XRP Update: 1,95 $

tar ⌂ @, Gehinnom, Samstag, 30.12.2017, 00:52 vor 1227 Tagen 4736 Views

Bezug

XRP hat am 21.12. gegen 11 Uhr die 1. Marke von 1,- $ und vor wenigen Stunden kurz vor 21 Uhr die 2. Marke von 1,90 $ überschritten und dümpelt nun kurz vor der psychologischen 2,- $-Marke seitwärts. Der Trend ist durch die starke Unterstützung nachwievor bullish, aber mit einer Korrektur ist zu rechnen. XRP ist mittlerweile zum zweitkapitalstärkstem Crypto geworden und widersetzt sich dem allgemeinen Abwärtstrend bei den Cryptos bzw. den damit korrelierenden Korrekturen bei Bitcoin (BTC), bei dem nachwievor die Gefahr besteht, dass dieser auf 6.000 - 9.000$ fällt.

Die Ursache für den Auftrieb von XRP liegt, wie bereits an anderer Stelle erwähnt, in dessen technologischen Vorteilen (nahezu keine Kosten, Transaktion in 4-8 Sekunden abgewickelt, 1500 Transaktionen/Sekunde) und dessen Zusammenarbeit mit Banken, die diese Technologie dazu nutzen wollen, global und ohne Mittelsmänner Transaktionen schnell und sicher auszuführen. Aktuell haben einige japanische Kreditunternehmen die Zusammenarbeit mit Ripple bekannt gegeben. Darüber hinaus kursiert das Gerücht, dass XRP neben 2-3 anderen Cryptos bald (ich glaube ab 1. Januar) auf Coinbase handelbar sein soll. Da Coinbase eine der größten Cryptobörsen der Welt ist, geht man daher von einem weiteren Kursanstieg aus, allerdings hat Coinbase dieses Gerücht bisher nicht kommentiert. Ich glaube darüber hinaus, dass XRP auch aktiv gepusht wird, um weltweites Interesse zu generieren, damit nicht nur Coinbase diesem Gerücht folgt, sondern auch um weitere Unternehmen als Kunden anzulocken.

Alles in allem steht XRP ziemlich stabil da, aber es gab einen enormen Kursanstieg, der nach einer gesunden Korrektur verlangt bzw. nach einer ausreichenden Konsolidierungsphase. Die fielen allerdings bisher recht kurz aus, um es mal milde zu formulieren. Ferner könnte ein weiterer, massiver Absturz von Bitcoin (BTC) dazu führen, dass es auch XRP nach unten zieht - auch wenn viel Kapital von BTC zu XRP wandert.

Hier noch ein Tipp zum Traden.

--
Gruß!™

Time is the school in which we learn,
Time is the fire in which we burn.


BTC: 12aiXGLhHJVETnmGTLbKtAzJNwqh6h6HN4

Vorsicht! Gesamtüberblick bewahren!

D-Marker @, Samstag, 30.12.2017, 01:44 vor 1227 Tagen @ tar 4134 Views

Die von Dir eingestellten Links sind richtig, aber zu sehr verführerisch.

Sie beinhalten nur einen relativ kurzen Zeitraum, da sieht das denne ganz gut aus.


Auf den ersten Blick.
Nicht tricksen.

Dein Chart beinhaltet die Widerspiegelung der Entwicklung des Bitcoin.

Damit verkaufst Du auf Kosten der Entwicklung des Bitcoin eine "einzigartige Kursentwicklung".


Absolut gesehen, hast Du Recht.

https://poloniex.com/exchange#usdt_xrp

In Dollar oder Euro gerechnet, jawollja.

Aber schau Dir mal den Chart im Verhältnis zum Bitcoin an.

https://poloniex.com/exchange#btc_xrp


Da hat der Rippel, auf längeren Zeitraum gesehen, den 3. Angriff auf den Bitcoin genommen.

Und hat bisher keine 2 Drittel von dem erreicht, was vorher gelaufen ist.


Nichts für Ungut und lieber Gruß
D-Marker

Ripple wird sich gegen Bitcoin durchsetzen (meine Meinung)! mT

Zockempire @, Samstag, 30.12.2017, 02:46 vor 1227 Tagen @ D-Marker 4398 Views

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ripple sich gegen Bitcoin und andere Kryptowährungen langfristig durchsetzen wird, ist hoch.

Es ist die technisch beste Kryptowährung und sie hat vor allem Banken und Regierungen auf ihrer Seite. Ich glaube daher daran, dass Ripple zur Nr. 1 Kryptowährung wird!

Ripple XRP im Vergleich mit anderen digitalen Assets (Link):
https://ripple.com/xrp/xrp-stacks-digital-assets/

Und wie denkst Du über die zig weiteren Kryptowährungen?

D-Marker @, Samstag, 30.12.2017, 04:07 vor 1227 Tagen @ Zockempire 3843 Views

Die Wahrscheinlichkeit, dass Ripple sich gegen Bitcoin und andere
Kryptowährungen langfristig durchsetzen wird, ist hoch.

Es ist die technisch beste Kryptowährung und sie hat vor allem Banken und
Regierungen auf ihrer Seite. Ich glaube daher daran, dass Ripple zur Nr. 1
Kryptowährung wird!

Ripple XRP im Vergleich mit anderen digitalen Assets (Link):
https://ripple.com/xrp/xrp-stacks-digital-assets/

Ich meine, die muss man ja im Blick haben, um seine Favoriten real einschätzen zu können.
Alle wollen jetzt nicht mehr gegen Bitcoin gewinnen. Inzwischen geht es um Marktanteile.

Die Zeiten ändern sich immer schneller.


Ist Deine Aussage überhaupt noch aktuell?


Meine Meinung:
Ich glaube nicht.


Die Frage ist m.E. nach:


Welche Währung erfährt da höchstes Wachstum? (Grins, jetzt leg ich mal als Mephisto nach:)


Was wird der Maßstab?


Gretchenfrage:


Wird der Maßstab FIAT bleiben, oder muss beispielsweise sich zukünftig der Euro am Etherium messen?

Die Welt wird immer schwieriger zu verstehen, für die Krypto-Jünger immer leichter.


Ü 50-Banker werden entlassen und verstehen nicht, warum Krypto Gold ablöst.


Ja, mein Freund...Generationen lösen sich ab.


https://www.youtube.com/watch?v=4732iDcexdY


Gruß
D-Marker

Entscheidend sind Zahlungsströme mT

Zockempire @, Samstag, 30.12.2017, 04:49 vor 1227 Tagen @ D-Marker 3938 Views

Was nach meiner Meinung zählt, sind reale Zahlungsströme!
Coins, die nur zu Spekulationszwecken genutzt werden, werden langfristig verschwinden. Das sind dann nämlich keine Währungen im eigentlichen Sinn.

Wenn mit einem Coin nicht gezahlt wird, gibt trotz mathematischer Begrenztheit eigentlich keinen überzeugenden "Usecase". Es gibt ja schließlich unendlich viele begrenzte Coins...

Auch staatliche Regulierungen und Steuern werden die Attraktivität von privaten Coins in Zukunft reduzieren. Wer will schon mit einem Coin zahlen, wenn er jedes Mal, bei jedem Einkauf, Kauf und Verkauf Spekulationsgewinne ausrechnen und abgeben muss.

Ripple XRP ist da gut aufgestellt, da man keine Weltwährung sein will, sondern ein Banktoken, und Ripple Labs exzellente Beziehungen zu den Regulatoren etc. hat. Ripple könnte das weltweite Zahlungssystem SWIFT ersetzen.

Über das Ripple-Netzwerk laufen bereits jetzt beträchtliche Zahlungsströme zwischen den Banken (ILP).

Da der XRP-Token die Kosten hier noch weiter senken kann, ist die weitläufige Nutzung innerhalb des bereits bestehenden Netzwerkes hier langfristig sehr wahrscheinlich.

Gretchenfrage

Jacques, Samstag, 30.12.2017, 05:41 vor 1227 Tagen @ Zockempire 3949 Views

In welche Kryptowährung legt der normale Sparer sein Erspartes an?
Gruss, Jacques

Alle Kryptowährungen sind hochspekulativ mT

Zockempire @, Samstag, 30.12.2017, 10:20 vor 1227 Tagen @ Jacques 3903 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 30.12.2017, 10:34

Ich persönlich besitze Ripple XRP und von einigen anderen Coins noch Restbestände.

Allerdings kaufen würde ich mir selber neu nur noch Ripple, da ich bei den meisten anderen Coins eben langfristig keinen "Usecase" sehe. Das ist nur meine Meinung und ist keine Kaufempfehlung im Sinne einer Anlageberatung... Jeder muss sein eigenes Research machen!

Wenn man bei Kryptowährungen investiert, sollte es generell nur hochspekulatives Kapital sein, was Du auch absolut bereit bist, wieder zu verlieren!

Die Risiken sind generell extrem hoch und es kann, falls z.B. das erwartete Szenario nicht eintritt, zum Totalverlust kommen.

Du kannst es nicht mit einer konservativen Anlage vergleichen.

Ähnlich äußert sich Martin Armstrong

Oberbayer @, Samstag, 30.12.2017, 10:52 vor 1227 Tagen @ Zockempire 4041 Views

"Krypto-Währungen wie dem Bitcoin traut der Analytiker keine lange Zukunft zu. Sie hätten keine Langlebigkeit. „Sie können so etwas wie den Bitcoin im praktischen Alltag kaum nutzen.“ Die Regierungen würden „sicherlich nicht erlauben, dass andere Währungen aufkommen, die dann die Nationalwährungen bedrohen. Solche Währungen wie jetzt der Bitcoin, in den sich die Bürger flüchten könnten, um keine Steuern mehr zu bezahlen. Ein Staat wird so etwas nie erlauben.“ Er könne sich vorstellen, dass die Betreiber solcher Währungen hinter Gitter kommen, wenn diese zu groß werden, meinte Armstrong."

https://de.sputniknews.com/wirtschaft/20171230318877618-euro-finanz-analyse/

--
Je weiter sich eine Gesellschaft von der Wahrheit entfernt,
desto mehr wird sie jene hassen, die sie aussprechen.
meinte G.Orwell

Eigentlich wollte

D-Marker @, Samstag, 30.12.2017, 15:15 vor 1227 Tagen @ Oberbayer 3785 Views

ich zur gesamten Steuerproblematik bezüglich virtuellen Währungen hier nichts schreiben.

Für "Kryptos" ist schließlich alles klar.

Denn wer einmal durch das Tor gegangen ist und virtuelle Währungen besessen hat, kann nur den Kopf schütteln über solche hirnverbrannten Aussagen wie die von Armstrong.
Der vermutlich noch nie einen einzigen Satoshi besessen hat.
Und um so bekannter der Guru, desto mehr Stuss wird geglaubt.

"Krypto-Währungen wie dem Bitcoin traut der Analytiker keine lange Zukunft
zu. Sie hätten keine Langlebigkeit. „Sie können so etwas wie den
Bitcoin im praktischen Alltag kaum nutzen.“ Die Regierungen würden
„sicherlich nicht erlauben, dass andere Währungen aufkommen, die dann
die Nationalwährungen bedrohen. Solche Währungen wie jetzt der Bitcoin,
in den sich die Bürger flüchten könnten, um keine Steuern mehr zu
bezahlen. Ein Staat wird so etwas nie erlauben.“ Er könne sich
vorstellen, dass die Betreiber solcher Währungen hinter Gitter kommen,
wenn diese zu groß werden, meinte Armstrong."


Nehmen wir Aktien.

Fallen jedes Mal steuern an, wenn der Kurs steigt oder fällt?
Müssen wir sekündlich beim Finanzamt auf der Matte stehen?
Nein.

Erst wenn wir die Aktien in Euronen tauschen, wird die Frage aktuell.

Beim Aktienfond wird es noch deutlicher.

Selbst wenn der Fondmanager Aktien von Apfelsinia verkauft und dafür Aktien von Banania in den Fond nimmt, bekommen wir dann ein Schreiben vom Finanzamt?
Nein.
Hinterziehen wir Steuern?
Nein.

Erst wenn wir Anteile verkaufen, also in Euronen tauschen, kommt der steuerliche Aspekt zum Tragen.

Oder beim Bitcoin. Hat man einen Bitcoin, ist er jetzt vielleicht 10 000 Euro wert. Steigt er auf 300 000 Euro, ist das steuerlich vollkommen irrelevant. Erst wenn davon ein paar Satoshi zurück in Fiat getauscht werden, tritt der Fiskus auf den Plan.

Eben genau an der Schnittstelle, an der auch Aktien in Euronen umgetauscht werden.

Wenn Armstrong einen einzigen Satoshi gekauft hätte, wüsste er, wie man sich an den Schnittstellen verifizieren muss, Reisepass, Führerschein, Personalausweis… .
Eben wie Eröffnung eines Bankkontos.

Mit den Coins ist es also ähnlich Aktien.

Nur dass kein Fondmanager gebraucht wird. Der ist man selbst. Und tauscht nach Belieben Coins gegen Coins, bestimmt also sein Portfolio selbst.


Grüße
D-Marker

Kleine Anmerkung

Pingpong @, Sonntag, 31.12.2017, 01:59 vor 1226 Tagen @ D-Marker 3681 Views

Eine kleine korrigierende Anmerkung:

Oder beim Bitcoin. Hat man einen Bitcoin, ist er jetzt vielleicht 10 000
Euro wert. Steigt er auf 300 000 Euro, ist das steuerlich vollkommen
irrelevant. Erst wenn davon ein paar Satoshi zurück in Fiat getauscht
werden, tritt der Fiskus auf den Plan.
Eben genau an der Schnittstelle, an der auch Aktien in Euronen umgetauscht
werden.

Das ist so nicht ganz zutreffend:
Die Besteuerung erfolgt nicht nur beim Umtausch in Euros oder andere Fiatwährungen, sondern auch bereits schon beim Tausch des einen Guts in ein anderes Gut - wenn Du also Deine BTC z.B. in ETH tauschst (unterhalb der Jahresfrist usw.) und hierbei ein rechnerischer Gewinn entstanden ist, ist dieser gegenüber dem FA zu erklären und gegebenenfalls zu versteuern.
Dies ist keine Rechts- oder Steuerberatung, sondern nur meine persönliche Meinung. :)

Hast Du dazu einen Link?

D-Marker @, Donnerstag, 04.01.2018, 19:22 vor 1221 Tagen @ Pingpong 2862 Views

...

Das ist so nicht ganz zutreffend:
Die Besteuerung erfolgt nicht nur beim Umtausch in Euros oder andere
Fiatwährungen, sondern auch bereits schon beim Tausch des einen Guts in
ein anderes Gut - wenn Du also Deine BTC z.B. in ETH tauschst (unterhalb
der Jahresfrist usw.) und hierbei ein rechnerischer Gewinn entstanden ist,
ist dieser gegenüber dem FA zu erklären und gegebenenfalls zu
versteuern.
Dies ist keine Rechts- oder Steuerberatung, sondern nur meine persönliche
Meinung. :)

Oder irgend etwas anderes Aktuelles?

Ich brauche das!

(Oder meinst Du ggF. nur eine Nachweispflicht?)


LG
D-Marker

Bleibt vorläufig dabei

D-Marker @, Donnerstag, 04.01.2018, 20:47 vor 1221 Tagen @ twc-online 2934 Views

...

Oder irgend etwas anderes Aktuelles?

Ich brauche das!

(Oder meinst Du ggF. nur eine Nachweispflicht?)
...


Hier ist ein Link (ohne Gewähr):
https://www.finanzgefluester.de/besteuerung-von-kryptowaehrungen/


Danke für den Link.


Aber:
Es bleibt bei meiner Aussage:

Besteuerung trifft erst zu, wenn "DAS GROSSE TOR" durchschritten wird.
Eben beim Übergang von Krypto auf Fiat.


Was in der anderen Welt passiert, ist steuerlich irrelevant.


Auch in Deinem Link nichts Gegenteiliges.


Dank für Deine Mühe.


Eine kleine Belohnung steht Dir natürlich zu.
Voila.


Wer in der hiesigen Welt mit seinen Zinsen nicht zu frieden ist, gehe durch das große Tor der Kryptos.

Bitcoin schnell gekauft und in Kryptodollars gewandelt. In Sekunden, bevor Kursänderungen sich ernsthaft niederschlagen können.

(Kryptodollars zu Dollars Kurs 1:1)

Nun als Kredit verliehen.

Manchmal 5% pro Tag, im Mittel doch eher 0,02 Prozent pro Tag (sind bei Wiederanlage der Gewinne immerhin noch Kapitalverdopplung in 190 Tagen).
Mathematik ist mit Euch.

Nach Abschluss des jeweiligen Vorhabens zurück in die FIAT-Welt.


Vorsicht, Steuern berechnen.

Bei 1-Jahr Halten keine Spekulationssteuer. Freibetrag Alleinstehende rund 100 €, wenn man keine weiteren Einkünfte hat, werden Spekulationsgewinne dem persönlichen Steuersatz unterzogen.


Extremfall:
Burschen unter 20, steuerlicher Mittelpunkt des Lebens Hotel Mama.

Da keine weiteren Einkünfte außer ein paar Gute-Nacht-Küsschen:


Steuertabelle (Einkommenssteuer beginnt bei 9000 €):


Monatlich nur 750 € rausnehmen (im ersten Jahr), dann Spekulationssteuerfrei lebenslänglich (wie bisher bei allen anderen Spekulationsgewinnen in D. auch)


Für die nächsten 99 Jahre Wallet anlegen, reinlegen und schön in Ruhe lassen.
(Trotzdem für alle Fälle Gesetzesänderungen beobachten)


Steuerlich-aktueller Gruß
D-Marker

Nicht böse sein, aber das ist Unfug - Du machst Dich strafbar

Pingpong @, Donnerstag, 04.01.2018, 21:00 vor 1221 Tagen @ D-Marker 2978 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 04.01.2018, 21:04

Aber:
Es bleibt bei meiner Aussage:
Besteuerung trifft erst zu, wenn "DAS GROSSE TOR" durchschritten wird.
Eben beim Übergang von Krypto auf Fiat.
Was in der anderen Welt passiert, ist steuerlich irrelevant.

Das ist gefährlicher Unfug, was Du da schreibst!
Du machst Dich strafbar, und ich kann Dir aus Erfahrung eines versichern:

Der Staat mag zwar allerorten zahnlos und strafunwillig wirken, wenn es um Straftaten gegen Leib und Leben seiner Bürger geht.

Im Steuerrecht allerdings schlägt der Staat mit erbarmungsloser Härte zu.
Die Strafandrohungen für die Verkürzung / Hinterziehung selbst geringer Beträge sind ausserordentlich hoch!
Google einfach mal die Strafzumessungstabellen für Steuerverkürzung.

Nochmal:
Tauschvorgänge von einem Gut in ein anderes Gut sind steuerlich als Verkauf des einen Guts mit anschliessendem Kauf des anderen Guts zu betrachten.
Etwaige zwischenzeitlich entstandende Gewinne sind zu erklären und gegebenenfalls zu versteuern!
Wenn Du also z.B. im Januar BTC für EUR 100,- kaufst und diese dann im März gegen ein Gut im Wert von EUR 300,- eintauschst, sind zwischenzeitlich rechnerisch EUR 200,- Gewinn enstanden - da unterhalb der Jahresfrist -> Steuerpflicht.

Und:
Falls Du die Mitarbeiter beim Finanzamt alle für Idioten hältst, unterliegst Du einem schweren Irrtum.
Selbst wenn die Mitarbeiter einiger Finanzämter womöglich derzeit noch nicht alle mit dem Thema vertraut sein sollten, dann werden sie zweifellos in den nächsten Jahren dazulernen, dazu wird es schon Schulungen und Seminare und auch Anweisungen geben.

Selbst falls Du nicht durch irgendwelche Prüfungen bei Exchanges oder auch anderen Käufern/Verkäufern etc. auffallen solltest, und selbst wenn die Finanzämter nicht in der Lage sein sollten, z.B. durch die BTC-Blockchain Deine Transaktionen nachzuvollziehen, gibt es irgendwann doch mal eine Kontrollmitteilung einer Bank, wenn plötzlich größere Beträge bei Dir auftauchen sollten - und dann wirst Du erklären müssen, wo das Geld herkommt.
Du bist verpflichtet, steuerliche relevante Sachverhalte dem Finanzamt eigeninitiativ zu melden.

Wenn Du schon weder mir noch Beiträgen aus dem Internet glauben willst - was ich verstehe -, dann würde ich Doch mal ein wenig Geld investieren und einen Steuerberater fragen.

Denn ich kann es nur wiederholen:
In Steuerangelegenheiten ist der Staat gegenüber seinen regulären Steuerpflichtigen unerbittlich und hart.

Nope...C->C oder C->G = ESteuerpflicht in BRD (der Betroffenen muss mitwirkend nachweisen)

Silke, Freitag, 05.01.2018, 00:39 vor 1221 Tagen @ D-Marker 2979 Views

bearbeitet von Silke, Freitag, 05.01.2018, 00:45

Lieber D-Marker,

in BRD solltest du über Cryptos nicht einmal husten...
schon musst du nachweisen, dass da nicht eventuell ein Gewinn entstanden ist §23 ESTG und zwar gegenüber FA-Beamten, die meist nicht einmal wissen, was GG sind. Das habe ich aber schon mehrfach hier verlinkt.
Also erst Gespräch mit den Freundlichen suchen, eifrig mitschreiben, Steuefreiheit beantragen, Steueranwalt suchen...dann erst traden, dass die Schwarte kracht.

Kommt ein Fork dazwischen, so wie der BCH-Fork ist die 1-Jahres Spekulationsfrist hinüber weil du mit deinen Coins Gewinn erzielt hast (mit 1 BTC hast du 1 versteuerungspflichtige BCH erzielt).

Bewegst du mehr als X Coins im Space, bist du ein Gewerblicher und sowieso als potentieller Steuerbetrüger abgestempelt - keine Spekulationsfristen.

Offensichtlich habt ihr alle noch nicht das Procedere eines Intensivprüf-falles seitens des Finanzamtes durchlaufen.

Und jetzt pass genau aus:
Wenn du eine Ware mit einer CC kaufst oder eine CC mit einer CC kaufst passiert steuertechnisch folgendes:
CC->steuerrelevant (Spekugewinn)->Fiat-> ev.steuerrelevant (USSt)->Ware
CC->steuerrelevant (Spekugewinn)->Fiat->ev.steuerrelevant (USSt)->CC
Also nix CC->CC sondern immer schön CC->Fiat->CC
Jeder Tausch wie z.B. von BTC zu IOTA und zurück, jeder Bezahlvorgang z.B. mit BCH (kaum Fee's und instant pay)zu einem Kaffe = Spekulationssteuerpflichtig wenn nicht 1 Jahr zwischen Anschaffung und Veräußerung der CC vergangen (musst du nachweisen, sonst wird geschätzt und unterstellt - vielleicht sogar Geldwäsche, Blah)[[zwinker]]

...

Oder irgend etwas anderes Aktuelles?

Ich brauche das!

(Oder meinst Du ggF. nur eine Nachweispflicht?)
...


Hier ist ein Link (ohne Gewähr):
https://www.finanzgefluester.de/besteuerung-von-kryptowaehrungen/

Danke für den Link.

Nicht Nachweispflicht sondern Mitwirkungspflicht.
Du reichst bei FA deines Vertrauens ein, was du so denkst, was du so getrieben hast.
FA genehmigt oder hat Probleme mit Plausibilität - >Nachfragen.
Nichteinreichung = versuchte Steuerhinterziehung.
Verschaffen und Veräußern über dunkle oder graue Kanäle - versuchte Steuerhinterziehung + Geldwäsche


Aber:
Es bleibt bei meiner Aussage:

Besteuerung trifft erst zu, wenn "DAS GROSSE TOR" durchschritten wird.
Eben beim Übergang von Krypto auf Fiat.

Nope.
Jeder Übergang CC->CC ist steuerrechtlich ein Übergang CC->Fiat->CC
Ihr denkt echt der Monopolist sei blöd...

Was in der anderen Welt passiert, ist steuerlich irrelevant.

Nope.

Du kannst CC->CC->CC->CC in einer Minute machen.
Du solltes aber deinem FA dokumentieren können:
CC->Fiat->CC->Fiat-CC->Fiat-CC

Ich glaube das nennt man im Forum Tripelmonopolist: Gewalt, Abgabe, Geld

Auch in Deinem Link nichts Gegenteiliges.

Nichtwissen schützt bekanntlich vor Strafe nicht.
Fachanwalt aufsucne, selbst wenn du nur Gewinne unter 600 € pro Jahr per CC->CC->CC genacht hast.

Wer in der hiesigen Welt mit seinen Zinsen nicht zu frieden ist, gehe
durch das große Tor der Kryptos.

Bitcoin schnell gekauft und in Kryptodollars gewandelt. In Sekunden, bevor
Kursänderungen sich ernsthaft niederschlagen können.

Das will das FA deiner Wahl aber genauer wissen, weil sie es nicht wissen.

(Kryptodollars zu Dollars Kurs 1:1)

Nun als Kredit verliehen.

Gewerbeschein schon besorgt?
Sei froh, wenn du nicht noch eine Lizenz brauchst.

Manchmal 5% pro Tag, im Mittel doch eher 0,02 Prozent pro Tag (sind bei
Wiederanlage der Gewinne immerhin noch Kapitalverdopplung in 190 Tagen).
Mathematik ist mit Euch.

The Maths schon aber nicht das FA.
Gewinnerziehlungsabsicht ohne wenn und aber ->Einkommensteuerpflichtig.

Nach Abschluss des jeweiligen Vorhabens zurück in die FIAT-Welt.

Träum weiter.

Vorsicht, Steuern berechnen.

Yep.

Bei 1-Jahr Halten keine Spekulationssteuer. Freibetrag Alleinstehende rund
100 €, wenn man keine weiteren Einkünfte hat, werden Spekulationsgewinne
dem persönlichen Steuersatz unterzogen.

Alleinstehende 600 €. Kein Cent mehr.
Aber eben Spekugewinne aus allen CC->CC->CC und CC->Ware

Extremfall:
Burschen unter 20, steuerlicher Mittelpunkt des Lebens Hotel Mama.

Da keine weiteren Einkünfte außer ein paar Gute-Nacht-Küsschen:


Steuertabelle (Einkommenssteuer beginnt bei 9000 €):


Monatlich nur 750 € rausnehmen (im ersten Jahr), dann
Spekulationssteuerfrei lebenslänglich (wie bisher bei allen anderen
Spekulationsgewinnen in D. auch)

Bitte die Gewinn-Verlust-Rechnung nicht vergessen, egal wieviel du gewonnen oder verloren hast.
Ob das dann Einkommensteuerpflichtig relevant wird entscheidet dein FA.

Für die nächsten 99 Jahre Wallet anlegen, reinlegen und schön in Ruhe
lassen.

Das übernächste Softwareupdate macht deine Walletsoftware zu Schrott...aber du bist ja schlau und hast Seed und PK's extrahiert...
...die dir dank ausgefeiltem persönlichen Risikomanagment noch keiner geklaut hat, kein Hacker, Keylogger, kein Schlapphutträger und kein Familienmitglied.

(Trotzdem für alle Fälle Gesetzesänderungen beobachten)

Yep, weil viele rückwirkend gelten (werden).

What is the worst nightmare you ever had?

Liebe Grüße
Silke

sehr schön beschrieben, wie es läuft (oT)

Dieter, Freitag, 05.01.2018, 10:23 vor 1221 Tagen @ Silke 2689 Views

- kein Text -

Einkommensteuer & Crypto-Trades

twc-online @, Montag, 08.01.2018, 09:54 vor 1218 Tagen @ Silke 2625 Views

bearbeitet von unbekannt, Montag, 08.01.2018, 10:07

...
Nope.
Jeder Übergang CC->CC ist steuerrechtlich ein Übergang CC->Fiat->CC
Ihr denkt echt der Monopolist sei blöd...
...

Du hast steuerrechtlich sicher Recht... ich weiß nur nicht, wie das praktisch umgesetzt werden soll.

Welchen Kurs soll ich dann in meinen Unterlagen notieren, wenn ich CC->CC->CC trade, und alle nicht in Euro notieren?

Da die Crypto-Märkte keine reifen Märkte sind, kann ich nicht wie am EUR/USD Markt einen "richtigen" Kurs mit 4 Nachkommastellen heraussuchen.
Über welche CC-Verkettunng soll ich da auf Fiat (Euro) zurückrechnen und welche Börse nehmen? Da kann bei kleinen Cryptos schnell mehrere Prozent Unterschied sein... und wie soll ich meine Kurse "belegen"? Wenn die Cryptos, über die ich zu Fiat rechne, am Tag um vielleicht 20% schwanken?

Über 2 Wochen

D-Marker @, Montag, 22.01.2018, 23:50 vor 1203 Tagen @ Silke 2532 Views

bearbeitet von unbekannt, Dienstag, 23.01.2018, 00:38

habe ich jetzt an einer Erwiderung gesessen.
Immer wieder verworfen und neu geschrieben.


Es blieb nur Dein erster Satz übrig:

in BRD solltest du über Cryptos nicht einmal husten...


Deswegen eine persönliche Antwort:

https://www.youtube.com/watch?v=-Ii58wqTEfU


Mit tiefstem Respekt und etwas Wehmut
D-Marker

Respekt...und Toleranz

Silke, Dienstag, 23.01.2018, 16:19 vor 1203 Tagen @ D-Marker 2562 Views

Ich danke dir dafür... und kann nur meinen Respekt gegen alle anderen Foristen und vor allem gegen Stefan, Hausmeister und wer sonst noch so hier mehr still und sachlich als laut und emotional seiner Berufung folgt, bekunden.

Lieber D-Marker,

habe ich jetzt an einer Erwiderung gesessen.
Immer wieder verworfen und neu geschrieben.

Das ist gut (besser einzuräumen, "ich kann im Augenblick nichts konstruktives beitragen, obwohl das Thema mich bewegt" als Unfug zu schreiben - wie es mir manchmal passiert).
Das mache ich auch oft, wenn ich das Forum immer wieder besuche aber kein Posting hinterlasse (zu schwierig ausformulierbar oder zu wenig Zeit - kurz und gut zu schreiben kostet enorm viel Zeit und Energie).
Es trainiert aber das Um- und Überdenken in einer stark manipulierten, hochgradig simulierten und mit Illusionen, Sehnsüchten und falschen Hoffnungen überfrachteten Welt die immer grau ist und nie schwarz/weiß.

TANSTAAFL! Never ever!
Egal was du dir an coolen Optionen in das Boot holst, laut Symmetrie der Naturgesetze holst du dir auch immer gleichwertige (wenn es gut läuft!)regelmäßig aber größere Probleme in das System, die du dann als Problemsolving society angehst und dir wieder mit jeder weiteren Lösung mehr Probleme einhandelst, als du vorher hattest, weil die ganzen klugen Leute nicht bereit sind einen Dreh- und Angelpunkt zur Kenntnis zu nehmen - den Zeitablauf.

Schnell geschriebenes Brainstorming und "Here is the news" haben sicher auch ihrer Berechtigung im Forum und bieten immer wieder Aufhänger für teils sehr, sehr wichtige und fruchtbare Diskussionen, die "...einen tanzenden Stern gebären".
Die einzigartige Idee dieses Forums sollte aber nie vernachlässigt werden - Wir sind dank des Einsatzes vom @dottore näher dran als alle,alle anderen Erklärbären weltweit und ehrlich gesagt ist es für mich "a privilege playing with you tonight".

Es blieb nur Dein erster Satz übrig:

in BRD solltest du über Cryptos nicht einmal husten...

Ist halt ein sehr starker und gut funktionierender Staat, in dem die Bürger den Nutzen des Staates zumindest erahnen...
Bastiat reloaded:
"L'État, c'est la grande fiction à travers laquelle tout le monde s’efforce de vivre aux dépens de tout le monde." - L'État. Journal des débats, n° du 25 septembre 1848
"Der Staat ist die große Fiktion, mittelst deren alle Welt leben will auf Kosten von aller Welt". " - zitiert in Karl Braun: Von Friedrich dem Großen bis zum Fürsten Bismarck. Berlin L. Simion 1882
Die Würgefeige ist da auch nicht zimperlich...
Ohne Staatenbildung hätten die segmentären Geselschaften in Mesopotamien und überall mehr oder weniger zeitgleich (je nach klimatischen Bedingungen) weltweit nicht überlebt.
Ich weiß nicht ob das für die Menschheit als Ganzes schlimm gewesen wäre.

In anderen Ländern wird ja schon massiv nachgezogen oder vorangeschritten mit der Verwertung und Regulierung von CC durch das System (wenn man mal die Fake-News wie z.B. "China ban", "Südkorea ban","Russland ban", "ETH und BCH flippening", "dragon slayer", usw. ignoriert).
Das macht aber überhaupt nichts, weil es wiederum die Menschen trainiert, sich zu wehren gegen Dummheit und Willkür.
Der "Cryptospace" besteht ja nicht nur aus Spekulation und Betrugsversuchen mit Manipulationen bei Mining, Scam‘s, Shitcoins, Pump/Dump und Angriffen auf die massiven Sicherheitslücken bei den einzelnen Usern und Plattformen - das ist üblicher "Kapital"ismus (Kryptographische Basics müssen erlernt werden - das ist wirklich gedankliche Selbstverteidigung wenn man diesen Weg beschreiten möchte - aber andererseit... "Nur wer seine Tür nicht abschließen muss hat keine Einbrecher zu fürchten" M.More "Bowling for Columbine").

Das gibt es ja alles mit echten Währungen in viel größerem Ausmaß schon ewig. Daneben gibt es aber auch viele sympatische, enthusiastische und ehrlich gemeinte Ansätze, auch wenn die teils falsch erscheinen mögen (ich finde die Truppe um R.Ver nicht unbedingt unsympatischer als die Leute um Elizabeth Stark oder um [link=Dr Craig S Wright]Dr Craig S Wright[/link]).

Sie hätten sich nur besser mit dem Debitismus beschäftigen sollen bevor sie mit ihren Aktionen starten, an dem man sich nicht vorbei simulieren kann.
Noch einmal:
"Ich kann nicht mit Messern bewaffnet zu einer Schießerei erscheinen"
und ich kann nicht mit:
Alice<->Bob<->Carol<->Dave<->Eve - Modellierungen die Realität: Machthalter<->ohnmächtige Masse (auf der Basis der machttheoretischen Schuldverhältnisse Versprechen<->Kredit bei denen keine der Parteien wegen der bestehenden Potentialverhältnisse eine Wahl hat) abbilden.

Ich muss natürlich auch wissen, wie schnell ich kompromittiert werden kann, weil ich ein Downloadfile im ständigen Upgradingprozess nicht vorher mittels Signatur verifiziert habe, wie sehr ich abhängig bin von dem Gespinst aus Updates, Angriffen, Interessenkonflikten und kryptographisch unsauberen Verteidigungsmechanismen.
Mit echten Währungen komme ich da viel weiter (zahle aber meinen Preis dafür) und mit @dottore zu Ende gedacht sowieso...auf eine 9 mm (oder auf sein Kurzschwert) gibt dir jeder die Ware her und das Wechselgeld raus.
Das ist doch einer der bahnbrechenden Erkenntnisse, die hier erarbeitet wurden.
Nix Tauschwirtschaft. Wir tauschen nie Es gibt auch keine freiwilligen Kontrakte.
Wir analysieren nur die Kraftverhältnissen, die Potentialverhältnisse, unsere Optinen, bei diesem mörderischen Spiel vorbei zu kommen.
Ist der Mitschüler stärker als ich und habe ich niemanden hinter mir dann bekommt er mein Pausenbrot und meine erledigten Hausaufgagen, wenn er es verlangt.

Naturgesetze können nicht gebrochen werden, also volle Konzentration:
"Mit jeder Handlung, jeder Bewegung, jeder Entfaltung, jeder Entwicklung, jeder Produktion, jeder aktiven Potenz, läuft Zeit ab, die beim Handelnden, beim sich Bewegenden, beim sich Entfaltenden, beim sich Entwickelnden, beim Produzenten oder dem Akteur zugleich einen Zeitbedarf begründet.
Potential (Möglichkeit, Macht) = Energie
Mit jeder Aktion (jedem Energieumsatz) schwindet das Potential (die Energie) des Akteurs, wird im selben Augenblick, weil der zukünftige Potentialbedarf eines Akteurs von Niemandem in Frage gestellt werden kann (sonst würde er physikalisch/mental verschwinden, sterben), die Schuldhaftigkeit (Energiebedarf, Potentialbedarf) begründet.
Die Urschuld aller Akteure ist ein symmetrisches Naturgesetz (sich immer zugleich aufbauend)! Die Ruhe der Aufschuldung täuscht gerne darüber hinweg."
@Ashitaka

Der Versuch, mittels neuer Zahlungsmittel (neue Form von Regio"geld") ein ZMS im ZMS zu installieren kann systemisch nicht gelingen, da die globale Systemeigenschaft Geld nicht tangiert wird, das globale ZMS muss wirklich unbedingt als aus der Vergangenheit über die Gegenwart die Systemeinheiten in die Zukunft ausrichtendes System verstanden werden.

Das wurde hier im Forum unter Mithilfe vieler Foristen wie z.B. von @Kurt, @Zara (Spieltheorie ist imho. mit Machttheorie unvereinbar – Potentialität spielt nicht sondern bemächtigt sich und zediert Macht) und @Ashitaka bestens herausgearbeitet.
Noch einmal eines seiner sehr vielen wichtigsten Zitate:
"Wären die Schulden und Guthaben verderblich, würde kein Gläubiger mehr seine Zeit einsetzen, um Vermögenspositionen (zunächst Ansprüche) aufzubauen. Es käme nämlich zum gegenteiligen Effekt, der Bewusstwerdung darüber, dass die Zukunft weniger Potential bereit hält, als die Vergangenheit, in der wir es in selbiger Höhe geopfert haben. Wir dürfen die Folgen des Zeitablaufs in unseren Gedankengleichungen nicht vergessen."
@Ashitaka

...also bitte nicht die Gegenwart stiefmütterlich vernachlässigen um sich über die Vergangenheit zu ärgern oder sich vor der Zukunft zu ängstigen.
Die Gegenwart ist unserer Handlungshorizont. Wenn du heute, jetzt und hier einen Menschen irgendetwas Gutes tuest wie einfach nur ein positives Feedback zu hinterlassen, hast du mehr gewonnen als in Vergangenheit und Zukunft jemals gewinnbar sein werden.
Noch einmal repetieren:
Was ich in der Vergangenheit eingerührt habe, wird niemals, die positiven Energien entfalten können, die ich im Jetzt entfalten kann - immer wieder und jede Stunde neu.
Was ich für die Zukunft plane ist schlicht nutzlos, weil ich schon morgen nicht mehr unter den Erdlingen weilen kann, wenn es schlecht/gut? läuft (zu viele Unbekannte im Spiel) und ich denke, ein Plan für die Zukunft schlägt nie eine Ausführung im Jetzt.

Deswegen eine persönliche Antwort:

https://www.youtube.com/watch?v=-Ii58wqTEfU

Wir sind ja gerade Lebewesen, damit wir die Chance nutzen können nicht vor allem lange sondern vor allem lebens-wert zu existieren.
Und das kann man arm oder reich, männlich oder weiblich, jung oder alt, religiös oder atheistisch, migriert oder autochton machen oder eben nicht. Ich kann nur immer wieder auf Viktor Frankl u.A. verweisen. Das kann jeder für sich in seinem Rahmen auch machen. Die meisten Helden findet man sowieso nicht in irgendwelchen Schriften.

Mit tiefstem Respekt

Der gebührt jedem hier im Forum, der sich ernsthaft um einen Standpunkt bemüht, und den Mut findet, diesen nach den Forumsregeln zu artikulieren und zu verteidigen.

und etwas Wehmut

Wieso dieses?
@Elli ist doch auch noch hier...
Mancher schreibt hier mal mehr und mal weniger, er ist doch aber nie weg und immer da.

Liebe Grüße
Silke
So, nun hast du den Salat...
eine lange Antwort...[[zwinker]]

Ist doch auch logisch :)

Pingpong @, Donnerstag, 04.01.2018, 20:48 vor 1221 Tagen @ D-Marker 2985 Views

...

Das ist so nicht ganz zutreffend:
Die Besteuerung erfolgt nicht nur beim Umtausch in Euros oder andere
Fiatwährungen, sondern auch bereits schon beim Tausch des einen Guts

in

ein anderes Gut - wenn Du also Deine BTC z.B. in ETH tauschst

(unterhalb

der Jahresfrist usw.) und hierbei ein rechnerischer Gewinn entstanden

ist,

ist dieser gegenüber dem FA zu erklären und gegebenenfalls zu
versteuern.
Dies ist keine Rechts- oder Steuerberatung, sondern nur meine

persönliche

Meinung. :)


Oder irgend etwas anderes Aktuelles?

Ich brauche das!

(Oder meinst Du ggF. nur eine Nachweispflicht?)


Der Tausch von Einheiten der Kryptowährung A in die Einheiten einer anderen Kryptowährung B unterhalb der Jahresfrist ist steuerlich zu betrachten als ein Verkauf von A und einem anschliessenden Kauf von B.
Hierbei sind dann etwaige Gewinne, die durch den rechnerischen Verkauf von A unterhalb der Jahresfrist entstanden sein koennten, in Euros zu berechnen und dann zu versteuern.

Ist ja auch durchaus logisch, denn anderenfalls könnte man ja dazu übergehen, seine Spekulationen nur noch in Kryptowährungen oder Tulpenzwiebeln oder Schweinehälften durchzuführen, ohne dass der Staat sein Besteuerungsrecht auf zwischenzeitlich enstandende Gewinne durchsetzen könnte.

Der Rechenweg waere also wie folgt:

Tausch von A nach B vor Ende der Jahresfrist

- Kryptowährung A wird gekauft
- A wird in EUR verkauft, die Differenz zwischen Einkauf und Verkauf wird berechnet, ein etwaiger entstandener Gewinn ist zu versteuern (etwaige entstandene Verluste dürfen mit etwaigen Gewinnen aus gleichartigen Geschäften verrechnet werden)
- Dann erst wird B gekauft

Hier dazu ein Link, sh. Punkt 6:
https://www.bitcoinmag.de/bitcoin-handel/Bitcoin-Altcoin-steuererklaerung-steuer-steuer...

Spezielle Sonderfälle wie z.B. Veränderung der Haltefrist von 1 Jahr, wenn Zinsgewinne entstanden sind etc. habe ich bewusst mal herausgelassen.

Und wieder mein Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung und auch keine Steuerberatung, ich befasse mich mit diesem Thema aus rein privatem Interesse, dieser Kommentar stellt nur meine persönliche Meinung dar.

Halb erfasst

D-Marker @, Donnerstag, 04.01.2018, 21:12 vor 1221 Tagen @ Pingpong 2915 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 04.01.2018, 21:29


Der Tausch von Einheiten der Kryptowährung A in die Einheiten einer
anderen Kryptowährung B unterhalb der Jahresfrist ist steuerlich zu
betrachten als ein Verkauf von A und einem anschliessenden Kauf von B.

Kokolores.

Hierbei sind dann etwaige Gewinne, die durch den rechnerischen Verkauf von
A unterhalb der Jahresfrist entstanden sein koennten, in Euros zu berechnen
und dann zu versteuern.

Gehe ich recht in der Annahme, dass Du nie einen Satoshi besessen hast?


Ist ja auch durchaus logisch, denn anderenfalls könnte man ja dazu
übergehen, seine Spekulationen nur noch in Kryptowährungen oder
Tulpenzwiebeln oder Schweinehälften durchzuführen, ohne dass der Staat
sein Besteuerungsrecht auf zwischenzeitlich enstandende Gewinne durchsetzen
könnte.


Was heißt "könnte"?
Genau so macht es jeder "Krypto". Und warum nicht? Ist vollkommen legal!


Die folgenden Zeilen von Dir markiere ich kursiv. Sie entsprechen dem Wunschdenken eines Finanzbeamten, haben mit der Realität aber nicht s gemein.

> Der Rechenweg waere also wie folgt:
[quote]
Tausch von A nach B vor Ende der Jahresfrist
[/quote]


- Kryptowährung A wird gekauft
- A wird in EUR verkauft, die Differenz zwischen Einkauf und Verkauf wird

[/i]
Genau da liegt Dein Unverständnis!!!


Und das habe ich doch die ganze Zeit gesagt!

Du machst den Fehler, und tauscht jetzt gegen FIAT!
Ohne Not!
Du gehst ohne Not aus der Krypto-Welt in die FIAT-Welt.
Und genau dabei fallen Steuern an. Und hinterher gehst Du wieder in die Krypto-Welt.
'
Wozu diese Schritte?
Wer so dämlich ist, hat es verdient, mit Steuern bestraft zu werden!


(Wie gesagt, ich nehme an, Du hast nie einen Satoshi besessen, und deshalb sind diese Zuckertütenvoraussetzungen für Dich Ersterkenntnisse. Mach Dir nix draus, mancher Steuerberater muss da auch noch viel lernen... .)
Bleib auf einer Krypto-Börse (Kraken, Bitfinex, Bitrex) und tausche da.

berechnet, ein etwaiger entstandener Gewinn ist zu versteuern (etwaige
entstandene Verluste dürfen mit etwaigen Gewinnen aus gleichartigen
Geschäften verrechnet werden)
- Dann erst wird B gekauft


Jepp bleibt dabei, wer nach Steuern bettelt, macht das so.


Hier dazu ein Link, sh. Punkt 6:
https://www.bitcoinmag.de/bitcoin-handel/Bitcoin-Altcoin-steuererklaerung-steuer-steuer...

Spezielle Sonderfälle wie z.B. Veränderung der Haltefrist von 1 Jahr,
wenn Zinsgewinne entstanden sind etc. habe ich bewusst mal herausgelassen.

Und wieder mein Hinweis: Dies ist keine Rechtsberatung und auch keine
Steuerberatung, ich befasse mich mit diesem Thema aus rein privatem
Interesse, dieser Kommentar stellt nur meine persönliche Meinung dar.

... dann fall halt auf die Nase...

Pingpong @, Donnerstag, 04.01.2018, 21:24 vor 1221 Tagen @ D-Marker 2992 Views

bearbeitet von unbekannt, Donnerstag, 04.01.2018, 21:51


Der Tausch von Einheiten der Kryptowährung A in die Einheiten einer
anderen Kryptowährung B unterhalb der Jahresfrist ist steuerlich zu
betrachten als ein Verkauf von A und einem anschliessenden Kauf von B.


Kokolores.

Nö, genauso ist das.
Und wenn Du - statt wichtigtuerisch rumzuschwatzen - zur Abwechslung mal einen Steuerfachmann für EUR 200,- konsultiertest, dann wüsstest Du das auch.

Gehe ich recht in der Annahme, dass Du nie einen Satoshi besessen hast?

Nein, da irrst Du Dich gewaltig.
Ich bin seinerzeit mit einem 6stelligen Betrag in BTC und andere Kryptos eingestiegen.
Und alleine mein Selbsterhaltungstrieb hat mich dazu bewogen, mich fachlich in diesem Thema kundig zu machen, da es nämlich bei meinem Investment eben nicht nur um Satoshis geht, sondern um relevante Beträge.

Was heißt "könnte"?
Genau so macht es jeder "Krypto". Und warum nicht? Ist vollkommen legal!

Nur weil es viele "Kryptos" mangels Fachwissen und auch mangels Erfahrung mit dem Steuerrecht so handhaben, ist es noch lange nicht legal. Ist aber auch nicht überraschend, wenn plötzlich Klein-klaus, der bislang noch nie irgendwelche privaten Veräußerungsgeschäfte getätigt hat und auch sonst noch nie z.B. als Unternehmer mit dem Finanzamt zu tun hatte, mal mit ein paar Hundert Euro plötzlich einen Lauf hat und nun glaubt, ihm gehöre die Welt.
Das wird vielen Leuten früher oder später ganz übel auf die Füße fallen.
Klar, kann natürlich sein, wenn jemand wie Du vielleicht nur mal mit EUR 100,-, die er am Monatsende vielleicht übrighat, herumspielt, dass das dann unter dem Radar bleibt.
Aber wenn z.B. bei einer Bank plötzlich EUR 1.000.000 aus Kryptoverkäufen auftauchen, dann schalten sich bei vielen Instituten ganz schnell Kontrollverfahren ein.

Du machst den Fehler, und tauscht jetzt gegen FIAT!
Ohne Not!
Wer so dämlich ist, hat es verdient, mit Steuern bestraft zu werden!
Bleib auf einer Krypto-Börse (Kraken, Bitfinex, Bitrex) und tausche da.

Hast Du eine Lese- oder Verständnisstörung?
Ich habe gar nichts gegen FIAT eingetauscht.
Aber JEDER TAUSCH VON EINEM GUT IN EIN ANDERES GUT KANN BEI GEWINNEN EINE STEUERPFLICHT AUSLÖSEN!
Dabei ist völlig unerheblich, ob es sich dabei um Kryptowährungen, Schweinehälften oder Edelmetalle handelt.

Und wer wie Du davon ausgeht, dass die Finanzämter nur von Idioten bevölkert seien, ist ein Schwachkopf - das Finanzamt kann Dich auch noch problemlos in 6 oder 8 Jahren prüfen, wenn sie die Vorgänge dann besser verstehen und überschauen können.
Und wenn Du glaubst, dass Deine Aktivitäten bei all den KnowYourCustomerRules beim Tausch Deiner Kryptos in Euros vollkommen unentdeckt bleiben, dann bist Du entweder technisch sehr versiert und vorsichtig - oder einfach nur ein sich selbst überschätzender Schwachmat.

Da Du Dich offensichtlich nichteinmal mit den einfachsten Besteuerungsregeln in Deutschland befasst hast, Du offenbar überhaupt kein sorgfältiges Vorgehen an den Tag legst und zudem zu geizig und/oder zu dumm bist, einen Steuerberater zu befragen, vermute ich, dass letzteres auf Dich zutrifft.

Ich habe es ja schon geschrieben:
Wenn Du weder mir noch renommierten Kanzleien wie z.B. Winheller glauben willst, die zum Thema im Internet einiges veröffentlicht haben, dann solltest Du wenigstens soviel Gehirn haben, dann wenigstens selbst einen Steuerfachmann zu befragen.

Ich habe diese Vorgänge jedenfalls durch eine Kanzlei sicherheitshalber prüfen lassen.

Aber bei mir geht es ja auch nicht nur um Zigarettengeld von EUR 100,- und nicht nur um "ein paar Satoshis".

Was mir aber ein Rätsel ist:

Wieso fragst Du hier im Forum nach einem Rat, wenn Du doch gar nicht zuhören willst?
Ist schon traurig: Da mache ich mir die Mühe, nehme mir die Zeit und erkläre Dir einen Sachverhalt, wie von Dir erbeten - und Deine alberne Reaktion ist kein: "Danke für den Tipp, ich werde das prüfen", sondern klugscheisserisches und aggressives Dummgeschwätz.

Ich werde mir daher für die Zukunft meine Zeit sparen und auf Deine albernen Postings nicht mehr weiter antworten - wenn Du auf die Nase fallen willst, dann bitteschön. :)

Wie soll Dein Steuerberater auch anders argumentieren?

D-Marker @, Donnerstag, 04.01.2018, 21:52 vor 1221 Tagen @ Pingpong 2924 Views

Schließlich will er ja nur Dein Bestes.

Und wenn er nach Beratung Dir eröffnet:
"Nix zu bezahlen", tja dann schmeißt Du ihm ehrerfürchtig die verlangte Kohle hinterher....
So lob ich mir die Welt.

Dieser Beitrag ist für die stillen Mitleser gedacht.


Meine 5 Enkel sind zwar alle keine 18, aber nach deutschem Steuerrecht uneingeschränkt steuerpflichtig.


Klaus sammelt OK-Bilder. Das ind Kaugummibilder von Früher, mit Indianermotiven usw.

Maria mag lieber Fußball.
Sie will mit den Jungs mithalten, und ein Prodolski ist ihr mehr Wert als 10 Olli Kahns.

Die tauschen untereinander nach Herzenslust.

Noch nie haben die in der Schule was von Steuern gehört.

So weit, so gerecht.


Doch neulich ist einer mal durch das "große Tor" gegangen.


Hat bei Ebay ein paar Bilder versteigert und der Andere ersteigert.


Also das FIAT-Geld-System tangiert.


Und schon Kontrollmitteilungen...


Feix
D-Marker

sei vorsichtig!

Dieter, Donnerstag, 04.01.2018, 22:58 vor 1221 Tagen @ D-Marker 2938 Views

Hallo D-Marker,

lt. Gesetz gibt es eine Gewinn-Freigrenze von 600 Euro bei privaten Veräußerungsgeschäften innerhalb eines Jahres.

Das Finanzamt interessiert sich folglich nicht für Kleinbeträge.

Ansonsten gilt, daß Kryptowährungen wie Fremdwährungen steuerlich gehandhabt werden. Würdest Du z.B. Dollar gegen Yen tauschen innerhalb der 1-Jahresfrist, dann würde auch hierbei der Wert Euro/Dollar und Euro/Yen zum Tauschzeitpunkt als Berechnung des zu versteuernden Gewinns herangezogen.

Wenn ich einen Bagger gegen einen Trecker tausche, dann geht auch der Staat per Gesetz davon aus, daß es sich hierbei um einen Verkauf und einen Neukauf handelt, obwohl kein Geld fließt, weder Krypto noch Fiat. Der Staat bewertet es aber in Fiat.

Oftmals bleiben Tauschgeschäfte von den Steuerbehörden unentdeckt, aber wenn zu irgend einem Zeitpunkt Unterlagen dazu bei einer Börse, einer Bank, einer Firma auftauchen, dann ist die Wahrscheinlichkeit groß, daß man mit Nachfragen der Prüfer rechnen muß oder schlimmstenfalls die Steuerfahndung unangemeldet den Rechner konfiziert und prüft mit etlichen anderen Unterlagen.

Gruß Dieter

Wenn die Banken groesstenteils ueberfluessig werden, werden auch keine XRP mehr gebraucht

CalBaer @, Dienstag, 02.01.2018, 19:52 vor 1223 Tagen @ tar 3143 Views

Ausserdem wurden XRPs im Gegensatz zu PoW-Coins tatsaechlich aus dem Nichts geschaffen (pre-mined) und werden nach und nach von Ripple Labs und den Entwicklern verkauft, die noch den Grossteil der XRPs halten.

XRPs sind daher nicht mit Cryptos vergleichbar, eher mit handelbaren Service-Coupons fuer Leistungen des Ripple-Netzwerks. Zudem verbleibt mit Ripple ein Kontrahenten-Risiko, welches es bei Cryptos nicht gibt. Denn mit Ripple werden keine Fiat-Waehrungen uebertragen (weil das technisch gar nicht geht), sondern nur Ansprueche auf Fiat gegen Dritte. Das Clearing for Cash muss nach wie vor ueber die Zentralbanken oder andere Mittelsmaenner erfolgen. Der einzige Unterschied zu Swift oder anderen Zahlungssystemen ist, dass diese Ansprueche in einem oeffentlichen Kontobuch stehen und nachverfolgt werden koennen. Das Interesse der Banken wird sich daher in Grenzen halten, denn sie werden bestimmt nicht ihre gesamten Zahlungsstroeme offenlegen wollen (zumal es deren Kunden ja auch so wuenschen).

Ripple ist dennoch interessant, denn es wird die Anwendung von Cryptos beschleunigen. Wenn ich einen elektronischen Anspruch auf z.B. Euro gegen z.B. die Deutsche Bank gegen Bitcoins ueber das Internet ohne Mittelsmaenner (Exchanges) tauschen kann, vereinfacht es den Handel zwischen Fiat und Cryptowaehrungen.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Risiko?

tar ⌂ @, Gehinnom, Mittwoch, 03.01.2018, 02:43 vor 1223 Tagen @ CalBaer 3796 Views

bearbeitet von unbekannt, Mittwoch, 03.01.2018, 02:50

Ahoi,

Banken überflüssig? Werden keine Kredite mehr gebraucht? [[freude]]

Ausserdem wurden XRPs im Gegensatz zu PoW-Coins tatsaechlich aus dem Nichts geschaffen (pre-mined)

Das finde ich vollkommen uninteressant. Das Minen ist doch lediglich die dezentrale Verifizierungskrücke. Einmal in der Welt, sind sie halt da, wobei man interessanterweise bei den dezentralisierten regelmäßig einen Anteil abschreiben muss, der wohl endgültig verloren ist (ich hörte bei Bitcoin gar von 20% aller bereits geminten Bitcoins, auf die man keinen Zugriff mehr hat). Dann gibt es momentan weit mehr als 1000 verschiedene Cryptoarten und man kann bei jedem einzelnen die Maximalanzahl nach Bedarf erhöhen und die Software entsprechend updaten und ggf. forken. Wie sagt Zara dann immer so schön: Der "Schwarm" wird das regeln, also der Markt entscheidet.

und werden nach und nach von Ripple Labs und den
Entwicklern verkauft, die noch den Grossteil der XRPs halten.

Jep: https://ripple.com/dev-blog/explanation-ripples-xrp-escrow/

Finde ich auch nicht schlimm und in 4,5 Jahren hat sich das Thema erledigt.

XRPs sind daher nicht mit Cryptos vergleichbar, eher mit handelbaren
Service-Coupons fuer Leistungen des Ripple-Netzwerks. Zudem verbleibt mit
Ripple ein Kontrahenten-Risiko, welches es bei Cryptos nicht gibt. Denn mit
Ripple werden keine Fiat-Waehrungen uebertragen (weil das technisch gar
nicht geht), sondern nur Ansprueche auf Fiat gegen Dritte. Das Clearing for
Cash muss nach wie vor ueber die Zentralbanken oder andere Mittelsmaenner
erfolgen.

Ein bankeninternes Paypalsystem also? Welches zusätzliche Kontrahentenrisiko meinst du? Bei Cryptos hast du übrigens generell kein "Cash".

Der einzige Unterschied zu Swift oder anderen Zahlungssystemen
ist, dass diese Ansprueche in einem oeffentlichen Kontobuch stehen und
nachverfolgt werden koennen. Das Interesse der Banken wird sich daher in
Grenzen halten, denn sie werden bestimmt nicht ihre gesamten
Zahlungsstroeme offenlegen wollen (zumal es deren Kunden ja auch so
wuenschen).

Ich glaube kaum, dass man öffentlich einsehen kann, welche XRP-Adressen auf welche internen Bankkonten verweisen.

Ripple ist dennoch interessant, denn es wird die Anwendung von Cryptos
beschleunigen. Wenn ich einen elektronischen Anspruch auf z.B. Euro gegen
z.B. die Deutsche Bank gegen Bitcoins ueber das Internet ohne
Mittelsmaenner (Exchanges) tauschen kann, vereinfacht es den Handel
zwischen Fiat und Cryptowaehrungen.

[[top]]

Ich frage mich sowieso, wie nicht jeder Crypto auch direkt gegen Euro gehandelt werden kann (nicht einmal auf den bekannten Börsen), sondern meistens nur gegen Bitcoin (BTC), der ja aktuell technisch nicht gerade gut dasteht - und um die Cryptos selbst zu wechseln gabs doch bspw. BitSquare. Ist das unausgereift oder warum integriert man sowas nicht? Die ganzen Libertären müssten sich doch regelrecht danach sehnen, ihren "Tausch" zu optimieren. Es wäre doch verrückt, wenn ich US-Dollar erst in Japanische Yen wechseln müsste, um sie in Euro tauschen zu können.

Übrigens ist es die Hürde, warum Otto Normaldödel sich auf Cryptos nicht einlässt: er kann sie nicht gegen Euro in seiner Bankfiliale oder am Automat erhalten. Das wurde mir schon öfters als Begründung genannt, warum Cryptos in deren Alltag keine Rolle spielen.

--
Gruß!™

Time is the school in which we learn,
Time is the fire in which we burn.


BTC: 12aiXGLhHJVETnmGTLbKtAzJNwqh6h6HN4

Kontrahentenrisiko

CalBaer @, Mittwoch, 03.01.2018, 21:38 vor 1222 Tagen @ tar 3004 Views

Das finde ich vollkommen uninteressant. Das Minen ist doch lediglich die
dezentrale Verifizierungskrücke. Einmal in der Welt, sind sie halt da,

Ein Grossteil des Goldes ist ebenfalls schon da und der Wert richtet sich nach aktuellen Kosten der Herstellung, nicht was es vor 500 Jahren mal gekostet hatte.

Zugriff mehr hat). Dann gibt es momentan weit mehr als 1000 verschiedene
Cryptoarten und man kann bei jedem einzelnen die Maximalanzahl nach Bedarf
erhöhen und die Software entsprechend updaten und ggf. forken.

Der Netzwerkeeffekt wurde hier schon Tausendmal diskutuiert. Es ist ausserdem noch viel leichter als Apple oder Google zu kopieren, da Open-Source und gemeinfrei. Wenn man meint, man koennte so den Wert verwaessern, haetten das schon Tausende Akteure laengst getan, um davon zu profitieren. Forken ist halt nur eine bessere Vermarktungsstrategie als eine neue Coin auf Grund der existierenden Nutzerbasis.

Ein bankeninternes Paypalsystem also? Welches zusätzliche
Kontrahentenrisiko meinst du? Bei Cryptos hast du übrigens generell kein
"Cash".

Bei Ripple werden nur Ansprueche gegen Banken auf Fiat uebertragen, also generell kein "Cash". Von daher Kontrahentenrisiko.

Bei Bitcoin habe ich lediglich systemische Risiken wie Stromausfall, Internetsperren ... aber diese Risiken hat man beim Fiat-Banking ebenfalls. Natuerlich koennte man wieder das beliebte Doomsday-Szenrio anbringen, aber das betrifft dann saemtlichen elektronischen Zahlungsverkehr.

Ich glaube kaum, dass man öffentlich einsehen kann, welche XRP-Adressen
auf welche internen Bankkonten verweisen.

Diese Daten koennen abgeleitet und gesammelt werden, was Security-Firmen bereits machen. Es ist lediglich momentan nicht oeffentlich, nur eine Frage der Zeit, bis es oeffentlich wird.

Ripple ist dennoch interessant, denn es wird die Anwendung von Cryptos
beschleunigen. Wenn ich einen elektronischen Anspruch auf z.B. Euro

gegen

z.B. die Deutsche Bank gegen Bitcoins ueber das Internet ohne
Mittelsmaenner (Exchanges) tauschen kann, vereinfacht es den Handel
zwischen Fiat und Cryptowaehrungen.


[[top]]

Ich frage mich sowieso, wie nicht jeder Crypto auch direkt gegen Euro
gehandelt werden kann (nicht einmal auf den bekannten Börsen), sondern
meistens nur gegen Bitcoin (BTC),

Einfach weil die Liquiditaet bei beliebigen Paaren viel zu gering waere.

dasteht - und um die Cryptos selbst zu wechseln gabs doch bspw.
BitSquare.
Ist das unausgereift oder warum integriert man sowas nicht?

Bitsquare ist dezentral, aber leider nicht ohne Kontrahentenrisiko (besser gesagt das Risiko des zwischengeschalteten Escrow, Arbitrators), solange nicht Atomic-Swaps verwendet werden. Atomic-Swaps sind erst seit ein paar Monaten moeglich, insbesondere weil das aus wirtschaftlichen Interessen (Exchanges, Miners) verzoegert wurde.

Libertären müssten sich doch regelrecht danach sehnen, ihren "Tausch" zu
optimieren. Es wäre doch verrückt, wenn ich US-Dollar erst in Japanische
Yen wechseln müsste, um sie in Euro tauschen zu können.

Mit steigendem Volumen wird auch die Liquiditaet spezieller Maerkte steigen.

Übrigens ist es die Hürde, warum Otto Normaldödel sich auf
Cryptos nicht einlässt: er kann sie nicht gegen Euro in seiner Bankfiliale
oder am Automat erhalten. Das wurde mir schon öfters als Begründung
genannt, warum Cryptos in deren Alltag keine Rolle spielen.

Fuer dieses Argument liessen sich endlose Beispiele finden. E-mails kamen auch nicht in den Briefkasten oder konnten bei der Post aufgegeben werden. Mittelweile benutzt fast jeder "Otto Normaldödel" e-mail.

--
Ein ueberragender Teil der Oekonomen, Politiker, Banker, Analysten und Journalisten ist einfach unfaehig, Bitcoin richtig zu verstehen, weil es so revolutionaer ist.
Info:
www.tinyurl.com/y97d87xk
www.tinyurl.com/yykr2zv2

Nochmal: Welches Risiko?

tar ⌂ @, Gehinnom, Donnerstag, 04.01.2018, 12:42 vor 1222 Tagen @ CalBaer 2972 Views

Das finde ich vollkommen uninteressant. Das Minen ist doch lediglich die
dezentrale Verifizierungskrücke. Einmal in der Welt, sind sie halt da,


Ein Grossteil des Goldes ist ebenfalls schon da und der Wert richtet sich
nach aktuellen Kosten der Herstellung, nicht was es vor 500 Jahren mal
gekostet hatte.

Das ist nur die halbe Wahrheit. Der Wert richtet sich immer nach der Bedarfshaltung (durch Fälligkeit, Weiterverarbeitung, Konsum) aus und wenn wie bei XRP irgendwas gar nicht (mehr) produziert wird, dreht der Wert ja auch nicht plötzlich gegen unendlich oder null.

Zugriff mehr hat). Dann gibt es momentan weit mehr als 1000

verschiedene

Cryptoarten und man kann bei jedem einzelnen die Maximalanzahl nach

Bedarf

erhöhen und die Software entsprechend updaten und ggf. forken.


Der Netzwerkeeffekt wurde hier schon Tausendmal diskutuiert. Es ist
ausserdem noch viel leichter als Apple oder Google zu kopieren, da
Open-Source und gemeinfrei. Wenn man meint, man koennte so den Wert
verwaessern, haetten das schon Tausende Akteure laengst getan, um davon zu
profitieren. Forken ist halt nur eine bessere Vermarktungsstrategie als
eine neue Coin auf Grund der existierenden Nutzerbasis.

Die wesentlichen Frage sind doch: Was wird wie und in welchem Umfang genutzt und gebraucht? Welche Nutzerbasis kann welcher Crypto ansprechen und wie hoch ist die Hürde, dass diese Nutzerbasis auf einen anderen Crypto (oder was ganz anderes) umsteigen könnte (Verträge, Gebühren, Technik)?

Ein bankeninternes Paypalsystem also? Welches zusätzliche
Kontrahentenrisiko meinst du? Bei Cryptos hast du übrigens generell

kein

"Cash".


Bei Ripple werden nur Ansprueche gegen Banken auf Fiat uebertragen, also
generell kein "Cash". Von daher Kontrahentenrisiko.

Nochmal: Bei keinem Crypto wird Cash übertragen. Deswegen verstehe ich den Punkt des besonderen Kontrahentenrisikos bei Ripple nicht.

Bei Bitcoin habe ich lediglich systemische Risiken wie Stromausfall,
Internetsperren ...

Bitcoin ist kein Cash. Auch Bitcoin Cash ist kein Cash.

Ich glaube kaum, dass man öffentlich einsehen kann, welche

XRP-Adressen

auf welche internen Bankkonten verweisen.


Diese Daten koennen abgeleitet und gesammelt werden, was Security-Firmen
bereits machen. Es ist lediglich momentan nicht oeffentlich, nur eine Frage
der Zeit, bis es oeffentlich wird.

Was denn genau? Dass eine Transaktion in Höhe X zum Termin T von XRP-Adresse A auf XRP-Adresse B stattgefunden hat? Was hat das mit bankinternen Konten zu tun?

Ich frage mich sowieso, wie nicht jeder Crypto auch direkt gegen Euro
gehandelt werden kann (nicht einmal auf den bekannten Börsen), sondern
meistens nur gegen Bitcoin (BTC),


Einfach weil die Liquiditaet bei beliebigen Paaren viel zu gering waere.

Inwiefern spielt das eine Rolle?

dasteht - und um die Cryptos selbst zu wechseln gabs doch bspw.

BitSquare.

Ist das unausgereift oder warum integriert man sowas nicht?


Bitsquare ist dezentral, aber leider nicht ohne Kontrahentenrisiko (besser
gesagt das Risiko des zwischengeschalteten Escrow, Arbitrators), solange
nicht Atomic-Swaps verwendet werden. Atomic-Swaps sind erst seit ein paar
Monaten moeglich, insbesondere weil das aus wirtschaftlichen Interessen
(Exchanges, Miners) verzoegert wurde.

Sorry, ich verstehe nur Bahnhof. Kannst du bitte ausführen, was du genau mit diesem ominösen Kontrahentenrisiko meinst?

Libertären müssten sich doch regelrecht danach sehnen, ihren "Tausch"

zu

optimieren. Es wäre doch verrückt, wenn ich US-Dollar erst in

Japanische

Yen wechseln müsste, um sie in Euro tauschen zu können.


Mit steigendem Volumen wird auch die Liquiditaet spezieller Maerkte
steigen.

Ich verstehe nicht, welche Rolle die Liquidität spielt. Cryptos sind aufs Millionste stückelbar, aber man soll wg. der Liquidität nur bestimmte Paare handeln dürfen?

Übrigens ist es die Hürde, warum Otto Normaldödel sich auf
Cryptos nicht einlässt: er kann sie nicht gegen Euro in seiner

Bankfiliale

oder am Automat erhalten. Das wurde mir schon öfters als Begründung
genannt, warum Cryptos in deren Alltag keine Rolle spielen.


Fuer dieses Argument liessen sich endlose Beispiele finden. E-mails kamen
auch nicht in den Briefkasten oder konnten bei der Post aufgegeben werden.
Mittelweile benutzt fast jeder "Otto Normaldödel" e-mail.

Dieses Argument gilt, solange keine ausreichend simplifizierte Infrastruktur für Otto Normaldödel geschaffen wurde, dass er es ohne intensiv darüber nachzudenken, auch nutzen kann.

--
Gruß!™

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