OT: Manipulationen en masse bei Angaben z. Benzinverbrauch

Apostroph @, Down Town (Switzerland), Freitag, 10.03.2017, 12:41 vor 2465 Tagen 3635 Views

Die Deutsche Umwelt-Stiftung veröffentlicht heute ihre Ergebnisse betreffend
Benzin-Verbrauchs-Angaben bei Neuwagen, und Messungen darnach.


Der durchschnittliche Mehrverbrauch bei Autos deutscher Fahrzeug-Hersteller beträgt 21.00 %. Bei Mercedes gar bis 40 % und mehr.

Die Prüfberichte bei Neu-Fahrzeugen werden ausnahmslos manipuliert, u.A. durch Ausbau der Klima-Anlagen u.a. Kraftstoff-Quellen aus den Fz. bei der Zulassungs-Prüfung.

Der Mehrverbrauch an Benzin alleine summiert sich, je nach Fz.-Typ, zwischen EUR 3.000.00 bis EUR 10.000.00 jährlich, gegenüber den Angaben in den Zulassungs-Dokumenten.


Die Autobauer wissen um diese grassierenden Mogeleien. Bis jetzt wären in dieser Hinsicht keine Klagen erfolgt. Was aber nicht ist kann schnell werden.

Apo'

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"Wir können nicht alle Helden sein, weil ja irgendeiner am Bordstein stehen und klatschen muss, wenn sie vorüber schreiten."

W. Adair

„Man kann sich nicht darauf verlassen,

nemo, Freitag, 10.03.2017, 12:50 vor 2465 Tagen @ Apostroph 2929 Views

dass das was vor dem Autokauf versprochen wurde, auch nach dem Autokauf noch gilt.“ [[zwinker]]

Klimaziele erreichen und Absatz erhöhen

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Freitag, 10.03.2017, 13:13 vor 2465 Tagen @ Apostroph 2668 Views

Die Autobauer haben die Aufgabe, einerseits Fahrzeuge für den globalen Markt zu entwickeln, andererseits absurde Klimaschutz-Vorgaben der Regierung zu erfüllen. Da sich Fahrzeuge mit Dreizylinder-Motörchen und dem Hubraum von drei Getränkedosen auf dem Weltmarkt nur schwer verkaufen lassen, muss man sich für den angestrebten Flottenverbrauch etwas einfallen lassen. Einerseits nimmt man "Null-Emission-Fahrzeuge" ins Programm, auch wenn die keiner kauft, andererseits bittet man die Regierung um "Freiheiten" bei der Verbrauchsermittlung, auch wenn diese mit der Realität im Grunde nichts mehr zu tun haben.

So haben beide, Hersteller und Regierung, ihr Gesicht gewahrt: Die Klimaschutz-Ziele werden erreicht und der Absatz "brummt" trotzdem weiter.

--
"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Was soll da manipuliert sein? Das ist doch alles ziemlicher Unsinn

Martin @, Freitag, 10.03.2017, 13:29 vor 2465 Tagen @ Apostroph 2881 Views

Die Testbedingungen für die Verbrauchsermittlung waren schon immer transparent, und wer auch nur ab und zu Autotests las, der weiß, dass zwischen 'Herstellerangaben' und Testverbrauch ein zweistelliger Unterschied war. Wer also so tut, als wäre das neu, stellt sich ziemlich dumm, denn es gibt ja auch immer noch die persönliche Erfahrung in Bezug auf den Verbrauch.

Die Deutsche Umwelt-Stiftung bringt also alten Käse und versucht damit Stimmung zu machen.

Die nach Testbedingungen erzielten Verbäuche dienten in erster Linie der Festlegung der daran geknüpften Steuern und Flottenverbräuche.

Hätte man seinerzeit realistischere Tests festgelegt, dann hätte man niedrigere Steuersätze und andere Flottenverbräuche festgelegt, schlicht, weil die Technik nicht mehr hergegeben hat, und man die Industrie schließlich nicht zerstören wollte.

Wenn man ignoriert, warum bestimmte Gesetze/Normen so gemacht wurden wie sie sind, dann muss man die politischen Entscheidungen dahinter sehen und den Umweltverbänden mal den Kopf waschen. Da sind aber unsere Politiker zu feige dazu.

Ein Mehrverbrauch über 3.000 bis 10.000 Euro ist ebenfalls blödsinnig. Angenommen, der Mehrverbrauch liegt heute bei 1-2 Liter/100km, dann entspricht das bei einer jährlichen Fahrleistung von 100.000 km gerade ca. 1.500 bis 3.000 Euro. Nur, wer fährt so viel?

Eine Frage des eigenen Fahrverhaltens

XERXES @, Freitag, 10.03.2017, 13:33 vor 2465 Tagen @ Apostroph 3167 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.03.2017, 15:34

Mit meinem 16 Jahre alten Elch (Diesel/umgerüstet->grüne Plakette) habe ich zwischen 4,5 Liter (80% BAB/Sommer) und 5,3 Liter (Winter/50% Stadt) verbraucht.

Wie habe ich das geschafft? Tiefenentspannt mit Tempo 100 über die Autobahn "gereist" und das vor allem vorausschauend. Das gilt in erster Linie für die Stadt.
Man muss nicht volle Kanne auf eine rote Ampel zubrausen....Man kann auch 100 Meter zuvor den Gang rausnehmen und darauf zurollen. Dergleichen gilt z.B. auch für Bergabfahrten.

Gibt noch viele weitere "Tipps"...[[zwinker]]

--
“And crawling on the planet's face,
some insects called the human race.
Lost in time, and lost in space.
And meaning.”

Das ist aber Geheimwissen (oT)

Orlando ⌂ @, Freitag, 10.03.2017, 13:44 vor 2465 Tagen @ XERXES 2502 Views

- kein Text -

??

Rotti @, Pampa, Freitag, 10.03.2017, 16:00 vor 2465 Tagen @ Orlando 2600 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.03.2017, 16:19

Servus Orlando!

Das gehört meiner Meinung nach zur Allgemeinbildung.

....................... oder ist es heute so, dass man in fünf Sprachen sagen können muss, ich bin ein lausiger Fahrer? [[freude]]

M.f.G.
Rotti

--
Ich esse und trinke, also bin ich.

Wer zahlt weniger...

EM-Financial @, Deutschland, Freitag, 10.03.2017, 14:49 vor 2465 Tagen @ XERXES 3039 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.03.2017, 15:33

Hallo Xerxes,

an Deinen Verbrauch komme ich nicht, aber es stimmt, der Verbrauch ist eigentlich gar nicht so wichtig.

Wie habe ich das geschafft? Tiefenentspannt mit Tempo 100 über die
Autobahn "gereist" und das vor allem vorausschauend. Das gilt in erster Linie
für die Stadt.
Man muss nicht volle Kanne auf eine rote Ampel zubrausen....Man kann auch
100 Meter zuvor den Gang rausnehmen und darauf zurollen. Dergleichen gilt
z.B. auch für Bergabfahrten.

Was Du schreibst, gilt nicht für 90 % aller Autofahrer. Bei den meisten reicht der Ausblick höchstens einen halben Meter vor die Motorhaube. Unglaublich dämliche Überholmanöver, nur um ein zwei Plätze hinter dem LKW gut zu machen, sind die Regel.

Auf den Autobahnen wird, vor allem wahrscheinlich weil es Spaß macht, geheizt ohne Ende und statt der Bremse benutzt man die Lichthupe.

Dass man auf einer leeren Autobahn mal Gas gibt, ist verständlich. Nur bei den heutigen Verkehrsverhältnissen reicht das nur für 500 m Spurt.

Zurzeit fahre ich meinen alten C180 Benziner Baujahr 2001 mit durchschnittlich 7,7 Litern und bin fast genauso schnell wie ohne Einsparungsmaßnahmen, bei denen der Verbrauch auf 9-10 Liter hochgehen würde.

Meine Versicherung kostet nur noch 35 € pro Jahr, obwohl ich mit SF 1/2 fahre, weil ich trotz 21 Jahren Führerschein und immer mit dem eigenen Auto unterwegs, noch nie mit eigenem Namen versichert war.

Steuern 11,25 € sowie 60-75 € Sprit.

Im Monat kostet mich mein Auto 100 €.

Kein Vergleich zu den geleasten Neuwagen, die trotz 0 % Finanzierung allein beim Wertverlust 150-200 € monatlich kosten + horrende Vollkaskoversicherungsbeiträge und nur um beim Sprit sagen zu können: Hurra, ich habe 10-20 € monatliche Einsparungen...

Gruß
EM-Financial

Pkw-Haftpflicht für 35 Euro im Jahr??? (oT)

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Freitag, 10.03.2017, 16:17 vor 2465 Tagen @ EM-Financial 2383 Views

bearbeitet von unbekannt, Freitag, 10.03.2017, 16:22

- kein Text -

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"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Fehler: Im Monat :-) (oT)

EM-Financial @, Deutschland, Freitag, 10.03.2017, 21:18 vor 2465 Tagen @ Otto Lidenbrock 2101 Views

- kein Text -

Und schon kostet auch Dein Auto 200,- Euro im Monat

Otto Lidenbrock @, Nordseeküste, Samstag, 11.03.2017, 08:30 vor 2464 Tagen @ EM-Financial 2264 Views

Siehst Du, und schon kostet auch Dein Auto locker 200,- Euro monatlich, wobei Du laut Deinen Angaben nur rund 700 Kilometer im Monat unterwegs bist (75,- Euro für Sprit bei einem Verbrauch von 7,7 l/100 km).

11,25 Euro Kfz-Steuer, 35,- Euro Kfz-Haftpflicht, 75,- Euro Sprit - dazu kommen noch etwa 25,- Euro für Reifen und Ölwechsel. Der Wagen ist zudem 16 Jahre alt und erfordert ständig Reparaturen aufgrund des völlig normalen Verschleißes seiner Bauteile.

Aus meiner Sicht ist Autofahren in Deutschland schon seit langem ein Luxus, den man sich eigentlich gar nicht leisten kann. Wenn Du allerdings nicht gerade in den Ballungszentren wohnst, hast Du ohne eigenes Auto allerdings kaum eine Chance, überhaupt noch an irgendetwas teilzuhaben. Selbst die lebensnotwendigen Einkäufe musst Du Dir dann liefern lassen, spontane Aktionen sind unmöglich.

Doch selbst dort, wo eine gewisse Infrastruktur vorhanden ist, kostet sie unglaublich viel Geld und ist nicht gerade kundenfreundlich. Für Schüler kosten Monatskarten für den Bus schnell 60,- Euro und mehr im Monat.

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"Eine Gesellschaft befindet sich im vorübergehenden oder finalen Verfall, wenn der gewöhnliche, gesunde Menschenverstand ungewöhnlich wird."

William Keith Chesterton

Autokosten in Bulgarien

aprilzi @, tiefster Balkan, Samstag, 11.03.2017, 09:51 vor 2464 Tagen @ Otto Lidenbrock 2769 Views

Hi,

11,25 Euro Kfz-Steuer, 35,- Euro Kfz-Haftpflicht, 75,- Euro Sprit - dazu
kommen noch etwa 25,- Euro für Reifen und Ölwechsel. Der Wagen ist zudem
16 Jahre alt und erfordert ständig Reparaturen aufgrund des völlig
normalen Verschleißes seiner Bauteile.

aslo ich zahle 10,- Euro Kfz-Steuer im Jahr, 90,- Euro Kfz-Haftpflicht im Jahr. Reifen gebrauchte vielleicht etwa 20,- Euro im Jahr und Oewechsel 30,- Euro im Jahr. Mein Wagen ist ein deutsches Fabrikat Baujahr 1985.[[freude]]
Allerdings muss ich zweimal im Jahr zum TUeV, das kostet etwa 35,- Euro im Jahr.
Daneben kostet die Vignette fuer das bulgarische Strassennetz etwa 50,- Euro fuers Jahr.


Gruss

Also ich komme auf 121 €... Klar, das sind nicht alle Kosten

EM-Financial @, Deutschland, Samstag, 11.03.2017, 16:37 vor 2464 Tagen @ Otto Lidenbrock 2063 Views

bearbeitet von unbekannt, Samstag, 11.03.2017, 16:59

Hallo Otto,

11,25 Euro Kfz-Steuer, 35,- Euro Kfz-Haftpflicht, 75,- Euro Sprit - dazu
kommen noch etwa 25,- Euro für Reifen und Ölwechsel. Der Wagen ist zudem
16 Jahre alt und erfordert ständig Reparaturen aufgrund des völlig
normalen Verschleißes seiner Bauteile.

Also ich komme in meiner Kalkulation auf 121 €/mtl. inkl. Sprit. Mein Punkt war aber der, dass ich einfach eine der günstigsten Möglichkeiten gefunden habe, um Auto zu fahren und ich wollte nur mal die monatlichen Kosten eines Gebrauchtwagens, inkl. Sprit, der Monatsrate eines Neuwagens (150-200 €/mtl.) gegenüberstellen.

Was Reifen, Sprit und Ölwechsel betrifft, so habe ich diese Kosten glaube ich auch bei einem Neuwagen? [[freude]]

Zudem kosten die Werkstattbesuche bei einem Neuwagen auch gleich viel mehr, nur damit er in der Garantie bleibt... da wird also noch mal kräftig abkassiert.

Da ich mir die regelmäßigen Inspektionen spare, nur für Reparaturen in die Werkstatt komme, die geplant sind und die Ölwechsel selber mache, hält sich der Aufwand in Grenzen.

Seit 20 Jahren fahre ich überwiegend Autos, die zwischen 10-25 Jahre alt waren und ich hatte nie arge Probleme. Nur einmal hatte ich für 9 Monate eine 3 Jahre alte E-Klasse und die hat mich mit Wertverlust und Reparaturen >5.000 € gekostet. Für das Geld wäre ich besser einen Gebrauchten für 2-3 Jahre gefahren...

Dass ich mal eine Reparatur extra habe, ist mir auch klar. Das kostet dann mal 500 €. Aber ehrlich gesagt, die Reparaturen, selbst bei alten Autos, halten sich halbwegs in Grenzen. So lange man Motor und Getriebe nicht auszutauschen braucht. Meistens läuft auch ein alter Wagen noch seine 1-2 Jahre weiter.

Wenn es mal übel ist, dann kommt er auf den Autofriedhof oder jemand der die Reparaturen selbst durchführt und ich hole mir den nächsten Gebrauchtwagen.

Aus meiner Sicht ist Autofahren in Deutschland schon seit langem ein
Luxus, den man sich eigentlich gar nicht leisten kann.

Prinzipiell gebe ich Dir da absolut recht. Nur die meisten Menschen lassen sich den Luxus 300-500 € im Monat kosten.

Gruß
EM-Financial

Hauptsache tiefenentspannt bei Tempo 100 durch die Stadt

Balu @, Freitag, 10.03.2017, 16:04 vor 2465 Tagen @ XERXES 2771 Views

das klingt gut!

Vorausschauendes tiefenentspannendes autogenes Training bei Tempo 100 durch die Stadt und auf der Autobahn ohne Rücksicht auf die Mitmenschen/Mitfahrer.[[wut]]

Das nenne ich echt sozial, und umweltfreundlich, klasse.[[applaus]]

Besser wäre doch, du würdest eine Sänfte anfordern bei Rent a Sänfte.[[rofl]]


Balu

--
Nie wieder CDU, SPD, Grüne, FDP, Linke.
Die wahren Feinde eines Volkes sind seine Terroristen, die sich als Politiker, Richter, Staatsanwälte, Polizei und Verwaltungsangestellte tarnen. Der Staat als einziger Hort allen Terrors.

Ich nutze gerne mein Geschwindigkeitsregelgerät

SevenSamurai @, Samstag, 11.03.2017, 21:17 vor 2464 Tagen @ XERXES 2020 Views

Wie habe ich das geschafft? Tiefenentspannt mit Tempo 100 über die
Autobahn "gereist" und das vor allem vorausschauend.

Das mache ich auch sehr gerne.

Geschwindigkeitsregelgerät und gleichmässig fahren.

Ich kann gar nicht verstehen, warum da manch ein anderer durchdreht und meint, er müsse mich disziplinieren.

Blöd ist, dass dabei die Reisebusse so riskant überholen.

Und wenn in der Baustelle 80 oder gar 60 gilt, so fahre ich dieses Tempo auch. Da flippt selbst so mancher LKW-Fahrer aus. Die sollen sich bei denen beschweren, die solche Schilder aufstellen, nicht bei mir.

--
"Wenn ihr euch fragt, wie es damals passieren konnte:
weil sie damals (...)."
Henryk Broder

Man nennt es auch Tempomat....

Balu @, Samstag, 11.03.2017, 22:57 vor 2464 Tagen @ SevenSamurai 1937 Views

[[zwinker]]

Hallo 7Samurai,

ja, das mache ich grundsätzlich zusammen mit dem Abstandshalter ist das eine sehr komfortable Fahrweise, nicht nur auf Autobahnen, auch auf Landstrassen und hin und wieder auch in der Stadt.

Es bietet die Möglichkeit wirklich entspannt zu fahren und sich voll und ganz auf den Verkehr zu konzentrieren. Wieso Leute immer noch Auto fahren ohne diese Assistenzsysteme kann ich nicht nachvollziehen, zumal rund 65% aller PKW inzwischen als Firmenwagen zugelassen werden, siehe hier: (http://www.querschuesse.de/deutschland-pkw-neuzulassungen-februar-2017/)

Was mich allerdings fuxt sind diese Langsamgurker, die auf einer freien Landstrasse mit 90 km/h oder auf der Autobahn mit 125 km/h, wo 130 km/h erlaubt sind, dahinzuckeln. Viele vergessen beim Überholen auf der Autobahn auch allzu gerne Gas zu geben und fahren km-lang parallel zum überholten LKW mit Tempo 82,5 km/h.

Da könnte ich [[kotz]] .

Gruß
Balu

--
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Du solltest selbst mal entspannte Fahreweise versuchen

Dirk-MV, Sonntag, 12.03.2017, 04:09 vor 2464 Tagen @ Balu 1935 Views

aber Vorsicht, es macht süchtig, gerade auf der Landstraße.
Wer 100 auf der Landstraße fahren will, ist ständig auf der Suche nach der nächsten Lücke im Gegenverkehr, um zu überholen.
Wer exakt im Tempo der übrigen Autos rollt, muss immer noch auf ev. Bremsmanöver der Vorausfahrenden achten.
Beides stresst, man ist nicht mehr mit voller Aufmerksamkeit beim Hörspiel oder wird ständig aus seinen Gedanken gerissen und und so erschöpft am Ziel an.
Fährt man jedoch grundsätzlich langsamer, ein guter Maximalwert sind die erlaubten Geschwindigkeiten für den LKW-Verkehr, braucht man nicht ständig groß die Geschwindigkeit regulieren, , der Fuß und das Gaspedal gewöhnen sich an die Stellung, die Ohren an den Geräuschpegel und man hat zusätzlich immer freie Sicht nach vorn. Dabei immer so fahren, dass man am Ziel das erste Mal bremsen muss.
Man steigt entspannt aus, weil man während der Fahrt in Ruhe seine Gedanken ordnen oder sein Hörspiel genießen oder einfach entspannt die Landschaft bewundern konnte.
Und der Witz dabei, es dauert nicht wesentlich länger.

mfg

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