Privates Geldvermögen steigt auf 200 Billionen Euro weltweit ..

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 07.10.2021, 14:31 vor 17 Tagen 2132 Views

bearbeitet von Beo2, Donnerstag, 07.10.2021, 14:35

www.faz.net/aktuell/finanzen/geldvermoegen-steigt-auf-200-billionen-euro-17573736.html

Das private Geldvermögen auf der Welt erreicht eine neue Rekordsumme. Ein Ende des Vermögenswachstums ist nicht in Sicht. Und der Reichtum ist weiterhin alles andere als gleich verteilt ...

Allerdings ist die gewaltige Summe nach wie vor alles andere als gleich verteilt. Die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung – etwa 520 Millionen Menschen in den 57 untersuchten Ländern – besitzen den Angaben zufolge zusammen gut 84 Prozent des gesamten Vermögens. Und das eine Prozent der Superreichen darunter kommt auf fast 41 Prozent der Gesamtsumme – durchschnittliches Geldvermögen abzüglich Schulden: mehr als 1,2 Millionen Euro.

Die Pandemie dürfte nach Einschätzung der Allianz-Experten die Vermögensungleichheit verschärfen, sowohl zwischen reichen und ärmeren Ländern als auch innerhalb der Staaten.

Das kann und wird nicht gutgehen .. behaupte ich schon seit Jahrzehnten. Und dies liegt nicht etwa am heutigen "Geldsystem" bzw. am System der Geldschöpfung (oder nur marginal), sondern an dem abartigen Wirtschaftssystem insgesamt und der korrupten Wirtschaftspolitik.

Mit Gruß, Beo2

Das habe ich mir schon fast gedacht.

Mephistopheles @, Datschiburg, Donnerstag, 07.10.2021, 17:21 vor 16 Tagen @ Beo2 1331 Views

www.faz.net/aktuell/finanzen/geldvermoegen-steigt-auf-200-billionen-euro-17573736.html

Das private Geldvermögen auf der Welt erreicht eine neue Rekordsumme. Ein Ende des Vermögenswachstums ist nicht in Sicht. Und der Reichtum ist weiterhin alles andere als gleich verteilt ...

Allerdings ist die gewaltige Summe nach wie vor alles andere als gleich verteilt. Die reichsten zehn Prozent der Weltbevölkerung – etwa 520 Millionen Menschen in den 57 untersuchten Ländern – besitzen den Angaben zufolge zusammen gut 84 Prozent des gesamten Vermögens. Und das eine Prozent der Superreichen darunter kommt auf fast 41 Prozent der Gesamtsumme – durchschnittliches Geldvermögen abzüglich Schulden: mehr als 1,2 Millionen Euro.

Die Pandemie dürfte nach Einschätzung der Allianz-Experten die Vermögensungleichheit verschärfen, sowohl zwischen reichen und ärmeren Ländern als auch innerhalb der Staaten.


Das kann und wird nicht gutgehen .. behaupte ich schon seit Jahrzehnten. Und dies liegt nicht etwa am heutigen "Geldsystem" bzw. am System der Geldschöpfung (oder nur marginal), sondern an dem abartigen Wirtschaftssystem insgesamt und der korrupten Wirtschaftspolitik.

Drum besser wär`s, wenn nichts entstünde, denn alles, was entsteht, ist dazu bestimmt, zugrunde zu gehen.

Gruß Mephistopheles


Mit Gruß, Beo2

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Anstieg der Geldvermögen erzwingt Anstieg der Geldschulden

Manuel H. @, Donnerstag, 07.10.2021, 17:43 vor 16 Tagen @ Beo2 1107 Views

Wir haben also gar keine Schuldenkrise, sondern eine Guthabenkrise.
Wer Bilanzen lesen kann, ist klar im Vorteil:
Auf der einen Seite die Guthaben (Forderungen), auf der anderen Seite die Schulden (Verbindlichkeiten)
Der Saldo ist immer NULL.
Und Null ist die Summe unseres Geldes.
Null ist die Gesamtsumme aller Geldvermögen, zögen wir die Schulden ab.
Oder: Sobald alle ihre Schulden bezahlen, ist kein Geld mehr da, null, niente, nothing.

Wenn wir beklatschen, dass ach wie toll unsere Geldvermögen steigen, müssen in gleicher Höhe unsere Geldschulden steigen. Wenn wir wollen, dass wir die Schuldenkrise durch Rückzahlung (Tilgung) "lösen", müssen wir wollen, dass wir alle dann kein Geld mehr haben.

Das ist nicht DAS Problem, sondern ...

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 07.10.2021, 18:33 vor 16 Tagen @ Manuel H. 1223 Views

... Null ist die Summe unseres Geldes. Null ist die Gesamtsumme aller Geldvermögen, zögen wir die Schulden ab. Oder: Sobald alle ihre Schulden bezahlen, ist kein Geld mehr da, null, niente, nothing.

Die viel wichtigere Frage ist: WIE sind die Schulden und die Guthaben in der Bevölkerung verteilt??

Die meisten Bürger haben kein nennenswertes Geldvermögen, dafür aber umso mehr (indirekte) Schulden via die Staatsverschuldung pro Kopf!! Ihr Netto-Geldvermögen ist im Durchschnitt negativ! Staatsschulden sind nämlich selbstverständlich Bürgerschulden .. und kosteten sogar schon immer die Steuerzahler den ZINS.
Und daraus, aus der Staatsverschuldung speist(e) sich der Löwenanteil der privaten Geldvermögen der Reichen und Superreichen - deren Netto-Geldvermögen extrem positiv ist!!

Wenn wir beklatschen, dass ach wie toll unsere Geldvermögen steigen, müssen in gleicher Höhe unsere Geldschulden steigen. Wenn wir wollen, dass wir die Schuldenkrise durch Rückzahlung (Tilgung) "lösen", müssen wir wollen, dass wir alle dann kein Geld mehr haben.

Das ist nicht DAS eigentliche Problem, sondern eine Selbstverständlichkeit.

Sie hören gerade den Sender "Debitismus 2.0".
Mit Gruß, Beo2

Märchengeschichten über Superreiche - neu serviert von Beo2

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 07.10.2021, 18:48 vor 16 Tagen @ Beo2 1288 Views

Hallo Beo2,

Und daraus, aus der Staatsverschuldung speist(e) sich der Löwenanteil der privaten Geldvermögen der Reichen und Superreichen - deren Netto-Geldvermögen extrem positiv ist!!

das halte ich für inhaltlich total falsch.

Bitte mach' Dich mal schlau über die Zusammensetzung des Vermögens der Superreichen.

Beispielsweise könntest Du am Beispiel eines milliardenschweren Impffreundes Deinen Lernprozess beginnen lassen.

Vielleicht findest Du auch heraus, wo sich das "Geldvermögen" auch befindet.

Viel Erfolg!

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Vielen Dank für die "aufschlussreiche" Aufklärung ! [edit]

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 07.10.2021, 19:01 vor 16 Tagen @ paranoia 1251 Views

bearbeitet von Beo2, Donnerstag, 07.10.2021, 19:32

das halte ich für inhaltlich total falsch. Bitte mach' Dich mal schlau über die Zusammensetzung des Vermögens der Superreichen.
Beispielsweise könntest Du am Beispiel eines milliardenschweren Impffreundes Deinen Lernprozess beginnen lassen. Vielleicht findest Du auch heraus, wo sich das "Geldvermögen" auch befindet.

Für wen schreibst Du solche Kommentare? Ich selbst würde mich - in einem Wirtschaftsforum - schämen ...

Gruß, Beo2

Lernanstoß für Dich!

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 07.10.2021, 20:06 vor 16 Tagen @ Beo2 1008 Views

Hallo Beo2,

hast Du schon mittlerweile etwas herausgefunden?

Anstatt einfach nur zu lesen und mich über so einen Unsinn kaputtzulachen, schreibe ich noch - das ist mein Fehler.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Würdest Du bitte deine, von eigener Dummheit, von reichlich Unwissen und

Hausmeister @, Donnerstag, 07.10.2021, 20:56 vor 16 Tagen @ Beo2 1295 Views

und von der Faulheit, sich im Archiv dieses Forums, dessen Gast Du bist, einmal gründlich zu belesen und sich mit den dort angesammelten, äußerst umfangreichen und zu großen Teilen historisch exakt belegten, Wissen über die Grundlagen der debitistischen Betrachtungsweise der Wirtschaft und aller zivilisatorischer Prozesse, zeugenden, unverschämten Äußerungen gegenüber anderen, wesentlich - sogar insbesondere auch durch praktisches Tun - gebildeteren Usern, unterlassen?!

Geh endlich mal in dich!

Danke & Gruß

HM

Aus diesem Grund gab es immer wieder Resets

CalBaer @, Donnerstag, 07.10.2021, 18:34 vor 16 Tagen @ Manuel H. 1080 Views

bearbeitet von CalBaer, Donnerstag, 07.10.2021, 18:44

Einfach weil es ein Determinusmus ist, den man zwar mit allerlei verrueckten Massnahmen verzoegern aber nicht aufhalten kann.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Nein, das war nie die Hauptursache der "Resets" ..

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 07.10.2021, 18:54 vor 16 Tagen @ CalBaer 1074 Views

bearbeitet von Beo2, Donnerstag, 07.10.2021, 18:58

Es ist nämlich nicht DAS Problem ...

_ 1) dass Geldvermögen und Geldschulden per Saldo eine Null ergeben. Und es ist auch kein grundsätzliches Problem ...
_ 2) wenn Geldvermögen und Geldschulden (in einem Land oder global) insgesamt im Gleichschritt wachsen, was sie ja eben immer tun.

DAS kann keine Ursache der "Resets" gewesen sein .. und wird es auch in Zukunft nicht sein. Die wahre Ursache habe ich in knapper Form vorhin beschrieben .. und sie hat schwerwiegende Implikationen für die Wirtschaft und Gesellschaft, bis hin zu den sich draus ergebenden Resets.

Es kommt immer und ganz entscheidend auf die VERTEILUNG der Schulden und der Guthaben in der Bevölkerung!! Und DAS ist ein Ergebnis der etablierten Spielregeln, der Wirtschafts- und Sozialpolitik, der Steuerpolitik usw. usf..
Mit Gruß, Beo2

Das Problem ist auch nicht die Ungleichverteilung

CalBaer @, Donnerstag, 07.10.2021, 19:01 vor 16 Tagen @ Beo2 969 Views

Bei gleichmaessigerer Verteilung dauert es nur laenger, der Determinismus bleibt.

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Auch das Sterben-Müssen ist nicht das Hauptproblem, sondern ...

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 07.10.2021, 19:08 vor 16 Tagen @ CalBaer 1004 Views

.. WIE man/frau lebt. Daraus ergibt sich in der Regel auch die Lebenserwartung ...

Bei gleichmaessigerer Verteilung dauert es nur laenger, der Determinismus bleibt.

Ist es Dir denn egal, WIE LANGE Du leben wirst bzw. kannst? Mir nicht.

Mit Gruß Beo2

Das hat damit nichts zu tun

CalBaer @, Donnerstag, 07.10.2021, 19:29 vor 16 Tagen @ Beo2 840 Views

Schulden wachsen im Kapitalismus* immer schneller als die Wirtschaftsleistung (empirisch erwiesen, was aber systemisch begruendet ist). Es gibt keinen Ausweg aus dieser Misere, ein Reset ist irgendwann unvermeidlich.

*Es wird immer Ungleichverteilung geben, weil Menschen ungleich produktiv sind. Man kann es zwar sozialer gestalten, aber die Ungleichverteilung nicht abschaffen, es sei denn, man schafft den Kapitalismus ab und fuehrt den Kommunismus ein.

--
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Das muss allerdings NICHT unbedingt sein ..

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 07.10.2021, 20:01 vor 16 Tagen @ CalBaer 686 Views

Schulden wachsen im Kapitalismus* immer schneller als die Wirtschaftsleistung (empirisch erwiesen, was aber systemisch begruendet ist). Es gibt keinen Ausweg aus dieser Misere, ein Reset ist irgendwann unvermeidlich.

Hier fehlt eine wirksame Schuldenbremse für den Staat. Das könnte man auch anders regeln, wie es sogar einige reichere Länder in Europa immer noch zeigen.

Es wird immer Ungleichverteilung geben, weil Menschen ungleich produktiv sind. Man kann es zwar sozialer gestalten, aber die Ungleichverteilung nicht abschaffen, es sei denn, man schafft den Kapitalismus ab und fuehrt den Kommunismus ein.

Auch hier sollte unterschieden werden zwischen: etwas schief, sehr schief und extrem schief. Die Schiefe einer Einkommensverteilung/pro_Kopf kann gemessen werden und mit ein paar Koeffizienten beschrieben .. wenn "man" es möchte, natürlich. Ein Längstschnitts- und Querschnittsvergleich der Staaten könnte empirisch fundiert dargestellt werden .. und mit anderen Parametern der Volkswirtschaften korreliert werden. Daraus könnten Schlüsse für die diverse Gesetzgebung und Wirtschaftspolitik etc. abgeleitet werden. Sehr vieles "wäre" hier möglich .., ohne die privat organisierte Marktwirtschaft abzuschaffen.
Z.B. kommt es sehr auf die relative Differenz zwischen dem Mittelwert und dem Median der Einkommensverteilung/pro_Kopf an .. als ein erster grober Maß. Von mir selbst wurde als "Index der Schiefe" entwickelt: "(Mittelwert - Median) : Median". Der optimale Wert läge hier bei Null.
Und beachte: Das bedeutete keineswegs Einkommensgleichheit.

Aber wem erzähle ich das alles ..?
Gruß, Beo2

Hilft alles nichts

CalBaer @, Donnerstag, 07.10.2021, 22:54 vor 16 Tagen @ Beo2 550 Views

Es ist alles systemisch bedingt. Wenn der Staat weniger Schulden macht, muessen Private mehr Schulden machen oder umgekehrt, andernfalls bricht der Kettenbrief. Die Kreditnachfrage sinkt, wenn es nicht mehr genuegend verpfaendbares Eigentum (alles schon auf Kredit vorfinanziert) oder solvente Schuldner (Einkommen reicht nicht mehr fuer steigende Verschuldung) gibt. Dann muss der Staat einspringen, um das GO zu verzoegern. Am Ende kauft die ZB alles auf, weil fuer die Privaten das GO absehbar ist. Sicher kann die ZB die Staatsschulden ins unermessliche treiben, nur ist das im Prinzip schon die Bankrotterklaerung. Der Determinismus ist einfach mathematisch bedingt und es gibt kein Entrinnen.

Wie bereits erlaeutert, verhindert eine staerkere Umverteilung diesen Determinismus nicht, sondern er laeuft nur langsamer ab.

--
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Doch, "es" hilft ...

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 07.10.2021, 23:33 vor 16 Tagen @ CalBaer 507 Views

bearbeitet von Beo2, Donnerstag, 07.10.2021, 23:54

Es ist alles systemisch bedingt.

Ganz meine Rede .. es kommt also auf das "System" an. Und es gilt: andere Systeme, andere Spielregeln = andere Ergebnisse.

Wenn der Staat weniger Schulden macht, muessen Private mehr Schulden machen oder umgekehrt, andernfalls bricht der Kettenbrief.

Richtig.

Die Kreditnachfrage sinkt, wenn es nicht mehr genuegend verpfaendbares Eigentum (alles schon auf Kredit vorfinanziert) oder solvente Schuldner (Einkommen reicht nicht mehr fuer steigende Verschuldung) gibt. Dann muss der Staat einspringen, um das GO zu verzoegern.

Das ist der springende Punkt: Bei zunehmend schiefer Einkommensverteilung sinkt eben die nachhaltige "solvente Kreditnachfrage" der privaten Konsumenten. Prekäre, miese Einkommensverhältnisse fördern ja nicht die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit.
Und wo der Konsum stagniert oder partiell sinkt - weil z.B. die Energiekosten oder die Mieten überproportional steigen - da stagniert oder sinkt vernünftigerweise auch die Investitionsbereitschaft der Unternehmen .. also auch die Kreditnachfrage der Unternehmen. Und ... da gibt es noch einen langen Rattenschwanz an zwangsläufigen Folgen.

Mit Gruß, Beo2

Richtig, nur behebt man das Problem nicht mit sozialer Marktwirtschaft, man lindert es nur.

CalBaer @, Freitag, 08.10.2021, 04:45 vor 16 Tagen @ Beo2 510 Views

Das ist der springende Punkt: Bei zunehmend schiefer Einkommensverteilung sinkt eben die nachhaltige "solvente Kreditnachfrage" der privaten Konsumenten. Prekäre, miese Einkommensverhältnisse fördern ja nicht die Kreditwürdigkeit und Zahlungsfähigkeit.
Und wo der Konsum stagniert oder partiell sinkt - weil z.B. die Energiekosten oder die Mieten überproportional steigen - da stagniert oder sinkt vernünftigerweise auch die Investitionsbereitschaft der Unternehmen .. also auch die Kreditnachfrage der Unternehmen. Und ... da gibt es noch einen langen Rattenschwanz an zwangsläufigen Folgen.

Das Auskommen ist das Gleiche.

Systemwechsel hiesse Kommunismus, nur ist der Kommunismus noch weniger nachhaltig als der Kapitalismus.

--
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Auf diesem "Niveau" diskutiere ich nicht weiter. Danke. [owT]

Beo2 @, NRW Witten, Freitag, 08.10.2021, 09:01 vor 16 Tagen @ CalBaer 400 Views

Debitismus muss man schon verstehen

CalBaer @, Freitag, 08.10.2021, 21:17 vor 15 Tagen @ Beo2 359 Views

Anderfalls kaempft man nur gegen Windmuehlen an.

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Wieviel Geld bleibt übrig, wenn alle Schulden getilgt worden sind? (owT)

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Donnerstag, 07.10.2021, 18:48 vor 16 Tagen @ Manuel H. 847 Views

.

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Das hängt davon ab, wie Du mit der Erstausstattung (40 DEM pro Einwohner)verfährst

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 07.10.2021, 18:52 vor 16 Tagen @ Otto Lidenbrock 931 Views

Hallo Otto Lidenbrock,

ich muss jetzt an Forist "Bär" denken, dem war das Geld unheimlich und der wünschte sich das im gelben Forum definierte "Nettogeld".

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Das waren auch nur Schulden der Laender

CalBaer @, Donnerstag, 07.10.2021, 19:05 vor 16 Tagen @ paranoia 898 Views

, aus denen die 40DM pro Kopf geschoepft wurden.

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Erstausstattung DEM

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 07.10.2021, 20:16 vor 16 Tagen @ CalBaer 758 Views

Hallo CalBaer,

die Erstausstattung stand - meine ich - niemals in irgendwelchen Länderbilanzen sondern in der Bundesbankbilanz, genauso wie ihr bilanzieller Gegenpart.

Aber das nur so aus dem Gedächtnis ohne mein Obligo, wie sagt Oblomow so schön:

"Kann mich auch irren!"

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Die Erstausstattung wurde in US-Dollar den US-Besatzern geschuldet und verzinst und nach Jahrzehnten getilgt

Manuel H. @, Donnerstag, 07.10.2021, 21:12 vor 16 Tagen @ paranoia 660 Views

Wer da als Gläubiger auftrat, weiß ich jetzt nicht. FED oder irgendeine Kartell-Bank des Tiefen Staates. :-)

Die US-Bevölkerung natürlich nicht.

Bitte Quelle für diese Behauptung angeben!

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 07.10.2021, 23:50 vor 16 Tagen @ Manuel H. 518 Views

Hallo Manuel H.,

die Erstausstattung steht in der Bundesbank-Bilanz bzw. vermutlich damals der Bank deutscher Länder auf der Passivseite der Bilanz.

Wenn man nach Deiner Behauptung geht, dann führt jede Schein-Ausgabe zu doppelten Schulden, nämlich den Geldscheinen und den von Dir unterstellten USD-Verbindlichkeiten.

Die Bundesbank braucht keine USD-Schulden aufzunehmen um Geldscheine auszugeben.
Keine Zentralbank der Welt braucht das. Das ist technisch nicht erforderlich.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Ich versteh das nicht.

Rain @, Donnerstag, 07.10.2021, 19:30 vor 16 Tagen @ Beo2 1093 Views

Ihr Lieben,

was ist daran interessant, wer wieviel Geld hat?

Wer wirklich reich ist, und im übrigen auch der Mittelstand, hat seit langer Zeit in Sachwerte investiert.

Ist jemand, der 1 Mio Bargeld hat, reicher als jemand mit 1 Mio an Sachwerten?

Gehört jemand mit 10 Mio an Sachwerten zu den 1% Superreichen, oder ist er ein armer Tropf?


Beste Grüsse

Rain

--
Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.

Das Vermögen in Geld und in Sachwerten korrelieren hoch ..

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 07.10.2021, 20:08 vor 16 Tagen @ Rain 856 Views

Schaue Dir z.B. an, wer in den besten Restaurants, Hotels und Urlaubsressorts regelmäßig verkehrt .. und was er/sie trotzdem noch an Sachwerten besitzt.

Gruß, Beo2

Fragen der Vermögensverteilung interessieren die Umverteiler

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Donnerstag, 07.10.2021, 20:23 vor 16 Tagen @ Rain 872 Views

Hallo Rain,

früher waren die Umverteiler Piraten. Da konnte das aktive Umverteilen mit dem Tod enden.
Heutzutage muss niemand mehr auf Kaperfahrt gehen sondern in den Bundestag.

Unter dem Vorwand von Gerechtigkeit für alle füllen sie dann die eigenen Taschen, denn den lästige und anstrengende Weg über Arbeit und Konsumverzicht ist den Piraten nicht möglich.

Den Piraten fehlt oft der Schulabschluss, der Abschluss an einer nachschulischen Ausbildungsstätte wie einer Fachhochschule oder Universität oder eben auch der Berufsabschluss.

Beispiele finden sich im Bundestag zuhauf, nur die Quote variiert von Partei zu Partei massiv.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Nein, es geht mir nicht um eine UMverteilung der Vermögen ...

Beo2 @, NRW Witten, Donnerstag, 07.10.2021, 21:24 vor 16 Tagen @ paranoia 732 Views

.. sondern um eine demokratisch legitimierte Verteilung und Deckelung der Einkommen direkt an der Quelle ihrer Entstehung .. d.h. in den bzw. allen Wirtschaftsunternehmen. Ich bezeichne das als Wirtschaftsdemokratie .. und besitze dafür klare Konzepte.
Wenn das sinnvoll geregelt ist bzw. wäre, braucht nichts nachträglich UMverteilt zu werden.

Aber auch das ist/wäre ein ziemlich weites Thema, ein sachliches selbstverständlich.
Mit Gruß, Beo2

Keine Sorge, der "demokratische Sozialismus" nordamerikanischer Prägung wird auch in Deutschland heimisch werden

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Freitag, 08.10.2021, 00:05 vor 16 Tagen @ Beo2 678 Views

Hallo Beo2,

Deine euphemistischen Begriffe ändern nichts daran, dass Mehrbesteuerung und Einkommensdecklung auch Vermögensverlust bedeuten.

Am ehesten verständlich ist das bei Immobilien. Du wirst das bei der Beleihung einer Immobilie ganz schnell merken. Spätestens Dein Bankberater wird Dir diese bedauerliche Nachricht unter die Nase reiben.

Mathematisch packst Du den Zusammenhang in ein Förmelchen und rechnest den neuen Barwert aus.

Eine Gesellschaft von Verlierern, die glaubt als Parasit einer geringeren Anzahl leistungsfähiger anderer Gesellschaftsmitglieder leben zu können, fällt in sich zusammen.

Am Anfang gibt es noch Klauerträge für die Diebe, hinterher nicht mehr.

Ich würde so ein Thema in einem Kommunismus-Form besprechen.
Ein Forum mit dem Untertitel "Börse & Wirtschaft" legt eigentlich eine gewisse Grundhaltung zu Kapitalismus nahe.

Herzliche Grüße an den demokratisch legimitierten Piraten
paranoia

--
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Das müssen Konzepte für Blinde und Autisten sein ....

NST ⌂ @, Südthailand, Freitag, 08.10.2021, 06:04 vor 16 Tagen @ Beo2 688 Views

.. sondern um eine demokratisch legitimierte Verteilung und Deckelung der Einkommen direkt an der Quelle ihrer Entstehung .. d.h. in den bzw. allen Wirtschaftsunternehmen. Ich bezeichne das als Wirtschaftsdemokratie .. und besitze dafür klare Konzepte.

.... denn wenn man mit offen Augen durch die Welt läuft, stellt man sofort fest, es gibt alles - ausser einer demokratischen Gleichverteilung.

Alles gruppiert sich und differenziert sich - Wasser sammelt sich z.B bevorzugt in Ozeanen - wenn ich schon Wirtschaftsdemokratie lese, erkennt man den Vollsozialisten in seinen Wahnvorstellungen.

Genau dieser Wahn ist es, der im Augenblick die Welt im Griff hat und das ermöglicht in aller Ruhe jenen, mit anderer Sicht, diese so zu gestalten, wie sie es wünschen.
Gruss

--
Buntschland bald platt?
Mir doch egal, solange mein Geld aus dem Bankomaten, mein Strom aus der Dose, mein WiFi aus der Luft, mein Wasser aus dem Hahn und meine Fressalien auf den Tisch kommen! [[freude]] ©n0by
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Leserzuschrift an @Beo2

NST ⌂ @, Südthailand, Samstag, 09.10.2021, 07:03 vor 15 Tagen @ NST 472 Views

[image]

Oben links ist die Email Adresse der Dame zu finden.
Gruss

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Die Dame macht es richtig ..

Beo2 @, NRW Witten, Samstag, 09.10.2021, 18:16 vor 14 Tagen @ NST 375 Views

bearbeitet von Beo2, Samstag, 09.10.2021, 18:34

Ich kann mich an die Diskussionen mit @Brigitte (vor ca. 4-5 Jahren) gut erinnern. Schon damals hatte sie aber "wenig Zeit" ...

Ich lade Brigitte hiermit ein, wieder hier im DGF die angesprochenen Fragen/Themen betreffend die realen systemischen volkswirtschaftlichen sowie debitistischen Zusammenhänge und mögliche Reformen derselben mit mir zu diskutieren .. damit sich auch andere Foristen zuschalten können. Sie ist doch bereits ein hier registrierter User/in.
Allerdings kann über die genannten Themen nicht ohne gewissen Zeitaufwand und Ausdauer gewinnbringend diskutiert werden, meiner Meinung nach. Ich habe gelernt, dass: Neue Erkenntnisse kosten halt "Arbeitszeit". Bei "sehr wenig Zeit" (oder lauwarmem Interesse) hat es einfach keinen Sinn, erst damit anzufangen.

Jedenfalls, ich danke Brigitte für ihre konstruktive Rückmeldung. Ich verstehe aber nicht, warum sie das nicht selbst hier gepostet hat. Außerdem steht neben meinem Usernamen (inside meiner Beiträgen) auch der Button zum persönlichen eMail-Verschicken.
Mit Gruß, Beo2

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