ARTE: Sand: Die neue Umwelt-Zeitbombe

Olivia @, Sonntag, 06.10.2019, 22:19 vor 307 Tagen 4118 Views

Hier eine interessante Doku von ARTE.

"Sandklau" ist offenbar heute das Thema No 1. Er führt dazu, dass Inseln untergehen und Küstenstreifen "verschwinden". Das weltweite Wüten der Bauindustrie bringt die Küsten weltweit nahe an den Kollaps. Recycling ist angesagt.

https://www.youtube.com/watch?v=Dl2Y8vmh108

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Das Destruktive meiden - Das Konstruktive suchen!

Nicht schon wieder

Mephistopheles @, Datschiburg, Sonntag, 06.10.2019, 22:45 vor 307 Tagen @ Olivia 3431 Views

bearbeitet von unbekannt, Sonntag, 06.10.2019, 22:49

Wieso? Ich war ganz erleichtert! Dadurch ist doch klar, dass nicht das Klima am Untergang der "Inseln" schuld ist.

Olivia @, Sonntag, 06.10.2019, 23:16 vor 307 Tagen @ Mephistopheles 2974 Views

Die "echte" Mafia klaut weltweit den Sand von den Stränden. Die Strände werden schmaler, das Meer holt sich seinen Teil wieder zurück. Die Leute sind so verrückt, dass sie immer näher ans Wasser bauen. Irgendwann wundern sie sich dann, dass sie mit den Füßen im Wasser stehen.

Mir ist das alles recht. Sollen sie so viel am Wasser bauen, wie sie wollen.
Es sind halt viel zu viele Menschen auf der Welt.

Schau hier..... die Stadt der Ratten... Das ist Peking. Die "Ratten" leben unter der Erde, genauer gesagt in den Kellergeschossen der Hochhäuser. Die Mieten sind wohl etwas höher als bei uns und sorgen dafür, dass auch Reiseleiter sich "unter die Erde verkriechen" müssen.... Andere Länder, andere Sitten.... so sagt man....

https://www.youtube.com/watch?v=YMj9yJJg154

und hier, auch etwas, was ich neu gelernt habe:

https://www.youtube.com/watch?v=m554oC7b4Bg
"Japan: Tod durch zu viel Arbeit" - In China hüpften die Arbeiter von den Hochhäusern, weil sie nicht mehr konnten. In Japan machten das offenbar bereits leitende Angestellte (Kinderarzt, Leiter der Abteilung). Ich wußte, dass in Japan viel gearbeitet wird, aber dass es so dramatisch ist, konnte ich mir nicht vorstellen. Die werden es sich schon regeln. Braucht halt Zeit. Sie sollen die höchste Burnout-Rate der Welt haben. Jeder 5. soll "gefährdet" sein. Extremes Pflichtbewußtsein. Die Regierung hilft jetzt aber: Die monatlichen Überstunden sollen auf 100 "gedeckelt" werden.... Die wöchentliche Arbeitszeit beträgt schließlich nur 40 Stunden.... na ja

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Jetzt müsst ihr nur noch die richtigen Schlüssen ziehen ....

NST ⌂ @, Südthailand, Montag, 07.10.2019, 04:50 vor 307 Tagen @ Olivia 2697 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 07.10.2019, 04:57

Schau hier..... die Stadt der Ratten... Das ist Peking. Die "Ratten" leben
unter der Erde, genauer gesagt in den Kellergeschossen der Hochhäuser. Die
Mieten sind wohl etwas höher als bei uns und sorgen dafür, dass auch
Reiseleiter sich "unter die Erde verkriechen" müssen.... Andere Länder,
andere Sitten.... so sagt man....

...... in Peking leben 22 Mill. und China hat 1,3 Mrd. Bevölkerung.

Ich schätze im Westen kommen rund 50% aller Konsumartikel aus China. Wer hat also eure Wohlfahrtsstaaten finanziert .....

Das ist aber inzwischen Geschichte, weil hier niemand Schuldkomplexe pflegt. Sobald die Power da ist, wird neu verhandelt. Wir erleben gerade den Beginn dieser Neuverhandlungen.

Was das für Folgen zeigen wird bei euch, wenn die Standards auf Weltniveau angepasst werden, sollten euch diese 2 Filmbeiträge eindrücklich aufgezeigt haben.

Ich glaube aber nicht, dass die Zusammenhänge tatsächlich klar sind, denn immer noch glauben die paar hundert Millionen Bewohner der Wohlfahrtsstaaten, der Nabel der Welt zu sein. Sie haben für alles eine Lösung - z.B Bedingungsloses Grundeinkommen .....

Wo Kinder Regierungen zur Ordnung rufen, kann man von der dortigen erwachsenden Bevölkerung nichts mehr erwarten. Das zeigt nur, wie weit die Realität dort schon entschwunden ist.

Nur ein Beispiel: sollten sich die Inder und Chinesen auf ein Gold gedecktes Währungssystem einigen, dann wird fast die Hälfte der Menschheit ein solches haben und wer von dort Produkte kaufen will, passt sich an oder wird Selbstversorger. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die mehr als 50% staatsabhängigen Beschäftigten in den Westdemokratien und deren Rentnerschar ein ernsthafter Widersacher sind. Ich kann mich auch irren .... [[freude]]
Gruss

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Halligen – wir wachsen schneller …

Ostfriese @, Montag, 07.10.2019, 07:21 vor 306 Tagen @ Olivia 2455 Views

Hallo Olivia

Die Strände
werden schmaler, das Meer holt sich seinen Teil wieder zurück. Die Leute
sind so verrückt, dass sie immer näher ans Wasser bauen. Irgendwann
wundern sie sich dann, dass sie mit den Füßen im Wasser stehen.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die_nordstory/Die-Kuestenschuetzer,sendung489592...

56:00min: "Unsere Hallig würden wir nie aufgeben, das hat einfach etwas damit zu tun, wir haben ja regelmäßig Landunter, diese Landunter lagern ja auch Sedimente ab, dadurch wächst die Hallig langsam auf – und ich glaube, dass die Halligen mehr Lebenschance haben als die Inseln, die eingeschweißt (=einbetoniert) sind. Die dadurch, dass sie einen Deich haben, auch nicht mehr wachsen. Ich bin der Meinung, positives Denken – das haben schon unsere Vorfahren gemacht: … als der Meeresspiegel steigt."

Gruß â€“ Ostfriese

:-)) - Aber hier etwas Schönes: 1/3 der Flächdächer in München ist begrünt.

Olivia @, Dienstag, 08.10.2019, 14:51 vor 305 Tagen @ Ostfriese 1270 Views

Die Stadt fördert das seit den 90iger Jahren. Sogar Stadelheim wurde begrünt. Die Dachbegrünung verändert bereits das Microklima. Eigentlich sollte jedes flache Dach begrünt werden.....

https://www.youtube.com/watch?v=YQjctnG1jco

Macht richtig Spaß.

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Begrüntes Dach = billiges Dach, zumindest wenn man weiß wie es geht.

Dieter @, Didschullen + alto alentejo, Dienstag, 08.10.2019, 16:17 vor 305 Tagen @ Olivia 1280 Views

Hallo Olivia,

ich baue ja hin und wieder - meist in Eigenleistung und natürlich mache ich auch die Zimmermannsarbeiten sowie die Dachdeckerarbeiten in Eigenregie.

Gerade als Selbermacher ist ein Flachdach, also mit 2-3% Gefälle eine saueinfache Konstruktion, die man gut selbst ausführen kann. Ich bevorzuge die Konstruktion als hinterlüftetes Dach.
Die Abdichtung aus Kautschukfolie, darüber ein Vlies, darüber 2-5cm Substrat und Begrünung. Besser und billiger kann man nicht bauen. Allein bei den Dachdeckerarbeiten spare ich bei meiner Konstruktion gegenüber der üblichen und typischen Flachdachkonstruktion der Dachdecker mit bitum.Mitteln ca. 70% Baukosten.
Und wenn daneben schon ein Gründach existiert braucht man nicht einmal Samen oder Pflanzen investieren. Denn dann kommt alles von ganz allein!!! - innerhalb von 1-2 Jahren.

Meine Dächer sind alle begrünt - nicht nur aus ökolog. Gründen sondern auch aus wirtschaftlichen und auch aus wohnungsklimatischen Gründen.
Und wenn andere draufschauen, haben sie den Eindruck, eine große bunte Wiese vor sich zu haben.

Gruß Dieter

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Die Antifas sind die neuen "Braunhemden".

Viel Spaß, wenn es wieder einmal 60-70cm schneit. (oT)

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 08.10.2019, 16:26 vor 305 Tagen @ Dieter 1148 Views

- kein Text -

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Die Statik hat immer ausreichend Reserven.

Dieter @, Didschullen + alto alentejo, Dienstag, 08.10.2019, 16:36 vor 305 Tagen @ Mephistopheles 1247 Views

Hallo Mephisto,

zumindest nicht weniger als andere Dachformen. Es ist doch nur ne Frage der Balkenlage und deren Dimensionierung. Bauholz/Balken kosten fast nichts (ca. 300 Euro/cbm/impr.).

Wieso so skeptisch? Ich spreche nicht von Wellblech-Dächern, die spitz gerechnet sind.

Gruß Dieter

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Die Antifas sind die neuen "Braunhemden".

Ich will eine Betonkonstruktion.... wenn es nicht zu teuer wird.

Olivia @, Dienstag, 08.10.2019, 23:24 vor 305 Tagen @ Dieter 1119 Views

zumindest nicht weniger als andere Dachformen. Es ist doch nur ne Frage
der Balkenlage und deren Dimensionierung. Bauholz/Balken kosten fast nichts
(ca. 300 Euro/cbm/impr.).

.......

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Das hört sich sehr gut an.

Olivia @, Dienstag, 08.10.2019, 23:22 vor 305 Tagen @ Dieter 1075 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 08.10.2019, 23:33

So etwas kann ich leider nicht selber machen. Würde ich gerne, muss aber passen. Ich plane eine 63 Grad Dachneigung mit abgeschnittenem Dach (oben also Flachdach). Da will eh niemand so richtig ran. Bin mal gespannt, ob es genehmigt wird. Das ist jetzt die erste Priorität.

Ich kopiere mir mal raus, was du gemacht hast und schaue dann.... Meine Hoffnung ist auch, dass damit Hitze und Kälte reduziert werden.Natürlich finde ich es auch noch schön. :-))

Wunderbar, dass du so etwas bereits realisiert hast.

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etwas konkreter

Dieter @, Didschullen + alto alentejo, Mittwoch, 09.10.2019, 01:49 vor 305 Tagen @ Olivia 1044 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 09.10.2019, 01:53

Hallo Olivia,

Wohnraum unterm Dach hat immer das Problem der Hitzeentwicklung, wenn die Oberflächenwärme des Daches trotz Isolierung nach innen transportiert wird. Insofern ist eine Substratschicht mit Begrünung schon mal sehr sinnvoll, um Temperaturspitzen erst gar nicht entstehen zu lassen.
Gleichzeitig kombiniere ich das mit einem anderen Prinzip:

Die Fassaden baue ich zweischalig, wobei das Dach in die Schale einbezogen wird.
Im unteren Bereich der Vorhang-Fassade sind insekten- und nagetiersichere großvolumige Luftöffnungen eingearbeitet, ebenso auf der Unterseite der Dachkonstruktion am Überstand, sodaß die Luft von der unteren Fassadenseite nach oben steigt, am Dach austreten kann, aber eher unter der Dachschalung weitergeführt wird und auf der anderen Gebäudeseite, die identisch aufgebaut ist, wieder austritt. Je nach Windrichtung und Tageszeit (Sonneneinwirkung) streicht die Luft von vorne nach hinten oder umgekehrt und jedesmal auch unterhalb der Holzschalung und Abdichtung des Daches zwischen den Balken und oberhalb der Isolierung.

Ich lege die Balken übrigens in Waage und nagel darauf balkenlange Keile, die das geringe Gefälle bewirken. Darauf die Holzschalung und folgender wurzelfester Abdichtung (immer Kautschukfolie, EPDM).

Es ist ein sehr einfaches Prinzip und funktioniert bestens.

In Kombination mit großem Dachüberstand gen Süden gibt es keinerlei Aufheizung selbst zu heißesten Zeiten. Und im Winter dringt die tiefer stehende Sonne voll rein und heizt die Wohnung dank gering isolierender Glasscheiben stark auf. Für den Winter oder kalte Nächte gibt es extrem gut isolierende Alu-Rolladen mit ca. 15cm Abstand zu Fenstern/Türen als zusätzlich isolierende Luftschicht(Eigenbau), die die "schlechte" Glasqualität ausgleichen.

Wenn Dein tragendes Dach aus Beton ist, dann müßtest Du bei einem ähnlichem Prinzip eine luftführende Balken- oder Lattenlage aufbringen, darüber eine Schalung und darauf die Dachabdichtung. Auch bei 67Grad-Neigung wäre eine Begrünung möglich.

Abgesehen davon finde ich den Bau eines Einfamilienhauses weniger anspruchsvoll (ist doch nur eine bessere Garage, selbst bei sehr hohem Niveau) als die Planung und Errichtung einer vielschichtigen und komplizierten Außenanlage. Da sind die planerischen Ansprüche größer.

Gibt es im Moment eigentlich Handwerker, oder sind die alle bis weit ins nächste Jahr voll?

Gruß Dieter

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Danke für die Hinweise. Alles noch in Planung.

Olivia @, Donnerstag, 10.10.2019, 20:49 vor 303 Tagen @ Dieter 687 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 10.10.2019, 21:02

Hallo Dieter,

danke für deine Hinweise. Wir haben ein "Platzproblem" und sehr viele Vorschriften von Seiten der Stadt. Einfamilienhäuser sind hier schon wegen den Nebenkosten kaum noch "betreibbar". Die Grundstücke sind meist schlecht geschnitten, zu lang und zu schmal. Die Bebaubarkeit ist in der Länge eingeschränkt. Zudem ist die Anzahl der möglichen Wohnungen bereits städtebaulich "dezimiert". Die Garagen fordern ein Übriges, denn bei sehr wenig Wohnungen rechnet sich keine Tiefgarage und erst recht keine "versenkbare" Garage. Ab 16 m ist es mit 1/2 H Abstandsflächen vorbei und man muss mit 1 H Abstandsflächen arbeiten und nicht mehr mit 1/2 H. Man geht, soweit es möglich und erlaubt ist, in die Höhe. Auch da geht es nur mit dem Rechenstift in der Hand, weil die Abstandsflächen "heilig" sind. Da Dächer bis zu 16 m zunächst einmal mit 1/2 H berechnet werden und wenn sie unter 75 Grad sind, nur zu 1/3 angerechnet werden, sitzt man dann da und rechnet, was wohl günstiger ist. Und dann kommt das "Tänzchen mit den Behörden".....

Ich muss bei Wandstärken von 0,3 und Geschoßdecken von 0,3 bleiben, weil ich sonst Hühnerställe bekomme. Das zu lösen hat mich einiges an Recherche gekostet. Mein Schwager brachte mich dann auf die Idee, wieso "plötzlich" die Geschoßdecken so dick sein müssen. Nein, es liegt nicht nur an der Dämmung, sondern auch daran, dass alle "Leitungssysteme" kreuz und quer durch die Räume gezogen werden und man das Ganze dann "sicher" macht, indem man dick und fett Estrich drauf haut. Dass die Fußbodenheizungen dann ewig brauchen, um den Boden zu erwärmen, stört niemanden. Und wenn etwas kaputt ist, dann darf man den ganzen Fußboden aufreißen. Nun ja, ich hatte wenigstens einen Ansatz, an dem ich weiterarbeiten konnte. Ich werde die Leitungen anders verlegen lassen und zudem vmtl. mit Vakuum-Panelen für Boden und Dach arbeiten müssen - und ggf. mit Fußbodenheizungen wie in den Altbausanierungen.

Aber nach den Planungen geht es erst mal an die genaue Kalkulation und an die Kosten. Es muss bezahlbar bleiben. Das wird schwierig genug.

Ich greife deine Vorschläge auf, denn sie gefallen mir. Wo und wie ich sie einsetzen kann, ist noch nicht sicher, aber sie sind in meinem Kopf. Dachüberstände sind ein Riesenproblem :-)) - Bei uns schließen die Dachflächen mit den Wandflächen ab. Früher mußten sogar Abstandsflächen von 5 m eingehalten werden. Jetzt sind wir glücklicherweise bei 3 m Minimum. Mit denen kommt man natürlich auch nicht weit, wenn man nicht unter 45 Grad Dachneigung bauen will und Zufahrtswege und Eingangsbereiche benötigt.

Na ja, ich bin gespannt, wie es weitergeht. Die Behörden brauchen hier eh immer ordentlich Zeit und halten sich sehr gerne bei "Kleinigkeiten" auf.

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Du machst das schon!

Dieter @, Didschullen + alto alentejo, Freitag, 11.10.2019, 00:01 vor 303 Tagen @ Olivia 643 Views

Hallo Olivia,
ich denke, Du schaffst das schon.

Wohnungsschnitte hat man doch eigentlich immer so geplant, daß die Versorgungsleitungen bei mehr als eingeschossiger Bauweise vertikal laufen und nicht horizontal. Niemand legt Wasser- oder Abflußleitungen horizontal in eine Decke, nicht mal Elektroleitungen, wenn horizontal, dann im Wandbereich.

16-18cm Betondecke, dann Isolierung/Trittschalldämmung incl. Leitungen für Fußbodenheizung und 3-4cm Estrich drauf. (Es gibt natürlich auch Systeme, die mit geringerem Aufbau zurecht kommen.)
Aber da bist Du vielleicht besser im Thema als ich.

Gruß Dieter

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Stimmt, ich habe auch immer gedacht, dass "man" das so macht.

Olivia @, Freitag, 11.10.2019, 11:12 vor 302 Tagen @ Dieter 594 Views

Hallo Olivia,
ich denke, Du schaffst das schon.

Wohnungsschnitte hat man doch eigentlich immer so geplant, daß die
Versorgungsleitungen bei mehr als eingeschossiger Bauweise vertikal laufen
und nicht horizontal.

.................

Seitdem die Leute überall alle möglichen Anschlüsse haben wollen, hat sich das wohl geändert. Dazu kommen heute die bodenebenen Duschen, die einen höheren Unterbau benötigen, Toiletten, die dort stehen, wo die Abflüsse gerade nicht sind. Als ich meine Sanierung machte, fragte mich der Fachbetrieb, WO in der Küche ich die Spüle haben möchte...... Ich habe das dann nach "optischen" Gesichtspunkten entschieden. Hätte ich gewußt, was für ein "Leitungsverhau" dafür nötig war, so hätte ich das nie so gemacht. Das habe ich erst später gemerkt, als es "Verstopfungen" gab. Inzwischen kenne ich die ganzen "Leitungssysteme". Die laufen in meinem Altbau auch kreuz und quer. Glücklicherweise an den wesentlichen Stellen NICHT unter Putz oder Estrich.

Mit dem sogenannten "Luxus" kamen die Probleme. Die planen inzwischen bereits mit ca. 0,4 m Geschoßdeckenstärke (inkl. Belag und Heizung). Ganz sicher nicht wegen der Wärme- und Trittschalldämmung.

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Gute Planer sind rar.

Dieter @, Didschullen + alto alentejo, Freitag, 11.10.2019, 11:56 vor 302 Tagen @ Olivia 581 Views

Hallo Olivia,

einen guten Planer zeichnet aus, daß er Funktion, gestaltende Architektur und kostengünstige Praktikabilität in Einklang bringt.
Der Planer folglich bei Erstellung der gestalterischen Entwürfe all die anderen Dinge schon mit bedenkt.

Leider gibt es davon nicht viele, möglich ist es aber durchaus.

Für mich ist eine Planung erst dann ok., wenn mir vor Beginn der Bauarbeiten das kleinste Detail bewußt ist. Ich kenne es so, daß ich bevor die Fundamente gegossen werden, ich schon weiß, wo jede Steckdose, wo jede Leitung hinkommt usw., welche Schaltkreise, welche Keramik, welche Armaturen usw. und natürlich auch die Einrichtung geplant ist.
Also planerisch alles erledigt ist, Außenansichten, Grundriß, Einrichtung, darauf aufbauend, Elektroplan, Planung der Versorgungsleitungen, Planung der Bäder und natürlich auch der Küche, dazu Planung von Datenleitungen und natürlich auch die Außengestaltung unter ident. Prämissen.
- und ich bin gewohnt, von derartigen Planungen bei der Ausführung nicht mehr abzuweichen. Auch die Kosten sind vor Baubeginn recht genau zu kalkulieren und werden auch strikt eingehalten. Kostensteigerungen von z.B. 10% sind für mich unverständlich.

Hallo Olivia,
ich denke, Du schaffst das schon.

Wohnungsschnitte hat man doch eigentlich immer so geplant, daß die
Versorgungsleitungen bei mehr als eingeschossiger Bauweise vertikal

laufen

und nicht horizontal.

.................

Seitdem die Leute überall alle möglichen Anschlüsse haben wollen, hat
sich das wohl geändert. Dazu kommen heute die bodenebenen Duschen, die
einen höheren Unterbau benötigen,

- da gibt es Abflußsysteme mit sehr niedrigen Bauhöhen, die höhenmäßig im Bereich der Fußbodenheizung integriert werden.

Toiletten, die dort stehen, wo die
Abflüsse gerade nicht sind. Als ich meine Sanierung machte, fragte mich
der Fachbetrieb, WO in der Küche ich die Spüle haben möchte...... Ich
habe das dann nach "optischen" Gesichtspunkten entschieden. Hätte ich
gewußt, was für ein "Leitungsverhau" dafür nötig war, so hätte ich das
nie so gemacht.

Eigentlich bespricht das der Ausführende mit der Bauherrin gleich mit.

Das habe ich erst später gemerkt, als es "Verstopfungen"
gab. Inzwischen kenne ich die ganzen "Leitungssysteme". Die laufen in
meinem Altbau auch kreuz und quer. Glücklicherweise an den wesentlichen
Stellen NICHT unter Putz oder Estrich.

Mit dem sogenannten "Luxus" kamen die Probleme. Die planen inzwischen
bereits mit ca. 0,4 m Geschoßdeckenstärke (inkl. Belag und Heizung). Ganz
sicher nicht wegen der Wärme- und Trittschalldämmung.

Ich gehe nach wie vor von 33-34cm aus incl. Belag und Fußbodenheizung, bei einer 18er Betondecke.

- und Luxus kann richtig Geld kosten, z.B. die angesagten Regen-Duschen. Da muß eine Menge Wasser erwärmt werden mit größeren Leitungsquerschnitten und entspr. Technik.

Bauen ist ein langes Thema, aber es kann auch viel Freude und Befriedigung bringen. Jedenfalls wünsche ich Dir, entspannt und energisch Deine Vorstellungen Realität werden zu lassen.

Gruß Dieter

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Fairbourne – Dynamik versus Statik

Ostfriese @, Mittwoch, 09.10.2019, 08:40 vor 304 Tagen @ Olivia 1022 Views

Hallo Olivia,

Die Strände
werden schmaler, das Meer holt sich seinen Teil wieder zurück. Die Leute
sind so verrückt, dass sie immer näher ans Wasser bauen. Irgendwann
wundern sie sich dann, dass sie mit den Füßen im Wasser stehen.

die Halligen mit ihren Bewohnern können nur überleben, wenn das bisherige jahrhundertelange empfindliche dynamische Gleichgewicht – was ja für die nächsten Jahrzehnte infrage gestellt wird – zwischen der Sedimentation und des Meeresanstiegs seit den 'Mandränken' bestehen bleibt.

– Erste Marcellusflut im Herbst 1219 mit mehreren 10.000 Toten

– Zweite Marcellusflut im Winter 1362, die sich "so tief in das Gedächtnis der Menschen eingegraben" hat (Rungholt).

– Burchardiflut in der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober 1634 zwischen Ribe und Brunsbüttel. Ihr fielen zwischen 8.000 und 15.000 Menschen zum Opfer.

Im Gegensatz dazu steht die Entwicklung des eingedeichten – statischen – walisischen Küstenortes Fairbourne. Sie wird mit dem Verweis auf den originalen ARD-Beitrag vom 13. Juli. 2019 in

https://ruhrkultour.de/fairbourne-klimaalarm-der-tagesschau/

und

https://sciencefiles.org/2019/07/14/wie-die-klimawandel-mafia-geschichte-umschreibt-ard...

mit unterschiedlichen Gewichtungen dargestellt.

Gruß â€“ Ostfriese

Sogar Doggerland ist abgesoffen

Hardy, der Student @, Mittwoch, 09.10.2019, 09:30 vor 304 Tagen @ Ostfriese 1021 Views

Hallo Ostfriese,

völlig richtig, gegen die Launen der Natur nützt so'n bissl Sedimentation nüscht.

Doggerland war etwas größer als 'ne Hallig.

https://de.wikipedia.org/wiki/Doggerland


Akute Phänomene sind natürlich bedrohlicher, Tsunamis und andere Fluten, ansonsten lässt die Natur den Menschen schon Zeit, die Koffer zu packen. [[top]]

Beste Grüße!

Danke für die Links. (oT)

Olivia @, Donnerstag, 10.10.2019, 20:55 vor 303 Tagen @ Ostfriese 658 Views

- kein Text -

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Ein kleiner Denkfehler

Waldläufer @, Donnerstag, 10.10.2019, 10:19 vor 303 Tagen @ Mephistopheles 772 Views

Säue, die durchs Dorf getrieben werden, jeden Tag und immer hektischer; da kann man sicher sein, dass damit nur Geld verdient werden soll. Bei diesen ist der Wahrheitsgehalt null.

Wie ist das bei einer Doku, die möglichst nachts um 23 Uhr läuft, die von einer halben Mio. TV-Gucker angeschaltet wird und bei deren Ausstrahlung 90 Prozent bei Wein und Chips einschlafen? Diese dient als Alibi für die Öffentlichen, die sich dann darauf berufen können zu sagen, wir bringen doch die Wahrheit!

Und, bitte lassen Sie doch solche ellenlangen Links in Magenta, die auf gelbem Untergrund für mich sehr schlecht zu lesen sind. Stelle ich die Schrift größer, ist das dermaßen nervig wegen der teils übergroßen Bilder, die z.T. doppelt so breit wie mein Bildschirm sind, so dass ich in Zukunft bei solchen Beiträgen das Lesen derselben lassen werde.

(Und dann auch noch 5 x den gleichen Link mit einer unterschiedlichen Ausformulierung des Textes...das ist Sackgang, wenn ich das mal so formulieren möchte!)

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Nur wenige wissen, wie viel man wissen muss, um zu wissen, wie wenig man weiß.
-Werner Heisenberg

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