Gil Ofarim versus The Westin – Runde 5

nereus @, Montag, 22.11.2021, 08:40 vor 11 Tagen 2267 Views

Als Runde kann man das eigentlich nicht bezeichnen, es ist eher eine Endlosschleife, die ziellos vor sich hin schleicht.
Immerhin hatte Herr Schuster vom „Rat der Räte“ von einem Bärendienst gesprochen, aber sich natürlich in besagtem Interview mehr am angeblichen Antisemitismus der AfD abgearbeitet.
Schuster wörtlich: Er nannte seine damaligen Stellungnahmen nicht voreilig. Er stehe zum Grundsatz, immer auch die andere Seite zu hören, und wolle das Ergebnis der Polizeiermittlungen abwarten.

Quelle: https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/fall-ofarim-westin-...

Erst verurteilt er ohne Anhörung der anderen Seite diese ÖFFENTLiCH und danach hört er der anderen Seite zu, natürlich nur nach dem der Skandal nicht mehr unter der Decke zu halten war.
So etwas gibt es nur im Irrenhaus Absurdistan!

Ist der Fall inzwischen geklärt?
Nein, man recherchiert und ermittelt noch immer.

Der Fall um die schweren Antisemitismusvorwürfe des Sängers Gil Ofarim gegen das Leipziger Hotel „Westin“ (Marriott-Gruppe) geht in die nächste Runde.
Der Staatsanwaltschaft liegt nun die Auswertung des Videomaterials der Überwachungskameras des Hotels vor. Hauptsächlich gilt es zu klären, ob Gil Ofarim an jenem Abend in der Hotellobby eine Davidstern-Kette getragen hatte oder nicht.
Zuerst berichtete die „Leipziger Volkszeitung“ über das Vorliegen des Gutachtens des beauftragten Bioinformatik-Experten Dirk Labudde, Professor für Digitale Forensik an der Hochschule in Mittweida. Ein Sprecher der Behörde teilte dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (RND) auf Anfrage mit, dass die Ergebnisse jetzt bewertet und gewürdigt würden. Es werde auch geprüft, ob sich Ansätze für weitere Ermittlungen ergeben.
Über Einzelheiten wollte die Staatsanwaltschaft zum jetzigen Zeitpunkt noch keine Angaben machen, so der Sprecher. Dies werde aber nach Abschluss der umfassenden Ermittlungen geschehen.
Für Gil Ofarim geht es auch darum, ob nach der Videoauswertung und die Prüfung der Zeugenaussagen auf ihn ein mögliches Verfahren wegen Vortäuschung einer Straftat wartet.

Quelle: https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/antisemitismus-oder-vorgetaeuschte-straft...

Und wie geht es dem Künstler?

Auf Sat.1 treten vier Promi-Duos in „Let the music play“ gegeneinander an. Gil Ofarim ist auch mit von der Partie und kann nach der Antisemitismus-Causa rund um das Westin Leipzig endlich wieder mit Musik von sich reden machen.

Quelle: https://www.derwesten.de/panorama/promi-tv/gil-ofarim-hotel-leipzig-sat-1-let-the-music...

Das ist schön.
Die Kunstszene lässt ihn nicht fallen – er spielt weiter mit.
Schamloses Lügen gehört eben zum Geschäft.
Da hat es der Joshua K. vom FC Bayern schon etwas schwerer, wenn er die Wahrheit spricht.

Und wie steht es um den beschuldigten Mitarbeiter des Hotels „The Westin“?
Man lese und staune.

Gegen Ende spricht der Moderator Carsten Ovens (ELNET) noch den Elefanten im Raum an: der Vorfall um Gil Ofarim und das „Westin“-Hotel.
Zunächst richtet er seine Frage an Burkhard Jung, der sich bisher nicht zu dem Vorfall geäußert hatte.
„Und ich habe mich bewusst nicht geäußert“, so der OBM. Zunächst sei er von der Unschuldsvermutung ausgegangen und habe genau wie Küf Kaufmann, Vorsitzender der Israelitischen Religionsgemeinde zu Leipzig, den „Westin“-Manager kontaktiert.
Doch diesen bedächtigen Weg seien die wenigsten gegangen, so Jung.
Vom Zentralrat der Juden bis zum stellvertretenden Ministerpräsidenten Martin Dulig habe man vorschnell geurteilt und eine riesige Welle ausgelöst.

Der beschuldigte Mitarbeiter habe laut Jungs Informationen Morddrohungen bekommen und musste aus Leipzig wegziehen.
So entstehe aus richtiger und wichtiger Solidarität wiederum eine nicht entschuldbare Verurteilung und Verfolgung.

Quelle: https://www.l-iz.de/leben/gesellschaft/2021/11/antisemitismus-diskussion-buergermeister...

Doch die Filterblase will einfach nicht zerplatzen.

Nicole Weise reagiert ein wenig entsetzt: „Trotzdem war es doch wichtig, Flagge zu zeigen!“
Das bejaht Jung; merkt aber auch an, dass man sich generell gegen Antisemitismus stellen sollte, ohne direkt einen Beschuldigten zu diffamieren: „Das ist für mich richtig verstandener Antisemitismus.“
Denn falls sich herausstellen sollte, dass Ofarims Aussagen nicht stimmten, würde das rechten Bewegungen Feuer geben und für die Juden und Jüdinnen in Deutschland fatal sein, schließt Jung.

Inwiefern war es denn richtig Flagge zu zeigen, Du dumme Kuh?! [[motz]]
Sinnloses Geschwätz vernebelt mit dümmlichen Zutaten, weil die Angst im Nacken hochkriecht, man könnte etwas Falsches sagen und der Job, das Gehalt und das schöne Leben entschwinden im schwarzen Loch der politischen Korrektheit.

Kann wenigstens jetzt jemand den "ewigen Elefanten" im Raum sehen? [[hae]]

mfG
nereus

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