Es gibt Alternativen: Free Private Cities

Radegast, Sofia, Bulgarien, Dienstag, 23.11.2021, 23:32 vor 7 Tagen 2338 Views

bearbeitet von Radegast, Mittwoch, 24.11.2021, 00:12

Im Moment sehe ich hier zu viele Postings regarding Impfstrategien. Es scheint fast, als ob das, was jetzt passiert, plötzlich und unerwartet kommt. Dabei haben die "üblichen Verdächtigen" seit Jahren und länger alles vorhergesehen und vorhergesagt. Und wurden oft dafür ausgelacht oder teilweise sogar beschimpft.

Die Info, die ich hier nochmal ins Bewußtsein holen möchte, gabs im Gelben irgendwann schon mal, denke ich zumindest. Trotzdem ist sie untergegangen und allgemein unbekannt, verdient aber m.M.n. hervorgehoben zu werden. Für die Leute, die schon seit 10 Jahren überlegen, Deutschland/Europa zu verlassen und es immer noch nicht gemacht haben, ist dies sicherlich nicht die erwartete Lösung. Doch ich bezweifele inzwischen, daß es für diese Menschen eine humanitäre Lösung gibt.

Das selbe Land zu lange geseh'n
Die selbe Sprache zu lange gehört
Zu lange gewartet, zu lange gehofft
Zu lange die alten Männer verehrt.

Zu lange geschlafen, zu oft gebadet
Und vor allem zu viel Fernsehen geschaut

Zu viele Frauen nur angeseh'n
Zu viel nur mit mir rumgespielt
Zu viel gesoffen, zu viel geredet
Zu viele Nächte, wo nichts passiert

Ich bin rumgerannt
Zu viel rumgerannt
Ist doch nichts passiert

Wer bis jetzt nicht schon gehandelt hat, hat etwas falsch gmacht. Doch nicht alles ist verloren.

Mein Vorschlag für eine Weiterentwicklung des menschlichen Zusammenlebens: Herkömmliche Systeme stoßen im 21. Jahrhundert offensichtlich an ihre Grenzen. Aber es gibt eine friedliche und vor allem freiwillige Alternative: Freie Privatstädte.

Heutige Systeme bieten den jeweils Herrschenden Anreize, sich und ihre Unterstützer auf Kosten des Gemeinwesens zu bereichern, das Geld der anderen zur Mehrung des eigenen Ruhms zu verschwenden und Wählerstimmen durch vermeintliche Gratisleistungen zu kaufen. Der sogenannte Gesellschaftsvertrag kann dazu von der Regierung mit ihrer Parlamentsmehrheit faktisch nach Belieben abgeändert werden.

Aber es führt kein Weg an der Einsicht vorbei: Ein wie auch immer legitimiertes System, welches per Gesetz Enteignungen zugunsten Dritter vorsieht (etwa in Form von Steuern und Sozialabgaben) und dem nicht alle Betroffenen vorab zugestimmt haben, kann auf Dauer weder ein friedliches, noch ein berechenbares Miteinander schaffen. Es zerstört die Grundlagen und Resultate freiwilliger Kooperation durch staatliche Macht. Es vernichtet dadurch nach und nach das, was eine Gesellschaft erfolgreich und attraktiv macht und mündet in einen Kampf aller gegen alle um die Durchsetzung begünstigender Regelungen.

Es ist also höchste Zeit, neue Produkte in den "Markt des Zusammenlebens" einzuführen.

Freie Privatstädte

https://www.freeprivatecities.com/

Nun stellen Sie sich ein System vor...

Radegast, Sofia, Bulgarien, Dienstag, 23.11.2021, 23:49 vor 7 Tagen @ Radegast 1425 Views

Nun stellen Sie sich ein System vor, in dem Ihnen ein privates Unternehmen als "Staatsdienstleister" Schutz von Leben, Freiheit und Eigentum bietet. Diese Leistung umfaßt innere und äußere Sicherheit, einen Rechts- und Ordnungsrahmen sowie eine unabhängige Streitschlichtung. Sie zahlen einen vertraglich fixierten Betrag für diese Leistungen pro Jahr. Um alles andere kümmern Sie sich selbst, können aber auch machen, was Sie wollen, begrenzt nur durch die Rechte der anderen und die vereinbarten Regeln des Zusammenlebens.

Der Staatsdienstleister als Betreiber des Gemeinwesens kann diesen "Bürgervertrag" mit Ihnen später nicht einseitig ändern. Streitigkeiten zwischen Ihnen und dem Staatsdienstleister werden vor unabhängigen Schiedsgerichten verhandelt, wie im internationalen Handelsrecht üblich. Ignoriert der Betreiber die Schiedssprüche oder mißbraucht er seine Macht auf andere Weise, wandern seine Kunden ab, und er geht in die Insolvenz. Er hat also ein eigenes wirtschaftliches Risiko und daher einen Anreiz, seine Kunden gut und vertragsgemäß zu behandeln.

Gute Sache

mabraton @, Mittwoch, 24.11.2021, 09:52 vor 7 Tagen @ Radegast 535 Views

Hallo Radegast,

verbunden mit den Cryptos ist das ein scharfes Schwert gegen den überall wuchernden Totalitarismus.
Viel Glück, bleibt am Ball.

Beste Grüße
mabraton

Alles! in diesem Land ist "privat", wennauch nicht gerade "frei" ..! [edit]

Beo2 @, NRW Witten, Mittwoch, 24.11.2021, 11:14 vor 7 Tagen @ Radegast 471 Views

bearbeitet von Beo2, Mittwoch, 24.11.2021, 12:10

Es gibt Alternativen: Free Private Cities
Dabei haben die "üblichen Verdächtigen" seit Jahren und länger alles vorhergesehen und vorhergesagt. Und wurden oft dafür ausgelacht oder teilweise sogar beschimpft.

Dazu darfst Du auch mich zählen .. und nicht erst seit ein paar Jahren. Ich war Einer der allerersten! bereits vor 40 Jahren.

Wer bis jetzt nicht schon gehandelt hat, hat etwas falsch gmacht. Doch nicht alles ist verloren.

Ganz meine Rede! .. es wurde und wird viel gelabert und nicht gehandelt. Es gibt zu wenige Streiks, Demos und private Initiativen. Jeder scheffelt viel lieber an seinem Eigentum und seinen Privilegien.

Mein Vorschlag für eine Weiterentwicklung des menschlichen Zusammenlebens: Herkömmliche Systeme stoßen im 21. Jahrhundert offensichtlich an ihre Grenzen. Aber es gibt eine friedliche und vor allem freiwillige Alternative: Freie Privatstädte.

Freie private Städte gab es zuletzt im Mittelalter .. sie gehörten dem Landesfürsten, dem König oder dem Kaiser. Die allersten entstanden vor 6-7 Tausend Jahren .. vermutlich in Mesopotamien.
Auch die heutigen Städten sind "privat" .. sie gehören den darin herrschenden politischen Parteien oder der Mafia. Und dahinter steckt die Wirtschaft und Industrie. Hier ist alles! privat, auch wenn es nicht den Anschein hat. Mindestens "privat verwaltet". Das ist das Grundübel, die gesponsorte Macht- und Geldgeilheit und die politische Korruption .. ein Merkmal alternder, zerfallender Gesellschaften, wie schon zu allen Zeiten!
Niemand hier kann aus eigener Kraft Kanzler oder Minister werden, nicht einmal der Adolf. Dahinter stecken finanzstarke Interessen, Sponsoren, Spender, Unternehmer und Medienbesitzer. Für sie ist das Sponsoring einer Politikerkarriere eine wirtschaftliche, (meistens) rentable Investition.

Heutige Systeme bieten den jeweils Herrschenden Anreize, sich und ihre Unterstützer auf Kosten des Gemeinwesens zu bereichern, das Geld der anderen zur Mehrung des eigenen Ruhms zu verschwenden und Wählerstimmen durch vermeintliche Gratisleistungen zu kaufen. Der sogenannte Gesellschaftsvertrag kann dazu von der Regierung mit ihrer Parlamentsmehrheit faktisch nach Belieben abgeändert werden.

Diese "jeweils Herrschenden", das sind die politischen Parteien. Diese müssen wir loswerden .. sie haben nichts in den Landesparlamenten und den Stadträten zu suchen. Und nichts auf den Wahlzetteln.
Wir brauchen deshalb eine Form der Direkten Demokratie .. d.h. der echten Demokratie; keine Scheindemokratie oder Parteienkratie.

Aber es führt kein Weg an der Einsicht vorbei: Ein wie auch immer legitimiertes System, welches per Gesetz Enteignungen zugunsten Dritter vorsieht (etwa in Form von Steuern und Sozialabgaben) und dem nicht alle Betroffenen vorab zugestimmt haben, kann auf Dauer weder ein friedliches, noch ein berechenbares Miteinander schaffen.

Genau. Wir brauchen eine Form der Direkten Demokratie (Volksentscheide), wo über alle wichtigen Gesetze "alle Betroffenen abstimmen". Dafür gibt es Konzepte, ansatzweise auch praktisch, wie in der (friedlichen) Schweiz, verwirklicht. Auch ich arbeite an einem solchen Konzept seit vielen Jahren.

Es zerstört die Grundlagen und Resultate freiwilliger Kooperation durch staatliche Macht. Es vernichtet dadurch nach und nach das, was eine Gesellschaft erfolgreich und attraktiv macht und mündet in einen Kampf aller gegen alle um die Durchsetzung begünstigender Regelungen.

Dieser Staat, diese Städte gehören nicht den Bürgern, sondern den politischen Parteien, seit über 100 Jahren immer den selben. Sie lassen sich ihre Politik gut bezahlen .. nicht nur von den Steuerzahlern. Dahinter stecken auch noch mächtige wirtschaftliche Interessen.

Es ist also höchste Zeit, neue Produkte in den "Markt des Zusammenlebens" einzuführen.

Genau! .. mach mal! Ich sehe schon: es weihnachtet wieder ...

Die nächsten freien Städte wird es erst nach dem Kollaps dieser korrupten Zivilisation und einer schweren Übergangszeit geben, nicht vor den nächsten 250 Jahren. Es wird dort unterschiedliche Gesellschaftssysteme geben = "neue Produkte des Zusammenlebens", und ein (hoffentlich friedlicher) Wettbewerb unter ihnen.

Du solltest Dir sehr gut überlegen, Wen Du zum "Machthaber" machen willst, denn ein Machtvakuum gibt es nicht (lange). Jemand muss der Machthaber sein und das verbindliche Recht & Gesetz definieren .. und es auch durchsetzen können.
Ich möchte die Bürger dazu machen, den "Demos", das Volk. Das muss aber irgendwie, gemeinnützig organisiert werden. Bewaffnete "private Dienstleister" haben nämlich die unwiderstehliche Neigung, selbst die Macht und Herrschaft zu ergreifen .. hat ja auch schon der @dottore festgestellt und auch die Geschichte der letzten Jahrtausende gezeigt! Guck mal auch nach heutigem Afrika, Mittel- & Süd-Amerika und anderswo (z.B. Süd-Italien).

Mit Gruß, Beo2

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