Das zweite 1939?

sprit @, Montag, 20.06.2022, 14:52 vor 16 Tagen 5467 Views

https://www.zerohedge.com/geopolitical/eu-just-implemented-risky-anti-russia-measure-co...

Did Europe's Latest (& Little Noticed) Anti-Russia Move Just Push The World Closer To WW3?

by Tyler Durden
Monday, Jun 20, 2022 - 01:00 AM

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An diesem Wochenende hat sich die möglicherweise größte russisch-westliche Provokation des gesamten viermonatigen Krieges in der Ukraine ereignet, aber nur wenige Medien scheinen von dem singulären Ereignis Notiz zu nehmen, das das Potenzial hat, sich schnell zu einem Szenario des Dritten Weltkriegs zu entwickeln.

Das baltische EU/NATO-Mitglied Litauen hat ein Verbot für alle Bahntransitgüter in die russische Exklave Kaliningrad verhängt, nachdem die Verkehrsbehörden diese provokative Maßnahme am Freitag angekündigt hatten. "Die EU-Sanktionsliste umfasst insbesondere Kohle, Metalle, Baumaterialien und Spitzentechnologie, und Alichanow sagte, dass das Verbot etwa 50 % der Waren abdecken würde, die Kaliningrad importiert", schrieb Reuters.

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Keine Abmahnung ohne vorherigen Kontakt!

Putin ist kein Hitzkopf, sondern serviert Rache eiskalt

Ankawor @, Montag, 20.06.2022, 15:20 vor 16 Tagen @ sprit 4404 Views

Und wenn man etwas eiskalt servieren möchte, ist das mitten im Winter viel einfacher als in der Hitze des Sommers.

Zollinspektorenstreit 1939 (Danzig)

Konjunktion ⌂ @, Irgendwo und Nirgendwo, Montag, 20.06.2022, 15:22 vor 16 Tagen @ sprit 3860 Views

Hallo sprit,

warum kommt mir hier direkt der Zollinspektorenstreit von 1939 in den Sinn?

Auszug aus Die Zuspitzung um Danzig 1939 (https://www.vorkriegsgeschichte.de/die-zuspitzung-um-danzig-1939/):

Der Zollinspektorenstreit 1939

Besonders kritisch wird im Sommer 1939 ein Zwist, der als der „Zollinspektorenstreit“ bekannt geworden ist. Ab Mai verschärfen sich Kontrollen und Verhalten der polnischen Zollbeamten gegenüber den Danzigern im kleinen Grenzverkehr, der für die Menschen dort in ihrer Insellage von besonderer Bedeutung ist. Die polnischen Zollbeamten maßen sich gegenüber ihren deutschen Kollegen Befehlsbefugnisse an, die sie so nicht haben, und die Zahl der polnischen Beamten wird wesentlich erhöht. Die deutsche Polizei behauptet, ein Teil der zusätzlichen Zollbeamten gehöre dem polnischen Nachrichtendienst an und werde auf diese Weise nach Danzig eingeschleust. Die deutschen Beamten arbeiten daraufhin mit den polnischen nicht mehr recht zusammen. Die wiederum verzögern die Ausfuhr Danziger Agrar- und Fischereiprodukte, die im heißen 39er Sommer besonders leicht verderben. In dieser angespannten Lage beschwert sich der Präsident des Danziger Senats Greiser beim polnischen Generalkommissar über die beschriebenen Vorfälle und kündigt an, daß deutsche Zollbeamte von den polnischen zu Zukunft keine Weisungen mehr entgegen nehmen werden. Der Generalkommissar Chodacki schickt dem Präsidenten Greiser als Antwort postwendend ein Ultimatum, diese Weisung bis 18 Uhr des gleichen Tags zurückzunehmen, andernfalls

„wird die polnische Regierung unverzüglich Vergeltung gegen die freie Stadt anwenden“.

Außerdem teilt Chodacki mit, daß der polnische Zoll ab sofort bewaffnet werde. Hitler, vom Senatspräsidenten um Rat gefragt, drängt, für Entspannung zu sorgen und „die Angelegenheit nicht noch mehr zu vergiften“. Es gelingt dem Präsidenten Greiser den Generalkommissar Chodacki zu bewegen, das Ultimatum aufzuheben.

Kriegsgefahr um Danzig

So belanglos dieser Zwischenfall auch scheint, er zeigt doch, wie nah die Welt am Rand des Krieges steht. Staatssekretär im Auswärtigen Amt von Weizsäcker übermittelt dem polnischen Geschäftsträger in Berlin die Mißbilligung der Reichsregierung zum Zollinspektorenstreit, zum Ultimatum und zur Drohung gegenüber der Danziger Bevölkerung. Der nimmt Rücksprache mit seinem Ministerium in Warschau und teilt von Weizsäcker tags darauf offiziell mit, daß Polen jede Einmischung der Reichsregierung in die polnisch-Danziger Beziehungen zu Lasten Polens als „Angriffshandlung“ betrachten werde. Das polnische Außenamt gibt damit zu verstehen, daß schon jedes Parteiergreifen der Reichsregierung zu Gunsten Danzigs und zu Lasten Polens Krieg bedeuten werde. Angesichts des unbedeutenden Zollstreits in Danzig ist das eine ganz massive Drohung, zumal England und Frankreich zugesichert hatten, Polen in jedem von Deutschland ausgelösten Krieg zu unterstützen.

Hitler zeigt sich über das polnische Ultimatum in dieser ohnehin so spannungsreichen Zeit empört, und er spricht davon, daß „die Grenze seiner Duldsamkeit erreicht ist“. Polens Presse gießt nun noch Öl ins Feuer, indem sie schreibt, Hitler habe im Zollstreit „klein beigegeben“ und eine einzige ein wenig schroffe Note habe genügt, „ihn in die Knie zu zwingen“.

Das ist drei Wochen vor dem Krieg. Das Chodacki-Ultimatum und Hitlers Reaktion darauf so kurz vor Kriegsbeginn lassen Rückschlüsse auf dessen Absichten in Bezug auf Polen zu. Wenn der „Führer“ wirklich Krieg mit Polen statt nur Danzig und die Transitwege hätte haben wollen, hätte er ihn jetzt leicht haben können. Er hätte dem Danziger Senat nur bedeuten müssen, im Zollinspektoren-Streit nicht nachzugeben. Polen wäre dann, wie angedroht, gegen den Freistaat vorgegangen. Danzig hätte als Reaktion darauf den Anschluß an das Deutsche Reich erklären können und Polen wäre – das ist sicher – militärisch gegen Danzig vorgegangen. Damit hätten die Polen und nicht die Deutschen den Krieg, der in der Luft liegt, ausgelöst. Wenn Hitler Anfang August 1939 unbedingt Krieg mit Polen hätte haben wollen, hätte er sich diese Chance kaum entgehen lassen. Er hätte Senatspräsident Greiser wohl nicht den Rat gegeben, „die Angelegenheit nicht noch mehr zu vergiften.“

VG, Konjunktion

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Als Konjunktion wird in der Logik eine bestimmte Verknüpfung zweier Aussagen oder Aussagefunktionen bezeichnet.

Das Verhalten Litauens rechtfertigt also die bereits herstellte Landverbindung zur Krim

Ötzi @, Montag, 20.06.2022, 15:27 vor 16 Tagen @ sprit 3592 Views

Da die Ukraine die Rückeroberung der südlichen Gebiete mittels westlicher Waffen anstrebt, ist es dann naheliegend, die Landverbindung zur Krim notfalls atomar zu verteidigen, um ein zweites Kaliningrad zu verhindern.

Unsere regelbasierten, menschenrechtsorientiertem Politiker werden eine friedliche Lösung finden

Joe68 @, Montag, 20.06.2022, 15:31 vor 16 Tagen @ sprit 3252 Views

Wir haben doch eine grüne Aussenministerin, die eine neue, weibliche Aussenpolitik betreiben will. Sie könnte doch, zum Wohle aller Menschen, auf eine humane Lösung hinarbeiten.

Sie kann aber, dogmatisch, auf maximalen Forderungen, bestehen und für die Ausweitung des Konfliktes, billigend in Kauf nehmen.

Egal was passiert, es ist so gewollt, warum auch immer. Irgendjemand wird daran verdienen bzw rechnet sich ein gutes Geschäft aus (z.B. schmutziges, teures US Fracking-Gas anstelle billigeren, nicht so umweltzerstörenden Russen-Gas), Menschenleben haben da nie interessiert, siehe die Millionen Tote in Vietnam und Irak, wo Jahre später bekannt wurde dass die Kriegsursachen erfunden und erlogen waren, und die verantwortlichen Politiker wurden nie angeklagt, denn sie haben im Interesse gewisser Kreise agiert (und gewiß nicht im Interesse des sog Volkes, das mit Blut, Schweiß und Leben bezahlen muß).

Die Litauische Grenze hat sich in Luft aufgelöst

mabraton @, Montag, 20.06.2022, 16:21 vor 16 Tagen @ sprit 4415 Views

Hallo zusammen,

Having guaranteed it, Lithuania received the ratification of the State Border treaty. Accordingly, in case of violation of transit agreements by Vilnius unilaterally, the legitimacy of the border is lost, and Moscow gets the right to hold it wherever it sees fit.

Auf Deutsch,
Nachdem er garantiert wurde, erhielt Litauen die Ratifizierung des Staatsgrenzvertrags. Im Falle einer einseitigen Verletzung der Transitvereinbarungen durch Vilnius geht die Legitimität der Grenze verloren, und Moskau erhält das Recht, die Grenze zu halten, wo immer es dies für richtig hält.

The Blockade of Kaliningrad: How Russia Can Punish Lithuania

Beste Grüße
mabraton

Litauen möchte also "Heim ins Reich"

Arbeiter @, Montag, 20.06.2022, 18:02 vor 16 Tagen @ mabraton 3284 Views

Na wunderbar :-)

wo ist die dusselige Kuh vom DIW, Claudia Kemfert eigentlich abgeblieben?

FredMeyer @, Südrand der Heide, Montag, 20.06.2022, 18:57 vor 16 Tagen @ sprit 2959 Views

seit dem die Republik den Bach herunter geht, sieht und hört man nix mehr von ihr.
Scheint mutlos geworden zu sein, jetzt könnte sie doch mal beweisen, dass die Energiewende auch ohne fossile Brennstoffe funktioniert. Ja wo ist sie denn? Ich find nix mehr von ihr im Netz.

ich häng' das Thema einfach mal hier an

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Fred

Zusammengefasst meine Meinung

D-Marker @, Dienstag, 21.06.2022, 02:35 vor 16 Tagen @ sprit 2122 Views

bearbeitet von D-Marker, Dienstag, 21.06.2022, 02:51

Und auch als Zukunftsausblick:

Putin chat gesagt:

Die alten Zeiten sind vorbei. Kaniez peredatschi.

War Spaß?

8 Jahre hat er sich das Spiel in der Ukraine angeguckt.

Ich denke nicht, dass er weiterhin den Stachel Ukraine mit Salbe behandeln wird.

Den wird er ziehen.

Ich würde ihn mit einem Ruck ziehen.
Aber Putin ist Putin.

Die Natur kennt keine Tränen.
Rest meine Signatur.

LG
D-Marker

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https://www.youtube.com/watch?v=LqB2b223mOM

ich weiß nicht, ob ich Lachen oder Weinen soll

FredMeyer @, Südrand der Heide, Dienstag, 21.06.2022, 07:16 vor 15 Tagen @ D-Marker 1682 Views

Seit mehr als 30 Jahren versuchen sich die grünen Clowns in einer Energiewende, haben Billionen in ein unzuverlässiges Energiesystem versenkt. Jetzt, wo es an der Zeit wäre, zu demonstrieren was man erreicht hat, muss man sich als Zuschauer vor Lachen eher in die Hose pinkeln.

Super-Uschi schießt ein Eigentor nach dem anderen. Die politischen Großkopferten verhalten sich nach Gutsherrenart und verteilen Almosen an die Wenigen, die noch am BIP beteiligt sind, die Nutzlosen, die zuvor 40 Jahre und noch mehr geschuftet haben, sparen sie aus.

Und kaum passt ihnen, den politischen Großkopferten, die Nase des kleinen Zaren nicht mehr, flieht man zurück zum schwarzen Gold, doch bevor die nächste Sonnenwende kommt, knippst ihnen der kleine Zar das Licht aus und damit ist ihnen auch der Weg zum schwarzen Gold versperrt.

Schaue ich mir das kleine Russland an - nicht die Fläche - sondern die Zahl der Menschen, die dort leben, dann komme ich aus dem Staunen nicht mehr heraus. Halte ich die Zahl der EU-Einwohner dagegen, wird das Staunen umso größer. Warum führt die Welt den Krieg gegen Russland? Oder ist es doch nicht die Welt? Ist es vielleicht nur der bekloppte Ar... jenseits des Atlantiks in dessen Rektum sich alle anderen verstecken, weil sie glauben große Politik spielen zu müssen?

--
Fred

Litauen hat schon mehrmals das Königsberger Gebiet blockiert.

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Dienstag, 21.06.2022, 09:16 vor 15 Tagen @ sprit 1349 Views

Mal durften LKWs nicht einreisen, mal durften LKWs nicht ausreisen, derzeit, zumindest vor einigen Wochen durfte man kein Geld mitnehmen, wenn man nach Königsberg einreist, da die Karten jetzt dort für Ausländer nicht funktionieren hat man die Einreise faktisch für ehrliche Bürger verboten.
In der Praxis hat jeder Reisende eben das Geld versteckt, denn man muß ja Unterkunft und Verpflegung bezahlen, eventuell auch mal einen Bagatellschaden des Autos.
Faktisch lief das so, daß man bei Überschreitung einer willkürlich von dem jeweiligen Grenzer festgelegten Bagatellmenge an Bargeld nicht über die Grenze durfte. So ist man dann zu einem anderen Übergang gefahren und hat dort das Bargeld versteckt und nicht mehr angegeben. Schließlich muß man ja von irgend etwas dort leben, da ja die EC- und Kreditkarten der EU in Rußland nicht mehr funktionieren.

In einer anderen örtlichen Meldung wird die Konsequenz angegeben. Rußland wird Waren, die bisher mit der Fähre aus Petersburg angeliefert wurden, nun auf LKW umleiten und Sanktionswaren dafür über die knappen Seekapazitäten leiten, dafür sollen weitere Fähren angeschafft werden.
Einen wirklichen Kriegsgrund sehe ich nicht, denn die Lebensmittelversorgung ist nicht betroffen und ebenso fließt weiter Erdgas durch Litauen nach Königsberg. Allerdings könnte die Kohleversorgung für die Kraftwerke beeinträchtigt werden, aber ich denke, die Russen haben da vorgesorgt.
Für die Ergdasversorgung bei einer Blockade durch Litauen liegt ständig ein Frachter mit LNG vor Cranz zur Entladung bereit.

Nun die Aussage des fähigen jungen Gouverneurs des Königsberger Gebietes Anton Alichanow dazu:


20.06.2022 15:41
Alikhanov kündigte "extrem schmerzhafte" Reaktionsmaßnahmen auf die Einschränkung des Eisenbahntransits durch Litauen an

Die Reaktion auf die Entscheidung Litauens, den Schienenverkehr auf das Königsberger Gebiet zu beschränken, ist ziemlich offensichtlich und wird "extrem schmerzhaft" sein. Dies wurde von Gouverneur Anton Alikhanov in der Sendung des Fernsehsenders "Russia-24" erklärt, schreibt TASS.

Ihm zufolge könnte die litauische Eisenbahn infolge von Vergeltungsmaßnahmen der Russischen Föderation Einkommensquellen und Mittel für die Entwicklung verlieren. Die Wettbewerbsfähigkeit von Waren aus den baltischen Staaten wird abnehmen.

Wenn wir den Transit durch das Gebiet der Russischen Föderation ausschließen, dann sinkt ihre [Waren aus den baltischen Staaten] Wettbewerbsfähigkeit nicht nur stark, sie wird einfach auf Null gesetzt. Daher sind diese Vergeltungsmaßnahmen auf der Transportlinie ziemlich offensichtlich und äußerst schmerzhaft, denn in den letzten Jahren hat die litauische Eisenbahn viel Personal abgebaut, sie sind ständig knapp. Und jetzt können wir sagen, dass die Litauer selbst, die Litauische Eisenbahn selbst, angegriffen werden, weil für sie der Königsberger Transit eine Einnahmequelle und zusätzliche Mittel für die Entwicklung ihrer Infrastruktur war. Jetzt werden sie dieses Geld nicht mehr haben. Ich denke, dass in der Linie des Transportkomplexes Vergeltungsmaßnahmen ziemlich offensichtlich sind und sich selbst vorschlagen ", sagte Alikhanov.

Seit Samstag, dem 18. Juni, hat Litauen die Durchfahrt des Eisenbahntransits in das Königsberger Gebiet gestoppt und eine große Liste von Gütern unterstützt, die Sanktionen unterliegen. Unter dem Verbot waren 40-50% der Nomenklatur der Waren. Beschränkungen gelten nicht für den Personen- und Straßenverkehr.

Gouverneur Anton Alikhanov bezeichnete Litauens Aktionen als illegal und betonte, dass sie "weitreichende Konsequenzen" sowohl für die Republik als auch für die Europäische Union haben könnten. Er fügte hinzu, dass die Transportunternehmen bereit sind, das Königsberger Gebiet innerhalb einer Woche mit zusätzlichen Schiffen auf der Baltijsk(Pillau)-Ust-Luga(bei Petersburg)-Linie zu versorgen.

Das Außenministerium Litauens teilte mit, dass die Beschränkungen nach Konsultationen mit der Europäischen Kommission eingeführt wurden. Das litauische Außenministerium stellte fest, dass Vilnius nicht gegen den Transit in die Region Kaliningrad verstoßen habe, sondern nur die EU-Sanktionen eingehalten habe. Der Kreml nannte diese Entscheidung "eine Verletzung von allem und jedem". Russland wird mehrere Tage brauchen, um die Situation gründlich zu analysieren und eine Antwort zu formulieren. Das russische Außenministerium forderte, die Beschränkungen des Eisenbahntransits unverzüglich aufzuheben.

https://kgd.ru/news/society/item/100592-alihanov-zayavil-o-krajne-boleznennyh-otvetnyh-...

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MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

Die EU kann willkürlich Sanktionen verhängen?

Joe68 @, Dienstag, 21.06.2022, 09:57 vor 15 Tagen @ eesti 1023 Views

Die EU macht also was ähnliches wie Stalin mit der Berlin Blockade, wobei Stalin so freundlich war den Luftraum offen zu lassen.

Was wäre wenn Rußland eine Seeblockade verhängt, z.b. Verbot von militärischen Gütern, in der Ostsee? Die USA haben das mit Kuba, immerhin ein unabhängiger und souveräner Staat und kein US Kolonie, ja auch gemacht, oder im Mittelmeer wurden, einseitige westliche Sanktionen vor ein paar Jahren ja auch beschlossen, wobei die Türkei hier einfach ihre Schiffe nicht durchsuchen ließ und die regelbasierte westliche Wertegemeinschaft das so durchgehen ließ.

Die Balten blockieren die russische Enklave, einen besseren Vorwand zur 'Denazifizierung und Demilitarisierung' des Baltikums wird Putin nicht bekommen.

Ist sicher von unserer politischen Führung und der neuen, femministischen, Aussenpolitik, so bedacht und wohl gewollt worden. Schließlich haben sie mehrere Wochen, nach Verhängung der Sanktionen, diesen Schritt im europäischen Rahmen sorgfältig durchdacht und jetzt angeordnet.

Wie lange soll sich Russland noch auf der Nase rumtanzen lassen?

mabraton @, Dienstag, 21.06.2022, 10:42 vor 15 Tagen @ eesti 1118 Views

Hallo eesti,

sicher, man kann sich mit der Situation irgendwie arrangieren. Aber die Vorgehensweise der Litauer ist völlig willkürlich und einzig darauf ausgerichtet Russland zu provozieren. Am Ende wird es dann auch die Seeverbindung betreffen. Wenn Russland bis zum letzten Moment wartet mündet das Ganze unweigerlich in den 3.Weltkrieg. Aus meiner Sicht kommt Russland nicht daran vorbei der EU eine Lektion zu erteilen. Die geographischen Lage von Litauen wäre hierfür die beste Option.

Für Kaliningrad ist die Blockade der Bahn-Verbindung extrem einschneidend. 40%-50% sind eine Größenordnung bei der die Wirtschaft in Kaliningrad erheblich in Mitleidenschaft gezogen wird. Wenn die Versorgung per Schiff über St.Petersburg nicht reibungslos funktioniert, wird die Region enorme wirtschaftliche Probleme bekommen. Man muss außer der Transport-Kapazität auch die Logistik berücksichtigen. Logistisch ist das ein Rückschritt um 50 Jahre. Die heutige Wirtschaft plant Kapazitäten nicht ein paar Monate im voraus. Die Russen schon gar nicht. Ich bin gespannt wie sich die Situation entwickelt. Wir werden jetzt erstmal die Vorratskammer füllen.

Beste Grüße
mabraton

Litauen hat keine Landgrenze zu Russland (Kerngebiet)

Joe68 @, Dienstag, 21.06.2022, 11:00 vor 15 Tagen @ mabraton 1073 Views

Das machts es schwieriger bzw Russland müsste gegen alle drei baltischen Staaten mit einer Blockade vorgehen. Dann hätte der Westen wieder genügend Vorwände die alleinige Schuld den Russen zu geben, da ja Estland und Litauen ja absolut unschuldig sind (auch wenn sie Güter, die für Litauen bestimmt sind, über deren Häfen anlanden).

Inzwischen steht ganz Skandinavien gegen Russland, die russischen Landstreitkräfte sind in der UA gebunden und konventionelle Waffen werden abgenutzt. Hier liegt ein taktischer A-Waffen Einsatz, gegen die westlichen Marinestützpunkte in der Ostsee, sehr nahe.

Aber, wie bereits gesagt, da das Vorgehen Litauens, nach wochenlangen Beratungen mit der EU bestens abgestimmt ist, müssen wir uns wegen einer Eskalation keine Sorgen machen, nicht mit einer Friedens- und Umweltschutzpartei als Aussenministerin.

Sie hat schon die Lösung für das Problem genannt, Russland hält sich an das Völkerrecht, zieht von der UA (incl Krim) ab, bezahlt Entschädigung, verurteilt die Kriegsverbrecher, demokratisiert sich. So einfach könnte es sein.

Russland nutzt natürlich Weißrussland als Einfallstor (oT)

mabraton @, Dienstag, 21.06.2022, 11:50 vor 15 Tagen @ Joe68 701 Views

Im Hintergrund wartet geduldig ein General auf seinen Einsatz

Ankawor @, Dienstag, 21.06.2022, 11:40 vor 15 Tagen @ mabraton 1455 Views

Wenn die Versorgung per Schiff über St.Petersburg nicht reibungslos funktioniert, wird die Region enorme wirtschaftliche Probleme bekommen.

Wie stark er eingreifen wird, weiß man noch nicht. Manchmal ist er sehr gestrenge und lässt die Ostsee zufrieren:

[image]

Putin wurde schon gesichtet, als er darüber nachdachte:

[image]

Es wird doch wohl niemand daran zweifeln, dass Putin dafür sorgt, dass seine Leute was zu Essen und zu Heizen haben, und dass er ab heute Vorbereitungen dafür trifft. Ab morgen werden die Tage kürzer. Während die lebensunfähigen Hedonisten des Westens an die Strände des Mittelmeeres streben, hat der Mann anderes vor Augen. Es dürfte was Heftiges geschehen.

Es dürfte? Nein, es muss und was auch immer passiert, es muss dazu auch gar fürchterlich weh tun. (owT)

der_Chris 2 @, Jenseits von Gut und Böse/NRW, Dienstag, 21.06.2022, 14:10 vor 15 Tagen @ Ankawor 796 Views

[[ironie]]

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Schreib ne Null auf!

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