„Ihr wisst, wie wir in tief verruchten Stunden Vernichtung sannen menschlichem Geschlecht“

Falkenauge @, Mittwoch, 14.10.2020, 08:21 vor 17 Tagen 2662 Views

Mit diesen Worten lässt Goethe in seinem Faust-Drama den Mephisto das tiefste Ziel der Mächte des Bösen aussprechen. Gibt es diese absolut feindlichen Wesen, mächtiger als der Mensch und von unbändigem Willen erfüllt, die Menschheit zu vernichten? Von der Klärung dieser Frage hängt ungeheuer viel ab. Denn wenn das Böse nicht ein Produkt der Menschen selbst ist, das untereinander geklärt und im Zaum gehalten werden kann, (wo sollen sie es herhaben?), müssen sie ganz andere Anstrengungen unternehmen, sich zu schützen. Dazu gehört in erster Linie die Erkenntnis des Wesens dieser Mächte und der Wege ihrer Wirksamkeit.

Ein Versuch:

Wie wir Vernichtung sannen ...

Klar gibt es diese Wesen, eines davon schreibt ja hier im Forum.

Naclador @, Göttingen, Mittwoch, 14.10.2020, 10:32 vor 17 Tagen @ Falkenauge 1529 Views

Gell, Meph? [[zwinker]]

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Hanlon's Razor: "Never attribute to malice that which can be adequately explained by stupidity."
Naclador's Corrolary: "Recognize when stupidity is not an adequate explanation."

"Wie soll man einen Krieg führen gegen diese Horden, die keine Angst kennen und auf dem Schlachtfeld vom Geschrei ihrer Frauen angetrieben werden?"

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 14.10.2020, 10:52 vor 17 Tagen @ Naclador 1824 Views

So weit Tacitus über die Germanen und die Germanenfeldzüge der Römer.

So haben sich eben die Zeiten geändert.
Ein Schelm, wer in diesen Zeilen Zeichen des Lebenswillens entdeckt und in der heutigen Friedfertigkeit nur Dekadenz und Niedergang und ein Werk des Todestriebes.

Der Todestrieb richtet sich, im Gegensatz zum Aggressionstrieb, nämlich ausschließlich nach innen und ist gerichtet auf die Zerstörung des Eigenen.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Die Zeiten haben sich geändert, ja

D-Marker @, Mittwoch, 14.10.2020, 20:37 vor 17 Tagen @ Mephistopheles 449 Views

Aber Goethe hat sich mit dieser Problematik bis in's hohe Alter auseinander gesetzt.
Sicher gab es dafür Gründe.
Und als Freimaurer (?) hatte er bestimmt mehr Einblick.

https://www.grin.com/document/186509

LG
D-Marker

Sehr tiefgründig, so wie immer Deine Beiträge, - aber damit kannst Du mich nicht hinterm Ofen hervorholen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Mittwoch, 14.10.2020, 20:19 vor 17 Tagen @ Falkenauge 507 Views

Thematisch gesehen, alles richtig, gut analysiert und kommentiert, und auch die Sichtweise der Betrachtung stimmt. Aber ich frage mich: Was fiecht mich das an?

Ich habe ganz andere Sorgen, meine Gedanken bewegen sich nicht im philosphischen, sondern im realen Bereich. Und da steht einem das Hemd näher als der Hut. Auch der vorletzte Absatz hilft mir da nicht weiter, was die Erkenntnis betrifft:

Aber wie viele Menschen gibt es heute, insbesondere unter den Macht-Psychopaten dieser Welt, die temporär oder dauerhaft von vielleicht weniger mächtigen oder unauffälliger wirkenden Wesen besessen sind, so dass dies viel schwerer zu bemerken ist?

Wenn Du meinst, das auf die derzeitige Corona-Situation zurückführen zu können, dann liegst Du falsch.
Ich hab begriffen, dass Corona kommen musste, um das System wieder in den Griff zu bekommen. Es spielt keine Rolle, ob wir es bei den Politikern mit machtbesessenen Wesen zu tun haben oder mit Psychopaten, - dort, wo wir mit dem ganzen Investment-Kram hinein manövriert wurden, bis letztlich zum Begriff "Bad-Bank", da kommen wir nur mehr heraus, wenn wir alle diesem neuen System zustimmen, diesem neuen mondialen Finanzsystem.

Dass es gewissermaßen der Vorreiter der NWO ist, das sollte jedem denkenden Menschen klar sein. Aber eine Alternative sehe ich nicht. Alles, was man da in den Topf werfen kann, Aktien, Börsenwerte, Debitismus, volkswirtschaftliches Denken, etc. - wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass die weltweite Verschuldung untereinander keinen anderen Ausweg mehr zulässt.

Klar muss ich mir eingestehen, dass ich dafür nicht genügend gebildet bin, - Weltwirtschaft ist nicht meine Spielwiese. Aber ich weiß, dass diejenigen, die mit Milliarden spielen, keine Minute dafür verwenden, sich um diejenigen zu kümmern, deren Schäfchen im 6- oder 7-stelligen Bereich sind. Aber diejenigen, die hier am Drücker sind, haben ein sehr naheliegendes Interesse daran, dass sie nicht auf der Verliererseite stehen.

Also, in der Logik der Vernunft, - haben sie sich darum bemüht, einen Weg zu finden, um ihre Pfründe zu sichern. Und dieser Weg heißt "Corona".

Ich kanns nachvollziehen, was die Beweggründe dieser globalen Institutionen sind, - auch, wenn ich es nicht akzeptiere. Aber es wird uns letztlich nichts anderes übrig bleiben, als diese neuen Bedingungen anzunehmen. Vielleicht auch deshalb, weil ich weiß, dass dann der Corona-Irrsinn plötzlich aufhört.

Was ficht mich das an?

Falkenauge @, Mittwoch, 14.10.2020, 21:19 vor 17 Tagen @ helmut-1 457 Views

Hallo Helmut,
aus dem Artikel:
"Diese Wesen sind unter uns und regen entsprechende Gefühle und Willensimpulse in uns an, bzw. inspirieren uns mit ihren Gedanken. Ob und in welchem Maße wir ihnen folgen, hängt davon ab, wie sehr wir von diesen Wesen wissen oder nicht und welche Wachheit und Aufmerksamkeit wir auf das haben, was sich in unserer Seele alles abspielt, wozu eine distanzierte abendliche Rückschau auf unsere Erlebnisse ein gutes Mittel sein kann. Je unbemerkter sie bleiben, desto stärker können sie sich entfalten. Und ein durch Schläfrigkeit, Vorurteile und suggestive Medieneinflüsse herabgedämpftes Bewusstsein, erleichtert ihnen ungeheuer ihre Arbeit."

Das ist nicht philosophisch, sondern real und betrifft jeden von uns, ständig sind wir diesen Einfüssen unbewusst ausgesetzt. Wenn man einen anderen Menschen mutwillig verletzt, betrügt oder tot schlägt, sind das ja nur Extremfälle der Wirksamkeit böser Wesen, denen man da erliegt. Zwischen gut und Böse gibt es eine ganze Skala von Abstufungen, die im Leben ständig vorkommen.

Zu Corona: Wenn "Wissenschaftler", Politiker und Journalisten permanent Lügen und Täuschungen produzieren, auf denen dann staatliche Eingriffe und Maßnahmen beruhen, die ungeheure gesundheitliche, wirtschaftliche, kulturelle etc. Folgeschäden zeitigen, hat das sehr wohl und sehr viel mit diesen Wesen zu tun, die leichten Zugang in die korrupten Seelen dieser Menschen haben.

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