Tipps für von Strom- bzw. Gaspreiserhöhungen Betroffenen

Manuel H. @, Sonntag, 18.09.2022, 09:53 vor 9 Tagen 4875 Views

A) Checkt die automatischen Wechseldienste. Mit www.switchup.de hab ich sehr gute Erfahrungen zu der Zeit gemacht, als die Stromkonzerne noch Wechsel-Boni anboten. Der Vorteil ist, dass die die Verträge auf Fallen prüfen (die seinerzeit üblich waren, je mehr Boni, desto mehr Fallen im Kleingedruckten), den Wechselprozess begleiten und sogar eine Versicherung inkludieren, sollte es dabei juristischen Krempel geben.

B) Checkt dann den Tarif, den die zuständigen Versorger anbieten, wenn man in die Grundversorgung gerät. Bei der Gasag im Raum Berlin sind die Gaspreise "ok" im Vergleich.

Ist B günstiger, kann man sich den umständlichen Weg sparen, einen neuen Gas- bzw. Stromversorger zu suchen.


Betroffene sollen nun ihren Vertrag kündigen und sich keinen neuen Versorger suchen. Dann fallen Kunden nämlich automatisch in die Gas-Grundversorgung der GASAG. 15 Cent pro Kilowattstunde müssten Kunden hier ab Oktober zahlen. Dann würde sich der Preis "nur" verdoppeln, nicht verzehnfachen.

https://test.rtde.tech/inland/149217-berlin-rentnerin-gasrechnung/

Gerade Mitgas ..

Mirko2, Sonntag, 18.09.2022, 10:27 vor 9 Tagen @ Manuel H. 3153 Views

Ist ein Sauhaufen, die nehmen es von den Toten, damit der Vorstand weiter üppig Party machen kann..

"Die extrem gestiegenen Beschaffungskosten und die von der Bundesregierung beschlossenen Gasumlagen können wir als regionaler Versorger nicht beeinflussen."

Einfach eine Lüge und die Gasumlage ist noch nicht beschlossen und wurde bis zum 17.10.2022 verschoben und wegen der Beschaffungskosten, die kaufen nicht an der Börse, die haben langfristige Verträge!
Wer will jetzt sich die Taschen füllen, die Stadtwerke, die sich verzockt haben .. Aber wie ich schon schrieb, es wäre gut, wenn hier mal die Staatsanwaltschaft drauf sehen würde ..

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Audiatur et altera pars

Vlt. erinnert sich noch jemand. Viele Stadtwerke wurden während Rot-Grün überredet, ihre Infrastruktur zu verkaufen und zurück zu leasen......

Olivia @, Sonntag, 18.09.2022, 11:52 vor 8 Tagen @ Mirko2 2353 Views

Amerikanische Modelle. Wer hat die gekauft und wer hat die verleased?
Was passiert mit denen, wenn die Pleite gehen?
Könnten der Staat bzw. die Kommunen die Infrastruktur dann preiswert zurück kaufen?

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For entertainment purposes only.

Die Verträge sind alle geheim

Manuel H. @, Sonntag, 18.09.2022, 12:00 vor 8 Tagen @ Olivia 2384 Views

Üblicherweise waren die Vertragswerke in amerikanischem Juristenenglisch geschrieben, hatten meist einen Umfang von mehreren tausend Seiten, wurden den abstimmenden Abgeordneten Minuten vorher zur Prüfung vorgelegt und dann abgenickt.

Was darin steht, ist bis heute Geheimsache. Vermutlich sind beabsichtigte Rückkäufe möglich, wenn der Steuerzahler als Käufer einen von den Verkäufern festgesetzen Kaufpreis akzeptiert und die entgehenden laufenden Gewinne der restlichen Laufzeit vorab in cash entschädigt. Wenn diese Verträge Laufzeiten bis 2100 haben, wird das teuer, ist aber möglich (Staatsverschuldung ausweiten)

Die klagenden Bäcker

Manuel H. @, Sonntag, 18.09.2022, 13:27 vor 8 Tagen @ Manuel H. 2908 Views

Der Bäckers-Kaufmann gibt an, daß er statt 27 Euro nun etwas über 50 Euro für 100 kg Weizen zahle, daraus fabuliert der SWR, weil er keine Relationen setzen kann, ein "mehr als verdoppelt".
Ein Brötchen hat ca 30 Gramm, wir sprechen also über bislang 0,81 cent je Brötchen Wareneinsatz, wenn der jetzt tatsächlich doch um 100% steigt, muß der Endverkaufspreis natürlich mehr steigen, schon alleine wegen der Umsatzsteuer, damit der Staat an der Teuerung profitiert.

Die von oben verordnete und durch Spekulanten angefeuerte Teuerung der Energie dürfte sich ja mit jedem Produktionsschritt hoch akkumulieren. (Der Traktor des Weizenbauern verbraucht 50 Liter Diesel je Stunde Betrieb)

Ich würde ja gerne mal wissen, wieviel Energie nötig ist, um ein Brötchen herzustellen, bis es an der Verkaufstheke des Bäckers angeboten wird. (dann kommt ja noch der Energieeinsatz dazu, wenn ein Hartz4er sich das Discounter-Brötchen zu Fuß um die Ecke abholt oder der gutverdienende Grünen-Wähler mit seinem SUV seins in der Demeter-Bäckerei am Ende der Stadt. :-)

https://www.youtube.com/watch?v=QubCPk1siqk

Wurde schon berechnet

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 18.09.2022, 15:33 vor 8 Tagen @ Manuel H. 2392 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 18.09.2022, 15:45

Der Bäckers-Kaufmann gibt an, daß er statt 27 Euro nun etwas über 50 Euro für 100 kg Weizen zahle, daraus fabuliert der SWR, weil er keine Relationen setzen kann, ein "mehr als verdoppelt".
Ein Brötchen hat ca 30 Gramm, wir sprechen also über bislang 0,81 cent je Brötchen Wareneinsatz, wenn der jetzt tatsächlich doch um 100% steigt, muß der Endverkaufspreis natürlich mehr steigen, schon alleine wegen der Umsatzsteuer, damit der Staat an der Teuerung profitiert.

Die von oben verordnete und durch Spekulanten angefeuerte Teuerung der Energie dürfte sich ja mit jedem Produktionsschritt hoch akkumulieren. (Der Traktor des Weizenbauern verbraucht 50 Liter Diesel je Stunde Betrieb)

Soll er sich halt mal endlich einen neuen Fendt-Traktor leisten. Gibt es für ca 400.000 € aufwärts*)

Ich würde ja gerne mal wissen, wieviel Energie nötig ist, um ein Brötchen herzustellen, bis es an der Verkaufstheke des Bäckers angeboten wird. (dann kommt ja noch der Energieeinsatz dazu, wenn ein Hartz4er sich das Discounter-Brötchen zu Fuß um die Ecke abholt oder der gutverdienende Grünen-Wähler mit seinem SUV seins in der Demeter-Bäckerei am Ende der Stadt. :-)

https://www.youtube.com/watch?v=QubCPk1siqk

Wurde schon mal berechnet und ist für die mit eingebautem Datenspeicher, vulgo, Gedächtnis benannt, jederzeit abrufbar: Für 1 Kal Nahrung wird ca. 10 Kal fossile Energie benötigt. Wenn die, völlig unwesentlich, aus welchem Grund(!), nicht mehr vorhanden ist, muss man wieder umstellen auf Pferdebetrieb. Dort ist die Relation günstiger. Etwa ein Drittel des Bodens wird für Pferdefutter benötigt. Allerdings ist es damit nicht getan, man braucht auch noch Holz, um den Backofen zu befeuern. Darum hatte früher jedes anständige Bäuerle Waldbesitz. Noch mal ein Drittel. Und Wind, um die Mühle anzutreiben. Oder einen schnellfließenden Bach, für das Mühlrad.

*) Das kann sich natürlich kaum ein Bäuerle leisten, weswegen schon lange der Vorschlag mit Genossenschaften aufkam. Allerdings gönnt kein Bäuerle dem anderen etwas, weswegen die Felder heute von Lohnunternehmen bewirtschaftet werden. Das ist denn Bäuerles lieber - schon immer!**) - als wie wenn der Nachbar ein Körnchen Weizen mehr abbekommt als er selber.

**) Bereits im Mittelalter war das Problem ähnlich. Natürlich hätten sich die Bäuerle zusammentun können, um gemeinsam das Geld für einen Mühle zusammenzulegen. Haben sie aber nicht gemacht, weil es ja hätte sein können, das das Nachbarbäuerle ein Körnchen vom Mehrertrag mehr abbekommt; sondern lieber über den Reichen Müller gelästert, dem sie aber wiederstandslos den Abzug vom Ernteertrag zur Verfügung stellten.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Neid und Konsens

Bergamr @, Sonntag, 18.09.2022, 16:04 vor 8 Tagen @ Mephistopheles 2152 Views

Hallo Mephistopheles,

sag das doch mal dem Morpheus, das mit dem Neid und so.

Vielleicht überdenkt er dann seine Konsensfreudigkeit.

Gruß
Bergamr

--
Ehrlich schade für die Heimat! Endgültig verloren seit Sommer 2015 ...

Die Sonne schicke doch angeblich keine Rechnung?

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Montag, 19.09.2022, 00:19 vor 8 Tagen @ Mephistopheles 1040 Views

bearbeitet von Hannes, Montag, 19.09.2022, 00:25

Danke für diesen Beitrag!

Wie ich hier immer wieder schreibe, wollen die Grünen ernsthaft zur Solarenergie zurück!
Das haben sie nun geschafft, leider, mit solchen Lügen wie der Lüge, dass die Sonne angeblich keine Rechnung schicke.

Nach meiner Ausbildung kann ich Energiebilanzen machen. Und deswegen habe ich verstanden, dass auch die Landwirtschaft so funktioniert, wie eine Energieumwandlungsmaschine.
Ich klagte hier im Forum, dass der Masse das nicht klar ist. Jedenfalls dem weitaus größten Teil der hier Wohnenden. Wenn sie im Fernsehen die Politik auffordert, dem Putin sofort den Hahn zuzudrehen. Ich bin Zeuge!

Der Bäckers-Kaufmann gibt an, daß er statt 27 Euro nun etwas über 50 Euro für 100 kg Weizen zahle, daraus fabuliert der SWR, weil er keine Relationen setzen kann, ein "mehr als verdoppelt".
Ein Brötchen hat ca 30 Gramm, wir sprechen also über bislang 0,81 cent je Brötchen Wareneinsatz, wenn der jetzt tatsächlich doch um 100% steigt, muß der Endverkaufspreis natürlich mehr steigen, schon alleine wegen der Umsatzsteuer, damit der Staat an der Teuerung profitiert.

Die von oben verordnete und durch Spekulanten angefeuerte Teuerung der Energie dürfte sich ja mit jedem Produktionsschritt hoch akkumulieren. (Der Traktor des Weizenbauern verbraucht 50 Liter Diesel je Stunde Betrieb)


Soll er sich halt mal endlich einen neuen Fendt-Traktor leisten. Gibt es für ca 400.000 € aufwärts*)

Ich würde ja gerne mal wissen, wieviel Energie nötig ist, um ein Brötchen herzustellen, bis es an der Verkaufstheke des Bäckers angeboten wird. (dann kommt ja noch der Energieeinsatz dazu, wenn ein Hartz4er sich das Discounter-Brötchen zu Fuß um die Ecke abholt oder der gutverdienende Grünen-Wähler mit seinem SUV seins in der Demeter-Bäckerei am Ende der Stadt. :-)

https://www.youtube.com/watch?v=QubCPk1siqk


Wurde schon mal berechnet und ist für die mit eingebautem Datenspeicher, vulgo, Gedächtnis benannt, jederzeit abrufbar: Für 1 Kal Nahrung wird ca. 10 Kal fossile Energie benötigt. Wenn die, völlig unwesentlich, aus welchem Grund(!), nicht mehr vorhanden ist, muss man wieder umstellen auf Pferdebetrieb.

Noch mal: ein Pferd ist nichts anderes als ein Solarmotor. Und, dass Flächen zur sonnenenergieGewinnung (heute mit PV-Modulen zugepflastert) der nahrungsmittelproduktion entzogen werden, ist nichts Neues. Früher nannte man das Wiese.

Und man konnte solar-Energie speichern für den Winter, heute geht das nicht, es gibt die Batterien nicht. In jüngerer Zeit nannte man das Scheune, wo man die abertausende kilowattstunden nahezu verlustfrei monatelang einlagern konnte.

Dort ist die Relation günstiger. Etwa ein Drittel des Bodens wird für Pferdefutter benötigt. Allerdings ist es damit nicht getan, man braucht auch noch Holz, um den Backofen zu befeuern. Darum hatte früher jedes anständige Bäuerle Waldbesitz. Noch mal ein Drittel. Und Wind, um die Mühle anzutreiben. Oder einen schnellfließenden Bach, für das Mühlrad.

Und deswegen wird die Bevölkerung wieder schrumpfen, weil mit dem bisschen solarenergie nicht so viel Kinder großgezogen werden können Punkt alles nichts neues, aber die Masse hat das vergessen.

*) Das kann sich natürlich kaum ein Bäuerle leisten, weswegen schon lange der Vorschlag mit Genossenschaften aufkam. Allerdings gönnt kein Bäuerle dem anderen etwas, weswegen die Felder heute von Lohnunternehmen bewirtschaftet werden. Das ist denn Bäuerles lieber - schon immer!**) - als wie wenn der Nachbar ein Körnchen Weizen mehr abbekommt als er selber.

**) Bereits im Mittelalter war das Problem ähnlich. Natürlich hätten sich die Bäuerle zusammentun können, um gemeinsam das Geld für einen Mühle zusammenzulegen. Haben sie aber nicht gemacht, weil es ja hätte sein können, das das Nachbarbäuerle ein Körnchen vom Mehrertrag mehr abbekommt; sondern lieber über den Reichen Müller gelästert, dem sie aber wiederstandslos den Abzug vom Ernteertrag zur Verfügung stellten.

Gruß Mephistopheles

Gruß und danke noch mal.

H.

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Das kann man nicht 1:1 rechnen, der Flächenertrag (=Ausnutzung der Einstrahlung) ist extrem unterschiedlich...

Andudu @, Montag, 19.09.2022, 12:48 vor 7 Tagen @ Hannes 540 Views

bearbeitet von Andudu, Montag, 19.09.2022, 12:58

Und man konnte solar-Energie speichern für den Winter, heute geht das nicht, es gibt die Batterien nicht. In jüngerer Zeit nannte man das Scheune, wo man die abertausende kilowattstunden nahezu verlustfrei monatelang einlagern konnte.

Ich habe mal auf die Schnelle versucht, plakative Zahlen zu finden:

"Der Eigenverbrauch ist hier meist kein Thema. Aufgrund ihrer optimalen Ausrichtung erzielen Freiflächenanlagen bis zu 30 Prozent höhere Erträge als Dachanlagen. Pro Jahr lassen sich 400.000 bis 500.000 Kilowattstunden (kWh) Strom pro Hektar Fläche erzeugen."

https://www.net4energy.com/de-de/energie/photovoltaik-freiflaechenanlage-rendite

Hier die Zahlen für Getreide, welches im Vergleich zu simpler Wiese vermutlich ordentlich performt:
"entspricht 38.460 kWh/ ha"
https://pflanzen.fnr.de/energiepflanzen/pflanzen/getreide

Du kannst mit optimierter PV also etwa das Zehnfache an Energie von derselben Fläche ernten! Und dabei ist PV noch nichtmal besonders effizient. Es lohnt sich also schon, sich damit zu beschäftigen.

Ein weiterer Vorteil von PV: man könnte es ohne sonstigen Aufwand (Wasser, Dünger, Schädlingsbekämpfung etc.) auch in der Wüste installieren, das wäre eigentlich die beste Lösung für die Dunkelflaute. Blöderweise scheint "Desertec" im Sande verlaufen zu sein (schönes Wortspiel :-) ), zumindest nicht in einer Größenordnung betrieben zu werden, die nennenswert helfen würde. Von der Möglichkeit Wüstenstrom zu nutzen, hört man erstaunlicherweise fast gar nichts mehr.

Wieso machst du dir deinen Strom und dein Gas eigentlich nicht selber?

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 18.09.2022, 20:22 vor 8 Tagen @ Manuel H. 1704 Views

Ist B günstiger, kann man sich den umständlichen Weg sparen, einen neuen Gas- bzw. Stromversorger zu suchen.


Betroffene sollen nun ihren Vertrag kündigen und sich keinen neuen Versorger suchen. Dann fallen Kunden nämlich automatisch in die Gas-Grundversorgung der GASAG. 15 Cent pro Kilowattstunde müssten Kunden hier ab Oktober zahlen. Dann würde sich der Preis "nur" verdoppeln, nicht verzehnfachen.

[image] [image]

Und schon beauchst du dich nie wieder um Strom oder Gas zu sorgen. Sieht man hier in der Gegend öfter. Aber, immer noch sieht man sehr viel mehr Häuser als Selbstversorgeranlagen. So lange das so ist und sich die Bürger immer noch lieber einen Versorger suchen, stat ihren Strom und Gas selber zu produzieren, wissen die natürlich, dass Strom und Gas im Prinzip immer noch viel zu billig sind.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Den Strom mache ich mir neuerdings selber, mit dem Gas übe ich schon so lange wie ich lebe.

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Sonntag, 18.09.2022, 23:04 vor 8 Tagen @ Mephistopheles 1429 Views

Nicht mal die von mir erzeugte Elektroenergie reicht für uns Beide.

[[rofl]]

H.

PS: arbeitsteilung - oder wir gehen unter. Ich weiß, du bist anderer Meinung.

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Wenn der Grund für die Erhöhungen die Verbrauchsreduzierung ist, nützt das ganze Wechseln nichts.

Ankawor @, Montag, 19.09.2022, 18:18 vor 7 Tagen @ Manuel H. 592 Views

Man kann wohl davon ausgehen, dass die konzentrierte Intelligenz der Regierungsberater sehr wohl weiß, dass die Hütte brennt bzw. im Winter brennen wird.

Was auf jeden Fall vermieden werden muss, ist ein echter Blackout, egal was es koste. Sonst ist der Ofen aus, auch für die ganz oben.

Zyklische Abschaltungen helfen vielleicht ein bisschen. Aber wer vier Stunden ohne Strom war, wird das warme Duschen nachholen, wenn der Strom wieder da ist. Vielleicht sogar ein bisschen länger, um sich aufzuwärmen. Und dann wird eine extra warme Suppe gekocht und die vier versäumten Stunden Stromverbrauch werden nachgeholt.

Richtig harte Reduzierungen der Netzlast gehen nur über extreme Preissteigerungen. Es steht den Steuermännern keine andere letzte Möglichkeit zur Verfügung, alles zu tun, um den Blackout zu verhindern. Egal, was die importierten Energieträger kosten. Es geht nicht ums Geld, sondern um die nachgefragte Menge. Und die wird bereits jetzt schon merklich gesenkt. Bei einem Kilowattstundenpreis von 2 Euro und vergleichbaren Gaspreisen dürfte die Blackoutgefahr erheblich reduziert sein. Wichtig ist aber hauptsächlich, den Strom so teuer zu machen, dass keiner die Heizlüfter anschaltet.

Genau @Ankawor +1 das ist sehr wohl auch meine Meinung ...

Mirko2, Dienstag, 20.09.2022, 03:58 vor 7 Tagen @ Ankawor 443 Views

bearbeitet von Mirko2, Dienstag, 20.09.2022, 04:16

Wir werden noch viel andere Dinge sehen, u.a. dass europaweit Schienenfahrzeuge, die mit Strom betrieben werden, wird jetzt, auf Dieselfahrzeuge zurückgegriffen. In Deutschland sind es Lokführer und der angebliche hohe "Krankenstand" dass der Nahverkehr ausgedünnt wird. In CR werden uralte Dieselbusse aktiviert ..

Man hätte ja auch den Jahresverbrauch von pro Person deckeln können (Strom 1500 kWh) und alles darüber verteuern, aber nun hat man auf Kriegswirtschaft umgeschaltet!!

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Audiatur et altera pars

Laut Presse, ist die Gasumlage vom Tisch! o.T

Mirko2, Dienstag, 20.09.2022, 09:15 vor 7 Tagen @ Manuel H. 338 Views

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Audiatur et altera pars

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