Die Abschaffung der Seele ...

Greenhoop @, Dienstag, 10.05.2022, 13:08 vor 16 Tagen 2838 Views

... beschreibt es im Artikel von "multipolar" ziemlich treffend, in welchem das Weltwirtschaftsforum und sein Vorsitzender Klaus Schwab in ihren Publikationen in verblüffender Offenheit darlegen, dass sie in die Natur des Menschen und seine Beziehungen zu anderen mit allen ihnen zu Gebote stehenden technischen Mitteln einzugreifen gedenken. Menschen, Tiere und Pflanzen sollen völlig neu entworfen werden. Die Natur des Menschen steht zur Disposition.

... und weiter im Artikel...

Als eine der einflussreichsten Institutionen der westlichen Welt (1) setzt das WEF seine Pläne seit 2020 mit überwältigender Geschwindigkeit in die Tat um, Arbeitstitel: The Great Reset, Einfallstor: die Pandemie. (2) Es ist schon oft darauf hingewiesen worden, dass das Weltwirtschaftsforum mit seinem Transhumanismus totalitäre Ziele verfolgt. Trotzdem scheint eine Mehrheit nach wie vor darauf zu vertrauen, dass die globalen Wirtschaftseliten im Großen und Ganzen zum Wohl der Menschheit handeln. Das ist ein Irrtum – und zwar unabhängig davon, ob diese Eliten selbst davon überzeugt sind, Gutes zu tun oder nicht.

Ein modischer Begriff wie „Transhumanismus“ kann einen ziemlich unberührt lassen, wenn man sich nicht ohne Scheu vor Augen führt, was er bedeutet. Irreführenderweise suggeriert er, dass das damit bezeichnete Vorhaben noch irgendetwas mit ‚human‘, Humanität oder Humanismus zu tun hat; das hat es nicht. Zutreffender wäre es, von Antihumanismus zu sprechen – denn das transhumanistische Anliegen läuft darauf hinaus, alle Lebendigkeit überhaupt abzuschaffen. Dieses Projekt ist in seiner Vermessenheit ganz sicher zum Scheitern verurteilt. Aber es könnte lebenden Müll, Elend und großes Leid verursachen.

Deshalb soll im Folgenden deutlich gemacht werden, dass und warum die Pläne des WEF zutiefst totalitär sind. Als Hauptauskunft dient Klaus Schwabs Buch „Die vierte industrielle Revolution“, weil diese Publikation des WEF dessen Pläne besonders unverblümt beschreibt und, obwohl bereits 2016 erschienen, nach wie vor mit den Äußerungen des überaus einflussreichen Davoser Forums übereinstimmt. (3) Als Hintergrund und Maßstab dieser Einschätzung dient Hannah Arendts berühmtes Werk „Elemente und Ursprünge totaler Herrschaft“. (4)

https://multipolar-magazin.de/artikel/die-abschaffung-der-seele (Lesezeit 15 - 20 Minuten).

Michel Onfray (Theorie der Diktatur) oder beispielweise A.Lobaczewski (Politische Ponerologie vermitteln sehr gute Eindrücke darüber, welche Beweggründe die (boshafte) Politik zwecks Umsetzung einer inhumanen Agenda besitzt.

Ich bin zutiefst davon überzeugt, dass der 3. WK den wir aktuell erleben, nichts anderes als eine riesige Ablenkung (blutig) vom eigentlichen Thema ist, der Vernichtung eines sehr großen Teiles der Menschheit. Nichts spricht für ein Versagen der Politik, alles hingegen für eine willentliche Zerstörung von Wirtschaft, Nahrung, Lebensgrundlage und schlussendlichen Massentötung (Verelendung) für den Neustart.

Die weitere Beschäftigung mit einem (bestimmten) Virus halte ich für ein intellektuelles Armutszeugnis und ich kann nur jedem empfehlen die Gratisanmeldung im WEF-Forum vorzunehmen und zu verstehen, was diese Menschen planen, offen aussprechen und gerade erfolgreich durchführen.

Frage: Was ist die Natur des Menschen und was ist eine Seele ..... ? (oT)

NST ⌂ @, Südthailand, Dienstag, 10.05.2022, 14:43 vor 16 Tagen @ Greenhoop 1030 Views

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Das verstehst du nicht Dazu müßtest du Teil der abendländischen Kultur sein. Die hast du aber abgelegt und bist jetzt Teil der asiatischen Kultur. Die haben andere Begrifflichkeiten.

Olivia @, Dienstag, 10.05.2022, 15:00 vor 16 Tagen @ NST 1284 Views

Im Ernst, fragst du das?
Diese Themen sind in dem hiesigen Kulturkreis allgegenwärtig.
Man kann sich natürlich hinsetzen und eine genaue Definition dieser Begriffe versuchen.
Versuche mal "Nirvana" zu definieren.... oder all die anderen Begriffe aus dem buddhistisch/hinduistischen Kulturkreis. Oder versuche, den Begriff des "Koan" zu definieren. Wird für "Kulturfremde" trotzdem unverständlich sein. Die in der entsprechenden Kultur Lebenden, haben diese Begrifflichkeiten mit der Muttermilch eingesogen und fragen nicht nach einer Definition... und die anderen... die können mit der Definition auch nichts anfangen.

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Wusste der Mensch überhaupt etwas von seiner Seele?

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 10.05.2022, 16:19 vor 16 Tagen @ NST 1087 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 10.05.2022, 16:41

Wir wissen, dass unsere Vorfahren Menschen waren wie wir.es Menschen waren. Wir halten uns ebenfalls für Menschen und glauben, eine Seele zu haben. Deswegen glauben wir. dass diese Menschen ebenfalls eine Seele hatten.

Vermutlich haben wir uns aber damit selber ausgetrixt. die Seele scheint nicht naturgegeben zu sein, sondern ein zivilisatorisches Artefakt.

Die Wahrscheinlichket ist sehr groß, dass es vor der Zivilisation überhaupt keine Seele des Menschen gegeben hat (bei den zivilsationsmüden "letzten Menschen" zeigt sie auch die Tendenz, wieder zu verschwinden, sich im Nirwana aufzulösen).

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Wenn man die Seele als "Ausstülpung" eines viel größen, alles umfassenden "Seins" versteht, dann existiert sie schon.

Griba @, Dunkeldeutschland, Dienstag, 10.05.2022, 19:20 vor 15 Tagen @ Mephistopheles 791 Views

Dann ist es aber auch egal, ob man sie sie wahr nimmt oder nur an sie glaubt oder beides verneint. Sie ist dann einfach da, verschwindet nicht und betrifft auch alles andere Leben, letzteres vielleicht nur auf andere Weise. Möglicherweise betrifft es sogar die tote Materie - wer weiß.
Woher wissen wir eigentlich, daß die Welt um uns herum tatsächlich existiert, unsere Wahrnehmungen von ihr real oder nicht doch nur ein Trugbild sind? Und wenn unsere Träume die Realität und die Welt um uns das Trugbild wäre, was dann?
Übrig bleibt dann nur die "Seele", wie immer man sie definieren mag.[[trost]]

--
Beste Grüße

GRIBA

Einige der besten Beiträge hier finden meines Erachtens deutlich zu wenig Beachtung.

neptun @, Freitag, 13.05.2022, 02:40 vor 13 Tagen @ Griba 385 Views

Hallo Griba,

bisher "nur" 541 Sichtungen.

Woher wissen wir eigentlich, daß die Welt um uns herum tatsächlich existiert, unsere Wahrnehmungen von ihr real oder nicht doch nur ein Trugbild sind?

Wir wissen es nicht, die meisten von uns glauben es nur, und die meisten dieser "Gläubigen" sind nicht einmal bereit, sich (oder anderen) einzugestehen, daß es sich lediglich um einen Glauben handelt.

Übrig bleibt dann nur die "Seele", wie immer man sie definieren mag.

Vielleicht erübrigt sich jegliche Definition, wenn man sich der Seele bewußt wird?!

Danke für Deinen anregenden Beitrag.

LG neptun

--
Weil es permanent besonders aktuell ist:
"Es zeugt nicht von geistiger Gesundheit, an eine von Grund auf
kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Unsere Stammesvorfahren hatten wohl eine Stammesseele

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 10.05.2022, 21:16 vor 15 Tagen @ Mephistopheles 653 Views

Die Wahrnehmung als Individuum mit all dem Kokolores ist eine kulturelle Errungenschaft.

Grüße

--
[image]
Chillt Leute ...
... wir haben Wind- und Solarenergie!

Stimmt

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 10.05.2022, 21:45 vor 15 Tagen @ FOX-NEWS 621 Views

Die Wahrnehmung als Individuum mit all dem Kokolores ist eine kulturelle

zivilisatorische

Errungenschaft.

In der Renaissanace geschah es das erste Mal, dass Bilder vom Maler signiert wurden, also ad paersonam zuordenbar waren. Ebenso tauchten erstmal Autoren auf. Durch die Perspektive wurden Personen ergennbar, während es vorher alles Idealisierungn waren. Der Ritter, Pfaffe, die Frows waren Idealisierungen. Erst seit der perspektivischen Malerei weiß man, so sahen sie in wirklichkeit aus.

Keiner zeichnete seine Bücher mit seinem Namen, das waren nur Abschriften der heiligen Schriften und Idealisierungen. Erst nach der Renaissance tauchten persönliche Autoren auf. Auch persönliche Thesen, wie das Keplersche Weltmodell, während es früher nur bblische oder das ptolemäische Himmelsmodell gab, nach denen der Himmel aus Schalen bestand, die einzelne Löcher hatten, die man als Sterne bezeichnete, wodurch man eine Vorstellung von der Helligkeit des eigentlichen Himmels bekam.

Gruß Mephistopheles

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Jeder Mensch hat vermutlich eine sehr eigene Vorstellung ....

Greenhoop @, Dienstag, 10.05.2022, 19:24 vor 15 Tagen @ NST 739 Views

bearbeitet von Greenhoop, Dienstag, 10.05.2022, 19:43

... über den Sinn des Lebens und er mag noch so viele kluge Bücher darüber lesen, am Ende sollte eine eigene Schlussfolgerung gezogen werden. Als Erb-Hugenotte bin ich weder Protestant (ungetauft), noch fühle ich mich irgendeiner Religion zugehörig, respektive verbunden. Mir muss auch kein Anthroposoph, seine Religion erklären, wie er/sie zu seiner/ihrer nicht nachweisbaren Erkenntnis gekommen ist, um Ideen und Erkenntnisse in eine höchst persönliche Gedankenwelt münden zu lassen. Raymond A. Moody (Leben nach dem Tod) sind nette "Erfahrungsberichte", die zumindest insofern nützlich sind (für Anfänger), sich mit der Möglichkeit eines Lebens nach dem Tod (mit allen Begleiterscheinungen) beschäftigen zu können.

95 % der Männer und Frauen (Bezug auf ein anderes Thema im Forum) sind vollkommen vernachlässigbar, aber dass das Schicksal Dir den/die richtige Partner(in) zuführen kann habe ich selber erfahren. Wie wahrscheinlich ist es, wenn ein sehr eigensinniger (schwieriger) Mensch wie ich es bin, auf sein weibliches Pendant trifft und daraus die beste vorstellbare Beziehung entsteht - Seelenverwandtschaft.

Im Übrigen unterscheide ich zwischen dem einem möglichen Schöpfer und den Entitäten, die die Götter genannt werden. Letztere sind diejenigen, die den Adam & die Eva (plus 9 weitere Paare) gen-manipulierten und wir aktuell nur die Fortsetzung einer längst notwendigen Weiterentwicklung (aus der Sicht derer) erleben.

Bitte um Nachsicht, dass ich Deine Frage nicht bereit bin technisch zu erklären, das wäre dann ein weiteres intellektuelles Armutszeugnis.

Gruß - Greenhoop

Viel interessanter als die Frage

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 10.05.2022, 21:59 vor 15 Tagen @ Greenhoop 639 Views

... über den Sinn des Lebens und er mag noch so viele kluge Bücher darüber lesen, am Ende sollte eine eigene Schlussfolgerung gezogen werden. Als Erb-Hugenotte bin ich weder Protestant (ungetauft), noch fühle ich mich irgendeiner Religion zugehörig, respektive verbunden. Mir muss auch kein Anthroposoph, seine Religion erklären, wie er/sie zu seiner/ihrer nicht nachweisbaren Erkenntnis gekommen ist, um Ideen und Erkenntnisse in eine höchst persönliche Gedankenwelt münden zu lassen. Raymond A. Moody (Leben nach dem Tod) sind nette "Erfahrungsberichte", die zumindest insofern nützlich sind (für Anfänger), sich mit der Möglichkeit eines Lebens nach dem Tod (mit allen Begleiterscheinungen) beschäftigen zu können.

...nach dem Leben nach dem Tod finde ich die Frage nach dem Leben vor der Geburt.
Schließlich bestehen wir alle aus Materie und Energie und Strings und Wellen seit 14,2 Milliarden Jahren; so viel ist jedenfalls mal sicher. Was ist in diesen 14,2 Milliarden Jahren, während der wie aus Materie und Energie bestanden, mit uns geschehen? Un wo waren die Entitäten Während des Urknalls und der kosmischen Inflation?

Im Übrigen unterscheide ich zwischen dem einem möglichen Schöpfer und den Entitäten, die die Götter genannt werden.

Gruß Mephistopheles

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Die wahren Transhumanisten sind die, die sich gegen Leid aussprechen

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 10.05.2022, 16:39 vor 16 Tagen @ Greenhoop 1318 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 10.05.2022, 17:38

Dieses Projekt ist in seiner Vermessenheit ganz sicher zum Scheitern verurteilt. Aber es könnte lebenden Müll, Elend und großes Leid verursachen.

Leid ist eine Erscheinung des Lebens. Je größer das Leid, um so intensiver das Leben.

Wer, wenn auch nur in Worten, sich gegen das Leid ausspricht, entlarvt sich als Gegner des Lebens. Nicht zufällig ist in Brave New World Soma dazu da, um das Leid abzuschaffen.

„Wir haben das Glück erfunden“ — sagen die
letzten Menschen und blinzeln.

Sie haben die Gegenden verlassen, wo es hart
war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt
noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man
braucht Wärme.

Krankwerden und Misstrauen-haben gilt ihnen
sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Thor, der
noch über Steine oder Menschen stolpert!
Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme
Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen
Sterben.

Nein, das war nicht Aldous Huxley in "brave new world", das war Friedrich Nietzsche in "der letzte Mensch".

Gruß Mephistopheles

--
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Das ist eine gelungene Definition des Lebens ...

NST ⌂ @, Südthailand, Dienstag, 10.05.2022, 17:22 vor 15 Tagen @ Mephistopheles 1165 Views

bearbeitet von NST, Dienstag, 10.05.2022, 17:30

Leid ist eine Erscheinung des Lebens. Je größer das Leid, um so intensiver das Leben.

..... und ich ergänze es durch die Gefühlswelt. Ob gute oder schlechte Gefühle, beide erzeugen das Leiden. Der ständige Zustandswechsel - ist aktuell die Definition von Leben. Das Lieblingsessen jeden Tag .... das käme der westliche Hölle gleich.

Wenn es aber um Frauen oder Geld geht, kann niemand genug bekommen. Das nennt man Kapitalismus und angewendete Demokratie.
Gruss

PS: @ Olivia, ich habe auch Muttermilch erhalten - aber ich bin aus dem Säuglingsalter raus, ich benötige keine Muttermilch mehr. Deshalb ist eine Definition zwingend .... die erübrigt sich nur für Kinder, die noch am Rockzipfel der Mutter hängen.

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Ja, das mag für Dich so sein. Für die meisten der hier lebenden Menschen hat es die gleiche Bedeutung, wie die Begriffe "Nirvana" oder "Wiedergeburt" etc. in deiner Wahlheimat.

Olivia @, Dienstag, 10.05.2022, 20:46 vor 15 Tagen @ NST 685 Views

Die Menschen nehmen das als gegeben hin, weil sie vom frühesten Jugendalter in tausenden von TÄGLICHEN, gegenseitigen Bestätigungen die "Realität dieser Begriffe" GESCHAFFEN haben. Das sind die in den unterschiedlichen Kulturen AKTIV geschaffenen Konstruktionen. Sie sind zentraler Bestandteil dieser Kulturen und machen diese aus. Was jetzt Europa betrifft, so basiert unser gesamtes Werte- und Rechtssystem auf solchen Prämissen oder soziologisch/philosophisch/religiösen Axiomen. Selbst der Kommunismus konnte sich davon nicht befreien. :-)

Da kann sich kaum jemand herauswinden. "Das" liegt überall "in der Luft". Und im luftleeren Raum kann niemand existieren. Ich gehöre keiner Religionsgruppe an, habe mich lediglich in meinen früheren Jahren exzessiv mit asiatischen Religionen/Philosophien beschäftigt. Vlt. merke ich daher ganz besonders gut, dass auch ich mich meinen kulturellen Wurzeln nicht entziehen kann. Jede andere Aussage wäre vermessen und ein Mangel an Verstand.

Unterschiede der jeweiligen philosophisch/religiösen Systeme kann man an ihren Leitbildern erkennen.

Hier das Leitbild: SAMARITER.......... dort das Leitbild: laß ihn/sie liegen, es ist sein/ihr Karma...

Und beides nur die zwei Seiten derselben Medaille..... Die Leute "glauben".... irgendetwas und halten das für REAL.

Und da der menschliche "Mind" ein mächtiges Instrument ist, schaffen sie es auch, das, was sie glauben, als real erscheinen zu lassen.....
Und auch das wußte jeder dieser "Religionsgründer".

Tja und ich kann nur sagen: Ich liebe Asien.... und ich bin sehr froh, nicht dort geboren worden zu sein.

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Zu den Lei(d)tbildern ....

NST ⌂ @, Südthailand, Mittwoch, 11.05.2022, 03:49 vor 15 Tagen @ Olivia 599 Views

bearbeitet von NST, Mittwoch, 11.05.2022, 04:18

Unterschiede der jeweiligen philosophisch/religiösen Systeme kann man an ihren Leitbildern erkennen.

.... ja, die deutsche Sprache ist in vielen Dingen sehr nützlich.

Das grundlegende Konzept aller Religionen hat als Grundlage einen Schöpfer. Buddhismus ist aus diesem Grunde, schon mal keine Religion.

[image]

Ewiges Leben in himmlischen Regionen - oder wenn es schief läuft, ewige Verdammnis in der Hölle, steht darin überhaupt nicht zur Diskussion.

In Buddhas jungen Jahren, wurde ihm als Königssohn eine heile Welt suggeriert. Alles Leidvolle wurde aus seinem Blickfeld entfernt. Exakt so ähnlich wird das auch in der westlichen Welt praktiziert ... junge aktive Leute in der Werbung, Fit bis ins hohe Alter, Hightech Medizin verspricht ein lange Leben .... etc.pp.

Die Realität - konformes Lernen, Mietskasernen, hohe Steuer, Altenheime zum Sterben etc. pp.

Die hippsten der Hippen - der heutigen Jugend, die Digitalen Nomaden, jene aus den Gründerjahren haben inzwischen auch ihre wahre Bestimmung gefunden.

[image]

Die Menschheit ist voll auf Kurs, obige Stichpunkte weisen den Weg. In den kommenden 2500 Jahren wird alles verschwinden, was auf ein Nirwana hinweisen könnte. Komplett vom Erdball getilgt.

Das nennt man dann - SCHÖNE NEUE WELT.
Genau das ist ja Gegenstand dieses Finanzforums - oder der Hommschen Marienerscheinungen - wie handle ich auch in fallenden Märkten so, dass am Ende die Kasse stimmt. Innerhalb der Dualität ist nur die Nullstelle leidneutral - der Zustand, der Nirwana mit weltlichen Mitteln am besten beschreibt.

Ich wünsche erkenntnisreiche Zeiten - und die, die es unbedingt brauchen, viel Erfolg!

.... dem Rest, ich weiss es auch nicht, wie es funktioniert, nur dass es funktioniert, das glaube ich.
Gruss

--
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Egal ob Gott/Seele oder Befreiung: hier geht es um die günstigen Umgebungsbedingungen

heller, Mittwoch, 11.05.2022, 07:53 vor 15 Tagen @ Greenhoop 508 Views

Die Diskussion zwischen NST und Olivia könnte interessant sein, geht aber m.E. an der Bedrohung durch die WEF-Pläne vorbei.

Der Satz von Olivia
"Hier das Leitbild: SAMARITER.......... dort das Leitbild: laß ihn/sie liegen, es ist sein/ihr Karma..."
zeigt recht deutlich das Missverständnis der Westler vom Karma und von Mitgefühl und Weisheit.

Egal ob nun an einen Schöpfergott und Einzelseelen (evtl. noch als Ausstülpung von Gott?) glaubt oder daran, dass das Ich eben eine Erscheinung ist wie das Wetter:
in der Great Reset Diskussion geht es ja eher um die Ausgestaltung der Umgebung, in der wir unserem Gott oder der Befreiung von Samsara näher kommen können.
Und wenn diese Umgebungsbedingungen das Ego stärken
(egal ob in der Überfluss-Traum-Welt der "Reichen", in der Mangel-Hunger-Welt der Ärmsten, in der Macher-Neid-Welt der Besserwisser, oder der Kampf-Hass-Welt des Krieges),
dann ist der Weg zum gelösten Sein eben sehr viel schwieriger. Frei nach Brecht: "Erst kommt das Fressen, dann die Moral." (wobei mir hier "Moral" nicht passt).

Wenn also Leute mit einem fetten Egotrip sich anschicken, den Rest der Welt in eine Zwangsjacke zu stecken, und dieser Rest sich nicht rechtzeitig wehrt, dann werden m.E. die Bedingungen für Befreiung auf diesem Planeten für längere Zeit sehr schwierig - sowohl für die Gottgläubigen als auch für diejenigen im buddhistischen Kontext.

Nischen wird es allerdings immer geben.

Auch im Buddhismus ist heilsame Aktivität angesagt (es geht mitnichten darum, sich in Nabelschau vom Rest der Welt abzuseilen). Aber es geht nicht darum, Samsara schöner zu machen, sondern kein Öl ins Feuer nachzugießen.

Soweit meine 2 Cent.

Buddhismus oder etwas anderes - das ist nicht die Frage auch nicht das Problem ....

NST ⌂ @, Südthailand, Donnerstag, 12.05.2022, 04:07 vor 14 Tagen @ heller 408 Views

bearbeitet von NST, Donnerstag, 12.05.2022, 04:24

Wenn also Leute mit einem fetten Egotrip sich anschicken, den Rest der Welt in eine Zwangsjacke zu stecken, und dieser Rest sich nicht rechtzeitig wehrt, dann werden m.E. die Bedingungen für Befreiung auf diesem Planeten für längere Zeit sehr schwierig - sowohl für die Gottgläubigen als auch für diejenigen im buddhistischen Kontext.

.... sondern folgendes:

Schaffe ich das zu tun was notwendig ist - um aus dem Hamsterrad zu entkommen.
Hamsterrad würde man im Buddhismus einfach Wiedergeburt nennen.

Nehmen wir ein praktisches Beispiel - mich. Würde ich alles tun, von dem ich selbst überzeugt bin, gäbe es diese Zeilen gar nicht. Ich hätte keine Zeit mehr dazu und was noch viel wichtiger ist - es würde mich nicht mehr interessieren.

Damit ist die Grundproblematik klar - im Buddhismus nennt man das

[image]

im Westen ist das auch unter anderen Begriffen bekannt.

Die ganzen neuen Techniken - besonders die Digitalisierung - Internet- fördern das Samsara auf allen denkbaren und noch nicht denkbaren Ebenen. Wer sich damit beschäftigt hat keinerlei Chancen dem Hamsterrad zu entkommen. Es wird in einem totalen Exzess enden. Das kann noch Jahrhunderte - Jahrtausende andauern.

Der erste Schritt wäre, das hinter sich zu lassen und dann erst begänne die eigentliche Arbeit - was ist das eigentlich, das wir als EGO kennen usw. Beides zur gleichen Zeit zu praktizieren - ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Fazit: solange ich hier Beiträge verfasse - bin ich ein Schrubbler, wenn ihr nichts mehr von mir lest, gibt es die 2 Möglichkeiten, ich bin gestorben oder auf dem Weg. In beiden Fällen werdet ihr nicht wissen was wirklich passiert ist .... :-P
Gruss vom Schrubbler

--
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Da bleibt also (für einen weiteren Schrubbler) die Frage offen, ...

neptun @, Freitag, 13.05.2022, 02:49 vor 13 Tagen @ NST 350 Views

Würde ich alles tun, von dem ich selbst überzeugt bin, gäbe es diese Zeilen gar nicht. Ich hätte keine Zeit mehr dazu und was noch viel wichtiger ist - es würde mich nicht mehr interessieren.

... warum Du nicht alles tust, von dem Du selbst überzeugt bist? [[zwinker]]

Weil es mir selbst aber ähnlich geht, kann ich für mich die Antwort geben, daß meine "Überzeugung" bisher lediglich im Kopf existiert und (noch) nicht mein ganzes Sein druchdringt.

Zu dem "Ding der Unmöglichkeit":

Der erste Schritt wäre, das hinter sich zu lassen und dann erst begänne die eigentliche Arbeit - was ist das eigentlich, das wir als EGO kennen usw. Beides zur gleichen Zeit zu praktizieren - ist ein Ding der Unmöglichkeit.

Möglicherweise liegt ja ein Irrtum darin anzunehmen, daß es zwei Schritte seien. Wie aber, wenn der Schritt "das hinter sich zu lassen" im Wesentlichen schon die "eigentliche Arbeit" wäre? [[zwinker]]

Fazit: solange ich hier Beiträge verfasse - bin ich ein Schrubbler, wenn ihr nichts mehr von mir lest, gibt es die 2 Möglichkeiten, ich bin gestorben oder auf dem Weg. In beiden Fällen werdet ihr nicht wissen was wirklich passiert ist ....

So ist es. Sagt einer, der auf dem Weg bleiben möchte, aber gerade wieder einmal scheitert!?! [[zwinker]]

LG vom Schrubbler neptun

--
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kranke Gesellschaft gut angepasst zu sein." (Jiddu Krishnamurti)

Warum ist es so schwer?

NST ⌂ @, Südthailand, Freitag, 13.05.2022, 04:12 vor 13 Tagen @ neptun 358 Views

So ist es. Sagt einer, der auf dem Weg bleiben möchte, aber gerade wieder einmal scheitert!?! [[zwinker]]

..... das soll jetzt keine Ausrede werden, sondern die Problematik beleuchten.

Ein Nichtwiederkehrer im Buddhismus bedeutet, den ständigen Wiedergeburten entkommen zu sein, die Arbeit wäre aber noch nicht vollendet. Bleiben wir bescheiden und setzen uns das als Ziel.

Buddha selbst sagte dazu sinngemäss in einer Lehrrede: wenn man seine Aufmerksamkeit 24 Stunden und 7 Tage aufrechterhalten kann, dann ist dieses Ziel automatisch erreicht.

So einfach ist es, wäre es. Was er aber auch sagt ist, jeder Mensch hat schon Millionen Leben gelebt - er selbst war davon nicht ausgeschlossen.

In jeden normalen Leben, wird das was oben als Samsara beschrieben wird, ständig weiter gefestigt und es sind immer nur einzelne Menschen, die dagegen ankämpfen.

Und es ist definitiv ein Kampf - und keine Veranstaltung für Friedenskämpfer, vom Regenbogen faszinierte und Wissenschaftsbessene - Vieldiskutierer, wie wir welche sind.

Beim Sohn sind die Würfel gefallen, die Prüfungen beendet - was bis Ende Monat auch klar werden wird, welches Studium an welcher Uni er antreten kann. Das hängt von den erzielten Punkten ab - und wird derzeit auf nationaler Ebene ausgerechnet. Damit sind für mich diverse Pflichten erfüllt - alles andere liegt ab jetzt in seiner Hand.

Aus diesem Grunde bin ich für mich am sondieren - was traue ich mir noch zu, was kann ich noch reissen. Diese Abklärung wird sehr realistisch sein - bei mir geht es nicht um versagen oder ums gewinnen. Ich würde mich im normalen Leben aufgrund von meiner Biografie nicht zu den Verlieren zählen.

Das normale Leben hat mich aber nie wirklich sonderlich interessiert - und der erzielte Punktestand ist irrelevant - weil nach meinem Reset, verfällt alles was darin erschaffen wurde.

Ich habe sehr oft im Leben Prügel bezogen und schmerzhafte Zwischenschritte gehen müssen - das war aber alles Pille Palle - gemessen an dem, was mich erwartet, den letzten Weg zu gehen. Ich weiss wirklich nicht, was ich tun werde - und egal wie es kommt, die geleistete Arbeit auf dem Weg - ist wohl das Einzige was am Ende transferiert wird - ist also in jedem Fall sinnvoll.
Gruss

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