Wird der Strom für Elektroautos bald rationiert?

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Donnerstag, 28.11.2019, 10:07 vor 255 Tagen 2556 Views

Was alle echten Fachleute schon lange voraussehen, könnte schon in den nächsten Jahren Wirklichkeit werden. Sollten das von der Bundesregierung subventionierte und für den Individualverkehr favorisierte Elektroauto tatsächlich demnächst in nennenswerten Stückzahlen auf den Straßen zu finden sein, werden sich die Besitzer vermutlich sehr schnell an den Kopf fassen. So langsam dämmert es eben auch den Stromnetzbetreibern, dass die Infrastruktur für solchen Strommengen nicht ausreichend sein könnte. Zu Spitzenzeiten könnte dann der Strom rationiert werden, damit es nicht zu einem Blackout kommt.

https://www.focus.de/auto/elektroauto/drohende-ueberlastung-der-stromnetze-ab-2021-koen...

Na, das kann ja heiter werden. Erst werden die konventionellen Kraftwerke vom Netz genommen, wobei man sich darauf verlässt, dass es Wind- und Solarenergie schon "irgendwie" richten werden, dann fördert man das Elektroauto, wo man noch nicht einmal ein ausreichendes Stromnetz hat.

Blackout von zwei Seiten!

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"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Strom kommt doch aus der Steckdose, ;)

stocksorcerer @, Donnerstag, 28.11.2019, 10:15 vor 255 Tagen @ Otto Lidenbrock 1958 Views

Ein bißchen Aufwachen wäre in Deutschland schon schön. Die ganzen verstrahlten Gutmenschen und Klimaretter sollten sich allesamt mal anschauen, was geschieht, wenn Ideologien über Realismus eingeordnet werden. Wenn man alles ausblendet, was man nicht sehen will. Stichwort Kalifornien.

Woran denkt man da? An kaum bekleidete blonde Mädels auf Skates, an Surfer und Hollywood und San Franzisco's FlowerPower. Ein wenig Erdbeben ab und an? Und dann kommt das hier: CALIFORNIA IS DYING. Woraufhin einige meinen. Kalifornien ist schon eine Leiche.

https://www.youtube.com/watch?v=pw684OgYhq4&feature=youtu.be

Gruß
stocksorcerer

Es wäre ein leichtes gewesen,

Echo @, Donnerstag, 28.11.2019, 10:35 vor 255 Tagen @ Otto Lidenbrock 2009 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 28.11.2019, 10:47

Es wäre ein leichtes gewesen, während den fünf mal in den letzten 12 Jahren als die Straße aufgerissen war, stärkere Stromleitungen zu verlegen.

Als der Handymast-Backbone verlegt wurde
als die neue Asphaltdecke kam
Als die Abwasserrohre getauscht wurden
Als die Glasfaser-Leerrohre verlegt wurden
Mit der Verlegung der Gasleitung

Aber wir zahlen ja nur den zweithöchsten Strompreis in der EU, da bleibt leider kein Geld für Netzausbau übrig. Meinem Nachbar hat man einen starken elektrischen Durchlauferhitzer verweigert - Leitung zu schwach ausgelegt.
Kurios: Während die EEG Umlage für den Verbraucher ständig steigt, erhalten die EEG-Empfänger in Summe nicht mehr Geld. Wer streicht sich die Differenz ein?

Es gibt allerdings eine Lösung des Problems: Klemmt man eine Fette Photovoltaik an, ist der Netzbetreiber dafür zuständig, für ne ordentliche Zuleitung zu sorgen. Ansonsten kann man immerhin noch langsam laden - muss ja nicht jeder mit 150kW tanken.

Immerhin: Einen Bekannten haben sie enteignet, um eine Benzin Pipeline zu verlegen. Das könnte man beim Verlegen von Stromleitungen genauso machen.

Und dann bleibt da noch das Problem mit dem Zappelstrom. Aber der ist ja politisch gewollt, also gibt's keinen Bedarf, gegenzusteuern.

Stromrationierung in der DDR

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Donnerstag, 28.11.2019, 12:07 vor 255 Tagen @ Otto Lidenbrock 1967 Views

Ein Mitleser schrieb mir gerade, dass es wohl auch in der DDR Stromrationierungen gegeben hat.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/energiewende-wie-die-ddr-gege...

Wenn man Deutschland heute mancherorts als "DDR 2.0" bezeichnet, liegt man offenbar nicht gänzlich falsch.

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