Der Krieg im Osten und seine Realitäten.

nereus @, Sonntag, 19.06.2022, 18:26 vor 17 Tagen 4199 Views

Mit dem Begriff „Sonderoperation“ habe ich mich schon immer schwer getan.
Es ist einfach ein Krieg, egal welche Strategie man am Ende auch verfolgt.

Und hier nun ein paar Neuigkeiten zum Ereignis.

Um 12.30 Uhr wurden hochpräzise seegestützte Langstreckenraketen des Typs Kalibr auf einen Gefechtsstand der ukrainischen Truppen in der Nähe des Dorfes Shirokaya Dacha (Region Dnepropetrovsk) abgeschossen.
Zu diesem Zeitpunkt fand eine Arbeitssitzung der Kommandeure der operativ-strategischen Gruppe Aleksandrija statt.
Mehr als 50 Generäle und Offiziere der AFU wurden ausgeschaltet.
Dazu gehörten der Generalstab der Kachowka-Gruppe, Luftlandetruppen und Einheiten, die in Richtung Nikolajew und Saporoschje operieren.

Quelle: http://thesaker.is/sitrep-operation-z-%f0%9f%92%a5-theme-kalibr-kaboom/

Jetzt will man es offenbar zu Ende bringen und holt den großen Hammer hervor.
Was geschieht mit den gelieferten Waffen aus dem Westen?

Um 08.20 Uhr zerstörten Kalibr-Hochpräzisions-Langstreckenraketen 10 155-mm-Haubitzen des Typs M777 und bis zu 20 gepanzerte Kampffahrzeuge, die der Westen in den letzten zehn Tagen an das Kiewer Regime geliefert hatte und die sich in einem Transformatorenwerk in Nikolajew befanden.

Das war anzunehmen, alles andere wäre auch absurd.
Und die Tragik spiegelt sich auch in solchen Ereignissen.

Und weiter unten im selben Bericht sehen wir die Ergebnisse des Beschusses durch die AFU, bei dem etwa 40 ihrer eigenen Soldaten vernichtet wurden.
Die hohen Verluste der AFU an Arbeitskräften zwingen die ukrainische Führung, unvorbereitetes Personal in die Kämpfe einzubeziehen, obwohl dieses nicht über die notwendigen Fähigkeiten im Umgang mit Waffen und militärischer Ausrüstung verfügt.
Um 13.30 Uhr griffen 2 Su-25-Sturmjäger der ukrainischen Luftwaffe die Stellungen ihrer Einheiten in der Nähe von Schirokoje (Gebiet Dnepropetrowsk) an.

Es wird im Westen höchste Zeit nun einmal die Realitäten zur Kenntnis zu nehmen und der Gasdruck des Kremls soll offenbar eine Entscheidung erzwingen.
Entweder wirkt ihr endlich auf den verrückten Selenski und seine Auftraggeber ein oder ihr werdet im Winter 2022/2023 selbst aus den Ämtern gefegt.
Hatte Henry Kissinger in Davos nicht von einer Zeitspanne von 2 Monaten gesprochen? [[hae]]
Die Uhr läuft offenbar ab.

Putins weltverändernde Rede auf dem SPIEF sorgt für ein weiteres KABOOM mit seiner Ankündigung, dass die Ära der unipolaren Welt vorbei ist.
Die künftige Weltordnung, die derzeit im Entstehen begriffen ist, wird von starken souveränen Staaten gebildet werden.
Dies ist nichts weniger als eine Siegeserklärung.

So geht es dahin mit dem Werte-Westen.
Und was sagt der Robert dazu?

Die Lage ist ernst.

Quelle: https://www.n-tv.de/politik/18-13-Die-Lage-ist-ernst-sagt-Habeck--article23143824.html

Wo er recht hat, da hat er recht, der Herr Habeck.

mfG
nereus

Es ist die EU, die auf die Schlachtbank geführt wird. UK hat den Braten gerochen und rechtzeitig das (sinkende) Schiff verlassen...(OT)

XERXES @, Sonntag, 19.06.2022, 19:15 vor 17 Tagen @ nereus 2187 Views

...

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

England hat sich schon angeboten ..

Mirko2, CSSR, Sonntag, 19.06.2022, 19:16 vor 17 Tagen @ nereus 3144 Views

Sanders, der letzte Woche sein Amt antrat, sagte in einer Erklärung, dass das Militär in der Lage sein müsse, „Russland zu besiegen“. „Die russische Invasion in der Ukraine unterstreicht unser Hauptziel – das Vereinigte Königreich zu schützen und bereit zu sein, Bodenkriege zu führen und zu gewinnen – und bekräftigt die Notwendigkeit, eine russische Aggression durch die Androhung von Gewalt abzuschrecken“, schrieb Sanders. „Jetzt ist es dringend notwendig, eine Armee zu schaffen, die in der Lage ist, an der Seite unserer Verbündeten zu kämpfen und Russland auf dem Schlachtfeld zu besiegen“, fügte er hinzu.

Quelle: https://www.seznamzpravy.cz/clanek/zahranicni-na-ukrajine-zmizel-dalsi-vojensky-dobrovo...

Weißrussland hat eine eindeutige Warnung an Polen gerichtet!

Weißrussland: Wir müssen auf Polens Wunsch reagieren, die Westukraine einzunehmen " so er am Freitag.

„Wir werden hier reagieren müssen. Weil wir nicht zulassen können, dass Polen uns vollständig umzingeln. Es ist eine gefährliche Option. Ich habe es damals gesagt: Die Ukrainer und die Russen werden uns bitten, bei der Wahrung der Integrität zu helfen.

Daass Lukaschenko eine „Eskalationsgefahr“ der Situation sieht, da er sagte, „Polen wird von den USA zum Handeln gedrängt.

"Wir sehen es. Deshalb muss ich im Westen und im Süden Streitkräfte bereithalten. Ich habe zehn Einheiten entlang der Grenze hinter dem Grenzschutz eingesetzt, damit [Feinde] nicht nach Weißrussland eindringen können. Und sie hatten solche Ideen, wie" er erklärte.

Quelle: https://www.defconlevel.com/european-command-news.php#breaking-news

Kleine Korrektur: Polen sagt an, das von ihm vor 70 Jahren weggenommene Ostpolen wieder einzunehmen!

solstitium @, Dienstag, 21.06.2022, 01:05 vor 16 Tagen @ Mirko2 542 Views

bearbeitet von solstitium, Dienstag, 21.06.2022, 01:09

Westukraine? Häh?
Lemberg?

Also nicht alles verteufeln, was da so abgeht.

Fassen wir mal zusammen:
Jalta:
Das DR wird aufgeteilt und Ostpreussen, Schlesien, Pommern stehen an der Ostfront zur Disposition.
Es wird den Polen ZUR VERWALTUNG zugeschlagen.
Alle Deutschen werden per Dekret vertrieben.

ABER WER SOLL DANN DORT WOHNEN?

Die Ostpolen, die aus ihrer nämlichen Heimat Ostpolen ihrerseits genauso vertrieben werden und wurden, wie wir aus Schliesen etc.pp.

Und was machten die Ostpolen in Pommern?
Wunderten sich, dass auf solchen Stein-Äckern überhautp ein Ertrag erwirtschaftet werden konnte - weil sie aus Ostpolen ganz andere Qualitäten gewohnt waren.

Sie freundeten sich mit dieser landwirtschaftlich für sie nicht nutzbaren Region NICHT an!

Und sie streben nach wie vor, zurück in ihre Heimat zu kommen.

In die "Ukraine" wollen sie nicht.

So sehr alles andere auch irgendwie stimmig ist, bzgl. Westukraine (=Ostpolen) wurde die Lunte in Jalta gelegt!

Da können die heutigen Polen und die Ukrainer und die Russen schlicht nichts dafür!
Das ist Stalins Erbe!


Hach, noch ganz vergessen - vielleicht noch ein Schmankerl zum Schluss:
Wolln wir?

Wenn Die Polen ihre Heimat Ostpolen "wieder haben" verlassen sie logischerweise das ihnen dereinst per Jalta "zugewiesene" Gebiet Pommern, Schlesien, Ostpreussen.

d.h. Ostdeutschland ist für die Rückkehr der Vertriebenen Deutschen wieder "geöffnet!"

Was sollte diese Vertreibung eigentlich?
Ein reinstes Verbrechen, welches in Jalta verfasst wurde.

Und wie man sieht, schwelt das über Jahrzehnte und Generationen einfach weiter!

Und das Kaliningrad-Problem so gesehen: "hausgemacht!"

Russland hat mit der Wegnahme und Besetzung Ostpreussens von uns, unser spezifisches ostpreussisches Problem, was auch überhaupt erst durch den WK 1 (polonisierung Westpreussens, und Danzigs also die Abtrennung vom Reich) entstand "geerbt"!

Es fällt ihnen "quasi" auf die Füße!

Da kann unser ehrenwehrter Freund Genosse Wladimir Wladimirowitsch Putin herzlich wenig dafür, das tut mir auch persönlich Leid.

Schlussendlich ist es aber ein geerbtes Problem, welches einer Klärung längst schon bedurfte!

Und die sieht faktisch so aus, wie sie Hitler dem polnischen Marschall Pelsudski und seinen Nachfolgern noch 1939 vorschlug.

Nee, also wenn das Hitler vorschlug, dann gehts ja gar nicht!
Gut! dann dümpelt halt weitere 100 Jahre damit herum und vererbt das Problem wegen Unfähigkeit es selbst staatsmännisch zu lösen an Eure Kinder und bürdet es denen auf - falls ihr denkt, die kommen besser damit klar...

--
https://dasgelbeforum.net/index.php?id=568547
obligatorischer Hinweis, Goethe zu Eckermann. "Man muss das Wahre stets wiederholen, weil auch die Lüge stets wiederholt wird..."[image]

Der Westen bereitet gerade eine Erweiterung des Szenarios an der Suwalki-Lücke (Grenzbereich Polen-Litauen-Königsberg) vor

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 19.06.2022, 19:53 vor 17 Tagen @ nereus 3303 Views

Der freie Eisenbahnverkehr von Belarus nach Königsberg wird von den Litauern vertragswidrig behindert. Die NATO zieht in dem Bereich Truppen zusammen. Meine Einschätzung ist, daß eine allgemeine Mobilmachung in RU ein Indikator dafür sein könnte, daß eine militärische Konfliktausweitung ansteht.

Dazu auch Gonzalo Lira - 2022.06.18 IMPORTANT—A Message for Americans

Die Schlingel wusste schon was, bevor in den westlichen Medien irgendetwas gemeldet wurde. Ich hab gestern jedenfalls keine Meldungen dazu gefunden.

Grüße

--
[image]
Chillt Leute ...
... wir haben Wind- und Solarenergie!

Allgemeine Mobilmachung in Russland?

Manuel H. @, Sonntag, 19.06.2022, 20:08 vor 17 Tagen @ FOX-NEWS 3379 Views

Das wäre ein fatales Zeichen, auch ein Zeichen von Schwäche Russlands, dass es mit der klitzekleinen Ukraine nur unter Auferbietung aller Kräfte fertig werden könnte.

Meines Erachtens erst nötig, wenn der Westen ernst macht und seinen WK3 auf russisches (weißrussisches) Territorium mit eigenen Truppen (Polen?) ausweitet.

Dazu müßte der Westen allerdings erst einmal mobil machen und das sehe ich nicht. Die manpower fehlt in jedem Fall und die Lagerbestände an Waffen sind doch bereits in die Ukraine geliefert worden, um dort von den Russen vernichtet zu werden.

England und die USA müßten also erst einmal im großen Stil Waffen und Militärs aufs Festland Europa verlagern.

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