Ukraine viel Geld in Bitcoin verloren

Manuel H. @, Sonntag, 13.11.2022, 23:45 vor 17 Tagen 2551 Views

Aktuell steht der Bitcoin bei 15.900 Euro (von einst 47.000 Euro).

Offensichtlich wurden neben den offiziellen Zahlungen aus Steuergeldern noch Schwarzgelder des Westens hin zur Ukraine gewaschen.

Nun sind unsere Steuergelder "weg". Eigentlich doch eine gute Nachricht, die neuen Besitzer der Bitcoin werden es hoffentlich nicht zum Töten von Russen verwenden wie wir es vorgehabt haben.

Irgendeiner eine Idee. wie es mit dem Bitcoin weitergeht?

Ich würde ja sagen, toller Zeitpunkt, um einzusteigen.

Was mir nicht in die Birne geht, Bitcoin kann man narrensicher auf seinem eigenen Wallet aufbewahren. Wozu dann irgendwelche "Treuhänder", die regelmäßig mit den ihnen anvertrauten Geldern durchbrennen? Ist ja nicht der erste Skandal.

https://test.rtde.tech/wirtschaft/154250-nach-zusammenbruch-krypto-boerse-ftx/

Werden Aktien bei Dir auf dem Wochenmarkt gehandelt?

mabraton @, Montag, 14.11.2022, 08:10 vor 17 Tagen @ Manuel H. 1337 Views

bearbeitet von mabraton, Montag, 14.11.2022, 08:14

Hallo Manuel,

FTX war eine Crypto-Börse. Das Wort "Börse" kennst Du sicherlich. Börsen gibt es schon sehe lange, Aktien wurden vor nicht all zu langer Zeit als physisches Papier gehandelt. Die Frage ist wie so eine Börse betrieben wird.
Die meisten Crypto-Börsen emittieren "Gutscheine" in Form eigener Token. Die Konstruktion & Arbeitsweise dieser Token ist in einigen Fällen so transparent wie der Nebel in Ostfriesland.
FTX ist aber ein spezieller Fall. Für mich sieht FTX aus wie ein trojanisches Pferd. Das Problem ist nicht der Zusammenbruch von FTX, sondern, dass es die zweitgrößte Crypto-Börse war. Die Dummheit scheint in diesem Segment weit verbreitet zu sein.

Dass man auch bei RT nicht in der Lage ist zwischen Bitcoin und dem Rest der Crypto-Projekte zu unterscheiden ist schade.

beste Grüße
mabraton

Das Problem ist die Gier nach minimalen Handelsgebühren

Ötzi @, Montag, 14.11.2022, 08:49 vor 17 Tagen @ mabraton 1203 Views

bearbeitet von Ötzi, Montag, 14.11.2022, 08:57

Die pleitegegangene Börse FTK gab es überhaupt erst seit ca. 2 Jahren und dennoch war es angeblich die zweitgrößte Cryptobörse...
und die größte Börse Binance ist übrigens auch noch nicht sehr alt.....

ich finde es sehr schade, dass zu viele Trader und Investoren sich auf junge, schnell wachsende Börsen begeben mit windigen Führungsfiguren, nur weil die offenbar geringere Gebühren haben, jeden neu gehypten Coin gleich zum Handel anbieten, und die Werbetrommel lauter rühren als andere, anstatt auf einige lange etablierte seriöse Börsen zu setzen.

Einige seriöse Beispiele:

Coinmotion.com (Finnland): Gründer Henry Brade, ein absoluter Bitcoinenthusiast, Top Seriös und schon sehr lange dabei, allerdings: 2% Handelsgebühr

Bitcoin.de (Deutschland): Gründer Oliver Flaskämper, Top seriös, seit 10 Jahren dabei, nur etwas umständlich und teuer

Bitstamp.net: Gründer Nedj Kodric, seit 2011, meines Wissen über mehrere europ. Länder verteilt, und bestens mit den EU-Regularien verbandelt. Großes Handelsvolumen, aber Gebühren teils etwas höher als bei den anderen großen Börsen. Im Jahr 2015 wurden bei einem Hack 11.000 Bitcoins gestohlen, aber die Börse ging transparent damit um und alle Kundeneinlagen konnten bedient werden. Von dem Verlust dürfte sich die Börse mittlerweile erholt haben.

Kraken.com (USA): Schon ewig dabei, auch die Einzahlung von Euro schon seeeehr lange möglich. Die Menüführung Und Platzierung von Orders ist etwas umständlich, die Gebühren sind sehr moderat. Perönlich ist mir die Börse etwas suspekt, die Euro-Auszahlungen erfolgen sehr schnell vom Konto irgend eines Subunternehmens mit anderem Namen, der Name KRAKEN ist auch nicht gerade vertrauenserweckend. Die lange Geschichte der Börse (ca. 10 Jahre) ohne Hacks spricht aber für sich.

TheRockTrading.com
(Italien, früher meines Wissen GB): sehr kleine Börse, schon sehr lange dabei, hatte immer hohe Gebühren, ich habe dort nie gehandelt. Sollte aber seriös sein.

Gemini(USA): Von den Winklesvoll-Zwillingen gegründet (absolute Bitcoin-Enthusiasten), nun schon einige Jahre dabei, meines Wissen niemals negative Schlagzeilen, richtig durchgestartet ist die Börse nie. Liegt vermutlich daran, dass ein seriöses Management seinen Preis hat und die Gebühren nicht ganz niedrig sind. Dort wird auf Qualität gesetzt, nicht auf Quantität.

Das mal als Einstiegs- oder Umstiegshilfe.

Meines Wissen gibt es mittlerweile auch vollständig dezentrale Exchanges, ich bin da leider nicht up to date.

Gruß in die Runde,

Ötzi

Bisq - dezentrale Börse

mabraton @, Montag, 14.11.2022, 10:30 vor 17 Tagen @ Ötzi 987 Views

Hallo Ötzi,

eine dezentrale Börse, bei der man alles unter eigener Kontrolle hat ist Bisq.
https://bisq.network/

Es gibt auch andere, bei denen jedoch meines Wissens die wallet immer beim Anbieter liegt. Mit Lightning sollte es recht simpel sein, eine Börse aufzusetzen bei der das BTC-Guthaben immer auf der eigenen wallet liegt.

Ich habe Bisq das eingerichtet aber über einen Test hinaus noch nie praktisch benutzt. Es erfordert eben ein paar Schritte mehr als sich zu registrieren und Geld bereitzustellen um zu handeln.
Die Zeit ist jetzt reif. Die FTX-Geschichte ist ein Segen für die Krypto-Welt. Je absurder das Ganze noch wird, desto besser.

beste Grüße
mabraton

Danke, werde es mir ansehen [owT]

Ötzi @, Montag, 14.11.2022, 13:29 vor 17 Tagen @ mabraton 536 Views

'Börse' ist irreführend

Martin @, Montag, 14.11.2022, 09:52 vor 17 Tagen @ mabraton 1132 Views

Wäre es eine reine Börse, würde dort nur gehandelt. Die verwahren aber offensichtlich auch Anlagen in Cryptowährungen. Ist das nicht eher Börse plus Wertpapierverwahrung in einem?

Vielleicht war der FTX-Betrug von vorneherein zur Geldbeschaffung der US-Demokraten angelegt, mittels Rückführung der Geldtransfers in die Ukraine. https://www.danisch.de/blog/2022/11/13/dubiose-finanzzusammenhaenge-zwischen-kryptowaeh...

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