Quod erat demonstrandum - Es geht nicht um die Umwelt. Es geht einzig und allein gegen die Deutschen Automobilhersteller!

XERXES @, Mittwoch, 23.08.2017, 09:30 vor 1012 Tagen 3866 Views

EcoTest: Importeure mit massivem Stickoxid-Problem

https://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/motorwelt/ecotest_euro6diesel.aspx

Daraus:

"So liegt beispielsweise der durchschnittliche NOx-Ausstoß der getesteten Fahrzeuge des Renault-Konzerns fast fünfmal so hoch wie bei Modellen von BMW. Ein Renault Grand Scénic 160 dCi etwa stößt innerorts genauso viel Stickoxide aus wie rund 240 Fahrzeuge des Typs BMW 520d, nämlich 1.674 Milligramm pro Kilometer."

Verbannte man also alle Importdiesel aus den Deutschen Städten, es gäbe keine NOX-Diskussion mehr!

So ganz nebenbei heute morgen im Frühstücksfernsehen erfahren. Ebenso, dass wohl schon vor Monaten Klagen in Italien und Frankreich eingereicht wurden, was die hiesigen Medien unter den Teppich gekehrt wurde.
Absurder weise stehen in Deutschland aber einzig und allein die mit Abstand saubersten "Stinker" am Pranger. [[wut]]

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Natürlich geht es nur gegen die deutschen Autobauer.

Kaladhor @, Münsterland, Mittwoch, 23.08.2017, 10:02 vor 1012 Tagen @ XERXES 2790 Views

Dieser Sachverhalt sollte eigentlich jedem, der noch halbwegs klar denken kann, seit dem Bekanntwerden der Verwendung eines speziellen Softwaremodus bei Abgasuntersuchungen klar sein. Es ist doch wohl kaum anzunehmen gewesen, dass das ausgerechnet nur von VW so gehändelt wurde, nicht wahr? Und - oh Wunder - nach und nach kamen auch andere Hersteller damit hinterm Berg hervor, dass sie das vielleicht auch so gemacht hätten .... aber seltsamerweise alles nur deutsche Hersteller.

Nennt mich einen Verschwörungstheoretiker, aber es ist doch schon seltsam, welche Wege beschritten werden:
- Steinkohlebergbau wurde ausgehungert durch Tagebau andernorts, auch wenn die Qualität der dortigen Kohle weit unterhalb der deutschen lag;
- Zu Zeiten eines globalen Stahlbooms wurden allerorten Stahlwerke errichtet ... in Deutschland wurde demontiert (Hoesch in Dortmund);
Beide Punkte haben mehr oder weniger zu einer kompletten Vernichtung der Schwerindustrie in Deutschland geführt. Beides - Kohle und Stahl - müssen jetzt stattdessen teuer im Ausland gekauft und importiert werden.

- Deutsche Unternehmen kaufen immer wieder mal namhafte ausländische Unternehmen auf oder fusionieren mit diesen... und fast immer sind die Deutschen die Gelackmeierten (Mercedes und Chrysler, Telekom, aktuell Bayer und Monsanto)

In meinen Augen ist das alles im Gesamten eine seit 1945 laufende Kampagne, um die Wirtschaftskraft Deutschlands nachhaltig zu vernichten und nebenbei unglaubliche Geldmengen aus dem Land zu ziehen.
Aber irgendwie scheint es dann doch nicht so gut zu funktionieren .... wie damals, als die Sowjets ganze Industrieanlagen im Osten demontiert und nach Osten verbracht haben....was dort ankam hatte selten mehr als Schrottwert.

Grüße,
Kaladhor

--
Ich bin nicht links, ich bin nicht rechts, ich kann noch selber denken!

Finanzmärkte und globalistische, angelsächsische Führungs(un)kultur tun ein Übriges...

Andudu @, Mittwoch, 23.08.2017, 18:04 vor 1012 Tagen @ Kaladhor 1554 Views

...erinnert sei hierran:
http://www.manager-magazin.de/unternehmen/industrie/thyssenkrupp-stahlwerk-in-brasilien...

900 Mio Euro Abschreibung. Umweltverschmutzung, Proteste und Ansehensverlust:
https://www.kooperation-brasilien.org/de/themen/politik-wirtschaft/grossprojekte/thysse...

Wenn man schon von geringen Auflagen, niedrigen Löhnen und Steuerdumping profitieren will, sollte man wenigstens Profis beschäftigen. Aber nein: eine unerfahrene chinesische Truppe (im Fernsehen brachten die mal, dass die Ritzen im Hochofen mit Silikon abgedichtet hatten, keine Ahnung, ob wahr :-)

Das sieht für mich nicht nach Absicht aus, aber nach eingebildeten und unfähigen Firmenlenkern, die, ohne Sinn und Verstand, diversen BWLer-Moden nachlaufen. Kenne ich von kleineren Unternehmen leider auch.

Massnahmen zur "Nivellierung" der Wirtschaftskraft der EU-Länder, um die EU zu retten....

sensortimecom @, Donnerstag, 24.08.2017, 06:56 vor 1011 Tagen @ XERXES 1162 Views

So schaut's aus....

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