Der Westen eskaliert den WK3 - jetzt soll Kaliningrad ausgehungert werden

Manuel H. @, Dienstag, 21.06.2022, 07:58 vor 14 Tagen 4294 Views

Dass der Westen die Einfuhr und Ausfuhr russischer Güter verbietet, um Russland zu vernichten, ist ja bekannt.
Nun hat der Westen die Sanktionen ausgeweitet. Auch Transitgüter, die gar nicht zur Einfuhr in den Westen bestimmt sind, sind nun von den Sanktionen betroffen. Vorangeprescht ist jetzt das Winz-Litauen. Waren, die für die russische Exklave Kaliningrad bestimmt sind, dürfen nicht mehr durch litauisches Gebiet transportiert werden.

Nun bleibt Russland für die Versorgung des nördlichen Teils Ostpreussens nur noch der Seeweg.

Da tun sich natürlich Parallelen zum WK2 auf, als Polen nach Kräften zu verhindern suchte, dass Deutschland sein Ostpreußen versorgen kann.

Welche völkerrechtlich legitimen Möglichkeiten hat Russland jetzt eigentlich? Welche hatte seinerzeit das Deutsche Reich?

Hätte es den WK2 verhindert, wenn das Deutsche Reich der Forderung Polens nachgegeben hätte, dass das von 98% Deutschen bewohnte Danzig (seinerzeit unter Verwaltung des Völkerbundes) unter polnische Hoheit kommt?

Würde es jetzt den WK3 verhindern, wenn Russland die russische Krim an den Westen ausliefert?

https://test.rtde.tech/europa/141506-russische-senatoren-litauen-wird-im/

Gonzalo Lira siehrt das genauso. Die Biden-Administration zündelt mit Kaliningrad - Video 13 Min, englisch - "vor Ort - Infos"

el_mar @, Dienstag, 21.06.2022, 08:04 vor 14 Tagen @ Manuel H. 2868 Views

hier

Lira lebt in der Ukraine und ist somit nah dran.

Die USA benötigen "Ablenkung" von ihrer eigenen Miesere, meint er.

Er ist pessimistisch und befürchtet eine Eskalation bis zum Atom-Krieg!

Saludos

--
Ave Big Pharma, morituri te salutant

Was sagt das Völkerrecht dazu?

Manuel H. @, Dienstag, 21.06.2022, 08:08 vor 14 Tagen @ Manuel H. 2717 Views

Die von Litauen organisierte Verkehrsblockade des Kaliningrader Gebiets sei ein Vorwand für eine militärische Aktion, da Vilnius das Recht Moskaus auf Zugang zu seinem Territorium verletzt habe. Das verkündete der ehemalige ukrainische Diplomat Rostislaw Ischtschenko in einem Beitrag für die Nachrichtenwebseite Ukraina.ru.

Zuvor hatte die litauische Eisenbahn der Kaliningrader Eisenbahn mitgeteilt, dass sie den Transit bestimmter von den EU-Sanktionen betroffener Güter ab Samstag einstellt. Ischtschenko erklärte:

"Diese Entscheidung ist selbstmörderisch, denn sie ist ein vollendeter Casus Belli (Vorwand für eine Kriegserklärung). Das Völkerrecht garantiert jedem Staat eindeutig den Zugang zu seiner Exklave und interpretiert jede Behinderung der Ausübung dieses Rechts als Aggression."

Der Experte betonte, dass Litauens Verbündete versuchen könnten, diese Rechtsnorm zu ignorieren, da Russland noch immer auf dem Seeweg Zugang zu Kaliningrad hat. Eine solche Position sei jedoch unhaltbar, da das Völkerrecht die Aufrechterhaltung des Landtransits vorschreibe.

Meldung um 10:10 Uhr 20.6.22
https://test.rtde.tech/international/131481-liveticker-zum-ukraine-krieg-lawrow/

Nun haben wir Jahrzehnte Erfahrung mit der Exklave Westberlin und ich weiß immer noch nicht, wie das völkerrechtlich geregelt ist. Es gibt ja noch mehr Exklaven. Bei Westberlin hatte ich immer nur den Vier-Mächte-Status der Besatzer im Kopf, der ungehinderten Zugang garantierte (selbst für US-Soldaten im Transit der DDR, die nicht einmal von DDR-Polizisten kontrolliert werden durften) aber nicht, was das Völkerrecht dazu sagt.

Trotz Verträge wurden die Indianer vertrieben und beraubt

Joe68 @, Dienstag, 21.06.2022, 08:38 vor 14 Tagen @ Manuel H. 2382 Views

Verträge sind nur dazu da den kleinen Staaten ihren Handlungsspielraum vorzugeben. Die großen Staaten machen was sie wollen, z.b. einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg. Da schenken sich die Atommächte nichts, auf allen Seiten das gleiche.

Völkerrecht

JJB @, Dresden, Dienstag, 21.06.2022, 08:56 vor 14 Tagen @ Manuel H. 2300 Views

da mache ich mir gar keine Sorgen, schließlich haben wir doch eine ausgewiesene Expert*In in Sachen Völkerrecht ...die wird das mit Hilfe ihrer feministischen Außenpolitik schon schaukeln. Notfalls kommen ihr ein paar Kobolde zu Hilfe.
:-(

--
"das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde!" (Shakespeare, King Lear)

"Völkerrecht" und Russisch-Litauischer Staatsvertrag

Gernot ⌂ @, Dienstag, 21.06.2022, 14:59 vor 14 Tagen @ Manuel H. 1468 Views

Viele stellen sich unter Völkerrecht ein Gesetzbuch wie das BGB vor. Meines Wissens ist das nicht so. Es geht ja auch nicht, weil weder eine Weltregierung, noch ein Weltparlament existieren. Zum Glück, denke ich, denn wer wohl würde sich da durchsetzen? - diejenigen, die hier im Gelben Forum schreiben oder diejenigen, die z.B. über den öffentlichen Rundfunk und die Printmedien ihre Meinungen transportieren können und die Sorros-, Bates- usw.-Jünger?

Völkerrecht besteht aus der Uno-Charta, der normativen Kraft des Faktischen und des Tradierten, beides nicht festgeschrieben, und natürlich der Fülle bi- und multilateraler Vereinbarungen. So zumindest wurde es mir in entsprechenden Seminaren dargestellt.

Zu den bilateralen Abkommen gehört eins, von dem ich letztlich irgendwo las: ein Staatsvertrag zwischen Litauen und der damaligen SU, deren Rechtsnachfolger m. W. Russland ist (oder schon mit Russland selbst, das habe ich jetzt nicht in genauer Erinnerung), in dem
einerseits Litauen in die Unabhängigkeit entlassen wurde und
andererseits Litauen Russland den freien Zugang zu Nordostpreußen garantierte.

Ich glaube nicht, dass dieser Vertrag empörte (oder überhaupt) Erwähnung in unseren "seriösen Qualitätsmedien" (Schäuble) finden wird.

--
Ab jetzt wird durchregiert. Wir kennen keine rote Linie mehr. Verbote bedeuten auch mehr Freiheit. Krieg bedeutet Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Hass bedeutet Liebe. Gebt ihnen keinen Millimeter preis.

Richtig, das nennt sich dann "regelbasierte Ordnung"

mabraton @, Dienstag, 21.06.2022, 20:04 vor 14 Tagen @ Gernot 784 Views

Hallo Gernot,

da fallen alle Vereinbarungen durchs Raster die von den USA als nicht relevant erachtet werden. Ein Beleg dafür, dass der Werte-Westen funktioniert wie der Wilde Westen.

Beste Grüße
mabraton

Leserzuschrift: Artikel - Der Status der Oblast Kaliningrad nach internationalem Recht von Raymond A. Smith

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Mittwoch, 22.06.2022, 11:31 vor 13 Tagen @ Gernot 510 Views

Link: https://www.lituanus.org/1992_1/92_1_02.htm

Zitate:
DER STATUS DER OBLAST KALININGRAD NACH INTERNATIONALEM RECHT

Raymond A. Smith

*Der Autor dankt Herrn Prof. W. Michael Reisman und Herrn Andrew Willard von der Yale Law School sowie Herrn Algimantas Gureckas von der Litauischen Weltgemeinschaft für ihre Unterstützung bei der Ausarbeitung dieses Artikels. Der Autor ist Forscher und Autor in New York City. Dieser Artikel gibt seine Ansichten vom September 1991 wieder.

Einleitung

Andrej Gromyko wurde einmal gefragt, was er für die größte Errungenschaft der Kreml-Diplomatie während seiner 50-jährigen Tätigkeit im Außenministerium halte. In dieses halbe Jahrhundert fielen der sowjetische Sieg im Zweiten Weltkrieg, die Errichtung kommunistischer Regime in ganz Osteuropa und die Erlangung des Status einer Supermacht durch die Sowjetunion. In seiner Antwort erwähnte Gromyko jedoch keine dieser wertvollen Errungenschaften. "Als ich ein junger Diplomat war, gab es nur ein Deutschland", antwortete Gromyko, "heute sind es vier." [1]

Mit dieser vielsagenden Bemerkung meinte Gromyko, dass die siegreichen Alliierten des Zweiten Weltkriegs Deutschland neutralisiert hatten, indem sie dessen Territorien 1937 in Westdeutschland, Ostdeutschland, Teile Polens und die Oblast Kaliningrad der Sowjetunion aufteilten. Seit der Wiedervereinigung Deutschlands im Oktober 1990 ist das natürlich nicht mehr der Fall. Heute gilt: Germania est omnis divisa in partes tres (Deutschland in seiner Gesamtheit ist in drei Teile aufgeteilt). Und selbst dies mag ein unbeständiger Zustand sein. Die am 12. September 1990 unterzeichnete Endabrechnung des Zweiten Weltkriegs, die den Weg zur deutschen Einheit ebnete, hat auch den rechtlichen Status der Oblast Kaliningrad in Frage gestellt, einer Region der Russischen Republik, die früher das ostpreußische Gebiet Königsberg war.

Der Status dieses Gebiets ist fraglich, da die Bestimmungen der Schlussakte möglicherweise dazu geführt haben, dass das Gebiet "auf der Durchreise verloren ging": Es wurde von Deutschland formell aufgegeben, aber nie formell von der Sowjetunion übernommen. Artikel eins der Schlussabrechnung verlangt, dass "das vereinigte Deutschland keinerlei Gebietsansprüche gegen andere Staaten hat und auch in Zukunft nicht geltend machen wird". [2] Das heißt, Deutschland wurde gezwungen, auf seine Ansprüche auf alle ehemals deutschen Gebiete außerhalb der BRD, der DDR und Berlins zu verzichten, ohne dass das Eigentum an diesen Gebieten ausdrücklich auf andere Parteien übertragen wird. [3] In dieser Hinsicht scheint die Endabrechnung nicht die Form angenommen zu haben, die sich die alliierten Mächte 1945 beim Abschluss des Potsdamer Abkommens vorgestellt hatten. Artikel sechs dieses Dokuments bildet die Grundlage für die sowjetische Kontrolle des Kaliningrader Gebiets, indem es "bis zur endgültigen Klärung der territorialen Fragen im Rahmen der Friedensregelung" der Verwaltung der Sowjetunion unterstellt wird. Obwohl das Potsdamer Abkommen von der "endgültigen Übergabe der Stadt Königsberg und des angrenzenden Gebiets an die Sowjetunion" spricht, wird nirgends ein ausdrückliches Recht auf Annexion erwähnt. [4] Die Schlussabrechnung ändert daran nichts und lässt auch die Argumente anderer potentieller Anspruchsberechtigter nicht verstummen.

Wäre die Schlussabrechnung auch nur ein paar Jahre her, wäre dieser Punkt vielleicht gar nicht so wichtig. Bis vor kurzem war die Sowjetunion eine Supermacht oder wurde zumindest als solche wahrgenommen, die in der Lage war, eine strenge innere Ordnung aufrechtzuerhalten und ihre Satelliten in Osteuropa fest im Griff zu haben. Sie hatte bewiesen, dass sie bereit war, ihre Beziehungen zu mächtigen Nachbarn wegen Gebieten zu belasten, die weniger bedeutend waren als die militärisch wichtige Oblast Kaliningrad. So kam es 1969 zu Zusammenstößen zwischen der UdSSR und China an den gemeinsamen Grenzen in Zentralasien und im Fernen Osten, und die Sowjets haben ihre Beziehungen zu Japan seit dem Zweiten Weltkrieg durch das Festhalten an den Südkurilen, vier Inseln nördlich von Hokkaido, die von beiden Mächten beansprucht werden, weiter angespannt.

Früher hätten die Sowjets sicherlich jeden Versuch abgelehnt, ihren Anspruch auf das Kaliningrader Gebiet auf der Grundlage des Völkerrechts anzufechten; in der Tat haben sie viele Jahre lang die revanchistischen Ansprüche rechtsgerichteter Deutscher als Beweis für eine geistlose Feindseligkeit des Westens und nicht als legitime rechtliche Argumente abgetan. Die dramatischen Ereignisse der Jahre 1989-91 im gesamten Ostblock haben es der sowjetischen Regierung jedoch unmöglich gemacht, die Anfechtung der Souveränität ihrer Territorien einfach so abzutun. Nach dem Zerfall des sowjetischen Imperiums in Osteuropa und der Umgestaltung der Union selbst ist nun fast alles möglich.

Dies ist ein scharfer Bruch mit der jüngeren Geschichte. Schließlich war es während des Kalten Krieges praktisch unumstößlich, dass die nach dem Zweiten Weltkrieg in Europa gezogenen nationalen Grenzen unantastbar waren. In einer Vielzahl internationaler Abkommen wurde bekräftigt, wie es in der Schlussakte von Helsinki 1975 heißt, dass die souveränen Mächte Europas "die Grenzen aller Staaten in Europa sowie die Grenzen der anderen Staaten als unverletzlich betrachten". [5] In einem Europa, in dem die Grenzen unübersichtlich und die ethnischen Spannungen groß sind, hielten es viele für selbstverständlich, dass kein Land ein Interesse daran hat, dass die Büchse der Pandora der Grenzspannungen erneut geöffnet wird.

Doch die sauberen Dichotomien der Nachkriegszeit sowie die geopolitischen Annahmen, die ihnen zugrunde lagen, gehören nun der Vergangenheit an. Dutzende von Gebieten in Europa sind reif für interethnische und sogar zwischenstaatliche Konflikte, die auf der Grundlage des Völkerrechts entschieden werden müssen. [6] Die Bestimmung des Status einer Region mit ungewissem rechtlichem Status, wie der Oblast Kaliningrad, könnte daher als wertvoller Präzedenzfall für zukünftige irredentistische Ansprüche dienen. In diesem Beitrag werden die Parameter der Debatte über das Kaliningrader Gebiet dargelegt, einschließlich einer Betrachtung der territorialen, militärischen und wirtschaftlichen Bedeutung des Gebiets, der historischen Veränderungen seines Rechtstitels, der Rechtsansprüche der verschiedenen Anwärter auf die Region und möglicher Lösungen für den Streit. Es sei darauf hingewiesen, dass bisher nur sehr wenige Schritte unternommen wurden, um den Status quo in der Oblast in Frage zu stellen. Die vorliegende Studie ist somit eine Vorwegnahme der Entwicklung, was einige offensichtliche Probleme mit sich bringt. Die künftige Richtung, die eine sich rasch verändernde Sowjetunion einschlagen könnte, ist nicht nur ungewiss, sondern auch höchst unvorhersehbar. Es handelt sich also um einen Versuch, die Optionen für einen winzigen Teil der Sowjetunion im Lichte der Anforderungen des internationalen Rechts zu skizzieren.

Beschreibung [7]

Das Kaliningrader Gebiet hat eine Fläche von etwa 15.100 Quadratkilometern und grenzt im Süden an Polen, im Osten und Nordosten an Litauen und im Westen an die Ostsee und ihre Buchten, die Kurschskij und die Weichsel. Die nördliche Grenze wird grob durch den Verlauf des Flusses Nemunas markiert. Die südliche Grenze ist eine gerade Linie, die vom Ostufer der Danziger Bucht nach Osten bis zur litauischen Grenze verläuft.

Seit dem 7. April 1946 ist das Gebiet Teil der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik (RSFSR), einer Teilrepublik der UdSSR. Die Oblast umfasst den westlichsten Punkt der UdSSR (19° 38'). Sie macht 0,14% des gesamten Territoriums der RSFSR und 0,1% des gesamten Territoriums der UdSSR aus.

Das Relief ist überwiegend flach, mit Sandstränden entlang der Küste und dem Baltischen Gebirgskamm im Südosten, der eine maximale Höhe von 231 m erreicht. Die Binnengewässer machen etwa zwölf Prozent der Fläche der Oblast aus, darunter über 100 Seen und schiffbare Flüsse. Zu letzteren gehören der Nemunas und der Pregolia und ihre Nebenflüsse, die durch Kanäle miteinander verbunden sind. Einige der nördlichen Regionen, die unter dem Meeresspiegel liegen, sind durch Deiche vor Überschwemmungen geschützt. Etwa sieben Prozent der Fläche sind Sümpfe, fünfzehn Prozent Wälder und über dreißig Prozent Wiesen und Weiden. Das Gebiet erstreckt sich über etwa die Hälfte des ehemaligen Ostpreußens und über die Hälfte des als Kleinlitauen bekannten ethnischen Territoriums. [8]

Die Oblast Kaliningrad ist in dreizehn Verwaltungsbezirke unterteilt und umfasst 22 Städte und fünf Siedlungen städtischen Typs. Das Verwaltungszentrum, die Stadt Kaliningrad [9], ist ein wichtiger ganzjährig betriebener Hafen, der durch einen Tiefwasserkanal mit dem Hafen von Baltijsk verbunden ist. Dieser ist der südlichste und westlichste Ostseehafen der Sowjetunion, Sitz der sowjetischen Ostseeflotte und ein wichtiger Luftwaffenstützpunkt. Angesichts des Engpasses zwischen Dänemark und Schweden an der Passage von der Ostsee zur Nordsee garantiert Kaliningrad jedoch nicht den sowjetischen militärischen Zugang zum Atlantik, den nördliche Häfen wie Murmansk und Archangelsk bieten.

Die 807.000 Einwohner des Gebiets setzen sich zu 78,3% aus Russen, zu 9,0% aus Weißrussen, zu 6,8% aus Ukrainern und zu 3,5% aus Litauern zusammen; [10] fast alle sind Siedler aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die an die Stelle der deportierten oder hingerichteten einheimischen deutschen und litauischen Bevölkerung getreten sind. Etwa drei Viertel der Einwohner leben in städtischen Gebieten, darunter etwa 87.000 sowjetische Seeleute der Baltischen Flotte. [11]

Die Kaliningrader Oblast ist für die UdSSR von großer wirtschaftlicher Bedeutung. Baltijsk ist der Ausgangshafen für einen Großteil des Außenhandels der Sowjetunion über die Ostsee und den Atlantik. Die Region ist ein Zentrum der Fischerei, der Papierproduktion und der Herstellung von Wursthäuten für den Export. Außerdem befinden sich an den Küsten des Kaliningrader Gebiets und Litauens 95% der weltweiten Bernstein-Vorkommen, was dem Gebiet die traditionelle Bezeichnung "Bernsteinküste" einbrachte. [12] Vierhundert Tonnen Bernstein, ein halb-edles, steinähnliches fossiles Harz, das für Schmuck und Industriezwecke verwendet wird, werden jedes Jahr in der Oblast gewonnen. Vor der Küste der Region wurde Öl entdeckt, aber die Erkundungsbohrungen wurden 1986 nach Protesten von Naturschützern und regionalen Beamten eingestellt, da sie eine ernsthafte Bedrohung für die seltenen Pflanzen und Tiere der Küstenregion darstellten. [13]

Trotz dieses neuen Interesses an der Ökologie hat die Region unter der sowjetischen Herrschaft schwere Umweltschäden erlitten. So wurden Beamte der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung mit der Aussage zitiert, dass ihr Sanierungsprojekt für die Ostsee wahrscheinlich in dem Teil beginnen würde, der ihrer Meinung nach am stärksten geschädigt ist - dem Gebiet des Nemunas-Flusses in der Oblast. Auch die Stadt Kaliningrad selbst soll sich in einem beklagenswerten Verfallzustand befinden. Mit den Worten eines Journalisten, der sie im Juli 1990 nach einem privaten Besuch beschrieb:

Die Landschaft in der Umgebung - einst eine der kultiviertesten und fruchtbarsten der Welt, vergleichbar nur mit dem niederländischen Tiefland - ist um mehrere Jahrhunderte in eine primitive Zeit zurückversetzt worden... In der Stadt gibt es, soweit das Auge reicht, Felder aus grauem Beton: Betonhochhäuser, Betonpflaster, Betonböschungen. Von den alten Kaufmannshäusern, die Königsberg einst an Amsterdam erinnerten, ist nichts mehr zu sehen. Die Kirchen, die städtischen Gebäude, die alten Lagerhäuser dieser Handelsstadt sind verschwunden... Es ist nur eine gelungene Übung in sowjetischer Sozialtechnik, denn die sowjetische Realität ist hier besonders lebendig: Abgas-geschwängerte Luft, rauchende Fabriken in ehemaligen Stadtparks, fette Menschen und hässliche Gebäude... [14]

[..]

Artikel VI wiedergegeben in vollem Wortlaut:

Die Konferenz prüfte einen Vorschlag der Sowjetregierung, wonach bis zur endgültigen Klärung der territorialen Fragen bei der Friedensregelung der an die Ostsee angrenzende Abschnitt der Westgrenze der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken von einem Punkt am Ostufer der Danziger Bucht nach Osten, nördlich von Braunsberg-Goldap, bis zum Zusammentreffen der Grenzen Litauens, der Republik Polen und Ostpreußens verlaufen sollte.

Die Konferenz stimmte dem Vorschlag der sowjetischen Regierung über die endgültige Abtretung der Stadt Königsberg und des an sie angrenzenden Gebiets an die Sowjetunion, wie oben beschrieben, vorbehaltlich einer Prüfung des tatsächlichen Grenzverlaufs durch Sachverständige grundsätzlich zu.

Der Präsident der Vereinigten Staaten und der britische Premierminister haben erklärt, dass sie den Vorschlag der Konferenz bei der bevorstehenden Friedensregelung unterstützen werden. [24]

[..]

In jedem Fall würde die Anwendung von Gewalt zur Änderung des Status der Oblast Kaliningrad streng außerhalb der Grenzen des Völkerrechts liegen. Die Schlussakte von Helsinki aus dem Jahr 1975 schließt die Anwendung militärischer Gewalt durch einen europäischen Staat gegen einen anderen aus dem Bereich der Legalität ausdrücklich aus. Die Artikel III und IV präzisieren dieses Verbot, das insbesondere für territoriale Streitigkeiten gilt:

Artikel III: Unverletzlichkeit der Grenzen

Die Teilnehmerstaaten betrachten die Grenzen aller anderen Staaten untereinander sowie die Grenzen aller Staaten in Europa als unverletzlich und werden sich daher jetzt und in Zukunft eines Angriffs auf diese Grenzen enthalten.

Dementsprechend werden sie sich auch jeder Forderung nach oder jeder Handlung der Beschlagnahme und Usurpation eines Teils oder des gesamten Territoriums eines Teilnehmerstaates enthalten.

Artikel IV: Territoriale Integrität der Staaten

Die Teilnehmerstaaten werden die territoriale Integrität eines jeden Teilnehmerstaates achten. Dementsprechend werden sie sich jeder Handlung gegen die territoriale Integrität, die politische Unabhängigkeit oder die Einheit eines Teilnehmerstaates enthalten, die mit den Zielen und Grundsätzen der Charta der Vereinten Nationen unvereinbar ist, und insbesondere jeder Handlung, die eine Androhung oder Anwendung von Gewalt darstellt.

Die Teilnehmerstaaten werden es ebenfalls unterlassen, das Territorium des anderen zum Gegenstand einer militärischen Besetzung oder anderer direkter oder indirekter völkerrechtswidriger Gewaltmaßnahmen oder zum Gegenstand einer Aneignung durch solche Maßnahmen oder die Androhung solcher Maßnahmen zu machen. Eine solche Besetzung oder Aneignung wird nicht als rechtmäßig anerkannt.

Diese Artikel lassen wenig Raum für Unklarheiten darüber, inwieweit europäische Staaten bei der Verfolgung territorialer Ziele als Aggressoren gegen andere auftreten dürfen. Ein solches Vorgehen ist vollständig und ausdrücklich verboten.

Jeder der potentiellen Anwärter auf die Kaliningrader Oblast, der zu militärischen Aktionen fähig ist, scheint an die Schlussakte von Helsinki gebunden zu sein. Die Sowjetunion, die Bundesrepublik Deutschland und Polen sind jeweils Unterzeichner, sodass ihre Verpflichtung eindeutig ist. Die Russische Republik wäre im Falle ihrer vollständigen Unabhängigkeit als Nachfolgestaat der UdSSR ebenfalls gebunden. [34]

Die Stellung Litauens in Bezug auf die Schlussakte von Helsinki ist etwas weniger eindeutig. Da die baltischen Staaten behaupten, dass sie nie rechtlich von der Sowjetunion annektiert wurden, sondern seit 1940 besetzte Gebiete sind, könnte Litauen argumentieren, dass es als Nachfolgestaat nicht verpflichtet wäre, von der Sowjetunion unterzeichnete Verträge zu erfüllen. Darüber hinaus werden die Helsinki-Verträge von vielen Balten als Ausverkauf des Westens betrachtet, da sie der Sowjetunion die Kontrolle über die baltischen Staaten zusichern. Die ausdrückliche Ausdehnung des Schutzes auf alle Grenzen Europas (die zumindest teilweise durch die Nichtteilnahme Albaniens an dem Vertrag vorangetrieben wurde) würde das litauische Territorium schützen, ohne dass Litauen verpflichtet wäre, dasselbe für das Territorium anderer Länder zu tun.

Als das demokratisch gewählte Parlament der Litauischen Republik am 11. März 1990 seine Wiederherstellung als souveräner Staat proklamierte, war einer der fünf Absätze der Erklärung der Bekräftigung der Helsinki-Prinzipien gewidmet:

Der litauische Staat betont sein Festhalten an den allgemein anerkannten Grundsätzen des Völkerrechts, erkennt die Grundsätze der Unverletzlichkeit der Grenzen an, wie sie 1975 in Helsinki in der Schlussakte der Konferenz über Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa formuliert wurden... [35]

Von Litauen würde also eindeutig erwartet, dass es sich an den Rahmen von Helsinki hält.

Darüber hinaus hätte Litauen ein dauerhaftes Interesse daran, die Vereinbarungen von Helsinki zu bekräftigen und auf die Anwendung von Gewalt in territorialen Streitigkeiten zu verzichten. Sowohl Polen als auch Weißrussland haben potentielle Ansprüche auf Gebiete, die derzeit zu Litauen gehören. Daher würde die litauische Regierung wahrscheinlich ausdrücklich im Rahmen des Helsinki-Abkommens handeln.

An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die Schlussakte von Helsinki zwar erklärt, dass die Grenzen Europas unverletzlich sind, aber nicht, dass sie unbedingt endgültig sind. In Artikel I heißt es, dass die Teilnehmerstaaten "der Auffassung sind, dass ihre Grenzen in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht durch friedliche Mittel und durch Vereinbarung geändert werden können". Die möglichen Entwicklungen, die im folgenden Abschnitt erörtert werden, konzentrieren sich daher auf mögliche Änderungen des Status der Oblast Kaliningrad, die eine Verfolgung von Eigentumsansprüchen im Rahmen des Völkerrechts ermöglichen könnten.

--
Grüße

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Aktueller denn je:
"Höllensturz der Verdammten"
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Sollte doch jedem klar sein das Russland solche Spielchen eingepreist hat. owT

mawa99, Dienstag, 21.06.2022, 09:26 vor 14 Tagen @ Manuel H. 1876 Views

Wie war das mit dem Ende des 2-WK?

Mirko2, CSSR, Dienstag, 21.06.2022, 09:48 vor 14 Tagen @ Manuel H. 2289 Views

Über die Notwendigkeit der Atomangriffe auf Hiroshima und Nagasaki wird immer noch gestritten. Vielleicht haben sie den Kaiser tatsächlich beeinflusst, die Kapitulation zu unterzeichnen und dadurch geholfen, das Leben tausender amerikanischer Soldaten zu retten, die gestorben wären, wenn sie auf den japanischen Inseln hätten landen müssen. In jedem Fall aber war es ein Akt der Einschüchterung. Das ist Terror.

Quelle: RT-Deutsch

Völkerrecht steht auf dem Papier und in einem großen Konflikt hält sich keiner daran. Ich wäre mir nicht sicher, dass einer der großen doch die Nuks zündet. Einer der großen Spieler in dieser Sache geht unter und reißt alle mit!!

Ich meine irgendwo gehört zu haben, daß die EU ihre Sanktionskriterien anpassen wird, um Litauen maßregeln zu können.

Dieter @, Dienstag, 21.06.2022, 09:49 vor 14 Tagen @ Manuel H. 2223 Views

Hallo,
gehe davon aus, daß im Hintergrund massive Drohungen seitens Russlands ausgesprochen wurden und die EU Muffe vor der angedrohten Eskalation hat.
In ein paar Tagen werden wir mehr erfahren, auch ob das von mir aufgenschnappte zutrifft.

Gruß Dieter

--
Schmarotzen ist der Linken Lust.

Litauen hat das mit Abstimmung der EU Kommission beschlossen, ist also so gewollt und gut durchdacht

Joe68 @, Dienstag, 21.06.2022, 10:04 vor 14 Tagen @ Dieter 2196 Views

Es sind Wochen nach den Sanktionen vergangen, die haben das sicher, im europäischen Rahmen, ordentlich durchdacht und dann angeordnet.

Es ist gut wenn sich Litauen, ohne Angst vor Rußland, konsequent zu den westlichen Werten bekennt. Rußland muß, mit anziehenden Sanktionen, in die Knie gezwungen werden. Den Balten ist für ihre Konsequenz zu Danken.

Nicht so wie Deutschland oder Ungarn, die weiterhin russische Energie beziehen und so dem Putin Geld für seinen blutigen Krieg, bereitstellen. Profit über Menschenleben....

(Ein Teil der Aussage ist Ironie)

Und der Witz des Jahres ist ja,

Kaladhor @, Münsterland, Dienstag, 21.06.2022, 10:17 vor 14 Tagen @ Joe68 2925 Views

Nicht so wie Deutschland oder Ungarn, die weiterhin russische Energie beziehen und so dem Putin Geld für seinen blutigen Krieg, bereitstellen. Profit über Menschenleben....

dass jetzt sogar viel mehr Geld für viel weniger bezahlt werden muss. Man kann der Flintenuschi gar nicht so oft in ihren knöchernen Hintern treten wie sie es eigentlich verdient hätte.

Immerhin sieht man aber daran wunderbar, dass der Danisch mit seiner Idee, dass dem ganzen linken Pack - und dazu zähle ich auch die "Konservativen" seit Merkel dazu! - irgendwas im Hirn fehlen muss, gar nicht so falsch liegen kann. Mit einem vollwertigen Hirn könnte man gewisse Dinge mal bis zum Ende durchdenken.....

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

..."irgendwas im Hirn fehlen muss"

JJB @, Dresden, Dienstag, 21.06.2022, 14:38 vor 14 Tagen @ Kaladhor 1507 Views

den Grün*Innen fehlt sichlich zum großen Teil etwas, siehe Ricarda, die Gazelle.

den Hauptprotagonisten (Flintenuschi et al) fehlt da gar nichts, die wissen genau, was sie anrichten und sie tun es als Statthalter des US-Hegemons mit vollster Absicht.

--
"das ist die Seuche unserer Zeit: Verrückte führen Blinde!" (Shakespeare, King Lear)

Warum gehen wir immer noch davon aus, dass es sich um Blödheit handelt?

re-aktionaer @, Dienstag, 21.06.2022, 15:41 vor 14 Tagen @ Kaladhor 1539 Views

Warum glauben wir noch immer, bei all diesen eklatanten Fehlentscheidungen, diese würden aus Inkompetenz geschehen? Vielleicht sind wir die blöden, die nicht kapieren, dass es uns einfach planmäßig an den Kragen geht? Der glaube an die Inkompetenz bremst den Willen sich zu wehren.

Kontinentalsperre II

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 21.06.2022, 10:52 vor 14 Tagen @ Manuel H. 2730 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 21.06.2022, 11:02

Dass der Westen die Einfuhr und Ausfuhr russischer Güter verbietet, um Russland zu vernichten, ist ja bekannt.
Nun hat der Westen die Sanktionen ausgeweitet. Auch Transitgüter, die gar nicht zur Einfuhr in den Westen bestimmt sind, sind nun von den Sanktionen betroffen. Vorangeprescht ist jetzt das Winz-Litauen. Waren, die für die russische Exklave Kaliningrad bestimmt sind, dürfen nicht mehr durch litauisches Gebiet transportiert werden.

[image]
Französische Soldaten untersuchen in Leipzig 1806, dass keine engleichen Waren hinausgebracht werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kontinentalsperre
Die Kontinentalsperre war eine Handelsblockade des europäischen Festlandes gegen England. Sie wurde am 21. November 1806 durch Napoleon in den ,, Berliner ...
https://www.grin.com/document/99888

Das Ganze ist nichts anderes als eine Wiederauflage der Kontinentalsperre. Damals richtete sie sich gegen das perfide Albion, heute gegen Russland.
Die Franzosen konnten den Engländern nichts, weil die seit Trafalgar unbestritten die Vormachtstelleúng auf See hatten, den Russen kann man nichts wegen der atomaren Bewaffnung und weil sie über genügend Rohstoffe verfügen.

Also beschloss Napoleon damals als Notlösung sich selber ins Knie zu schießem.

Und woran scheiterte die Kontinentalsperre I? Genau! An Russland!
Deswegen beschloß Napoleon, dem Zaren eine Lektion zu erteilen. Man schlägt den Sack und meint den Esel. Also marschierte er nach Moskau...
Aber, glücklicherweise haben unsere demokratischen Politiker ja aus der Geschichte gelernt...[[euklid]]

Gruß Mephistpheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Für die 1 Mrd Erdbevölkerungsagenda braucht es mehr als Ugurbräu

Albert @, Dienstag, 21.06.2022, 11:36 vor 14 Tagen @ Mephistopheles 2465 Views

Es ging vermutlich nie um CO2, Feinstaub, Erderwärmung. Es ging von Anfang an um Rückbau der Energie, Nahrung, Gesundheit (Spritzen/Chemtrails)inneren Sicherheit (Goldstücke), wirtschaftliche Basis, internationales Chaos.

Warum?

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

Das steht über allem. Dann wissen wir auch, was uns ab Winter droht. Hybrider Krieg von allen Seiten.

Wer wird gewinnen?....der Wertewesten oder Tartarius? Davon hängt vermutlich unser Leben ab

L.Gr.

Weder - noch

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 21.06.2022, 13:11 vor 14 Tagen @ Albert 2121 Views

Warum?

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Georgia_Guidestones

Das steht über allem. Dann wissen wir auch, was uns ab Winter droht. Hybrider Krieg von allen Seiten.

Das Ziel ist bald erreicht...

Wer wird gewinnen?....der Wertewesten oder Tartarius? Davon hängt vermutlich unser Leben ab

...wenn keiner gewinnt.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Nix da mit "aushungern"!

Sorrento @, Dienstag, 21.06.2022, 15:43 vor 14 Tagen @ Manuel H. 2211 Views

Hallo,

es geht bei der Passage auf dem Landweg durch Litauen nur um Personen sowie Güter wie Elektronik oder Autos, die auf den Sanktionslisten stehen!

Alle anderen Personen und Gemüselaster o.ä. dürfen da frei passieren!

Nun bleibt Russland für die Versorgung des nördlichen Teils Ostpreussens nur noch der Seeweg.

Der Luftweg verbleibt da ebenfalls noch! Ist halt ein Umweg über die Ostsee vonnöten und kein direkter Anflug über das Baltikum möglich...


Da tun sich natürlich Parallelen zum WK2 auf, als Polen nach Kräften zu verhindern suchte, dass Deutschland sein Ostpreußen versorgen kann.

Mit fällt da 10 Jahre später eher die Sowjetunion ein (deren Rechtsnachfolge Russland ja offiziell angetreten hat): Berlinblockade 1948/49. Und da kamen weder Gemüselaster noch Lastenkähne mehr in die Enklave- sondern nur noch Flieger rein und raus, für alles von der Kartoffel über die Kohlebriketts zum Heizen und Baumaterialien für den Aufbau einer ausgebombten Stadt! Hat sich der Herr Wladimir P. dazu denn schon geäußert?


Welche völkerrechtlich legitimen Möglichkeiten hat Russland jetzt eigentlich? Welche hatte seinerzeit das Deutsche Reich?

Welche völkerrechtlichen Rechte sollte RU denn haben ein Recht auf die Benutzung fremden Territoriums zu haben?[[hae]]

Würde es jetzt den WK3 verhindern, wenn Russland die russische Krim an den Westen ausliefert?

Es wäre zumindest ein Anfang diese an die Ukraine zurückzugeben. Was aber sollte der Westen damit?

ciao
Sorrento

Haha ...

Arbeiter @, Dienstag, 21.06.2022, 19:02 vor 14 Tagen @ Sorrento 1278 Views

bearbeitet von Arbeiter, Dienstag, 21.06.2022, 19:54

Die Krim geben die niemals mehr zurück.

Je länger der Westen diesen Krieg weiterführt, desto mehr wird sich Russland von der Ukraine abbeissen, das ist ja klar.

Aber ich rechne mit einem baldigen Waffenstillstand, innerhalb 3 Monate, rechtzeitig zum Beginn der nächsten Impfsaison.

Der Westen braucht Verschnaufpause ..

Krim-Rückabwicklung wohl ähnlich wahrscheinlich wie Alaska-Rückabwicklung (oT)

Wayne Schlegel @, Dienstag, 21.06.2022, 19:09 vor 14 Tagen @ Sorrento 965 Views

(oT)

Hawaii. Big Island. Die Inselkette wurde am 7. Juli 1898 durch die Vereinigten Staaten annektiert

hörby, Dienstag, 21.06.2022, 21:45 vor 14 Tagen @ Wayne Schlegel 923 Views

Und wann wird Hawaii Rückabgewickelt ?

https://de.wikipedia.org/wiki/Hawaii

Die Inselkette wurde am 7. Juli 1898 durch die Vereinigten Staaten annektiert.[/u]

Die polynesischen Ur-Einwohner leben schon Jahrhunderte auf Hawaii, als 1821 die ersten weißen Missionare eintreffen. Ihnen folgen bald schon Geschäftsleute, die Land haben möchten, um Ananas, Zuckerrohr und Sandelholz anzubauen.
https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-hawaii-usa-annexion-100.html
Die Weißen treffen auf andere Bräuche: "Bei der indigenen Bevölkerung gab es nicht die Idee von Besitz", sagt Iris-Aya Laemmerhirt, die Amerikanistik an der TU Dortmund lehrt. Die westlichen Männer hätten darum die Hawaiianer dazu gebracht, ihnen das Land zu überschreiben. "Die Hawaiianer haben nicht verstanden, dass sie das Land wirklich weggeben haben."

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Mfg.H.

Leserzuschrift: Artikel - ENTHÜLLT: Was Russland als Nächstes plant

Ikonoklast @, Federal Bananarepublic Of Germoney, Dienstag, 21.06.2022, 20:22 vor 14 Tagen @ Manuel H. 1994 Views

ENTHÜLLT: Was Russland als Nächstes plant

DER TOD DES DOLLARS UND DIE WIEDERGEBURT DES GOLDES

EINLEITUNG: DIE WELT, WIE RUSSLAND SIE SIEHT: Am 16. Mai sprach Dmitri Trenin vor dem Rat für Außen- und Verteidigungspolitik. In dieser Rede gab es interessante Kommentare darüber, wie die Russen den Krieg mit der Ukraine in Bezug auf die Vereinigten Staaten sehen. Hier ist unsere Analyse der Auswirkungen, der wahren Ziele Russlands und der Auswirkungen auf das Geld.

Wichtigste Punkte

Erkenntnisse darüber, was Russland über den Ukraine-Krieg glaubt oder glauben machen will, und über seine politischen Veränderungen, die sich auf den globalen Handel auswirken.

• Der Ukraine-Krieg wird sich nach Osten ausweiten
Der Krieg in der Ukraine wird sich über die Grenzen der Ukraine hinaus ausweiten. Dieser Stellvertreterkrieg mit der NATO kann sich innerhalb von 3 Jahren oder weniger zu einem echten Krieg zwischen Russland und den USA ausweiten.

• Russische Versorgungsketten werden wiederhergestellt
Russland hat sich auf diesen Krieg vorbereitet. Es verstaatlichte die in russischem Besitz befindlichen ausländischen Vermögenswerte, führte Importsubstitutionen durch und überarbeitete die strategischen Abläufe in der Industrie, einschließlich der Beseitigung des Einflusses ausländischer Manager.

• China gegen die USA militärisch im Anmarsch
Sie glauben, dass sich China im Ukraine-Krieg schließlich militärisch mit den USA messen wird.

• Gold-/Rohstoffgestützte Alternative zum US-Dollar
Ein Hauptziel ist es, das Gleichgewicht der Handelsmacht mit einer praktikablen Alternative zum USD-Swift-System völlig neu zu gestalten. Sie sind sich auch bewusst, was auf dem Spiel steht.

• Merkantilismus ist sowohl Ursache als auch Auswirkung des oben Gesagten
Die derzeitige Zerschlagung der internationalen Zusammenarbeit wird sich weiter manifestieren, da merkantilistische Maßnahmen zum Schutz der Wirtschaft und der Grenzen der jeweiligen Länder ergriffen werden.

Die Auswirkungen auf die Ukraine sind seit Jahren spürbar

Was sich zwischen Amerika und Russland (durch die NATO) und zwischen Amerika und China geopolitisch entwickelt, wird das Gleichgewicht der Welt und viele Strukturen, die seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs bestanden haben, verändern.

Diese Veränderungen werden sich in den nächsten drei Jahren vollziehen; einige langsam, andere auf einmal, und keine davon wird auf Jahrzehnte hinaus umkehrbar sein. Ihre Auswirkungen werden weltweit zu spüren sein.

Von oben betrachtet sieht diese Neuordnung der globalen Macht einfach wie ein merkantilistisches Zurückdrängen aus. Aber Merkantilismus ist in gewisser Weise ein Wirtschaftskrieg durch Protektionismus, Wirtschaftskolonialismus und häufige Embargos. Er kann und wird manchmal auch zu militärischer Eskalation führen.

Diese neue Politik wird weitreichende Auswirkungen auf die globale Wirtschaft, die Beziehungen zwischen den Ländern sowie die Währungen haben. Das tun sie bereits. Wir werden nicht mehr zu den alten Verhältnissen zurückkehren, zumindest nicht in nennenswertem Umfang. Schlimmer noch, militärische Konflikte oder die Erwartung von Konflikten liegen seit Jahren in unserer Zukunft.

Simon Hunt Strategic Services (SHSS) glaubt: Bis Mitte der 2020er Jahre werden unser Leben und unsere Märkte völlig aus den Fugen geraten sein, eine Zukunft, die eher mit der Zeit zwischen 1929 und 1932 vergleichbar ist und weniger mit den Jahrzehnten, in denen Paul Volcker die Inflation abgeschlachtet hat.

Die Ansichten des Westens sind in den Medien und auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos im letzten Monat deutlich zum Ausdruck gebracht worden. Weniger bekannt oder zumindest im Westen weniger vernünftig dargestellt sind die Ansichten Russlands zu diesem Thema.

Hier sind diese Ansichten und politischen Verhaltensweisen, wie sie von SHSS notiert wurden, mit Schlagzeilen und geringfügigen Nachbearbeitungen von GoldFix.

Dmitri Trenins Ansprache

"Sie (die USA und ihre Verbündeten) streben danach, Russland von der Weltpolitik auszuschließen... und die russische Wirtschaft vollständig zu zerstören. Ihr Erfolg würde es dem von den USA geführten Westen ermöglichen, die "russische Frage" endgültig zu lösen und günstige Aussichten für einen Sieg in der Konfrontation mit China zu schaffen" - Dmitri Trenin, 16. Mai

Dmitri Trenin, ein hochrangiges Mitglied des inneren Kreises von Präsident Putin, hielt am 16. Mai 2022 eine umfassende Rede auf der 30. Versammlung des Rates für Außen- und Verteidigungspolitik. Zunächst zitieren wir Auszüge aus dieser Rede, und anschließend stellen wir drei Szenarien vor, wie sich der Krieg in der Ukraine entwickeln könnte, je nachdem, wie einige Leute in Moskau die Entwicklung einschätzen.

SANKTIONEN BEDEUTEN ES GIBT KEINEN KOMPROMISS

Die Auseinandersetzung zwischen Russland und den westlichen Staaten hat sich seit 2014 entwickelt, aber seit Februar dieses Jahres haben sich diese Auseinandersetzung zu einem Krieg ausgeweitet. Die Gefahr, dass sich dieser Krieg in der Ukraine zu einem direkten Zusammenstoß verschärft, besteht nicht nur, sondern nimmt sogar zu.

Die Haltung der NATO lässt keinen Raum für einen ernsthaften Dialog, da kaum Aussicht auf einen Kompromiss besteht, weil die westlichen Nationen eine Politik des "dramatischen Abbruchs" der Beziehungen in den Bereichen Staat, Wirtschaft, Wissenschaft, Kultur, Sport usw. verfolgen. Es ist eine Trennlinie nicht nur zwischen Russland und den NATO-Ländern, sondern auch zwischen Russland und der "oberflächlichen Neutralität einzelner Länder". Kurz gesagt, "die systemische Konfrontation zwischen dem Westen und Russland wird wahrscheinlich langwierig sein".

DER PUNKT, AN DEM ES KEIN ZURÜCK MEHR GIBT

Wir müssen verstehen, dass die strategische Niederlage, die der Westen unter Führung der USA Russland bereitet, keinen Frieden und keine Wiederherstellung der Beziehungen bringen wird. Es ist sehr wahrscheinlich, dass sich der Schauplatz dieses "hybriden Krieges" von der Ukraine weiter nach Osten, an die Grenzen Russlands, verlagern wird und seine Existenz in seiner jetzigen Form in Frage gestellt wird.

"Der Strategie des Gegners muss aktiv begegnet werden". Die unmittelbare und wichtigste Aufgabe dieser Strategie ist es, innerhalb der festgelegten und der Öffentlichkeit erläuterten Parameter einen strategischen Erfolg in der Ukraine zu erzielen.

MILITÄRISCH GEWINNEN HEISST ÖSTLICHE WELTORDNUNG

Ein Erfolg bei der Verwirklichung der Ziele Russlands in der Ukraine wird eine solide Grundlage für die Einbeziehung anderer Länder in den "Aufbau eines neuen Systems internationaler Beziehungen zusammen mit den nicht-westlichen Ländern und die Bildung einer neuen Weltordnung in Zusammenarbeit mit ihnen sowie deren konsequente Förderung" bilden. An dieser Aufgabe müssen wir jetzt arbeiten, aber erst nach einem strategischen Erfolg in der Ukraine werden wir in vollem Umfang handeln können.

DER TOD DES DOLLAR: DER WAHRE GRUND FÜR DIE "BEFREIUNG" DER UKRAINE

Seine Äußerungen erinnern uns daran, dass es in diesem Krieg nicht nur um die Sicherung der Grenzen Russlands und die Ausrottung des Nationalsozialismus in der Ukraine geht, sondern darum, gemeinsam mit China eine neue Währung und eine Handelsplattform ohne den US-Dollar zu entwickeln.

Die wichtigste politische Richtung ist die Zusammenarbeit mit globalen Mächten außerhalb des westlichen Bündnisses, darunter China, Indien, Brasilien und führende regionale Akteure wie die Türkei, die ASEAN-Länder, die Golfstaaten, Iran, Ägypten, Algerien, Israel, Südafrika, Pakistan, Argentinien und andere.

In unserem Beitrag BW3: Gold ersetzt Dollars im Merkantilismus [1] lesen Sie, wie dies verwirklicht werden kann

Ob es dem Westen gefällt oder nicht: Die Nachfrage nach Rohstoffreserven wird aufgrund der konkurrierenden östlichen Ideologie, die weniger Gegenparteirisiko und solidere Sicherheiten verlangt, höher sein. Rohstoffe und Gold werden auf natürliche Weise die Nachfrage nach Devisenreserven (Staatsanleihen und andere G7-Forderungen) ersetzen; in der Zwischenzeit wird auch die Nachfrage nach Dollars sinken, da mehr Handel in anderen Währungen abgewickelt wird; und als Folge davon wird die Dollar-Prämie schwinden und möglicherweise sogar zu einer Belastung für jeden werden, der Dollars hält.

Das ist kein Scherz.

NEUE RUSSISCHE GRENZEN

'Seit dem Ende der sowjetisch-amerikanischen Konfrontation war die Verhinderung eines Atomkriegs noch nie so wichtig wie heute. Die neue Herausforderung nach einem strategischen Erfolg in der Ukraine wird darin bestehen, die NATO-Länder zu zwingen, die russischen Interessen tatsächlich anzuerkennen und neue Grenzen Russlands zu sichern.'

'Das wichtigste Ziel in dieser Hinsicht ist die Entwicklung einer Strategie für eine sich abzeichnende Konfrontation zwischen den Vereinigten Staaten und China. Obwohl Peking kein formeller militärischer Verbündeter Moskaus ist, wird die strategische Partnerschaft zwischen den beiden Ländern offiziell als mehr als ein formelles Bündnis bezeichnet. Die Vereinigten Staaten betrachten beide Länder als ihre Gegner.'

LIEFERKETTEN WURDEN UND WERDEN UMGESTALTET, DIE AUSLÄNDER SIND RAUS

Der Übergang zu einem Wirtschaftskrieg mit dem Westen erfordert von Russland eine tief greifende Überarbeitung seiner Außenwirtschaftspolitik (was es auch tut). Maßnahmen zur Entdollarisierung und zur Rückführung von Offshore-Finanzmitteln werden derzeit umgesetzt. So werden z. B. Wirtschaftseliten, die früher Gewinne außer Landes gebracht haben, zwangsweise "verstaatlicht". Eine Importsubstitution ist im Gange, und die russische Wirtschaft verlagert ihren Schwerpunkt von der Politik des Rohstoffexports auf die Entwicklung "geschlossener Produktionsprozesse".

Es ist wichtig, die Beziehungen zwischen dem Staat und der Wirtschaft in Bereichen wie Finanzen, Energie, Metallurgie, Landwirtschaft, moderne Technologie (vor allem im Zusammenhang mit Information und Kommunikation), Verkehr, Militärexporte und wirtschaftliche Integration enger zu gestalten.

Unter diesen veränderten Bedingungen wird Russland auch seinen Ansatz in Fragen des Klimawandels überarbeiten müssen.

EIN KOMMENDER KRIEG MIT DEN USA

Russland ist heute ein Land im Krieg und wird dies auch in absehbarer Zukunft bleiben. Das Land braucht die solide Unterstützung seiner Bürger, die Fähigkeit, alle verfügbaren Ressourcen zu organisieren, und die Beseitigung von Hindernissen, die das Land von innen heraus schwächen.

Zusammenfassend sagt Dmitri Trenin, dass sich Russland auf einen langwierigen Krieg vorbereitet, der sich auch auf die Vereinigten Staaten und China ausweiten wird.

Drei Möglichkeiten, wie sich die Ukraine entwickeln könnte

Die Bedeutung des Ukraine-Krieges wird aus dieser Ansprache nicht nur für Russland selbst deutlich, sondern auch für die Entwicklung einer Alternative zum westlichen, auf dem Dollar basierenden System. Ein Erfolg dort wird die Einführung des neuen geplanten Währungs-/Handelssystems zu einem plausiblen Ergebnis machen; ein Misserfolg bei der Erreichung dieser Ziele wird diese Einführung eher zweifelhaft machen.

Washington weiß das, und deshalb wird sich der Krieg in die Länge ziehen und könnte sich über die Grenzen der Ukraine hinaus auf andere europäische Länder ausweiten. Hier sind drei Szenarien, vor denen wir von Moskau gewarnt wurden.

[ANMERKUNG - Das ist es, was Moskau sagt, entscheiden Sie selbst, ob es glaubwürdig ist - GoldFix]

1 - Man bleibt beim Donbass stehen
Ein Einfrieren des Status quo, wenn der Donbass besetzt ist. Dies ist ein funktionierendes Szenario, das der Bürokratie in Russland, den USA und Europa entgegenkommt.

2 - Polen und Rumänien greifen die russischen Flanken an
Das zweite Szenario ist eine Eskalation des Konflikts, an der die Koalition des "kleinen Europas" unter der Schirmherrschaft Großbritanniens beteiligt ist. In diesem Szenario treten Polen und eine Reihe mitteleuropäischer Länder, vor allem Rumänien, in den Krieg ein.
Für Russland ist dies eine gefährliche Entwicklung, da die Flanken zusammenbrechen - die nördliche durch den Ausbruch der Feindseligkeiten in Weißrussland und die südliche durch die Aggression gegen Transnistrien und die Offensive auf Cherson und die Krim.

3 - Eine Falsche Flagge-Aktion führt zum US-Beitritt
Das dritte Szenario tritt ein, wenn Großbritannien beschließt, "das Spielbrett auf den Kopf zu stellen", um die gesamte politische Struktur in Europa zu Fall zu bringen und die Konfrontation auf das Risiko eines direkten Konflikts zwischen Russland und den Vereinigten Staaten zu bringen.
Dieses Szenario wird durch die Herbeiführung einer kontrollierten Katastrophe in der Ukraine und einen erfolgreichen Militärputsch verwirklicht werden. Die Katastrophe wird höchstwahrscheinlich die Detonation einer nuklearen Sprengladung in einer großen ukrainischen Stadt sein, um dann alle Schuld auf Russland zu schieben.

ENDE

Link: https://vblgoldfix.substack.com/p/unlocked-what-russia-thinks-will

[1] https://vblgoldfix.substack.com/p/dear-michael-every-bretton-woods?s=w

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Grüße

Zum Foren-Freud geadelt [[top]]
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Aktueller denn je:
"Höllensturz der Verdammten"
[image]

Zum 3. Szenario - Maximales False Flag ...

Wayne Schlegel @, Dienstag, 21.06.2022, 20:45 vor 14 Tagen @ Ikonoklast 1499 Views

3 - Eine Falsche Flagge-Aktion führt zum US-Beitritt

(...)Dieses Szenario wird durch die Herbeiführung einer kontrollierten Katastrophe in der Ukraine und einen erfolgreichen Militärputsch verwirklicht werden. Die Katastrophe wird höchstwahrscheinlich die Detonation einer nuklearen Sprengladung in einer großen ukrainischen Stadt sein, um dann alle Schuld auf Russland zu schieben.

Gegen eine False Flag dieser Dimension spricht, dass alle Planer und Beteiligten mit Sicherheit wissen, dass sie von ihren Auftraggebern nicht am Leben gelassen werden können. Nicht ein einziger.

Es bleibt nur Szenario 1.

Naclador @, Göttingen, Mittwoch, 22.06.2022, 09:52 vor 13 Tagen @ Ikonoklast 882 Views

Polen wird nicht so dämlich sein und Russland direkt angreifen, wo sie gerade sehen, dass die frisch von der NATO trainierte und bewaffnete Ukrainische Armee aufgeraucht wird wie Pappkameraden.

Und Polen hätte gegenüber einer Teilung der Ukraine, die Teile der Westukraine unter polnische Verwaltung stellt, nichts zu gewinnen.

Was Rumänien angeht: Bei allem Respekt, aber deren Armee ist noch weniger eine Bedrohung für Russland als die polnische.

Es wird auf eine Teilung der Ukraine hinaus laufen, ggf. mit späterem EU-Beitritt der Westukraine.

Gruß,
Naclador

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"Nur die Lüge benötigt die Stütze der Staatsgewalt. Die Wahrheit steht von alleine aufrecht."
Thomas Jefferson

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