"Revolution im Stromnetz? - Wird Strom künftig rationiert? Brownouts möglich?" - Die Gesetze sind alle da, nach der Wahl wird umgesetzt, egal, wer gewinnt.

Olivia, Sonntag, 18.07.2021, 21:18 vor 17 Tagen 3107 Views

bearbeitet von Olivia, Sonntag, 18.07.2021, 21:23

Willkommen in der Zukunft ab Herbst 2021.

Der Chiemgauer THW-ler hat vor einer Woche ein Video veröffentlicht, in dem das Thema "Strom-Rationierung" beleuchtet wird. Offenbar sind Papiere öffentlich geworden, die einige der bereits vorhandenen Pläne der Regierung durchsickern ließen. Für Elektro-Auto-Besitzer und Wärmepumpen-Eigentümer werden bereits Zeiten eingeplant, wo sie "vom Netz" genommen werden. Hört sich alles nicht so schlimm an. Klar, der Strom, den wir derzeit vom Ausland kaufen, ist ja auch NOCH nicht so hoch. Aber nach dem Abschalten der 2 Kernkraftwerke in Bayern und der Kohlekraftwerke in der Rest-BRD, fehlt noch mehr Strom, der dann gekauft werden muss. Ob die anderen Europäer den haben? Ganz so krass wie wir werden die das "Klimaziel" nicht handhaben und die Italiener werden sicherlich bereits einen "Ausweg" gefunden haben.

Für Deutschland aber schaut es so aus, dass wir uns alle SEHR WARM anziehen müssen. Der "menschengemachte" Klimawandel mit den derzeitigen Katastrophen wird die Bundesbürger "einsichtig" machen. "Wir tun das für das Klima". :-)

Empfehlung: Bis zum Schluß anschauen, da kommen schöne Charts... Er erläutert übrigens auch ganz cool, dass der "Blackout" in Texas (Eisblizzard) notwendig wurde, weil auch zu wenig Strom da war. Dann sind Notabschaltungen zwingend erforderlich, um das Stromnetz stabil zu halten. Die Betroffenen, die haben dann einfach Pech...

https://www.youtube.com/watch?v=oKrkFNBl8jo

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

Vorsicht mit dem "Brownout"-Begriff!

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 18.07.2021, 21:53 vor 17 Tagen @ Olivia 2191 Views

Hallo Olivia,

der "Brownout"-Begriff scheint doppelt belegt zu sein.

Im Bemühen um eine eindeutige - auch deutsche - Sprache lege ich Dir nahe, den Begriff

Lastabwurf

zu verwenden. Der Lastabwurf ist nichts Neues, sondern eine außerordentliche Regelmaßnahme im Stromnetz. In einem stabilen, gut konzipierten Netz ist er nicht erforderlich, in einem Netz mit hohen Anteilen Zufallsenergie kann er die Regel werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Lastabwurf_(Stromnetz)

Den Brownout-Begriff, den ich kenne, ist der hier:

https://www.mikrocontroller.net/articles/Brownout

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Danke. Mir ist der Begriff gar nicht geläufig. Der Youtuber hat ihn wohl wegen zukünftigen, vmtl. häufer zu niedrigen Stromfrequenzen im Netz benutzt.

Olivia, Sonntag, 18.07.2021, 22:08 vor 17 Tagen @ paranoia 1227 Views

Ich persönlich habe keine Ahnung, was sich alles hinter diesem Begriff verbirgt. Daher habe ich lediglich das Zitat gebracht. Der THWler beschäftigt sich seit einiger Zeit intensiver mit den Netzen. Ich habe keine Ahnung davon. Schaue mir natürlich seit Jahren alle möglichen Videos von Fachleuten an und höre zu. Aber dass ich Ahnung hätte, würde ich nicht behaupten.

Mein Wissen hört auf bei: Zu wenig Strom = Frequenz geht runter = Lastenabwurf
Und bei zu viel Strom auf einmal gibt es auch Probleme. Weiter möchte ich mich nicht einarbeiten. Ich habe bereits zu viele Baustellen. Will im Prinzip nur wissen, auf was ich mich einstellen muss und was ich ggf. zu erwarten habe. Ich muss demnächst eine Reihe von Entscheidungen treffen und da spielen diese Dinge alle hinein.

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Immerhin hast Du damit dem Volksverpetzer DT etwas voraus!

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 18.07.2021, 22:53 vor 17 Tagen @ Olivia 1470 Views

Hallo Olivia,

Deine Gleichung und Ihre Umkehrung ist der Kern der Aufrechterhaltung unseres Netzbetriebes.
Forist DT hat das aber nicht verstanden, wenn er von seinen Inselnetzen der Seligen (mit Biogasanlagen und so) träumt.

Verstehen tut das der digga, der den Kram eigener Aussage nach 'mal vertickt hat.
"Wenn der Gasmann zweimal klingelt"....

Mehr Details kann ich leider nicht schreiben, weil der DT dann wieder Beiträge mit Standortangabe und Fotos schreibt, für die man ihn eigentlich den Hosenboden versohlen sollte.

Gruß
paranoia

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Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Hallo Paranoia (mT)

DT @, Sonntag, 18.07.2021, 23:46 vor 17 Tagen @ paranoia 1706 Views

bearbeitet von DT, Sonntag, 18.07.2021, 23:52

Den Begriff des Inselbetriebs und einen solchen nach einem Blackout erläuterte mir der Chef zweier Kraftwerke, eines davon schwarzstartfähig und das andere nicht.

Daß dies keine Illusion ist, zeigen diese Berichte hier:
https://www.focus.de/finanzen/energieversorgung-europa-schrammte-am-freitag-knapp-am-bl...
"63 min Inselbetrieb"

https://www.diepresse.com/5094384/tirol-bei-blackout-in-europa-binnen-funf-stunden-im-i...
Tirol bei Blackout in Europa binnen fünf Stunden im "Inselbetrieb"

"Falls es in Europa zu einem Blackout, also einem großflächigen Strom- und Infrastrukturausfall kommt, kann in Tirol binnen fünf Stunden ein sogenannter "Inselbetrieb" hochgefahren werden. Dies erklärten Experten des Netzbetreibers Tinetz bei einem Hintergrundgespräch. Die Wiederversorgung des Bundeslandes könne dank der Kraftwerke hierzulande autonom vom europäischen Netz durchgeführt werden."

https://www.dnv.de/services/autarke-versorgung-inselnetzbetrieb-schwarzstart-59327

"Unzureichender Netzausbau, temporäre Überkapazitäten oder Engpässe sowie für die neuen Rahmenbedingungen unzureichend vorbereitete Bestandsanlagen erhöhen die Gefahr für unsichere Netzzustände wie Brown-outs und Black-outs. Eine autarke Versorgung, die Möglichkeit für einen Inselnetzbetrieb oder den Schwarzstart stellen wirksame Maßnahmen dar, den Risiken zu begegnen."

Interessant, daß Du mir körperliche Gewalt antun möchtest für eine freie Meinungsäußerung, die sich auf Dinge bezieht, die bereits im Diercke Schulatlas drin sind. In meiner Ausgabe findet sich da eine Karte mit dem Europäischen Verbundnetz mit allen Netzknoten. Jedem deutschen Schüler, der einmal einen Diercke benutzt hat, sollte dieses Wissen also sowieso geläufig sein.

Und in der Tat übernehmen mehr und mehr die Biogasanlagen die Grundlastversorgung in Deutschland:

[image]

[image]

Wie man sieht, haben Biogasanlagen einen schon gleich großen Anteil wie die Kernkraft erreicht und wirken durch ihre Grundlastfähigkeit netzstabilisierend.

Schlappe und statistisch unsaubere Argumentation bzgl der "Grundlastsicherung" durch Biogasanlagen mT

day-trader @, Montag, 19.07.2021, 09:54 vor 17 Tagen @ DT 832 Views

"Was nützt der schönste Diercke, wenn ich die Zahlen türke?!"
(passt zwar nicht so ganz von der eigentlichen Bedeutung, reimt sich aber so schön...)

Schöne Grafik, in der die Leistung der Biomasse einen satten grünen Boden bildet, zwar nicht einmal 10%,aber schön satt und grün!

Du schreibst hierzu:

Wie man sieht, haben Biogasanlagen einen schon gleich großen Anteil wie die Kernkraft erreicht und wirken durch ihre Grundlastfähigkeit netzstabilisierend.

Gleich größer Anteil?

Deiner Grafik von Check24 kann man entnehmen:
Biomasse 8,7%
Kernkraft 12,5%

Das bedeutet, Biomasse muss um 42,5% zulegen, um gleichauf mit Kernkraft zu liegen. Einen wie von Dir beschriebenen "gleich großen Anteil" kann ich hier also bei Weitem nicht erkennen!

Wir schauen mal weiter:

Im Jahr 2019 wurden in Deutschland rund 9.500 Biogasanlagen gezählt. Bis Ende des Jahres 2020 sollen es laut Prognose knapp 9.400 sein. Seit dem Jahr 1992 nimmt die Anzahl der Biogasanlagen hierzulande jährlich zu. Der Zubau der genannten Anlagen nahm in den vergangenen Jahren bereits erheblich ab.

https://de.statista.com/statistik/daten/studie/167671/umfrage/anzahl-der-biogasanlagen-...

Aktuell sind in Deutschland noch sechs AKW am Netz. Gemäß Atomgesetz werden die drei jüngsten Reaktoren spätestens im Jahr 2022 abgeschaltet, die anderen spätestens 2021.

https://www.bmu.de/themen/atomenergie-strahlenschutz/nukleare-sicherheit/aufsicht-ueber...

Ach Du Kacke, 6 AKWs (noch), die über 40% mehr Leistung erzeugen als über 9000 Biogasanlagen, deren Zahl auch immer weiter abnimmt...
Beide zusammen also etwas mehr als 1/5 des Gesamtmixes, und beide werden weniger, ist das Deine Sichtweise einer "netzstabilisierenden Grundlastfähigkeit"?

Oh shit, muss, glaube ich, doch weg hier aus Detschland (kein Schreibfehler!)...

Nur wohin, nachdem der beste Finca-Entwickler weltweit nun auch noch schwerster Delikte beschuldigt wird???

Dir, lieber DT, zum Abschluss jedenfalls noch eine Buchempfehlung:

Kurzbeschreibung
»Traue nur der Statistik, die du selbst gefälscht hast!« Dieser Satz ist in unserer Informationsgesellschaft so wichtig wie nie zuvor. Statistikprofessor Walter Krämer präsentiert die kreativen Praktiken bei der Aufbereitung von Daten. Er entlarvt die Illusion der Präzision, zeigt, wie Piktogramme frisiert, Kurven geschönt, Stichproben vorsortiert, Tests gefälscht, Superlative gebildet und Mittelwerte manipuliert werden. Der verständliche, witzige und scharfsinnige, für Laien und Fachleute gleichermaßen nützliche Klassiker – jetzt in neu gestalteter und aktualisierter Neuausgabe!

So lügt man mit Statistik https://g.co/kgs/8tvQvv

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Best Trade!!!

Ein bißchen Relativierung, aber wirklich nur ein klein wenig.

Linder, Montag, 19.07.2021, 10:25 vor 17 Tagen @ day-trader 696 Views

Deutschland produziert nicht nur Strom, sondern importiert und exportiert ihn auch.
Schalten wir nun unsere AKWs alle ab, exportieren wir einfach ein Stück weit weniger, was die Sache mit der Grundlast etwas relativiert.
In Zeiten von Dunkelflaute importieren wir dann mehr, was technisch gesehen kein Problem ist, denn unsere Nachbarn bauen neue Kraftwerke. AKWs natürlich möglichst nahe der Grenze - auch klar - aber das sei mal dahingestellt. Deswegen gehen aber bei uns noch lange nicht die Lichter aus, sondern Strom wird "lediglich" teurer.

Und seien wir uns doch auch mal ganz ehrlich: Interessiert uns das?
Ob die kWh Brutto 20, 30 oder 40 Cent kostet, macht im Grunde den Kohl doch gar nicht fett, wir können ihn uns dennoch leisten. Den Hauptanteil machen ohnehin Steuern und Abgaben aus, nicht die Erzeugerpreise.
Wer grün wählt, wählt das Elend. Da liegt der Hase im Pfeffer, nicht in der Abschaltung von AKWs.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Prima! Unsere Experten werden das Strom-Import-Export-Verhältnis sicher ähnlich gut durchgerechnet haben wie die Überlaufspeicher in der Eifel! mT

day-trader @, Montag, 19.07.2021, 10:53 vor 17 Tagen @ Linder 679 Views

Verehrter Linder,

kannst Du bitte konkrete Zahlen zur Strom-Import-Export-Situation nennen?!

Be(un)ruhigend, alle bauen Kraftwerke, nur wir nicht.

Strom wird "lediglich" teurer, Dein Ernst???

Der durchschnittliche Jahresverbrauch von einem deutschen 3-Personen-Haushalt im Ein- oder Zweifamilienhaus liegt laut Stromspiegel-Statistik bei 3.500 Kilowattstunden (kWh) – wenn das Wasser nicht über Strom erwärmt wird. Mit dem mittleren Strompreis aus 2020 gerechnet ergibt das Stromkosten in Höhe von 1.115 Euro.

https://www.co2online.de/energie-sparen/strom-sparen/strom-sparen-stromspartipps/stromv...

Was soll's also, nur ein weiterer Taui mehr im Jahr im Zweifelsfall, wir haben's ja, Urlaub ist ja auch nicht mehr, können wir ja teureren Strom bezahlen!

Ziemlicher Knaller von Dir zum Schluss Deines Postings:

Den Hauptanteil machen ohnehin Steuern und Abgaben aus, nicht die Erzeugerpreise.
Wer grün wählt, wählt das Elend. Da liegt der Hase im Pfeffer, nicht in der Abschaltung von AKWs.

Hierzu empfehle ich, die politische Geschichte Deutschlands der letzten 16 Jahre unter der Herausarbeitung der Regierungsarbeit der Grünen zu studieren!

[image]

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Best Trade!!!

Ich habe sie nicht mehr im Kopf, aber ich suche Dir die Zahlen gerne raus. [Edit: m.L.]

Linder, Montag, 19.07.2021, 11:24 vor 17 Tagen @ day-trader 572 Views

bearbeitet von Linder, Montag, 19.07.2021, 11:31

Du kannst auch gerne selbst danach googlen, es ist die selbe Arbeit für Dich wie für mich.
Wenn ich mich recht entsinne importieren sowie exportieren wir ungefähr die gleichgleiche Menge, mit leichtem Überhang zum Export.
Was sich mit der Abschaltung der verbliebenen Anzahl AKWs sowohl ändern kann, als auch von Haus aus problematisch ist, weil wir für importierten Strom deutlich mehr bezahlen als für exportierten Strom bekommen. Zeitweise mussten wir für den Export sogar bezahlen, was die ganze Sache der Regenerativen zu deren Stoßzeiten umso prekärer macht, denn sie ist demnach temporär defizitär.

Ich bin kein erklärter Freund der Grünen, auch kein Ökofaschist, aber durchaus Freund der Regenerativen wenn es sich infrastrukurell anbietet. Sprich ich bin pro PV bei Privaten, wenn es sich baulich einrichten lässt. Allerdings nicht der Subvention dessen, wie es jahrelang und noch immer betrieben wird, auch das muss klar sein.
Selbst habe ich dieses Jahr damit begonnen eine Anlage zu installieren, sie ist nur noch nicht fertig gestellt, zudem steht bereits jetzt der Gedanke im Raum sie die kommenden Jahre bei Bedarf zu erweitern.
Wer sich über zu hohe Stromkosten aufregt, selbst aber nicht gewillt ist etwas für den Eigenbedarf zu produzieren, bei dem frage ich mich doch was da wohl schief gelaufen sein könnte. Denn immerhin kann mit halbwegs vernünftiger Planung (auch ohne defizitären Speicher, sprich Akku!) ein gewisser Teil des Eigenstrombedarfs durch PV gedeckt werden, und damit die Stromrechnung gesenkt.

Selbstverständlich ist das keine Generallösung für das Stromversorgungsproblem allezeit (insbesondere Nachts und im Winter), aber zumindest doch ein ausbaufähiges Vehikel der Grundversorgung zu Hochzeiten des Stromverbrauchs, ergo untertags.
Meine kWh aus PV wird mich unter 10 Cent kosten, ist das nichts?

Edit: Hier ein Link vom Handelsblatt. Er bestätigt meine Aussage; wir exportieren.

https://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/energie-deutscher-strom-exportuebersch...

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Du hast recht - wir exportieren, wenn wir können, und wir importieren, wenn die anderen exportieren können

Ankawor @, Montag, 19.07.2021, 13:32 vor 17 Tagen @ Linder 493 Views

Beim Strom zählt nur der Moment. Es muss stets so viel erzeugt wie verbraucht werden, und es muss stets so viel verbraucht wie erzeugt werden.

Es ist nicht relevant, ob eine Jahressumme von zig Terawattstunden von Deutschland exportiert wird.

Das einzige, was relevant ist, von wo was IMportiert werden kann, wenn wir mehr brauchen als wir erzeugen.

Das geht super, wenn die Franzosen Atomstrom und die Polen Kohlestrom übrig haben. Bei einer europaweiten Dunkelflaute mit Kälte kann der Import nicht garantiert werden. Besonders die Franzosen brauchen ihren Atomstrom dann selbst, weil die meisten dort elektrisch heizen.

Als neulich das größte Kohlekraftwerk Polens ausfiel, gab es von dort auch nichts mehr zu importieren.

Das Zusammentreffen mehrerer Ereignisse (im Beispiel kalte Dunkelflaute und gleichzeitiger Ausfall eines polnischen Kohlekraftwerks) wird von der Bundesregierung als nicht berücksichtigenswert betrachtet.

"Das wird schon nicht passieren", höre ich immer öfters.

Mit Verlaub, ich ergoogele doch nicht Deine Behauptungen/Meinungen! mT

day-trader @, Montag, 19.07.2021, 13:43 vor 17 Tagen @ Linder 479 Views

Außerdem ein schönes Paradebeispiel für die Zerfaserung/Zerredung eines Threads:

DT versucht, einen Sachverhalt anders darzulegen (Leistung durch Biomasse gleich Leistung aus Kernkraft, Leistung aus Biomasse grubdlastfähig)

day-trader hakt kritisch nach, liefert konkrete Zahlen

DT antwortet (vorerst) nicht (wird dem auch schlecht was entgegenhalten können), dafür fängt Linder an über Import/Export von Leistung und verschmerzbaren Teuerungen zu schreiben, die Grünen dafür zu bezichtigen, obwohl 16 Jahre Black(out) in D, nicht nur in der Politik!

day-trader hakt wieder nach und bittet um Konkretes

Linder sagt, day-trader möge selber googeln!

https://youtu.be/YR-sArx2Cs0

P. S. Zweistein macht das Richtige!

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Best Trade!!!

Ich habe schneller nachgeliefert als Du posten konntest.

Linder, Montag, 19.07.2021, 16:25 vor 17 Tagen @ day-trader 440 Views

Siehe Edit.
Die Frage ist also wer hier faselt, denn der Kittel war längst geflickt.

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◇◇◇ GENESEN - GELACHT - GELOCHT ◇◇◇

Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, habe Nix von "faseln" geschrieben! Außerdem wollte ich ne Antwort von DT, warum Du mir was Anderes aufdrücken willst, ist völlig Deine Sache! oT

day-trader @, Dienstag, 20.07.2021, 01:44 vor 16 Tagen @ Linder 273 Views

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Best Trade!!!

Der Begriff "brownout" entstand vor 2000 in den USA...

Knappe @, Sonntag, 18.07.2021, 22:13 vor 17 Tagen @ paranoia 1482 Views

bearbeitet von Knappe, Sonntag, 18.07.2021, 22:19

weis ich genau, weil ich damals als Turbinenverkäufer mit den Amis gegen den Brownout kämpfen wollte.
Mein damaliger Bauchladen heißt jetzt Siemens-Energy im DAX.[[top]]
Aber außer Spesen und rund 200.000 LH-Miles für mich ist nix passiert:-)
Knappe

Frage: wann wurde das Stromnetz von 220V auf 240V hochgefahren ..? o.T

Mirko @, Česko, Sonntag, 18.07.2021, 22:33 vor 17 Tagen @ Knappe 1134 Views

Die Netzspannung wurde auf 230V, nicht auf 240V erhöht

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 18.07.2021, 22:44 vor 17 Tagen @ Mirko 1587 Views

Hallo Mirko,

auswendig weiß ich das nicht, aber hier

https://de.wikipedia.org/wiki/Netzspannung

ist von 1987 die Rede.

Heimliche Nutznießer müssen meiner Meinung auch die Glühlampenhersteller gewesen sein, weil durch die Spannungserhöhung die Lebensdauer fällt.
Meines Wissens verändert sich die Lebensdauer um den Faktor Zwei, wenn die Spannung um 10% sinkt.

Beachte aber, dass 10% weniger Spannung aber auch 19% weniger Leistung bedeutet...

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Die maximale Spannung ist viel höher.

aprilzi @, tiefster Balkan, Montag, 19.07.2021, 13:59 vor 17 Tagen @ Mirko 800 Views

Hi,

Umgekehrt ist bei Sinusform

u ^ = 2 U e f f {\displaystyle {\hat {u}}={\sqrt {2}}\ U_{\mathrm {eff} }} {\hat {u}}={\sqrt {2}}\ U_{\mathrm {eff} }

Bei Netzspannung mit dem Effektivwert 230 V ergibt sich die Amplitude zu 325 V.

Aus

https://de.wikipedia.org/wiki/Effektivwert

220 oder 230 Volt ist der Effektivwert.

Gruß

Ein Brownout macht in dem Zusammenhang auch Sinn

CalBaer @, Montag, 19.07.2021, 18:46 vor 16 Tagen @ paranoia 621 Views

Eine gesteuerte Spannungsreduzierung fuehrt zu geringer Leistungsaufnahme vor allem der groessten Verbraucher. Eine Herunterfahren der Netzspannung um 20% fuehrt zu einer Leistungsreduzierung um 44%. Das Elektroauto ist dann am Morgen nicht voll geladen, die Heizung wird nicht mehr richtig warm usw.usf. Sozusagen ein weicher Lastabwurf, es kann sich aber niemand ueber Stromausfaelle beklagen.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Spannungsreduzierung als Antwort auf einen Versorgungsengpass im Stromnetz ist zweifelhaft

paranoia @, Die durchschnittlichste Stadt im Norden, Sonntag, 25.07.2021, 13:58 vor 11 Tagen @ CalBaer 202 Views

Hallo CalBaer,

Spannungsversorgung auf Basis von Schaltreglertechnik ist auf dem Vormarsch.
In Europa finden sich immer mehr Netzteile mit Weitbereichseingängen (110V-230V).

Wahrscheinlich weißt Du besser als ich, dasss solche Technik auf Spannungsrückgänge einfach mit größerer Stromentnahme reagiert und so die gelieferte Leistung aufrecht erhält.

Für einen Ohm'schen Verbraucher wie eine Glühlampe gilt natürlich Deine Ansage der Leistungsreduzierung schon.

Die EU hat Trafonetzteile (in Teilbereichen?) gebannt, meine ich.

Eine Spannungsreduzierung im Winter könnte zum Netzzusammenbruch führen, weil der Strombedarf ansteigt.

Ich weiß aber leider nicht, wie hoch der Anteil der Ohm'schen Verbraucher noch ist.

Gruß
paranoia

--
Ich sage "Ja!" zu Alkohol und Hunden.

Dazu

aprilzi @, tiefster Balkan, Sonntag, 25.07.2021, 20:25 vor 10 Tagen @ paranoia 220 Views

bearbeitet von aprilzi, Sonntag, 25.07.2021, 20:30


Die EU hat Trafonetzteile (in Teilbereichen?) gebannt, meine ich.

Eine Spannungsreduzierung im Winter könnte zum Netzzusammenbruch führen, weil der Strombedarf ansteigt.

Ich weiß aber leider nicht, wie hoch der Anteil der Ohm'schen Verbraucher noch ist.

Gruß
paranoia

Hi,

Vom Kraftwerk bis zum Endverbraucher sind die Verluste etwa 6%. Stand 90er Jahre.

Also die Kraftwerke erzeugen Leistung, die zu 94% zum Verbraucher geht. Die Blindleistung ist in diesen 6% enthalten, dort sind auch die ohmischen Leitungsverluste inbegriffen.

Die EU hat mit den Trafos nichts zu tun.
Durch die Spannung am Kraftwerk kann man die Blindleistung regeln.

Gruß

Spannungseinsenkungen nicht hilfreich, schädlich sogar.

Hannes, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Dienstag, 03.08.2021, 15:05 vor 1 Tag, 14 Stunden, 25 Min. @ CalBaer 94 Views

bearbeitet von Hannes, Dienstag, 03.08.2021, 15:23

Hi CalBaer,
spontan dazu:

Eine gesteuerte Spannungsreduzierung fuehrt zu geringer Leistungsaufnahme vor allem der groessten Verbraucher.

Letztere sind immernoch die Motore, Asynchron meist in Varianten und heute immernoch ohne Wechselrichter etc.

Die Antriebe verhalten sich so: Wenn die Spannung sinkt, tut das auch die Spannung im Läufer (i. d. R. das, was sich beim Motor dreht), die induzierte Spannung. Der Dreh da drin eilt dem Drehfeld im Stator ja nach, bezüglich Drehzahl (==> "Schlupf", tut er bis Erreichen "Kippmoment", Drehzahl-Absturz und Stillstand).

Wenn Produkt aus Drehzahl und gefordertem Drehmoment an der Welle (Wellenleistung) also dann konstant bleibt bei sinkender Netzspannung, streigt der Strom an (Motor nimmt sich, was er braucht). Deshalb wird im Werk die Spannung überwacht. Und voila - Walzwerk oder so fliegt raus, wenn .... Sonst brennt das Walzwerk ab :-P

Eine Herunterfahren der Netzspannung um 20% fuehrt zu einer Leistungsreduzierung um 44%. Das Elektroauto ist dann am Morgen nicht voll geladen, die Heizung wird nicht mehr richtig warm usw.usf. Sozusagen ein weicher Lastabwurf, es kann sich aber niemand ueber Stromausfaelle beklagen.

Ja, aber nur beim doofen Ohmschen Widerstand. Da gilt: Leistung proportional zur Spannung im Quadrat. Der Strom I ändert sich linear proportional mit der Spannung U bei konstantem Widerstand R.

Wie sagt man bei Euch: "Meine 50 cent"?

LG

H.

--
Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

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