die Energie, im übrigen lange vor der Aktion der Russischen Föderation, plädiert für Mehrarbeit (12 Stunden) bei gleichzeitigen Einschränkungen der Versorgung (7-13 Uhr).

Hallo?

Irgendwie ist das hier ein großes Durcheinander (oT)

tomflitzebogen @, Sonntag, 15.01.2023, 21:35 vor 20 Tagen @ Manuel H. 2380 Views

Von welchem Bericht redest du? (o.T.)

Eugippius @, Montag, 16.01.2023, 07:25 vor 19 Tagen @ Manuel H. 1799 Views

Mein Bäcker nebenan schliesst jetzt auch um 14 statt 18 Uhr

Albert @, Sonntag, 15.01.2023, 21:24 vor 20 Tagen @ Manuel H. 3884 Views

bearbeitet von Albert, Sonntag, 15.01.2023, 21:28

Zunächst offiziell erstmal für 2 Monate (?) Begründung: Personalkosten und Energiekosten.

Praktisch bedeutet das eine Einschränkung des Angebotes, denn nun gehen schon um 12 Uhr die Backwaren spürbar zur Neige....klar: um 14 Uhr soll es nicht mehr viele Reste geben.

Es akkumulieren die Kosten. Die Nachfrage geht in vielen Geschäften um 20% zurück....viele Kunden krank...gehen weniger in die Stadt....Parkgebühren Innenstadt werden immer extremer...

Gleichzeitig steigen die Einkaufspreise für Rohwaren, Strom und Gas. Und eine 520 Euro Aushilfskraft kostet inklusive Sozialkosten über 15 Euro pro Stunde....da müssen erstmal eine Menge Brötchen für verkauft werden.
Immer öfters wird deshalb von drei Mitarbeitern auf Zwei gesenkt. Schwache Kräfte, die man zuvor mitschleppte, müssen gehen.

Ein anderer Bäcker erhöhte die mit Kochei und Salat belegten flachen Käsebrötchen von 2.40 Euro auf schockierende 3,50 Euro.

Ein Eiscafe berichtet von über 60 Cents/kw Strom.....und die brauchen um die 30.000kw/Jahr. Manche haben noch laufende alte Verträge....früher oder später trifft es aber jeden.

Mal sehen, wo das alles endet.

Der erste Bäcker bei uns verkauft jetzt nur noch gegen Vorbestellung.

Plancius @, Sonntag, 15.01.2023, 22:01 vor 19 Tagen @ Albert 3896 Views

Wir haben noch einen Bäckermeister im Ort, der in seiner eigenen Backstube backt und in seinem eigenen Laden verkauft. Er hat keine weiteren Filialen.

Man kann jetzt leider nicht mehr spontan bei ihm Brötchen oder Backwaren kaufen. Er produziert nur noch auf Vorbestellung. Keine Vorbestellung - keine Ware.

Ist jetzt schlecht für die Touristen im Ort, die immer gern mal Backwaren bei einem echten Handwerksbetrieb gekauft haben - von der Backstube direkt in den Einkaufsbeutel.

Ich bin der spontane Käufer und werde jetzt leider gezwungen, meine Backwaren in einem Filialbetrieb oder im Backregal bei Netto zu kaufen.

Gruß Plancius

--
Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

So gehe ich vor, um an frische Backwaren zu kommen:

Echo @, Montag, 16.01.2023, 08:28 vor 19 Tagen @ Plancius 3663 Views

bearbeitet von Echo, Montag, 16.01.2023, 08:43

Mal nicht übertreiben. Gezwungen wirst du nicht. Die Preissteigerungen haben mich aber zum Umdenken bewogen und die positiven Folgen sind teilweise weitreichend. Ich sehe jedenfalls mehrere sofort umsetzbare Alternativen:

A) Einfrieren. So hast du mit einem kleinen Toasterofen innerhalb von wenigen Minuten leckere krosse Backwaren bereit - wann immer du sie brauchst. Funktioniert mit vielen Backwaren bestens. Auch mit süßen Teilchen. Manche Fertigkuchen sind sogar schon gefroren erhältlich und sehr lecker und preiswert (ab 3.20€ pro Kilo). Mit Hilfsstoffen werden außerdem Nebeneffekte wie Auskristallisierung verhindert. Aber sich nur von Mehl und Zucker zu ernähren bringt früher oder später eine Quittung für den Körper, deswegen:

B) Industriebackwaren nur noch gelegentlich und in Maßen konsumieren. Sieh Gebäck als etwas besonderes, das es nur zu guten Anlässen gibt. Ich weiß dass ein "Maître Jean Pierre" Brioche Zopf herrlich fluffig schmeckt, aber gesund ist das mit Sicherheit nicht. Wenn man mal mehrere Wochen Diät gemacht hat und dann sowas in sich rein stopft, bekomme ich spätestens am nächsten Morgen leichte Vergiftungserscheinungen. Liegt womöglich auch am modernen Weizen, der in vielen Industrieproduktion steckt. Zucker und Zusatzstoffe wie Sojalecithin und Sucralose tun ihr übriges. Desweiteren sind die Anti-Nährstoffe sind in Vollkornprodukten nur selten herausfermentiert - keine Zeit für Teigruhe. Auch auf industrielle Wurstwaren verzichte ich mittlerweile wegen den vielen Konservierungsstoffen und Geschmacksverstärkern. Manches vermisse ich nicht, anderes wie Brät oder Fleischkäs oder Pattys kann man selber zubereiten. Knochen werden zu Brühe. Womit wir beim nächsten Punkt sind:

C) Selber backen oder eine Backgemeinschaft gründen. Entweder zusammen zubereiten oder abwechselnd backen und anschließend verteilen. In der Familie, Nachbarschaft, ... Es gibt bestimmt jemand der einen Pizzaofen o.ä. hat aber nicht stundenlang alleine am Herd stehen will. Die Zubereitung von hochwertigen Produkten ist aufwändig. Je nach Produkt auch mal mehr oder weniger teuer. Regionale Spezialitäten sind oft aus den billigsten Zutaten aber sehr teuer im Handel, hierbei denke ich beispielsweise an Käse-Kürbiskern Seelen oder Hohenlohische Flachswickel. Andere Waren hingegen sind im Nachbau eher teurer, wie z.B. Quarkkuchen. Wenn man schon selber backt, kann man aber umso hochwertigere Zutaten nutzen, etwa Butter, Zuckeralternativen oder Urgetreide als Sauerteig. Bonuspunkte wenn die Rohstoffe aus guter Landwirtschaft kommen.

Fermente und Rezepte kann man austauschen. Rohstoffe in Großgebinden in der Einkaufsgemeinschaft verteilen. Sich auf bestimmte Backwaren spezialisieren. Es macht Spaß, Dinge in Gesund von Grund auf selber nachzubauen aber ist schon deutlich aufwändig und schmeckt oft auch anders als gekauft und gelingt nicht immer, daran muss man sich erst gewöhnen. Man wundert sich wie ein kleiner Handwerksbetrieb das alles gebacken bekommt. Mit etwas Erfahrung und den richtigen Maschinen geht es aber leichter von der Hand. Bereitet man größere Mengen zu, weil der Ofen ja eh schon an ist (ideal auch an kalten Tagen) kann man Überschüsse wiederum einfrieren.

Tipp, wenn man sparen muss: Manche Händler bieten Brot vom Vortag oder mit kurzer Haltbarkeit zum halben Preis, welches meines Wissens nach ohnehin verträglicher für Magen-Darm ist. Beim Bäcker vor Ort gibts das auch manchmal. Man kann es genauso einfrieren.

Ich denke, dass Rohstoffe, Energie und Lohn nur eine Seite der Medaille sind. Bürokratie (wie Registerkassen und Zertifikate), Bauauflagen (damit niemand vom Brötchenduft belästigt wird), Zwangsmitgliedschaften in Kammern, ... Die Liste der Gängelungen ist lang. Backwaren ohne Meistertitel anzubieten zu dürfen ist sowieso fast unmöglich und noch dazu eher ein harter Job, deswegen werden auch nur wenige neuen Bäcker nachkommen.

Punkt 2, die Kohlenhydratfresserei auf das notwendigste beschränken

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 16.01.2023, 08:58 vor 19 Tagen @ Echo 3338 Views

Am schlimmsten sind die Getreideprodukte Backwaren und Nudeln, und natürlich Zucker. Ich denke, 80% aller Zivilisationskrankheiten sind dieser Ernährung geschuldet. Katoffeln, Mais und Reis sind harmloser, aber auch nur in Maßen gesund. Krass sieht man das, wenn Völker ihre Ernährung auf westlichen Standard umstellen, plötzlich verfetten, Diabetes und Herzkrankheiten entwickeln.

Grüße

--
[image]
** sic transit gloria germaniae **

Für Ersatz ist bereits gesorgt

D-Marker @, Donnerstag, 19.01.2023, 00:53 vor 16 Tagen @ FOX-NEWS 1314 Views

bearbeitet von D-Marker, Donnerstag, 19.01.2023, 01:34

Das Wort Grillen (Braten) bekommt eine ganz neue Bedeutung.
Die EU hat die Firma Cricket One Co. Ltd für die nächsten 5 Jahre als Einzelanbieter ermächtigt, uns mit Ersatz zu versorgen.

https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX%3A32023R0005&fbclid=I...

Folgende Produkte "für die allgemeine Bevölkerung" können demnächst mit beigemengten Hausgrillen (Acheta domesticus) im Verkauf liegen:

- Mehrkornbrot
- Mehrkornbrötchen
- Cracker und Brotstangen
- Getreideriegel
- Trockene Vormischungen für Backwaren
- Kekse
- trockene gefüllte und ungefüllte Teigwarenerzeugnisse
- Soßen
- verarbeitete Kartoffelerzeugnisse
- Gerichte auf Basis von Leguminosen und Gemüse
- Pizza
- Allgemeine Erzeugnisse aus Teigwaren und Molkenpulver
- Fleischanalogen (vegetarische Fleischalternativen)
- Suppen und Suppenkonzentrate, Suppenpulver
- Snacks auf Maismehlbasis
- Bierähnliche Getränke
- Schokoladenerzeugnisse, Nüsse und Ölsaate
- Snacks (außer Chips) sowie Fleischzubereitungen

Guten Appetit und

lG
D-Marker

--
https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

Vor einigen Jahren noch...

sensortimecom ⌂ @, Donnerstag, 19.01.2023, 09:40 vor 16 Tagen @ D-Marker 1098 Views

bearbeitet von sensortimecom, Donnerstag, 19.01.2023, 10:22

... wäre das als Musterbeispiel für absurde Verschwörungstheorie abgetan worden.
Heute ist es Realität.

Es steht übrigens nirgendwo in der EU-Verordnung, dass die Beimengung auf der Verpackung ordentlich angegeben werden muss. Nicht einmal mehr das. Es reicht offensichtlich eine winzige (übliche) Allergene-Kennzeichnung auf dem Etikett, etwa für "Krebstiere" etc....

Der Hauptgrund für die Zulassung als "neuartiges Lebensmittel" ist übrigens der, dass man billigere, gerade noch leistbare Lebensmittel für den Supermarkt produzieren kann, damit die Leute die Inflation nicht so spüren (es gibt allerdings Idioten, die tatsächlich meinen, die EU tue damit was für Umwelt und Klimaschutz).

Beimengung ist kein Ersatz.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 20.01.2023, 10:55 vor 15 Tagen @ D-Marker 879 Views

All die aufgezählten Nahrungsmittel sind Kohlenhydratbomben. Wer etwas für seine Gesundheit tun will, isst die Insekten direkt oder füttert damit die Hühner.

[[euklid]]

Grüße

--
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** sic transit gloria germaniae **

Es sind ganz überwiegend die kurzen Kohlenhydrate, also Zucker, die das Hauptproblem darstellen.

Naclador @, Göttingen, Freitag, 20.01.2023, 13:45 vor 15 Tagen @ FOX-NEWS 987 Views

Stärke ist kaum ein Problem, selbst wenn sie einen großen Teil der gesamten Kalorienzufuhr ausmacht.

Traubenzucker ist eher unproblematisch, es sei denn man hat sich schon den Insulinstoffwechsel ruiniert (Diabetes).

Fructose ist furchtbar, insbesondere das, was als "Fruktose-Glukose-Sirup", "Glucose-Fructose-Sirup" oder Invertzuckersirup ausgezeichnet wird. Gezuckerte Getränke sind auch ganz böse (auch mit Säften sollte man sehr sparsam sein, natürlich enthaltener Zucker ist nicht gesünder als zugesetzter).

Low Carb ist sicherlich keine schlechte Option, wenn man das kann, aber die "Zivilisationskrankheiten" und die Verfettung bekommt man schon mit Zuckerverzicht in den Griff.

Gruß,
Naclador

--
"Nur die Lüge benötigt die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht."
Thomas Jefferson

Weißt Du wie Archäologen Jäger & Sammler von Ackerbauern unterscheiden?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Freitag, 20.01.2023, 21:56 vor 14 Tagen @ Naclador 923 Views

Anhand von Körperbau und vor allem Gebiss, welches den Körnerfressern vorzeitig weggefault ist. :-P

High fructose corn sirup ist allerdings der reinste Killer. Da kannst du ein dürrer Hecht sein und entwickelst trotzdem Diabetes.

Grüße

--
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** sic transit gloria germaniae **

klingt gut

JJB @, Dresden, Montag, 16.01.2023, 16:54 vor 19 Tagen @ Echo 2055 Views

...aber mach das mal als berufstätiger mit drei Kindern...
Wir fressen halt keine Fertiggerichte, sondern kochen selbst, aber die zutaten dazu kommen allesamt aus dem LIDL...

--
"das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde!" (Shakespeare, King Lear)

gerade dann ;-)

Echo @, Montag, 16.01.2023, 17:22 vor 19 Tagen @ JJB 2046 Views

bearbeitet von Echo, Montag, 16.01.2023, 18:06

Wenn man viele Mäuler füllen muss, tut der Gang zum Bäcker umso mehr weh. Aber klar, das ist der Preis für Bequemlichkeit. Wer gut verdient kanns sich bestimmt auch leisten. Doch ich behaupte: Wenn die Kinder schon alt genug sind, lass sie beim Backen helfen. So lernen sie Eigenverantwortlichkeit kennen und sind später nicht so unbeholfen (Wie @Plancius [[lach]] ). Bewahrt althergebrachte Rezepturen, und spart Geld. Schafft einen tiefgründigen Bezug zu unserem täglich Brot, anstatt alles für selbstverständlich zu nehmen, nie zu hinterfragen, und für Raketenwissenschaft zu befinden (man legt ja bereits viele Bereiche des Lebens bereits in die Hände von Experten. Dabei ist vieles im Handwerk eigentlich gar kein Hexenwerk). Auf Gesundheit kann man bei der Zubereitung wie gesagt auch noch achten, das macht es für mich besonders interessant, denn alles was Richtung Urgetreide und Zuckerfreiheit geht ist bei kommerziellen Anbietern sehr rar gesät. Mit kulinarischen Experimenten betreibe ich auch einen gewissen Grad Selbstverwirklichung. Wenns dann mal gut gelingt ist dies auch ein tolles Erfolgserlebnis, ein richtiger Selbstbewusstseins-Booster. Macht man es öfter, wird daraus auch schnell ein tolles beliebtes Back-Ritual, ein Fest für die ganze Familie. Beherrscht man die Rezepturen erst einmal, kann Hausarbeit auch eine Art Meditation sein. Bei ganz banalen Aufgaben kann man gut abschalten und hat manchmal tolle Einfälle. Einzig Abspülen ist bei mir nicht ganz so beliebt. Deshalb besser schon während des Garvorgangs anfangen die Ausrüstung zu reinigen, dann gammelt das nicht alles fest.

Die Nachteile sind mir allerdings durchaus bewusst. Einen Teil meines Back-Equipments habe ich von einer mittlerweile 7köpfigen Familie geschenkt bekommen. Denn: Bei denen geht es um derartig große Dimensionen dass ein kleines Lochblech schlicht nicht ausreicht. Da beide Elternteile mindestens teilzeit berufstätig sind frage ich mich schon manchmal, wie die das alles unterbringen, denn für 7 Leute Kochen und Backen ist schon ne Hausnummer. Aber wenn man nur will, geht es immer irgendwie.

Aber das beste: der frische Duft beim Backen. Und man muss nicht außer Haus. Aber bei den Meisten ist das Brötchenholen sowieso eine Unsitte - da wird wegen 500 Metern der SUV vorgeglüht...

PS: Mir ist noch eingefallen, das es vor allem in der heutigen Zeit des Dopamin-Überflusses-per-Wischgeste sehr wertvoll sein kann, Kinden beizubringen wie man das Belohnungszentrum im Gehirn erst verzögert aktiviert nach geglückter eigener Leistung. Sonst endet es in einer Null-Bock-Generation die für jeden Snack zum Drive-In fährt.

Wie schnell aufgeschmissen wir modernen Menschen sind habe ich auch beim Orkan Lothar erlebt, als der Strom für wenige Tage weg war. Es gab bei Oma noch einen Holz-Herd, der aber schon so lange nicht mehr benutzt wurde dass gar keiner mehr überhaupt noch dran gedacht hatte.

Deine Liebe zum Backen als eine Kulturleistung ehrt dich ja ....

Plancius @, Montag, 16.01.2023, 19:46 vor 19 Tagen @ Echo 1708 Views

Hallo @Echo,

... die meisten Menschen, abgesehen von den Naturvölkern, haben aber das Backen des täglich Brots schon lange abgelegt.

In meinem Dorf gab es bis zur Wende 1990 fünf Bäcker. Niemand hat zu Hause gebacken. Selbst die Bauern, denen man das Brotbacken noch zutraute, liefen zum Bäcker. Auch meine Großeltern und Urgroßeltern sind für Brot und Brötchen zum Bäcker gegangen. Wahrscheinlich haben unsere Vorfahren schon seit mindestens 200 Jahren das Brotbacken zu Hause aufgegeben. Man nutzt einfach die Vorteile der Arbeitsteilung.

Aber auch wenn man nach Frankreich fährt, nach Marokko, Oman usw. - auch in diesen Ländern kaufen die Einheimischen ihr Baguette oder ihr Fladenbrot beim Bäcker (wer hat schon solche Steinöfen zu Hause?). In Russland wird das Brot üblicherweise direkt vom SIL-Lkw herunter verkauft.

Wenn ich noch an das Brot und die Brötchen aus DDR-Zeiten denke, wo ich als Kind die Brötchen direkt aus der Backstube geholt habe. Kohlebeheizter Ofen, der Geruch, dem Bäcker zuschauen, wie er seine Teiglinge in den Ofen schob, das hatte schon was. Da kommen die heutigen Filialbäcker mit ihren Elektrobacköfen nie und nimmer mit.

Wenn das eigene Backen Spaß macht, warum nicht? Ich habe auch Spaß an meinem Gemüse- und Obstgarten und meinen eigenen Hühnern. Aber ich glaube, Backen wird auf absehbare Zeit eine Randerscheinung in der Gesellschaft bleiben.

Gruß Plancius

--
Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Brot selbst backen

Fairlane @, Montag, 16.01.2023, 22:37 vor 18 Tagen @ Plancius 1689 Views

Natürlich haben es sich die meisten Menschen angewöhnt ihr tägliches Brot beim Bäcker zu kaufen, weil es schmackhaft, zeitsparend und generell mit weniger Aufwand (Abwasch!) verbunden ist.

Um 2010 herum war auch ich mal der Ansicht meine Liebste und mich bebacken zu müssen....die Brote ließen zu wünschen übrig, aus dieser Zeit hatte nur das Relikt von selbst gemachtem Laugengebäck überdauert und den Bäcker um die Ecke qualitätsmäßig in Bedrängnis gebracht...auch wenn dieser schon seit 107 Jahren produziert, ließen die Käselaugenstangen die letzten Jahre mehr und mehr zu Wünsche übrig, was mich nervte. 1,20€ für ein Stück PVC-artiges Gebäck zu bezahlen lässt keine Freude aufkommen.

Da besagter Bäcker nun sein Geschäft wegen gestiegener Rohstoff- und Energiepreise aufgibt, waren wir nicht mehr gewillt bei den Discountern oder anderen Bäckern zu kaufen und so habe ich mich in die Materie des Brotbackens ernsthaft eingearbeitet, fleißig Mehl gekauft und los gelegt.

Die wichtigste Zutat ist Zeit - der Teig muß reifen. Nach "langer Teigführung" von 15 bis 24 Stunden erhält man trotz minimalistisch anmutender Zutaten von 600g 812er Weizenmehl, 3g Hefe, 12g Salz und etwas Wasser ein Brot aus dem Ofen, welches geschmacklich überzeugt - Rezepte gibt es viele, ebenso erhellende Literatur und wirtschaftlich betrachtet belaufen sich die Material- und Energiekosten auf 1,80€ für dieses rund 800g schwere Brot.

Unter dem Aspekt der Qualität, als auch der individuellen Versorgungssicherheit halte ich es für keinen Fehler selbst zu backen, wenn ohnehin ein Schwund an Quellen für gutes Brot und Gebäck einsetzt.
Selbst ohne Strom kann man noch in einem Dutchoven sein Brot backen und Mehl hält sich (abhängig von der Sorte) locker ein Jahr.

Hinzu kommt noch das erfüllende Gefühl etwas selbst erzeugt zu haben, was schmeckt!

Gruß, Fairlane

Mache ich schon seit Jahren

Kaladhor @, Münsterland, Montag, 16.01.2023, 23:12 vor 18 Tagen @ Fairlane 1590 Views

Zum einen schmeckte das gekaufte Brot einfach nicht mehr, zum anderen experimentiere ich sehr gerne dabei mit den Zutaten.

Und es ist einfacher als man sich das vorher gedacht hat.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Süßgebäck und Aufläufe gehen hierzulande nach wie vor durch die Öfen

Echo @, Dienstag, 17.01.2023, 15:46 vor 18 Tagen @ Plancius 1251 Views

bearbeitet von Echo, Dienstag, 17.01.2023, 16:00

Es ist in eher ländlichen Gegendenden sehr wohl noch Brauch: Weihnachtsplätzchen, Krapfen zur Fastnacht, Oster-Hefezopf, Kuchen zur Apfelsaison ab Spätsommer, Früchtebrot, etc zu backen. Und nicht zu vergessen, auch Aufläufe sind eine Form von Backhandwerk, allerdings weniger mit Mehl sondern eher mit anderen stärkehaltigen Rohstoffen wie Kartoffeln, Grieß, Reis. Pfannkuchen werden genauso vielerorts noch selber zubereitet auch wenn es sie fertig im Supermarkt gibt.

Was ich damit sagen will: Quasi sämtliche Mahlzeiten könnte man sich anderswo holen - trotzdem wird noch viel gekocht! In der Großstadt kann es schon sein, dass die Küche viel zu klein ist um alle wichtigen Utensilien zu beherbergen. Die Haushalte dort außerdem viel zu vereinsamt als das es sich lohnen würde selber zu backen. Die Karrieren viel zu stressig. Einer meiner Lösungsvorschläge war ja sich eine Gemeinschaft zu suchen wo man sich austoben kann. Klar hat da nicht jeder Bock drauf aber es ist eine tolle Möglichkeit wie ich finde und in Wohngemeinschaften, Familien, Nachbarschafen, Verkaufsveranstaltungen, Vereinen, Kochkursen und Freundeskreisen wird es oftmals so praktiziert.

Ich denke du verstehst nun worauf ich hinaus will: nur weil es bei dir anders ist, heißt es nicht so dass alle anderen es genauso machen <img src=" /> Grundsätzlich ist vieles möglich und wird auch gemacht, selbst wenn es dir persönlich zu viel ist, sich ums Backen zu kümmern. Ich habe mich auch erst nach und nach an das Thema herangearbeitet, da ich gesundheitliche Probleme hatte und deswegen auf Ernährung achten wollte, man die gewünschten Produkte aber so nur selten kaufen konnte.

PS weil ich es so interessant fand und es alles andere als selbstverständlich ist: Bis vor 20 Jahren gab es gar keinen Markt für Frischteige im Supermarkt! Das ist offenbar für die Leute, die nicht ganz so viel Zeit und Muse haben aber dennoch nicht auf Eigenkreationen verzichten wollen. Ähnlich wie Backmischungen.

Ich habe leider nicht alle Zeit der Welt und auch keinen Platz im Tiefkühlschrank. Ich kaufe nach wie vor meine Brötchen dann, wenn mir danach ist (oT).

Plancius @, Montag, 16.01.2023, 17:10 vor 19 Tagen @ Echo 1527 Views

Wissen wir das denn nicht?

Kaladhor @, Münsterland, Sonntag, 15.01.2023, 22:21 vor 19 Tagen @ Albert 4664 Views

Mal sehen, wo das alles endet.

Im vollständigen Zusammenbruch, denn irgendwann sind Zustände erreicht, die für die Wirtschaft wie ein Kolbenfresser im Auto sind. Und dann kommt der tiefe Fall, für einige nur gebremst durch die Länge des Seils an der Laterne oder dem Baum.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Es ist eher eine Verlagerung als ein Zusammenbruch

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 16.01.2023, 09:20 vor 19 Tagen @ Kaladhor 3675 Views

Die kleinen, aber nicht versorgungsrelevanten Klischen machen zu, die Großindustrie und der Mittelstand, wenn er klever ist, lagern aus. Die Güter kommen trotzdem beim Michel an, irgendwie.

Der Hammer fällt, wenn die Kreditwürdigkeit des Staates verbraucht ist. Dann können wegbrechende Abgaben und Steuern nicht mehr kompensiert werden (siehe auch Mackenroth-Theorem). Lastenausgleich und ähnliche Verzeiflungsakte werden nicht funktionieren, da inländische Assets nix mehr wert sein dürften.

Das ist dann die Offenbarung und dann knallts. Da wird sich manch einer erstaunt die Augen reiben.

Grüße

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Wie soll das gehen...?

Andudu, Montag, 16.01.2023, 13:35 vor 19 Tagen @ FOX-NEWS 2851 Views

Der Hammer fällt, wenn die Kreditwürdigkeit des Staates verbraucht ist.

...bei einem willigen "lender of last resort" wie der EZB?

Das absurde Spiel wäre ohne diese doch schon längst am Ende, so lange die aber liefert, müssen sich auch die anderen Kreditgeber nicht zurückhalten.

Dann ist D am Markt aber nicht besser dran

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 16.01.2023, 21:48 vor 19 Tagen @ Andudu 1816 Views

Der Hammer fällt, wenn die Kreditwürdigkeit des Staates verbraucht ist.


...bei einem willigen "lender of last resort" wie der EZB?

Wenn das Rating wegkippt, und das muss es, wenn der Staat derart ruiniert ist, dann steigen die Zinsen und vor allem der Kurs des € verfällt. Die Frage ist, ob EU und EURO überhaupt noch existieren, wenn es so weit ist.

Im Moment haben wir Wachstum, genug Gas und die Zahl der Beschäftigten ist auf Rekordniveau, was habt Ihr eigentlich? Deutschland scheint die Sonne aus dem Arsch ...

[[euklid]]

Grüße

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Der schöne Traum vom ewigen Überrollbügel

Rybezahl, Dienstag, 17.01.2023, 01:58 vor 18 Tagen @ Andudu 1812 Views

Hallo!

In Japan müssen die Zinsen auf die Staatsschulden nur auf 3% steigen, damit durch die fälligen Rückzahlungen der gesamte Staatshaushalt aufgefressen wird.

Lieber träumt man vom ewigen Überrollbügel. Da kann doch niemandem niemals wieder etwas passieren.

Und dann plötzlich schnappt die Falle doch zu.

Aber dieses mal wird alles anders. Die ganzen Crash-Propheten kannst du alle vergessen.

Die verbrenne mal im Ofen, damit es schön warm bleibt in der Hütte.
Die private Bücherverbrennung - hier im Forum dokumentiert - war ja auch so ein lustiger Höhepunkt.

Alles Quatsch - denn es geht doch immer Aufwärts ohne Ende, bis zum Ende!

Gruß! :-P

Welche Rückzahlungen?

Manuel H. @, Donnerstag, 19.01.2023, 16:06 vor 16 Tagen @ Rybezahl 980 Views

Volkswirtschaftlich sind die Schulden immer Vermögen, Saldo Null.

Die Schulden sind nur deshalb so hoch, weil die Geldvermögensbesitzer nicht einkaufen wollen, denn dann wäre ja das Vermögen weg. Also ist Tilgung gar nicht vorgesehen. Also kann man aufschulden. Je geringer die Zinsen, desto länger läuft das Spiel. Getilgte Kredite werden schlicht neu aufgenommen und natürlich noch mal um den Betrag erhöht, den die doofen Sparer zusätzlich sparen wollen.

Gäben die das Geld aus, würden ja Leute Einkommen und Wohlstand haben, Staaten Steuereinnahmen, ausreichend produziert werden, glücklicherweise wissen das die doofen Sparer so lange zu verhindern, bis das Geld in einer Deflation mangels kaufbarer Produkte oder in einer Hyperinflation mangels kaufbarer Produkte seine Kaufkraft verloren hat.

Und dann gibts neue ATH's an den Börsen...;-)

sensortimecom ⌂ @, Montag, 16.01.2023, 18:42 vor 19 Tagen @ Kaladhor 2267 Views


Im vollständigen Zusammenbruch, denn irgendwann sind Zustände erreicht, die für die Wirtschaft wie ein Kolbenfresser im Auto sind. Und dann kommt der tiefe Fall, für einige nur gebremst durch die Länge des Seils an der Laterne oder dem Baum.

Ich schon; die anderen verschließen die Augen davor

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 16.01.2023, 20:47 vor 19 Tagen @ Kaladhor 2573 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Montag, 16.01.2023, 21:00

Mal sehen, wo das alles endet.


Im vollständigen Zusammenbruch, denn irgendwann sind Zustände erreicht, die für die Wirtschaft wie ein Kolbenfresser im Auto sind. Und dann kommt der tiefe Fall, für einige nur gebremst durch die Länge des Seils an der Laterne oder dem Baum.

Es ist das Klumpenrisiko. Das wird alle erschlagen.

Die meisten wissen nicht einmal, worin das Klumpenrisiko denn bestehen soll. Sie verschließen die Augen davor. Die weltgeschichtliche Einmaligkeit der gegenwärtigen Sitution ist ihnen nicht bewusst und sie sehen nicht die Zeichen an der Wand.

Dabei müsste man nur ca. 200 Jahre zurückschauen in der Geschichte.*) Aber das ist für die Geschichtsvergesssenen weiter weg wie die Steinzeit. Sie wissen nichts mehr davon.

Das Klumpenrisiko besteht in der Trennung von Nahrungsmittel- und Energieproduktion und Konsum von Nahrungsmitteln und Energie.

Irgendwann wird mal einer (natürlich unbeabsichtigt [[freude]] ) die unsichtbare Hand abschlagen.

Darauf kann man scih nicht vorbereiten (Prepper), weil Nahrungsmittel und Energie werden ständig verbraucht. Die einzige Überlebensmöglichkeit besteht (wieder einmal; wir stammen alle von solchen ab), darin, die notwenigen Nahrungsmittel und Energie selber zu erzeugen. Das ist aber erst dann möglich, wenn alle diejenigen, die das nicht können, gestorben sind oder wurden.

Der Rettungsanker (zunächst) wird sein die Zwangswirtschaft. Wer wissen will, wie das genau abläuft, der sollte sich mal mit der Geschichte Russlands und Chinas Anfang oder Mitte des letzten Jahrhunderts beschäftigen. Ein gutes Lehrbeispiel, was uns bevorsteht. Allerdings viel drasstischer. Weil, immerhin konnten beide Länder energetisch aus dem Vollen schöpfen. Das wird hierzulande nicht möglich sein.

Gruß Mephistopheles


*) Noch vor 200 Jahren haben sich die meisten mit Lebensmitteln aus dem eigenen Bauernhof versorgt, selber angebaut, gesät, geerntet, das Vieh selber gemolken oder auf die Weide getrieben und auch selber geschlachtet und ihre Bude mit dem Holz aus dem eigenen Wald behaizt.

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Ganz konkret: Alle krank, irgendwie

KiS @, CGN, Mittwoch, 18.01.2023, 18:50 vor 17 Tagen @ Kaladhor 1569 Views

Bei mir am Ort sieht es nicht anders aus, die Bäckereistuben haben nur noch halbtags auf, der Metzger ebenso, die Eiscafes suchen auch Personal.
Samstags ist um 12h oder 12:30h meist Schluss.
Ja wo ist das bisherige Personal hin?
Man hört dann so einiges bei den umherstehenden Tratschtanten.
Die eine ist krank geworden, die andere wurde operiert, bei der einen ist es schlimmer geworden und der ist einfach zu alt, obwohl erst knapp über 50. "Ja irgendwas mit dem Herzen..."

Sicherlich spielen die Energiepreise auch eine Rolle, ebenso die Inflation - aber eben nicht nur!
Also denke ich mir meinen Teil, lächle und freue mich auf den Schnee am Wochenende.

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Die Bratwurst-Taxis kriegen keine Langeweile <img src=" />

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Guter Geschmack ist der Feind der Kreativität
(Pablo Picasso)

Erste Möbelhäuser montags geschlossen – Filialen führen „Energiespartag“ ein

Mirko2 @, Velky Sernov, Mittwoch, 18.01.2023, 19:28 vor 17 Tagen @ KiS 1377 Views

Quelle: https://www.heidelberg24.de/verbraucher/einkauf-test/strom-sparen-moebelhaus-bw-rlp-mon...

Der Fleischer hier im Ort macht nur noch freitags auf und das Einkaufszentrum in Bautzen (Kornmarktcenter) hat mit Leerstand zu kämpfen. Am Wochenende waren wir in Liberce (CR) und das Zentrum war voller Leute, kaum ein Parkplatz zu finden, alles hell beleuchtet und von Energiesparen à la Rolltreppen ausstellen keine Spur.

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Audiatur et altera pars

Hier bei uns scheint auch das Finanzamt Energie und Personal zu sparen. Tagelang niemand telefonisch zu erreichen.

Olivia @, Mittwoch, 18.01.2023, 21:05 vor 17 Tagen @ Mirko2 1263 Views

Dabei wollen die doch ihre Grundsteuererklärung bis zum 31.1.2023 vorliegen haben..... aber niemand da, der das Kassenzeichen in ein Aktenzeichen umwandeln kann. Dieses aber wird für die Grundsteuererklärung benötigt.

Na ja, heute hat endlich alles geklappt. Habe irgendwo jemanden erwischt, der zwar keine Ahnung davon hatte, was ich brauchte, mir aber das Aktenzeichen geben konnte.

WISO.... ab und weg....
Jetzt lassen wir uns überraschen.

Der Bund soll übrigens mit seinen eigenen Grundsteuererklärungen nicht bis zum Abgabetermin fertig werden...... Ob die sich dann selbst Strafen aufbrummen? :-)

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For entertainment purposes only.

Die sind flexible, für ein kleines Grundstück kann ich mir bis Ende März Zeit lassen

Joe68 @, Donnerstag, 19.01.2023, 09:11 vor 16 Tagen @ Olivia 1112 Views

Ich habe einen Acker/Wiese, vielleicht 1500m2 klein, wo der lokale Bauer einfach mit seinem Rasenmäher drübergeht und Heu macht.

Für das Grundstück darf ich mir, gemäß Bescheid, bis Ende März Zeit lassen, bisher wurde das mit 0 € besteuert (da zu klein und keine Einnahmen meinerseits, den Kauf habe ich damals mit Bargeld, mit dem Verkäufer und Notar, abgewickelt).

Keine Lockdowns wegen Überlastung des Systems (Gesundheits-)

Ankawor @, Mittwoch, 18.01.2023, 22:30 vor 16 Tagen @ KiS 1337 Views

Das System, ob Gesundheits- oder sonstwas, ist vollkommen überlastet.

Aufgrund hohen Alters ist mein Immunsystem zwar im Laufe der Jahre so gut geworden, dass ich in diesen Wolken von Kranken nicht angesteckt werde. Aber um mich herum ... das wollte ich lange nicht glauben, aber ich muss es glauben, weil ich es sehe. Entweder sind keine Leute da oder ich werde von Leuten bedient, die keuchen, rotzen und keine Stimme mehr haben, die ins Bett gehören.

Nun haben wir über zwei Jahre alles über uns ergehen lassen, um das System nicht zu überlasten. Aber jetzt ist es überlastet, aber von C ist keine Rede mehr und außer jammern scheint es keinen zu jucken. Wo sind Lauterbach und Span, die ob der Lage den Generallockdown fordern, nicht wegen einem schrecklichen Virus, sondern weil über 10 Prozent des Volkes krank sind - gab es das schon mal?

Ich kenne übrigens auch wochenlange Kranke, die immer Coronagegner waren und sich nicht haben spritzen lassen.

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Alle werden mehr und alles wird weniger.

Vaccine-AIDS (vAIDS) haut rein, wie man sieht

KiS @, CGN, Donnerstag, 19.01.2023, 09:53 vor 16 Tagen @ Ankawor 1269 Views

Es wurde gewarnt, Montagnier wurde dafür als Schwurbler abgestempelt, durch allwissende "Journalisten", die waren ja klüger als ein Medizin-Nobelpreisträger, was weiss so einer schon!
Recht behalten haben er und andere dennoch.
An Peer-reviewed Studien fehlt es nicht, die das bestätigen und dass sie weiterhin ignoriert werden soll mich persönlich nicht stören :-)
https://alexberenson.substack.com/p/very-urgent-after-four-shots-covid

Um einen Schwenk zurück zum Thema zu machen,
dann und wann wird erwähnt, dass Ukrainer die neuen Fachkräfte sein sollen.
Auch das ist ein Irrtum, die freuen sich auf Rente ab 57/60 und sehen dem Michel zu wie er bis 67 und bald bis 71 buckelt.

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Guter Geschmack ist der Feind der Kreativität
(Pablo Picasso)

höchster Krankenstand seit 25 Jahren, Anstieg zu 2021 um 38%, Atemwegserkrankungen +172%

KiS @, CGN, Samstag, 21.01.2023, 10:33 vor 14 Tagen @ KiS 997 Views

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/dak-krankenstand-so-hoch-wie-noch-nie-i...

2022 ist der Krankenstand von 4,0 auf 5,5 Prozent gestiegen, berichtet die DAK-Gesundheit.
Also waren im Schnitt 55 von 1000 Arbeitnehmern jeden Tag krankgeschrieben.
Das bedeutet auch, dass jeder Arbeitnehmer statistisch gesehen 20 Tage im Jahr gefehlt hat.
So einen hohen Wert hat die Krankenkasse in den vergangenen 25 Jahren nicht ermittelt – davor gab es keine Ermittlung der Werte.
Allein im Vergleich zu 2021 ist der Krankenstand demnach im vergangenen Jahr um 38 Prozent gestiegen.

Verantwortlich dafür sind laut DAK die Atemwegserkrankungen. Darunter fallen Erkältungen, Grippen oder Covid-19.
Die Zahl dieser Atemwegserkrankungen ist laut DAK um 172 Prozent angestiegen.
Auch die psychischen Erkrankungen erreichen laut DAK einen Rekordwert.

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Guter Geschmack ist der Feind der Kreativität
(Pablo Picasso)

wie bitte, Zahlen gibt es erst seit 1998?

Manuel H. @, Mittwoch, 25.01.2023, 12:36 vor 10 Tagen @ KiS 471 Views

Das kann doch gar nicht sein, dass Krankenstände erst seit 25 Jahren ermittelt werden.

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