Wie siehts mit den einzelnen Volkswirtschaften - weltweit - aus, nach Corona

helmut-1 @, Siebenbürgen, Freitag, 11.09.2020, 21:10 vor 7 Tagen 2370 Views

bearbeitet von helmut-1, Freitag, 11.09.2020, 21:18

Denke mir, dass man das in einem Wirtschaftsforum schon fragen kann, wie es so auf der Welt zugeht, in den verschiedenen Ländern. Dass diese ganze Corona-Idee einen Niedergang der Volkswirtschaften zur Folge hat, dürfte klar sein. Ich denke mir aber, dass es von der jeweils spezifischen Situation eines Landes abhängt, wie der in dem entsprechenden Land Lebende diesen Niedergang verspürt.

Deshalb meine Frage gerade an diejenigen, die im Ausland leben, - wie siehts nun tatsächlich aus? Was hat sich im Lebensrhythmus zu vorher geändert, wie spürt man den derzeitigen status quo? Meine Bitte an die verschiedenen Kommentatoren, CalBaer, etc. um kurze Übersicht, damit man sich ein Bild machen kann.

Was in den Zeitungen steht, ist eines, wie es in Wirklichkeit aussieht, kann durchaus auch was anderes sein.

Über Rumänien habe ich aus meiner Sicht schon ein Bild gezeichnet.

https://dasgelbeforum.net/index.php?mode=entry&id=534573

Nun habe ich einen Bericht aus Thailand bekommen, der äußerst aufschlussreich ist:

Die Lage hier:

Es kommen hier jetzt kritische Stimmen auf nach dem Motto: Für 58 tote Bürger die das Virus in sich trugen, und die vom Alter und vom Zustand her ohnehin bald gestorben wären, hat man einen schweren volkswirtschaftlichen Schaden angerichtet. Milliardenverluste finanziell und Millionen von Arbeitslosen produziert. Untermauert wurde dies durch die Tatsache, dass von den knapp 3.500 infizierten Bürgern alle wieder genesen sind. Auf Grund von 2 Einzelfällen (die Einzigen in 100 Tagen) von zu späte erkannten Infizierten wurden über 3.000 Bürger die eventuell Kontakt zu diesen beiden Personen hatten getestet, alle ohne Erlebnis. Ich persönlich rechne damit, dass sich hier im Land noch eine große Anzahl infizierte Bürger befindet, welche aber keinerlei Anzeichen aufweisen. Sie haben nicht einmal Fieber, anderenfalls würden sie sich präventiv untersuchen / testen lassen. In den Filialen der Discounter Kette 7Eleven bei uns verzichtet man auf das Fiebermessen, da ergebnislos.

Die Tourismusbranche brachte pro Jahr bis zu 20% des BIP, dazu die Einnahmen aus dem Rotlichtmilieu, eine nicht unerhebliche Summe, welche sofort wieder in die Wirtschaft zurückfließt und Mehrwertsteuer generiert.

Das angedachte Modell die Ferieninsel Phuket zu retten, da die Kurve fast ausschließlich vom Tourismus lebt, wurde verschoben und wird wohl in die Tonne gekloppt. Man gedachte unter bestimmten Bedingungen ein kleines Kontingent von Langzeittouristen aus bestimmten Ländern zuzulassen z.B. aus Australien und Neuseeland. Hat sich erledigt, denn die lassen z.Zt. keine Urlauber nach Thailand ausreisen. Es besteht aber weltweit unter Touristen der Urlaubswunsch nach Thailand zu kommen. Das derzeitig angesagte Urlaubsland, eben weil keine Coronafälle mehr vorliegen, denn eventuell Infizierte werden ja bei der Einreise oder danach enttarnt.

Jedoch die derzeitigen Bestimmungen sind krass. Außer dem Papierkrieg vorab und dem Flugticket zu Freudenhauspreisen wird es nach Ankunft so richtig teuer, und das gilt für alle, also auch für Thai Bürger die von außerhalb wieder einreisen. Werden diese Bestimmungen nicht gänzlich aufgehoben, wird es auch im nächsten Jahr kaum Touristik hier geben, und es werde nie wieder die Zahlen der Vorjahre erreicht werden. Jedoch nach aktuellen Aussagen denkt man gar nicht daran diese scharfen Bestimmungen zu lockern, ganz im Gegenteil, es kam gerade eine weitere kostspielige Vorschrift dazu. Und Aussagen sinngemäß wie diese: Wenn unter 5 Millionen Touristen 5 infizierte Personen sind, so müssen wir weiterhin alles tun, damit sich diese gefährliche Seuche nicht wieder ausbreitet.

Daher der Disput zwischen den entsprechenden Ministerien, zumal laut Umfragen ein %tual größerer Teil der Bevölkerung für die Beibehaltung dieser Bestimmungen ist. Panik für nix! Der Gesundheitsminister und führende Virologen sind der gleichen Ansicht. Ein neuer Finanzminister wurde vor 3 Wochen ernannt, der ist nach 7 Tagen zurückgetreten, man sucht krampfhaft einen Neuen.

Stelle mir gerade vor, welch einen Aufschrei es bei den Gutmenschen in D geben würde, sofern ein Politiker die gleichen Einreisebestimmungen wie hier fordern würde, die übrigens nicht nur in Thailand eingeführt wurden, was den Erfolg brachte. Mongolei: Seit Januar strengste Kontrolle bei Einreise, sofern überhaupt jemand einreisen durfte. Ergebnis: 300 infizierte Personen gefunden, keine Todesfälle.

Für uns hier lebende Ausländer hat Covid nur Vorteile. Das wird ein schöner verkehrsarmer und ruhiger Winter bei uns an den Strandabschnitten. Dumpingpreise überall, teils bis zu 80% Rabatt. Die ohnehin überbewerte Landeswährung wird schwächer, das ergibt gutes Geld durch den besseren Wechselkurs.

Noch eine Bemerkung zum letzten Absatz:

Das wird ein schöner verkehrsarmer und ruhiger Winter bei uns an den Strandabschnitten. Dumpingpreise überall, teils bis zu 80% Rabatt.

Das ist in Rumänien umgekehrt. Da sich die meisten Rumänen nicht mehr aus dem Land trauen, bleiben die meisten hier und verbringen ihren Urlaub im Land. Der Effekt: Die kleineren Pensionen mit beschränkter Personenzahl sind hoffnungslos ausgebucht und haben ihre Preise bis teilweise um 100% erhöht. Die großen Hotels aber haben Probleme mit der Auslastung. Da ist eine geringe Nachfrage.

Ich habe schon vor einem halben Jahr geschrieben: "Die Schweiz übersteht auch diese Krise - wie immer - am Besten."

Zürichsee @, Samstag, 12.09.2020, 00:52 vor 7 Tagen @ helmut-1 1521 Views

Und an dieser Aussage hat sich überhaupt nichts geändert.

LG Zürichsee

Schon im Juni stand die Schweiz bei der Corona-Bewältigung weltweit an erster Stelle. Auch Deutschland war damals schon auf dem zweiten Platz.

Zürichsee @, Samstag, 12.09.2020, 01:00 vor 7 Tagen @ Zürichsee 1428 Views

Wer solchen Rankings glaubt ....

NST ⌂ @, Südthailand, Samstag, 12.09.2020, 06:23 vor 6 Tagen @ Zürichsee 1511 Views

bearbeitet von NST, Samstag, 12.09.2020, 06:35

Link: Sweiz auf dem ersten Platz

..... wird auch selig und kommt in den Himmel. Damit ist der Zweck erfüllt und auch die Schweizer haben ihren Status verteidigt. Ich hoffe mal, das klappt auch bei den Rentenversprechen .... in der näheren Zukunft. [[top]] Ich zähl auf euch :-P ...

...habe mir trotzdem mal eine eigene Rente organisiert - könnte mich auch irren, darauf verlasse ich mich in diesem Falle nicht.

Selig sind, die da geistlich arm sind, darauf verzichte ich freiwillig und lass mal den anderen den Vortritt, denn ein Platz im Himmelreich strebe ich nicht an.
Gruss

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Schweiz und Schweiz ist nicht dasselbe

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 12.09.2020, 13:29 vor 6 Tagen @ NST 801 Views

Ich kenne die Schweiz als wunderbares Land, geographisch gesehen, auch die Leute finde ich nett. Was das Geldthema betrifft, da habe ich mit der Schweiz abgeschlossen. Hatte mal einen Kredit, der über SFr lief, weil man das so vielversprechend als preisgünstige Variante angeboten hat. Das war vor mehr als 10 Jahren. Dann ging irgendwas bei denen in die Hose, ich weiß gar nicht mehr was, und der einstmals so günstige Kredit entpuppte sich zu einem der teuersten.

Also, der SFr kommt für mich nur mehr in Frage, wenn ich was wechsle, weil ich in die Schweiz fahre. Alles andere ist für mich gestorben.

Einen Kredit in Schweizer Franken musst du auch in Schweizer Franken zurückzahlen.

Zürichsee @, Samstag, 12.09.2020, 13:40 vor 6 Tagen @ helmut-1 725 Views

bearbeitet von Zürichsee, Samstag, 12.09.2020, 14:00

Das war einzig und alleine dein Fehler. Der Kredit in Schweizer Franken war
für die östlichen Länder sehr günstig. Aber das Ganze funktionierte nur so
lange, bis der Schweizer Franken immer stärker wurde.

Der Entscheid der Nationalbank, den Euro-Mindestkurs aufzugeben, war dann
für diese Kreditnehmer der Supergau. In diesen Oststaaten wurde dann die
Rückzahlung in Schweizer Franken ziemlich teuer.

LG Zürichsee

Klar war das mein Fehler

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 12.09.2020, 14:57 vor 6 Tagen @ Zürichsee 607 Views

Ich habe eben nicht damit gerechnet, dass der SFr so explodiert. Aber wer hat denn sowas vorausgesehen...

Davor hat WKE schon 2005 gewarnt.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 13.09.2020, 10:42 vor 5 Tagen @ helmut-1 362 Views

Er bezeichnete Ösihäuslebauer auf diesem Trip als zweibeinige Hedge Fonds ... Währungsrisiko, Jobrisiko, Immopreisrisiko, und zur Krönung besichert mit endfälliger Lebensversicherung. [[freude]]

Grüße

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Wenn Du mir noch eine Passage aus dem link erklären könntest

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 12.09.2020, 13:23 vor 6 Tagen @ Zürichsee 595 Views

Das würde mir helfen.

Als Hauptschwäche nennen sie die Entschlossenheit, nur Bürger und Bürgerinnen mit leichten Symptomen zu testen, obwohl die gefährlichsten Vektoren diejenigen seien, die asymptomatisch sind, heisst es im Bericht.

Das heißt für mich im Klartext, - so wie ich das verstehe:

Früher bei der Influenza, da sagte man, dass diese Krankheit in der Anfangs- und Endphase am ansteckendsten ist. Nun gehts hier um Vektoren, die ich aus der analytischen Geometrie im Koordinatensystem in Erinnerung habe. Dazugemischt den Begriff "asymptomisch", den ich bis heute nicht einschätzen kann, und da bringt mich das Ganze ins Schleudern.

Aso, um beim Begriff Vektor zu bleiben: Was wollen die damit ausdrücken, was sollte der vertikale und was der horizontale Pfeil bedeuten?

Was ist nun genau asymptomisch? Wenn man keine Corona bekommt, weil man nicht infiziert wird? Oder wenn man über äußerst dubiose Prüfmethoden als Positiv deklariert wird, und trotzdem nicht erkrankt? Das hieße dann, ich kann mirs aussuchen. Ich hab mich mit Corona gar nicht angesteckt, und bin deshalb nicht krank, obwohl man mir "positiv" bescheinigt, weil mit die Fehlerquote dieser Tests bekannt ist.

Oder ich trag das Virus mit mir herum, so wie auch bei Influenza, und es kann mir nichts anhaben, weil ich genügend Immunkraft habe, oder auch andere Abwehrmechanismen, die unsere göttliche Wissenschaft noch gar nicht herausgefunden hat. Dann stellt sich die Frage, ob ich als "Immuner" überhaupt in der Lage bin, trotzdem andere anzustecken, wenn das bei mir gar nicht ausbricht.Stellt sich die Frage, wie man das überprüfen oder messen resp. verlässlich feststellen kann, das mit dem weiteren Anstecken.

Fazit: Der Satz in dem link ist für mich einfach nicht nachvollziehbar.

Die schreiben von asymptomatisch, nicht von "asymptomisch"

Zürichsee @, Samstag, 12.09.2020, 13:31 vor 6 Tagen @ helmut-1 565 Views

Das würde mir helfen.

Als Hauptschwäche nennen sie die Entschlossenheit, nur Bürger und Bürgerinnen mit leichten Symptomen zu testen, obwohl die gefährlichsten Vektoren diejenigen seien, die asymptomatisch sind, heisst es im Bericht.

Das heißt für mich im Klartext, - so wie ich das verstehe:

Früher bei der Influenza, da sagte man, dass diese Krankheit in der Anfangs- und Endphase am ansteckendsten ist. Nun gehts hier um Vektoren, die ich aus der analytischen Geometrie im Koordinatensystem in Erinnerung habe. Dazugemischt den Begriff "asymptomisch", den ich bis heute nicht einschätzen kann, und da bringt mich das Ganze ins Schleudern.

Aso, um beim Begriff Vektor zu bleiben: Was wollen die damit ausdrücken, was sollte der vertikale und was der horizontale Pfeil bedeuten?

Was ist nun genau asymptomisch? Wenn man keine Corona bekommt, weil man nicht infiziert wird? Oder wenn man über äußerst dubiose Prüfmethoden als Positiv deklariert wird, und trotzdem nicht erkrankt? Das hieße dann, ich kann mirs aussuchen. Ich hab mich mit Corona gar nicht angesteckt, und bin deshalb nicht krank, obwohl man mir "positiv" bescheinigt, weil mit die Fehlerquote dieser Tests bekannt ist.

Oder ich trag das Virus mit mir herum, so wie auch bei Influenza, und es kann mir nichts anhaben, weil ich genügend Immunkraft habe, oder auch andere Abwehrmechanismen, die unsere göttliche Wissenschaft noch gar nicht herausgefunden hat. Dann stellt sich die Frage, ob ich als "Immuner" überhaupt in der Lage bin, trotzdem andere anzustecken, wenn das bei mir gar nicht ausbricht.Stellt sich die Frage, wie man das überprüfen oder messen resp. verlässlich feststellen kann, das mit dem weiteren Anstecken.

Fazit: Der Satz in dem link ist für mich einfach nicht nachvollziehbar.

Da hast Du absolut recht

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 12.09.2020, 14:12 vor 6 Tagen @ Zürichsee 500 Views

Da ist mir bei der Bezeichnung ein Fehler unterlaufen. Wenn Du aber mit Rechtschreibkorrekturen bei dem von mir aufgezeigten Problem kommst, dann heißt das für mich im Klartext, dass Du darauf auch keine Antwort weißt.

Ist ja auch keine Schande, - auch die lieben Wissenschaftler geben das zu, dass sie nichts wissen.

https://www.acpjournals.org/doi/10.7326/M20-3012

Since February 2020 (2, 3), there have been reports of persons who were infected with SARS-CoV-2 but did not develop symptoms of COVID-19. In some cases (4, 5), the viral load of such asymptomatic persons has been equal to that of symptomatic persons, suggesting similar potential for viral transmission. The prevalence of asymptomatic SARS-CoV-2 infection, however, has remained uncertain. We sought to review and synthesize the available evidence on testing for SARS-CoV-2 infection, carried out by real-time reverse transcriptase polymerase chain reaction using nasopharyngeal swabs in all studies that specified the method of testing.

Deshalb frage ich mich, auf welchen "Bericht" sich dies Meldung von swiss-info bezieht, zumal man da auch von Autoren spricht. Ist es diese Deep Knowledge-Group, von der zu Beginn die Rede ist? Da liegt die Schweiz nicht so vorne, wie Du schreibst:

https://www.dkv.global/safety-ranking

Da liegt die Schweiz auf Platz 11, - aber es ist kein Datum ersichtlich.

Dann aber, in der ausführlichen Beschreibung, kommt die Schweiz wieder auf Platz 1, mit Datum vom 3.6.2020. Was das heißt, weiß ich nicht, denn wir haben heute den 12. September, das ist ein Vierteljahr später.

http://analytics.dkv.global/covid-regional-assessment-200-regions/switzerland-special-c...

Die von mir im Vorkommentar angesprochene Passage von swiss-info bezieht sich auf den Report dieser DKV, ist aber schlecht übersetzt und auch im Report der DKV nicht klar umrissen:

The region should continue to dedicate significant efforts to early detection and eradication of COVID-19 outbreaks, mainly during the current periods of quarantine-related restrictions easing, as well as to neutralize contagion and leakage channels linked to asymptomatic individuals.

Das steht doch im Artikel: Im April noch auf Rang 11 und dann Anfang Juni auf Rang 1

Zürichsee @, Samstag, 12.09.2020, 15:27 vor 6 Tagen @ helmut-1 458 Views

Deshalb frage ich mich, auf welchen "Bericht" sich dies Meldung von swiss-info bezieht, zumal man da auch von Autoren spricht. Ist es diese Deep Knowledge-Group, von der zu Beginn die Rede ist? Da liegt die Schweiz nicht so vorne, wie Du schreibst:

https://www.dkv.global/safety-ranking

Da liegt die Schweiz auf Platz 11, - aber es ist kein Datum ersichtlich.

Dann aber, in der ausführlichen Beschreibung, kommt die Schweiz wieder auf Platz 1, mit Datum vom 3.6.2020. Was das heißt, weiß ich nicht, denn wir haben heute den 12. September, das ist ein Vierteljahr später.

Zitat:

Im April noch auf Rang elf

In der letzten, Mitte April veröffentlichten Rangliste belegten Israel und Deutschland die ersten beiden Plätze, während die Schweiz auf Platz 11 lag. "In unserer früheren Sicherheits- und Risikobewertung haben Regionen, die über einen sehr hohen Grad an Notfallvorsorge und die Fähigkeit zu effektivem Krisenmanagement verfügten, am besten abgeschnitten, weil sie die grösste Wahrscheinlichkeit hatten, die frühen Phasen der Pandemie besser zu bewältigen", erklären die Autoren.

LG Zürichsee

Vielleicht bin ich da zu genau, aber ich kann das nicht erkennen

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 12.09.2020, 15:40 vor 6 Tagen @ Zürichsee 421 Views

Nur Swiss-Info schreibt, dass die Schweiz im April noch auf Rang 11 war. Aus der Ranking-Liste der Deep Knowledge Group geht das nicht hervor, - da kann ich kein Datum erkennen.

https://www.dkv.global/overview

Siehst Du da ein Datum? Die kann genauso von Ende August sein, diese Liste.

Woraus schließt Du, dass die Schweiz nicht Anfang Juni auf Platz 1 war und nun aktuell auf Platz 11 zurückgefallen ist? Nur aus dem Artikel von swiss-info?

Wenn man den link mit der Reihenfolge anklickt, und es erscheint kein Datum, dann ist es für mich eher logisch, dass man hier die letzten Erkenntnisse dargestellt hat, und nicht die vom Monat April.

Hier die Ranglisten noch vom 18. Mai 2020 und 30. Juli 2020

Zürichsee @, Samstag, 12.09.2020, 16:05 vor 6 Tagen @ helmut-1 451 Views

Nur Swiss-Info schreibt, dass die Schweiz im April noch auf Rang 11 war. Aus der Ranking-Liste der Deep Knowledge Group geht das nicht hervor, - da kann ich kein Datum erkennen.

https://www.dkv.global/overview

Siehst Du da ein Datum? Die kann genauso von Ende August sein, diese Liste.

Woraus schließt Du, dass die Schweiz nicht Anfang Juni auf Platz 1 war und nun aktuell auf Platz 11 zurückgefallen ist? Nur aus dem Artikel von swiss-info?

Wenn man den link mit der Reihenfolge anklickt, und es erscheint kein Datum, dann ist es für mich eher logisch, dass man hier die letzten Erkenntnisse dargestellt hat, und nicht die vom Monat April.


Im April war die Schweiz auf Rang 11
Im Mai dann schon auf Rang 3
Ende Juli auf dem Rang 1

Link: Ranking Corona-Sicherheit

Ganz nach unten scrollen, da sind die beiden Rankings vom 18. Mai und 30. Juli

LG Zürichsee

Ich habe mal den Part Thailand .... gekürzt ...

NST ⌂ @, Südthailand, Samstag, 12.09.2020, 07:03 vor 6 Tagen @ helmut-1 1643 Views

bearbeitet von NST, Samstag, 12.09.2020, 07:23

Die Tourismusbranche brachte pro Jahr bis zu 20% des BIP, dazu die Einnahmen aus dem Rotlichtmilieu, eine nicht unerhebliche Summe, welche sofort wieder in die Wirtschaft zurückfließt und Mehrwertsteuer generiert.

Für uns hier lebende Ausländer hat Covid nur Vorteile. Das wird ein schöner verkehrsarmer und ruhiger Winter bei uns an den Strandabschnitten. Dumpingpreise überall, teils bis zu 80% Rabatt. Die ohnehin überbewerte Landeswährung wird schwächer, das ergibt gutes Geld durch den besseren Wechselkurs.[/i]

Noch eine Bemerkung zum letzten Absatz:

Das wird ein schöner verkehrsarmer und ruhiger Winter bei uns an den Strandabschnitten. Dumpingpreise überall, teils bis zu 80% Rabatt.

.... auf das Wesentliche.

Den Rotlichtsektor im Tourismus, war der Ex-Militärregierung ein Dorn im Auge. Sie versuchte das trocken zu legen - erfolglos. Der Virus gibt jetzt die Gelegenheit, Nägel mit Köpfen zu machen.

Ich schätze mal rund 50% der Ausländer,die noch in TH sind, sind hier, weil sie auf Grund der Covic-Visa-Amnestie die Visa verlängert bekamen ohne Gebühren, das endet am 26 September. Dann müssen die alle raus, Visaruns in Nachbarländer gibt es noch nicht, die Grenzen sind noch dicht.

Zum ersten Mal dürfte damit die Immigrationen in TH einen sauberen Visastatus von allen noch in TH befindlichen Ausländern haben .... auch etwas was zuvor nicht möglich schien. Bei der kommenden Grenzöffnung, ist die Immi in der Lage, in einer anderen Liga zu spielen. Dazu kommt noch, dass für die klassischen Rentnervisa inzwischen eine Krankenkassenpflicht gilt - es gibt eine Liste von KVs, welche die Immi akzeptiert. Wie das bei den Beamten mit ihren Privatversicherungen läuft, weiss ich nicht... da gibt es sicher noch Lösungen, die beide Seiten zufrieden stellen werden. Eines wird es nicht mehr geben, Rentner mit kleiner Rente, welche eine KV nicht bezahlen können - mit Daueraufenthalt.

Noch zu keinem Zeitpunkt war reisen in TH auf höchstem Qualitätslevel für mich so billig wie derzeit. Überall offene Türen ....

Fazit: Ich würde sagen, die Regierung hat optimal gearbeitet, mit dem Virus .... aus Sicht eines Staates, sie haben Probleme gelöst, die zuvor nicht händelbar waren. Der alte Tourismus ist tot, er hat aber auch die ganzen Tourismusgebiete zerstört, langsam und stetig, unter normalen Verhältnissen nicht zu stoppen. Das alles ist aus Sicht eines Ausländers beschissen für sie gelaufen .... deshalb finden sich aus dieser Gruppe nur wenige, die das toll finden. Auch die Demokraten und die NGOs laufen dagegen Sturm, aus ihrer Sicht verständlich.

Viele Thais wurden arbeitslos, da es hier aber keinen Sozialstaat gibt, sind sie gezwungen sich Alternativen zu suchen - und das machen sie und das können sie. Harte Zeiten - auch für uns, aber mit zukünftig besseren Optionen, so würde ich das beurteilen. Für die jungen Thais positiv langfristig .... negativ auf kurze Distanz betrachtet.
Gruss

PS: dazu eine symbolträchtige Geschichte aus 2016 ... die Cheap Charlie’s sind bald Geschichte ... das -bald- kann man heute streichen, Covid der Abrissbagger leistet gute Arbeit.

--
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Ich hoffe mal, da haben sie sich nicht verkalkuliert

Mephistopheles @, Datschiburg, Samstag, 12.09.2020, 10:10 vor 6 Tagen @ NST 1284 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Samstag, 12.09.2020, 10:17

Viele Thais wurden arbeitslos, da es hier aber keinen Sozialstaat gibt, sind sie gezwungen sich Alternativen zu suchen - und das machen sie und das können sie.

Doppelte Arbeit für die Hälfte des Geldes?

Harte Zeiten - auch für uns, aber mit zukünftig besseren Optionen, so würde ich das beurteilen. Für die jungen Thais positiv langfristig .... negativ auf kurze Distanz betrachtet.
Gruss

PS: dazu eine symbolträchtige Geschichte aus 2016 ... die Cheap Charlie’s sind bald Geschichte ... das -bald- kann man heute streichen, Covid der Abrissbagger leistet gute Arbeit.


Ich hoffe, da haben sie sich nicht verkalkuliert. Viele Reiche geben ihr Geld nur deswegen aus, um die Armen zu beobachten, wie sie rumkrabbeln. Wenn aber plötzlich die Armen fehlen und nur noch Reiche vorhanden sind, dann langweilt sie das. Reich sind sie nämlich selber. Und wenn sie etwas langweilt, dann halten sie ihren Sack zu und wandern dahin, wo sie noch Arme beobachten können. Kambodscha?

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Für den Standardtouri (Pauschalbucher) war es eh schon teuer.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Sonntag, 13.09.2020, 10:55 vor 5 Tagen @ Mephistopheles 337 Views

Jetzt besteht die Chance, daß da Korrekturen erfolgen ... so geht Marktwirtschaft.

Übrigens: Die nicht existente Durchseuchungsrate könnte denen noch auf die Füße fallen, wenns mit Impfungen nicht klappt. Das hieße dann Dauerlockdown.

Grüße

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Es gibt natürlich verschiedene Sichtweisen, - je nachdem, in welcher Gegend man lebt

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 15.09.2020, 06:30 vor 3 Tagen @ NST 145 Views

Kann mir gut vorstellen, dass es in den ländlichen Gegenden, die nicht vom Tourismus vereinnahmt wurden,etwas anders aussieht. Deswegen sind für mich die persönlichen Eindrücke wichtig, - es gibt kein Resumee über eine Pauschalauswirkung.

Letztere sieht nämlich so aus:

https://thailandtip.info/2020/09/14/thailand-verliert-durch-den-ausbleibenden-tourismus...

Das bedeutet, dass Corona nicht in jedem Land wirtschaftliche Spuren hinterlassen hat. Wahrscheinlich wird es in den uSA auch ganz normal zugehen, sonst hätte CalBaer schon was dazu geschrieben. Ich denke mir, dass gerade in der Gegend, wo er lebt, die Leute viel mehr mit den Bränden beschäftigt sind als mit der Tante Corona.

Die Krise ist auf dem Dorf längst angekommen.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 15.09.2020, 09:55 vor 3 Tagen @ helmut-1 198 Views

1. All die Arbeitslosen gehen heim zur Familie und müssen mit durchgefüttert werden.

2. Der stete Strom an Geldern, welche von Arbeitern in Hotel und Gastronomie, sowie von den Freudenmädchen an die Familien geschickt wurde, versiegt.

3. Der neue PickUp läuft auf Kredit, viele Häuser und Grundstücke sind beliehen. Da gerne auf Kante genäht wird, droht hier weiteres Unheil.

An den Bodenpreisen macht sich das noch nicht bemerkbar ... das sollte sich aber spätestens dann ändern, wenn die Thai Oberschicht sich satt gefressen hat. [[zwinker]]

Grüße

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Guten Tag Helmut - zur CH

Jacques @, Samstag, 12.09.2020, 09:30 vor 6 Tagen @ helmut-1 1459 Views

bearbeitet von Jacques, Samstag, 12.09.2020, 09:55

Danke für deine Nachfrage nach einem Stimmungsbild.
Etwas unhöflich von mir, aber im Sinne einer Abgrenzung des generellen Meinungsbildes nötig, bestreite ich zuerst den von dir angeführten "Niedergang der Volkswirtschaften".

Was klar ist: An den Börsen rund um den Globus erholten sich die Börsen relativ rasch (V Erholung, das habe falsch eingeschätzt). Gemessen an den erwarteten BIP Rückgängen eigentlich viel zu stark. Börse bildet aber nicht den IST-Zustand, sondern eine projezierten/erwarteten Zustand ab.

Zur Schweiz
Die Tourismusbranche nimmt erheblichen Schaden. Es fehlen v.a. die japanischen und chinesischen Gäste. Es sprangen stattdessen zum Teil (notgedrungen) wir Schweizer selbst ein - heisst. "Wir" machen wieder vermehrt im eigenen Land Ferien. Positiv auffallend ist, dass ein Austausch der Regionen stattfindet. Viele Leute aus der Romandie machen plötzlich im Osten der Schweiz z.B. Appenzellerland Ferien. Mit einer sehr raschen Massnahme hat der Bundesrat dafür gesorgt, dass in der Branche und überhaupt rasch Kurzarbeitsentschädigung beansprucht werden kann. Der Lockdown kam allerdings in die Zwischensaison, so dass der Effekt dort nicht so gross ist. Hingegen schreckte der Lockdown vor Buchungen in der Hauptsaison (ab Juli) ab.
In der Investitionsgüterbranche ist zu unterscheiden: Bei sehr langlebigen Gütern (wie etwa Züge) und nicht privaten Bestellern ist der Einbruch deutlich schwächer ausgefallen. Bei langlebigen Gütern (Maschinen, Werkzeuge) in der Maschinenbaubranche brachen die Auftragseingänge weg. Erste Spuren zeichnen sich auch bei den Investitionen für Industriebauten und Büros ab: Der eine und andere Grossbau wird verschoben oder sogar gecancelt.
Die Schweiz erlebt seit Jahren einen ungebrochenen Bauboom. Lockdowns wurden nicht für Baustellen ausgerufen. Dort läuft mehr oder minder als normal resp. auch jetzt noch auf Hochtouren.

Zulieferer von Autozubehör sind auch rasch in Kurzarbeit gegangen. Das wird sich aber wieder normalisieren.

Für Veranstalter und Kleinkünstler ist die Situation eine Katastrophe. Hier sind Konkurse und viele Härtefälle zu erwarten.

In Einkaufszentren ist feststellbar, dass doch relativ viele ältere Menschen sich gut schützen und bewusst andere Einkaufszeiten wählen. Der Konsum ist sogar gestiegen, Baumärkte&Gartencenter (nachdem sie wieder offen waren) sprechen von sagenhaften Verkaufsquoten.

Wo die Covid Sache am meisten Spuren hinterlassen hat: Behörden. Sehr rasch keine persönlichen Besuche mehr, Sitzungen und Termine abgesagt, ewige Wartezeiten. Es hatte fast den Anschein, als komme die Situation nicht ungelegen. Z.T. habe ich Machtdemonstrationen pur erlebt, anstelle dessen gesunder Menschenverstand zu einer guten Lösung geführt hätte.
Mit einem Wort: Die private Wirtschaft paddelt ums Überleben, das Beamtentum produziert(e) auf Sparflamme.

Im öffentlichen Verkehr akzeptieren die Fahrgäste die Auflagen. Es kommt vereinzelt zu Diskussionen. Vorsichtshalber wird in Zügen auch gedroht "Geschätzte Gäste, soeben mussten wir an der letzten Haltestelle einen Passagier aus dem Zug weisen, beachten Sie bitte die Maskenpflicht des Bundesrates).

Banken, Versicherungen, Post funktioniert ohne für mich erkennbare Leistungseinbusse. Dasselbe gilt für die Landwirtschaft, die es vielenorts geschafft hat, rasch Verkaufspunkte mit lokalen Erzeugnissen anzubieten.

Uhren- und Schmuckindustrie leidet (indirekt weggebrochener Tourismus).

Leider ist die öffentliche Meinung immer noch stark von Covid-Zahlen infiziert und schürt weiterhin Ängste.
Man zählt Erbsen und die täglichen Infizierten und nennt das in allen Nachrichten des öffentlichen Rundfunks. Private Sender sind da nicht ganz an vorderster Front. Leider wird zuwenig auf Verhältniszahlen verwiesen, die dem normalen Bürger erlauben, das Ganze besser einzuordnen.

Auf Unternehmerseite ist ein opportunistisches Bild feststellbar: Viele machen den Zauber nach aussen mit, in persönlichen Gesprächen geht man aber Locker damit um. Einige und die man auch persönlich kennt und Vertrauen hat: Da schüttel ich auch die Hand und sitze im normalen Sitzabstand. Es setzt sich aber schon die Meinung fest, dass die Risikogruppen für sich selber verantwortlich sind.

Hoffe, du kannst dir etwa ein Bild machen, was in der CH so geht (wenigstens aus meinem Blickwinkel).

Beste Grüsse

PS: Die Kreditindustrie freut sich, der Bund hat Abermilliarden verteilt.

--
Wer denkt, kann lenken. Wer nicht denkt, wird gelenkt.

Sehr aussagekräftig, danke! Fehlt noch USA, BUL, F, - vielleicht kommt da noch was

helmut-1 @, Siebenbürgen, Samstag, 12.09.2020, 13:43 vor 6 Tagen @ Jacques 591 Views

Lediglich mit Deiner Eingangsbemerkung komme ich nicht ganz klar. Du meinst also, dass die Volkswirtschaft nicht im Niedergang begriffen ist, wie ich das ausgedrückt habe.

Stellt sich die Frage, ob ich vielleicht den Begriff Volkswirtschaft falsch angesetzt habe. Wenn man diesen Begriff nur über die Börsenzahlen analysiert, dann wirst Du wahrscheinlich recht haben.

Aber ich seh es aus der Sicht von Otto Normalo, z.B. in Rumänien. Des bewegt sich nichts, - lediglich die Zulieferfirmen für die deutsche Industrie arbeiten normal. Lebensmittelverkauf - im Supermarkt z.B. - zurückgegangen, das geht bis zum Frisör, - auch der klagt. Lediglich bei den Bestattern gehts normal. In den Internetseiten der Gebrauchtanbieter läuft kaum was, - jeder versucht, das Geld, das er noch hat, in der Hand zu behalten.

Das heißt, kaufen und verkaufen, - das ist in allen Bereichen kräftig zurückgegangen, in manchen Bereichen stagnierts völlig, wie z.B. beim Schmuck. Die Schlangen vor dem Amt, wo man das pol. Führungszeugnis beantragt, das bei Arbeitsverträgen im Ausland Voraussetzung ist, werden immer länger. Die meisten, die was können, z.. im Bausektor, arbeiten schon im Ausland. Die wenigen, die noch hier geblieben sind, können ihre Preise diktieren, Wartezeiten mind. ein halbes Jahr.

Gaststätten haben dicht gemacht, die noch funktionierenden warten drauf, dass der Spuk endlich mal aufhört und legen jedes Monat noch was von ihrem Ersparten dazu, damit der Betrieb läuft.

Vielleicht habe ich das falsche Wort gewählt, - aber wenn man das nicht als Niedergang der Volkswirtschaft bezeichnen kann, wie dann?

Das BIP der Schweiz ging im 2. Quartal 2020 um –8.2 % zurück. Bis Ende Jahr rechnet man mit -5.0 % (OT)

Zürichsee @, Samstag, 12.09.2020, 13:55 vor 6 Tagen @ Jacques 506 Views

BIP ist nicht entscheidend

Rybezahl, Samstag, 12.09.2020, 14:27 vor 6 Tagen @ Zürichsee 654 Views

bearbeitet von Rybezahl, Samstag, 12.09.2020, 14:53

Hallo,

entscheidend sind die Schuldenketten, die zerreißen und dann eine Kaskade von Insolvenzen auslösen, was aber wegen ausgesetzter Insolvenzantragspflicht und großzügiger Ausschüttung von Steuergeldern noch nicht der Fall ist. Auch die Steuereinnahmen = mögliche Steuerausgaben werden unter diesen Umständen nicht steigen, sondern sinken, was die künstliche Belebung der Wirtschaft immer schwerer macht. Der Blick auf das BIP ist im Grunde nebensächlich. Von "nach Corona (cLockdown) Zeiten" kann also gar keine Rede sein. Das schlimmste steht uns noch bevor. Und obwohl bis dahin eine Menge Zeit vergangen ist und möglicherweise Corona tatsächlich nur noch ein Randthema ist, wird der Einbruch direkt und unmittelbar auf den cLockdown zurück zu führen sein. Notfalls halt "wegen der schlimmen Seuche", aber nicht einmal damit bin ich mir noch sicher. Irgend so ein fadenscheiniger Grund wird uns schon präsentiert werden.

Schuldner A wird zahlungsunfähig, bedient seine Kredite nicht mehr, wodurch Schuldner B (ziemlich gesundes Unternehmen) auch zahlungsunfähig wird, was den sehr gesunden Schuldner C dann auch noch in den Ruin treibt. Ein sich selbst verstärkender und beschleunigender Wirtschaftseinbruch steht zu befürchten.

Es grüßt der
Rybezahl.

--
Für die totale Diktatur der Kunst!

Beantragung Liquiditätshilfe ab 26. März 2020. Bereitstellung von 40 Milliarden, Rückzahlung 5 Jahre

Zürichsee @, Samstag, 12.09.2020, 15:44 vor 6 Tagen @ Rybezahl 567 Views

bearbeitet von Zürichsee, Samstag, 12.09.2020, 15:48

Hallo,

entscheidend sind die Schuldenketten, die zerreißen und dann eine Kaskade von Insolvenzen auslösen, was aber wegen ausgesetzter Insolvenzantragspflicht und großzügiger Ausschüttung von Steuergeldern noch nicht der Fall ist. Auch die Steuereinnahmen = mögliche Steuerausgaben werden unter diesen Umständen nicht steigen, sondern sinken, was die künstliche Belebung der Wirtschaft immer schwerer macht. Der Blick auf das BIP ist im Grunde nebensächlich. Von "nach Corona (cLockdown) Zeiten" kann also gar keine Rede sein. Das schlimmste steht uns noch bevor. Und obwohl bis dahin eine Menge Zeit vergangen ist und möglicherweise Corona tatsächlich nur noch ein Randthema ist, wird der Einbruch direkt und unmittelbar auf den cLockdown zurück zu führen sein. Notfalls halt "wegen der schlimmen Seuche", aber nicht einmal damit bin ich mir noch sicher. Irgend so ein fadenscheiniger Grund wird uns schon präsentiert werden.

Schuldner A wird zahlungsunfähig, bedient seine Kredite nicht mehr, wodurch Schuldner B (ziemlich gesundes Unternehmen) auch zahlungsunfähig wird, was den sehr gesunden Schuldner C dann auch noch in den Ruin treibt. Ein sich selbst verstärkender und beschleunigender Wirtschaftseinbruch steht zu befürchten.

Es grüßt der
Rybezahl.

Link: Corona-Kredite für KMU

An seiner ausserordentlichen Sitzung vom 25. März 2020 hat sich der Bundesrat mit der Liquiditätshilfe für KMU befasst. Diese sollen raschen Zugang zu Krediten für die Überbrückung von Corona-bedingten Liquiditätsengpässen erhalten. Die Kredite können am besten bei der Hausbank beantragt werden. Sie werden vom Bund abgesichert. Die entsprechende Verordnung tritt am 26. März 2020 in Kraft; ab diesem Zeitpunkt können Kreditgesuche gestellt werden.

Diese bereitgestellten 40 Milliarden würden umgerechnet auf Deutschland
400 Milliarden Kredithilfe bedeuten.

Eine ausgesetzte Insolvenzantragspflicht gibt es in der Schweiz nicht.

LG Zürichsee

Staatskonto

Rybezahl, Samstag, 12.09.2020, 16:08 vor 6 Tagen @ Zürichsee 531 Views

bearbeitet von Rybezahl, Samstag, 12.09.2020, 16:52

Hallo,

die Situation ist von Staat zu Staat anders. Aber es sind Kredite, die mit (gesamthaft) steigenden Schulden immer weniger wahrscheinlich zurückgezahlt werden (können). Da der Staat dafür haftet, sind die Kredite natürlich besonders glaubhaft. Aber auch der Staat als Schuldner endet berechenbar im Staatsbankrott.

"Aber leider bedeutet das Null-Wachstum nicht Null, sondern es bedeutet: jedes Jahr wird genauso viel produziert wie im Vorjahr, nur eben nicht mehr. Damit aber überhaupt etwas produziert wird und nicht vielmehr nichts, müssen sich Produzenten finden. Diese Produzenten finden sich aber bei einem ausufernden Staatsanteil immer seltener. Jedes Null-Wachstum fällt also unter Null zurück, immer mehr Betriebe stellen ein, und am Ende der Forderung nach Null-Wachstum steht dann in der Tat die Null, aber die Null-Produktion.
Je mehr Sicherheit wir erstreben (und die Forderung nach Null-Wachstum ist auch nur eine Kaschierung dieses menschlichen Wunsches nach mehr Sicherheit), umso geringer wird das Wirtschaftswachstum."
Zitat: Paul C. Martin - Wann kommt der Staatsbankrott, Seite 135, 1983

Ein genialer Schreiber! Damit aber überhaupt etwas produziert wird und nicht vielmehr nichts. [[freude]] (... braucht es Schulden und nicht vielmehr Konsens!)
Ein Unterschied wie Tag und Nacht, der Unterschied zwischen Schuldigkeit und Konsens. Es braucht auch keiner zu glauben, es gäbe irgendwie Konsens unter den Staaten. So könnte man das als Tagesschau-Zuseher nämlich glauben. Nein, nein, bei den Staaten ist es noch viel schlimmer, als unter Privaten. Die Staaten hält nichts vom Massenmord ab, wenn sie sicher sind, dass ihre eigenen Schäden geringer sind als die des Feindes. In der heutigen Situation gar nicht so einfach, da die totale Eskalation das Ende aller Lebewesen auf dem Planeten beenden wird (wahrscheinlich).

Es grüßt der
Rybezahl.

--
Für die totale Diktatur der Kunst!

Vor Corona: Schuldenquote Schweiz von 27 Prozent. Wenn Kreditverlust der gesamten 40 Milliarden neu 33 Prozent. Was soll's?

Zürichsee @, Samstag, 12.09.2020, 16:38 vor 6 Tagen @ Rybezahl 466 Views

Und die Schweizer Nationalbank sitzt immer noch auf etwa 900 Milliarden.
Die könnten die neue Schuldenquote von 33 %, was etwa 228 Milliarden entspricht,
ganz locker tilgen.

LG Zürichsee

Bestimmt ist die Schweiz bald Netto-Staat. *g* (oT)

Rybezahl, Samstag, 12.09.2020, 17:08 vor 6 Tagen @ Zürichsee 412 Views

.

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Für die totale Diktatur der Kunst!

Da hast du recht, das denke ich auch. (OT)

Zürichsee @, Samstag, 12.09.2020, 23:58 vor 6 Tagen @ Rybezahl 283 Views

Hallo Rybezahl

Jacques @, Samstag, 12.09.2020, 18:47 vor 6 Tagen @ Rybezahl 499 Views

bearbeitet von Jacques, Samstag, 12.09.2020, 19:45

Deine Überlegungen zur Schuldenkette stimmen natürlich.

Nüchtern betrachtet schätze ich bei uns ca. 5-10% aller privaten Unternehmungen diesbezügl. als gefährdet (bezogen auf die Leistungsfähigkeit aller Unternehmungen = 100%)

Es sind das neugegründete Unternehmungen, die mehr oder weniger von der Hand in den Mund leben, noch keine Reserven angelegt haben etc. Weiter sind das Gaststätten, FitnessClubs, Freizeitanlagen etc. etc. mit Publikumsverkehr, wenn man "Geld übrig" hat.

Viele der kleineren und mittleren Unternehmungen existieren aber schon 10,20,30 Jahre lang. Die haben in anderen Zeiten schon arges durchgemacht: Von der CHF Aufwertung, über 9/11, Oelschock in den 70ziger etc. etc. Die haben erstens Reserven und zweites meist auch ein erprobtes Krisenmanagement. Ingesamt schätze ich den Einfluss der Schuldenkette als gegeben, aber weder systemkritisch noch zukunftsbestimmend. Allerdings unter der Annahme, dass ein zweiter LockClown (...) nicht kommt.

Der wird in der Schweiz mit Sicherheit NICHT kommen. Der Bundesrat ist erstens überrascht, welche fin. Forderungen nun im Zuge der Covid-19 Nachwehen kommen (oft unbegründet) und zweitens sind die Wirtschaftsverbände in der CH relativ stark und mit hohem Einfluss auf die Politik. Das Parlament wird einen zweiten Alleingang des Bundesrates nicht dulden, ebenso übertriebene oder auch unterlassene Massnahmen (Grenzschliessung Italien wäre essenziell gewesen).

Nochmals zur Schuldenkette: Der Bund springt grosszügig für private Unternehmungen mit Kredithilfen ein. Die sind mit einer relativ grosszügigen Rückzahlungsfrist ausgestattet. Ein systemrelevantes reissen der Schuldenkette schliesse ich in der CH aus: Was aber nicht heisst, dass andernorts tatsächlich zur grossen Schwierigkeiten führen kann. Ich denke da an ehemalige Oststaaten aber auch etwa an Spanien.

Insgesamt habe ich den Eindruck, dass bei uns der Bundesrat und ALLE grossen Player in unserem Land exzellente Arbeit geleistet haben. So hat der Bundesrat z.B. genau dein geortetes Problem der Schuldenkette frühzeitig erkannt: Und mit den Grossbanken sehr unbürokratisch ein Lösung für UN mit Liqui Schwierigkeiten gefunden:
Der Bund gab Darlehen und als administratives Vehikel für die Abwicklung benutzte er die Grossbanken resp. deren Kreditabteilungen. Stell dir diese Massnahme in anderen Ländern vor: Der Bundestag würde vermutlich heute noch darüber palavern. Diese Lösung wurde innert 2 Wochen geboren und umgesetzt. Und sie funktioniert.

Ich will unser Land nicht über den Klee loben: Aber eines muss man unserer Exekutive und einigen sehr sehr fähigen Chefbeamten in Bern lassen. Wenn der Schaden schon angerichtet wurde, man geht bis jetzt über alles gesehen recht gut damit um. Einige Chefbeamte (vor allem aus Justiz und Wirtschaft) sind besser als 2/3 der Bundesräte. Eine Feststellung, die mich recht beruhigte. Und: Mit unserem förderativen System hat der Bund rechtzeitig das Notrecht aufgerufen um LANDESWEIT über die Kantone hinweg, zu bestimmen und durchzusetzen. Auch das war eine Meisterleistung und sorgte in Wirtschaftskreisen sprich für Unternehmer und Arbeitnehmer für Sicherheit. Der Schweizer lehnt zentralistische Tendenzen per se ab, aber hier waren sie nötig und wurden geduldet.

Abgeschweift - aber das Thema Schuldenkette ist enorm wichtig und wurde frühzeitig erkannt.

Beste Grüsse

--
Wer denkt, kann lenken. Wer nicht denkt, wird gelenkt.

Warum nicht loben ....

NST ⌂ @, Südthailand, Sonntag, 13.09.2020, 04:57 vor 6 Tagen @ Jacques 412 Views

Ich will unser Land nicht über den Klee loben: Aber eines muss man unserer Exekutive und einigen sehr sehr fähigen Chefbeamten in Bern lassen. Wenn der Schaden schon angerichtet wurde, man geht bis jetzt über alles gesehen recht gut damit um. Einige Chefbeamte (vor allem aus Justiz und Wirtschaft) sind besser als 2/3 der Bundesräte. Eine Feststellung, die mich recht beruhigte. Und: Mit unserem förderativen System hat der Bund rechtzeitig das Notrecht aufgerufen um LANDESWEIT über die Kantone hinweg, zu bestimmen und durchzusetzen. Auch das war eine Meisterleistung und sorgte in Wirtschaftskreisen sprich für Unternehmer und Arbeitnehmer für Sicherheit. Der Schweizer lehnt zentralistische Tendenzen per se ab, aber hier waren sie nötig und wurden geduldet.

..... wenn es der Anlass gebietet.

Ich denke, das Problem ist ein anderes. Nehmen wir an, die Schweiz kommt relativ sauber aus den Corona Startlöchern heraus - aber ganz Europa versinkt im Sumpf.

Dann hat die Schweiz ein riesiges Problem, die paar fachlich qualifizierten Beamten kann man nicht einfach kopieren. Auch der Nachwuchs der Schweiz dürfte mehrheitlich von der -grünen Khmer Seuche- infiziert sein, da hilft auch keine Impfung. Es bleiben dann maximal ein paar Jahre, bis der Sumpf auch die Schweiz erfassen wird.

Oder seht ihr das anders?
Gruss

--
Buntschland bald platt?
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Unter den Blinden ist der einäugige König.

Zürichsee @, Sonntag, 13.09.2020, 14:02 vor 5 Tagen @ NST 294 Views

Das war doch schon im 2. Weltkrieg so. Die Schweiz kam ziemlich unbeschadet aus
diesem Ereignis. Solange es der Schweiz besser geht, als Europa, ist doch alles
im Lot. Ob du dann statt Kaviar nur noch Lachs isst, oder statt einem Steak
nur noch Ravioli, ist doch egal. Verglichen mit den Anderen, die verhungern,
geht es dir doch noch sehr gut.

Und was die Schweizer schon immer hatten, sie haben einen extremen
Überlebensinstinkt. Das hat auch mit der sogenannten "Bauernschläue"
zu tun.

LG Zürichsee

Bankenkrise 2008

Rybezahl, Montag, 14.09.2020, 14:45 vor 4 Tagen @ Jacques 259 Views

bearbeitet von Rybezahl, Montag, 14.09.2020, 15:02

Hallo,

ich musste zwischenzeitlich an eine Dokumentation oder Reportage denken, da hat ein Banker erzählt, wie das damals in seinem Bankhaus war. Und das ging ungefähr so:

Als erstes ist die oberste Etage in Panik geraten. Dort saßen die Leute, die die Wertpapiere um den Globus schicken. Ich saß weiter unten und wir wunderten uns, da doch alles ganz gut zu laufen schien. Dann, nach wenigen Tagen, geriet auch die Etage darunter in Panik und so immer weiter Stockwerk für Stockwerk bis ganz nach unten, wo die stinknormalen Sparbücher lagen.

Das ist mit Wiederbeleihung gemeint und das passiert, wenn es schief geht.

Das wollte ich nur noch anfügen / mitteilen. Übrigens ahne ich so langsam, was Merkels Zitteranfälle ausgelöst haben könnte. Ob es da einen Zusammenhang mit der "Corona-Krise" gibt? Eine echte Zitterpartie.

Es grüßt der
Rybezahl.

--
Für die totale Diktatur der Kunst!

Ist es noch Surrealismus oder ist es schon Politik?

Rybezahl, Montag, 14.09.2020, 19:02 vor 4 Tagen @ Rybezahl 215 Views

bearbeitet von Rybezahl, Montag, 14.09.2020, 19:07

Israel verabschiedet sich in den dreiwöchigen cLockdown.

Wer hätte vor zwölf Monaten geglaubt, dass Israel mal solche Maßnahmen ergreifen wird? Wer hätte nicht gelacht? (Ein obszöner Gedanke, die Wirtschaft so zu strangulieren!)

Wer hätte geglaubt, dass es im Jahre 2020 in der BRD 'normal' sein würde, einen Stofffetzen über Nase und Mund oder Kinn und Doppelkinn zu tragen? Wer hätte nicht gelacht?

Aber schon ist der Mensch konditioniert. Der Mundschutz kann immer bleiben. Und jederzeit wieder eingeführt werden. Die können echt jeden Scheiß mit uns machen.

--
Für die totale Diktatur der Kunst!

Kleine Korrektur: Israel ist in den 2. Lockdown gegangen. (OT)

Zürichsee @, Montag, 14.09.2020, 21:50 vor 4 Tagen @ Rybezahl 143 Views

Corona Nothilfe für Kulturschaffende, Kulturunternehmen, Freischaffende und Unternehmer kann ab 1. September beantragt werden.

Zürichsee @, Samstag, 12.09.2020, 16:19 vor 6 Tagen @ Jacques 743 Views

bearbeitet von Zürichsee, Samstag, 12.09.2020, 16:40

Neu wurde ab September auch eine Ausweitung und Vereinfachung von Kurzarbeit gemacht:
So kann Kurzarbeit u.a. auch für Mitarbeitende mit befristeter Anstellung,
Gesellschafter einer GmbH und Mitarbeitende mit finanzieller Beteiligung am
Unternehmen beantragt werden.

Damit wurde eine Korrektur vorgenommen, bis dahin war es dem Unternehmer als
sein unternehmerisches Risiko nicht möglich Kurzarbeit zu beantragen.

LG Zürichsee

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