Fichte kaputt

Oblomow @, Leipzig, Sonntag, 31.05.2020, 21:22 vor 111 Tagen 3237 Views

Ich war über das Wochenende im Elbsandssteingebirge und habe zwei Katastrophen gesehen: Die Große: die Fichten dort sind kaputt und die Kleine: Herr Spahn ging vom Kuhstall an mir vorbei die Himmelsleiter hinunter. Er wollte sich wohl mal angucken, wie diszipliniert sein Volk ist. Und die Trottels waren ganz aufgeregt, dass da ein ganz großer an Ihnen vorbeiging, der sie hinter die Fichte geführt hat. Sah andererseits ooch ganz nett aus.

Jetzt aber zur eigentlichen Katastrophe, nämlich den Bäumen. So etwas habe ich noch nie gesehen. Tote Fichten soweit das Auge reicht. Lärchen, Buchen, Kiefern habe wohl die Trockenheit überstanden, die Fichte nicht. Holz wird jedenfalls in dieser Ecke in der nächsten Zeit nicht so viel kosten. Ist das woanders auch so?

Herzlich
Oblomow

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"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Als Waldbesitzer (oh..gehört natürlich meiner Frau) kann ich wenig dazu sagen, da der aus Kiefern und paar Robinien besteht

Zweistein @, Sonntag, 31.05.2020, 21:33 vor 111 Tagen @ Oblomow 2110 Views

Aber ums Haus herum habe ich 5 Fichten und 2 Blautannen, die ich vor 20 Jahren selbst anpflanzte und die gedeihen prächtig. Alle mittlerweile höher als das Haus.
Keene Ahnung, warum die Sachsen-Fichten so kümmern.

Zweistein

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Wer nicht hat Cash in der Täsch,hat eben Pech.

Als Waldbesitzer...

Linder, Montag, 01.06.2020, 13:59 vor 110 Tagen @ Zweistein 1112 Views

...aus Bayern, der selbst sowohl Fichten auf dem Grundstück als auch im Wald stehen hat, kann ich konstatieren, dass es hier ebenfalls unproblematischer ist solche schnellwachsenden Flachwurzler zu haben als im Osten Deutschlands.
Hier sind die Böden größtenteils nicht annähernd so sandig, zudem ist der durchschnittliche Niederschlag deutlich höher, deswegen gedeiht die Fichte deutlich besser. Ebenso in BW.
Zu massiven Problemen kommt es auf gut drainagefähigen (sandigen, kiesigen) und lehmigen Böden, da sie das Wasser nicht lange speichern können. In Mischwäldern kommen Fichten besser damit klar als in reinen Monokulturen. Komisch auch - warum weiß ich nicht - Einzelbestände wie Baumreihen reagieren seit rund 3 Jahren sehr empfindlich auf die Trockenheit. Der überproportionale Käferbefall dort ist augenfällig, allerdings ist mir ob der Ursache bis dato keine schlüssige Erklärung hierfür zu Ohren gekommen. Kleinere Parzellen mit ausschließlichem Fichtenbestand reagieren solider, obwohl die Konkurrenz wassertechnisch eigentlich höher ist. Die Trockenheit allein kann nicht schuld daran sein, denn es betrifft u.a. auch Bäume in Seenähe.

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Niemand hat die Absicht eine Maske zu tragen!

Unsere Wälder

eastman @, Paltz, Sonntag, 31.05.2020, 21:39 vor 111 Tagen @ Oblomow 2226 Views

leiden, das ist klar, siehe Brocken. Ob das ein Thema für unser Forum ist, keine Ahnung.
Mitschuld haben hier und dort wohl die Waldbewirtschaftung und der Nichteinsatz von Schädlingsbekämpfungsmitteln, dank der grünen Partei.

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Gras wächst nicht schneller, wenn man daran zieht.

Naja, ich sehe Wald durchaus auch als Asset an

Zweistein @, Sonntag, 31.05.2020, 21:50 vor 111 Tagen @ eastman 1705 Views

Insofern durchaus mal einen Blick aus gelber Sicht wert. Wirft ein Wald heutzutage doch etwas ab, wenn der Baumbestand schon ein paar Jährchen auf dem Buckel hat. Leider haben Trockenheit, Schädlingsbefall, zunehmender Mineralstoffmangel (z.B. Bor) und natürlich Umweltverschmutzung dem Wald ganz schön zugesetzt.
Er hat aber seinen Wert und selbst ein Wald ohne Bäume :-P ist nicht wertlos.

Zweistein

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Wer nicht hat Cash in der Täsch,hat eben Pech.

Ist mit Sicherheit als "Asset" einzustufen - siehe "Forstwirtschaft".... und offenbar bereits für einige Investoren ein Problem....

Olivia, Montag, 01.06.2020, 17:16 vor 110 Tagen @ Zweistein 712 Views

wenn sie von den Erträgen aus dem Waldbau leben.

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

Wir können schnell die Biege zu Corona machen, deswegen noch das Spahnschmankerl

Oblomow @, Leipzig, Sonntag, 31.05.2020, 21:59 vor 111 Tagen @ eastman 1701 Views

Ich vermute übrigens, dass bald ein Unfall dort passiert und eventuell der Wald dort gesperrt wird, wenn Sturm kommt. Soviel kann man auf die Schnelle garnicht räumen, denn teilweise stehen diese Bäume an Ecken, wo man schlecht hinkommt. Würde ich dort wohnen, würde ich auf jeden Fall mit Holz heizen. Auch für den Tourismus ist das nicht gerade arg schön, wenn da überall Totholz rumsteht.

Herzlich
Oblomow

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"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

"Unsere Wälder" (Nationalvermögen?) sind selbstverständlich "ein Thema für unser Forum" denn

Hannes @, inmitten des Landes S-A d. BRD in der EU, Montag, 01.06.2020, 03:23 vor 111 Tagen @ eastman 1291 Views

bearbeitet von Hannes, Montag, 01.06.2020, 03:27

Holz ist ein wichtiger Rohstoff, immer noch.

Der Begriff "Nachhaltigkeit" kommt aus Deutschland, genau deswegen! ... it's the economy stupid ... 1)

Heute wird der Begriff "Nachhaltigkeit" pervertiert verwendet, er meint nun das Gegenteil, bedeutet wirtschaftlicher "Rückbau", z. B. aktuell mit der scheinheiligen Nachhaltigkeitsbegrüdung wird frech der "Rückbau" der deutschen Auto-Industrie gefordert.

Die Engländer und Spanier haben ihren "Waldumbau" schon vor Jahrhunderten vollzogen, das wollten die Deutschen damals ja nicht, sie erfanden also die "Nachhaltigkeit", die Japaner übrigens auch. Romantik bzw. "Nationalökonomie" hieß das damals wohl, kenne mich da nicht so gut aus. Jedenfalls war und ist "Wald" ein Wirtschaftsthema. Überall.

Meine Kirschen holen gerade die Stare, das erste Rote weit und breit, Amseln in Massen auch hier ...

Wie ich in der Nachbarschaft höre und sehe, erntet ja kaum noch jemand Kirschen, deswegen!

Es hat ja kaum noch jemand Lust, Früchte zu erzeugen, bei diesem Schädlingsdruck hier. Meine Birnen nagen die hungrigen Wespen am Stielansatz an, die faulen ab vor der Reife.

Stare sind bei Sonnenschein sicher mit CD-Ketten abzuschrecken (Maurerschnur, Drahthaken mit Öse für die 4-m-Haselstange). Funktioniert nicht, wenn der Himmel bedeckt ist.

Wespen kille ich in Bier/Faulobst-Brühe (Fallen aus PET-Flaschen, verboten, Tierquälerei und Wespen wohl geschützt?!).

Krankes Holz darf ich nicht mehr verbrennen ...

Kann also diese ganze Hysterie vom angeblichen "Vogelsterben" nicht bestätigen, im Gegenteil. Insektensterben auch nicht. Keine Imker mehr aber Unmengen Bienen und Hummeln. Ganze Schulklassen bauen Insektenhotels und ich habe von Wespen über Hirschkäfer bis Gespinstmottenplage alles im Garten, auch Hausbock im Holz (Totholzhaufen in der Nähe, Ungezieferzucht, Vorsatz !!! ).

Kürzlich eine Holzbiene im Fachwerk entdeckt, nicht die Blaue Große, die kenne ich schon seit 10 Jahren hier, eine kleine, die Gänge in die Hausbalken bohrt für's Brüten, wusste ich auch nicht, dass es hier neuerdings Bienen gibt, die dem Holzwurm Konkurrenz machen.

Borkenkäfer: Wunderte mich vor etwa 20 jahren, dass im Radio begeistert über Borkenkäferbefall im Tschechischen Grenzgebiet berichtet wurde, denn der Wald würde das Problem selbst regeln und ein neues Gleichgewicht finden. Erinnere mich genau. Mag sein, dachte ich, auf dem Mond ist auch ein natürliches Gleichgewicht ...

Also nochmal der Hinweis auf unseren „Borkenkäfer Berti“, denn ich hier schonmal reingestellt hatte:

"Magdeburg l Fast hübsch sieht er aus, wie er so über den Waldboden stolziert – der „Borkenkäfer Berti“. Mit der Figur auf Aufklebern informiert der Nationalpark Harz seit 2018 junge Besucher über das Wirken des Insekts im Schutzgebiet, sagt Sprecherin Mandy Gebara. Dazu der Spruch: „Ich schaffe Wildnis.“ Der Käfer sei eben nicht nur Baumschädling, sondern baue den Wald langfristig auch zu stabileren Beständen um, sagt Gebara."

Quelle

So blöd kann keine Regierung sein: Wolfs-Wiederansiedlung, Borkenkäferzucht ... m. E. skandalöse Vorgänge! Unter dem wirtschaftlichen Aspekt wird das Voksvermögen "Wald" verdorben, Autarkie dahin usw. Ich würde das alles "Hochverrat" nennen, gefühlt als Laie, bin ja kein Jurist.

Gute Nacht

H.

1) "A 2019 cartoon by René Cattin depicts Bill Clinton expressing the line "It's the economy, stupid" in 1992 while in 2019, teen climate activist Greta Thunberg climbs up a stepladder writing over the word "economy" and replacing that word with "planet" below."

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Eine Hand für den Mann und eine Hand für das Schiff.

Südharz, Eichsfeld, Nationalpark Hainich - Waldsterben wie im Erzgebirge in den 80er Jahren

Plancius @, Sonntag, 31.05.2020, 22:01 vor 111 Tagen @ Oblomow 1925 Views

bearbeitet von Plancius, Sonntag, 31.05.2020, 22:10

Wer in den 80er Jahren den Grenzübergang Reitzenhain/DDR - Chomutov/CSSR im Erzgebirge überquert hat, kann sich bestimmt noch an die schrecklichen Bilder des toten Waldes rechts und links der Straße erinnern. Die Fichten und Tannen waren alle großflächig vertrocknet und gaben ein grausiges Bild ab. Genauso sah es aus, wenn man auf dem Kamm des Riesengebirges wanderte. Ursache war der ungefilterte Ausstoß von Schwefeldioxid aus den Kraftwerken und Chemiebetrieben im Nordböhmischen Braunkohlerevier, wo besonders schwefelreiche Braunkohle abgebaut wurde.

Letzte Woche habe ich ähnliche Bilder im Südharz und im Eichsfeld gesehen. Die Fichten sind großflächig tot. Entweder vertrocknet oder ein Opfer des Borkenkäfers.

Ähnlich ist die Situation im Nationalpark Hainich. Nur dort sind überwiegend die Buchen von der Trockenheit betroffen. Ihr Laub wird immer spärlicher bzw. sie sind schon am Absterben. Der Wald stirbt, obwohl er viele Jahrzehnte sich selbst überlassen wurde. Nach dem Krieg war der Hainich zum Teil militärisches Sperrgebiet. Heute ist er der größte zusammenhängende Buchenmischwald/Plänterwald Mitteleuropas.

Gruß Plancius

--
Der Königsweg zu neuen Erkenntnissen ist nach wie vor der gesunde Menschenverstand.

Gemeine Buchen mögen es kühl und nicht zu trocken.

Dieter, Sonntag, 31.05.2020, 22:22 vor 111 Tagen @ Plancius 1551 Views

Die Buchenwälder bei uns (Fagus sylvatica) stehen standortgerecht auf kalkhaltigen, nicht zu trockenen und kühlen Böden. Ist das nicht der Fall, oder verändern sich diese Bedingungen, dann reagiert Buche mit Schwäche.

Gruß Dieter

Die gehören dort nicht hin

Kurki, Sonntag, 31.05.2020, 22:02 vor 111 Tagen @ Oblomow 1843 Views

Die Dokumentation unsere Wälder beleuchtet Aufbau und Funktionsweise der deutschen Wälder.
In den drei Teilen wird gründlich erörtert wie Bäume kommunizieren, wie sie mit Schädlingen und Krankheiten umgehen und was sie für unser Ökosystem bedeuten.

Teil 1 - Die Sprache der Bäume
https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/unsere-waelder-die-sprache-der-baeume-100.html

Teil 2 - Ein Jahr unter Bäumen
https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/bilder/unsere-waelder-ein-jahr-unter-baeumen-1...

Teil 3 - Im Reich des Wassers
https://www.zdf.de/dokumentation/terra-x/unsere-waelder-im-reich-des-wassers-100.html


Es wird unter anderem auch genau auf deinen genannten Punkt eingegangen.
Im Nationalpark Bayrischer Wald wurde beschlossen nicht mehr in die Natur einzugreifen.
Nach vielen kontroversen Jahren ist heute erkennbar, dass sich der teilweise stark durch den Borkenkäfer geschädigte Wald verüngt hat und von selbst gesundet.
Die Vegetation kann dort natürlich wachsen. Mischwälder mit jungen und älteren Bäumen sind entstanden.

Es ist einfach ein Zeichen von falschen Bewirtschaftung, dass es dort soviel tote Bäume gibt. Ein natürlich gewachsener Wald hat immer Vorteile gegenüber eines Plantagenwaldes. Der Mensch hat einfach kaum eine Ahnung über das Ökosystem Wald.

Picea abies, die Fichte

Dieter, Sonntag, 31.05.2020, 22:17 vor 111 Tagen @ Oblomow 1628 Views

Hallo,
Tannen und Fichten unterscheiden sich in einem Punkt besonders, den Wurzeln. Fichten (Picea) sind ausgesprochene Flachwurzler, Tannen (Abies) dagegen Tiefwurzler, genauso wie Kiefern (Pinus) oder Eichen (Quercus), Buchen (Fagus) gehen breit und tief.

Wenn es ein paar trockene Jahre gibt und somit der Grundwasserstand sinkt, dann haben Flachwurzler ein Problem. Außerdem hatten wir die Kombination aus Wärme und Trockenheit. Beides mag die gemeine Fichte (Picea abies) nicht sonderlich.
Dann schwächeln die Bäume und verlieren aufgrund dessen auch noch einen großen Teil ihrer natürlichen Abwehrmechanismen gegenüber Schadinsekten.

Gruß Dieter

Darf ich den Besserwisser herauskehren?

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 31.05.2020, 23:11 vor 111 Tagen @ Dieter 1659 Views

Stimmt ja alles, aber noch ein Zusatz:
Trifft natürlich für die heimischen Fichten zu, - die serbische Fichte (Picea omorica) die unterscheidet sich in der Form, dass sie meistens eine klare Pfahlwurzel ausbildet und außerdem gar keine großartige Nässe mag. Die Dinger, die ja diese karstige Landschaft in Serbien gewöhnt sind, hab ich schon manchmal gekillt, indem ich sie - unwissenderweise - auf Stellen gepflanzt habe, wo sich autom. Beregnungen befunden haben.

Aber das mit den Flachwurzlern habe ich das erste Mal in Deutschland mitbekommen, als irgendwann in den 80ern die erste große Trockenheit (von mir registriert) stattgefunden hat. Birken sind genauso absolute Flachwurzler, - wenn sie nicht genügend Wasser kriegen, dann kommen sie mit den Wurzeln auf die Oberfläche, was im Rasen nicht besonders schön ist. Aber ich kann mich erinnern, dass damals der im Rhein-Neckarraum übliche Grundwasserstand von 4 - 5 m auf 8 m abgesunken ist, und deshalb eine ganze Menge an alten Birken das Zeitliche gesegnet hat.

Nur zu.

Dieter, Montag, 01.06.2020, 01:17 vor 111 Tagen @ helmut-1 1250 Views

Hallo Helmut,
auch Picea omorika bildet in aller Regel Flachwurzeln aus. Mit dem Wasser hast Du natürlich Recht, sie mag Staunässe ganz und gar nicht. Sie gehört eigentlich auch auf felsigen Untergrund, wo sie sich festklammert.
Für nasse und nicht zu warme Standorte nimmt man für Nutzholzzwecke die Sitkafichte, Picea sitchensis - übrigens die mächtigste aller Fichtenarten, kann bis 80m hoch werden. Die gibt es hier in den Forsten in feuchten Lagen auch.

Kleines Rätsel unter (echten)Grünen: Kennst Du eine Tannenart (Abies), mit stechenden Nadeln? Gibts z.B. in Griechenland.

Gruß Dieter

Fastfood für die Zellstoffindustrie ist was anderes

helmut-1 @, Siebenbürgen, Sonntag, 31.05.2020, 23:13 vor 111 Tagen @ Rybezahl 1386 Views

Nennt sich Populus canadensis, und wächst wie der Teufel.

Ja, und? Die Proteste in Amerika sind derzeit wichtiger, sogar wichtiger als Corona und von der Gretl redet im Moment sowieso keiner. Und da kommt der dann mit der Fichte daher

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 31.05.2020, 23:34 vor 111 Tagen @ Oblomow 1565 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Sonntag, 31.05.2020, 23:38

Fichte war vor 30 Jahren mal interessant. Gehört sowieso nicht in unsere Wälder. Steht hier nur überall, weil der [image]
Peter Stromer im 14. Jh. die künstliche Aufforstung entdeckte. Vorher wusste man gar nicht, wie man aus Wäldern Forstplantagen macht und alles wuchs kreuz und quer. Und die Wirtschaftskrise war interessant noch vor Corona. Und Corona ist auch nirgends wichtig außer in diesem Forum. Im Moment geht es nur um diesen amerikanischen Kriminellen und die Proteste in Amerika.

https://www.google.com/search?source=hp&ei=zufTXsesJMWkae3bqKAL&q=usa+proteste+...
Wen interessiert da noch die Fichte?

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Du hast Recht. Ab jetzt geht's hier wegen Dir nur um Amerika

Oblomow @, Leipzig, Sonntag, 31.05.2020, 23:51 vor 111 Tagen @ Mephistopheles 1366 Views

Morgen wird wohl die Boerse abschmieren. Mach Dich auf was gefasst @Herzdame. Was aber ist mit Tesla? Todemoon? Jedenfalls ist mir jetzt mehr ueber Fichten klar geworden als ueber Gretl und, lieber Meph, auch ueber Krall. Keene buergerliche Revolution auf jeden Fall. Ich sehe bei den Pluenderungen immer Flachbildfernsehen als liebste Beute. Seltsam.

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Das haben Sie von den Golddiggern hier im Forum

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 01.06.2020, 07:10 vor 111 Tagen @ Oblomow 1295 Views

Morgen wird wohl die Boerse abschmieren. Mach Dich auf was gefasst @Herzdame. Was aber ist mit Tesla? Todemoon? Jedenfalls ist mir jetzt mehr ueber Fichten klar geworden als ueber Gretl und, lieber Meph, auch ueber Krall. Keene buergerliche Revolution auf jeden Fall. Ich sehe bei den Pluenderungen immer Flachbildfernsehen als liebste Beute. Seltsam.

Das ist genau dieselbe Mentalität wie die Goldbugs hier, die meinen, sie könnten sich absichern, wenn sie nur ein paar Unzen oder Barren im Garten vergraben. Darüber sollte man nicht die Nase rümpfen, sondern zugestehen, dass ein Flachbildschirm für diese Leute genau dasselbe ist wie Gold und Silber für manche Schreiber.

Warum?

Sie vergessen dabei, dass mit Gold und silber oder einem Flachbildschirm noch nie jemand reich geworden ist.
Der Krall profitiert als Goldhändler natürlich von dieser Mentalität, was viele, die diese Geschäftsidee nicht hatten und nicht gönnen können, ihm natürlich neiden.
Dazu kommt noch, das sie den Neid, der ihr eigentliches Motiv ist, natürlich nicht zugeben können und deswegen irgendwelche Vorwände suchen, um ihn anzufeinden.

Gruß Mephistopheles

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Die tollste Geschaeftsidee vom tollsten Krall

Oblomow @, Leipzig, Montag, 01.06.2020, 10:11 vor 111 Tagen @ Mephistopheles 1160 Views

Da muss man erst einmal drauf kommen, Goldhaendler bei Degussa zu werden. Voll genialer Entrepreneur. Eben buergerlich Revolutionaer. Gelben Dreck zu verkaufen. Interessant uebrigens Dein geistige Immunisierung. Kralls Faseleien als Unsinn zu beschreiben, das ist Neid. Neid auf Stuss, Neid auf Goldhaendler sein. Neid auf AFD halbgewalkter moralinspritzendes Oberbrain zu sein. Nö.

Herzlich
Oblomow

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Hast du dir schon einen Flachbildschirm gesichert?

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 01.06.2020, 12:09 vor 110 Tagen @ Oblomow 940 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Montag, 01.06.2020, 12:44

Ich meine das natürlich im übertragenen Sinn.

Da muss man erst einmal drauf kommen, Goldhaendler bei Degussa zu werden. Voll genialer Entrepreneur. Eben buergerlich Revolutionaer. Gelben Dreck zu verkaufen. Interessant uebrigens Dein geistige Immunisierung. Kralls Faseleien als Unsinn zu beschreiben, das ist Neid. Neid auf Stuss, Neid auf Goldhaendler sein. Neid auf AFD halbgewalkter moralinspritzendes Oberbrain zu sein. Nö.

Herzlich
Oblomow

Ich bin jetzt zu faul, mir einige Hegelzitate zu suchen, die aber alle dasselbe besagen: Wenn man massiv, also massenhaft wirksam sein will, dann muss man in der Masse wie Jesus Erwartungen wecken, die ohnehin niemals in Erfüllung gehen werden und man versammelt eine treue erwartungsfrohe und leidensfähige Anhängerschaft um sich , die sich gleichzeitig auf die Suche nach den Kräften des Bösen begeben, welche ihre hoffnungsvollen Erwartungen hintertreiben.

Das macht Markus Krall schon richtig, indem er die Möglichkeiten nutzt, die das System ihm bietet. Die Wahrheit dürfte er wohl kaum verbreiten.

Gruß Mephistopheles

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Im übertragenen Sinne ist eigentlich alles richtig, sogar den Krall und Jesus zu vergleichen. Ich vergleiche Krall im übertragenen Sinne mit Claudia Roth

Oblomow @, Leipzig, Montag, 01.06.2020, 12:25 vor 110 Tagen @ Mephistopheles 854 Views

Bitte, bitte, bitte keine Hegelzitate raussuchen.

Krall macht was schon richtig? Goldhändlerdasein, Moraldönekes erzählen, bürgerliche Revolutionen aushecken, eindimensioneles Gewäsch verbreiten, Opferlamm spielen alles in Einklang zu bringen? Klar macht der Pfiffikus das richtig so wie die Claudia Roth es eben auch richtig macht, mit moralinem Dummgeschwätz recht weit zu kommen. In der Bundesrepublik 2020 gilt eben auch so ein Typ wie Krall als geistig anregend, man fragt sich aber nur für wen? Ach so AFD! Was wohl dafür spricht, warum daraus nichts werden kann.
Aber jetzt sind ja genügend tote Fichten da, damit kann man aus dem Totholz viele Zombiegedanken zu Büchern machen. Passt scho. Was ich nicht gepeilt habe, das ist der übertragene Gedanke mit Jesus und Krall. Bitte nochmal erklären.

Herzlich
Oblomow

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Das ist einfach

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 01.06.2020, 12:56 vor 110 Tagen @ Oblomow 837 Views

Aber jetzt sind ja genügend tote Fichten da, damit kann man aus dem Totholz viele Zombiegedanken zu Büchern machen. Passt scho. Was ich nicht gepeilt habe, das ist der übertragene Gedanke mit Jesus und Krall. Bitte nochmal erklären.

Die Römer vermuteten; d.h., natürlich nicht sie, sondern es wurde ihnen vom Hohen Rat suggeriert, dass Jesus eine bürgerliche Revolution oder das, was damals dafür galt, nämlich eine Unabhängigkeit der Juden von Rom wollen würde. Damit haben sie Jesus bei den Römern angeschwärzt. Aber die Römer haben wahrscheinlich den politischen Einfluß, den Jesus und seine Anhänger ausüben konnten, aufgehetzt vom Sanhedrin, bei weitem überschätzt. Es gab damals eben noch kein Facebook, wo man per Datamining wesentlich genauer hätte eruieren können, wie gering der Einfluss dieses jüdischen Wanderrabiners in Wirklichkeit war.

Gruß Mephistopheles

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Wer sind da bei Krall im uebertragenen Sinn die Roemer, der hohe Rat, die Juden und Du bist also ein Juenger?

Oblomow @, Leipzig, Montag, 01.06.2020, 13:21 vor 110 Tagen @ Mephistopheles 782 Views

Das erinnert mich eher an das Leben des Brian, im uebertragenen Sinn. Krall ist die judaische Volksfront, waehrend Claudia Roth die Volksfront von Judäa ist.
Alles im uebertragenem Sinn, so wie das Pfingstwunder.
Jesus war eigentlich auch Goldhaendler, eher so geistig, eher so im uebertragenen Sinne.

Herzlich
Oblomow

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Die Allegorie ist bissele anders

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 02.06.2020, 16:36 vor 109 Tagen @ Oblomow 433 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 02.06.2020, 16:57

Das erinnert mich eher an das Leben des Brian,

Dazu kann ich nichts sagen, weil ich mir solch einen Unterklassenschxxx nicht ansehe.

im uebertragenen Sinn. Krall ist die judaische Volksfront, waehrend Claudia Roth die Volksfront von Judäa ist.

Volksfront von Judäa vs. judaische Volksfront ist eine fixe Idee des zänkischen Zarathustra.

Alles im uebertragenem Sinn, so wie das Pfingstwunder.
Jesus war eigentlich auch Goldhaendler,

Nein. Jesus war derjenige, der die frohe Botschaft verkündete, dass jeder noch zu seinen Lebzeiten teilhaben kann an Onkel Mosis` Reich (Dagoberts Goldspeicher), wenn er nur an die frohe Botschaft von Mises und Hayek von der freien Marktwirtschaft glaubt.

eher so geistig, eher so im uebertragenen Sinne.

Krall ist sein Paulus, der die frohe Botschaft vom ewigen Reich(tum) der freien Marktwirtschaft den Glaubenswilligen verkündet.

Herzlich
Oblomow

Krall hat vergessen, dass eine Marktwirtschaft nur als eine Eigentümerwirtschaft (nur Eigentümer können und dürfen(!) wirtschaften, die Nichteigentümer sind in der einen oder anderen Form Sklaven!) unter religiöser Ägidie funktionieren kann (wenn einer auch nur den Verdacht erregte, die religiösen Gesetze zu missachten, dann reagierten die Athener ganz schön rabiat. Wobei allein die Möglichkeit des Zweifels an der ererbten(!) Religion bereits ein Anzeichen des kulturellen Niedergangs ist), eine soziale Marktwirtschaft nur unter immerwährender Prosperität und dass jede soziale Marktwirtschaft bei ausbleibender Prosperität zwangsweise sich zum Sozialismus entwickelt.

Darf ich es einmal zusammenfassen, sonst ist der Satz zu lang und das Verständnis schwindet:

- Eine Marktwirtschaft kann nur funktionieren als eine Eigentümerwirtschaft.
- Eine Eigentümerwirtschaft ist nur denkbar unter der Vorherrschaft einer ererbten Religion, welche die sozialen Verhaltensweisen regelt und sanktioniert.
- Alle Nichteigentümer sind entweder Sklaven, Hörige, Abhängige oder Untergebene. Unter-gebe-ene.
- eine soziale Marktwirtschaft kann nur funktionieren unter immerwährender Prosperität. Zuerst die Prosperität und dann die soziale Marktwirtschaft.
- Krall`s Pippilangstrumpf-Welt (ich mach mir die Welt, so wie sie mir gefällt) besteht darin: Er sagt erst soziale Marktwirtschaft und meint, dann werde die immerwährende Prosperität werde schon erscheinen
- erscheint sie nicht, so entwickelt sich eine soziale Marktwirtschaft zwangsläufig hin zum Sozialismus.
- der Sozialismus zerfällt im Chaos und Bevölkerungsschwund. Eine bürgerliche Revolution ist unmöglich weil sie bedarf des Bürgertums. Eigentum kann man zwar verteilen, aber man erschafft keine Eigentümer daraus. Eigentümer sein zu können wird nämlich vererbt.

Gruß Mephistopheles
-

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Teufelswerk am Pfingstmontag.

nereus @, Montag, 01.06.2020, 15:05 vor 110 Tagen @ Mephistopheles 939 Views

Hallo Meph!

So viel Unsinn in so wenigen Zeilen.
Das muß man erst einmal drauf haben. [[zigarre]]

Du schreibst: Die Römer vermuteten; d.h., natürlich nicht sie, sondern es wurde ihnen vom Hohen Rat suggeriert, dass Jesus eine bürgerliche Revolution oder das, was damals dafür galt, nämlich eine Unabhängigkeit der Juden von Rom wollen würde. Damit haben sie Jesus bei den Römern angeschwärzt.

Kannst Du mir die Stellen im NT oder im Talmud zeigen, wo diese steile These aufgestellt wird?

Aber die Römer haben wahrscheinlich den politischen Einfluß, den Jesus und seine Anhänger ausüben konnten, aufgehetzt vom Sanhedrin, bei weitem überschätzt.

Genau, und daher wollte Pilatus Jesus auch frei geben, weil er bei ihm keine Schuld finden konnte. Die neidischen Pharisäer, denen er die geistige Führerschaft streitig machte, wollten das jedoch nicht hinnehmen und bedrängten den römischen Statthalter.
Danach wusch dieser sich die Hände in Wasser und sagte: „Ich bin unschuldig an seinem Blut, sehr ihr zu.“ (siehe Matthäus-Evangelium, 27/24)

Es gab damals eben noch kein Facebook, wo man per Datamining wesentlich genauer hätte eruieren können, wie gering der Einfluss dieses jüdischen Wanderrabiners in Wirklichkeit war.

Der Einfluß von Jesus war so gering, daß ihn der Hohe Rat unbedingt ans Kreuz nageln ließ und seine Anhänger danach eine Weltreligion erschufen, auf dessen geistigen Erbe sich der kulturelle Aufstieg Europas orientierte.

Jesus schaffte es sogar einen besonderen Platz im Koran bzw. Islam einzunehmen, wo er bis heute als hochgeachteter Prophet verehrt wird,

Nur seine alten Feinde haben ihm seine Mission bis heute nicht verziehen und haben mit mit ihrer zweitausendjährigen Wühltätigkeit die Nachkommenschaft durchaus in Bedrängnis gebracht.
Für diese Leute scheint der Kampf bereits entschieden, der Hohe Rat hat offenbar doch gesiegt – zumindest glauben sie das.

Schauen wir mal.

mfG
nereus

Was ist denn das für eine typischchristliche Vorgehensweise, wenn du mich in der Überschrift angreifst, um mich im weiteren Verlauf des Textes vollinhaltlich zu bestätigen?

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 01.06.2020, 17:16 vor 110 Tagen @ nereus 668 Views

Hallo Meph!

So viel Unsinn in so wenigen Zeilen.
Das muß man erst einmal drauf haben. [[zigarre]]

Du schreibst: Die Römer vermuteten; d.h., natürlich nicht sie, sondern es wurde ihnen vom Hohen Rat suggeriert, dass Jesus eine bürgerliche Revolution oder das, was damals dafür galt, nämlich eine Unabhängigkeit der Juden von Rom wollen würde. Damit haben sie Jesus bei den Römern angeschwärzt.

Kannst Du mir die Stellen im NT oder im Talmud zeigen, wo diese steile These aufgestellt wird?

Aber die Römer haben wahrscheinlich den politischen Einfluß, den Jesus und seine Anhänger ausüben konnten, aufgehetzt vom Sanhedrin, bei weitem überschätzt.

Genau, und daher wollte Pilatus Jesus auch frei geben, weil er bei ihm keine Schuld finden konnte. Die neidischen Pharisäer, denen er die geistige Führerschaft streitig machte, wollten das jedoch nicht hinnehmen und bedrängten den römischen Statthalter.
Danach wusch dieser sich die Hände in Wasser und sagte: „Ich bin unschuldig an seinem Blut, sehr ihr zu.“ (siehe Matthäus-Evangelium, 27/24)

Es gab damals eben noch kein Facebook, wo man per Datamining wesentlich genauer hätte eruieren können, wie gering der Einfluss dieses jüdischen Wanderrabiners in Wirklichkeit war.

Der Einfluß von Jesus war so gering, daß ihn der Hohe Rat unbedingt ans Kreuz nageln ließ und seine Anhänger danach eine Weltreligion erschufen, auf dessen geistigen Erbe sich der kulturelle Aufstieg Europas orientierte.

Jesus schaffte es sogar einen besonderen Platz im Koran bzw. Islam einzunehmen, wo er bis heute als hochgeachteter Prophet verehrt wird,

Als der Analphabet Jesus lebte, gab es keinen Koran, den natürlich auch nicht der Analphabet Mohammed verfasst hat.

Nur seine alten Feinde haben ihm seine Mission bis heute nicht verziehen und haben mit mit ihrer zweitausendjährigen Wühltätigkeit die Nachkommenschaft durchaus in Bedrängnis gebracht.
Für diese Leute scheint der Kampf bereits entschieden, der Hohe Rat hat offenbar doch gesiegt – zumindest glauben sie das.

Schauen wir mal.

Die 2.000jährige Wühltätigkeit und Zerstörung jeder überlegenen Kultur geht wohl voll auf das Konto des Christentums. Deswegen haben sie auch den Kelsos nach stalinistischer Manier zensiert, so dass bis heute der Originaltext seiner Streitschrift unbekannt geblieben ist.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Geistbefreites Geschwätz.

nereus @, Dienstag, 02.06.2020, 08:19 vor 110 Tagen @ Mephistopheles 604 Views

Hallo Meph!

Du schreibst: Was ist denn das für eine typisch christliche Vorgehensweise, wenn du mich in der Überschrift angreifst, um mich im weiteren Verlauf des Textes vollinhaltlich zu bestätigen?

Hast Du etwas zu tief ins Glas geschaut?
In welcher Textzeile habe ich Deinen „Gedankenmüll“ bestätigt?

Als der Analphabet Jesus lebte, gab es keinen Koran, den natürlich auch nicht der Analphabet Mohammed verfasst hat.

Was hatte ich geschrieben?
„Jesus schaffte es sogar einen besonderen Platz im Koran bzw. Islam einzunehmen, wo er bis heute als hochgeachteter Prophet verehrt wird“.

Nun ließ Dir bitte nochmals Deine sinnfreie Antwort dazu durch.

Die 2.000jährige Wühltätigkeit und Zerstörung jeder überlegenen Kultur geht wohl voll auf das Konto des Christentums. Deswegen haben sie auch den Kelsos nach stalinistischer Manier zensiert, so dass bis heute der Originaltext seiner Streitschrift unbekannt geblieben ist.

Schauen wir einmal in die Wikipedia, was sie zu Kelsos Schrift meint.

Er betrachtete das Christentum als Verfallserscheinung, die durch Verfälschung der jüdischen Religion entstanden sei, und griff es mit einer Fülle von Argumenten an.

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Kelsos

Auf die Argumente wäre ich gespannt, aber nehmen wir erst einmal den Rest zur Kenntnis.

Insbesondere warf er den Christen ihre Absonderung aus dem sozialen Gefüge des Römischen Reiches vor. Aus seiner Sicht waren sie eine kultur- und bildungsfeindliche Bewegung, die zu Unrecht einen Überlegenheitsanspruch erhob, sich als Randgruppe hochmütig aus der Gesellschaft ausschloss und im Staat einen schädlichen Fremdkörper bildete. Daher appellierte er an die Gebildeten und Nachdenklichen unter ihnen, ihre Irrtümer einzusehen, ihre Exklusivität aufzugeben und sich in die staatliche Gemeinschaft zu integrieren.

Klingt fast wie ein Staats-Troll, der die Herrschaftsverhältnisse unangetastet sehen wollte.
Übrigens stellte Jesus die Macht des Kaisers nicht in Frage, siehe sein berühmtes Zitat: „Gebt des Kaisers, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“, als ihm die intriganten Pharisäer eine Falle stellen wollten.
Es ging also nicht um einen Aufstand gegen Rom, sondern eine Abkehr von der Hochmut der religiösen Kasten, wie sie die Pharisäer und Sadduzäer darstellten.

Ich weiß nicht, ob es sinnvoll ist jetzt eine Kelsos-Diskussion zu eröffnen, die mit dem ursprünglichen Thread nichts mehr zu tun hat.

Aber das kennen wir ja zur Genüge.
Wenn es bei den Argumenten hapert, reiten wir ein neues Pferd und so dreht sich die Debatte dann beständig um etwas Neues.

mfG
nereus

Jesus hatte nur eines nicht begriffen (ein tragischer Irrtum, weswegen er sterben musste)

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 02.06.2020, 18:06 vor 109 Tagen @ nereus 510 Views

Klingt fast wie ein Staats-Troll, der die Herrschaftsverhältnisse unangetastet sehen wollte.
Übrigens stellte Jesus die Macht des Kaisers nicht in Frage, siehe sein berühmtes Zitat: „Gebt des Kaisers, was des Kaisers ist und Gott, was Gottes ist“, als ihm die intriganten Pharisäer eine Falle stellen wollten.
Es ging also nicht um einen Aufstand gegen Rom, sondern eine Abkehr von der Hochmut der religiösen Kasten, wie sie die Pharisäer und Sadduzäer darstellten.

Jesus hatte nur eines nicht begriffen:

Der Kaiser (in modernen Begriffen: Der Staat) IST Gott. Die kirchen brauchten beinahe 2 Jahrtausende, nämlich bis zum Reichskonkordat, bis sie auch begriffen hatten, dass der Staat der einzige wahre, allmächtige und allgütige Gott ist, der sie nährt, ihnen die Glaubensfreiheit, an ihn zu glauben, gewährt und ihren Besitz hütet.

Aber seitdem ist Ruhe und Frieden mit der Religion und sie stirbt allmählich dahin.

Oh Jesus, weit haben es deine Jünger gebracht!

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Amen.

nereus @, Mittwoch, 03.06.2020, 07:56 vor 109 Tagen @ Mephistopheles 458 Views

Hallo Meph!

Du schreibst: Jesus hatte nur eines nicht begriffen (ein tragischer Irrtum, weswegen er sterben musste)

Laut den 4 Evangelien hatte er das sehr wohl begriffen, was allerdings nicht heißt, daß er den leiblichen Tod nicht fürchtete.
Er selbst kündigte seinen irdischen Tod mehrfach an.
Auf Zitate verzichte ich, wer es wirklich wissen möchte, muß halt das NT einmal zur Hand nehmen.

Jesus hatte nur eines nicht begriffen: Der Kaiser (in modernen Begriffen: Der Staat) IST Gott.

Wie gut, daß wir das jetzt wissen.
Du solltest ein Buch darüber schreiben. [[freude]]

Die Kirchen brauchten beinahe 2 Jahrtausende, nämlich bis zum Reichskonkordat, bis sie auch begriffen hatten, dass der Staat der einzige wahre, allmächtige und allgütige Gott ist, der sie nährt, ihnen die Glaubensfreiheit, an ihn zu glauben, gewährt und ihren Besitz hütet.

Eine Institution – der Staat ist ja eine – kann also als Gott definiert werden.
Wie gesagt, das ist alles Material für ein neues Buch.

Aber seitdem ist Ruhe und Frieden mit der Religion und sie stirbt allmählich dahin.

Aha.
Als es noch keine Konkordate gab und die Kirche an das Falsche glaubte, war sie einflussreich. Als sie dann endlich den richtigen Gott entdeckte, schwand ihr Einfluß.
Ich muß sagen, einfach grandios.

Ich würde sagen, wir belassen es dabei und genießen das schöne Wetter. [[zwinker]]

mfG
nereus

Deine Ausführungen....

ottoasta @, Montag, 01.06.2020, 12:53 vor 110 Tagen @ Mephistopheles 891 Views

.....
Wenn man massiv, also massenhaft wirksam sein will, dann muss man in der Masse wie Jesus Erwartungen wecken, die ohnehin niemals in Erfüllung gehen werden und man versammelt eine treue erwartungsfrohe und leidensfähige Anhängerschaft um sich , die sich gleichzeitig auf die Suche nach den Kräften des Bösen begeben, welche ihre hoffnungsvollen Erwartungen hintertreiben.
....

...würden viel besser als zu Krall, der ein wirklich kluger Kopf ist, zu unserem Adeligen, dem hochwohlgeborenen Eichelburg mit seiner Seite Hartgeld.com passen.

Wie für ihn massgeschneidert![[top]]

Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Kluge Köpfe auf Seiten des Verbrechens ist das Schlimmste, was uns passieren kann

Tempranillo @, Montag, 01.06.2020, 13:14 vor 110 Tagen @ ottoasta 898 Views

Hallo Otto,

...würden viel besser als zu Krall, der ein wirklich kluger Kopf ist, zu unserem Adeligen, dem hochwohlgeborenen Eichelburg mit seiner Seite Hartgeld.com passen.

Das ist ja daß Schlimme, daß Krall ein kluger Kopf ist. Wenn die intelligentesten Männer entweder kriminell sind oder sich auf die Seite des Weltverbrechens stellen, ist unsere Lage aussichtslos.

Die Chinesen haben es wenigstens kapiert. Deren Pariser Botschaft hat eine Karikatur veröffentlicht, die wie erwartet für Aufregung sorgt:

Wer ist der Nächste?
https://twitter.com/AlbertCamus75/status/1264874427147313152/photo/1

Die Begründung der chinesischen Botschaft, das sei ein Versehen gewesen, erweist sich als unglaubwürdig.

Die Zeichnung wurde am 24. Mai um 20:53 veröffentlicht und nur vier Minuten später, 20:57, kam ein offizieller Tweet des chinesischen Außenministers, so daß es sehr unwahrscheinlich ist, daß deren Twitter-Konto, wie die Botschaft vorgibt, gehackt wurde.

Krall und vielen anderen mache ich den Vorwurf, daß sie zu denen gehören, die sich hinter dem usralischen Tod einreihen, um die Leichen derer zu fleddern, die auf dem Schlachtfeld des Liberalkapitalismus geblieben sind.

Tristan Mendès France: *Dieses Bild steht für die Vorstellung, daß es eine wiederkehrende Verschwörung gibt, von Krieg zu Krieg, Drama zu Drama, hinter denen man denselben Akteur findet, der entweder die Amerikaner oder Israelis sein kann oder sogar die Juden.*

Falls sich bestätigt und in den führenden Schichten Chinas die von Tristan Mendès France sehr korrekt wiedergegebene Ansicht geteilt wird, haben einige Herrschaften Grund, sich Sorgen zu machen.

Ich hoffe Otto, auch Du riechst die große Ratte derer und dererInnen, die in Webforen und außerhalb versuchen, uns gegen China aufzuhetzen?

Tempranillo

https://www.egaliteetreconciliation.fr/Tristan-Mendes-France-a-deux-doigts-de-qualifier...

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Das wird Heinsohn, Hoppe, Tichy, Krall und alle Liberasten von Herzen freuen

Tempranillo @, Montag, 01.06.2020, 14:12 vor 110 Tagen @ Tempranillo 840 Views

Dorthin wollen sie uns treiben:

Shaggie: A powerful show of unity and support. The white community kneeling down in front of the black community to ask for forgiveness after years of racism. The black community followed that up by kneeling down as well and they all eventually joined in prayer.

Wie viele müßten erst vor uns und Deutschland auf die Kniee sinken, für alles was sie verbrochen haben?

https://twitter.com/i/status/1267273066461007872

Boris Le Lay: Was wollen Sie von mir hören? Das zeitgenössische ... Amerika ist völlig schwarz-zentriert. Die amerikanische Musik ist schwarz, Hollywood vergöttert die Schwarzen, Polizei und Armee sind voll von Schwarzen, Weiße verbringen ihre Zeit damit, Sportwettkämpfe zu beobachten, die von Schwarzen gesättigt sind, es gibt Feiertage, die ausschließlich der Feier der Schwarzen gewidmet sind, es gibt sogar einen ganzen Monat, der der Verherrlichung der Schwarzen gewidmet ist, Gesetze zwingen Verwaltungen und Universitäten, Massen und Massen von Schwarzen zu rekrutieren, die Medien fördern systematisch magische Neger, die den Weltraum erobern sollen.

Übersetzt mit www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

https://democratieparticipative.me/puissant-des-lopes-blanches-de-gauche-se-prosternent...

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Amerikas Spenglerianer

Tempranillo @, Montag, 01.06.2020, 16:48 vor 110 Tagen @ Tempranillo 721 Views

Diese enthirnten und entkernten Amerikaner, denen jedes Rückgrat fehlt, knieen vor Negern. Dorthin wollte sie die Unterwerfungsapologie des Systems treiben:

https://twitter.com/i/status/1267273066461007872

Oswald Spenglers Unterwerfungsapologie zielt auf etwas ähnliches ab. Er legt es darauf an, uns vor Angloamerika, City of London, Wall Street, Hochfinanz, Großkapital, Eliten und Staatsmacht knieen zu lassen.

Spenglers Methode besteht nicht darin, Schuldgefühle einzuimpfen, er wählt den Weg, die Situation vor und nach dem Ersten Weltkrieg als Folge einer unvermeidlichen, nach quasi naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten ablaufenden Entwicklung darzustellen und nahm damit die Propagandamethoden Angela Merkels vorweg (*There is no Alternative*).

Sowohl Spengler als auch die anglodemokratische Systempropaganda jenseits und diesseits des Atlantiks durchsetzen ihre Unterwerfungspropaganda in einem Ausmaß mit obszönen Lügen, daß man darauf nur noch so reagieren kann: [[kotz]]

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Oswald Spengler kann nichts dafür

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 01.06.2020, 19:01 vor 110 Tagen @ Tempranillo 700 Views

Diese enthirnten und entkernten Amerikaner, denen jedes Rückgrat fehlt, knieen vor Negern. Dorthin wollte sie die Unterwerfungsapologie des Systems treiben:

https://twitter.com/i/status/1267273066461007872


Oswald Spenglers Unterwerfungsapologie zielt auf etwas ähnliches ab. Er legt es darauf an, uns vor Angloamerika, City of London, Wall Street, Hochfinanz, Großkapital, Eliten und Staatsmacht knieen zu lassen.

...wenn du zu dumm bist, ihn zu lesen.

Spenglers Methode besteht nicht darin, Schuldgefühle einzuimpfen, er wählt den Weg, die Situation vor und nach dem Ersten Weltkrieg als Folge einer unvermeidlichen, nach quasi naturwissenschaftlichen Gesetzmäßigkeiten ablaufenden Entwicklung darzustellen und nahm damit die Propagandamethoden Angela Merkels vorweg (*There is no Alternative*).

Das hast du dir aus deinen Fingern gesogen.

Sowohl Spengler als auch die anglodemokratische Systempropaganda jenseits und diesseits des Atlantiks durchsetzen ihre Unterwerfungspropaganda in einem Ausmaß mit obszönen Lügen, daß man darauf nur noch so reagieren kann: [[kotz]]

Das existiert nur in deinem Hirn. Kotze dich also selber an.

Ich finde es nicht gut, wenn hier Legasthenikern, die vermutlich nicht einmal lesen, geschweige denn, das Gelesene verstehen können, ein Forum gegeben wird und nur im Vertrauen darauf, das mittlerweile eine Mehrzahl von Forumsschreibern zu verblödet ist, einen ansprucksvollen Text wie Oswald Spenglers Werke zu rezipieren..

Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Wie wär's mit Genauigkeit statt Phrasennebel?

Tempranillo @, Montag, 01.06.2020, 19:29 vor 110 Tagen @ Mephistopheles 676 Views

...wenn du zu dumm bist, ihn zu lesen.

Kann schon sein. Aber im Gegensatz zu Dir kann ich die von Dir und Taurec eingestellten Spengler-Zitate sehr genau interpretieren.

Von Euch beiden kommt höchstens Phrasendampf (*zu doof, Spenglers Geschichtsmetaphysik [sic!!!] zu verstehen*) oder wie von Dir persönliche Anwürfe.

Das hast du dir aus deinen Fingern gesogen.

Ich habe es aus den von Dir einkopierten Zitaten herausgenommen.

Das existiert nur in deinem Hirn. Kotze dich also selber an.

Danke sehr.

Ich finde es nicht gut, wenn hier Legasthenikern, die vermutlich nicht einmal lesen, geschweige denn, das Gelesene verstehen können, ein Forum gegeben wird und nur im Vertrauen darauf, das mittlerweile eine Mehrzahl von Forumsschreibern zu verblödet ist, einen ansprucksvollen Text wie Oswald Spenglers Werke zu rezipieren..

Ich finde es noch weniger gut, wenn hier noch einer die systemkonforme Linie fährt und nach Meinungsstrangulation schreit.

Den Schmierfinken und Machtstricher Spengler zu kritisieren ist noch nicht strafbar oder sonstwie bedenklich.

Du hast mir liebenswürdigerweise und ohne von mir persönlich angegangen worden zu sein, empfohlen, mich selber anzukotzen.

Dir würde nicht schaden, bei Gelegenheit in den Spiegel zu schauen.

Dort würdest Du was sehen?

Einen Legastheniker!

im Vertrauen darauf, das mittlerweile

Daß mit scharfem s oder Doppel-S wäre richtig gewesen, Du superkluger Spengler-Exeget, dessen Interpretationskünste sich darauf beschränken, ellenlange Spengler-Zitate einzukopieren und Behauptungen aufzustellen (*Spenglers Vorhersagen haben sich als richtig erwiesen*) die niemals bestätigt wurden oder so allgemeingehalten sind, daß sie letztlich wertlos sind.

Wenn ich mir einen Anfall von Hybris erlauben darf, sage ich, daß ich seit Januar diesen Jahres mehr und bessere Vorhersage-Treffer gelandet habe als Spengler sein ganzes Leben lang und seinem verhurten und verschissenen Geschmiere.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Phrasendampf

Taurec ⌂ @, München, Montag, 01.06.2020, 19:58 vor 110 Tagen @ Tempranillo 808 Views

Hallo!

Von Euch beiden kommt höchstens Phrasendampf (*zu doof, Spenglers Geschichtsmetaphysik [sic!!!] zu verstehen*) oder wie von Dir persönliche Anwürfe.

Das ist das Niveau, auf das Du selbst herabgestiegen bist und dem man (wenn man sich dafür nicht zu schade ist) bestenfalls noch beikommen kann, indem man mit dem passenden Wechselgeld zurückzahlt.
Die geflügelten Worte "Diskutiere nicht mit Idioten*, denn sie ziehen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung!" treffen anscheinend zu.
*Das wäre nicht meine Wortwahl, aber der Spruch passt hier sinngemäß.

Mir ist das jedenfalls zu blöde. Du gibst mit keinem Worte zu erkennen, daß Du noch unbefangen und über Dich selbst hinauszugehen bereit wärest, so daß die Diskussion, die Du anzustreben vorgibst, möglich wäre. Statt dessen kommen eben von Dir Phrasendampf und persönliche Anwürfe (meist in Gossensprache gegen die von Dir geschmähte abstrakte Geistesgröße), die Du eben mit der für Propagandisten typischen subtilen Anmaßung moralischer Überheblichkeit gegen andere wendest.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


Weltenwende

Merkst Du überhaupt noch was?

Tempranillo @, Montag, 01.06.2020, 20:09 vor 110 Tagen @ Taurec 709 Views

bearbeitet von Tempranillo, Montag, 01.06.2020, 20:13

Das ist das Niveau, auf das Du selbst herabgestiegen bist und dem man (wenn man sich dafür nicht zu schade ist) bestenfalls noch beikommen kann, indem man mit dem passenden Wechselgeld zurückzahlt.
Die geflügelten Worte "Diskutiere nicht mit Idioten*, denn sie ziehen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung!" treffen anscheinend zu.
*Das wäre nicht meine Wortwahl, aber der Spruch passt hier sinngemäß.

Mir ist das jedenfalls zu blöde. Du gibst mit keinem Worte zu erkennen, daß Du noch unbefangen und über Dich selbst hinauszugehen bereit wärest, so daß die Diskussion, die Du anzustreben vorgibst, möglich wäre. Statt dessen kommen eben von Dir Phrasendampf und persönliche Anwürfe (meist in Gossensprache gegen die von Dir geschmähte abstrakte Geistesgröße), die Du eben mit der für Propagandisten typischen subtilen Anmaßung moralischer Überheblichkeit gegen andere wendest.

Ich äußere mich über Spengler, Ihr beide über mich!

Merkst Du überhaupt noch was?

Wärt Ihr beide nicht so taube und von sich selbst eingenommene Nüsse, würdet Ihr meine Angriffe auf Spengler mit Attacken auf Drumont, Delassus, Céline und Soral kontern.

Aber dazu reicht's natürlich nicht. Stattdessen kommen pompöse Allüren, weibisches Gehabe und Ad Hominems.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Finde den Fehler

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 01.06.2020, 20:46 vor 110 Tagen @ Tempranillo 682 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Montag, 01.06.2020, 20:50

Das ist das Niveau, auf das Du selbst herabgestiegen bist und dem man (wenn man sich dafür nicht zu schade ist) bestenfalls noch beikommen kann, indem man mit dem passenden Wechselgeld zurückzahlt.
Die geflügelten Worte "Diskutiere nicht mit Idioten*, denn sie ziehen dich auf ihr Niveau und schlagen dich dort mit Erfahrung!" treffen anscheinend zu.
*Das wäre nicht meine Wortwahl, aber der Spruch passt hier sinngemäß.

Mir ist das jedenfalls zu blöde. Du gibst mit keinem Worte zu erkennen, daß Du noch unbefangen und über Dich selbst hinauszugehen bereit wärest, so daß die Diskussion, die Du anzustreben vorgibst, möglich wäre. Statt dessen kommen eben von Dir Phrasendampf und persönliche Anwürfe (meist in Gossensprache gegen die von Dir geschmähte abstrakte Geistesgröße), die Du eben mit der für Propagandisten typischen subtilen Anmaßung moralischer Überheblichkeit gegen andere wendest.


Ich äußere mich über Spengler, Ihr beide über mich!

Mit keinem einzigen Wort hast du dich über Spengler geäußert. Es gibt bei dir keinen Einzigen Bezug zu Spengler außer dem Namen. Alle deine Äußerungen haben mit dem wirklichen Spengler überhaupt nichts zu tun.

Merkst Du überhaupt noch was?

Wärt Ihr beide nicht so taube und von sich selbst eingenommene Nüsse, würdet Ihr meine Angriffe auf Spengler mit Attacken auf Drumont, Delassus, Céline und Soral kontern.

Aber dazu reicht's natürlich nicht. Stattdessen kommen pompöse Allüren, weibisches Gehabe und Ad Hominems.

Von dir. Das einzige, was du zu Spengler zu sagen hast, ist - nicht einmal ad hominem, sondern allenfalls ad nominem. Du hast nämlich keine Argumente.

Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Spengler und Krall sind belanglos

Oblomow @, Leipzig, Montag, 01.06.2020, 21:54 vor 110 Tagen @ Mephistopheles 645 Views

Und Deine Arbeit, hochgeehrter @Tempranillo, ist es nicht. @Meph ist jetzt unter die Juenger gegangen. Naja.

Dass ich sowas einmal schreibe, haette ich nicht gedacht.

Spengler hat alles Geistreiche bei Nietzsche gemaust und dann missverstanden.

Und, wer Krall ernst nimmt, der ist einstweilen sowieso etwas vom Wege ab.

Was mich uebrigens wundert, dass Du diesen kleinen Goldhaendler fuer intelligent haeltst? Diesen Kinderkram, denkerisch auf Nullniveau und stilistisch auf Klippschulniveau.

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Von meiner Warte aus betrachtet sind alle intelligent

Tempranillo @, Montag, 01.06.2020, 22:22 vor 110 Tagen @ Oblomow 618 Views

Und Deine Arbeit, hochgeehrter @Tempranillo, ist es nicht. @Meph ist jetzt unter die Juenger gegangen. Naja.

Meph und Taurec könnten eine Heilige Glaubenskongregation der Oswaldiker gründen.

Dass ich sowas einmal schreibe, haette ich nicht gedacht.

So geht es vielen. Mir auch.

Spengler hat alles Geistreiche bei Nietzsche gemaust und dann missverstanden.

Darwin käme ebenfalls als Quelle in Frage.

Und, wer Krall ernst nimmt, der ist einstweilen sowieso etwas vom Wege ab.

Man sollte seine Feinde und Gegner niemals unterschätzen!

Was mich uebrigens wundert, dass Du diesen kleinen Goldhaendler fuer intelligent haeltst? Diesen Kinderkram, denkerisch auf Nullniveau und stilistisch auf Klippschulniveau.

Als bekennender Depp und Primitivling halte ich alle für intelligent, bestimmt intelligenter als es ich bin ... bis sie mir die gegenteilige Annahme nahelegen.

Bei Meph und Taurec wundert mich nicht wenig, daß sie nicht nach dem Motto *haust Du meine Tante, hau' ich Deine* meine Kritik an Spengler damit beantworten, indem sie auf Drumont, Delassus, Céline und Soral eindreschen. Stattdessen servieren sie ein Ad Hominem nach dem anderen und versuchen gar nicht erst zu beantworten, welche tollen Erkenntnisse Spengler zu entnehmen wären, der im übrigen, was die *Volkstümlichkeit* der demokratischen Verfassungen betrifft, eine derart obszöne Lüge in die Welt gesetzt hat, daß das ausreichen müßte, sein ganzes Werk auf den Müll zu werfen.

Erst gestern bin ich darauf eingegangen, was bestimmt zu unterkomplex und geistlos gewesen ist, um von diesen beiden Hochintelligenzen überhaupt wahrgenommen zu werden.

Lieber kommen sie mit weibischem Zensur- und Bewertungskram an.

Ich biete ihnen sogar an, da es zu Drumont & Co. ja nicht reicht, mal so richtig auf die von mir innig verehrten Bach, Beethoven, Schubert, Schumann, Verdi, Mahler und Richard Strauss einzudreschen.

*Kübelt Dreck aus, wie ihr wollt, aber begründet es wenigstens.*

Warum versuchen sie sich nicht an Mozarts Da Ponte-Opern, die ich neben Molieres Menschenfeind und Goethes Faust für das Beste halte, was das abendländische Theater hervorgebracht hat?

Ich ahne wieder, woran das wieder scheitern wird.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Fünf sehr genaue gefaßte Kritikpunkte und ein weiteres Angebot

Tempranillo @, Dienstag, 02.06.2020, 09:45 vor 110 Tagen @ Mephistopheles 565 Views

Mit keinem einzigen Wort hast du dich über Spengler geäußert. Es gibt bei dir keinen Einzigen Bezug zu Spengler außer dem Namen. Alle deine Äußerungen haben mit dem wirklichen Spengler überhaupt nichts zu tun.
Von dir. Das einzige, was du zu Spengler zu sagen hast, ist - nicht einmal ad hominem, sondern allenfalls ad nominem. Du hast nämlich keine Argumente.

Anders als Ihr beiden, die nur Ad Hominems, Unterstellungen, Unverschämtheiten und Übergriffiges vorbringen, habe ich fünf sehr genau gefaßte Kritikpunkte formuliert. Wir werden gleich sehen, wer keine Argumente hat und nichts zur Sache zu sagen hat.

Spengler werfe ich vor

- Das Faustische auf eine Weise zu definieren, die mit Goethes Dramatischem Gedicht nicht das Geringste zu tun hat.

- Demokratische Verfassungen als volkstümlich zu bezeichnen, was eine bösartige Lüge darstellt.

- Eine 850 Seiten starke Unterwerfungsapologie verfaßt zu haben.

- Mit seinem an keinerlei Bedingung geknüpften Plädoyer zugunsten von Imperialismus und Krieg unseren Todfeinden, Angloamerika, Hochfinanz, Großkapital und Eliten in die Karten zu spielen, für deren Interessen er Deutsche zum Kanonenfutter machen wollte.

- Die sich hyänenhaft zusammenrottenden und gemeinsam über ihr jeweiliges Opfer herfallenden, von Macht- und Geldgier beherrschten Demokraten (Drumont) als *Herrennaturen* bezeichnet zu haben.

Damit habe ich Euch fünf sehr genau umrissene Angriffsflächen gegeben, die Ihr nutzen hättet können, um mir wenigstens in einem Punkt nachzuweisen, daß ich falsch liege.

Ihr habt es noch nicht einmal versucht und mir stattdessen folgende Nettigkeiten zukommen lassen:

Taurec:

Dieser unkundige Sermon ... stupiden Wiederholung, Philosophie, die ich nicht verstanden habe, auch nicht verstehen kann. Unbefangenem Denken abgeneigte Geistlosigkeit, Gülle, Beschimpfungen, Gossenvokabeln, Blödsinn, Ad-Hominem-Anwürfe statt kundiger Abhandlungen, abgründiges und auf stumpfer Wiederholung weniger unterkomplexer Gedanken basierendes Niveau, nicht gut für ein Diskussionsforum, niveaulos, sinnlos, mit einem Idioten wie mir zu diskutieren, subtile Anmaßung moralischer Überheblichkeit, unfähig, zu diskutieren.

Mephistopheles, abgesehen von dem, was ich oben zitiert habe:

Das existiert nur in deinem Hirn, kotze dich also selber an, Legastheniker, der vermutlich nicht lesen, oder das Gelesene verstehen kann und dem unglücklicherweise ein Forum gegeben wird, seine Ansichten zu verbreiten.

Um die ganze Liebenswürdigkeit Eurer Beiträge zu ermessen, muß man wissen, daß ich weder Dich noch Taurec bis dahin auch nur im Entferntesten blöd angemacht habe und gerade ihm immer wieder hohe Intelligenz, erheblichen Verstandesaufwand beim Schreiben seiner Beiträge konzediert habe und auch dort, wo er mit der Beschreibung des Spengler'schen Oeuvres als *Geschichtsmetaphysik* ein klassisches Eigentor fabriziert hat, höflich geblieben bin und darauf verzichtet habe, diese Steilvorlage hämisch auszuschlachten.

Bei meinem Weg, in der Sache, Spengler, hart zu bleiben, aber den Diskutierenden gegenüber verbindlich, bleibe ich und mache Euch, nach meinem Vorschlag, daß Ihr Euch gerne dadurch revanchieren könnt, indem Ihr auf Drumont, Delassus, Céline und Soral eindrescht wie ich auf Spengler, ein drittes Angebot:

Falls Euch die Argumente fehlen, um Bach, Beethoven, Schubert, Schumann, Verdi, Mahler Richard Strauss und Mozarts Da Ponte-Opern zu kritisieren, bin ich bereit, zu jedem der Genannten eine erste Hilfestellung zu geben, auf deren Grundlage Ihr dann weitermachen könnt.

Das ließe sich bei Bedarf auf Schubert, Brahms, Wagner und Bruckner erweitern, sofern Euch zu den anderen Größen der europäischen Kulturgeschichte nichts einfallen sollte.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Darf ich noch etwas anhängen - Geschichte als verstehbarer und vor allem prognostizierbarer Prozess

Oblomow @, Leipzig, Dienstag, 02.06.2020, 10:28 vor 110 Tagen @ Tempranillo 562 Views

bearbeitet von Oblomow, Dienstag, 02.06.2020, 10:35

„Weder haben wir dich himmlisch hoch, noch unsterblich geschaffen, damit du wie dein eigener, in Ehre frei entscheidender, schöpferischer Bildhauer dich selbst zu der Gestalt ausformen kannst, die du bevorzugst. Du kannst zum Niedrigen, zum Tierischen herabsinken; du kannst aber auch zum Höheren, zum Göttlichen wiedergeboren werden, wenn deine Seele es beschließt.“
Pico della Mirandola

Der Kern der Spenglerschen Philosophie ist die Analogie, alles wird analog zum Anderen. Darauf wies schon Robert Musil ironisch hin: "Es gibt zitronengelbe Falter, es gibt zitronengelbe Chinesen. In gewisser Weise kann man also sagen, der Falter ist der geflügelte mitteleuropäische Zwergchinese. Falter und Chinese sind bekannt als Sinnbilder der Wollust. Zum ersten Mal wird hier der Gedanke an die noch nie beachtete Übereinstimmung des großen Alters der lepidopteren Fauna und der chinesischen Kultur gefaßt. Dass der Falter Flügel hat und der Chinese keine ist nur ein Oberflächenphänomen!"

Heraus kommt ein biologisches Geschichtsmodell, weil die Geschichte wie ein Fichte ist, sie wächst, wird groß, fellachisiert und stirbt oder so ähnlich. Nur ist Geschichte kein Fichte. Er vertritt insofern ein primitives Geschichtsverständnis. Geschichte (die eigene wie auch die gesamte) ist offen (das heißt, alles ist möglich) und wird von Menschen geschaffen und nur die Ideologen bauen Prokrustesbetten aus Zwecken, etwa Hegel, Marx, die Christen oder die Transhumanisten oder Spengler. Geschichte hat keinen Sinn, wir erst legen einen bei.

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Fragment 217

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 02.06.2020, 12:58 vor 109 Tagen @ Oblomow 534 Views

„Weder haben wir dich himmlisch hoch, noch unsterblich geschaffen, damit du wie dein eigener, in Ehre frei entscheidender, schöpferischer Bildhauer dich selbst zu der Gestalt ausformen kannst, die du bevorzugst. Du kannst zum Niedrigen, zum Tierischen herabsinken; du kannst aber auch zum Höheren, zum Göttlichen wiedergeboren werden, wenn deine Seele es beschließt.“
Pico della Mirandola

Machen wir einmal ein Experiment und versetzen wir uns in eine zukünftige Zivilisation in mehreren 1.000 Jahren. Dann wird ein Fragment gefunden, das genau die obigen Zeichen enthält. Wir nehmen einfach mal an, dass es dann noch eine Zivilisation geben wird; das ist nämlich durchaus nicht sicher. Wir nehmen weiterhin an, dass es dann noch Wesen mit einem Musterbildenden Gehirn geben wird und nicht nur Zitronenfalter. Das musterbildende Gehirn wird diese Zeichen als Schriftzeichen erkennen und annehmen, dass sie einen Sinn hätten. Eine andere Annahme besagt natürlich, dass die oben in diesem Text abgebildeten Zeichen keinen Sinn hätten, sondern dass die Finder dieses Fragments diesen nur beilegen und die Zeichen nur zufällig am Fundort rumlägen.

Nehmen wir weiter an, diese Zeichen würden als Schriftzeichen erkannt, damit als willentlich geschaffene Zeichen und keineswegs als eine zufällige Verteilung von Pixeln. Wenn man diese Zeichen, die oben in diesem Text stehen, als Schriftzeichen erkannt hat, dann wird man ohneweiteres annehmen, dass sie keineswegs zufällig da rumliegen, sondern von einem Menschen geschaffen wurden und also einen Sinn hätten. Man würde versuchen, die Schrift zu entziffern und sie in die zur Zeit der Entdeckung gebräuchliche Sprache zu übersetzen. Man nehme an, es gelingt und am Ende haben wir dann Fragment 217, also den obigen Text.

Nehmen wir weiter an, es gebe von diesem Autor nur diesen Text. Dadurch, das er schreiben kann, ist sicher, das der Autor ein Mensch ist und ein Mensch, der schreiben kann, gehört zwangsläufig zu einer bestimmten Kultur.

Jetzt nun die alles entscheidende Frage: Welcher Kultur und folglich welcher Zeit würdest du den Verfasser des obigen Textes, von dem du nichts weiter weißt, zuordnen - und warum?

Etwa einer indianischen Kultur?
Oder der chinesischen Kultur?
Oder einer afrikanischen Kultur?
Oder den Eskimos?
Oder den Marsbewohnern?
Oder der Antike?

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Jedenfalls wurde der Text nicht "stalinistisch zensiert".

Oblomow @, Leipzig, Dienstag, 02.06.2020, 13:25 vor 109 Tagen @ Mephistopheles 729 Views

bearbeitet von Oblomow, Dienstag, 02.06.2020, 13:28

Würde mich überhaupt mal interessieren, was das Spezielle am stalinistischen Zensieren gewesen ist, was Origines da voll dolle praktiziert.

Das ist übrigens überhaupt nicht die entscheidende Frage, denn die entscheidende Frage ist, wie und warum es zur Renaissance kam, also nicht zum Untergang, sondern zum Aufgang Europas. Und wie es dann zu Luther kam, z.B. Und dieser Picotext ist deswegen so interessant, weil er beide Möglichkeiten der Selbstentfaltung denkt. Die Menschen haben sich aber eher für das Gottwerden entschieden und dafür werden sie den höchsten Preis bezahlen, nämlich das Verschwinden ihrer selbst. Darauf wäre natürlich kein Eskimo gekommen. Die trinken jetzt Alkohol, fahren Motorschlitten und schnitzen für Touristen Tiere und wissen nicht mehr, was richtig und falsch ist und sind rausgefallen aus der eigenen Ordnung. Und bringen sich deswegen um. Klar kann ich ein Relikt einer Zeit zuordnen, dennoch kann ich damit nichts in der Zukunft sagen. Und genau das macht Spengler, womit wir wieder am Anfang sind. Ich war froh, zu lesen, dass Musil Spengler auch für einen Schautermann hielt. Das sagt einem der Instinkt (bzw. die Nase, die Quatsch wittert), den Du wie bei Krall ein wenig verloren hast. Kann mich ooch irren.

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

SO IST ES - Die wichtigste Erkenntnis des ganzen Forums hier im O`s kurzem Text.

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 02.06.2020, 17:14 vor 109 Tagen @ Oblomow 567 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Dienstag, 02.06.2020, 17:37

Würde mich überhaupt mal interessieren, was das Spezielle am stalinistischen Zensieren gewesen ist, was Origines da voll dolle praktiziert.

Das ist übrigens überhaupt nicht die entscheidende Frage, denn die entscheidende Frage ist, wie und warum es zur Renaissance kam, also nicht zum Untergang, sondern zum Aufgang Europas.

Manche sehen das Samenkorn erst, wenn das Bäumchen erste Früchte bringt. Dabei hat es bis zu diesem Zeitpunkt bereits ein Drittel seines Lebens hinter sich und befindet sich in menschlichen Maßstab gemessen bereits im Erwachsenenalter.

Und wie es dann zu Luther kam, z.B. Und dieser Picotext ist deswegen so interessant, weil er beide Möglichkeiten der Selbstentfaltung denkt. Die Menschen haben sich aber eher für das Gottwerden entschieden und dafür werden sie den höchsten Preis bezahlen, nämlich das Verschwinden ihrer selbst.


DAS IST DIE WICHTIGSTE ERKENNTNIS DES GANZEN FORUMS.

Die Menschen haben dafür entschieden, zu werden wie Gott und werden den höchsten Preis bezahlen, nämlich das Verschwinden ihrer selbst.

Gilt nach Oswald Spengler allerdings nur für die faustische Kultur; allerdings merkt bereits er skeptisch an, außer der faustischen Kultur gebe es auf dem Planeten keine andere Kultur (mehr).

Und genau das macht Spengler, womit wir wieder am Anfang sind. Ich war froh, zu lesen, dass Musil Spengler auch für einen Schautermann hielt. Das sagt einem der Instinkt (bzw. die Nase, die Quatsch wittert), den Du wie bei Krall ein wenig verloren hast.

Du unterliegst demselben Irrtum wie @nereus. Indem du Spengler zu widerlegen meinst, bestätigst du ihn unwillkürlich. Un-will-kürlich. Ohne es willentlich gekürt zu haben.

Kann mich ooch irren.

Nein. Du kannst nur etwas wissen, was du doch nicht weißst.

Gruß Mephistopheles

--
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Kritik ist vor allem was für gute Demokraten.

trosinette @, Dienstag, 02.06.2020, 14:33 vor 109 Tagen @ Tempranillo 476 Views

Guten Tag,

Damit habe ich Euch fünf sehr genau umrissene Angriffsflächen gegeben, die Ihr nutzen hättet können, um mir wenigstens in
einem Punkt nachzuweisen, dass ich falsch liege.

Von mir aus liegst Du immer goldrichtig.

Bevor ich mich daran versuche, wäre nachzuweisen, ob sich bei diesen hochgeistigen Laber-Themen überhaupt nachweisen lässt, dass man sich falsch gebettet hat.

Falls Euch die Argumente fehlen, um Bach, Beethoven, Schubert, Schumann, Verdi, Mahler Richard Strauss und Mozarts Da
Ponte-Opern zu kritisieren, bin ich bereit, zu jedem der Genannten eine erste Hilfestellung zu geben, auf deren Grundlage
Ihr dann weitermachen könnt.

Richtig so! Von der Fruchtfliege bis zum Musikgenie - immer alles ohne Ende bis zum Ende kritisieren. An der Kritik wird die Welt ganz sicher genesen!

Ich fang mal an: Die Herren Deiner Aufzählung haben sich fast alle von der Hochfinanz, Großkapital und Eliten ihrer Zeit bezahlen lassen und Beethoven hat in einer Passage seiner Klaviersonaten jeden zweiten Akkord um ein vierundsechzigstel gegenüber dem eigentlichen Takt verschoben und damit den Swing, eines der angloamerikanischen Kulturvernichtungsinstrumente, vorweggenommen.

Das ließe sich bei Bedarf auf Schubert, Brahms, Wagner und Bruckner erweitern, sofern Euch zu den anderen Größen der
europäischen Kulturgeschichte nichts einfallen sollte.

Betreibst Du auch Selbstkritik? Ich könnte Dir bei Bedarf eine erste Hilfestellung geben, auf deren Grundlage Du dann weitermachen könntest, sofern Dir zu Dir nix einfallen sollte.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Es geht immer um etwas Anderes, wenn es um Nichts geht

Oblomow @, Leipzig, Dienstag, 02.06.2020, 15:02 vor 109 Tagen @ trosinette 483 Views

bearbeitet von Oblomow, Dienstag, 02.06.2020, 15:12

Da das ja ein Forum ist, stelle ich mir immer die Diskutierenden wie auf dem Speakers Corner vor. Vielleicht warst Du ja schon einmal da. Da schlendert man eben so rum, mancher steht auf einer Leiter und es wird eben so herumgeschwatzt, während drumherum im Park gespielt wird, die Doppeldeckerbusse vorbeigurken, Hunde und Katzen an den Leinen geführt werden, Touristen sich wundern, was das soll.

Du kannst Dir vielleicht vorstellen, wie dort gestritten wird und hier mal ne Menschentraube sich bildet, dann wieder ein einsamer Rufer da steht, dem niemand zuhört, obgleich er vermutlich der Klügste von allen ist. Mancher ist dann irgendwann erschöpft, packt seine Leiter oder sein selbstgebautes Podest zusammen und trollt sich zufrieden und heiser nach Hause, wo dann die Alte recht stolz auf ihren Helden wartet. Dann trinkt man ein Pint oder zwei und die Welt ist wieder im Lot.

Andererseits meinte Oscar Wilde: "Nur Hohlköpfe streiten." Letztlich wird man nicht schlau daraus. Macht aber nichts. Eine Frage habe ich aber doch. Hat Beethoven den Jazz erfunden bevor oder nachdem er taub geworden war?

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Ich relativiere.

trosinette @, Dienstag, 02.06.2020, 15:57 vor 109 Tagen @ Oblomow 464 Views

Guten Tag,

Hat Beethoven den Jazz erfunden bevor oder nachdem er taub geworden war?

Wenn ich mich recht entsinne, taucht die Swing Passage im zweiten Satz seiner Klaviersonate Nr. 32 Opus 111 in C-Moll, von 1822 auf. Da dürfte er sein Gehör schon weitestgehendes verloren haben. Ein Musikgenie braucht für seine Musik auch kein Gehör.

Die kurze Swing, Boogie-Woogie Passage sollte man nicht zu hoch aufhängen, wie ich es Tempranillo gegenüber als Mittel zum Zweck missbräuchlich getan habe. Die Passage wird eher als belanglose Entdeckung Beethovens interpretiert, die seiner Experimentierfreude geschuldet ist. Er wollte einfach nur mal schauen, was über das Bekannte hinaus noch so geht. Es steht aber zu vermuten, dass wir auch ohne angloamerikanische Hilfe früher oder später auf die zerstörerische Negermusik gekommen wären.

Natürlich kann man Musik politisch instrumentalisieren. Musik steht aber primär außerhalb aller Politik. Das gilt für die Stones, Elvis und Bruce Springsteen genauso wie für Bach, Mozart, Beethoven usw. Deshalb halte ich Tempranillos politisierende Kulturkritik an diese Stelle für totale Zeitverschwendung.
Ich wende mich lieber der Musik an sich zu und dem, was mir der Komponist oder der Interpret aus seiner persönlichen Innenwelt heraus mitteilen möchte. Wer z.B. aus einem der wichtigsten und sehr persönlichen Stones-Alben „Exile on Main St“ irgendwas Politisches heraushört, muss für meine Begriffe an einem schweren Verfolgungswahn leiden.

Ach ja...: Beethoven war ein Bewunderer Napoleons, was unserem Herrn T. bestimmt schlaflose Nächte bereitet.

Mit freundlichen Grüßen
Schneider

Beethoven und Napoleon

Oblomow @, Leipzig, Dienstag, 02.06.2020, 16:06 vor 109 Tagen @ trosinette 493 Views

bearbeitet von Oblomow, Dienstag, 02.06.2020, 16:27

"Ach ja...: Beethoven war ein Bewunderer Napoleons, was unserem Herrn T. bestimmt schlaflose Nächte bereitet."

Da muss ich mal etwas besserwisserisch sagen. Er war erst ein Bewunderer Napoleons, dann aber nicht mehr. Meines Wissens nach hat er die Widmung für eine Symphonie demonstrativ gestrichen und war fürderhin nüsch juut auf Napoleon Buonaparte zu sprechen.

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Hervorragende Korrektur

Tempranillo @, Dienstag, 02.06.2020, 16:28 vor 109 Tagen @ Oblomow 505 Views

"Ach ja...: Beethoven war ein Bewunderer Napoleons, was unserem Herrn T. bestimmt schlaflose Nächte bereitet."

Da muss ich mal etwas besserwisserisch sagen. Er war erst ein Bewunderer Napoleons, dann aber nicht mehr. Meines Wisssens nach hat er die Widmung für eine Symphonie demonstrativ gestrichen.

Nein, nicht besserwisserisch. Diese Korrektur ist ausgezeichnet gewesen. Beethoven war sicher ein Bewunderer Napoleons, dieser sei *ein Emporkömmling wie ich*. Als sich Napoleon zum Kaiser gekrönt hat, war's mit der einstigen Sympathie vorbei, und Beethoven zerriß das Widmungsblatt seiner 3. Sinfonie (Eroica).

Später wurde Beethoven ein großer Anhänger des natürlich gegen Napoleon und Frankreich gerichteten Befreiungsgedankens. Theodor Körner (*Noch sitzt ihr da oben, ihr feigen Gestalten, vom Feinde bezahlt*...) sollte den Text zu einer Oper Beethoven schreiben (Cayers), ist aber bekanntlich in sehr jungen Jahren gefallen.

Beethoven unterschied sich von den heutigen Systemdeppen und Auftragsschreibern vor allem dadurch, daß er imstande gewesen ist, sich auf geänderte Realiteehten einzustellen und nicht das ganze Leben hindurch an einer einmal gefaßten Ansicht festgehalten hat.

Beethovens großartige 7. Sinfonie nimmt die bevorstehende Erlösung aus der Besatzerherrschaft ekstatisch vorweg. Ich glaube Carl Maria von Weber sagte nach einem Blick in die Partitur, Beethoven sei reif für's Irrenhaus.

Eine Verbindung aus gigantischer Vorfreude und rasendem Haß auf die Besatzer:
https://youtu.be/RPTxuUJ0Yzg?t=1635

Trompeten blasen zum Angriff, und die Pauken feuern Kanonenschüsse ab, die in den Reihen feindlicher Soldaten einschlagen.

Wenn's nach mir ginge sollte der Tag unserer Befreiung, so er denn überhaupt kommt, mit Beethovens 7. gefeiert werden, nicht der 9.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Wenn du damit meinen solltest, das Spengler kein islamischer Terrorist ist und keine Selbstmordanschläge verübte

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 02.06.2020, 18:58 vor 109 Tagen @ Tempranillo 445 Views

Mit keinem einzigen Wort hast du dich über Spengler geäußert. Es gibt bei dir keinen Einzigen Bezug zu Spengler außer dem Namen. Alle deine Äußerungen haben mit dem wirklichen Spengler überhaupt nichts zu tun.
Von dir. Das einzige, was du zu Spengler zu sagen hast, ist - nicht einmal ad hominem, sondern allenfalls ad nominem. Du hast nämlich keine Argumente.


Anders als Ihr beiden, die nur Ad Hominems, Unterstellungen, Unverschämtheiten und Übergriffiges vorbringen, habe ich fünf sehr genau gefaßte Kritikpunkte formuliert. Wir werden gleich sehen, wer keine Argumente hat und nichts zur Sache zu sagen hat.

Spengler werfe ich vor

- Das Faustische auf eine Weise zu definieren, die mit Goethes Dramatischem Gedicht nicht das Geringste zu tun hat.

Das war kein Gedicht Goethes, sondern eine Tragödie. Außerdem bezieht sich Goethe auf eine volkstümliche Gestalt, der bereits vor mehreren Jahrhunderten real existierte und nach dem Volksglauben mit dem Teufel im Bunde (nach moderner Auffassung im Besitz naturwissenschaftlicher Kenntnisse ) gewesen sein sollte. Ich kann nicht erkennen, dass Goethe und Friedrich Nietzsche, die beiden Inspiratoren, auf die sich Oswald Spengler explizit bezieht, etwas dagegen gehabt hätten, wenn er unsere Kultur als die "Faustische" bezeichnet hätte.

Das Streben Fausts (und unserer Kultur!) ist es, zu erkennen, wwas die Welt im Innersten zusammenhält! Wo sind wir denn hier? Hat denn keiner mitbekommen, wie Milliarden und Abermilliarden ausgegeben werden, um das Higgs-Boson und die Fusionsenergie und die Gene umzugestalten und zu erforschen? Und das mit keinem anderen metaphysischen Antrieb als um zu werden wie Gott?

- Demokratische Verfassungen als volkstümlich zu bezeichnen, was eine bösartige Lüge darstellt.

Klar. Nichtvolkstümliche Sachen verschwinden innerhalb kürzester Zeit, ungefähr so lange, wie die Medien brauchen, eine neue Story zu fabrizieren.
Ich bin mit Spengler der Meinung, dass Demokratie, die Herrschaft des Kapitals, nicht irgendwie fremd ist, sondern ein ureigenes Erzeugnis der eigenen, der fausitschen Kultur. Dazu, um das zu erkennen, braucht man nur zu sehen, inwiefern sich unsere "Demokratie" bei absoluter Namensgleichheit von der antiken "Demokratie" unterscheidet. Die Antike Demokratie ist eine verbnindliche Abstimmung an einem locus, auf einem Bestimmten Ort ohne Debatte, die faustische Demokratie ist unendlich, an keinen Ort gebunden und vollkommen unverbindlich. Um faustische demokrqatische Einigungen zu erreichen, dauert so lange, wie Geld vorhanden ist, entweder sie eine oder die andere Seite zu finanzieren.

- Eine 850 Seiten starke Unterwerfungsapologie verfaßt zu haben.

Daran wird deutlich, dass du Oswald Spengler nie gelesen hast.
Es gibt aber auch Stimmen, die anmerken, die wahren Feinde Deutschlands wären die, die zu sinnlosen Selbstmordattacken aufriefen.

- Mit seinem an keinerlei Bedingung geknüpften Plädoyer zugunsten von Imperialismus und Krieg unseren Todfeinden, Angloamerika, Hochfinanz, Großkapital und Eliten in die Karten zu spielen, für deren Interessen er Deutsche zum Kanonenfutter machen wollte.

Wo? Daraus wird ersichtlich, dass du im Gegensatz zu mit, Oswald Spenglers "Untergang des Abendlandes" und "Jahre der Entscheidung" niemals gelesen hast. Gerade "Jahre der Entscheidung" ist wichtig, weil Spengler darin eindringlich davor warnte, sich wegen des wahren Glaubens wie ein Selbstmordattentäter zu verhalten, sondern (vermutl. ohne ihn zu kennen sich verhielt wie Sun Tzu) und dazu riet, erstmal zurückzuweichen und die eigenen Stellungen zu befestigen, um...

- Die sich hyänenhaft zusammenrottenden und gemeinsam über ihr jeweiliges Opfer herfallenden, von Macht- und Geldgier beherrschten Demokraten (Drumont) als *Herrennaturen* bezeichnet zu haben.

Wo liegt dein Problem? Spengler hat gesagt, dass sie niemals ahnten, was sie bewirken würden; allerdings, enn die Demokraten keine Herrennaturen gewesen wären, dann dürftest du bereits heute dich auf die Knie werfen, dein Schwänzchen beschneiden lassen, deinen Arsch rausstrecken und dabei "Allahu akbar" winseln.

Damit habe ich Euch fünf sehr genau umrissene Angriffsflächen gegeben, die Ihr nutzen hättet können, um mir wenigstens in einem Punkt nachzuweisen, daß ich falsch liege.

Kein einziger authentischer Beleg.

Ihr habt es noch nicht einmal versucht und mir stattdessen folgende Nettigkeiten zukommen lassen:

Taurec:

Dieser unkundige Sermon ... stupiden Wiederholung, Philosophie, die ich nicht verstanden habe, auch nicht verstehen kann. Unbefangenem Denken abgeneigte Geistlosigkeit, Gülle, Beschimpfungen, Gossenvokabeln, Blödsinn, Ad-Hominem-Anwürfe statt kundiger Abhandlungen, abgründiges und auf stumpfer Wiederholung weniger unterkomplexer Gedanken basierendes Niveau, nicht gut für ein Diskussionsforum, niveaulos, sinnlos, mit einem Idioten wie mir zu diskutieren, subtile Anmaßung moralischer Überheblichkeit, unfähig, zu diskutieren.

Diese Nettigkeit gibt die eine Chance zur Selbsterkenntnis.

Mephistopheles, abgesehen von dem, was ich oben zitiert habe:

Das existiert nur in deinem Hirn, kotze dich also selber an, Legastheniker, der vermutlich nicht lesen, oder das Gelesene verstehen kann und dem unglücklicherweise ein Forum gegeben wird, seine Ansichten zu verbreiten.


Um die ganze Liebenswürdigkeit Eurer Beiträge zu ermessen, muß man wissen, daß ich weder Dich noch Taurec bis dahin auch nur im Entferntesten blöd angemacht habe und gerade ihm immer wieder hohe Intelligenz, erheblichen Verstandesaufwand beim Schreiben seiner Beiträge konzediert habe und auch dort, wo er mit der Beschreibung des Spengler'schen Oeuvres als *Geschichtsmetaphysik* ein klassisches Eigentor fabriziert hat, höflich geblieben bin und darauf verzichtet habe, diese Steilvorlage hämisch auszuschlachten.


Bei meinem Weg, in der Sache, Spengler, hart zu bleiben, aber den Diskutierenden gegenüber verbindlich, bleibe ich und mache Euch, nach meinem Vorschlag, daß Ihr Euch gerne dadurch revanchieren könnt, indem Ihr auf Drumont, Delassus, Céline und Soral

Was haben Drumont, Delassus, Céline und Soral damit zu tun?

eindrescht wie ich auf Spengler, ein drittes Angebot:

Falls Euch die Argumente fehlen, um Bach, Beethoven, Schubert, Schumann, Verdi, Mahler Richard Strauss und Mozarts Da Ponte-Opern zu kritisieren, bin ich bereit, zu jedem der Genannten eine erste Hilfestellung zu geben, auf deren Grundlage Ihr dann weitermachen könnt.

Es geht weder um Bach, Beethoven, Schubert, Schumann, Verdi, Mahler Richard Strauss und Mozart, sondern darum, dass die faustische Kultur die Kräfte der Hölle entfesselt und ein allumfassendes Gedankennetz entworfen hat, so dass du heute Bach, Beethoven, Schubert, Schumann, Verdi, Mahler Richard Strauss und Mozart nur hören kannst, wenn du dich in dieses Gedankennetz einklinkst und für die dartaminingoperatoren sichtbar wirst.

Das ließe sich bei Bedarf auf Schubert, Brahms, Wagner und Bruckner erweitern, sofern Euch zu den anderen Größen der europäischen Kulturgeschichte nichts einfallen sollte.

Was du nicht begriffen hast, im Unterschied zu Obl., ist, dass wir gar keine Wahl haben. Wir sind schlicht ohne die Presse, Rundfunk, Fernsehen und Internet nicht lebensfähig.

Allerdings, und das ist das Verdienst Oswald Spenglers, hat er uns nachgewiesen, das auch diese Zivilisation, der wir unser Dasein verdanken, nicht ewig leben wird.

Wir können versuchen das etwas zu verlängern oder uns gleich wie ein islamistischer Selbstmordattentäter in den feurigen Abgrund stürzen.

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

"Genau" ist was anderes

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 02.06.2020, 21:32 vor 109 Tagen @ Tempranillo 500 Views

bearbeitet von Taurec, Dienstag, 02.06.2020, 21:51

Hallo!

Spengler werfe ich vor

- Das Faustische auf eine Weise zu definieren, die mit Goethes Dramatischem Gedicht nicht das Geringste zu tun hat.

Goethe ist allerdings nicht sakrosankt. Spengler darf das Faustische im Rahmen seiner Philosophie getrost so bestimmen, wie es innerhalb dieser Philosophie schlüssig ist.
Im übrigen würde mir eine Gegenüberstellung der entsprechenden Literaturzitate und Deine Interpretation derer entgegekommen, um hier vernünftig ansetzen zu können und ausschließen, daß ein Mißverständnis vorliegt oder inwiefern dieses vorliegt.

- Demokratische Verfassungen als volkstümlich zu bezeichnen, was eine bösartige Lüge darstellt.

"Volkstümlich" in mindestens lockerem Zusammenhange mit Demokratie kommt im Hauptwerk eigentlich nur an drei Stellen vor. Die anderen Werke habe ich nicht durchsucht, aber als Kritiker bist Du natürlich in der Bringschuld an belegenden Zitaten.

Die drei Stellen:

"Die Vollendung seines politischen Taktes beweist dieser kleine Kreis, der keinerlei öffentliches Recht besaß, in der Handhabung der von der Revolution geschaffenen demokratischen Formen, die wie überall das wert waren, was man aus ihnen machte. Gerade was in ihnen gefährlich werden konnte, sobald man daran rührte, das Nebeneinander zweier sich ausschließender Gewalten, ist mit vollkommener Meisterschaft und schweigend so behandelt worden, daß die höhere Erfahrung stets den Ausschlag gab und das Volk stets überzeugt blieb, die Entscheidung selbst und in seinem Sinne herbeigeführt zu haben. Volkstümlich und doch von höchstem geschichtlichen Erfolg, das ist das Geheinmis dieser Politik und die einzige Möglichkeit der Politik überhaupt in allen solchen Zeiten, eine Kunst, in welcher das römische Regiment bis jetzt unerreicht geblieben ist." (S. 1072)

Bezug auf Rom, dessen Form des Regierens Spengler als sowohl "volkstümlich" als auch elitär bezeichnete in dem Sinne, daß das "volkstümliche" Element nicht den Ton angab, sondern lediglich eine scheinbare Gewalt war.

"Aber die Form der regierenden Minderheit entwickelt sich vom Stand über die Partei hinaus unaufhaltsam weiter zur Gefolgschaft von Einzelnen. Das Ende der Demokratie und ihr Übergang zum Cäsarismus äußert sich deshalb darin, daß nicht etwa die Partei des dritten Standes, der Liberalismus verschwindet, sondern die Partei als Form überhaupt. Die Gesinnung, das volkstümliche Ziel, die abstrakten Ideale aller echten Parteipolitik lösen sich auf, und an ihre Stelle tritt die Privatpolitik, der ungehemmte Machtwille weniger Rassemenschen." (S. 1125)

Der Fortgang der Geschichte vom Zeitalter der Geldherrschaft und der Demokratie zum Cäsarismus. Die demokratische Form der Partei, die für die Parteianhänger über Ideologien, Gesinnung und abstrakte Ziele definiert wird, verliert ihre Bedeutung und verschwindet. Als "volkstümlich" versteht Spengler hier, was die Masse mit der Partei und der Demokratie verbindet, das aber, wie wir und auch Spengler wußte, mit dem eigentlichen Sinn der Demokratie nichts zu tun hat.

"Aber es kennzeichnet allerdings den Weg der Demokratie, daß die Urheber volkstümlicher Verfassungen niemals die tatsächliche Wirkung ihrer Entwürfe geahnt haben, weder der Schöpfer der 'servianischen' Verfassung in Rom noch die Nationalversammlung in Paris." (S. 1131)

Im vorgenannten Sinne ist "volkstümlich" hier, was die Ideologen und Demokratiegläubigen als Sinn der Demokratie begreifen, weil sie nicht unter die Oberfläche zu den eigentlichen Verhältnissen vordringen. Die "Urheber volkstümlicher Verfassungen", sind die weltfremden Sophisten, die mit hehren Idealen die Welt neu ordnen wollen und vermeinen, eine Verfassung "vom Volk für das Volk" zu schaffen. In diesem verächtlichen Sinne verwendet Spengler den Begriff "volkstümlich". Es ist, was der Masse schmeichelt. Als gewiefter Manipulator und Lenker der Masse muß man natürlich "volkstümlich" erscheinen und diejenigen lenken, die an die "volkstümlichen Ideale" glauben.

Spenglers Gedanken sind durchaus vielschichtiger, als was Du ihm zum Vorwurf machst, der eher in dem von mir vermuteten Sinne ein grundsätzliches Mißverständnis darstellt. Die Demokratie ist "volkstümlich", was aus Spenglers elitärer Warte aus aber eher negativ erscheint, denn das Volk kann nie aus eigenen Stücken herrschen, stets nur scheinbar, von oben gelenkt.

- Eine 850 Seiten starke Unterwerfungsapologie verfaßt zu haben.

Hier fehlen begründende Zitate, die diesen Vorwurf über ein bloßes Vorurteil hinausheben.

- Mit seinem an keinerlei Bedingung geknüpften Plädoyer zugunsten von Imperialismus und Krieg unseren Todfeinden, Angloamerika, Hochfinanz, Großkapital und Eliten in die Karten zu spielen, für deren Interessen er Deutsche zum Kanonenfutter machen wollte.

Zitate bitte! Das ist dermaßen entstellt, daß ich nicht mal wüßte, nach welchen Schlüsselbegriffen ich in seinem nicht 850, sondern 1195 Seiten zählenden Werk suchen müßte.

- Die sich hyänenhaft zusammenrottenden und gemeinsam über ihr jeweiliges Opfer herfallenden, von Macht- und Geldgier beherrschten Demokraten (Drumont) als *Herrennaturen* bezeichnet zu haben.

Das ist allerdings wahr, wobei Du selbst hier "Herrennaturen" unberechtigertweise und in natürlich nicht von Spengler begriffenem Sinne als sittlich irgendwie hochwertiger zu verstehen scheinst, weswegen Herrannaturen als Hintergrundmächte der Demokratie Dir wohl ein Widerspruch sind.

Spengler:
"Die Demokratie würde in den Köpfen und auf dem Papier geblieben sein, wenn unter ihren Verfechtern nicht echte Herrennaturen gewesen wären, für die das Volk nichts als Objekt und die Ideale nichts als Mittel waren, so wenig sie sich dessen oft bewußt geworden sind." (S. 1130)

"Herrennaturen" sind Machtmenschen, die sich nicht durch Sentimentalitäten und Ideale verblenden lassen, sondern die Natur der Dinge (des Menschen und der Geschichte) begriffen haben, um sie nach ihrem Sinne zu gestalten. Über die moralische Qualität derer Ziele ist dadurch noch nichts gesagt.
Natürlich können wir auch künftig nicht etwa durch Demokratie sondern nur durch andere Herrennaturen "gerettet" werden, die für die ihnen anheimfallende Bevölkerungen andere Ziele hegen als die Demokraten.

Geschichte wird immer durch Machtmenschen gemacht, auch in der Demokratie. Daß Du Spengler dies von Deinem moralisierenden Standpunkte aus vorwirfst, spiegelt Dein entstellendes Mißverstehen seines Werkes wider.

Damit habe ich Euch fünf sehr genau umrissene Angriffsflächen gegeben, die Ihr nutzen hättet können, um mir wenigstens in einem Punkt nachzuweisen, daß ich falsch liege.

Das sind keine "sehr genau umrissenen Angriffsflächen", sondern verzerrte und unbegründete Vorwürfe, die lediglich unter dem Vorwand angeblicher Gedanken Spenglers Deine eigenen Urteile transportieren.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


Weltenwende

Innerer Widerspruch

Taurec ⌂ @, München, Dienstag, 02.06.2020, 22:51 vor 109 Tagen @ Taurec 455 Views

bearbeitet von Taurec, Dienstag, 02.06.2020, 22:55

Hallo!

Demokratische Verfassungen als volkstümlich zu bezeichnen, was eine bösartige Lüge darstellt.

Du wirfst Spengler vor, die Demokratie (bzw. ihre Verfassungen) als "volkstümlich" zu bezeichnen.

Anscheinend meinst Du, daß nur eine wirklich aus dem Volke stammende Verfassung "volkstümlich" wäre, und interpretierst damit Spengler durch die Brille Deiner eigenen Begriffsvorstellungen und natürlich zwangsläufig falsch.
"Volkstümlich" ist bei Spengler, was beim Volke sozusagen "gut ankommt", und wird von ihm durchaus "von oben herab" verwendet.

Die sich hyänenhaft zusammenrottenden und gemeinsam über ihr jeweiliges Opfer herfallenden, von Macht- und Geldgier beherrschten Demokraten (Drumont) als *Herrennaturen* bezeichnet zu haben.

Du wirfst Spengler vor, die Demokraten als "Herrennaturen" zu bezeichnen.

Dabei mißverstehst Du "Herrennaturen" als gleichsam höherwertige Herrenmenschen, die im positiven Sinne für das Volk wirken (müssen). Demokraten können also per se keine Herrennaturen sein.
Für Spengler sind das schlicht die Machtmenschen, die ihre Natur nach zum Herrschen geboren sind. Das bewertet Spengler freilich positiv, aber abseits jeglicher billigen Moral.

Der springende Punkt:
Ausgehend von den Begriffen, wie Du sie zu verstehen scheinst (man korrigiere mich), kann die Demokratie nicht zugleich "volkstümlich" sein und von "Herrennaturen" beherrscht werden. Spengler kann nicht zugleich eine (echte) Volksherrschaft mit einer vom Volk selbst formulierten Verfassung gemeint haben, wenn bei ihm die herrschenden Demokraten dem Volke übergeordnete Herrennaturen wären. Beides schließt einander aus. Da diese Begriffsbedeutungen aus Spenglers Werk in keiner Weise hervorgehen, bedeutet das, daß Deine Auffassung des Sinnes des spengler'schen Textes offensichtlich einen inneren Widerspruch aufweist (was Dir gar nicht auffällt), Du ihn nicht begriffen hast und ihm nur mißverstandene Schlagwörter vorwirfst.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


Weltenwende

Spengler verstehen, geht das überhaupt?

Tempranillo @, Dienstag, 02.06.2020, 23:42 vor 109 Tagen @ Taurec 438 Views

bearbeitet von Tempranillo, Dienstag, 02.06.2020, 23:45

Du wirfst Spengler vor, die Demokratie (bzw. ihre Verfassungen) als "volkstümlich" zu bezeichnen.

Ich stelle das zunächst wertfrei fest. Im nächsten Schritt bemerke ich, daß Spengler über die Demokratie schreienden Unsinn schreibt.

Anscheinend meinst Du, daß nur eine wirklich aus dem Volke stammende Verfassung "volkstümlich" wäre, und interpretierst damit Spengler durch die Brille Deiner eigenen Begriffsvorstellungen und natürlich zwangsläufig falsch.

Ich meine gar nichts und halte mich an die von Spengler verwendeten Ausdrücke.

"Volkstümlich" ist bei Spengler, was beim Volke sozusagen "gut ankommt", und wird von ihm durchaus "von oben herab" verwendet.

Beim Volk kommt alles gut an, jedes Gesetzeswerk, nicht nur das demokratische, auch monarchische, faschistische oder kommunistische. Spenglers Feststellung hat also null Aussagekraft. Er verbreitet wieder mal nur Phrasennebel.

Du wirfst Spengler vor, die Demokraten als "Herrennaturen" zu bezeichnen.

Ich halte diese Aussage für abenteuerlichen Unsinn.

Dabei mißverstehst Du "Herrennaturen" als gleichsam höherwertige Herrenmenschen, die im positiven Sinne für das Volk wirken (müssen). Demokraten können also per se keine Herrennaturen sein.

Ich verstehe unter einem Herren jemanden, der sich zu beherrschen weiß, nicht von niedersten Instinkten geleitet wird und auch nicht dazu neigt, sich mord- und raubgierigen Rudeln anzuschließen. Ein Herr ist für mich das Gegenteil einer (demokratischen) Hyäne.

Für Spengler sind das schlicht die Machtmenschen, die ihre Natur nach zum Herrschen geboren sind. Das bewertet Spengler freilich positiv, aber abseits jeglicher billigen Moral.

Damit kann man auch die Herrschaft des organisierten Verbrechens rechtfertigen, mit dem Recht des Stärkeren und Machtmenschen, der sich, mit welchen Mitteln auch immer durchsetzt und seine Macht, wieder mit welchen Mitteln auch immer aufrechterhält.

Ausgehend von den Begriffen, wie Du sie zu verstehen scheinst (man korrigiere mich), kann die Demokratie nicht zugleich "volkstümlich" sein und von "Herrennaturen" beherrscht werden.

Sage ich nicht und habe ich nie gesagt. Ich repetiere dauernd, daß Demokratie in meinen Augen eine globalistische Gelddiktatur darstellt.

Spengler kann nicht zugleich eine (echte) Volksherrschaft mit einer vom Volk selbst formulierten Verfassung gemeint haben, wenn bei ihm die herrschenden Demokraten dem Volke übergeordnete Herrennaturen wären. Beides schließt einander aus. Da diese Begriffsbedeutungen aus Spenglers Werk in keiner Weise hervorgehen, bedeutet das, daß Deine Auffassung des Sinnes des spengler'schen Textes offensichtlich einen inneren Widerspruch aufweist (was Dir gar nicht auffällt), Du ihn nicht begriffen hast und ihm nur mißverstandene Schlagwörter vorwirfst.

Kann man Spengler überhaupt verstehen, seinem Werk einen nachvollziehbaren Sinn entnehmen?

An Meph und Dir fällt mir auf, daß ihr mir laufend vorwerft, ich hätte Spengler nicht verstanden. Aber was genau, welche Aussagen ich nicht begreife, wird nie deutlich.

Die ganze Diskussion läuft in sich leer, dreht sich um Definitionsfragen d.h. Spenglers Begriffsbildung, aber die Kernthesen, um die es doch gehen sollte, werden nie dargestellt, abgesehen von hohlem Zeug wie Beschreibungen von Werden und Vergehen, die ich schon verstehe, nur halte ich sie für banal und inhaltsleer; sie dürften sogar ein Ablenkungsmanöver sein.

bedeutet das, daß Deine Auffassung des Sinnes des spengler'schen Textes offensichtlich einen inneren Widerspruch aufweist (was Dir gar nicht auffällt), Du ihn nicht begriffen hast und ihm nur mißverstandene Schlagwörter vorwirfst.

Meine Auffassung weist bestimmt keine inneren Widersprüche auf, sie bestätigt sich sogar laufend, zunehmend seit Januar diesen Jahres.

Was natürlich sein kann, daß ich Spengler nicht richtig verstanden habe, wozu er jedoch mit seiner schauerlichen Begriffsgebung und einer entsetzlich verdrehten Gedankenführung regelrecht einlädt.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Es geht überhaupt nicht darum, Spengler zu verstehen

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 03.06.2020, 00:20 vor 109 Tagen @ Tempranillo 435 Views

bearbeitet von Mephistopheles, Mittwoch, 03.06.2020, 00:43

sondern ausschließlich darum, seine Prognose zu verstehen.

Du wirfst Spengler vor, die Demokratie (bzw. ihre Verfassungen) als "volkstümlich" zu bezeichnen.


Ich stelle das zunächst wertfrei fest. Im nächsten Schritt bemerke ich, daß Spengler über die Demokratie schreienden Unsinn schreibt.

Demokratie ist für Spengler eine Phase in der Geschichte einer Kultur und zwar eine Phase kurz vor ihrem Ende.

Anscheinend meinst Du, daß nur eine wirklich aus dem Volke stammende Verfassung "volkstümlich" wäre, und interpretierst damit Spengler durch die Brille Deiner eigenen Begriffsvorstellungen und natürlich zwangsläufig falsch.


Ich meine gar nichts und halte mich an die von Spengler verwendeten Ausdrücke.

Ausdrücke ändern sich, in Phasen von political correktnes sogar recht schnell, der Gehalt aber bleibt.
In meiner Jugend war "Fräulein" noch eine ganz neutrale Anrede für eine unverheiratete Frau, heute ist es eine kennzeichnende Differenzierung zu einer Schlampe.

"Volkstümlich" ist bei Spengler, was beim Volke sozusagen "gut ankommt", und wird von ihm durchaus "von oben herab" verwendet.


Beim Volk kommt alles gut an, jedes Gesetzeswerk, nicht nur das demokratische, auch monarchische, faschistische oder kommunistische. Spenglers Feststellung hat also null Aussagekraft. Er verbreitet wieder mal nur Phrasennebel.

Volk ist heutzutage eine Phrase; Spengler würde das kaum bestreiten. Früher, vor wenigen Jahrhunderten war "Volk" ein bewaffneter Haufe, der sich um einen Anführer scharte. Wenn es mehrere Anführer gab, dann sprach man auch von mehreren Völkern.

Du wirfst Spengler vor, die Demokraten als "Herrennaturen" zu bezeichnen.


Ich halte diese Aussage für abenteuerlichen Unsinn.

Nicht die Demokraten sind Herrennaturen, sondern diejenigen die die Demokratie dem Volk aufgezwungen haben sind Herrennaturen. Das Volk wäre aus sich heraus niemals auf diese Idee gekommen.

Dabei mißverstehst Du "Herrennaturen" als gleichsam höherwertige Herrenmenschen, die im positiven Sinne für das Volk wirken (müssen). Demokraten können also per se keine Herrennaturen sein.


Ich verstehe unter einem Herren jemanden, der sich zu beherrschen weiß, nicht von niedersten Instinkten geleitet wird und auch nicht dazu neigt, sich mord- und raubgierigen Rudeln anzuschließen. Ein Herr ist für mich das Gegenteil einer (demokratischen) Hyäne.

Das hört sich nach einer Wunschvorstellung aus einer ideologischen Mottenkiste an.

Für Spengler sind das schlicht die Machtmenschen, die ihre Natur nach zum Herrschen geboren sind. Das bewertet Spengler freilich positiv, aber abseits jeglicher billigen Moral.


Damit kann man auch die Herrschaft des organisierten Verbrechens rechtfertigen, mit dem Recht des Stärkeren und Machtmenschen, der sich, mit welchen Mitteln auch immer durchsetzt und seine Macht, wieder mit welchen Mitteln auch immer aufrechterhält.

Die Herrschaft rechtfertigt sich immer aus sich selbst heraus und braucht dazu keine moralischen Klassifizierungen. Solche benötigen nur die loser ==> die, die unfähig waren, sich zu organisieren.

mo>

Ausgehend von den Begriffen, wie Du sie zu verstehen scheinst (man korrigiere mich), kann die Demokratie nicht zugleich "volkstümlich" sein und von "Herrennaturen" beherrscht werden.


Sage ich nicht und habe ich nie gesagt. Ich repetiere dauernd, daß Demokratie in meinen Augen eine globalistische Gelddiktatur darstellt.

Das ist nicht auf deinem Mist gewachsen, sondern du hast es von Oswald Spengler geklaut. Das "globalistisch" ist neueren Datums und wurde erst mit dem Ausgang des letzten WK. relevant, den Oswald Spengler nicht mehr erlebte. Vorher hieß das, was heute globalistisch ist, einfach "imperialistisch" und die Globalisierung nannte man früher Imperialismus.

Spengler kann nicht zugleich eine (echte) Volksherrschaft mit einer vom Volk selbst formulierten Verfassung gemeint haben, wenn bei ihm die herrschenden Demokraten dem Volke übergeordnete Herrennaturen wären. Beides schließt einander aus. Da diese Begriffsbedeutungen aus Spenglers Werk in keiner Weise hervorgehen, bedeutet das, daß Deine Auffassung des Sinnes des spengler'schen Textes offensichtlich einen inneren Widerspruch aufweist (was Dir gar nicht auffällt), Du ihn nicht begriffen hast und ihm nur mißverstandene Schlagwörter vorwirfst.


Kann man Spengler überhaupt verstehen, seinem Werk einen nachvollziehbaren Sinn entnehmen?

Spengler braucht dein Verständnis nicht. Wenn du ihn nicht verstehst, dann stehst du den Zeitläuften eben gegenüber wie einem undurchdringlichen Nebel.

An Meph und Dir fällt mir auf, daß ihr mir laufend vorwerft, ich hätte Spengler nicht verstanden. Aber was genau, welche Aussagen ich nicht begreife, wird nie deutlich.

Spengler ist wie ein Gesamtkunstwerk. Die Debatte ist genauso sinnlos wie wenn man mit einem Banausen über Beethoven diskutiert. Entweder versteht es einer intuitiv oder eben nie. Nach Marcel Proust kann man sich dem aber nähern, indem man die Kunst intensiv auf sich wirken lässt.

Die ganze Diskussion läuft in sich leer, dreht sich um Definitionsfragen d.h. Spenglers Begriffsbildung, aber die Kernthesen, um die es doch gehen sollte, werden nie dargestellt, abgesehen von hohlem Zeug wie Beschreibungen von Werden und Vergehen, die ich schon verstehe, nur halte ich sie für banal und inhaltsleer; sie dürften sogar ein Ablenkungsmanöver sein.

Die Kernthese ist, dass Hochkulturen unvorhersagbar entstehen, ihren Ursprung haben, ihre Blütetzeit, ihr Erwachsensein, ihre Reife, ihr Alter, ihr Greisentum und danach ihren Tod. Geschichte ist ausschließlich Geschichte von Hochkulturen. Alles andere ist irrelevant und genau so wie der Ablauf der Jahreszeiten.

bedeutet das, daß Deine Auffassung des Sinnes des spengler'schen Textes offensichtlich einen inneren Widerspruch aufweist (was Dir gar nicht auffällt), Du ihn nicht begriffen hast und ihm nur mißverstandene Schlagwörter vorwirfst.


Meine Auffassung weist bestimmt keine inneren Widersprüche auf, sie bestätigt sich sogar laufend, zunehmend seit Januar diesen Jahreszeiten.

Das stimmt. Die Auffassung des Kulturbanausen ist eben dadurch gekennzeichnet, dass sie keine inneren Widersprüche aufweist, aufweisen kann. Innere Widersprüche kommen erst mit dem Verständnis.

Was natürlich sein kann, daß ich Spengler nicht richtig verstanden habe, wozu er jedoch mit seiner schauerlichen Begriffsgebung und einer entsetzlich verdrehten Gedankenführung regelrecht einlädt.

Spengler ist die Beschreibung der Kultur und ihres Endes. Gerade du bist eigentlich nahe daran, wenn du die Kunstwerke der abendländischen Kultur zitierst. Dann musst du sehen: Es war einmal und ist heute unmöglich. Warum?
Bei Oswald Spengler findest du die Antwort.

Tempranillo

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Im Vorhersagen bin ja ich noch besser als Spengler

Tempranillo @, Mittwoch, 03.06.2020, 00:47 vor 109 Tagen @ Mephistopheles 452 Views

bearbeitet von Tempranillo, Mittwoch, 03.06.2020, 00:55

Es geht überhaupt bnicht darum, Spengler zu verstehen

Dieser Eindruck wird immer stärker.

sondern ausschließlich darum, seine Prognose zu verstehen.

Im Vorhersagen bin ja ich noch besser als Spengler, dessen Prognosen aus lauter Banalitäten bestehen.

Demokratie ist für Spengler eine Phase in der Geschichte einer Kultur und zwar eine Phase kurz vor ihrem Ende.

Wieder nur eine inhaltsleere Beschreibung auf Grundlage der Spengler'schen Definitionen, die er exklusiv für sich hat.

Die Herrschaft rechtfertigt sich immer aus sich selbst heraus und braucht dazu keine moralischen Klassifizierungen. Solche benötigen nur die loser ==> die, die unfähig waren, sich zu organisieren.

Daran darfst Du denken, wenn Dich ein paar Neger überfallen, die sich eben besser organisieren können.

Das ist nicht auf deinem Mist gewachsen, sondern du hast es von Oswald Spengler geklaut. Das globalistisch ist neueren Datums und wurde erst mit dem Ausgang des letzten WK. relevant, den Oswald Spengler nicht mehr erlebte. Vorher hieß globalistisch "imperialistisch".

Geklaut ja, aber garantiert nicht von der leeren Sprechblase Spengler.

Spengler braucht dein Verständnis nicht. Wenn du ihn nicht verstehst, dann stehst du den Zeitläuften eben gegenüber wie einem undurchdringlichen Nebel.

Dafür, daß ich in einem undurchdringlichen Nebel stehe, gelingen mir nicht wenige schöne Vorhersagen, was man von den Spenglerianern am wenigsten sagen kann.

Spengler ist wie ein Gesamtkunstwerk.

Spengler ist wie der Koran. Man muß nur fest dran glauben, dann erschließt sich die Offenbarung.

Die Debatte ist genauso sinnlos wie wenn man mitz einem Banausen über Beethovem diskutiert. Entweder versteht es einer intuitiv oder eben nie. Nach Marcel Proust kann man sich dem aber nähern, indem man die Kunst intensiv auf sich wirken lässt.

Ich hab' doch zugegeben, Spengler ist Metaphysik. Du und Taurec seht das genauso, nur seid ihr nicht imstande, daraus die richtigen Schlußfolgerungen zu ziehen. Spengler ist eine Art Religion, Geschichtsreligion.

Die Kernthese ist, dass Hochkulturen unvorhersagbar entstehen, ihren Ursprung haben, ihre Blütetzeit, ihr Erwachsensein, ihre Reife, ihr Alter, ihr Greisentum und dannach ihren Tod. Geschichte ist ausschließlich Geschich.

Banaler Blahsülz.

Spengler ist die Beschreibung der Kultur und ihres Endes.

Eben, sag' ich die ganze Zeit. Spengler beschreibt, aber erklärt nichts.

Gerade du bist eigentlich nahe daran, wenn du die Kunstwerke der abendländischen Kultur zitierst. Dann musst du sehen: Es war einmal und ist heute unmöglich. Warum?
Bei Oswald Spengler findest du die Antwort.

Dort kann sie nicht sein, sonst hättest Du sie doch gefunden. Du behauptest immer nur, was für tolle Antworten man bei Spengler finden kann. Fragt man nach, kommt nichts, nur Ausflüchte, Ad Hominems oder Ausweichen in Definitionsfragen, und daß einer wie ich eh zu blöd ist, Oswald zu verstehen.

Deine andere Methode besteht darin, Fragen damit zu beantworten, indem Du einen halben Meter Spengler-Text einkopierst, dann geht die Diskussion um Definitionsfragen und mein mangelndes Verständnis für Oswalds historische Tiefenschau von vorne los.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Das möchte ich sehen

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 03.06.2020, 11:22 vor 109 Tagen @ Tempranillo 398 Views

Es geht überhaupt bnicht darum, Spengler zu verstehen


Dieser Eindruck wird immer stärker.

sondern ausschließlich darum, seine Prognose zu verstehen.


Im Vorhersagen bin ja ich noch besser als Spengler, dessen Prognosen aus lauter Banalitäten bestehen.

Zu deinen Voraussagen:
Wo hast du vor 100 Jahren, als es nicht ungewöhnlich war, dass eine Frau 8 oder 9 Kinder hatte und keine Haushaltshilfe benötigte und kein Kindergeld und zusätzlich zum Haushalt sich noch um die Hühner kümmerte und das Gemüse im Garten und die Kinder trotzdem alle was anständiges lernten, den Geburtenschwund und das Aussterben der kulturfähigen weißen Rasse vorausgesagt?
Ich halte das keineswegs für eine Banalität.

Demokratie ist für Spengler eine Phase in der Geschichte einer Kultur und zwar eine Phase kurz vor ihrem Ende.


Wieder nur eine inhaltsleere Beschreibung auf Grundlage der Spengler'schen Definitionen, die er exklusiv für sich hat.

Die Demokratiedefinition bei Spengler bezogen auf die faustische Kultur war damals und auch heute noch die allgemein in der Wissenschaft anerkannte Definition. Sie hatte allerdings nichts gemein mit den Demokratiedefinition von einigen Spinnern auch in diesem Forum. Spengler wies allerdings nach, dass "Demokratie" in der faustischen Kultur, in der apollinischen Kultur, in der magischen Kultur usw. etwas völlig anderes bedeuteten.
Da sind unsere Demokratieexportjünger allerdings bis heute nicht dahinter gekommen.
Außerdem wies Spengler nach, dass Demokratie in keinem einzigen Fall die Herrschaft des Volkes bedeutet, dafür aber in jedem Fall die unumschränkte Herrschaft des Geldes.
Weiterhin sagte er voraus, dass die Völker die Herrschaft des Geldes mit ihren zwangsläufigen Verwerfungen eines Tages einfach nicht mehr ertragen würden. Wer hätte das gedacht?
Allerdings muss zugestanden werden, dass Spengler nicht auf die Idee gekommen ist, die Herrschaft des Geldes würde dadurch abgeschafft werden, dass das Geld von den Inhabern der politischen Macht einfach gedruckt würde. Ich habe vor wenigen Tagen (leider habe ich es mir nicht gespeichert, lässt sich aber sicher ergoogeln) ein Video gesehen, dass die arbeitslosen A,merikaner jetzt mehr Cheques bekämen als ihr Arbeitslohn betrug.

Die Herrschaft rechtfertigt sich immer aus sich selbst heraus und braucht dazu keine moralischen Klassifizierungen. Solche benötigen nur die loser ==> die, die unfähig waren, sich zu organisieren.


Daran darfst Du denken, wenn Dich ein paar Neger überfallen, die sich eben besser organisieren können.

Das ist nicht auf deinem Mist gewachsen, sondern du hast es von Oswald Spengler geklaut. Das globalistisch ist neueren Datums und wurde erst mit dem Ausgang des letzten WK. relevant, den Oswald Spengler nicht mehr erlebte. Vorher hieß globalistisch "imperialistisch".


Geklaut ja, aber garantiert nicht von der leeren Sprechblase Spengler.

Spengler braucht dein Verständnis nicht. Wenn du ihn nicht verstehst, dann stehst du den Zeitläuften eben gegenüber wie einem undurchdringlichen Nebel.


Dafür, daß ich in einem undurchdringlichen Nebel stehe, gelingen mir nicht wenige schöne Vorhersagen, was man von den Spenglerianern am wenigsten sagen kann.

siehe oben Rasseselbstmord.

Spengler ist wie ein Gesamtkunstwerk.


Spengler ist wie der Koran. Man muß nur fest dran glauben, dann erschließt sich die Offenbarung.

Die Debatte ist genauso sinnlos wie wenn man mit einem Banausen über Beethovem diskutiert. Entweder versteht es einer intuitiv oder eben nie. Nach Marcel Proust kann man sich dem aber nähern, indem man die Kunst intensiv auf sich wirken lässt.


Ich hab' doch zugegeben, Spengler ist Metaphysik. Du und Taurec seht das genauso, nur seid ihr nicht imstande, daraus die richtigen Schlußfolgerungen zu ziehen. Spengler ist eine Art Religion, Geschichtsreligion.

Spengler hat im Unterschied zu Marx und Lenin keine Verhaltensanweisung gegeben.

Die Kernthese ist, dass Hochkulturen unvorhersagbar entstehen, ihren Ursprung haben, ihre Blütetzeit, ihr Erwachsensein, ihre Reife, ihr Alter, ihr Greisentum und dannach ihren Tod. Geschichte ist ausschließlich Geschich.


Banaler Blahsülz.

Beschäftige dich - wie Goethe - mit der bekannten Geschichte.

Spengler ist die Beschreibung der Kultur und ihres Endes.


Eben, sag' ich die ganze Zeit. Spengler beschreibt, aber erklärt nichts.

Die Erklärung ergibt sich in der Wissenschaft zunächst aus der Beschreibung. Damit hat faustische Naturwissenschaft im 16. und 17. Jh. begonnen, dass zunächst die beobachtbaren voraussetzungslos Phänomene beschrieben wurden. (schiefe Ebene, freier Fall usw., Verhalten von Gasen nach Druck und Temperatur, elektrische und magnetische Phänomene usw.) Danach wurden aus den Beschreibungen heraus bestimmte Gesetzmäßigkeiten destilliert. Die gefundenen Naturgesetze sind allerdings ein Kunstwerk und ergeben sich ausschließlich in der faustischen Kultur mit der faustischen Mathematik. Die Griechen hätten - bei all ihren Errungenschaften - mit ihrer euklidischen Mathematik niemals einen Computer konstruieren können.

Gerade du bist eigentlich nahe daran, wenn du die Kunstwerke der abendländischen Kultur zitierst. Dann musst du sehen: Es war einmal und ist heute unmöglich. Warum?
Bei Oswald Spengler findest du die Antwort.


Dort kann sie nicht sein, sonst hättest Du sie doch gefunden. Du behauptest immer nur, was für tolle Antworten man bei Spengler finden kann. Fragt man nach, kommt nichts, nur Ausflüchte, Ad Hominems oder Ausweichen in Definitionsfragen, und daß einer wie ich eh zu blöd ist, Oswald zu verstehen.

Deine andere Methode besteht darin, Fragen damit zu beantworten, indem Du einen halben Meter Spengler-Text einkopierst, dann geht die Diskussion um Definitionsfragen und mein mangelndes Verständnis für Oswalds historische Tiefenschau von vorne los.

Tempranillo

Dasselbe Problem haben wir auch bei den Naturgesetzen und der faustischen Mathematik. Wer innerlich dieser Kultur nicht zugehörig ist, kann sie allenfalls nachplappern, jedoch nicht verstehen und auch nicht weiterentwickeln.

Gruß Mephistopheles

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Spengler argumentationsgleich mit dem Zionisten Éric Zemmour

Tempranillo @, Mittwoch, 03.06.2020, 12:30 vor 108 Tagen @ Mephistopheles 390 Views

Mit Deinen Spengler-Zitaten über Krieg und Imperialismus sowie der Bezeichnung, daß es sich bei seinem Werk um eine Form der Metaphysik handelt, die sich nur der intuitiven, einfühlenden Schau erschließt, hast Du bereits zwei mal das Eigentor des Monats geschossen.

Heute kam das dritte und schönste:

siehe oben Rasseselbstmord.

Spengler argumentiert wie der Zionist Éric Zemmour in seinem Buch *Le suicide français* (der französische Selbstmord).

Bei dem angeblichen Selbstmord Franreichs handelt es sich in Wahrheit darum, daß das Land von außen und einer hochverräterischen, im fremden Interesse handelnden Elite langsam ins Grab geschoben wird.

Exakt so verhält es sich auch mit Spenglers Rasseselbstmord der Europäer, den man bestenfalls als induzierten Suizid bezeichnen könnte oder als Teil des angloamerikanisch-demokratischen Völkermordprogramms.

Wenn wir sehen, daß Spengler und Zemmour in dieser wichtigen Frage deckungsgleich argumentieren, wäre das ein enorm starkes, eigentlich schon beweiskräftiges Indiz, daß beide Autoren den gleichen Interessen dienen bzw. dienten.

Versuchen wir sie genauer zu fassen, könnten wir Israel, Zionismus, Angloamerika, City of London, Wall Street, Globalismus, Demokratismus, Finanzoligarchie, Großkapital, Rüstungsindustrie und die in den europäischen Ländern tonangebenden hochverräterischen Eliten nennen.

Tempranillo

https://www.amazon.de/suicide-français-quarante-années-défait/dp/2226254757

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Besser als der verlogene Blahsülz Spenglers

Tempranillo @, Donnerstag, 04.06.2020, 15:11 vor 107 Tagen @ Tempranillo 338 Views

Den Geist des Abendlandes zu verstehen, egal, wie man ihn etikettieren möchte, ob als faustisch, hellenisch-lateinisch, christlich oder aufgeklärt und rationalistisch, gelänge mit Johann Sebastian Bach sehr viel besser, als den verlogenen Blahsülz Spenglers auszudeuten, wo infolge fehlender Grundlagen und falscher Voraussetzungen keine tragfähigen Ergebnisse zustandekommen können, sogar von vorneherein ausgeschlossen sind.

Walter Ulbricht erklärt, womit wir eine zweite Verbindung zu Leipzig vorliegen hätten:

https://www.youtube.com/watch?v=AAXLuVDY_3s&t=0s

Der Flötist plaudert aus dem beruflichen Nähkästchen:

https://www.youtube.com/watch?v=dsm_g0YJ15M

Kantate BWV 106, *Herr, deine Augen sehen nach dem Glauben*:

https://www.youtube.com/watch?v=I9jNCcB-vfw

Tempranillo

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Der Untergang des Abendlandes in Bild und Ton

Tempranillo @, Samstag, 06.06.2020, 12:21 vor 105 Tagen @ Tempranillo 374 Views

DP: Normandie: Weiße Studentinnen schwören während eines bizarren rituellen Marschs, den Penis des Pornoschauspielers George Floyd anzubeten

Bitte draufklicken und das dritten Bild von Oben ansteuern:

https://democratieparticipative.me/normandie-les-etudiantes-blanches-jurent-dadorer-le-...

In der Pariser Rue Jeanne d'Arc (sic!) skandieren DemonstrantInnen *Police Assassine* (Mörderpolizei).

https://twitter.com/i/status/1268952366239436800

Diese Erscheinungen haben natürlich eine Ursache, die man unter dem Begriff *Amerikanismus* zusammenfassen könnte, mit dem selbstverständlich noch sehr viel mehr verbunden ist, als nur das USA-Imperium mit seiner militärischen und wirtschaftlichen Macht.

Tempranillo

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Betet gefälligst Neger und Negerpimmel an!

Tempranillo @, Samstag, 06.06.2020, 17:28 vor 105 Tagen @ Tempranillo 381 Views

Kanadas Premierminister Justin Trudeau macht vor, was sich jede(r) westliche und antirassistische DemokratIn schleunigst aneignen soll:

E&R: Der kanadische Premierminister Justin Trudeau schloss sich am Freitag kniend Tausenden von Demonstranten in Ottawa an, um Rassismus und Polizeigewalt nach dem Tod von George Floyd in den Vereinigten Staaten anzuprangern.

Justin Trudeau trug ein weißes Hemd und eine schwarze Hose und hielt ein schwarzes T-Shirt mit der weißen Aufschrift "Black Lives Matter" in der Hand, das ihm von Demonstranten übergeben worden war.

Er wandte sich nicht an die Menge, sondern nickte mehrmals zustimmend mit dem Kopf und applaudierte den am Mikrofon gehaltenen Reden, die "Black Lives Matter" skandierten und "Change now" forderten.

Link zum Video: https://www.egaliteetreconciliation.fr/Canada-Justin-Trudeau-pose-un-genou-a-terre-avec...

Er wandte sich nicht an die Menge, sondern nickte mehrmals zustimmend mit dem Kopf und applaudierte den am Mikrofon gehaltenen Reden, die "Black Lives Matter" skandierten und "Change now" forderten.

Obwohl ich, wie mir zwei staatsnahe Spenglerianer nicht zu Unrecht attestieren, ein geistloses Depperl bin, das in stupiden Repititionen immer den gleichen propagandistischen und unterkomplexen Stumpfsinn verbreitet, ist bei mir schon vor über einem Jahr zu lesen gewesen, was der Bürgermeister von Minneapolis und Ministerpräsident Kanadas inzwischen öffentlich zur Schau tragen:

Es gibt eine fein abgestufte Hierarchie derer, für die Menschenrechte gelten. An erster und niemals anfechtbarer Stelle kommt G.ttes auserwähltes Volk, danach Regierungs- und Funktionärsdemokraten.

Die nächsten Plätze werden je nach Tauglichkeit, dem Messias nützlich zu sein, in variabler Folge von diversen Kollektiven eingenommen: Frauen, Schwulen, Lesben, Transen, Migranten, Negern, Ausländern, Türken, Kurden, Moslems und und und.

Da sie sich so bereitwillig für die Ziele George Soros', Bill Gates', der City und Wall Streets instrumentalisieren lassen, rücken im Moment die Neger auf Platz Drei der Rangliste vor.

Sobald sie nicht mehr nützlich sind, werden sie wieder ans Ende der Tabelle rutschen und von wem weiß wer immer ersetzt werden. Vielleicht Bisexuellen mit einem Hang zur Zoophilie?

*Black Lives matter!* White Lives not und deutsches Leben überhaupt nicht.

Sie dreschen es Euch mit dem Holzhammer in den Schädel, was los ist und sie vorhaben. Aber Ihr zieht es vor, Euch die Augen zuzuhalten, Euch in demokratische Luftschlösser zu flüchten und Euch von angeblichen Rechten und Grundrechten opiumhaft berauschen zu lassen.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Black lives matter. No to racism!

Tempranillo @, Samstag, 06.06.2020, 19:50 vor 105 Tagen @ Tempranillo 343 Views

bearbeitet von Tempranillo, Samstag, 06.06.2020, 19:53

Democracy and Libertarianism in Action. Aber Vorsicht, das Video erfordert starke Nerven:

https://vk.com/video452888788_456258157

Alternative: https://vk.com/hryssen und zum Kommentar Robert Koesslers runtergehen.

Thank you, America.

Am 6. Juni 1944 landeten die Völkermord-Schergen Roosevelts, Churchills, Morgenthaus und Eisenhowers in der Normandie, um Europa zu befreien.

Tempranillo

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*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

*Da geh' ich zu Maxim, dort bin ich sehr intim*

Tempranillo @, Samstag, 06.06.2020, 21:07 vor 105 Tagen @ Tempranillo 335 Views

https://twitter.com/MoadabJ/status/1269266614530314240

"La France est un Pays totalitaire, terroriste, colonialiste, esclavagiste" selon la Ligue de Défense noire africaine."

"Frankreich ist ein totalitäres, terroristisches, kolonialistisches Sklavenland", so die Ligue de Défense noire africaine.

Nur Zufall oder nach außen hin sichtbar werdender Zusammenhang, daß die *Ligue de Défense noire africaine* vom Namen her auffallend an die Ligue de Defense Juive erinnert, die Robert Faurisson halbtot geprügelt hat?

Wenn es in Frankreich und Europa so schrecklich ist, warum verziehen sich die Neger und sonstigen Migranten dann nicht dorthin, wo sie oder ihre Vorfahren hergekommen sind und verwandeln ihre Herkunftsländer in ein Paradies auf Erden?

Tempranillo

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Weder Goethe noch Spengler sind sakrosankt

Tempranillo @, Mittwoch, 03.06.2020, 09:12 vor 109 Tagen @ Taurec 411 Views

Goethe ist allerdings nicht sakrosankt.

Natürlich nicht. Niemand ist sakrosankt, auch Spengler nicht.

Spengler darf das Faustische im Rahmen seiner Philosophie getrost so bestimmen, wie es innerhalb dieser Philosophie schlüssig ist.

Selbstverständlich. Allerdings provoziert er mit seiner Definition, die nichts mit Goethes Dramatischem Gedicht zu tun hat, erhebliche Mißverständnisse. Ich dachte immer, Definitionen seien dazu da, Klarheit zu schaffen, nicht Unklarheit und sollten auch nicht dazu dienen, eine sehr individuelle *Theorie* zu bepflastern, auf die ihr Urheber das weltweite Alleinpatent innehat.

Im übrigen würde mir eine Gegenüberstellung der entsprechenden Literaturzitate und Deine Interpretation derer entgegekommen, um hier vernünftig ansetzen zu können und ausschließen, daß ein Mißverständnis vorliegt oder inwiefern dieses vorliegt.

Ich beziehe mich ausschließlich auf die von Meph und Dir kopierten Zitate. Wenn meine Interpretation nicht paßt, kann das auch daran liegen, daß Ihr die falschen Textstellen ausgesucht habt.

"Volkstümlich" in mindestens lockerem Zusammenhange mit Demokratie kommt im Hauptwerk eigentlich nur an drei Stellen vor. Die anderen Werke habe ich nicht durchsucht, aber als Kritiker bist Du natürlich in der Bringschuld an belegenden Zitaten.

Ich habe mich auf Eure Beiträge bezogen.

"Aber es kennzeichnet allerdings den Weg der Demokratie, daß die Urheber volkstümlicher Verfassungen niemals die tatsächliche Wirkung ihrer Entwürfe geahnt haben, weder der Schöpfer der 'servianischen' Verfassung in Rom noch die Nationalversammlung in Paris." (S. 1131)

Spenglers Aussagen über die Pariser Verfassung ist einfach nur eine Frechheit, Blödheit oder glatte Lüge.

Die Schöpfer der Verfassung von 1789 wußten sehr genau, welche Wirkungen sie erzielen wollten, die dann ja auch eingetreten sind:

Sich selbst anstelle des Ancien Régime setzen, das Volk auf beispiellose Weise von allen Entscheidungen ausschließen, entrechten, der schrankenlosen Ausplünderung preisgeben und dem freimaurerisch-messianischen Globalismus die Tür öffnen (Chapelier-Gesetz, Bildungsreform Saint-Fargeaus, Deklaration der Menschenrechte).

Im vorgenannten Sinne ist "volkstümlich" hier, was die Ideologen und Demokratiegläubigen als Sinn der Demokratie begreifen, weil sie nicht unter die Oberfläche zu den eigentlichen Verhältnissen vordringen.

Es geht darum, was Spengler damit meint, nicht die Demokratiegläubigen, die nie vorgegeben haben, volkstümlich sein zu wollen, weder 1789, 1919 (Weimar) noch 1949 (OMF-BRD). Die Demokratiegläubigen gaben vor, demokratisch sein zu wollen.

Die "Urheber volkstümlicher Verfassungen", sind die weltfremden Sophisten, die mit hehren Idealen die Welt neu ordnen wollen und vermeinen, eine Verfassung "vom Volk für das Volk" zu schaffen.

Schreiender Blödsinn. Die Urheber der Pariser Verfassung hatten etwas ganz anderes im Sinn, u.a. wollten sie sich maßlos bereichern (Drumont). 1949 ging es darum, die Fremdherrschaft über Westdeutschland in einen Gesetzestext zu gießen (Carlo Schmid).

In diesem verächtlichen Sinne verwendet Spengler den Begriff "volkstümlich". Es ist, was der Masse schmeichelt. Als gewiefter Manipulator und Lenker der Masse muß man natürlich "volkstümlich" erscheinen und diejenigen lenken, die an die "volkstümlichen Ideale" glauben.

Tut mir leid, wieder nur unerträglicher Blödsinn, der überhaupt nichts mit 1789 zu tun hat, worin ich mich inzwischen vielleicht ein wenig auskenne.

Der 14. Juli war ein Putsch von Rechts, die Machtergreifung der Geldmacht. Das Volk hat überhaupt keine Rolle gespielt, war lediglich Zuschauer und wollte seinen König behalten, was die Demokraten verhindert haben und dafür in Paris die Guillotine aufstellten und in der Vendée ein Genozidmassaker veranstalteten.

Spenglers Gedanken sind durchaus vielschichtiger, ...

Vor allem sind sie völlig unklar, unverständlich und passen nie zur Wirklichkeit, was man anhand der Revolution von 1789 belegen kann.

als was Du ihm zum Vorwurf machst, der eher in dem von mir vermuteten Sinne ein grundsätzliches Mißverständnis darstellt.

Normalerweise gelingt es mir ohne große Anstrengung Texten den jeweiligen Sinn zu entnehmen. Nur bei Spengler nicht. Deute ich, was Du und Meph kopiert, heißt es jedesmal, ich hätte Spengler nicht verstanden.

Danach werden Erklärungen serviert, die es nicht besser machen, keinerlei Klarheit schaffen, lediglich versuchen, die Spengler'schen Texte immanent und zirkelschlüssig zu deuten (faustisch, volkstümlich, demokratisch) und weder zur historischen noch aktuellen Wirklichkeit passen.

Bleibe ich hartnäckig, wird wieder ein halber Meter Spengler gebracht und das Spielchen geht von vorne los.

Mag ja sein, daß ich zu blöd bin, Spengler zu verstehen, aber was von Euch kommt, besteht nur darin, dessen Werk unter völligem Verzicht auf die beobachtbare Wirklichkeit zu paraphrasieren, so daß die Diskussion sich immer nur innerhalb des von Spengler gezogenen Zirkels bewegt.

Es käme aber darauf an, Spenglers *Theorien* ersten auf Konsistenz zu prüfen und dann, das Wichtigste, sie anhand der Wirklichkeit zu überprüfen.

Du handelst wie ein gläubiger Marxist, dessen Argumentation bei Marx beginnt, wieder bei Marx endet, jede kritische Überprüfung anhand der Tatsachenwelt vermeidet und auf diese Weise irgendwie immer richtig ist.

Allerdings ist diese Richtigkeit wie bei einem Marxisten, katholischen Dogmatiker oder Imam Folge zirkelschließenden Vorgehens.

Die Demokratie ist "volkstümlich", was aus Spenglers elitärer Warte aus aber eher negativ erscheint, denn das Volk kann nie aus eigenen Stücken herrschen, stets nur scheinbar, von oben gelenkt.

Diese Feststellung ist unter allen denkbaren Varianten schreiender Blödsinn. Unter welcher Möglichkeit sie richtig sein könnte, ist schlicht und einfach nicht aussagbar. Demokratie und Volkstümlichkeit sind eine Contradictio in Adjecto, ein Widerspruch in sich.

Durch Volkstümlichkeit würde sich die Demokratie selbst aufheben!

Hier fehlen begründende Zitate, die diesen Vorwurf über ein bloßes Vorurteil hinausheben.

Meine Vorwürfe leite ich aus den von Dir und Meph gebrachten Zitaten ab.

- Mit seinem an keinerlei Bedingung geknüpften Plädoyer zugunsten von Imperialismus und Krieg unseren Todfeinden, Angloamerika, Hochfinanz, Großkapital und Eliten in die Karten zu spielen, für deren Interessen er Deutsche zum Kanonenfutter machen wollte.


Zitate bitte! Das ist dermaßen entstellt, daß ich nicht mal wüßte, nach welchen Schlüsselbegriffen ich in seinem nicht 850, sondern 1195 Seiten zählenden Werk suchen müßte.

Das ergibt sich völlig logisch und von dem von mir in repetitiver Stupidität laufend gebrachten Hinweis auf Spenglers bedingunglsosem (sic!) Eintreten für Krieg und Imperialismus. Meph hat die Zitate gebracht und damit ein herrliches Eigentor geschossen, was er noch immer nicht kapiert hat.

"Herrennaturen" sind Machtmenschen, die sich nicht durch Sentimentalitäten und Ideale verblenden lassen, sondern die Natur der Dinge (des Menschen und der Geschichte) begriffen haben, um sie nach ihrem Sinne zu gestalten. Über die moralische Qualität derer Ziele ist dadurch noch nichts gesagt.

Im organisierten Verbrechen wird Spenglerismus praktiziert. Kann man mögen, gutheißen oder rechtfertigen. Etiam si omnes ego non.

Geschichte wird immer durch Machtmenschen gemacht, auch in der Demokratie. Daß Du Spengler dies von Deinem moralisierenden Standpunkte aus vorwirfst, spiegelt Dein entstellendes Mißverstehen seines Werkes wider.

Hab' ich nie bestritten. Ich sage nur, daß Spengler inkonsistenten Unsinn schreibt, der nicht auf die Wirklichkeit paßt.

Das sind keine "sehr genau umrissenen Angriffsflächen", sondern verzerrte und unbegründete Vorwürfe, die lediglich unter dem Vorwand angeblicher Gedanken Spenglers Deine eigenen Urteile transportieren.

Eigenartig: kritisiert man Spengler ist jeder Vorwurf unberechtigt, die Folge von Vorurteilen oder mangelnden Verständnisses.

Islamisten argumentieren genauso.

Quod erat demonstrandum.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Simple Propaganda

Taurec ⌂ @, München, Montag, 01.06.2020, 19:44 vor 110 Tagen @ Mephistopheles 784 Views

Hallo!

Ich finde es nicht gut, wenn hier Legasthenikern, die vermutlich nicht einmal lesen, geschweige denn, das Gelesene verstehen können, ein Forum gegeben wird und nur im Vertrauen darauf, das mittlerweile eine Mehrzahl von Forumsschreibern zu verblödet ist, einen ansprucksvollen Text wie Oswald Spenglers Werke zu rezipieren..

Ja, sehr bedauerlich.

Dieser unkundige Sermon, den Tempranillo in vielen seiner Beiträge ergießt, stellt lediglich den Versuch dar, durch (stupiden) Wiederholung beim Leser ein Bild über eine Philosophie zu installieren, die er nicht verstanden hat, offenbar nicht verstehen will und vermutlich auch nicht verstehen kann. Aus seinen Worten spricht eine dem unbefangenen Denken abgeneigte Geistlosigkeit, die ihn Spengler in sein viel zu enges Raster zu pressen zwingt, in dem er als ein Wasserträger des Amerikanusmus erscheint, der er natürlich nicht war. Wie absurd, was aber nur jemandem auffallen könnte, der sich mit Spengler tatsächlich auseinandergesetzt hat.

Nachdem Gülle, Beschimpfungen mit Gossenvokabeln, Blödsinn, Ad-Hominem-Anwürfe viel schneller ersonnen sind als kundige Abhandlungen, hat er damit Erfolg. Ich jedenfalls habe nicht die Lust, mich in zeitraubende und letztlich sinnlose Dispute verstricken zu lassen, die mich nur von dem abhalten, was mich eigentlich interessiert.

Tempranillo betreibt eine Art Gegenpropaganda gegen den transatlantischen Einfluß, die der inneren Logik der Propaganda folgend natürlich auf das selbe abgründige und auf stumpfer Wiederholung weniger unterkomplexer Gedanken basierende Niveau aus Verblendung und Lüge herabsinken muß wie die Gegenseite. Für ein Diskussionsforum, wo man idealerweise auf etwas Neues kommen will, sind solche Repetitionen der immer gleichen wenigen Gedanken nicht gut, weil sie dazu beitragen den Blick einzutunneln, und zwar auf letztlich die gleiche Weise, wie in den vom angloamerikanischen Imperium kontrollierten Medien die Welt eingeengt wird.

Gruß
Taurec

--
„Es lebe unser heiliges Deutschland!“

„Was auch draus werde – steh’ zu deinem Volk! Es ist dein angeborner Platz.“


Weltenwende

Kann man Metaphysisches verstehen?

Tempranillo @, Montag, 01.06.2020, 20:03 vor 110 Tagen @ Taurec 652 Views

bearbeitet von Tempranillo, Montag, 01.06.2020, 20:06

Dieser unkundige Sermon, den Tempranillo in vielen seiner Beiträge ergießt,

Anders als Du und Meph bin ich imstande, mehr auszuwerten als nur eine einzige Quelle.

... stellt lediglich den Versuch dar, durch (stupiden) Wiederholung beim Leser ein Bild über eine Philosophie zu installieren, die er nicht verstanden hat, offenbar nicht verstehen will und vermutlich auch nicht verstehen kann.

Spenglers Geschichtsmetaphysik, wie Du neulich sehr richtig geschrieben hast, kann man nicht verstehen. Metaphysische Konzepte kann man wie eine Religion, Islam, Buddhismus, Christentum oder Vodoo, entweder annehmen oder verwerfen.

Aus seinen Worten spricht eine dem unbefangenen Denken abgeneigte Geistlosigkeit, die ihn Spengler in sein viel zu enges Raster zu pressen zwingt, in dem er als ein Wasserträger des Amerikanusmus erscheint, der er natürlich nicht war. Wie absurd, was aber nur jemandem auffallen könnte, der sich mit Spengler tatsächlich auseinandergesetzt hat.

Frage ich einen unbefangenen und geistdurchdrungenen Denker wie Dich nach der Essenz der Werke Spenglers, kommen Ausflüchte und nebulöses Phrasengeschwalle.

Nachdem Gülle, Beschimpfungen mit Gossenvokabeln, Blödsinn, Ad-Hominem-Anwürfe viel schneller ersonnen sind als kundige Abhandlungen, hat er damit Erfolg.

Ich kann mich nicht erinnern, Dich oder Meph beschimpft oder beleidigt zu haben.

Tempranillo betreibt eine Art Gegenpropaganda gegen den transatlantischen Einfluß, die der inneren Logik der Propaganda folgend natürlich auf das selbe abgründige und auf stumpfer Wiederholung weniger unterkomplexer Gedanken basierende Niveau aus Verblendung und Lüge herabsinken muß wie die Gegenseite.

Meine doofe Unterkomplexheit hat den Vorzug, zu anderen Ergebnissen zu führen als unverständlichem Phrasenquark, bei dem ein religöser Text, Spengler, auf eine Art und Weise ausgelegt wird, wie das Pfaffen mit der Bibel machen, und die Ergebnisse sich nur dem in ihrer ganzen hochkomplexen Durchdachtheit erschließen, der eh schon dran glaubt.

Für ein Diskussionsforum, wo man idealerweise auf etwas Neues kommen will, sind solche Repetitionen der immer gleichen wenigen Gedanken nicht gut, weil sie dazu beitragen den Blick einzutunneln, und zwar auf letztlich die gleiche Weise, wie in den vom angloamerikanischen Imperium kontrollierten Medien die Welt eingeengt wird.

Wenn hier jemand täglich Neues bringt, bin ich das, durch die Auswertung von Quellen, von denen insbesondere die, die tunnelhaft in die Offenbarung Oswalds starren, keinen Dunst haben.

Für ein Diskussionsforum, wo man idealerweise auf etwas Neues kommen will, sind solche Repetitionen der immer gleichen wenigen Gedanken nicht gut, ...

Noch einer, der wie ein Waschweib mit Geschmacksurteilen und Stimmungen ankommt, statt sich der Mühe des Argumentierens zu unterziehen.

Armselig, Du Hochintelligenzler!

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Ja. Die Antwort bezieht sich allerdings nur auf deine Frage und ist beschränkt auf die faustische Kultur

Mephistopheles @, Datschiburg, Mittwoch, 03.06.2020, 11:36 vor 109 Tagen @ Tempranillo 403 Views

Weder ergeben sich Atomkraftwerke noch Atombomben noch der gekrümmte Raum noch schwarze Löcher noch Computer noch Sensoren, welche Maschinen steuern aus der mechanistischen Naturwissenschaft, sondern sie sind reine Ergebnisse der faustischen Metaphysik.

Was natürlich, wenn man das konsequent zu Ende denkt, auch bedeutet, das bedeutet, dass das alles auch verschwinden wird, wenn das faustische Denken (nach dem Aussterben der weißen Rasse) verschwunden ist.

Die Menschen werden die geschaffenen Artefakte bestaunen wie wir heutzutage die Pyramiden und die Nazcalinien und die "verlassenen" Metropolen vergangener Kulturen, ohne jemals zu verstehen, wozu sie gut waren.

Ksnnst du etwa die Frage beantworten, was für eine Zweck die ägyptischen Pyramiden und die Sphinx hatten? Einen Zweck müssen sie jedoch gehabt haben, ansonsten wäree nicht dieser Aufwand betrieben worden.

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Die klugen Köpfe auf Seiten des Verbrechens verstehen die Regeln der Weltgeschichte einfach besser.

Avicenna @, Montag, 01.06.2020, 14:53 vor 110 Tagen @ Tempranillo 787 Views

Intelligenz und Klugheit als Ausdruck der Erkenntnisfähigkeit und Anständigkeit und Menschlichkeit als Ausdruck der Empathiefähigkeit sind zweierlei, wie auch bei Ärzten das Wissen und das Wollen zwei gänzlich verschiedene Dinge sind, wie ich bereits aufzeigte:

https://dasgelbeforum.net/index.php?id=530497

Erinnert sich jemand in diesem Forum, wohin die hellsten Köpfe, die intelligentesten Absolventen der US-Elite-Universitäten in den Jahren vor dem Immobiliencrash 2007-2008 gingen? Sogar die Mainstreammedien beklagten damals, wieviel geistiges Potential von der "Finanzindustrie" aufgesogen wurden. Aus individueller Sicht ist die Entscheidung, möglichst schnell viel Geld zu verdienen, um eine eigene Familie gründen zu können, durchaus vernünftig. Das war nie anders.

Ein hochdekorierter Forscher und Entwickler sagte vor vielen Jahrzehnten einmal:

"Eines der wichtigsten soziologischen Gesetze ist ... folgendes: Im Leben stehen einem anständigen Menschen auf einem
bestimmten Posten ... Wege offen, um vorwärts zu kommen. Einem Schuft stehen auf diesem Posten
bei gleicher Intelligenz und Tatkraft diese Wege auch alle offen, daneben aber auch andere, die ein anständiger Kerl nicht geht. Er hat daher mehr Chancen vorwärtszukommen, ... so findet eine Anreicherung der höheren Gesellschaftsschichten mit Schurken statt. Das muß man wissen, wenn man die Weltgeschichte verstehen will."

Das bestätigt Deine Warnung in glänzender Weise, Tempranillo.

Die Angelsachsen sind den Deutschen nachweislich an Schuftigkeit überlegen - das ist historisch sigifikant belegt. Die deutsche Denker-Nation ist der britischen Händler-Nation hoffnungslos unterlegen gewesen, weil sie sich weigerte, die Kampfmittel und Wege ihrer Feinde zu benutzen. Auch heute sind die Deutschen unfähig, ein paar anständige Schufte hervorzubringen, um ihr nationales Joch abschütteln und den vorhersehbaren Untergang abwenden zu können. Statt dessen füttern sie hingebungsvoll nur Schufte, die sich als Büttel an die Besatzer verkaufen.

So hat Krall als Individuum eine überaus gute Wahl getroffen: Finanziell bestens abgesichert als goldiger Imker der Honigtöpfe der Finanzoligarchie - und sogar noch mit dem Heiligenschein von Jesus. Was kann man mehr für sich und seine globalistische Familie wollen?

Ja, Tempranillo, kluge Köpfe auf Seiten des Verbrechens ist das Schlimmste, was den Deutschen gerade jetzt passiert. Da ist Dein Leuchtturm ein einsamer Warner vor den Klippen des Untergangs.

--
"Niemand ist mehr Sklave als der, der sich für frei hält, ohne es zu sein" (Johann Wolfgang von Goethe, 1809)

Ich bin höchstens einer, der auf Leuchttürme hinweist

Tempranillo @, Montag, 01.06.2020, 15:03 vor 110 Tagen @ Avicenna 721 Views

Hallo Avicenna,

Ja, Tempranillo, kluge Köpfe auf Seiten des Verbrechens ist das Schlimmste, was den Deutschen gerade jetzt passiert. Da ist Dein Leuchtturm ein einsamer Warner vor den Klippen des Untergangs.

Vielen Dank für diese angenehmen Worte. Aber ich bin bestimmt kein Leuchtturm, nur einer, der dauern auf die Leuchttürme hinweist, die Drumont, Delassus, Céline, Bardèche, Soral und Mbala-Mbala heißen.

Céline: *Wenn die Alliierten den Zweiten Weltkrieg gewinnen, wird das Ergebnis die Vernegerung Europas sein.*

Drumont, Delassus, Soral und Mbala-Mbala stellen dar, daß für Kolonialismus und Negerversklavung, das Unglück der Schwarzen, nicht unbedingt christliche Europäer verantwortlich gewesen sind.

Der antifaschistische und antirassistische Moralprediger Tristan Mendes France ist Nachkomme von Sklavenhändlern.

Dieudonné Mbala-Mbala wurde von der demokratischen Hurenjustiz verurteilt, nachdem er die Familie Hayot als Sklavenhändler bezeichnet hat.

Tempranillo

--
*Die Demokratie bildet die spanische Wand, hinter der sie ihre Ausbeutungsmethode verbergen, und in ihr finden sie das beste Verteidigungsmittel gegen eine etwaige Empörung des Volkes*, (Francis Delaisi).

Verwechselst du da was?

Zweistein @, Dienstag, 02.06.2020, 23:04 vor 109 Tagen @ Mephistopheles 412 Views

Hallo Meph,

natürlich sind die wenigsten von Gold reich geworden (zumeiste waren sie das schon vorher), aber sie haben ihr Vermögen gehalten, gesichert, bewahrt oder wie du es sonst nennen magst.
Wenn andere alles verlieren, dann sieht es beim EM-Besitzer so aus: [[zigarre]]

Zweistein

--
Wer nicht hat Cash in der Täsch,hat eben Pech.

Den Punkt getroffen: Flachbildschirme! OT

Olivia, Montag, 01.06.2020, 17:27 vor 110 Tagen @ Oblomow 657 Views

..............

--
Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

Verstehe in diesem Falle auch Deinen Einwand, obwohl

helmut-1 @, Siebenbürgen, Montag, 01.06.2020, 00:21 vor 111 Tagen @ Mephistopheles 1211 Views

Du Dich - gemäß Deiner Eigenart - wie immer- nicht klar ausdrückst und das Kind beim Namen nennst.

Ich interpretiere das nun so:

Es kann uns eigentlich am A. vorbeigehen, was da in den USA abläuft, - das sind hausgemachte Probleme, die uns überhaupt nicht als Europäer zu interessieren brauchen. Dazu wird uns alles Mögliche aufs Brot geschmiert, was letztlich nur Ablenkungsmanöver ist, wie die Gretl mit ihren Visionen, dazu aktuell noch Corona.

Viele Dinge gibts, die eigentlich am Wesentlichen vorbeigehen, man hält uns die Schaufel hin, und wir springen drauf, und freuen uns noch darüber.

Wir sollten uns tatsächlich um das sorgen, was uns am Nächsten ist, - und das ist unsere Umwelt. Das betrifft natürlich auch die Wälder, denn sie sind es, die uns mit gesunder Luft versorgen. Und daneben noch viele andere Dinge.

Trotz den ganzen sog. brandaktuellen Meldungen noch den Überblick zu behalten, und dabei vor allem den Fokus fürs Wesentliche, das fällt Otto Normalo immer schwerer. Langsam verblöden wir, - systembedingt. Deshalb ist es gut, wenn jemand über die Wälder spricht, und auch über die Fichte.

Wobei man eigentlich bei der Fichte auch bei Fichte nachlesen sollte, denn er spricht viele Dinge klar an. Z.B.:

„Aber es ist schlechthin unmöglich, dass ein solches Gemüt nicht auch außer sich an Völkern und einzelnen ehre, was in seinem Innern seine eigne Größe ausmacht: die Selbständigkeit, die Festigkeit, die Eigentümlichkeit des Daseins.“

Genau das will man uns durch Corona entziehen. Was zwar Fichte als Ziel hinstellt, von dem wir mittlerweile schon wieder weit enfernt sind, ist diese Erkenntnis:

Auch Fichte definiert, wie so mancher Philosoph vor ihm, den Staat als Ausdruck des absoluten Willens, dessen Absicht es ist, die Freiheit und Rechte seiner Bürger zu garantieren.

(alles aus Wiki zu Fichte)

Aber es macht nachdenklich, wenn man Fichte liest, und mit der heutigen Zeit vergleicht.

Hallo Helmut, du bist zwar näher am Thema als Obl., liegst aber auch daneben

Mephistopheles @, Datschiburg, Montag, 01.06.2020, 07:41 vor 111 Tagen @ helmut-1 1098 Views

Du Dich - gemäß Deiner Eigenart - wie immer- nicht klar ausdrückst und das Kind beim Namen nennst.

Ich interpretiere das nun so:

Es kann uns eigentlich am A. vorbeigehen, was da in den USA abläuft, - das sind hausgemachte Probleme, die uns überhaupt nicht als Europäer zu interessieren brauchen. Dazu wird uns alles Mögliche aufs Brot geschmiert, was letztlich nur Ablenkungsmanöver ist, wie die Gretl mit ihren Visionen, dazu aktuell noch Corona.

Viele Dinge gibts, die eigentlich am Wesentlichen vorbeigehen, man hält uns die Schaufel hin, und wir springen drauf, und freuen uns noch darüber.

Wir sollten uns tatsächlich um das sorgen, was uns am Nächsten ist, - und das ist unsere Umwelt. Das betrifft natürlich auch die Wälder, denn sie sind es, die uns mit gesunder Luft versorgen. Und daneben noch viele andere Dinge.

Das hättest du wohl am besten vor 700 Jahren dem Peter Stromer erzählt und auch gleichzeitig, auf wie viel Wohlstand verzichtet werden soll. Fichtenplantagen sind für den bürgerlichen Revolutionär unter Berücksichtigung der Kapitalverzinsung nun mal viel rentabler als ein Buchenmischwald.

So weit können aber die ganzen Umweltfuzzis nicht rechnen. Dabei steht die Fichtenplantage nur pars pro toto.

Trotz den ganzen sog. brandaktuellen Meldungen noch den Überblick zu behalten, und dabei vor allem den Fokus fürs Wesentliche, das fällt Otto Normalo immer schwerer. Langsam verblöden wir, - systembedingt. Deshalb ist es gut, wenn jemand über die Wälder spricht, und auch über die Fichte.

Wozu sollte man den Überblick behalten?
Das Wesentliche ist für den Normalo sein monatlicher Kontoeingang und für den Halbnormalo der Nettovermögenszuwachs. Natürlich ohne Schulden. Dafür werden die notwendigen Schulden an den Staat delegiert. So sind sie aus den Augen, folglich aus dem Sinn.

Wobei man eigentlich bei der Fichte auch bei Fichte nachlesen sollte, denn er spricht viele Dinge klar an. Z.B.:

Fichte hatte keine Fichtenplantage, also braucht man ihn ebensowenig zu lesen wie Karl Marx. Der hatte auch keine Fichtenplantage. Krall hat wenigstens Gold zu verkaufen.

Gruß Mephistopheles

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Das, was in den USA stattfindet, ist FABRIZIERT! Inzwischen frage ich mich, ob der Schwarze wirklich tot ist. Wurde die Leiche öffentlich ausgestellt?

Olivia, Montag, 01.06.2020, 17:41 vor 110 Tagen @ Mephistopheles 780 Views

Das Ganze wirkte auf mich wie ein Aktion-Film, der zum Ziel hatte, die Schwarzen in Rage zu bringen. Ein "Polizist", der sich minutenlang dabei FILMEN läßt, dass er einen Schwarzen mißhandelt..... Nachtigall.... DAS "Aufputschen" der Schwarzen hat ja auch wunderbar geklappt. Jetzt sollte man schauen, WEM es nützt.

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

Man soll natürlich in alle Richtungen denken

helmut-1 @, Siebenbürgen, Dienstag, 02.06.2020, 06:51 vor 110 Tagen @ Olivia 533 Views

Aber zwei Dinge sprechen dagegen:
- die Frau, die das mit dem Handy gefilmt hat, stand nicht gerade daneben, sondern eher verdeckt. Denke mir, dass die Polizisten das gar nicht mitgekriegt haben, dass sie gefilmt werden.

- heute früh sagt man in den Morgennachrichten, dass man den Toten in der Gerichtsmedizin obduziert habe und als Todesursache zweifelsfrei Herz-Kreislauf-Versagen festgestellt hat, ursächlich durch das anhaltende aufgesetzte Knie des Polizisten auf dem Brustkorb des Schwarzen.

Ob die soweit gehen, das zu publizieren, wenn es eine Lüge wäre? Eher nicht.

Fichte?

Langmut @, Sonntag, 31.05.2020, 23:45 vor 111 Tagen @ Oblomow 1450 Views

Hallo in die Runde,

ich verstehe die ganze Zeit nur Fichte.

Gruß
Langmut

--
Der Unterschied zwischen schlau und dumm.
Ein schlauer Mensch kann sich dumm stellen.

"Arbeit finde ich gut, da könnte ich anderen stundenlang zuschauen." (Diogenes von Sinope)

Fichte lebt - "Allenthalben ist es nur die Unklarheit und die Finsterniß, die da schrekt. Jedes Schrekbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt."

Avicenna @, Montag, 01.06.2020, 10:08 vor 111 Tagen @ Langmut 958 Views

Frohe Pfingsten Langmut und Oblomow,

hat man dort die reiche und starke Vielfalt germanischer Laubwälder mit einer Monokultur von Fichten ruiniert, so ist das Absterben derselben kein Schreckbild, sondern ein natürlicher Prozess des gesunden deutschen Widerstandes im Wald. Der deutsche Wald leistet Widerstand, der den deutschen Menschen von ihren Besatzern, wie Tempranillo hartnäckig betont, erfolgreich ausgetrieben worden ist.

Wie sagte Johann Gottlieb Fichte in einer seiner "Reden an die deutsche Nation" 1808, S. 399, "Ueber die Mittel, uns bis zur Erreichung unsers Hauptzweks aufrecht zu erhalten":

"Allenthalben ist es nur die Unklarheit und die Finsterniß, die da schrekt. Jedes Schrekbild verschwindet, wenn man es fest ins Auge faßt. Lasset uns mit derselben Unbefangenheit und Unumwundenheit, mit der wir bisher jeden in diese Vorträge fallenden Gegenstand zerlegt haben, auch diesem Schreknisse unter die Augen treten."

Folget dem Wald, dann wird dieses "Schrekbild" Euch Freude und Kraft zufließen lassen, ruft uns Johann Gottlieb Fichte aus dem urwüchsigen und kräftigen Wald vergangener deutscher Geistesgrösse zu.

Grüsse aus dem Urwald.

--
"Niemand ist mehr Sklave als der, der sich für frei hält, ohne es zu sein" (Johann Wolfgang von Goethe, 1809)

Wo Gefahr ist, waechst die Buche auch

Oblomow @, Leipzig, Montag, 01.06.2020, 11:05 vor 111 Tagen @ Avicenna 940 Views

Frohes Pfingsten,

viel Spaß auch Dir beim Schwingen an der Liane vom gesunden zum gesunden Baum.

Da kam der Geist herab und mein Tag ist versüßt.

So muss auch die Kirnitsch durch ein Tal der Traenen. Wunderbare riesige Buchen gibt es dort, dass man gerne Gruesse reinritzen mag.

Ich ritze hier mal hin: Danke Avicenna! Tolles Fichtezitat.

Herzlich
Oblomow

--
"Der Geist wird erst frei, wenn er aufhört, Halt zu sein."

Liegt es an der Duerre?

CalBaer @, Montag, 01.06.2020, 04:47 vor 111 Tagen @ Oblomow 1434 Views

An Spahn wird es wohl nicht liegen: https://www.ufz.de/index.php?de=37937

Passiert hier auch in absoluten Naturwaeldern auf Grund einer Jahrhundertduerre:
https://www.universityofcalifornia.edu/news/massive-forest-die-sierra-nevada-caused-mul...
Die Klimahysteriker hatte es natuerlich getriggert, aber Duerre-Feucht-Perioden gibt es hier schon sehr lange: https://www.mercurynews.com/2014/01/25/california-drought-past-dry-periods-have-lasted-...

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Teils Teils.........

Rotti @, Pampa, Montag, 01.06.2020, 10:59 vor 111 Tagen @ CalBaer 1246 Views

bearbeitet von Rotti, Montag, 01.06.2020, 11:02

Servus CalBaer!

Das ist ein weites Thema.
Einige Trockenjahre haben wir hinter uns, dazu etliche Stürme. Einerseits ist wenig Wasser im Boden, andererseits haben verschiedene Stürme durch das "Rütteln" am Wurzelwerk viele feine Wurzeln abgerissen, die für die Wasseraufnahme zuständig sind. Somit wird die Fichte als Flachwurzler gleich dreifach in die Zange genommen.
Der Baum an sich würde dadurch sicherlich in großer Zahl überleben. Nun kommt aber die vierte Plage, der Borkenkäfer (Buchdrucker, Kupferstecher) hinzu. Fliegt er den Baum in großer Zahl an, kann er mit dem nur noch wenig vorhandenen Pech die Fraßlöcher nicht mehr verkleben--> der Baum stirbt ab.
Erschwerend kommt hinzu, dass die Ficht nicht selbstverträglich ist. D.h. steht dieser Baum in der dritten oder vierten Generation auf dem selben Standort, so wurzelt er mit jeder Generation noch flacher. Die abfallenden Nadeln versauern den Boden, worauf der Baum empfindlich reagiert.
Also im Ergebnis sind wir selber schuld und das Sterben der Fichten korrigiert unsere Fehler aus der Vergangenheit.

M.f.G.
Rotti

--
Ich esse und trinke, also bin ich.

Sehr gute Beschreibung! owT

Dieter, Montag, 01.06.2020, 11:10 vor 111 Tagen @ Rotti 865 Views

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Die Fichte ist ein Flachwurzler. Das ist das Problem. Mir hat es bei dem letzten Orkan eine 20 m hohe, gesunde, schöne Fichte auf das Haus des Nachbarn "gekippt".

Olivia, Montag, 01.06.2020, 17:12 vor 110 Tagen @ Oblomow 846 Views

Ich bin heilfroh, dass ich keine Fichte mehr habe, obwohl das ein schöner Baum war. Hochgefährlich. Man wird heimische Gehölze anpflanzen müssen. Die Fichten wurden eh nur zur "Holzverwertung" angebaut, weil sie schnell und gerade wachsen. Bei uns haben seit den 70-iger Jahren einige Orkane richtige Schneisen durch die Fichtenpflanzungen gepflügt. Vieles wurde nicht aufgeforstet sondern kam von ganz alleine wieder. Inzwischen sind dort schöne, helle Laubwälder. Kam alles von alleine..... wenn man die Natur in Ruhe läßt.

Mache dir also keine Sorgen um die Fichten. Die sollen weiter im Norden wachsen.

Falls wir in der Tat auch eine Klimaverschiebung bekommen, dann müssen wir uns eh damit beschäftigen, welche Art von Vegetation damit am Besten klarkommen wird.

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

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