Tatsachen und kleine Statistik zu E-Autos.

Durran @, Montag, 21.01.2019, 12:19 vor 564 Tagen 8148 Views

Der ganze Schwachsinn ist ja nicht mehr zu überbieten. Hier mal ein paar Fakten dazu.

In Deutschland gibt es aktuell 16.100 öffentliche und teilöffentliche Ladepunkte.

Davon in München genau 696 Stück.

Pro 1000 Einwohner gibt es in Deutschland 687 Kraftfahrzeuge.
Insgesamt 63,7 Millionen Kraftfahrzeuge werden in Deutschland bewegt. Davon dann 46,5 Millionen PKW.

In München gibt es rund 1 Million Kraftfahrzeuge. Wenn nur 20 Prozent davon auf Elektromobilität umsteigen würden, so würde man eben so viele Ladestationen benötigen. Also etwa 200 000 Stück.

Wenn man nun pro Fahrzeug eine Fläche von 10qm Parkraum annimmt würde zusätzlicher Parkraum von 2 Millionen Quadratmeter gebraucht. Oder diese Flächen würden dem Bestand entzogen.

Des weitern müsste das Stromnetz dafür erstmal fit gemacht werden.


Das haut niemals hin.

Keines der angeführten Probleme ist eines

re-aktionaer @, Montag, 21.01.2019, 12:33 vor 564 Tagen @ Durran 7629 Views

Im Gegenteil.
- Die Standplätze sind jene, auf denen heute schon Benziner oder Diesel rumstehen
- Ladestationen errichten:
1. Wer sagt dass es 1Ladestation pro Auto braucht. Es ist noch immer nicht gesagt, ob nicht vielleicht Brennstoffzellen kommen oder wechselbare Batterien. Dann kannst Du wie auch heute schon zur Tanke fahren.
2. Schau Dir mal an wie leistungsfähig heute die Produktion ist. Wir kleben ganze Hausfassaden mit Styropor zu, da wird man wohl noch per Haus eine dröge Ladestation anschrauben und verkabeln können.
3. Das ist ein Prozess der sich über ca. 10 Jahre zieht. In dieser Zeit wurden bereits einmal sämtliche deutschen Städte wiedererrichtet. Also wird man wohl eine Ladeinfrastruktur hinbekommen, wenn gewollt.
- Strominfrastruktur - das ist der einzige Haken, wenn die Infrastruktur von jenen Kretins errichtet werden soll, die im Moment das Sagen haben. Ansonsten wäre bei einer straffen Planung und Umsetzung auch das zu machen.
4. Die ewigen Reichweitendebatten sind sowieso schwachsinn. Die Meisten Leute fahren strecken von ein paar Kilometern.
5. Bleibt noch das Rohstoffproblem (seltene Erden, Platin)- das muss man ernst nehmen. Andererseits vertraue ich da sehr auf den Erfindergeist... hier wird sich noch einiges tun.
6. Stellt sich mir eher die Frage, ob das Automobile Konzept des Individualverkehrs noch Sinn macht, wenn die Schüsseln autonom fahren können. Ich würde auf den Erhalt eines Autos gerne verzichten, wenn ich zum gleichen Preis ein autonomes E-Taxi bekäme, das mich heimbringt, auch wenn ich komplett breit gesoffen bin. Ich denke es könnte auch in diese Richtung gehen, womit wir wiederum bei wesentlich kleineren Stückzahlen und effizienterer Nutzung wären.

Kommunistische Ideologie

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Montag, 21.01.2019, 12:40 vor 564 Tagen @ re-aktionaer 7108 Views

Oh doch, die Probleme sind nicht vorhanden, sie sind auch praktisch nicht aus der Welt zu schaffen. Die Umstellung unserer individuellen Mobilität vom Verbrennungs- zum Elektromotor ist nicht machbar, noch nicht einmal theoretisch.

http://antides.de/der-quotenstaat-das-quotenauto

Die Elektromobilität jetzt auch noch per ordre mufti über Quoten, Steuererhöhungen und Tempolimits erzwingen zu wollen, grenzt an kommunistische Ideologie.

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Ich bin kein Prophet

re-aktionaer @, Montag, 21.01.2019, 12:52 vor 564 Tagen @ Otto Lidenbrock 6786 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 21.01.2019, 12:56

Aber eine Technologie mit Steuern zu fördern ist weit weit weit weg von Kommunismus. Wenn Elektro günstiger und praktischer ist, setzt es sich durch, wenn der Staat die Infrastruktur dafür fördert, macht er nichts anderes wie vor 70 Jahren mit dem Bau von Autobahnen oder vor 150 Jahren mit dem Bau von Eisenbahnen. Wie gesagt: Ich brauche keinen Individualverkehr, wenn ich ein Auto dann kriege, wenn ich es brauche, ist es mir egal, ob es meines oder irgendeines ist, solange es nicht komplett versifft oder so teuer wie ein heutiges Taxi ist. Ich reisse mich auch nicht darum, hinter dem Steuer zu sitzen - ich mache in dieser Zeit lieber etwas sinnvolleres. Ich will mit geringstem Aufwand und höchster Sicherheit von a nach b. Wenn andere unbedingt ein tolles eigenes Auto brauchen, ist das OK. Sollen sie aber auch dafür zahlen. Mir gehen die Kisten vor allem in der Stadt mächtig auf den Geist und ich finde es schwachsinnig, dass 2000kg Stahl 80-100kg Mensch auf 10m2 transportieren, die Stadt verlärmen, verstinken und die Strassen gefährlich für Fußgänger und Kinder machen. Es nervt mich, dass alles zugestellt ist, mit gerade nicht gebrauchten Autos - die ich verglichen mit den Häuserfassaden einer Altstadt, auch noch hässlich finde. All das ist subjektiv und ich will meine Sichtweise nicht zur Norm erheben. Ich besitze ebenso ein Auto, das ich aber kaum nutze. Nur weil man Autofahren gewohnt ist, ist eine neue Art, Verkehr nicht gleich Kommunismus, es ist eine Alternative. Wir sind letztendlich auch das Opfer von 80Jahren Werbung, die uns eingeredet hat, dass wir unser Sein über das Auto das wir fahren definieren. Auch das könnte man mal hinter sich lassen. Mein erstes Auto war ein Mercedes 280S - seitdem baue ich ab.

*lautes Gelächter*

Kaladhor @, Münsterland, Montag, 21.01.2019, 13:24 vor 564 Tagen @ re-aktionaer 6747 Views

Aber eine Technologie mit Steuern zu fördern ist weit weit weit weg von
Kommunismus. Wenn Elektro günstiger und praktischer ist, setzt es sich

Es ist aber nicht günstiger und schon gar nicht praktischer. Die Förderung der benötigten speziellen Rohstoffe (Lithium, Seltene Erden, Kobalt) ist sehr kostenintensiv und alles andere als umweltverträglich. Und es ist bei weitem praktischer, einen Zapfhahn für fünf bis zehn Minuten in den Benzin/Dieseltank zu halten als einen Akku aufzuladen (und nein, ein Austausch des Akkus ist Wunschdenken, da wir einfach nicht über die erforderlichen Rohstoffe für dieses Hirngespinst verfügen!).

durch, wenn der Staat die Infrastruktur dafür fördert, macht er nichts
anderes wie vor 70 Jahren mit dem Bau von Autobahnen oder vor 150 Jahren
mit dem Bau von Eisenbahnen.

Das dichte Tankstellennetz wurde so weit mir bekannt nicht vom Staat aufgebaut, sondern von Mineralölkonzernen. Und Tankstellen sind ein zentral gelegener Ort, über den Fahrzeuge eines gewissen Einzugbereichs versorgt werden können... und im schlimmsten Fall konnte man zu Fuß dorthin gehen und sich Sprit im Kanister holen. Das funktioniert mit E-Autos aber nicht, also wäre es erforderlich fast alle Stellplätze mit entsprechenden Ladesäulen auszubauen...was angesichts irgendwelcher hirnloser, linker Halbstarker eher eine schlechte Idee wäre. Wir könnten dann bestimmt eine neue Stufe des Vandalismus erleben.

Übrigens, der Aufbau der Eisenbahnen erfolgte Anfangs komplett privatwirtschaftlich! Meist wurde zur Errichtung einer Bahnverbindung eine Aktiengesellschaft gegründet, um an das erforderliche Kapital zu kommen. Erst danach wurden einzelne Verbindungen zu einem Netz verbunden unter Aufsicht der Länder(Länderbahnen) und erst während des Dritten Reichs wurde die Deutsche Reichsbahn staatlich (aus diversen, vorrangig militärischen Gründen). [Sicht Deutsche Eisenbahnen]

Wie gesagt: Ich brauche keinen
Individualverkehr, wenn ich ein Auto dann kriege, wenn ich es brauche, ist
es mir egal, ob es meines oder irgendeines ist, solange es nicht komplett
versifft oder so teuer wie ein heutiges Taxi ist. Ich reisse mich auch

Dann mal viel Erfolg. Gerade autonom fahrende Fahrzeuge dürften gewisse Bevölkerungsteile bei uns dazu animieren, blinder Zerstörungswut zu folgen. Gibt dafür genügend Beispiele, auch heute schon.

nicht darum, hinter dem Steuer zu sitzen - ich mache in dieser Zeit lieber
etwas sinnvolleres. Ich will mit geringstem Aufwand und höchster
Sicherheit von a nach b.

Genau aus diesem Grund fahre ich dann doch lieber selber in einem eigenen Fahrzeug.

Wenn andere unbedingt ein tolles eigenes Auto
brauchen, ist das OK. Sollen sie aber auch dafür zahlen. Mir gehen die
Kisten vor allem in der Stadt mächtig auf den Geist und ich finde es
schwachsinnig, dass 2000kg Stahl 80-100kg Mensch auf 10m2 transportieren,
die Stadt verlärmen, verstinken und die Strassen gefährlich für
Fußgänger und Kinder machen. Es nervt mich, dass alles zugestellt ist,
mit gerade nicht gebrauchten Autos - die ich verglichen mit den
Häuserfassaden einer Altstadt, auch noch hässlich finde.

Alles eine Folge von gestiegenen Mietpreisen innerorts und einem nicht funktionierenden Personennahverkehr.

All das ist
subjektiv und ich will meine Sichtweise nicht zur Norm erheben. Ich besitze
ebenso ein Auto, das ich aber kaum nutze. Nur weil man Autofahren gewohnt
ist, ist eine neue Art, Verkehr nicht gleich Kommunismus, es ist eine

Es ist keine neue Art Verkehr, sondern gar kein Verkehr mehr!

Alternative. Wir sind letztendlich auch das Opfer von 80Jahren Werbung, die
uns eingeredet hat, dass wir unser Sein über das Auto das wir fahren
definieren. Auch das könnte man mal hinter sich lassen. Mein erstes Auto
war ein Mercedes 280S - seitdem baue ich ab.

Schon mal über den tieferen Sinn von "Freie Fahrt für freie Bürger" nachgedacht?
Schon mal überlegt, warum es massive Beschränkungen und Einschränkungen bei der Beweglichkeit der Menschen in sozialistischen Diktaturen gab?

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Freie fahrt für freie bürger

re-aktionaer @, Dienstag, 22.01.2019, 11:57 vor 563 Tagen @ Kaladhor 4833 Views

Bedeutet bei mir Radfahren. Kein Stau, kaum Regeln. In der Stadt ist Autofahren ein nerven- und geldraubender Horror. Für den Fahrer wie auch die lärm, blech und abgasgeplagte Umgebung.

Genau, kaum Regeln

Kaladhor @, Münsterland, Dienstag, 22.01.2019, 12:01 vor 563 Tagen @ re-aktionaer 4827 Views

Erlebe ich jedesmal, wenn ich nach Münster muss. Wie die letzten Wildsäue rasen die Radfahrer dort durch die Stadt, und nicht nur einmal musste ich als Fußgänger zur Seite springen. Danke, auf sowas kann ich verzichten.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Wohingegen die Autos...

re-aktionaer @, Dienstag, 22.01.2019, 16:05 vor 562 Tagen @ Kaladhor 4478 Views

... langsam und gefahrlos mit 50kmh ihre 2 Tonnen Blech durch die Gegend schieben.
Gib den Rädern den gleichen Platz in den Straßen, zum Beispiel eine abgetrennte Fläche die 2/3 bis 3/4 des verfügbaren Raumes einnimmt und Lichtsysteme, die Dir als Fußgänger vorschreiben wann Du wegen einem Rad stehen bleiben musst etc... dann hört dieses Rowdytum sofort auf.
Was Dich an einem Fahrrad stört, akzeptierst Du bei einem Auto in 10mal schlimmerer Form als Fußgänger. Warum? Nur mal so als Denkübung.
Dass es blöde und rücksichtslose Radfahrer gibt stimmt - und ich ärgere mich auch über diese. Dass andererseits die Strassen der Stadt das Automobil zu Lasten aller anderen Teilnehmer überproportional bevorzugen lässt sich auch nicht leugnen. Warum z.b. muss ein Radfahrer oder Fußgänger Ampeln achten, die es nur gibt, weil es tödliche Autos gibt. Ohne diese wäre eine derart restriktive Einschränkung der Bewegungsfreiheit nicht nötig. Für einen Radfahrer ist aber das Stehenbleiben und wieder Beschleunigen weit unangenehmer als für ein Auto. Deshalb fahren viele bei rot weiter - die meisten übrigens völlig risikolos - denn es gibt Augen im Kopf - die Blödiane natürlich nicht.
WIe dem auch sei - es ging ja um Elektromobilität... die setzt sich übrigens bei den Fahrrädern gerade flächendeckend durch - ohne gro0e Machbarkeitsdebatten. Scheinbar ist Akku und Strom kein Problem, wenn man statt 1500kilo Blech nur 5Kilo verwendet um 80Kilo Mensch zu transportieren. Die Fahrzeit ist bei 30Kmh ungefähr die gleiche wie mit dem Auto bei Staufreiheit - wenn Stau ist, ist jedes Rad schneller - das Pedelec erst recht. Dann wär da noch die Sache mit dem Parkplatz.
WIe gesagt - in Summe sind privat erhaltene und gefahrene Autos in der Stadt ein Anachronismus für Opfer der Werbe/Autoindustrie. Autofetischismus - so scheint es mir - wird im übrigen immer mehr zum Unterschichtphänomen - auch das ist ein eindeutiges Zeichen.

Du glaubst auch noch was Du schreibst?

Martin @, Dienstag, 22.01.2019, 17:09 vor 562 Tagen @ re-aktionaer 4425 Views

Meine persönliche Bilanz: Viele Fahrradunfälle, ein Unfall ziemlich schwer, aber niemals war ein Auto beteiligt - außer bei dem schweren: Es war ein autofahrender Arzt, der mich erstversorgt hat.

Ampeln sind da, weil Verkehr ist, und nicht wegen der tödlichen Autos. Das war auch in Peking so als dort noch vor allem Fahrradfahrer unterwegs waren.

Und die Pedelecs entwickeln sich zu einem immer größer werdenden Risiko für die Fahrer und für andere. Die Gefahr sind andere Fahrradfahrer, Fußgänger, vor allem solche mit Hunden an der Leine.

Zwei Sorten Radler

re-aktionaer @, Donnerstag, 24.01.2019, 14:44 vor 560 Tagen @ Martin 2625 Views

Erwischt es meiner Erfahrung nach im Strassenverkehr am meisten - Neulinge und rücksichtslose Idioten, die die Strasse mit einem Sportplatz verwechseln.
Wenn man umsichtig mit dem Rad fährt, ist das Risiko minimal, weil man welten besser hört und sieht als im Auto und natürlich auch die Zeiten zum Reagieren bei 20km/h andere sind als bei 50km/h.
Ich hatte bislang einen "Unfall" wo der Fahrfehler des Autos aber aus genau dem Grund - Umsicht - von mir abgefangen werden konnte - obwohl es extrem war (steile Strasse mit hoher Geschwindigkeit runter) und ich bequem auf der Kühlerhaube platz nahm... Schaden null.
Gefährlich wirds, wenn man meint, auf Vorrang bestehen zu müssen oder davon ausgeht, dass sich andere immer an Regeln halten - dann knallt es recht bald. Radfahren ist eben dynamisch - auch was die Verkehrsregeln betrifft. Für mich ist grün nicht grün und rot nicht rot - ich schaue, bevor ich drüber fahre und fahre immer nur so schnell, dass ich alles was in meinem Blickfeld ist, erbremsen kann. Aber das muss man den Newbies eben beibringen.

Meine persönliche Bilanz: Viele Fahrradunfälle, ein Unfall ziemlich
schwer, aber niemals war ein Auto beteiligt - außer bei dem schweren: Es
war ein autofahrender Arzt, der mich erstversorgt hat.

Ampeln sind da, weil Verkehr ist, und nicht wegen der tödlichen Autos.
Das war auch in Peking so als dort noch vor allem Fahrradfahrer unterwegs
waren.

Und die Pedelecs entwickeln sich zu einem immer größer werdenden Risiko
für die Fahrer und für andere. Die Gefahr sind andere Fahrradfahrer,
Fußgänger, vor allem solche mit Hunden an der Leine.

Genau. 100 Milliarden Chinesen KÖNNEN nicht irren

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 22.01.2019, 18:00 vor 562 Tagen @ Martin 4354 Views

https://www.adac.de/_mmm/pdf/statistik_7_1_unfallrisiko_42782.pdf

Bedeutet bei mir Radfahren. Kein Stau, kaum Regeln. In der Stadt ist
Autofahren ein nerven- und geldraubender Horror. Für den Fahrer wie

auch

die lärm, blech und abgasgeplagte Umgebung.

[image]

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Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

Eisenbahnverstaatlichung / Gründung der Deutschen Reichsbahn

Köpi @, Berlin, Dienstag, 22.01.2019, 22:16 vor 562 Tagen @ Kaladhor 3891 Views

Hallo,

Übrigens, der Aufbau der Eisenbahnen erfolgte Anfangs komplett
privatwirtschaftlich! Meist wurde zur Errichtung einer Bahnverbindung eine
Aktiengesellschaft gegründet, um an das erforderliche Kapital zu kommen.
Erst danach wurden einzelne Verbindungen zu einem Netz verbunden unter
Aufsicht der Länder(Länderbahnen) und erst während des Dritten Reichs
wurde die Deutsche Reichsbahn staatlich (aus diversen, vorrangig
militärischen Gründen). [Sicht Deutsche Eisenbahnen]

komme leider erst jetzt zum schreiben, möchte aber als eisenbahninteressierter Mensch noch etwas zu den obigen Aussagen ergänzen:

1. Ja, anfangs erfolgte der Eisenbahnbau privatwirtschaftlich.

2. Verstaatlichungen der Bahnen erfolgten jedoch schon sehr lange vor dem Dritten Reich!

Hier am Beispiel Preußens (https://de.wikipedia.org/wiki/Preußische_Staatseisenbahnen#Umfassende_Verstaatlichungen)

Umfassende Verstaatlichungen
Maybach schlug dem preußischen Abgeordnetenhaus sogleich die Übernahme von vier wichtigen Bahnstrecken mit insgesamt 3.500 Kilometer Länge vor. Zum 1. Januar 1880 übernahm Preußen Betrieb und Verwaltung der Rheinischen, der Köln–Mindener und der Magdeburg-Halberstädter Eisenbahn. Es folgte die Übernahme der Berlin-Hamburger Eisenbahn mit Rechnung vom 1. Januar 1884 mit der Zustimmung der Regierungen von Hamburg und Mecklenburg-Schwerin. Diese waren zu diesem Zeitpunkt nicht mehr Miteigentümer der Bahn und ihnen war lediglich an deren Betriebssicherheit gelegen. Diese stellte eine „Königliche Eisenbahndirektion für die Verwaltung der Berlin-Hamburger Eisenbahn“ sicher, die am 17. Mai 1884 ihren Betrieb aufnahm. Im Jahre 1886 wurden die genannten Gesellschaften liquidiert und ihr Eigentum ging an Preußen über...

--------

Die Deutsche Reichsbahn wurde letztendlich 1920 gegründet:
In Befolgung der Bestimmungen der Weimarer Verfassung vom 11. August 1919 wurde am 1. April 1920 der Staatsvertrag zur Gründung der Deutschen Reichseisenbahnen (RGBl. 1920 I, S. 773)[1] in Kraft gesetzt und damit die vormaligen Länderbahnen der Hoheit des Deutschen Reiches unterstellt. Im Einzelnen waren acht Länder im Besitz staatlicher Eisenbahnen...
(https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Reichsbahn_(1920–1945))

--------

3. die Aussage


erst während des Dritten Reichs wurde die Deutsche Reichsbahn staatlich (aus diversen, vorrangig
militärischen Gründen).

ist also komplett unzutreffend.

Pardon, ich wollte das nur ergänzen, weil ich es satt habe, wie alles mögliche nur auf die Zeit des Dritten Reichs reduziert wird.

Weiterhin viel Spaß bei der E-Auto Diskussion.
Abendliche Grüße

Bedürfnisse

valuereiter @, Mittwoch, 23.01.2019, 14:52 vor 561 Tagen @ re-aktionaer 2902 Views

..., wenn ich ein Auto dann kriege, wenn ich es brauche, ist
es mir egal, ob es meines oder irgendeines ist, solange es nicht komplett
versifft ... ist.

blöd nur, wenn der Vornutzer ein Auto gebraucht hat, in dem er seinen (stark haarenden) Hund mitnehmen konnte ... oder in dem er während der Fahrt ein paar Zigaretten rauchen konnte ...

... und ich finde es
schwachsinnig, dass 2000kg Stahl 80-100kg Mensch auf 10m2 transportieren,
die Stadt verlärmen, verstinken und ...

das hat mal gar nix mit Elektro versus Verbrenner zu tun:

um (bis zu 4 mal) 80-100kg Mensch zu transportieren, tun es auch 800 kg Stahl: ein Fiat Panda/Renault Twingo/Daihutsu Cuore/was die Japaner alles an Kei cars im Sortiment haben - und mangels Nachfrage bei uns gar nicht anbieten ;)

Ja, das ist in der Tat ein Nachteil

re-aktionaer @, Donnerstag, 24.01.2019, 14:50 vor 560 Tagen @ valuereiter 2620 Views

Andererseits kann man hier auch einen Markt draus machen. Leute die es sauber mögen schließen sich zu "elitären" Fahrgemeinschaften zusammen oder berappen bei einem Anbieter mehr, der darauf achtet. Soviele Hundehaare kann es nicht geben, dass mein Wutlevel sich an jenen bei Parkplatzsuche und Stau angleicht.

Mir hat noch keiner schlüssig erklären können, wozu das alles?

FOX-NEWS @, fair and balanced, Montag, 21.01.2019, 13:28 vor 564 Tagen @ re-aktionaer 6568 Views

Ich meine, die These vom menschengemachten Klimawandel ... wenn etwas auf wackligen Beinen steht, was, wenn nicht das? [[freude]]

Meine Vermutung ist, daß AUCH HIER (!) völlig durchgeknallte Deutschlandzerstörer ihr Werk verrichten. Soll sie der Blitz beim Sch**ssen treffen! [[motz]]

Grüße

--
[image]
** Geliefert wie bestellt! **

Wandel ist eigentlich die falsche Bezeichnung

Kaladhor @, Münsterland, Montag, 21.01.2019, 13:40 vor 563 Tagen @ FOX-NEWS 6186 Views

Es ist eher eine menschenverursachte Klimabeeinflussung.
Fakt ist, wir haben heute Probleme, die wir vor 40 Jahren noch nicht kannten.
Fakt ist aber auch, dass wir vor 40 Jahren nur halb soviele Menschen auf der Erde waren.

Mehr Menschen bedeutet schließlich
- mehr Bedarf an Nahrung,
- mehr Bedarf an Wohnstätten,
- mehr Bedarf an Energie,
- mehr Bedarf an Wohlstand(Konsum).

Folglich ist der Flächenbedarf erheblich gestiegen, die natürliche Umwelt zurückgedrängt worden. Der Einfluß des Menschen auf das Gesamtsystem Erde ist stark gestiegen, und das merken wir so langsam.

Man kann halt nicht die Population einer Spezies verdoppeln, ohne dass das spürbare Folgen nach sich zieht.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Du schreibst so schön 'wenn ich besoffen bin'...

ottoasta @, Montag, 21.01.2019, 20:20 vor 563 Tagen @ re-aktionaer 5639 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 21.01.2019, 20:27

.....anscheinend hat dir der Alkohol bei deinem Artikel die Tastatur geführt!

Wenn du von der Elektrizität, Erzeugung, Verteilnetzen usw. keine Ahnung hast, dann schweig lieber stille!

Ich könnte dir als Elektromeister schon etliches vorrechnen, nur wozu?

Jemandem der an Märchen glaubt kann auch die Mathematik und Physik nicht bekehren.

Und noch was: Komm mal mit deinem Elektrokarren heuer zu uns in den Bayerwald. Da wirst du dein blaues Wunder erleben mit dem Elektroauto!

Ich fahre einen TOYO RAV 4, also Geländewagen. Da habe sogar ich bei bestimmten Strassen zu kämpfen. Da muss ich aber hin, denn da sind Kundenanlagen zu warten.

Also, Märchenonkel?


Otto

--
Solange es Schlachthäuser gibt, wird es Schlachtfelder geben.
Tolstoi

Warum sollte ich in den Bayernwald kommen?

re-aktionaer @, Dienstag, 22.01.2019, 11:43 vor 563 Tagen @ ottoasta 4785 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 22.01.2019, 11:47

Ich rede primär vom urbanen Raum. Weder lege ich mich auf Batterie noch auf Brennstoffzelle fest, noch sage ich irgendetwas vorher. Ich habe lediglich festgestellt was ich heute beobachte: Dass es völliger Schwachsinn ist 80kg Mensch mit 1500kg Stahl auf 8m2 über kurze Strecken 15-20min pro Tag zu bewegen und den Rest der Zeit wertvollen Platz in der Stadt damit zu verstellen. Der Individualverkehr sollte in der Stadt einfach anders stadtfinden. Wir fahren ja auch nicht mit Traktoren oder Kampfpanzern in die Arbeit. Ein autonomes carsharing das mich abholt und wo ich das Modell nach meinen Transportbedürftnissen wählen kann würde ich sofort dem Besitz eines eigenen Autos vorziehen. In der Stadt ist die Zukunft wahrscheinlich elektrisch. Ob und wann sich elektro überall durchsetzt und wie es technisch realisiert werden wird weiss ich nicht. Bei solchen Fragen auf der Basis gegenwärtiger Technik oder Infrastruktur zu rechnen ist nicht besonders schlau - in Zeiten, in denen Technologie sich so rasant entwickelt wie heute. Und ein beleidender Unterton macht nicht vorhandene Argumente nicht wett.

Celebrate diversity - aber ohne Diskriminierung

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 22.01.2019, 12:24 vor 563 Tagen @ re-aktionaer 4626 Views

Kampfpanzern in die Arbeit. Ein autonomes carsharing das mich abholt und wo
ich das Modell nach meinen Transportbedürftnissen wählen kann würde ich
sofort dem Besitz eines eigenen Autos vorziehen. In der Stadt ist die
Zukunft wahrscheinlich elektrisch. Ob und wann sich elektro überall
durchsetzt und wie es technisch realisiert werden wird weiss ich nicht. Bei
solchen Fragen auf der Basis gegenwärtiger Technik oder Infrastruktur zu
rechnen ist nicht besonders schlau - in Zeiten, in denen Technologie sich
so rasant entwickelt wie heute. Und ein beleidender Unterton macht nicht
vorhandene Argumente nicht wett.

Das sollst du alles haben, und keiner will dir das wegnehmen, eAutos, Carsharing usw. Aber bitte zu gleichen Bedingungen, im Systemwettbewerb, keine Strafsteuern, keine Subventionen.

Grüße

--
[image]
** Geliefert wie bestellt! **

Steuern....

re-aktionaer @, Dienstag, 22.01.2019, 15:46 vor 562 Tagen @ FOX-NEWS 4422 Views

Heissen Steuern, weil sie ein Verhalten steuern sollen. Ich bin auch kein Freund von Verboten - wenn jemand mit dem Panzer zur Arbeit will - bitte. Aber ich denke es ist schon sinnvoll, wenn man Verhalten, dass die Allgemeinheit schädigt oder aus anderen Gründen weniger wünschenswert ist, über Abgaben unattraktiv macht. Also - Gerne Panzer - aber Belagsschadenabgabe, Lärm und Abgastaxe usw... bis es kaum noch jemand macht.
Eigenes Auto in der Stadt? Gerne! Parkpickerl, Abgasabgabe, Steuern noch und nöcher ... bis es sich viele überlegen. Das Geld kann man z.b. verwenden um am Stadtrand gewaltige Park and Ride anlagen für Pendler zu errichten, damit diese ihre - am Land notwendigen Autos preiswert bis kostenlos parken können und öffentlich in die Stadt reinfahren. Das macht Sinn.
Nochmal - das Automobil wie wir es kennen ist für die europäische Metropole wie wir sie haben meistens ungeeignet. Eine Stadt, die für Autos geeignet wäre, sähe in etwa so aus

Prima, wenn alle gleich schlecht behandelt werden.

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 22.01.2019, 17:15 vor 562 Tagen @ re-aktionaer 4263 Views

Aber Ladeparkplätze auf öffentlichem Grund, auf denen nur eAutos stehen dürfen, daß geht dann auch nicht. Die sollen an der privaten eTanke aufladen, oder mein Stinkediesel darf da auch parken.

[[smile]]

Grüße

--
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** Geliefert wie bestellt! **

Das Öl langfristig bei den Arabern, Russen und Amis zu kaufen ist also klüger,

Herb @, Südsteiermark, Montag, 21.01.2019, 14:14 vor 563 Tagen @ Durran 6295 Views

als die Leistungsspitzen der Photovoltaik und Windmühlen direkt in Autos zu speichern?

Als Hausbesitzer mit Garage und darauf ein paar Zellen ist man mit dem E-Antrieb echt fein raus. Eine Tankstelle besucht man nur noch sehr selten und billig.
Du hast recht wenig Ahnung von der Materie und davon, wozu die Menschen in Deutschland fähig sind [[freude]]

Beste Grüße, Herb

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Verlass mal deinen Vorgarten

Kaladhor @, Münsterland, Montag, 21.01.2019, 14:22 vor 563 Tagen @ Herb 6422 Views

als die Leistungsspitzen der Photovoltaik und Windmühlen direkt in Autos
zu speichern?

Als Hausbesitzer mit Garage und darauf ein paar Zellen ist man mit dem
E-Antrieb echt fein raus. Eine Tankstelle besucht man nur noch sehr selten
und billig.

Schön für dich, aber der überwiegende Teil der deutschen Bürger wohnt immer noch zur Miete in Mehrfamilienhäusern. Da können ruhig Solarpanel auf dem Dach sein, hat der normale Mieter rein gar nichts von. Bei sehr vielen Mietshäusern gibt es desweiteren nicht mal genügend Stellplätze für alle Parteien. Merkste was?

Du hast recht wenig Ahnung von der Materie und davon, wozu die Menschen in
Deutschland fähig sind [[freude]]

Und du solltest deinen Blick mal nicht nur von deiner Lebenssituation trüben lassen. Gelegentlich mal einen Blick auf das Big Picture werfen ist ungemein erhellend und erweitert den Horizont.

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Ein großer Teil der vorhanden PKWs steht tagsüber ungenutzt auf Firmenparkplätzen

Herb @, Südsteiermark, Montag, 21.01.2019, 15:28 vor 563 Tagen @ Kaladhor 6105 Views

Bitte behandle mich nicht so, als ob ich für den E-Antrieb-Zwang in irgendwelcher Form wäre, oder das Vorgehen des deutschen Gesetzgeber gutheißen würde.

Das tue ich ausdrücklich und inzwischen zum wiederholten male NICHT, und zum Abschluss, das großes Bild ist und bleibt: wir haben selbst kein Öl und langfristig wird es aufgrund von Peakoil richtig teuer.
Im Falle von militärischen Verwerfungen jedoch wird es böse, dann wird uns der Hahn vom neuen Feind einfach abgedreht.

--
NUR BEIM LACHEN BIEGT SICH DAS RÜCKGRAT!

Das große Bild

Kaladhor @, Münsterland, Montag, 21.01.2019, 15:54 vor 563 Tagen @ Herb 6341 Views

ist ganz einfach beschrieben: Einen Individualverkehr, so wie wir ihn heute kennen, wird es bald nicht mehr geben!

Es ist unmöglich, die bestehende Anzahl an Fahrzeugen 1:1 in E-Autos "umzutauschen", da dafür schlicht die Rohstoffe fehlen.
Bei der Entwicklungsgeschwindigkeit im Bereich Speichertechnologie wird es mindestens noch zwanzig Jahre dauern, bis wir endlich Kapazitäten erreicht haben, die eine Energiedichte bieten wie heutzutage Benzin/Diesel. Wahrscheinlich aber werden wir keine wirklich funktionierende Speichertechnologie finden...
Die Akkus dafür zu nutzen, um evtuell auftretende Spitzen bei Wind- und Solarenergie aufzunehmen ist auch reichlich sinnlos, da diese Spitzen
- nicht vorhersagbar sind und
- außerdem nicht regelmäßig übers Jahr/Monat/Woche/Tag verteilt auftreten.

Aber: All das wird man niemals irgendwo öffentlich finden!

Statt dessen kommen so Argumentationen wie bei deinem Beitrag, und da geht mir mittlerweile echt die Hutschnur hoch, weil das einfach nur MSM-Propaganda ist. Wenn du dich angegriffen gefühlt hast, entschuldige ich mich hiermit in aller Form bei dir.

--
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ultimative Bildstörung

el_mar @, Montag, 21.01.2019, 16:30 vor 563 Tagen @ Kaladhor 6551 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 21.01.2019, 16:35

Wenn der Individualverkehr aus der oberen Komplexitätsschicht verschwindet, fällt die gesamte JIT-BAU-Zivilisation in sich zusammen. Wir haben nicht mehr den Saft für eine weitere Schicht!

Wir haben auch kein Netz darunter oder hat hier jemand Schweine im Stall, wie vor 60 Jahren meine Großeltern und fast alle anderen Familien hier im Dorf?


Immer wenn wir ein Stufe auf der Kompexitätsleiter erklimmen, treten wir die Stufe darunger weg! Uns droht der freie Fall. Venezuela überall!

Saludos

el mar

--
Sorry, der Lebensstil den Sie geordert haben, ist ausverkauft!

Gratuliere, du hast es erfasst!

Kaladhor @, Münsterland, Montag, 21.01.2019, 17:03 vor 563 Tagen @ el_mar 6031 Views

Es wird ein sehr tiefer Fall werden, außer es wird noch eine Art Rettungsschirm gefunden, der uns auf eine andere Basis absetzen kann, was sich aber überhaupt nicht abzeichnet.

Ein starker Sonnensturm, der unsere gesamte Technik lahmlegt dürfte übrigens eine ähnliche Wirkung haben...

Grüße

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Das Wesen von Leben war immer "Energieträger aquirieren um Energieträger aquirieren zu können"

Silke, Dienstag, 22.01.2019, 16:09 vor 562 Tagen @ el_mar 4444 Views

bearbeitet von Silke, Dienstag, 22.01.2019, 16:29

Es geht nicht um die Energiemenge, lieber el_mar,

es geht um die Fähigkeit zur Verwertung, ohne an der dabei entstehenden Entropie kaputt zu gehen.

Der Marek Roland-Mieszkowski bringt es auf den Punkt.

Wenn der Individualverkehr aus der oberen Komplexitätsschicht
verschwindet, fällt die gesamte JIT-BAU-Zivilisation in sich zusammen. Wir
haben nicht mehr den Saft für eine weitere Schicht!

Das hat man bei den Pferdekutschen um die Jahrhundertwende auch gesagt. Wir haben hier noch einen Pferdezuchtverein aus vergangenen Jahrzehnten bevor es Traktoren gab. Das war ein Riesengeschäftsmodell damals.

Wir haben auch kein Netz darunter oder hat hier jemand Schweine im Stall,
wie vor 60 Jahren meine Großeltern und fast alle anderen Familien hier im
Dorf?

Das Energiemanagment werden die Menschen mit "problem solving" und Zunahme von Komplexität und Fragilität immer weiter lösen, wie bisher auch.
Wir wissen nur nicht, wann sie daran kaputt gehen werde.

Fossile Brennstoffe gibt es genug.
Oder nimm das Methanhydrat.
Methan ist der wahre Klimakiller und nicht das CO2.
Oder nimm den AKW-Wahnsinn - er funktioniert wie bei der anderen systemischen Aufschuldung allerortens.
Wir entschulden uns jetzt zum Preis resultierender höherer Verschuldung später.

Immer wenn wir ein Stufe auf der Kompexitätsleiter erklimmen, treten wir
die Stufe darunger weg! Uns droht der freie Fall. Venezuela überall!

Wir sind wie die Dinosaurier, die lange und mit wirklich erstaunlicher Komplexität weltweit gelebt haben.
Sie sind ansatzweise heute noch da.

Liebe Grüße
Silke

Die Dinos sind nie ausgestorben

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 22.01.2019, 17:05 vor 562 Tagen @ Silke 4374 Views

Wir sind wie die Dinosaurier, die lange und mit wirklich erstaunlicher
Komplexität weltweit gelebt haben.
Sie sind ansatzweise heute noch da.

Genau. Sie tragen heute zwar alle Federn und haben Schnäbel, aber das Potenzial ist immer noch da. [[freude]]

[image]

Hebelwirkung

el_mar @, Dienstag, 22.01.2019, 17:45 vor 562 Tagen @ Silke 4317 Views

Hola Silke!

Unsere Zivilisation und die sie tragende Infrastruktur wurde mit einem gewaltigen Netto-Energie-Hebel aufgebaut, als Öl noch aus dem Sand schoss, wenn mein ein Loch bohrte. Zaubertrank und Party für ca. 50 % der Weltbevölkerung.

Heute ist der Hebel wesentlich kleiner (Fracking, Tiefsee, Tarsand ...) und es ist keine Enegieform mit "ausreichend Hebel" in Sicht um die heutige Komplexität weiter anzufeuern. Regenerative Energie ist "intermittent" und Hopium und ohne fossile Basis nicht existenzfähig.

Die mangelhafte Hebelwirkung beendet nun die debitistische Aufschuldungsorgie (mangels Masse in der Zukunft) und führt zu Verwerfungen, Spannungen, Konflikten, Desintegrationen und Despoten an allen Ecken und Kanten. Reise nach Jerusalem.
Da kann POWELL zirpen, nirpen und drucken wie ER will. Die Physik gewinnt immer.

Gelbe Westen (haben wir das Copyright?) und Popcorn long!

Saludos

el mar

--
Sorry, der Lebensstil den Sie geordert haben, ist ausverkauft!

Dieser Beitrag gehört eigentlich in die Sammlung!

Mephistopheles @, Datschiburg, Dienstag, 22.01.2019, 23:41 vor 562 Tagen @ el_mar 3937 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 22.01.2019, 23:47

Wenn der Individualverkehr aus der oberen Komplexitätsschicht
verschwindet, fällt die gesamte JIT-BAU-Zivilisation in sich zusammen. Wir
haben nicht mehr den Saft für eine weitere Schicht!

Wir haben auch kein Netz darunter oder hat hier jemand Schweine im Stall,
wie vor 60 Jahren meine Großeltern und fast alle anderen Familien hier im
Dorf?


Immer wenn wir ein Stufe auf der Kompexitätsleiter erklimmen, treten wir
die Stufe darunger weg! Uns droht der freie Fall. Venezuela überall!

zum x-ten Male verlinkt:

http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=193123

Gruß Mephistopheles

--
Wenn wir nicht das Institut des Eigentums wiederherstellen, können wir nicht umhin, das Institut der Sklaverei wiederherzustellen, es gibt keinen dritten Weg. Hillaire Belloc

In manchen Ländern Europas gibt es noch die Stufe darunter.

Dieter @, Didschullen + alto alentejo, Mittwoch, 23.01.2019, 10:03 vor 562 Tagen @ el_mar 3338 Views

Hallo el_mar,

natürlich nicht in den Städten, sondern auf dem Land.

Gruß Dieter

--
Die Antifas sind die neuen "Braunhemden".

Es ist wohl häufig ein Problem der Einstellung

FOX-NEWS @, fair and balanced, Mittwoch, 23.01.2019, 10:34 vor 562 Tagen @ Dieter 3128 Views

natürlich nicht in den Städten, sondern auf dem Land.

Z.B. Venezuela: Die haben so viel Öl, daß es ihnen zu den Ohren rauskommt. Dennoch verhungern da Leute ... in den Tropen, wo einem eigentlich Obst und Gemüse ins Maul wachsen.

Grüße

--
[image]
** Geliefert wie bestellt! **

Venezuela überall

el_mar @, Dienstag, 05.02.2019, 11:27 vor 549 Tagen @ el_mar 2026 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 05.02.2019, 11:36

das sieht auch Nafeez Ahmed

oder hier

Er sagt:

Venezuela ermöglicht heute einen Fenster-Blick in die Zukunft der Post-Öl-Zivilisation.

Viele Infos dazu hier

Saludos
el mar

--
Sorry, der Lebensstil den Sie geordert haben, ist ausverkauft!

Individualverkehr nur noch mit Sondererlaubnis

Rain @, Montag, 21.01.2019, 16:46 vor 563 Tagen @ Kaladhor 6221 Views

Ihr Lieben,

Frau Merkel hat es vor fast zwei Jahren ausgeplaudert:

in 20 Jahren wird es Individualverkehr nur noch mit Sondererlaubnis geben.

https://www.welt.de/politik/deutschland/article165359594/Als-Merkel-in-die-Zukunft-blic...

Und wir werden diese mit Sicherheit nicht bekommen.

Verknüpft die Möglichkeiten, die Nutzung von E-Autos jederzeit zu limitieren, mit dem Sozialkonto in China, das Punkte für als positiv verstandenes Verhalten gibt und laßt das Autofahren nur noch mit einem bestimmten Punktekonto zu.

Eh voilá, die absolute Peitsche!

Ich schau mal in die Zukunft: Die Mehrheit der Menschen wird in der Stadt leben, ohne eigenes Fahrzeug, in kleinen Wohneinheiten in Hochhäusern. Um die Städte ist Umland, das agrarisch genutzt wird. Die Nahrung wie auch die Kleidung wird vereinheitlicht sein, die Unterhaltungsindustrie wird boomen.
Reisen sind nicht mehr möglich, zumindest nicht körperlich, dafür wird es Reisefilme geben, die so echt sind, daß man sich zuhause im Bett verkommt, wie in Hawaii.

Die Elite wird leben wie die Elite im Mittelalter, allerdings ohne nerviges Volk.

300 Jahre weiter: Die Menschen sind ausgestorben. Die Menschen in den Städten sind verdummt und degeneriert, die Elite ist durch Inzucht und Langeweile degeneriert.

Das erste Szenario will die Elite, die Langfristfolgen sehen sie nicht.


Beste Grüsse

Rain

--
Der Rechtsstaat ist wie die Luft: Unsichtbar aber essentiell.

Die Revolution entlässt ihre Kinder

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Montag, 21.01.2019, 16:58 vor 563 Tagen @ Rain 6001 Views

Ich empfehle die Lektüre des Buches "Die Revolution entlässt ihre Kinder" von Wolfgang Leonhard.

https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Revolution_entläßt_ihre_Kinder

Auch bei uns wird es über kurz oder lang eine ähnliche Nomenklatura geben, wie einst in den sozialistischen bzw. kommunistischen Staaten des ehemaligen Ostblocks.

https://de.wikipedia.org/wiki/Nomenklatura

Unsere Gesellschaft wird gerade in diese Richtung transformiert. Alle Menschen sind gleich, nur die Eliten sind "gleicher", weil sie sich als die intelligente Führungsschicht der Gesellschaft betrachten. Sie werden ihre eigenen Wohnviertel haben, eigene Kaufhäuser und eine eigene Infrastruktur. Während für den Normalbürger die individuelle Mobilität massiv eingeschränkt wird, werden sie auf eigenen Autobahnen dem Horizont entgegenbrausen.

Leute, tretet noch heute in eine der Systemparteien ein, vielleicht habt ihr dann Glück und bekommt noch einen Platz an der Sonne. [[kotz]]

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Immer hart am Wind oder Zuhause bleiben

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Montag, 21.01.2019, 16:39 vor 563 Tagen @ Herb 5983 Views

als die Leistungsspitzen der Photovoltaik und Windmühlen direkt in Autos
zu speichern?

Dann ist Autofahren bald wie Segeln - immer hart am Wind. Und bei Flaute in dunkler Nacht gibt´s keinen Saft für den Akku und am nächsten Morgen bleibe ich Zuhause. [[euklid]]

--
"Ich lege für den Fall meines Todes das Bekenntnis ab, dass ich die deutsche Nation wegen ihrer überschwänglichen Dummheit verachte und mich schäme, ihr anzugehören."

Arthur Schopenhauer

Konsum wird angetrieben

satsangi @, Montag, 21.01.2019, 14:59 vor 563 Tagen @ Durran 6217 Views

Hallo

Klimawandel und E-Autos, ist der gleiche Schwachsinn wie das Verdrängen der Glühbirne auf LED

in punkto Verstrahlung kommt mit den E-Autos noch einiges auf den Menschen zu.

Das ist ein Gross-Angriff auf unsere Körperzellen.

Ihr riecht nichts und hört nichts, dabei werden Zellen zerstört und die Krebsrate wird signifikant steigen.

Da kann man sich den Krebs sogar noch aussuchen.

Mit der Einrichtung von G5 kommt es Knüppeldick, alles nur zu Eurem Vorteil[[freude]]

Die schlauen Schweizer haben die Schadenquelle bereits eingeführt, damit sind wir dann flächendeckend bedient. In den letzten 10 Jahren ist die Krebsrate um über 30% gestiegen, Tendenz steigend.
Wer sich nicht schützt wird die Folgen selbst tragen müssen.
Ein Total-Angriff auf Zirbeldrüse.

Gruss
satsangi

Mal unabhängig von allen technischen Aspekten

Rainer ⌂ @, El Verger - Spanien, Montag, 21.01.2019, 19:08 vor 563 Tagen @ Durran 5785 Views

Wenn in der Zukunft nur noch Elektroautos herumfahren, wo kommt dann die Kfz-Steuer und die Mineralölsteuer her?

Wenn jemand mit einem sparsamen Diesel 100 km fährt, fallen 2,50 Euro Mineralölsteuer an. Bei einem Elektroauto müsste man das auf den Strompreis aufschlagen. Die Kfz Steuer auf Elektroautos müsste dann ebenfalls auf das Niveau der Wärmekraftmaschinen angehoben werden.

Damit wäre die Fahrt mit einem Elektroauto erheblich teurer, als mit einem Diesel.

Rainer

--
Ami go home!
RundeKante
WikiMANNia
WGvdL Forum

Und wenn der Debitismus dahinter steckt?

der_Chris @, Nördl. Ruhrgebiet, Montag, 21.01.2019, 19:58 vor 563 Tagen @ Rainer 5464 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 21.01.2019, 20:02

Ist der Gedanke abwegig, ähnlich wie bei der Abwrackprämie den Bürger in eine neue Verschuldungsorgie zu stürzen?
Zudem bedenken: z.Bsp. VW (kennen jemanden aus dem Management und bekomme da gute Interne Informationen) kriegt die Mitarbeiter wegen des Betriebsrates nicht vom Bein. Mit den E-Autos ist auch da Ziehung - Jackpot sag ich nur.
Wir sprechen über Mrd.€!!
Wenn nur 10.0 Mio. Autos über sagen wir 3 Jahre getauscht werden wegen Fahrverbot und der Aufrichtigkeit der Bürger (ich muss doch arbeiten, ich kann doch nicht aufgeben, oder einfach weil das Hamsterrad eh schon drückt) sprechen wir bei Durchschnitt 40k€ pro Karre von einem Markt von 400.000.000.000 Mrd.€[[freude]]
Das klingt verlockend...
Und dann noch reichlich Zehntausende Stellen abgebaut.
Also wenn ich Chef von Daimler wäre, meine eigene Autobank habe ( die im übrigen eine Cashcow vor dem Herrn ist) und mir die Politik wegen des Systemzusammenbruchs so eine Torte hinstellt. Mann-O-Mann, da Greif ich zu.[[zigarre]]
Alles wird monetarisiiert, sagt man.
Mal eben 10-20% von so einem Kuchen. Scheiss auf Netze, Stromerzeugung oder Kobaltminen.

Edit: Natürlich muss ich schnell sein. Der VW Chef hat die Tröte schon geblasen... wer jetzt Rohstoffe bunkert und die Strategie lauthals verkündet darf sich der Unterstützung durch unser Damen und Herren Vollpfosten in Berlin sicher sein.
Anders lässt sich der Schwenk gerade im Volkswagen Konzern kaum erklären. Da laufen doch Absprachen in den Hinterzimmern, dagegen war die Ackermann Sause bei das Merkel ein Witz.

--
Gruß
Der_Chris
Die falschen Ehrlichen sind die wahren Gefährlichen

Also, wenn ich dich richtig verstanden habe:

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 22.01.2019, 07:31 vor 563 Tagen @ der_Chris 4966 Views

Die Autoindustrie möchte einen guten Teil der Belegschaft via Elektrostrategie loswerden? Das wäre eine klevere Strategie, denn per Zeitarbeit könnte man die Arbeitskraft später jederzeit zurückolen, solbald der Hype in sich zusammenfällt. [[top]]

Grüße

--
[image]
** Geliefert wie bestellt! **

Oh Glück komme!

eesti @, Schwedt und Cranz(Ostpreußen), Dienstag, 22.01.2019, 11:19 vor 563 Tagen @ Rainer 4792 Views

Wenn in der Zukunft nur noch Elektroautos herumfahren, wo kommt dann die
Kfz-Steuer und die Mineralölsteuer her?

Ganz einfach, es wird ganz natürlich eine saftige KFZ-Steuer auf ältere e-Autos geben. Je nach Rekuperationsnormrate wird die Steuer teilweise tiefer angesetzt, man will ja gerecht und ökologisch sein!


Wenn jemand mit einem sparsamen Diesel 100 km fährt, fallen 2,50 Euro
Mineralölsteuer an. Bei einem Elektroauto müsste man das auf den
Strompreis aufschlagen.

Haha! (man sieht mich gerade lachend meine Hände auf die Schenkel klatschen)
Der Preis für die Stromerzeugung beträgt 3Cent/kWh, Du zahlst an der Ladesäule schon jetzt bis zu ca. 50Cent/kWh, wie man in den Foren der e-Auto-Besitzer nachlesen kann, wenn man keine Locksäule findet, wo das Laden noch kostenlos angeboten wird.
Schon jetzt ist es real erheblich teurer Elektrizität zu tanken, als Diesel.
Schon jetzt zahle ich zu Hause 29 Cent/kWh, wenn dann noch die Ladestationensteuer dazu kommt, dann sind wir schnell bei 50-100Cent/kWh im Jahre 2025.
Für Politiker kann man aber Sonderfreibeträge einführen, denn sie müssen für das Wohl des Volkes mit ihren Karren viel bewegen.

Damit wäre die Fahrt mit einem Elektroauto erheblich teurer, als mit
einem Diesel.

Genau das will doch die Politik!!!!
Nur, wenn man den Normalbürgern real ordentlich Geld entzieht, wird er gezwungen, sich einzuschränken, und seinen Urlaub nicht mehr in der Karibik, sondern vor der Glotze zu verbringen.
Und wenn er kein Geld mehr für ein E-Auto hat, dann muß er eben mit dem Fahrrad jeden Tag 6 Stunden für die Fahrt von und zur Arbeit opfern.
Der Normalarbeiter hat dann keine Zeit mehr, aufmüpfig im "Gelben" zu lesen oder sogar zu schreiben und unsere geliebte Führ... äh Kanzlerin zu kritisieren.
Völlig entkräftet schafft er es gerade noch abends eine halbe Stunde die heroischen Erfolgsmeldungen des "Große-Bruder-Fernsehsenders" in sich aufzusaugen, bevor er glücklich ob des riesigen Wohlstandsanstieges für sich und das Volk im Holzschemel einnickt.
Das "share-Federbett" ist per Chip-Freischaltung erst am nächsten Tag wieder für ihn zur Benutzung frei, wenn er die tägliche Ökonorm schafft.

Labas

--
MfG
LR

Alles ist ein Windhauch.

E-Autos und Lasten

Dieter @, Didschullen + alto alentejo, Montag, 21.01.2019, 20:54 vor 563 Tagen @ Durran 5819 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 21.01.2019, 21:12

Hallo,

da ich pro Jahr ca. 20.000km mit PKW und Hänger fahre ((E320CDI + 2,1to Hänger) Gesamtgewicht ca.4,5to, Nutzlast 2,3 to, 4 Achsen) habe ich gewisse Vorstellungen, wie das am ökonomischsten geht.
Mein Verbrauch liegt bei verhaltener Fahrweise 90-100km/Std mit Hänger bei 8,5l/100km bei voller Nutzlast.

Elektro-PKWs und sei es der größte Tesla sind für derartige Lasten und Hängerbetrieb nicht geeignet, da deren Reichweite dann mind. um 70% sinkt.
Auch die Auflaufbremsen von Hängern sind für E-Autos ungeeignet, sodaß als Alternative nur Transporter infrage kommen.

Folglich habe ich mich mal bei den Elektro-Transportern umgeschaut.
Von Iveco gibt es einen 5,5to-Lieferwagen, der 2,3 to Nutzlast hat bei einer Reichweite von 90-130km (bei voller Nutzlast lt. Werksangabe) und einer Höchstgeschwindigkeit von ca. 70km/Std. Batteriekapazität 80 Kwh

Von Ford gibt es einen mit einer max. Zuladung von 1.150 kg (also die Hälfte meines Gespanns) mit einer Reichweite bei voller Nutzlast von geschätzten 150km und einer Batteriekapaz. von 76 Kwh.

Also: der bessere, der Iveco benötigt zur Lastbeförderung von gut 2 to 80Kwh auf ca. 100km. Das kostet an Strom ca. 21 Euro. (nach ca. 100 km Batterieladen)
Mein Mercedes-6Zyl-Diesel-Gespann mit gut 2to Nutzlast benötigt Diesel für ca. 10 Euro bei Langstrecken, im Stadtverkehr eher 15 Euro. Reichweite ca. 800km Langstrecke oder 600km Stadtverkehr.

Die Batterien bei den E.Lieferwagen sollen ca. 130.000 km halten. Die 6-Zyl-Mercedes-Diesel-Motoren sind bei 130.000 km gerade mal eingefahren und sollten noch bis 500.000 laufen.

Ich denke, da muß noch sehr, sehr viel im Bereich des techn. Fortschritts passieren, bevor ich mir ein E-Auto kaufe. Im übrigen kostet so ein E-Iveco ca. 80.000 Euro. Meinen Mercedes E-Kombi habe ich vor ca. 120.000 km für 4.500 Euro gekauft - und hatte bislang außer turnusmäßige Service-Intervallen und 2 x neuen Reifen keine Kosten außer einer höheren Kfz-Steuer.

Gruß Dieter

--
Die Antifas sind die neuen "Braunhemden".

Ziel der Grüninnen ist, daß du gar nicht mehr rumfährst

FOX-NEWS @, fair and balanced, Dienstag, 22.01.2019, 07:40 vor 563 Tagen @ Dieter 5258 Views

Und falls du doch unterwegs sein musst, dann per Fahrrad oder in versifften Öffis.

Grüße

--
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** Geliefert wie bestellt! **

Ziel der Grüninnen ist billig fliegen und die weitere Verdummung der ohnehin Verblödeten

Oberbayer @, Dienstag, 22.01.2019, 08:00 vor 563 Tagen @ FOX-NEWS 5362 Views

Fliegen ist ein Luxus, den sich 40% der deutschen Bevölkerung nicht leisten können. Die sind also auf das (gebraucht erworbene)Auto angewiesen und werden per Mineralölsteuer,Ökosteuer und Mwst. kräftig zur Ader gelassen.
Unter fadenscheinigsten Gründen wird eine wahre Umweltsau nicht besteuert:Die militärische und zivile Fliegerei.
Mein Haus liegt unter einem Luftkorridor.
Bei schönem Wetter (klarer Himmel) kannst Du zuschauen, wie die Flieger im Laufe des Tages für komplette Bewölkung sorgen und den Himmel zumalen.
Auf meinem großen Teich findet sich öfters blau schimmernder oben auf schwimmender Dreck, der nur aus der Luft kommen kann.
Wer Dieselautos verbietet-der sollte auch so ehrlich sein, die Fliegerei in Frage zu stellen oder aber zumindest auf den Liter Kerosin oder das Flugticket eine schmerzhafte Steuer zu erheben 100% zugunsten des ÖPNV!


mfG

Die Infrastruktur ist doch komplett nicht vorhanden.

Durran @, Dienstag, 22.01.2019, 09:30 vor 563 Tagen @ Durran 5362 Views

Also ich wohne auf dem Land und habe gerade nachgesehen. Im Umkreis von 25km gibt es nicht eine Ladestation. Nicht eine einzige.

Ich habe nun überlegt, da ich an einer Bundesstrasse wohne und einen riesigen öffentlichen Parkplatz vor meinem Grundstück habe hier eine öffentliche Ladestation mit Abrechnungssystem zu installieren.

Diese rechnet meist über eine Handyapp ab. Das Problem ist nun, dass es hier so gut wie keinen Handyempfang gibt. Also bräuchte man erstmal einen ordentlichen Handyempfang. Es ist zum totlachen.

In Weimar, der Klassikerstadt schlechthin und etwa 28 km entfernt wäre die nächste Ladestation. Dort gibt es ganze 6 Ladestationen, zwei davon in einem Parkhaus und nachts nicht erreichbar.

Also bleiben 4 Stationen für gestrandete und leere E-Fahrzeuge.

Ach ja und teuer sollen die E-Autos auch werden. Sicher nicht für jeden finanzierbar.
https://www.heise.de/newsticker/meldung/VW-Aufsichtsratschef-Preise-fuer-Elektroautos-w...


Es ist ja nicht so, dass sich jeder ein neues Auto kauft. 50% E-Autos werden angepeilt. Immerhin beträgt das durchschnittliche Alter der Fahrzeuge in Deutschland 9,4 Jahre. Und glaubt hier ernsthaft jemand an ein Wunder. Wie will man 20 Millionen Ladestationen in nur wenigen Jahren installieren? Wenn das genauso schnell wie der Breitbandausbau gehen soll dann dauert es wohl 50 Jahre.

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Wandere aus, solange es noch geht.