Macgregor, ein Militär-Stratege im Auftrag der Besatzer. Wo liegen unsere Interessen?

Dieter, Mittwoch, 29.07.2020, 11:13 vor 53 Tagen 1964 Views

"Wir können Truppen im Baltikum und in Polen nicht dauerhaft stationieren. Würden wir das tun, würden sie von den ersten Schlägen in den frühen Morgenstunden einer zukünftigen Intervention getötet“, äußerte Macgregor.


Hallo,
in dieser Aussage des vermutlich zukünftigen Botschafters unserer Besatzer wird überdeutlich, wieso die Amis ein elementares Interesse daran haben, ihre Präsenz in Deutschland zu erhalten.

Noch größer ist ihr Interesse, daß Deutsche sich in viel stärkerem Maße für die militärischen Interessen der Amis und der NATO einsetzen und opfern, sodaß die Kosten für die Amis niedrig gehalten werden können.

Die Amis drücken uns ihre Interessen auf, bestimmen die Thematik. Sie müßte aber andersherum besprochen und diskutiert werden:
Wo liegen die Interessen der deutschen Bevölkerung und dessen Wirtschaft? Welche langfristige Strategie gibt es, und falls ja, ist sie im Sinne der dt. Bevölkerung?

Gruß Dieter

obiges Zitat stammt aus:
https://de.sputniknews.com/politik/20200728327584049-us-botschafter-macgregor/

Wirtschaft

SevenSamurai, Mittwoch, 29.07.2020, 11:37 vor 53 Tagen @ Dieter 1411 Views

Wo liegen die Interessen der deutschen Bevölkerung und dessen Wirtschaft?

Zwischen diesen beiden Gruppen gibt es aber krasse Unterschiede!

So hat die Wirtschaft jahrelang mehr Fachkräfte gefordert, die inzwischen auch ins Land gekommen sind.

Und ein Krieg ist natürlich auch im Sinne der Wirtschaft:

1. Verdient man an den Waffen und 2. am Wiederaufbau.

:-D

--
It's a big club, and you ain't in it.

Die Wirtschaft ist kein homogener Haufen.

Dieter, Mittwoch, 29.07.2020, 12:00 vor 52 Tagen @ SevenSamurai 1346 Views

Hallo SevenSamurai,

international tätige Konzerne, meistens durch heimatlose Verwalter geführt, haben andere dem internationalem Kapital dienende Prioritäten und damit andere als Kleinbetriebe, Unternehmer, Selbständige; vor allem Arbeitnehmer als Teil des Wirtschaftslebens.

Können letztgenannte Interesse an Krieg haben? Sie sind immerhin tragend für die dt. Wirtschaft.

Wem gehört der DAX? Deren Zuchtmeister und Verwalter haben kein Interesse an Wohlergehen der dt. Bevölkerung!

Gruß Dieter

Könnte hilfreich sein, bei einer strategischen Neuausrichtung Deutschlands

Revoluzzer @, Mittwoch, 29.07.2020, 14:30 vor 52 Tagen @ Dieter 1229 Views

Ich glaube, er versteht den historischen Umbruch und die Notwendigkeit für die USA sich zurückzuziehen bzw. die verbleibenden Ressourcen auf China zu konzentrieren.

Daraus ergibt sich sein Auftrag für D.

Europa, Deutschland schwinden dahin. Es wird um dieses Armenhaus höchstens innere Kriege geben, aber weder einen mit Russland noch mit den USA. Europa ist so einen Krieg schlicht nicht mehr wert. Entsprechend Wirtschaft: Europa ist irrelevant, nur nach als Absatzmarkt für 2.klassige oder überholte Technologie.

Folglich wird er den weiteren Abzug der US-Truppen aus D organisieren. Plus eine "Auffanglösung", damit der US-Einfluss gedeckt und soweit möglich aufrecht erhalten bleibt.

Für D wäre das eher positiv, sofern eine neue Regierung, die in deutschem Interesse handelt, es will, wird sie mehr Handlungsoptionen haben. Da es eine solche Regierung aber nicht geben wird, gehen die Auslösungsprozesse eben weiter, bis es tatsächlich zu einem innenpolitischen Wandel kommt.

Meine Hoffnung wäre, dass der US-Botschafter das US-Interesse an so einem Wandel erkennt und entsprechend Einfluss nimmt. Das wäre dann sehr positiv.

Revo.

Wer solte Deutschland strategisch neu ausrichten?

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 29.07.2020, 19:15 vor 52 Tagen @ Revoluzzer 878 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 29.07.2020, 19:59

Ich glaube, er versteht den historischen Umbruch und die Notwendigkeit für die USA sich zurückzuziehen bzw. die verbleibenden Ressourcen auf China zu konzentrieren.

Daraus ergibt sich sein Auftrag für D.

Europa, Deutschland schwinden dahin. Es wird um dieses Armenhaus höchstens innere Kriege geben, aber weder einen mit Russland noch mit den USA. Europa ist so einen Krieg schlicht nicht mehr wert. Entsprechend Wirtschaft: Europa ist irrelevant, nur nach als Absatzmarkt für 2.klassige oder überholte Technologie.

Welche überholte Technologie?

Folglich wird er den weiteren Abzug der US-Truppen aus D organisieren. Plus eine "Auffanglösung", damit der US-Einfluss gedeckt und soweit möglich aufrecht erhalten bleibt.

Der Abzug der US-Truppen korreliert mit der aufgrund des schwindenden Einflusses verringerten Fähigkeit, die Kosten der Besatzungstruppen anderen aufzuhalsen. In Deutschland ging das noch relativ gut, in Polen - so ist wohl sein Zitat zu verstehen -, wird das relativ schwierig sein.

Wir müssen beachten, dass sich die USA seit ihrem gescheiterten Umsturzversuch in Vietnam Besatzungstruppen in fremden Ländern nicht mehr aus eigenen Mitteln leisten können, sondern darauf angewiesen sind, die besetzten Länder dahingehend zu erpressen, die Kosten ihrer Besatzung zu tragen.

Für D wäre das eher positiv, sofern eine neue Regierung, die in deutschem Interesse handelt, es will, wird sie mehr Handlungsoptionen haben. Da es eine solche Regierung aber nicht geben wird, gehen die Auslösungsprozesse eben weiter, bis es tatsächlich zu einem innenpolitischen Wandel kommt.

Dafür garantieren die USA allerdings auch den freien Welthandel, also die Möglichkeit, international Geld zu verdienen. Was Deutschland seit WK II, genaugenommen sogar seit WK I, aus eigenen Kräften nicht mehr könnte.

Meine Hoffnung wäre, dass der US-Botschafter das US-Interesse an so einem Wandel erkennt und entsprechend Einfluss nimmt. Das wäre dann sehr positiv.

Da wär`s dann wohl nix mit Auslandsreisen und ficken auf Mallorca oder Ibiza oder im Winter nach Thailand für die Prolls, sondern alle müssten im Sommer schön brav mit dem KdF-Dampfer zur Ostsee urlauben oder die total überteuertren Preise der Schwyzer in Davos oder der Ösis in Ischgl blechen.

Revo.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Theoretisch unser Führungspersonal in Verbindung mit einem aufgeklärten Volk, praktisch ist weit und breit nix und niemand in Sicht.

Revoluzzer @, Mittwoch, 29.07.2020, 22:28 vor 52 Tagen @ Mephistopheles 619 Views

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