"Arme Länder entwickeln reiche Länder, nicht umgekehrt"

hörby, Montag, 20.06.2022, 08:19 vor 16 Tagen 1166 Views

7. Juni 2022
Der Globale Norden entzieht dem Süden Rohstoffe im Wert von 2,2 Billionen Dollar pro Jahr. Diese Summe würde ausreichen, um die extreme Armut fünfzehnfach zu beenden, weltweit
Von Jason Hickel, Dylan Sullivan, Huzaifa Zoomkawala
Übersetzung: Vilma Guzmán
amerika21, rebelión

https://amerika21.de/analyse/258138/arme-laender-entwickeln-reiche-laender

Wir wissen schon lange, dass der industrielle Aufstieg der reichen Länder auf der Ausbeutung des Globalen Südens während der Kolonialzeit beruhte. Die industrielle Revolution in Europa stützte sich größtenteils auf Baumwolle und Zucker, die auf Land angebaut wurden, das den amerikanischen Indigenen gestohlen wurde – und mit Zwangsarbeit von versklavten Afrikaner:innen.

Die Ausbeutung Asiens und Afrikas wurde zur Finanzierung von Infrastruktur, öffentlichen Gebäuden und Wohlfahrtsstaaten in Europa genutzt – all den Kennzeichen moderner Entwicklung. Die Kosten für den Süden waren indes katastrophal: Genozid, Enteignung, Hungersnot und massenhafte Verarmung.

Die imperialen Mächte zogen die meisten ihrer Fahnen und Armeen schließlich Mitte des 20. Jahrhunderts aus dem Süden ab. Aber in den folgenden Jahrzehnten argumentierten Ökonome......

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Mfg.H.

Nö. Der industrielle Aufstieg der reichen Länder beruht auf der Ausbeutung der Kirche und des Adels

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 20.06.2022, 11:01 vor 16 Tagen @ hörby 1015 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Montag, 20.06.2022, 11:13

https://amerika21.de/analyse/258138/arme-laender-entwickeln-reiche-laender

Wir wissen schon lange, dass der industrielle Aufstieg der reichen Länder auf der Ausbeutung des Globalen Südens während der Kolonialzeit beruhte. Die industrielle Revolution in Europa stützte sich größtenteils auf Baumwolle und Zucker, die auf Land angebaut wurden, das den amerikanischen Indigenen gestohlen wurde – und mit Zwangsarbeit von versklavten Afrikaner:innen.

Der Entwicklung Deutschlands beruht auf Kohle und Stahl, der aus dem Bergbau gewonnen wurde auf Gebieten die ursprünglich der Kirche und dem Adel gehörten. Erst durch die Säkularisierung und die Abschaffung der Frondienste und der Leibeigenschaft wurde das geändert. Ursprünglich war bis zu einem Drittel des Landes im Kirchenbesitz. In England unf Frankreich so ähnlich. Russland ebenso. Die "glorious Revolution" der Engländer beruhte übrigens hauptsächlkich darauf, dass der Kirchenbesitz von Heinrich VIII. beschlagnahmt wurde, was lt. Hilaire Belloc (s. meine Signatur) die Industrialisierung ermöglichte). Deswegen und wegen der Nazis müssen wir heute noch Kirchensteuer bezahlen. Der Rest gehörte dem Adel. Die anderen europäischen Länder hatten zwar auch die Kirche enteignet, sie hatten aber keine Nazis. deswegen müssen sie keine Kirchensteuer bezahlen.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

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