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<title>Das Gelbe Forum: Das Forum für Elliott-Wellen, Börse, Wirtschaft, Debitismus, Geld, Zins, Staat, Macht - Geldtheoretischer Animismus</title>
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<description>yet another little forum</description>
<language>de</language>
<item>
<title>Geldtheoretischer Animismus (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<blockquote><p>Der Wahrheitsgehalt einer jeden Aussage (oder fast jede) steht und fällt <br />
immer mit der zugehörigen Perspektive, aus der heraus sie entstanden ist.</p>
</blockquote><p>Kann ich gut verstehen. Ich erwische mich auch ständig beim Relativieren und dem Versuch, jeder Aussage sein Körnchen Wahrheit abzuringen. Aus der daraus erwachsenen Konfusion wage ich es nie, mich an geldtheoretischen Diskussion sachdienlich zu beteiligen und schnorre nur die für mich glaubhaften Wahrheiten.</p>
<p>Die Ausführungen von Nico nehme ich auch immer gerne zur Kenntnis, mag aber nicht daran glauben. Krall finde ich auch ok, auch wenn er nicht gleich den systemischen Rundumschlag im debitistischen Maßstab formuliert. Silke finde ich super, kapiere aber meistens nur die Hälfte, Ashitaka gefällt mir auch sehr gut, kapiere aber meistens Garnichts und Zara ist leider weg.  </p>
<blockquote><p>Aus der Perspektive derjenigen, die für Geld, arbeiten müssen, kann eine <br />
Bank Geld aus dem Nichts Erzeugen und davon auch noch profitieren! Was ist <br />
daran so schwer zu begreifen?</p>
</blockquote><p>Das ist total leicht zu begreifen. Die überwiegende Mehrheit, die für Geld arbeiten muss, denkt über das Wesen des Geldes nicht nach und wenn die Mehrheit darüber nachdenkt, dann entspringen die Gedanken dem magisch- animistischen Denken. </p>
<p>Frag mal einen Urwaldindianer, was es bei Gewitter mit Blitz und Donner aufsicht hat und prüfe, inwieweit die Antwort zur wahrhaftigen Klärung dieser Phänomene beiträgt.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=468139</link>
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<pubDate>Fri, 24 Aug 2018 09:13:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Peng - Das Archiv (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag Silke,</p>
<p>als Zuspätdazugekommener maaße ich mir nicht an, zu empfehlen, dass Deine Artikel oft ins Archiv müssten. Sie halten wie @Meph den debitistischen Gedanken präsent.</p>
<p>Ist lange kein Artikel mehr vorgeschlagen worden. Ich lese den @Zarathustraartikel am Ende Deiner den Debitismus erinnernden Kommentare oft. Das ist dann die Geheimtür ins Archiv. Da kommen ich mir dann vor wie William, der gute Sherlock, im Namen der Rose. </p>
<p>Danke Dir für die Verweise, den ich nachgehen werde. Neulich las ich in dem hier empfohlenen Buch über die deutsche Geschichte und das geschundene deutsche Volk Zeilen über die Erfindung des Geldes als Tauschmittel. Irgendwie konnte ich danach den ganzen Kram, so erhellend er ist, nicht mehr so recht Ernst nehmen. Naja.</p>
<p>Arg herzlich<br />
Oblomow</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=468127</link>
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<pubDate>Fri, 24 Aug 2018 06:04:01 +0000</pubDate>
<dc:creator>Oblomow</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ja, und wurde hier schon gut besprochen... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>War für mich das letzte Video von ihm, lieber Oblomow,</p>
<p>was <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=456532">hier</a> besprochen wurde hat sich bestätigt.<br />
Ich unterstelle ihm mal nur Guten Willen...dann muss er noch ein gutes Stück weiter.</p>
<blockquote><p>Danke, man sitzt am Wadi und wartet und freut sich, was da so<br />
vorbeischwimmt. Menemenetekel upharsim.</p>
</blockquote><p>Vom <a href="http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=356624">Hügel</a> z.B. Tell Brak aus sieht alles <a href="https://www.google.de/search?q=Augenidole&amp;source=lnms&amp;tbm=isch&amp;sa=X&amp;ved=0ahUKEwjntKjgjITdAhWjxIsKHYfoAA4Q_AUICygC&amp;biw=1920&amp;bih=918">ganz anders</a> aus...<br />
...und nein, Purpur wird es hier nicht geben.<br />
Ist aber nicht schlimm.</p>
<p>Und schau mal wieviel Zeit noch ist...<br />
...<a href="http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=196527">hier</a> war 2003 und <a href="http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=196538">nichts</a> ist untergegangen, wenn auch nicht besser geworden = dazu gelernt!<br />
<strong>Es</strong> wächst mit den Herausforderungen...</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=468123</link>
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<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 21:33:18 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Krall also ein Faselhans, weil kein Debitist (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Danke, man sitzt am Wadi und wartet und freut sich, was da so vorbeischwimmt. Menemenetekel upharsim.</p>
<p>Herzlich<br />
Oblomow</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=468113</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=468113</guid>
<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 18:17:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>Oblomow</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Debitismus und Systemtheorie sind jedenfalls nicht so sein Ding (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Er mag ein guter Spezialist sein, aber das muss wohl heute jede in irgendetwas sein.</p>
<p>Lieber Forever-Round,</p>
<blockquote><p>Ich suche ja schon seit einiger Zeit nach Leuten, die Krall glaubhaft<br />
widerlegen. Mir scheinen seine Ausführungen nachvollziehbar, aber<br />
furchterregend. Ich hatte aber bisher keinerlei Widerlegungen gefunden.</p>
</blockquote><p>Das System, in dem wir leben nennt sich nach Paul C. Martin korrekt Debitismus und nicht Kapitalismus weil in ihm Schulden existieren (<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=458536&amp;page=0&amp;category=0&amp;order=last_answer">siehe ganz oben angepinnt</a>), weil alles über Verschulden funktioniert vom ersten Moment meines Lebens bis zu dessen Ende.</p>
<p>Da kann Dr.Krall nicht z.B. bei Min.58:00 behaupten, dass alle gewinnen können (1+1=3), wenn sie nur eine freie Markwirtschaft betreiben dürften und könnten.</p>
<p>Irgendjemand muss immer für die Kosten von Aufbau, Unterhalt und Regulierung einer Wirtschaft aufkommen. Das macht keine unsichtbare Hand des Marktes sondern eine waffenbewehrte von Beratern umschwirrte Gesetzgebung und ein Erzwingungsstab aus Bürokraten und Verwaltern, der sich auffächert in jede Gemeinde für deren Erhalt eine immer größere Menge Potential und Ressourcen in jedem neuen Augenblick + Aufschuldung (also zusätzliche Versprechen) notwendig sind, bis die Besicherung dieser Aufschuldung nicht mehr möglich ist (Vorher-Nachher-Problem = alles kostet auf der Zeitskala auf Punkt X immer mehr bevor die immer höher werdenden Kosten auf Punkt X+n überhaupt wieder reingebracht werden können = systemische Vorfinanzierungslücken, die exponentiell wachsen).</p>
<p>Im debitistischen System jagen Schuldner von Anfang an Nachschuldner um selbst von ihren eigenen Schulden runterkommen zu können, die mit Zeitablauf in Summa aber global immer anwachsen müssen, weil allein diese Schuldnerjagd unter teurem systemischen Zwang schon immer vorher mehr Ressourcen und Potential verschlingt als zu jedem beliebigen Zeitpunkt danach in das System reingezogen werden kann â€“ Zeit vergeht und das kostet.</p>
<p>Was meinst du, warum diese Jagd begann, bei der es immer Jäger und Gejagte gibt? <br />
Bestimmt nicht aus Langeweile oder weil auf einem freien Markt beschlossen wurde, dass jetzt alle Eigentum haben und munter loswirtschaften können.</p>
<p>Vor mindestens +/- 5000 Jahren sind die ersten ZMS aus den zerfallenden Sippen- und Clanstrukturen entstanden â€“ wahrscheinlich viel früher. Die haben alles gebunden, was in ihrem Einflussbereich zu bekommen war bis sie Mangels Fähigkeit zu weiterem eigenen Erhalt in Fusion oder Fission gehen mussten â€“ einschließlich Kriege, Propaganda, Machtarchitektur, Kultur, wissenschaftlich-technischer Fortschritt.</p>
<p>Da half es auch noch nie systemisch dauerhaft, andere zu berauben oder Tribut zu fordern (extern) oder später Steuern (intern) â€“ das Ergebnis war immer gleich: war alles geraubt was raubbar war, alles besteuert was besteuerbar war und reichte das nicht mehr für die Besicherung der Aufschuldung bzw. lagen die systemischen Kosten unter dem systemischen Nutzen zerfiel das System oder ging in einem anderen auf.<br />
Es hat noch nie gereicht und  es wird auch nie reichenâ€¦<br />
Das ist wie bei allen anderen Lebewesen auch. Sie werden geboren, leben ein Weilchen und sterben. <br />
Und da werden sumerische und elamische Zikkurats, und ägyptisch-nubische oder südamerikanische und asiatische Pyramiden nichts daran ändern wie alle anderen Reiche heute auch in Trümmern liegen von Babylon über Achämäniden, Griechen, Römer  genauso wie Etrusker, Kelten, Hethiter, Assyrer, Mittani, Makedonien, und in Südamerika Inka, Maja, Azt- und andere eken und jedes andere Reich weltweit, weil es eben nicht funktioniert, noch nie funktioniert hat, sich tapfer durch Krisen hindurch zu wursteln, sondern ein riesiger Zusammenbruch erst wieder eine neue Phase des Aufblühens ermöglicht, wenn alles zerstört, geraubt und geplündert ist.<br />
Diesmal werden wir das leider global erleben so in der Art Zerfall eines globalen römischen Reiches, und da kann man ein wenig fliehen um ein wenig Zeit zu gewinnen, bis es einen dann eben später hinweg rafft.</p>
<p>Wer soll denn da heute noch Gewinner sein außer die, denen es jetzt genau im Augenblick und für diesen Augenblick gut geht â€“ mehr war noch nie drin als ein Moment der simulierten Schuldenfreiheit  (Da muss man nicht ein Reicher sein, weil die auch nicht vom Planeten herunter können wenn wir â€žalle Hoffnungen fahren lassen müssenâ€œ).</p>
<p>Für Dr. Krall gilt das gleiche, wie für die anderen klugen Köpfe:<br />
- Nicht immer in der Mitte der Geschichte der Menschheit anfangen und<br />
- Richtig @Calbaer, wenigstens Thermodynamik lernen und<br />
- Wenn schon denken, dann auch fertig denken und<br />
- Nicht so viel hoffen <br />
 </p>
<blockquote><p>Allein aus dem von dir postulierten Widerspruch kann ich allerdings keine<br />
Widerlegung seiner Thesen ableiten. Kannst du mehr dazu sagen? Danke im<br />
voraus</p>
<p>NB: Immerhin zählt er in seinem Vortrag acht Punkte auf, um den Crash zu<br />
vermeiden. Im dem bisher diskutierten Interview war davon keine Rede.</p>
</blockquote><p>Dr. Krall zitiert Dante Alighieri schon richtig:<br />
&quot;Lasst, die ihr eintretet, alle Hoffnung fahren!&quot; - Die Göttliche Komödie, Inferno III, 9 (Das Höllentor)<br />
Er unterschlägt uns nur, dass wir schon eingetreten sindâ€¦</p>
<p>Ein gewaltiger globaler Crash wird nicht zu vermeiden sein und war auch noch nie zu vermeiden, so wie die ganzen großen historischen Katastrophen nicht zu vermeiden gewesen waren. Zentralmachtsysteme sind halt eine neue Spezies auf dieser Welt.<br />
Das System funktioniert - bis es nicht mehr funktioniert.<br />
Paul C. Martin lesen.</p>
<p>Und die österreichische Schule ist definitiv auch nicht unsere Rettung, da das System eben nur systemisch Potential entfalten kann oder nicht, wenn es das kann oder nicht und die Akteure im Vordergrund nichts zu melden und zu sagen haben, was von Belang wäre â€“ eine Explosion ist wenn etwas Explosives in einem geeignetem Umfeld explodiert, weil es das in diesem Augenblick kann und nicht wenn der Sprengmeister, ein Gehilfe oder Jemand, der die Tröte überhört hat dabei schreiend, fluchend oder wimmernd mit fortgeschleudert wird.</p>
<p>Der @dottore hatte sich schon mindestens dreimal nachvollziehbar als Crashprophet versucht.<br />
Dann ging es mit der systemischen Zinssenkung und Draghiâ€˜s &quot;whatever it takes&quot; doch weiter.<br />
@pigbonds war schon ganz gespannt ob dem historischen Novum des Negativzinses (gab es weder in Babylon, Griechenland noch Rom, bevor diese zerflogen) und was man damit so anstellen könnte und @wgn hat auf sein &quot;Ohne Schulden geht nix - damit aber jede Mengeâ€œ verwiesen, was ja bei einem einmal gestarteten ZMS auch richtig ist.<br />
@Ashitaka und andere behaupten: so schnell wird hier nicht gecrasht, wenn die Aufschuldung des Systems weiter besicherbar ist und bleibt und @Zara denkt eher und auch nachvollziehbar an schwarze Schwäne wegen der systemimmanenten Komplexitätszunahme und Tainterâ€™s Law oder wenn dem @DT seine völlig zu Recht beklagte zerrüttete Infrastruktur in den Industrienationen kollabiert wie neulich die Brücke und bald die Stromversorger.</p>
<p>Ja, es wird alles enger und schwieriger auf der Zielgeraden für die Masse â€“ jeden Tag für immer mehr - und ja wir haben wirklich alle vom @dottore und anderen hier zusammengetragenen Effekte zu bestaunen (Verrentungssyndrom, Bugwelle, riesige implizite Verschuldung, Tsatsiki-Effekt, Berentung der Babyboomer und Abwanderung der Kompetenten und dazu noch Flüchtlinge, europäische Diktatur â€¦)<br />
Damals war aber die Zahl Billion für mich noch ungewohnt â€“ heute sind ein paar Bio. Normalität, ein paar 10 Bio. auch nichts ungewöhnliches mehr gerade einmal 10 Tsd. Mrdâ€¦.<br />
  </p>
<blockquote><p>Er erläutert ausführlich und an Beispielen das Dilemma, im dem sich die<br />
heutige Wirtschaftspolitik befindet und warum sich die Banken und<br />
Lebensversicherungen in ihrem Todeskampf befinden, der Nullzins-Politik von<br />
Herrn Draghi sei Dank. </p>
</blockquote><p>Ich denke eher, das war der einzige Weg um überhaupt damals noch ein bisschen weiter machen zu können, gestehe aber, dass ich eher ahnungslos bin.<br />
Bei steigenden Zinsen wird die Staatsverschuldung nicht mehr bezahlbar â€“ die Aufschuldung des Systems nicht mehr besicherbar sein.</p>
<blockquote><p>Seine These ist, dass die Banken ab 2020 sterben<br />
werden wie die Fliegen, da im Rahmen der heutigen, manipulierten Zinskurve,<br />
ihr Geschäftsmodell implodiert ist.</p>
</blockquote><p>Staaten (bünde), ZB, GBâ€™s, Kreditnehmer, Versicherungsnehmer, Unternehmer, Arbeiter, Bullshitjober/Simulatoren hängen alle wie die Kletten aneinander und wehe eine von diesen Parteien verweigert in geeigneter Größenordnung das Vertrauen in das Systemâ€¦<br />
 </p>
<blockquote><p>Auch das Überleben von Unternehmen durch die niedrigen Zinsen, die unter<br />
normalen Zinskonditionen längst Pleite wären, wird ausführlich dargelegt<br />
- Stichwort Zombi-Unternehmen.</p>
</blockquote><p>Zombiâ€˜s sind fast alle Unternehmen (Käufer wie Verkäufer) auf der Zielgeraden..<br />
Deshalb bekommt ein Exportweltmeister auch ein TARGET2 von 1 Bio. hin (sonst ginge das nicht).<br />
<a href="https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2876/umfrage/rangfolge-der-wichtigsten-handelspartner-deutschlands-nach-wert-der-exporte/">https://de.statista.com/statistik/daten/studie/2876/umfrage/rangfolge-der-wichtigsten-h...</a><br />
 </p>
<blockquote><p>Besonders die Fragerunde ab Minute 43 ist sehr<br />
sehenswert.</p>
</blockquote><p>Die Kernprobleme des Systems sind spätestens seit @dottore bekannt, die Symptome variieren historisch, die angebebotenen Lösungen sind für mich nicht überzeugend.<br />
Bei einem Tsunamie ist nicht das zurückgehende Wasser das Problem sondern die Welle (Überschuldung), die dann kommt.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=468108</link>
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<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 17:06:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich erläutere sowieso nicht richtig :-) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber CalBaer,</p>
<p>das werden sowieso nur mehr Denkanstöße als &quot;richtige&quot; Erläuterungen von meiner Seite.<br />
Werner hätte den Versuch mit 2 Mio. machen müssen.<br />
Auch war die Haftung für die 200 Tsd. zu keinem Zeitpunkt gefährdet (beide Seiten haben mit Kopf und Kragen garantiert).<br />
Geld ist eine <strong>Gesamtsumme</strong> im System (Addition von aufgebrachtem Potenzial).<br />
Teilsummen werden immer nur zu bestimmten Terminen wichtig.<br />
Der ganze Versuch kommt mir vor wie eine Blutspende, bei der man sich wundert, dass der Patient daran nicht stirbt und schlussfolgert, man könne &quot;Blut aus dem Nichts&quot; schaffen.<br />
Ich wüsste aber auch nicht, wie man das besser machen sollte.</p>
<p>Eine richtige Erläuterung zum Thema steht z.B. hier:<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=465088">Eine Frage des Vertrauens, der Bewusstwerdung, was das Ergebnis der Addition (Summe) von einer produzierbaren Menge unterscheidet</a><br />
verfasst von Ashitaka, 15.07.2018, 20:27</p>
<blockquote><p>Konkret wäre ja z.B. der 20 Euro Schein in meinem Portemonnaie nach <br />
Deiner Definition kein Geld, oder? </p>
</blockquote><p>
Die Eurobanknote ist kein Geld. Die Eurobanknote ist aber der vertrauteste Weg, um die Funktion des Geldes (Zahlungsmittel = Paritätsgleichungen) zu nutzen. Er beziffert (beurkundet) die Teilgeldsumme in unseren Händen und erfüllt für den Halter solange die jeweilige Funktion, wie er als Währung (Gewährleistung des Geldes) bestimmt wird. <br />
Um diese Beurkundung der Geldsummen durch Ziffern kommen wir nicht umher (siehe Sammlung von Dottore bzgl. Zahlen, Ziffern, Summen, analog wie digital). <br />
<strong>Denn Geld entsteht eben nicht durch den produktiven Verbund von Elementen als eine unabhängige Menge (kein Inventarium, Aktiva), sondern immer nur als Teilsumme einer sich ständig ändernden, abhängigen Gesamtaddition (Geldsumme = Passivum). <br />
Der Geldschein beziffert diese Teilsumme der vollständigen Addition (Gesamtgeldsumme) und bietet dem Halter dadurch erst (als Aktivum) die Funktionen als Zahlungsmittel. <br />
Die Annahme, man halte Geld in seinen Händen, wird solange verteidigt, wie einem das rein additive Wesen des Geldes (Teilsumme / dadurch vom Halter nicht abhängige sondern verliehene Funktion) unbewusst bleibt. Man tut dann vereinfachungsweise so, als sei die Eurobanknote selbst das Geld.</strong><br />
Und das ist in vielen Fällen auch gut so. Man glaubt dadurch daran, dass das Geld ein unabhängiges Vermögen (Aktiva) bietet. Das stärkt den Glauben an sich selbst (Machtgefühl egal welcher Intensität) und weckt breites Vertrauen in ein Geldsystem. <br />
Ein Blick auf die wahre Arithmetik des Geldes spielt bei vielen gar keine Rolle und zwingt zu Vergleichen mit Farbeimern oder Tieren, die keinen Sinn ergeben. Es ist wie Weissgarnix seine am Ende gelieferte Erklärung und Ohrfeige für Tassiedevil, dass das Geldguthaben das Geld sei. <br />
Die Simulationskraft ist erdrückend.<br />
@Ashitaka</p>
<p>Das bekomme ich nicht ansatzweise so richtig hin, weiß aber, dass es richtig ist.</p>
<blockquote><p>..., aber hier ging es um's Giralgeld, Buchgeld, Kredit oder wie man es<br />
bezeichnen soll, nicht um's &quot;Geld&quot; im Sinne von GZ, ZB-Geld, Legal Tender<br />
oder wie man es wiederum bezeichnen will. Dass &quot;Geld&quot; nicht von den GBs<br />
geschaffen wird, ist mir schon bekannt, ich hatte auch R. Werners<br />
Erlaeuterungen dahingehend kritisiert. Er ist scheinbar noch nicht so<br />
praezise wie die Gelben, aber grundsaetzlich ist es eine revolutionaere<br />
Erkenntnis, die da aus der Profi-Oekonomen-Schule kommt.</p>
</blockquote><p>Das war das <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Tycho_Brahe">tychonische</a> Weltbild auch. Es war revolutionär aber trotzdem falsch - und &quot;fälscher&quot; gibt es nun einmal bei der Erklärung des Geldsystems nicht sondern nur falsch oder richtig.<br />
Ich habe aber nicht die Befähigung dazu, dieses richtig darzustellen sondern nur für das (aus meiner Sicht berechtigte) Herummäkeln an den verschiedenen anderen Erklärungsversuchen, die in eine völlig undebitistische Richtung gehen.<br />
Also nix für ungut, ich lerne dann mal weiter... <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=468098</link>
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<pubDate>Thu, 23 Aug 2018 15:37:09 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist ja gut, ihr habt ja irgendwie Recht...aber (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich urschuldig bin, ihr lieben Faulpelze,</p>
<p>sind meine Grundbedürfnisse, und die von meinen Alten und meinen Jungen zu befriedigen, egal von wem und egal wie viel sie dabei schon/noch selber schaffen. Das mag mir zu sehr anhängen. Schuldenturm gibt es ja nicht mehr. Abgabenschulden lasten auch noch drauf.</p>
<p>Aber kaum ist â€žjetztâ€œ vorbei kommt schon â€žnachherâ€œ und ich strebe unwillkürlich danach, dass meine Bedürfnisse auch noch â€žnachherâ€œ befriedigt werden könnenâ€¦und danach auch noch und danach auch noch. </p>
<p>Das mag nicht besonders schlau sein, so komme ich aber mit den Meinen über Tag und Nacht und Sommer und Winter und für alles, alles muss entweder das dann Benötigte oder unser gutes altes â€žGesetzliches Zahlungsmittelâ€œ oder erfüllungshalber halt gebuchtes Giral her.</p>
<p>Und da eigentlich dauernd irgendeine Forderung gestellt wird (wenn nicht jetzt, dann eben morgen oder nächste Woche) und sich im Prinzip ständig mindestens einer von uns verteidigen muss, muss ich wie jeder andere Bürger auch mir das Zeug verschaffen â€“ wir zahlen Kopfgeld in BRD zumindest über die Grundsteuer und eigentlich noch über ein paar mehr Kanäle.<br />
Da kann ich nicht den Nietzsche geben â€“ höchstens einfach weglaufenâ€¦mal schauen. <img src="images/smilies/top.gif" alt="[[top]]" /> </p>
<blockquote><p>&quot;Muße und Müßiggang<br />
Aus: Fröhliche Wissenschaft <a href="https://www.textlog.de/21551.html">https://www.textlog.de/21551.html</a></p>
</blockquote><p>Das passt wirklich verdächtig gut.<br />
Trotzdem kommt ein Urschuldner nicht mit Faulenzen über die Jahre.</p>
<p>Liebe grübelnde Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467999</link>
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<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 15:05:58 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Friedrich Nietzsche über Muße und Arbeit (1882) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>&quot;Muße und Müßiggang</p>
<p>329.</p>
<p>Muße und Müßiggang. â€” Es ist eine indianerhafte, dem Indianer-Bluthe eigentümliche Wildheit in der Art, wie die Amerikaner nach Gold trachten: und ihre atemlose Hast der Arbeit â€” das eigentliche Laster der neuen Welt â€” beginnt bereits durch Ansteckung das alte Europa wild zu machen und eine ganz wunderliche Geistlosigkeit darüber zu breiten. Man schämt sich jetzt schon der Ruhe; das lange Nachsinnen macht beinahe Gewissensbisse. Man denkt mit der Uhr in der Hand, wie man zu Mittag isst, das Auge auf das Börsenblatt gerichtet, â€” man lebt, wie Einer, der fortwährend Etwas &quot;versäumen könnte&quot;. &quot;Lieber irgend Etwas tun, als Nichts&quot; â€” auch dieser Grundsatz ist eine Schnur, um aller Bildung und allem höheren Geschmack den Garaus zu machen. Und so wie sichtlich alle Formen an dieser Hast der Arbeitenden zu Grunde gehen: so geht auch das Gefühl für die Form selber, das Ohr und Auge für die Melodie der Bewegungen zu Grunde. Der Beweis dafür liegt in der jetzt überall geforderten plumpen Deutlichkeit, in allen den Lagen, wo der Mensch einmal redlich mit Menschen sein will, im Verkehre mit Freunden, Frauen, Verwandten, Kindern, Lehrern, Schülern, Führern und Fürsten, â€” man hat keine Zeit und keine Kraft mehr für die Zeremonien, für die Verbindlichkeit mit Umwegen, für allen Esprit der Unterhaltung und überhaupt für alles Otium. Denn das Leben auf der Jagd nach Gewinn zwingt fortwährend dazu, seinen Geist bis zur Erschöpfung auszugeben, im beständigen Sich-Verstellen oder Überlisten oder Zuvorkommen: die eigentliche Tugend ist jetzt, Etwas in weniger Zeit zu tun, als ein Anderer. Und so gibt es nur selten Stunden der erlaubten Redlichkeit: in diesen aber ist man müde und möchte sich nicht nur &quot;gehen lassen&quot;, sondern lang und breit und plump sich hinstrecken. Gemäß diesem Hange schreibt man jetzt seine Briefe; deren Stil und Geist immer das eigentliche &quot;Zeichen der Zeit&quot; sein werden. Gibt es noch ein Vergnügen an Gesellschaft und an Künsten, so ist es ein Vergnügen, wie es müde-gearbeitete Sklaven sich zurecht machen. Oh über diese Genügsamkeit der &quot;Freude&quot; bei unsern Gebildeten und Ungebildeten! Oh über diese zunehmende Verdächtigung aller Freude! Die Arbeit bekommt immer mehr alles gute Gewissen auf ihre Seite: der Hang zur Freude nennt sich bereits &quot;Bedürfnis der Erholung&quot; und fängt an, sich vor sich selber zu schämen. &quot;Man ist es seiner Gesundheit schuldig&quot; â€” so redet man, wenn man auf einer Landpartie ertappt wird. Ja, es könnte bald so weit kommen, dass man einem Hange zur vita contemplativa (das heißt zum Spazierengehen mit Gedanken und Freunden) nicht ohne Selbstverachtung und schlechtes Gewissen nachgäbe. â€” Nun! Ehedem war es umgekehrt: die Arbeit hatte das schlechte Gewissen auf sich. Ein Mensch von guter Abkunft verbarg seine Arbeit, wenn die Not ihn zum Arbeiten zwang. Der Sklave arbeitete unter dem Druck des Gefühls, dass er etwas Verächtliches tue: â€” das &quot;Tun&quot; selber war etwas Verächtliches. &quot;Die Vornehmheit und die Ehre sind allein bei otium und bellum&quot;: so klang die Stimme des antiken Vorurteils!&quot;</p>
<p>Aus: Fröhliche Wissenschaft <a href="https://www.textlog.de/21551.html">https://www.textlog.de/21551.html</a></p>
<p><br />
Herzlich<br />
Oblomow</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467996</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467996</guid>
<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 14:07:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Oblomow</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Arbeit hat den dressierten weißen Affen fest im Griff (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Guten Tag,</p>
<blockquote><p>Du definierst falsch. Selbst beim atmen wird Arbeit verrichtet. Beim Jagen und Sammeln sowieso.</p>
</blockquote><p>Arbeit spielt sich für mich, per Definition, vornehmlich im Kontext von Wirtschaft und Produktivität ab.<br />
 <br />
Sämtliche Lebensmechanismen sind zwar im physikalischen Sinne mit Arbeit verbunden, wenn ich atmend in der Sonne liege würde aber niemand auf die Idee komme das ich arbeite. </p>
<p>Wenn ich den archaischen Jäger morgens frage, <em>â€žwo gehst du hin duâ€œ</em>, würde er antworten <em>&quot;ich gehe jagen&quot;</em>. Der Ingenieur würde nicht antworten <em>â€žich gehe Maschinen konstruierenâ€œ</em>, er würde sagen <em>â€žich gehe arbeitenâ€œ</em>.</p>
<p>Im Gegensatz zur akademischen Definition und vom Preis oder Wert der Arbeit, finde ich bemerkenswert, wie sich unser Verhältnis zur Arbeit ändern musste, damit das System funktioniert. Vor 500 Jahren war Arbeit noch ein notwendiges Übel, dem man sich so wenig wie möglich hingegeben hat. Heute ist Arbeit der Heilsbringer für ein erfülltes Leben und es heißt <em>â€žsozial ist, was Arbeit schafftâ€œ</em> und eine der vordringlichsten politischen Aufgaben ist es alle in Arbeit zu bringen.</p>
<p>Unser Oberstübchen hat sich auf die systemischen Notwendigkeiten eingestellt und so hat das System den dressierten weißen Arbeits-Affen fest im Griff. Der Neger ist noch nicht ganz so weit und hat disziplinarischen Nachholbedarf um den sich der der weiße Mann ganz bestimmt kümmern wird. Mit der <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=467374">von Balu beschriebenen Mentalität des Schwarz-Afrikaners</a>, die der wahren Natur des Menschen für meine Begriffe wesentlich nähert kommt, wäre das System nicht weit gekommen.</p>
<p>Mit freundlichen Grüßen<br />
Schneider</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467967</link>
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<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 09:06:28 +0000</pubDate>
<dc:creator>trosinette</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Homo Sapiens kann gar nicht ohne Arbeit existieren. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ach lieber Meph.,</p>
<blockquote><p>ansonsten riskiere ich wohl eine Anzeige wegen Stalking <img src="images/smilies/herz.gif" alt="[[herz]]" /> </p>
</blockquote><p>So war das nun auch wieder nicht gemeint.<br />
schreib etwas kluges und/oder sinnvolles und auch ich freue mich wie alle anderen Foristen darüber.<br />
 </p>
<blockquote><p>Deswegen nur so viel:</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><blockquote><p>Wo liegt jetzt die Arbeit der Bank?? </p>
</blockquote></blockquote></blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Die Arbeit und das Risiko der Bank ist: &quot;nicht kaputt zu gehen, wenn</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>sie</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>dir Kredit gibtâ€œ.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Arbeit hat aus sich heraus weder einen Wert noch einen Preis.</p>
</blockquote><p>Ja, wie Gold auch nicht, sondern erst wenn es jemand zu einem Termin braucht und bei Nichteigentum eine Sanktion droht, die er nicht erleiden will.</p>
<p>Der Homo Sapiens kann ohne Arbeit nicht sein sonst wird er krank und bekommt z.B. ein Boreout-Syndrom.<br />
Selbst Leute wie Merkel, Nahles und unsere Kriegsministerin erleben sich als schwer arbeitende Menschen wie auch Trump, Kurz und egal wer im System.<br />
Selbst der Räuber muss auch arbeiten - er muss rauben.</p>
<p>Wir hatten doch vom @dottore gelernt, dass wir Urschuldner sind und von @Zandow, was es mit <a href="http://www.dasgelbeforum.net/ewf2000/forum_entry.php?id=240755">Zeit, Wert und Preis</a> auf sich hat<br />
<strong>1. Arbeit</strong> ist Energieübertragung, an einen Körper per Krafteinwirkung in einer Zeit.<br />
Die hat nur Wert im System, wenn sie in irgendeinem Verhältnis zum Systemerhalt steht, einen Termin bedient, der heranrückt. <br />
Meine Lunge, Herz und Sonstiges sollten besser Arbeit verrichten weil ich meine Urschuld bedienbar halten muss sonst endet das System @Silke mit ablaufender Zeit.<br />
Und bepreist wird die Arbeit auch nur durch den Unterschied, der das System im Vergleich zu anderen Systemen gerichtet weiter gebracht hat. Heißt das System Silke hat es einen höheren Preis als wenn es Amara heißt (zumindest auf dem Weltmarkt - weil da alles einen Preis hat...im Vergleich zu was anderem).<br />
<strong>2. Produzieren</strong> bedeutet gerichtetes Arbeiten um irgendetwas herzustellen, von dem ich noch nicht einmal weiß, ob das Sinn für mich machen wird - deshalb der Fachausdruck &quot;da hast du ja Mist produziert&quot; wenn keiner braucht, was ich produziert habe und nicht bereit ist, eine Gegenleistung dafür zu geben war die Produktion umsonst und die Arbeit wertlos, der Preis 0.<br />
<strong>3. Wirtschaften</strong> heißt hier im Forum Steuerabgabemittel abjagen, und zwar den anderen, weil ich es selbst nicht herstellen kann, aber zum Steuertermin brauche. Dafür muss ich aber Arbeit verrichten oder verrichtet haben (Ware/Dienstleistung) sonst rückt mir das keiner raus. <br />
Die Zentralbank nimmt vertraglich und gesetzlich abgesichert notenbankfähige Titel in Pension und versichert (und macht das auch) diese nach der vereinbarten Frist wieder zurück zu geben (eine von vielen möglichen geldpolitischen Operationen). Bis dahin gibt es als Beurkundung der Gültigkeit dieser Titel als notenbankfähiges Wertpapier Zentralbankguthaben, Euroscheine und Münzen (Geldnachweise, da Geld=Macht - die ZB hat die gesetzlich garantierte MAcht dazu) mit Nominal in Höhe des bewerteten Titels, die mit Rückgabe des Titels wieder einkassiert werden - Rückkauf/ WPPG (abzüglich Monopolprämie, die die ZB dauerhaft für ihre Leistung behält, dass die Geschäftsbank die Titel überhaupt reinreichen darf (kann ja eben nicht jeder der ZB irgendwelche Titel andienen). Die ZB will ihr Geld zum Termin wieder haben und rückt den Titel wieder raus. Bis dahin müssen nun alle Wirtschaftenden <strong>mit dem ausgereichten Geld</strong> irgendwie eigentumsökonomisch wirtschaften (und nicht mit den Titeln) weil jeder Systemteilnehmer dauernd dem Staat Steuern bezahlen muss &quot;ex Steuerforderung auf hundert Wegen&quot; und <strong>zwar genau in diesem Geld</strong> und nicht in Eiern und Brötchen, das Geld aber zur ZB zurück muss, sobald der hinterlegte Titel aus dem WPPG fällig wird (oder halt irgendeine andere geldpolitische Operation abgeschlossen werden muss) = es ist immer zu wenig Geld im System und alle werden verrückt, weil sie ja alle ihre Steuern in voller Höhe bezahlen müssen sonst werden sie sozial geächtet. Deshalb die Geschichte mit der Mindestreserve - das eben die GB's Kredit vergeben dürfen, wenn sie bei jedem Hunderter, den sie vergeben für die Mindestreserve an bei ihnen vorhandem oder verfügbaren Geld &quot;HPM&quot; verfügen.   <br />
 </p>
<blockquote><p>Wenn Arbeit einen Wert hätte, dann hätten die Menschen schon immer<br />
gearbeitet. </p>
</blockquote><p>Haben sie schon immer. Nahrung suchen, Partner suchen, Sippe zusammen halten.</p>
<blockquote><p>Haben sie aber nicht. Arbeit ist völlig widernatürlich ==&gt;<br />
wider die Natur des Menschen. </p>
</blockquote><p>Nein. <br />
Du definierst falsch. Selbst beim atmen wird Arbeit verrichtet. Beim Jagen und Sammeln sowieso.</p>
<blockquote><p>Menschen waren tätig, gearbeitet haben sie<br />
aber erst seit der Erfindung des Zwangs.</p>
</blockquote><p>Urschuld ist der Oberzwang. Halte sie nicht bedienbar und dich trifft die Obersanktion - der Tod.<br />
 </p>
<blockquote><p>Arbeit hat einen Preis erst ab dem Moment, wenn Jemand bereit ist, sich zu<br />
verschulden. </p>
</blockquote><p>Deine Eltern damals - damit du anfängst mit leben und weiterlebst.</p>
<blockquote><p>Erst ab diesem Moment gibt es Lohnarbeit.</p>
</blockquote><p>Du bist der Lohn ihrer Tätigkeit damals.</p>
<blockquote><p>Arbeit ohne Verschuldung ist Fronarbeit oder Sklavenarbeit. Beides wird<br />
nicht bezahlt.</p>
</blockquote><p>Doch. Bloss eben nicht mit Geld sondern mit <strong>ausbleibender Sanktion zum Termin</strong>.<br />
  </p>
<blockquote><p>Ohne die Verschuldung hat die Arbeit einen Preis und Wert von NULL. </p>
</blockquote><p>Urschuld reicht erst einmal als erster und heftiger Treiber.<br />
Das dann die Abgabeschuld drauf kommt und sich dann jeder eigentumsökonomisch aufstellen muss ist doch hier im Forum klar. DAnn geht die ganze eigentumsökonomische Rechnerei los.</p>
<blockquote><p>Die Frage nach der Arbeit einer Bank ist also gegenstandslos. </p>
</blockquote><p>Nein. <br />
Und meine Antwort ist richtig.<br />
Gibt das System &quot;Bank&quot; dem Friedrich Kredit, ohne dafür die Befähigung zu haben geht es unter mit Mann und Maus - das nennt sich Bankrott.</p>
<p>Überdenke das Thema noch einmal in Ruhe!</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467943</link>
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<pubDate>Tue, 21 Aug 2018 03:48:13 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich darf ja nichts mehr sagen, weil ich die Silke in Ruhe lassen soll (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>ansonsten riskiere ich wohl eine Anzeige wegen Stalking <img src="images/smilies/herz.gif" alt="[[herz]]" /> <br />
Deswegen nur so viel:</p>
<blockquote><blockquote><p>Wo liegt jetzt die Arbeit der Bank?? </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Die Arbeit und das Risiko der Bank ist: &quot;nicht kaputt zu gehen, wenn sie<br />
dir Kredit gibtâ€œ.</p>
</blockquote><p>Arbeit hat aus sich heraus weder einen Wert noch einen Preis.</p>
<p>Wenn Arbeit einen Wert hätte, dann hätten die Menschen schon immer gearbeitet. Haben sie aber nicht. Arbeit ist völlig widernatürlich ==&gt; wider die Natur des Menschen. Menschen waren tätig, gearbeitet haben sie aber erst seit der Erfindung des Zwangs.</p>
<p>Arbeit hat einen Preis erst ab dem Moment, wenn Jemand bereit ist, sich zu verschulden. Erst ab diesem Moment gibt es Lohnarbeit.<br />
Arbeit ohne Verschuldung ist Fronarbeit oder Sklavenarbeit. Beides wird nicht bezahlt.  <br />
Ohne die Verschuldung hat die Arbeit einen Preis und Wert von NULL. </p>
<p>Die Frage nach der Arbeit einer Bank ist also gegenstandslos. </p>
<p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467937</link>
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<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 20:04:38 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ewiges Wachstum, Preisinflation (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ewiges Wachstums bei begrenzten Resourcen ist ein Problem, welches kaum ein Oekonom auf dem Radar hat. Selbst ein Reset loeste dieses Problem nicht, es kaeme dadurch zwar zu einer Konsolidierung, aber nur kurzfristig, die dann von umso staerkerem Wachstum (da alles Eigentum schlagartig erneut beleihbar wird) abgeloest wuerde. Fuer einen Oekonomen sollte zur Erlangung seines akademischen Titels ein bestandener Physikkurs in Thermodynamik Voraussetzung, wenn nicht sogar Teil der Hauptpruefung sein. </p>
<p>Produktive Kredite produzieren Mehrwert, waehrend unproduktive Kredite ursaechlich Preisinflation generieren. Loehne sind dagegen nur Weiterreichen existierenden Geldes (mal abgesehen von direkt kreditfinanzierten Unternehmen durch GBs, aber das duerfte die Ausnahme sein). Steigende Loehne koennen zudem bei einem Ueberangebot von Arbeit nur Folge der steigenden Preise sein, niemals Ursache, denn sie richten sich in dieser Situation nach den marginalen Kosten zum Arbeitskrafterhalt. In der Masse gibt es immer ein Ueberangebot von Arbeit, schon allein die steigende Produktivitaet fuehrt dazu. Loehne sind also immer nachlaufend, bei sehr starker Inflation kommt es dann noch zur verstaerkten realen Lohnrueckgaengen, weil die vertragliche Vereinbahrung vor der Arbeit stattfindet, die Auszahlung erst immer hinterher (z.B. monatlich oder Jahresausschuettungen). Das ist zwar bei 5% jaehrlicher Inflation vernachlaessigbar, aber bei z.B. 50% monatlicher Inflation wirkt sich das zum Nachteil der Lohnempfaenger stark aus.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467932</link>
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<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 18:50:40 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Die Arbeit und das Risiko der Bank ist: &quot;nicht kaputt zu gehen, wenn sie dir Kredit gibtâ€œ. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Der @tar versucht wenigstens ernsthaft und strukturiert zu antworten, lieber Friedrich,</p>
<blockquote><p>Ja, und Deine Betrachtungen sind aus meiner Sincht nicht haltbar. </p>
</blockquote><p>Das ist keine sehr konstruktive Antwort.</p>
<blockquote><p>Immer<br />
wenn etwas Einfaches kompliziert gemacht wird, wirds echt mühselig mit dem<br />
Aufräumen. </p>
</blockquote><p>Es ist eben gerade <strong>nicht</strong> einfach und ich tät &quot;Aufräumen&quot; nicht mit &quot;Abräumen&quot; verwechseln.<br />
 </p>
<blockquote><p>Vielleicht finde ich die Zeit für ne Antwort, nur soviel:</p>
</blockquote><p>Gerne.<br />
 </p>
<blockquote><p>Der Wahrheitsgehalt einer jeden Aussage (oder fast jede) steht und fällt<br />
immer mit der zugehörigen Perspektive, aus der heraus sie entstanden ist.</p>
</blockquote><p>Deshalb mühen wir uns doch so im Forum.<br />
 </p>
<blockquote><p>Aus der Perspektive derjenigen, die für Geld arbeiten müssen, kann eine<br />
Bank Geld aus dem Nichts erzeugen <strong>und</strong> davon auch noch profitieren!<br />
Was ist daran so schwer zu begreifen?</p>
</blockquote><p>...das es nicht stimmt.<br />
Scheitern ist ein Hauptphänomen des Debitismus - jeden Tag ein paar mehr und ein bisschen schlimmer...jeden Tag!</p>
<p>Weißt du noch @Phoenix5:<br />
&quot;Es ist in dieser Welt nicht genug für alle da, die da sind und wenn zwischendurch eine Zeit sein sollte, in der genug für alle da ist, vermehren die sich alle so, dass dann wieder eine Zeit kommt, wo nicht genug für alle da ist&quot;<br />
Schau doch wie fix sich die Fibonaccizahlen dividiert um den goldenen Schnitt einpendeln und dann knallhart auf diesem verharren, wenn keine Auslenkung von außen erfolgt.<br />
Das ist doch kein Zufall.<br />
 </p>
<blockquote><p>Jetzt kommst Du auch daher und fängst an mit Besicherung und<br />
Verbindlichkeit und ... das ist doch alles Voodoo! </p>
</blockquote><p>Nein, ist es nicht - nur eben noch nicht fertig ausformuliert:<br />
- das System ist das Spannende<br />
- die Profiteure sind die Spannenden<br />
- die Leidtragenden sind die Spannenden</p>
<p>Das System wurde von unseren Ahnen geschaffen, weil die nicht untergehen wollten, und wir schaffen es immer weiter...<br />
Die Profiteure des Systems sind wirâ€¦<br />
Die Leidtragenden des Systems sind wirâ€¦</p>
<blockquote><p>Ich habe es oben bereits<br />
geschrieben und sage es noch einmal: </p>
<p>die Regeln, nach denen das Spiel läuft und nach denen Papier schmutzig<br />
gemacht werden muss ändern nichts an der Tatsache, dass der Eine für Geld<br />
arbeiten muss und der Andere mit dem Finger schnipst.</p>
</blockquote><p>Nein, das stimmt nicht. <br />
Geld entsteht nicht per Fingerbewegung sondern nur wenn alle Systemelemente im System mitmachen. Geld ist das Potenzial, das dir vom System eingeräumt wird wenn du dieses und jenes machts â€“ Be- und Entmächtigungen ohne wenn und aber. Was du daraus machst liegt bei dir.<br />
â€žWir sind noch nicht alle tot nur weil wir einmal sterben werden.â€œ<br />
@Ashitaka<br />
Wir können nur nicht in der Gesamtheit einfach so aussteigen nach tausenden von Jahren.<br />
Ein Einzelner kann das - der wird doch aber nicht glücklicher dadurch, wie all die Reichen und Armen zeigen â€“ gut, jeder kann das versuchen.<br />
 </p>
<blockquote><p>Geld entsteht aus dem Nichts. </p>
</blockquote><p>Geld ist nicht Kredit (ich weiß, dass @dottore das früher auch schrieb, sehe es aber anders) und beides muss systemisch verteidigt werden.</p>
<blockquote><p>Der Kreditnehmer muss dafür auch noch<br />
gerade stehen, </p>
</blockquote><p>Der Kreditgeber auch und noch -zig andere Systemelemente auch, sonst kannst du keinen Kredit nehmen - du stirbst einfach mangels Kredit und mangels Potentialität.</p>
<blockquote><p>den Kredit besichern und danach <strong>auch noch</strong> die Werte<br />
erschaffen, wie er es mit dem Geld vorhatte. </p>
</blockquote><p>Wer heute haben will, was ihm vom Zeitablauf erst viel später möglich sein kann, der muss sehr hart (und auf Kosten Anderer!) arbeiten - und zwar heute und danach und er wird trotzdem scheitern weil Individuen und Gruppen immer scheitern und bestenfalls eine ganze Spezies in dieser Welt eine Chance hat, aufzuwachen.<br />
 </p>
<blockquote><p>Wo liegt jetzt die Arbeit der Bank?? </p>
</blockquote><p>Die Arbeit und das Risiko der Bank ist: &quot;nicht kaputt zu gehen, wenn sie dir Kredit gibtâ€œ.</p>
<blockquote><p>Der Eine ist doppelt gearscht, der<br />
andere kassiert nur. Feine Sache.</p>
</blockquote><p>Schuldner und Gläubiger bewegen sich <strong>beide</strong> auf gefährlichem Eis.<br />
 </p>
<blockquote><p>So viel jetzt dazu, ich muss weiter, das Thema kommt aber eh immer wieder<br />
hoch.</p>
</blockquote><p>Das hoffe ich doch.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467930</link>
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<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 17:47:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zwei Nichtse oder von nichts kommt nichts (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Angenommen Daly nimmt einen Hypothekarkredit auf sein Haus auf, erhält im Gegenzug Geld aus dem Nichts und vor Gericht recht, müsste konsequenterweise auch Dalys Haus als Nichts eingestuft werden, weil dieses Haus, die Sicherheit, die Voraussetzung für das Zustandekommen des Vertrags zwischen Daly und Bank ist. Ergo ist Daly der Bank nichts schuldig - von nichts kommt nichts.</p>
<p>Fazit: Sowohl Geld wie Sicherheit sind 2 sich gegenüber stehende Nichtse - die Grundlage jeder kreditbasierten Wirtschaft.</p>
<p>Die Amis auf Kurs<br />
Grüsse<br />
kosh</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467924</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467924</guid>
<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 15:08:14 +0000</pubDate>
<dc:creator>Kosh</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Recht ist kein Voodoo (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ja, und Deine Betrachtungen sind aus meiner Sincht nicht haltbar. Immer<br />
wenn etwas Einfaches kompliziert gemacht wird, wirds echt mühselig mit dem<br />
Aufräumen. Vielleicht finde ich die Zeit für ne Antwort, nur soviel:</p>
<p>Der Wahrheitsgehalt einer jeden Aussage (oder fast jede) steht und fällt<br />
immer mit der zugehörigen Perspektive, aus der heraus sie entstanden ist.</p>
<p>Aus der Perspektive derjenigen, die für Geld arbeiten müssen, kann eine<br />
Bank Geld aus dem Nichts erzeugen <strong>und</strong> davon auch noch profitieren!<br />
Was ist daran so schwer zu begreifen?</p>
</blockquote><p>Dass das aus besagten rechtlichen Gründen schlicht nicht korrekt ist: ohne die vertraglichen Verpflichtungen, die ein Eingriffsrecht in das Vermögen <strong>beider</strong> zugehöriger Vertragspartner beinhaltet (die eben <strong>beide</strong> mit ihrem Vermögen haften), kann kein <strong>genuines</strong> &quot;Geld&quot; erzeugt werden. Allerhöchstens &quot;Willkürgeld&quot; und dieses bildet nun einmal nicht die Grundlage des Wirtschaftens (Bewertung am freien Markt (=&gt; freie Preisbildung!), Innovation).</p>
<p>Siehe auch hier ausführlich von MM: <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=104418">Was macht eine Nominalforderung zu einem Zahlungsmittel (umlauffähig)?</a></p>
<blockquote><p>Jetzt kommst Du auch daher und fängst an mit Besicherung und<br />
Verbindlichkeit und ... das ist doch alles Voodoo! Ich habe es oben bereits<br />
geschrieben und sage es noch einmal: </p>
</blockquote><p>Recht als Voodoo zu bezeichnen, ist Vorschulniveau.</p>
<blockquote><p>die Regeln, nach denen das Spiel läuft und nach denen Papier schmutzig<br />
gemacht werden muss ändern nichts an der Tatsache, dass der Eine für Geld<br />
arbeiten muss und der Andere mit dem Finger schnipst.</p>
</blockquote><p>MM dazu #1:<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=241565">&quot;Nun, die Vorstellung beruht auf einer Wertvorstellung, einem &quot;Soll&quot; - eine Vorstellung von Gerechtigkeit (je mehr und je smarter jemand arbeitet, desto mehr hat er). </a></p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=241565">Die gesamte Arbeitswerttheorie beruht auf dieser Wertvorstellung. Daß sie mit der Wirklichkeit einer Geld-/Kreditwirtschaft nicht übereinstimmt, in der sich alles um Risiken und Zukunftserwartungen (d.h. um Vorstellungen) und nicht um Arbeit dreht, steht auf einem anderen Blatt.&quot;</a></p>
<p>MM dazu #2:<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=272055">&quot;Der &quot;Wert&quot; hat keine Substanz, er hat zu tun mit Erwartungen innerhalb eines Geflechts von Nominalverbindlichkeiten (im Kontext von Schuldrecht).</a></p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=272055">Am einfachsten machst Du Dir das klar, wenn Du Dich fragst: wie und nach welchen Kriterien bewertet eine Bank das Vermögen (Sicherheiten) eines potentiellen Kreditnehmers?</a></p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=272055">Wert ist nichts materielles, sondern etwas soziales, er drückt Ertragserwartungen aus, die auf Kontrakte und zukünftig erwartete Zahlungsströme bezogen sind.</a></p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=272055">Das bedeutet: sowohl die Grenznutzentheorie als auch die Arbeitswerttheorie sind Schrott, weil sie mit der praktischen Realität (der Bewertungsprozesse) wenig zu tun haben. Sie sind mögliche Beschreibungen von Zusammenhängen, die sie aber nicht realitätsgerecht erklären.</a></p>
<p><a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=272055">Und Liated hat völlig recht, daß der &quot;Geldwert&quot; gesamtwirtschaftlich immer Null ist, egal wie hoch die Summe aller Schulden und aller gleich hohen Guthaben ist.&quot;</a></p>
<p>Hier noch eine <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=334666">ausführlichere Erklärung von PE</a> dazu.</p>
<blockquote><p>Geld entsteht aus dem Nichts. Der Kreditnehmer muss dafür auch noch<br />
gerade stehen, den Kredit besichern und danach <strong>auch noch</strong> die Werte<br />
erschaffen, wie er es mit dem Geld vorhatte. </p>
<p>Wo liegt jetzt die Arbeit der Bank?? Der Eine ist doppelt gearscht, der<br />
andere kassiert nur. Feine Sache.</p>
</blockquote><p>Sie stellt Liquidität bereit und setzt sich damit einem Vermögensrisiko aus (potentieller Soforteingriff in deren Vermögen, unsichere Rückzahlung, unsichere Wertentwicklung und Liquidierung der verlangten Kreditsicherheit). Der Kreditnehmer benötigt Liquidität und setzt sich damit ebenfalls einem Vermögensrisiko aus. Für die Bereitstellung der Liquidität seitens der Bank muss er Zins bezahlen, um das Risiko der Bank zu kompensieren.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467896</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467896</guid>
<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 08:59:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>tar</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ja, und das ist nicht haltbar (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, und Deine Betrachtungen sind aus meiner Sincht nicht haltbar. Immer wenn etwas Einfaches kompliziert gemacht wird, wirds echt mühselig mit dem Aufräumen. Vielleicht finde ich die Zeit für ne Antwort, nur soviel:</p>
<p>Der Wahrheitsgehalt einer jeden Aussage (oder fast jede) steht und fällt immer mit der zugehörigen Perspektive, aus der heraus sie entstanden ist.</p>
<p>Aus der Perspektive derjenigen, die für Geld arbeiten müssen, kann eine Bank Geld aus dem Nichts erzeugen <strong>und</strong> davon auch noch profitieren! Was ist daran so schwer zu begreifen?</p>
<p>Jetzt kommst Du auch daher und fängst an mit Besicherung und Verbindlichkeit und ... das ist doch alles Voodoo! Ich habe es oben bereits geschrieben und sage es noch einmal: </p>
<p>die Regeln, nach denen das Spiel läuft und nach denen Papier schmutzig gemacht werden muss ändern nichts an der Tatsache, dass der Eine für Geld arbeiten muss und der Andere mit dem Finger schnipst.</p>
<p>Geld entsteht aus dem Nichts. Der Kreditnehmer muss dafür auch noch gerade stehen, den Kredit besichern und danach <strong>auch noch</strong> die Werte erschaffen, wie er es mit dem Geld vorhatte. </p>
<p>Wo liegt jetzt die Arbeit der Bank?? Der Eine ist doppelt gearscht, der andere kassiert nur. Feine Sache.</p>
<p>So viel jetzt dazu, ich muss weiter, das Thema kommt aber eh immer wieder hoch.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467884</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467884</guid>
<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 07:58:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ich habe dir dazu schonmal geantwortet (mLoT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=464833">Nicht &quot;aus dem Nichts&quot;</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467882</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467882</guid>
<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 06:52:49 +0000</pubDate>
<dc:creator>tar</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vielen Dank fuer die Erlaeuterung (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>..., aber hier ging es um's Giralgeld, Buchgeld, Kredit oder wie man es bezeichnen soll, nicht um's &quot;Geld&quot; im Sinne von GZ, ZB-Geld, Legal Tender oder wie man es wiederum bezeichnen will. Dass &quot;Geld&quot; nicht von den GBs geschaffen wird, ist mir schon bekannt, ich hatte auch R. Werners Erlaeuterungen dahingehend kritisiert. Er ist scheinbar noch nicht so praezise wie die Gelben, aber grundsaetzlich ist es eine revolutionaere Erkenntnis, die da aus der Profi-Oekonomen-Schule kommt.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467874</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467874</guid>
<pubDate>Mon, 20 Aug 2018 00:19:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Inflation und Wohlstand (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><blockquote><p><em>â€žDas geht nämlich davon aus, dass man aus â€žNichtsâ€œ Wohlstand<br />
erschaffen könnte.â€œ</em></p>
<p>Säufz! ... Wohlstand<br />
resultiert nämlich aus nichts anderem als aus der rein mechanischen<br />
wirtschaftlichen Produktivität (Häuser und Autos bauen u.s.w.),</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Ja richtig, nur erzeugt der systeminherent steigende Wohlstand ein<br />
Problem.</p>
</blockquote><p>Verzeichnen wir denn einen steigenden Wohlstand? Wo findet dieser statt, und woran macht man ihn fest?</p>
<blockquote><p>Saemtliche Oekonomen haben es scheinbar nicht so mit der Physik.</p>
</blockquote><p>Ist es nun aber der â€žsteigende Wohlstandâ€œ welcher dieses Problem erzeugt? So ließt sich deine Aussage nämlich.</p>
<p>Wenn du mich nach meiner Meinung fragst, dann wollen die â€šgekauften Oekonomenâ€˜ (wie ein Udo Ulfkotte wohl sagen würde), halt den laufenden Betrug aufrechterhalten. Betrug ist wiederum wohl aber kein typisches Attribut des Wohlstandes.</p>
<blockquote><p>Problem der meisten oekonomische Schulen ist der Mangel an Wissenschaft.</p>
</blockquote><p>In der Tat, Ökonomen sind in der Hauptsache Ideologen, wobei in der westlichen Welt die Ideologie des Neoliberalismus vorherrscht.</p>
<blockquote><blockquote><p><em>â€žWenn das so einfach wäre, dann wäre die Staatsfinanzierung</em></p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>über</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>die Zentralbanken in der Vergangenheit ja immer ein Erfolg</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>gewesen.â€œ[/i]</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p><br />
Waren sie doch wohl auch! Oder etwa nicht?! Die Zentralbanken waren</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>2008</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>also nicht erfolgreich?! Sie waren 1987 nicht erfolgreich?!</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Das System des Roemischen Reiches war auch lange erfolgreich.</p>
</blockquote><p>Hier waren aber die erfolgreichen Interventionen der Notenbanken gemeint. Von wegen, dass Gelddrucken nicht funktionieren würde! Es gibt wohl kaum etwas, auf das mehr Verlass wäre. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> <br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>So kommt es MKâ€˜s weiteren Ausführungen zu Folge damit zu Inflation,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>was</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>wir der Einfachheit halber zunächst so stehen lassen wollen. Falsch</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>ist</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>nämlich in der Hauptsache seine daran geknüpfte Behauptung, dass</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>diese</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>den â€žKleinen Mannâ€œ treffen würde. Die Inflation an sich nagt aber</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>an</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>bestehenden monetären Vermögen, und trifft damit natürlich jene,</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>welche</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>über solche Vermögen auch verfügen. Das soll sie aber auch, denn</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>wenn</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>wir den Drift von Arm und Reich endlich zurückführen wollen, dann</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>müssen</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>die Reichen relativ ärmer werden.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Inflation trifft schon die Armen am staerksten, weil sie ihre Einkommen<br />
vollstaendig fuer lebensnotwendige Dinge ausgeben muessen und ihre<br />
Versorgung staerker von der realen Wertentwicklung der Geldvermoegen<br />
abhaengt.</p>
</blockquote><p>Wir müssen zunächst zwei verschiedene Szenarien gedanklich von einander trennen.</p>
<p>Die eine Situation wäre die, dass die Inflation von einem niedrigeren Niveau auf ein höheres springt, und die andere Situation, bei dem die Inflation auf einem höheren Niveau verharrt. Nur der erste Fall bedeutet eine Veränderung, und Veränderungen bringen in aller Regel Gewinner und Verlierer hervor, und erst recht dann, wenn die Veränderung Preise betrifft. Es ist schon richtig, dass eine Regierung, welche eine solche Entwicklung verantwortet, diese auch möglichst genau prognostizieren soll, um diese auch öffentlich anzukündigen.</p>
<p>Inflation ist zunächst eine Statistik, welche keinen Unterschied zwischen Arm und Reich kennen sollte - wenn sie denn richtig erfasst wird, also der Warenkorb richtig zusammengestellt ist. Inflation kennen wir also auch nur als eine Kennzahl, welche dem Publikum zwar zur Orientierung dient, aber niemanden unmittelbar betrifft.</p>
<p>Eine als Abwesenheit von Inflation definierte s.g. â€žPreisstabilitätâ€œ, induziert zwar auch verständlicher Weise ein Gefühl von â€žmuss doch wohl richtig seinâ€œ, welches aber aus rein wissenschaftlicher Sicht rein subjektiv ist. Bereits der Begriff der Inflation ist irreführend, weil dabei nämlich nichts aufgebläht wird.</p>
<p>Ganz im Gegenteil sehen wir schon seit Langen ein wirkliches Aufblähen, nämlich der Geldmenge gegenüber der s.g. Realwirtschaft, aber ausgerechnet bei sehr geringer Inflation. Mit Fug und Recht können wir nun sagen, dass die Inflation hinter der Entwicklung der Geldmenge hinterherhinkt, und hätte sie aber Schritt gehalten, dann gäbe es dieses Aufblähen gar nicht. Erstaunlich, nicht wahr?</p>
<p>Alle Geldwerte haben ihren Ursprung in kaufmännischen (kalkulierenden) Operationen. Solche können grundsätzlich mehr oder weniger erfolgreich sein. Etwaige Ausnahmen einmal außer Acht lassend, bleibt der kaufmännische Erfolg aber stets der Kalkulation geschuldet, welche selbstverständlich Preisentwicklungen mit einschließt.</p>
<blockquote><p>Waehrend Reiche zwar ihr angehaeuftes Geldvermoegen real<br />
verlieren, sizten sie aber immer noch auf einem Berg Sachvermoegen, auf dem<br />
ihre Versorgung hauptsaechlich basiert.</p>
</blockquote><p>Dass es besser ist reich zu sein, als arm bestreite ich auch nicht. Inflation (Warenkorb-Statistik) kann aber nach wie vor keine allgemeine Verschlechterung begründen, welche hier aber allem Anschein nach vorausgesetzt wird.</p>
<p>Inflation wirkt sich nur da aus, wo sie nicht einkalkuliert wurde. Wenn wir eine Banknote als eine Forderung gegen den Staat betrachten wollen, dann ist das eben eine Forderung mit Minus-Zins. Wer das nicht will, der soll eben ohne Bargeld auskommen. Wer weiterhin Banknoten hält, bekommt keinen Inflationsausgleich. Wer Banknoten aber seiner Vorsehung gemäß verwendet, dessen Inflationsverluste sind erstens absolut vernachlässigbar, und gelten zweitens für alle, weshalb diese eben auch in die zu fordernden Preise einkalkuliert werden können.</p>
<blockquote><p>Die Preisinflation verschaerft das<br />
Problem, weil die Lohnentwicklung immer der Preisentwicklung<br />
hinterherlaeuft</p>
</blockquote><p>Genau für diese Behauptung hätte ich gerne Belege.</p>
<p>In der Zeit des s.g. deutschen Wirtschaftswunders, welche von teilweise zweistelliger Inflation begleitet war, war das wohl nicht so, und es breitete sich allgemeiner Wohlstand aus. Jene Zunft von Wirtschafts-Gurus, denen jeder Wohlstand aber stets ein Dorn im Auge ist, erfanden flugs die berüchtigte <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Lohn-Preis-Spirale">Lohn-Preis-Spirale</a>, bei der die Löhne aber am Anfang der nun aufgezeigten Kausalitäten-Kette stehen.</p>
<blockquote><p>- in der starken Inflation schon allein rechnerisch selbst<br />
bei monatlicher Inflationsanpassung der Loehne = reale Lohnrueckgaenge. </p>
</blockquote><p>Da wird dann wohl falsch kalkuliert.<br />
 </p>
<blockquote><p>Einzig eine Waehrungsreform wuerde mehr oder weniger ein &quot;Plain Level<br />
Field&quot; schaffen, weil es dann zu einer voelligen Neubewertung saemtlicher<br />
Sachvermoegen kommt. </p>
</blockquote><p>Aus meiner Sicht sprechen wir hier bereits von einer Währungsreform.</p>
<blockquote><p>Man muss also unterscheiden zwischen einer andauernden starken Inflation<br />
und einem moeglichen Reset.</p>
</blockquote><p>Wir brauchen einen Paradigmenwechsel. Staaten dürfen gegen sie lautende Forderungen ausschließlich nur als Zahlungsmittel emittieren.</p>
<blockquote><blockquote><p>Den Österreichern wäre hingegen dringend angeraten, sich doch lieber<br />
wieder ihrer Kernkompetenz â€“ also dem Jodeln â€“ zu widmen. <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /> Geld-</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>und</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Staatstheorie sind offenbar nicht deren Stärke.</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Der Keynesianische Wahnsinn ist genausowenig eine Loesung, schon allein<br />
auf Grund der Physik, die diese Prediger bestimmt nicht ausser Kraft setzen<br />
werden. Ich sehe da aber weitaus bessere Einsichten bei den Austrians.</p>
</blockquote><p>Keynes ist wohl auch nur ein Teil der dialektischen Matrix.<br />
 </p>
<blockquote><blockquote><p>Ich selbst setze hier zunächst auch mehr auf die Amis, welche unter</p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p>der</p>
</blockquote><blockquote><blockquote><p>Führung von Mr. Trump sich ihre Notenbank (Fed) sicher bald zur Brust<br />
nehmen werden. <br />
Was wir für die Zukunft brauchen sind verstaatlichte Notenbanken, </p>
</blockquote></blockquote><blockquote><p><br />
Ja ja, der Sozialismus in seinem Lauf ... Ich waere dafuer, umso schneller<br />
kaeme man endlich zu Besinnung.</p>
</blockquote><p>Menschliches Leben ereignet sich grundsätzlich sowohl in der privaten, wie auch der öffentlichen Sphäre, und so ist die Gesellschaft eben auch grundsätzlich zu Teilen sozialistisch und zu Teilen kapitalistisch. Die Zentralbank ist zweifelsohne dem öffentlichen Sektor zugehörig, also staatlich. Zentralbanken sind Monopole, wie eben auch der gesamte Staat ein Monopol bedeutet. Wie der gesamte Staat operieren auch Notenbanken NICHT profitorientiert.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467871</link>
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<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 22:49:33 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nico</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nur ein Teil des Kredites muss refinanziert werden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Dann muss sie sich<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=192386">refinanzieren</a><br />
= an Geld rankommen, was letztlich in allen Ketten <strong>nur über die ZB<br />
geht</strong> und über niemanden sonst.</p>
</blockquote><p>
Hallo Silke,</p>
<p>Wenn der Kredit erst mal auf dem Konto des Kreditnehmers bleibt, dann muss nichts refinanziert werden. Wenn mit dem Kredit ein Haus gekauft wird und der Verkäufer hat das Konto bei der gleichen Bank, dann muss auch nichts refinanziert werden. Und wenn der Kreditnehmer ein Auto kauft und der Verkäufer hat sein Konto bei einer anderen Bank, dann muss Zentralbankgeld zu der anderen  Bank fließen und es muss refinanziert werden. Außer ein Kunde von der anderen Bank kauft sich zufällig gerade ein Auto von einem Verkäufer der ersten Bank. Dann muss nur die Differenz refinanziert werden. Also muss doch in der Regel nur ein Teil des Kredites mit ZB Geld refinanziert werden.</p>
<p>Grüße, Sportfreund.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467862</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467862</guid>
<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 21:13:06 +0000</pubDate>
<dc:creator>EinSportfreund</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vierte und einzig richtige Erklärung - Geld wird von der ZB geschaffen und von niemandem sonst. (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für deine Mühe, lieber Calbaer,</p>
<p>aber ich dachte, wenigstens <strong>das</strong> wäre  hier im Forum ein reflexartig einschießendes Bild bei jedem Foristen, wenn wieder irgendein kluger Mensch versucht, um den heißen Brei herum zu schreiben.</p>
<p><strong>Geld wird systemisch nur von der Zentralbank geschaffen und auch nur von ihr wieder systemisch vernichtet.</strong><br />
Es entsteht dort in <a href="https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Glossareintraege/G/geldpolitisches_instrumentarium.html">geldpolitischen Operationen</a> (dieser und jener Mechanismus aber hauptsächlich durch Herausgabe von Beurkundungen im <a href="https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Glossareintraege/O/offenmarktgeschaeft.html">WPPG</a> und bei Ankäufen von allen möglichen notenbankfähigen Wertpapieren und Gold.<br />
Die ZB nimmt irgendetwas Notenbankfähiges herein und reicht dafür die berühmte &quot;Liquidität&quot; raus = Geld, beurkundet auf Urkunden und beziffert(der Anglizismus &quot;High Powered Money&quot; stiftet da nur Verwirrung). Es gibt nur Geld (das macht die ZB wie beschrieben) und Buchungen (das machen die Kreditinstitute) <br />
Bezifferte (Nominal) Urkunden über Geldsummen werden von der ZB nur gegen hereingenommene Titel herausgereicht â€“ eingeräumtes Zentralbankguthaben oder entsprechend zustehende Eurobanknoten oder Münzen und stellen letztlich Machteinheiten im System dar, mit denen ich  mich systemisch entschulden kann â€“ Steuern zahlen. Das sie auch als GZ dekretiert sind ist nur wichtig, damit alle Leute wirtschaften können (sich das Steuerzahlungsmittel gegenseitig abjagen können weil wir eben <strong>nicht in einer Tauschwirtschaft</strong> oder Eigentumsökonomie leben sondern in einem tausende von Jahren gewachsenen Haufen von <strong>Zentralmachtsystemen</strong>, die gegenseitig konkurrieren und kooperieren mit ihren riesigen Beraternetzwerken, Anwaltskanzleien und Datensammlern.</p>
<p>Können oder wollen die Kreditinstitute nichts Notenbankfähiges mehr in den Pfandpool der ZB rein reichen, weil kein Privater mehr bei den Kreditinstituten Kredit haben will, kann oder bekommt, weil er nicht mehr kreditwürdig ist, hat die VoWi ein Riesenproblem, das wir deflationäre Phase nennen, nachdem der inflationäre Gründerboom verraucht ist und bevor uns die Hyperinflation samt Bürgerkriegen und Neuordnung von Macht- und Eigentumsverhältnissen hinwegrafft - ein debitistischer Zyklus geht zu Ende, gerne auch mal wieder als  Weltkrieg, dann aber asymmetrisch.   </p>
<blockquote><p>Allerdings, dort wird die Floskel &quot;Geld aus dem Nichts&quot; haeufig verwendet,<br />
was nicht korrekt ist. Giralgeld wird aus unbeliehenen Sachwerten (der Bank<br />
uebereignetes Kollateral) geschöpft.</p>
</blockquote><p>Eine Geschäftsbank vergibt Kredit wenn du kreditwürdig bist (Pfand her!).<br />
Dann muss sie sich <a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=192386">refinanzieren</a> = an Geld rankommen, was letztlich in allen Ketten <strong>nur über die ZB geht</strong> und über niemanden sonst.<br />
 <br />
Calbaer, ich meine bei allem Respekt für deine Person und deine Arbeit hier, deine Quellen sind nicht geeignet um die Geldschaffung zu verstehen und ich halte sie für falsch.<br />
Ich kann es aber auch nicht besser schreiben als jetzt gerade.</p>
<p>Liebe Grüße<br />
Silke</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467859</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467859</guid>
<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 19:54:21 +0000</pubDate>
<dc:creator>Silke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ohne Berücksichtigung der Vermögensverteilung macht Kralls Ansprache keinen Sinn (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>dies hat schon 2008 die Welt gerettet..</p>
<p>Der Gini-Koeffizient kann noch auf 99% wachsen.. - Neofeudalismus (@Zara, @luta). <br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=460849">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=460849</a></p>
<p>Bis dahin fliesst noch viel Blut die Flüsse herunter, wie jetzt Türkei oder demnächst vllt. Polen.., dient der Konsolidierung und Einnordnung.</p>
<p>Haftungsfähiges Vermögen / Eigentum ist zu Hauf vorhanden, zur Not schalten wir am Ende auf eine Art Sozialismus wieder um. </p>
<p>Bei den Banken wird es zur Not Fusionen und Bailouts geben, dass das Finanzherz lacht, jede Wette.</p>
<p>2020 passiert was, aber kein interner Untergang, a'la Krall. </p>
<p>Gruß,<br />
CenTao</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467850</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467850</guid>
<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 18:18:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>Centao</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Schau mal in den Kreditvertrag (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Was sind unbeliehene Sachwerte und was ist der Bank übereignetes<br />
Kollateral?<br />
Wo ist das dokumentiert?</p>
</blockquote><p>Steht das da nicht alles drin?</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467846</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467846</guid>
<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 17:51:37 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Der Keynesianische Wahnsinn und andere geplante Apokalypsen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>â€žDas geht nämlich davon aus, dass man aus â€žNichtsâ€œ Wohlstand<br />
erschaffen könnte.â€œ</em></p>
<p>Säufz! ... Wohlstand<br />
resultiert nämlich aus nichts anderem als aus der rein mechanischen<br />
wirtschaftlichen Produktivität (Häuser und Autos bauen u.s.w.),</p>
</blockquote><p>Ja richtig, nur erzeugt der systeminherent steigende Wohlstand ein Problem. Saemtliche Oekonomen haben es scheinbar nicht so mit der Physik. Problem der meisten oekonomische Schulen ist der Mangel an Wissenschaft.</p>
<blockquote><p><em>â€žWenn das so einfach wäre, dann wäre die Staatsfinanzierung über<br />
die Zentralbanken in der Vergangenheit ja immer ein Erfolg gewesen.â€œ</em></p>
<p>Waren sie doch wohl auch! Oder etwa nicht?! Die Zentralbanken waren 2008<br />
also nicht erfolgreich?! Sie waren 1987 nicht erfolgreich?!</p>
</blockquote><p>Das System des Roemischen Reiches war auch lange erfolgreich.</p>
<blockquote><p>So kommt es MKâ€˜s weiteren Ausführungen zu Folge damit zu Inflation, was<br />
wir der Einfachheit halber zunächst so stehen lassen wollen. Falsch ist<br />
nämlich in der Hauptsache seine daran geknüpfte Behauptung, dass diese<br />
den â€žKleinen Mannâ€œ treffen würde. Die Inflation an sich nagt aber an<br />
bestehenden monetären Vermögen, und trifft damit natürlich jene, welche<br />
über solche Vermögen auch verfügen. Das soll sie aber auch, denn wenn<br />
wir den Drift von Arm und Reich endlich zurückführen wollen, dann müssen<br />
die Reichen relativ ärmer werden.</p>
</blockquote><p>Inflation trifft schon die Armen am staerksten, weil sie ihre Einkommen vollstaendig fuer lebensnotwendige Dinge ausgeben muessen und ihre Versorgung staerker von der realen Wertentwicklung der Geldvermoegen abhaengt. Waehrend Reiche zwar ihr angehaeuftes Geldvermoegen real verlieren, sizten sie aber immer noch auf einem Berg Sachvermoegen, auf dem ihre Versorgung hauptsaechlich basiert. Die Preisinflation verschaerft das Problem, weil die Lohnentwicklung immer der Preisentwicklung hinterherlaeuft - in der starken Inflation schon allein rechnerisch selbst bei monatlicher Inflationsanpassung der Loehne = reale Lohnrueckgaenge. </p>
<p>Einzig eine Waehrungsreform wuerde mehr oder weniger ein &quot;Plain Level Field&quot; schaffen, weil es dann zu einer voelligen Neubewertung saemtlicher Sachvermoegen kommt. </p>
<p>Man muss also unterscheiden zwischen einer andauernden starken Inflation und einem moeglichen Reset.</p>
<blockquote><p>Den Österreichern wäre hingegen dringend angeraten, sich doch lieber<br />
wieder ihrer Kernkompetenz â€“ also dem Jodeln â€“ zu widmen. <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /> Geld- und<br />
Staatstheorie sind offenbar nicht deren Stärke.</p>
</blockquote><p>Der Keynesianische Wahnsinn ist genausowenig eine Loesung, schon allein auf Grund der Physik, die diese Prediger bestimmt nicht ausser Kraft setzen werden. Ich sehe da aber weitaus bessere Einsichten bei den Austrians.</p>
<blockquote><p>Ich selbst setze hier zunächst auch mehr auf die Amis, welche unter der<br />
Führung von Mr. Trump sich ihre Notenbank (Fed) sicher bald zur Brust<br />
nehmen werden. <br />
Was wir für die Zukunft brauchen sind verstaatlichte Notenbanken, </p>
</blockquote><p>Ja ja, der Sozialismus in seinem Lauf ... Ich waere dafuer, umso schneller kaeme man endlich zu Besinnung.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467845</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467845</guid>
<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 17:49:32 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nix Mafia, sondern Rechtsstaat! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Hallo Otto!</p>
<p>Danke für die Zitate von Herrn Krall.<br />
Was sagt er konkret?</p>
<p><em> Und diese Zinsstrukturkurve ist die Voraussetzung für die Existenz<br />
des Geschäftsmodells von kommerziellen Banken .. die als ihre Aufgabe<br />
ansehen, Einlagen hereinzunehmen und Kredite auszureichen, mit anderen<br />
Worten, die die Kreditversorgung der Wirtschaft sicherstellen. </em></p>
</blockquote><p>Gibt es eigentlich auch nichtkommerzielle Banken?<br />
 </p>
<blockquote><p>Dagegen gibt es nichts vorzubringen.<br />
Es ist genau das Geschäft welches Banken betreiben (sollen).</p>
</blockquote><p>Außer dem, dass das nicht stimmt, gibt es tatsächlich nichts vorzubringen.<br />
Bis ins 19. Jh. spielten Kundeneinlagen bei Bankgeschäften keine Rolle. Das kam erst mit den Raibeisenbanken und den Spasskassen auf. Aber das sind auch keine richtigen Banken.</p>
<p>Eine richtige Bank vergibt Kredite ohne einen Ct. Kundeneinlagen.<br />
Die ursprünglichen Banken waren die Tempel, die das verliehen haben, was die Leute spendeten, um ihre religiösen Pflichten zu erfüllen.<br />
Die ersten Banken im Abendland waren Händler, die das verliehen haben, was sie an ihren Handelsgeschäften an Profiten erwirtschafteten. </p>
<p>(...)</p>
<blockquote><p><em> Er spricht nicht davon, dass dieses Geld für den Baukredit von der<br />
Bank selbst geschaffen, also geschöpft wird, sondern die Bank verleiht das<br />
Geld des Sparers in Form von langfristigen Krediten. Kurzfristig (über<br />
Nacht) geht sie mit diesem Spargroschen also an den Kapitalmarkt,<br />
langfristig an Häuslebauer. </em></p>
</blockquote><p>Das stimmt einfach nicht. Die Bank verleiht Geld ohne einen einzigen Spargroschen.<br />
Sehen wir doch mal genau hin, was da passiert:<br />
1. stellt der Möchtegernkunde einen Kreditantrag<br />
2. dann prüft die Bank Sicherheit und Bonität<br />
3. dann erfolgt (eventuell!) eine Darlehenszusage der Bank<br />
4. dann unterschreibt der Kunde das Darlehen und die Darlehensverpflichtungen<br />
5. In diesem Moment schreibt sich die Bank den gesamten Darlehensbetrag incl. Zinsen und Gebühren auf einem ihrer Aktiva-Konten gut. Der Kunde erhält einen Kontoauszug, wo plötzlich ganz viel Geld druff ist.<br />
6. Bis zu diesem Moment braucht die Bank keinen einzigen Ct. Spareinlagen. <br />
7. Der Kunde kann dann mit diesem Guthaben auf seinem Darlehenskonto Rechnungen bezahlen. Ebenso braucht die Bank dazu keinen einzigen Ct. Spareinlagen.<br />
8. Der Kunde kann aber auch das Guthaben bei seinem Darlehenskonto bar abheben. Erst ab diesem Moment braucht die Byank Cash.<br />
9. Die Bank denkt sich dann: Hoppala, aber wir haben ja jede Mnge Aktiva. Damit gehen wir zur EZB und bieten die als Sicherheit an. Daraufhin wird die EZB das benötigte Geld der Bank umstaqndslos zur Verfügung stellen.<br />
10. Das wars. Für das grsamte Geschäft benötigt die Bank NULL Spareinlagen. Die EZN verlangt natürlich ihrerseits von der Bank Zinsen, diese liegen aber niedriger, als die Bank vom Darlehensnehmer verlangt. DAS ist die berühmte Zinsdifferenz! Nämlich die Differenz zwischen dem Betra, den die EZB von der Bank verlangt und dem Betrag, den die Bank von ihrem Kunden verlangt.</p>
<blockquote><p>Ja, aber unterm Strich ist das auch völlig Banane, denn das ist<br />
überhaupt nicht der Punkt auf den es ankommt.<br />
Es ging um die Erträge der Banken und die kommen nun einmal aus dem<br />
Zinsdifferenzgeschäft, siehe oben, wenn er von Margen spricht.</p>
<p><em> Er erzählt uns also, dass die Banken die Einlagen der Kunden in Form<br />
von Krediten in den Wirtschaftskreislauf zurückgeben. So habe ich das von<br />
ihm verstanden. </em></p>
</blockquote><p>Ach? Woher haben die Kunden eigentlich das Geld? Jedes Geld entsteht nur aufgrund eines staatlichen Gesetzes.</p>
<blockquote><p>So könnte man das ggf. verstehen, wenn man das Thema auffasern möchte,<br />
aber das ist so sinnvoll wie die Diskussion mit dem Geld aus dem Nichts,<br />
die grundsätzlich auch ins Nichts führt.</p>
</blockquote><p>Geld aus dem Nichts ist Nichtgeld. Gibt es nicht.</p>
<p>(...)</p>
<blockquote><p>Aber das ist IN DIESEM FALL auch nicht nötig, weil das außer<br />
Theoretikern niemand interessiert.<br />
Wichtig ist nur das Erträge erwirtschaftet werden.<br />
Und genau das verhindert gerade die EZB-Politik!<br />
Die anhaltenden Niedrigzinsen verunmöglichen das Kerngeschäft der<br />
Kreditinstitute. </p>
</blockquote><p>Das ist Quatsch. Die Banken verlangen immer das an Zinsen, was die Wirtschaft im Durchschnitt an Surplus  erwirtschaftet. </p>
<p>Würden die Zinsen steigen, ohne dass die Wirtschaft ausreichend surplus erwirtschaftet, dann haben wir die (gefürchtete) DEDE. Das, was die EZB macht, ist nichts anderes, als dass sie die (unausweichliche) DeDe vor sich herschiebt.</p>
<blockquote><p>Und, was noch viel wesentlicher ist sind die dahinterstehenden<br />
Sicherheiten.</p>
</blockquote><p>Die annihilieren sich in der DeDe.</p>
<blockquote><p>Die Vertreter des Geld aus dem Nichts stellen sofort auf diese<br />
Sicherheiten ab und überspringen den konkreten Geschäftsablauf.</p>
<p>Die Kritiker der â€žGeld aus dem Nichts-Theorieâ€œ sind Erbsenzähler und<br />
sagen, das stimmt doch nicht. Immerhin wird das neue Geld nicht aus dem<br />
Nichts geschöpft, sondern gegen Zahlungsversprechen (z.B. künftige<br />
Steuereinnahmen) besichert.</p>
</blockquote><p>Steuereinnahmen sind keine Sicherheit. Zahlungsversprechen sind ebenfalls keine Sicherheit. Youwillsee. Sicherheit kann nur die nackte Gewalt bieten.</p>
<blockquote><p>Wenn nun aber ein Schuldner beständig VERSPRICHT, aber NIE oder nur<br />
unangemessen leistet, dann sind seine Versprechen nichts wert und das mit<br />
dem Geld aus dem Nichts hat eben doch seine Berechtigung. <br />
Die Staatsschuldenkurven der westlichen Industrieländer sind das beste<br />
Beispiel dafür.</p>
</blockquote><p>Die westlichen Industrieländer haben keine Staatsschulden, weil es sich ohnehin um ihre Währung handelt. Gehört ihnen sowieso, insbesondere der Dollar den USA und bis zur Einführung des Euro die DM der BRD.<br />
Warum glaubst du wohl, dass der Euro mit der Atombombendrohung erzwungen wurde?</p>
<blockquote><p>@Meph hat darauf auch in seinem Beitrag verwiesen, aber den Sachverhalt<br />
wie so oft grandios vernebelt.</p>
<p>Er schreibt zu den wackligen Füßen, auf denen der Euro Deiner Ansicht<br />
nach steht â€“ ich folge Dir hier zu 100 % - in üblicher Argumentation.</p>
<p><em> Steht er nicht, weil jeder Euro ist schuldenbesichert. </em></p>
<p>Du hattest auf die brisante Lage verwiesen, er begibt sich jedoch wieder<br />
erst einmal an den Erbsenstrauch.</p>
<p><em> Deswegen ist der Euro auch bisher nicht zusammengebrochen. </em></p>
<p>Ja, weil mit allen möglichen kriminellen Methoden das betrügerischere<br />
Vorgehen maskiert wird. Die Steuerzahler (Kreditgeber in letzter Instanz)<br />
werden massiv getäuscht.</p>
</blockquote><p>Aber nicht doch! Ich zitiere:<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=467743">Mundus vult decipi ergo decipiatur</a></p>
<blockquote><p>Dann kommt ein kurzer Lichtblick.</p>
<p><em> Das Einzige, was auf wackligem Grund steht, ist die Werthaltigkeit der<br />
Schuldensicherung. </em></p>
<p>Aha, erst war der Euro besichert, jetzt mangelt es plötzlich an dessen<br />
Besicherung.</p>
</blockquote><p>Da mangelt nix, aber, die deutsche Sprache ist eben für manche  schwierig zu verstehen. </p>
<blockquote><p>Nun könnte man an das Fundament des Problems vorstoßen, aber nicht doch,<br />
jetzt wird allerfeinste Rabulistik betrieben.</p>
<p><em> Der Wert der Schuldensicherung wird durch die Militärausgaben<br />
gewährleistet. Da rächt es sich nun, dass die Europäer ihre<br />
Militärausgaben von um die 5% des BIP vor 1990 auf 1,2% des BIP<br />
zurückgeführt haben, während sie gleichzeitig den Euro einführten. Die<br />
Sicherung des Euro wurde eben sträflich vernachlässigt und das wird sich<br />
früher im Schwinden der Werthaltigkeit der Schuldensicherung bemerkbar<br />
machen. </em></p>
<p>Da ist wirklich der Hammer!<br />
Aber es ist ja auch die Argumentation des Teufels, da darf man nichts<br />
anderes erwarten.</p>
<p>Kredit heißt Vertrauen, aber er ersetzt das Vertrauen durch pure Gewalt.</p>
</blockquote><p>Oh Mann! Das ist echt mit deinem mangelnden Sprachverständnis manchmal schwierig, dir was zu erläutern.<br />
Durch was anderes als pure Gewalt wird denn Vertrauen hergestellt? Vertrauen entsteht nur dann, wenn man darauf vertrauen kann, dass der Vertragspartner im Bedarfsfall eben pure Gewalt einsetzt!</p>
<blockquote><p>Wenn also das Vertrauen durch immer größere Betrügereien schwindet,<br />
muß es mit Waffengewalt ERZWUNGEN werden.</p>
<p>Das sind die Methoden der Kriminellen und sie versuchen das auch noch<br />
theoretisch herzuleiten.<br />
Damit hat er allerdings glasklar die mafiöse Struktur des SYTEMS<br />
offenbart.</p>
</blockquote><p>Nix mafiöse Struktur! Mafiöse Struktur ist immewr nur dann, wenn der jeweilige Kontrahent eben nicht über genug Macht verfügt, um seine Gewalt allumfassend durchzusetzen. Verfügt er über diese Macht, so spricht man vom Rechtsstaat.<br />
 </p>
<blockquote><p>mfG<br />
nereus</p>
</blockquote><p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467841</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467841</guid>
<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 16:57:36 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Interessant!! Danke! (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467838</link>
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<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 15:48:55 +0000</pubDate>
<dc:creator>hanno</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Kurz&amp;bündig: â€žEpochale Krise ungefähr 2020â€œ (JF-TV-Interview mit Markus Krall) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo allerseits,</p>
<p>Wie gesagt, kurz&amp;bündig im Video:<br />
<a href="https://youtu.be/GjofVO7aqK8">â€žEpochale Krise ungefähr 2020â€œ (JF-TV-Interview mit Markus Krall)</a></p>
<p>MfG, Reffke</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 11:59:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Reffke</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Baukredite und &quot;Zombie-Unternehmen&quot; (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Mich wundert ein wenig, dass das Kreditgeschäft der Banken aufgrund der niedrigen Zinsen so schlecht sein soll. Klar, die Zinsmarge ist wesentlich geringer als vor einigen Jahren, aber dafür scheinen Kreditvolumina und Ausfallraten recht solide. Auch die Unternehmenskredite geben eigentlich keinen Grund zur Klage.</p>
<p><a href="https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&amp;amp;artid=2017116800&amp;amp;artsubm=&amp;amp;subm=">https://www.boersen-zeitung.de/index.php?li=1&amp;amp;artid=2017116800&amp;amp;artsubm=&amp;amp;subm=</a></p>
<p>Wenn ich mir anschaue, was da zur Zeit auf dem Immobiliensektor los ist, müssten die Banken doch trotz geringerer Marge noch recht gut verdienen. Sehr interessant scheint mir der Hinweis von Dr. Krall auf die von ihm so bezeichneten &quot;Zombie-Unternehmen&quot;, die sich nur noch aufgrund des niedrigen Zinsniveaus über Wasser halten können.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 10:00:47 +0000</pubDate>
<dc:creator>Otto Lidenbrock</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Wortlaut und Wesenskern (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Otto!</p>
<p>Danke für die Zitate von Herrn Krall.<br />
Was sagt er konkret?</p>
<p><em> Und diese Zinsstrukturkurve ist die Voraussetzung für die Existenz des Geschäftsmodells von kommerziellen Banken .. die als ihre Aufgabe ansehen, Einlagen hereinzunehmen und Kredite auszureichen, mit anderen Worten, die die Kreditversorgung der Wirtschaft sicherstellen. </em></p>
<p>Dagegen gibt es nichts vorzubringen.<br />
Es ist genau das Geschäft welches Banken betreiben (sollen).</p>
<p><em> Warum leben die Banken davon, dass die Zinsstrukturkurve so aussieht, wie sie sich hier darstellt? Das ist ganz einfach. Sie vereinnahmen innerhalb dieser Zinsstruktur drei verschiedene Margen: </em></p>
<p>Auch das ist korrekt.</p>
<p><em> Das Erste ist die Sparmarge. Nehmen sie an, sie haben einen kurzfristigen Zins von zwei Prozent, und es kommt jemand und legt da sein Sparbuch an und der kriegt nur ein Prozent Zinsen da drauf. Dann nimmt die Bank das Geld, kannÂ´s über Nacht am Kapitalmarkt praktisch risikofrei anlegen und hat schon ein Prozent verdient. Diese Sparmarge ist mehr oder minder ein Luxusprodukt, das sehr einfach zu verdienen ist, da müssen sie nicht viel können dafür als Bank.</em></p>
<p><em>Die Bank verleiht aber natürlich das Geld nicht über Nacht an ihre Kreditnehmer, sondern sie gibtÂ´s zum Beispiel in zehnjährige Baukredite raus, dafür kriegt sie vielleicht vier Prozent statt zwei.â€œ  </em></p>
<p>Hier liegt der Casus Knacksus und hier wurde offenbar unscharf formuliert.</p>
<p><em> Er sagt &quot;das Geld&quot; (von demjenigen, der im Absatz davor sein Sparbuch angelegt hatte) und &quot;gibtÂ´s in zehnjährige Baukredite raus&quot;. </em></p>
<p>Ja, jetzt wird suggeriert, daß es sich um dasselbe Geld handelt.<br />
Die Sparanlage von Frau X., die mit 2 % verzinst wird, geht zum großen Teil als Immo-Kredit an Herrn Y, der 7 % Darlehenszins zahlen muß.</p>
<p><em> Er spricht nicht davon, dass dieses Geld für den Baukredit von der Bank selbst geschaffen, also geschöpft wird, sondern die Bank verleiht das Geld des Sparers in Form von langfristigen Krediten. Kurzfristig (über Nacht) geht sie mit diesem Spargroschen also an den Kapitalmarkt, langfristig an Häuslebauer. </em></p>
<p>Ja, aber unterm Strich ist das auch völlig Banane, denn das ist überhaupt nicht der Punkt auf den es ankommt.<br />
Es ging um die Erträge der Banken und die kommen nun einmal aus dem Zinsdifferenzgeschäft, siehe oben, wenn er von Margen spricht.</p>
<p><em> Er erzählt uns also, dass die Banken die Einlagen der Kunden in Form von Krediten in den Wirtschaftskreislauf zurückgeben. So habe ich das von ihm verstanden. </em></p>
<p>So könnte man das ggf. verstehen, wenn man das Thema auffasern möchte, aber das ist so sinnvoll wie die Diskussion mit dem Geld aus dem Nichts, die grundsätzlich auch ins Nichts führt.</p>
<p>Also, Banken müssen Gewinn erwirtschaften, wenn Sie bestehen wollen, denn sie haben schließlich auch Kosten.<br />
Herr Krall hat das anschaulich beschrieben.<br />
Welche Gelder da konkret wohin â€žfließenâ€œ, hat er grob umrissen, es aber nicht debitistisch sauber ausformuliert. </p>
<p>Aber das ist IN DIESEM FALL auch nicht nötig, weil das außer Theoretikern niemand interessiert.<br />
Wichtig ist nur das Erträge erwirtschaftet werden.<br />
Und genau das verhindert gerade die EZB-Politik!<br />
Die anhaltenden Niedrigzinsen verunmöglichen das Kerngeschäft der Kreditinstitute. </p>
<p>Und, was noch viel wesentlicher ist sind die dahinterstehenden Sicherheiten.</p>
<p>Die Vertreter des Geld aus dem Nichts stellen sofort auf diese Sicherheiten ab und überspringen den konkreten Geschäftsablauf.</p>
<p>Die Kritiker der â€žGeld aus dem Nichts-Theorieâ€œ sind Erbsenzähler und sagen, das stimmt doch nicht. Immerhin wird das neue Geld nicht aus dem Nichts geschöpft, sondern gegen Zahlungsversprechen (z.B. künftige Steuereinnahmen) besichert.</p>
<p>Wenn nun aber ein Schuldner beständig VERSPRICHT, aber NIE oder nur unangemessen leistet, dann sind seine Versprechen nichts wert und das mit dem Geld aus dem Nichts hat eben doch seine Berechtigung. <br />
Die Staatsschuldenkurven der westlichen Industrieländer sind das beste Beispiel dafür.</p>
<p>@Meph hat darauf auch in seinem Beitrag verwiesen, aber den Sachverhalt wie so oft grandios vernebelt.</p>
<p>Er schreibt zu den wackligen Füßen, auf denen der Euro Deiner Ansicht nach steht â€“ ich folge Dir hier zu 100 % - in üblicher Argumentation.</p>
<p><em> Steht er nicht, weil jeder Euro ist schuldenbesichert. </em></p>
<p>Du hattest auf die brisante Lage verwiesen, er begibt sich jedoch wieder erst einmal an den Erbsenstrauch.</p>
<p><em> Deswegen ist der Euro auch bisher nicht zusammengebrochen. </em></p>
<p>Ja, weil mit allen möglichen kriminellen Methoden das betrügerischere Vorgehen maskiert wird. Die Steuerzahler (Kreditgeber in letzter Instanz) werden massiv getäuscht.<br />
Dann kommt ein kurzer Lichtblick.</p>
<p><em> Das Einzige, was auf wackligem Grund steht, ist die Werthaltigkeit der Schuldensicherung. </em></p>
<p>Aha, erst war der Euro besichert, jetzt mangelt es plötzlich an dessen Besicherung.<br />
Nun könnte man an das Fundament des Problems vorstoßen, aber nicht doch, jetzt wird allerfeinste Rabulistik betrieben.</p>
<p><em> Der Wert der Schuldensicherung wird durch die Militärausgaben gewährleistet. Da rächt es sich nun, dass die Europäer ihre Militärausgaben von um die 5% des BIP vor 1990 auf 1,2% des BIP zurückgeführt haben, während sie gleichzeitig den Euro einführten. Die Sicherung des Euro wurde eben sträflich vernachlässigt und das wird sich früher im Schwinden der Werthaltigkeit der Schuldensicherung bemerkbar machen. </em></p>
<p>Da ist wirklich der Hammer!<br />
Aber es ist ja auch die Argumentation des Teufels, da darf man nichts anderes erwarten.</p>
<p>Kredit heißt Vertrauen, aber er ersetzt das Vertrauen durch pure Gewalt.<br />
Wenn also das Vertrauen durch immer größere Betrügereien schwindet, muß es mit Waffengewalt ERZWUNGEN werden.</p>
<p>Das sind die Methoden der Kriminellen und sie versuchen das auch noch theoretisch herzuleiten.<br />
Damit hat er allerdings glasklar die mafiöse Struktur des SYTEMS offenbart.</p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467829</link>
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<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 09:36:19 +0000</pubDate>
<dc:creator>nereus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Buchhaltungs-Argument - jetzt folgt der Todesstoß (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Lieber Mephistopheles,</p>
<p>es geht mir nicht ums Rechthaben und Du darfst gerne denken, was Du möchtest. Jedoch lesen hier noch mehr mit und dieser Unsinn mit dem Buchhaltungsargument wird jetzt ENDLICH einmal endgültig ausgeräumt oder zumindest einmal in Frage gestellt. So darf jeder gleich seine eigenen Schlüsse ziehen.</p>
<p>Vorab: Dass nach gewissen Regeln Papier schutzig gemacht werden MUSS, entkräftet die Festellung, dass Geld aus dem Nichts erzeugt wird, in keinster Weise. Wo denn? Wie denn?</p>
<p>Du gibst also letztlich selber zu, dass Geld aus dem Nichts erzeugt wird. </p>
<p>Aber, jetzt nehme ich Dir auch noch Dein hier oft bemühtes Argument mit der Buchhaltung. Aktiva, Passiva ... please fasten your Lederhosen! <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /> </p>
<p>Ich zitiere nachfolgend aus der PDF-Datei von Professor Bernd Senf</p>
<p>Und sie gibt es doch Die Geldschoepfung der Banken aus dem Nichts.pdf</p>
<p>Diese Datei lässt sich leicht mit einer Suchmaschine finden, oder hier noch die URL:</p>
<p><a href="http://www.berndsenf.de/pdf/Und%20sie%20gibt%20es%20doch%20Die%20Geldschoepfung%20der%20Banken%20aus%20dem%20Nichts.pdf">http://www.berndsenf.de/pdf/Und%20sie%20gibt%20es%20doch%20Die%20Geldschoepfung%20der%2...</a></p>
<p><br />
Bitte langsam lesen, ist dann leicht zu verstehen. Zitat von Seite 15 unten bis Seite 17 - viel Spaß beim Vermehren der Erkenntnisse:</p>
<p><br />
<strong>Meineâ€© Sichtweise â€©zur â€©Giralgeldschöpfung:</strong></p>
<p>Angenommen,â€©ein â€©Bankkundeâ€© zahlt â€©100 â€©Euro â€©Bargeld â€©bei â€©seiner â€©Bank â€©auf â€©sein â€©Girokontoâ€© ein â€©undâ€© bekommtâ€© dafür â€©100 â€©Euro â€©gut â€©geschrieben. â€©Dadurchâ€© entsteht â€©ein â€©Guthaben, â€©überâ€© das â€©er â€©jederzeit â€©verfügen â€©kann, â€©zumâ€© Beispiel â€©bargeldlos â€©durch â€©Überweisung â€©oder â€©durchâ€© Barabhebungâ€© (amâ€© Bankschalterâ€© oderâ€© amâ€© Geldautomaten).â€© Manâ€© sprichtâ€© hierâ€© von â€œSichteinlagenâ€œ,â€© weilâ€© diesesâ€© Guthabenâ€© durchâ€© Einlagenâ€© =â€© Bareinzahlungâ€© begründetâ€© wurdeâ€© und â€©auf â€©kurzfristig â€©(auf â€©kurze â€©Sicht)â€© darüber â€©verfügt â€©werden â€©kann. </p>
<p><strong>Bankinterne Überweisungen â€©ohne â€©Bargeldbewegung</strong></p>
<p>Fürâ€© bargeldloseâ€© Überweisungenâ€© vonâ€© Kundeâ€© Aâ€© anâ€© denâ€© Kundenâ€© Bâ€© innerhalbâ€© derselbenâ€© Bankâ€© bedarfâ€© esâ€© keinerâ€© Bargeldbewegung,â€© sondernâ€© lediglichâ€© einerâ€© Umbuchungâ€© vomâ€© Konto â€©des â€©A â€©auf â€©das â€©Kontoâ€© des â€©B. â€©Dasâ€© Sichtguthaben â€©ist â€©von â€©A â€©nach â€©B â€©gewandert ,â€©und â€©mitâ€© ihm â€©da sâ€©Recht â€©auf â€©jederzeitige â€©Verfügung â€©darüber â€©in â€©bar â€©oder â€©bargeldlos.â€©So â€©ist â€©es â€©mit allenâ€© bankinternenâ€© Überweisungen,â€© beiâ€© denenâ€© dieâ€© Kundenâ€© ihrâ€© Kontoâ€© beiâ€© derâ€© gleichenâ€© Bank â€©haben.</p>
<p><strong>Bankexterne â€©Überweisungen â€©mit â€©Bargeldbewegung â€©nur â€©in â€©Höhe â€©des â€©Saldos</strong></p>
<p>Handeltâ€© esâ€© sichâ€© hingegenâ€© umâ€© bankexterneâ€© Überweisungen,â€© zumâ€© Beispielâ€© vonâ€© Aâ€© beiâ€© Geschäftsbankâ€© GBâ€1â€© anâ€© denâ€© Kundenâ€© Câ€© beiâ€© Geschäftsbankâ€© GBâ€2,â€© dannâ€© müssteâ€© dieâ€© bargeldloseâ€© Überweisungâ€© begleitetâ€© seinâ€© vonâ€© einerâ€© entsprechendenâ€© Bargeldbewegungâ€© vonâ€© GBâ€1â€© nachâ€© GBâ€2.â€© Wennâ€© allerdingsâ€© inâ€© derâ€© Gegenrichtungâ€© eineâ€© Überweisungâ€© vonâ€© Kunde â€©Dâ€© beiâ€© GBâ€2â€© an â€©den â€©Kunden Aâ€© bei GBâ€1â€© stattfindet,â€© könnenâ€© beide â€©Bargeldströmeâ€© gegeneinanderâ€© aufgerechnetâ€©werden,â€© undâ€© esâ€© brauchte â€©Bargeldâ€© nur â€©in â€©Höheâ€© des â€©Saldosâ€© zwischenâ€© Abflussâ€© undâ€© Zufluss,â€© alsoâ€© nurâ€© zuâ€© einemâ€© Bruchteilâ€© derâ€© Überweisungsbeträgeâ€© bewegtâ€© zuâ€© werden.â€© Darüberâ€© hinausâ€© müssteâ€© dieâ€© Bankâ€© nochâ€© Bargeldreservenâ€© fürâ€© eventuelleâ€© Barabhebungenâ€© derâ€© eigenenâ€© Kontoinhaberâ€© haltenâ€© (banktechnischeâ€© Mindestreserven)â€© â€“â€© undâ€© zusätzlichâ€© nochâ€© dieâ€© vonâ€© derâ€© Zentralbankâ€© oderâ€© vomâ€© Gesetzâ€© vorgegebenen â€©gesetzliche nâ€©Mindestreserven,â€© die â€©bei â€©der Zentralbankâ€©still gelegt â€©werden.</p>
<p><strong>Überschussreserve â€©als â€©Grundlage â€©fürâ€© die â€©Schaffung â€©zusätzlicher â€©Sichtguthaben</strong></p>
<p>Wenn â€©alles â€©in â€©allem â€©bei â€©GBâ€1 â€©die â€©erforderlichen â€©Barreserven â€©erfahrungsgemäß â€©maximalâ€© 1/3â€© desâ€© Volumensâ€© derâ€© anfänglichenâ€© 100â€© Euroâ€© Bareinzahlungâ€© (undâ€© derâ€© dabeiâ€© entstandenenâ€© Sichteinlage) â€©betragen â€©â€“â€© nur â€©umâ€© ein â€©einfaches â€©Zahlenbeispiel â€©zu â€©nennen â€©â€â€©,â€© dannâ€© bliebenâ€© imâ€© Normalbetriebâ€© derâ€© Bankgeschäfteâ€© 2/3â€© desâ€© ursprünglichâ€© eingezahltenâ€© Bargeldesâ€© unangetastetâ€© â€“â€© undâ€© wärenâ€© insofernâ€© Überschussreserve.â€© Eigentlichâ€© müssteâ€© gesetzlich â€©geklärtâ€© werden,â€© wemâ€©d ieses â€©Bargeldâ€© gehört:â€© Demâ€© Bankkunden â€©Aâ€© â€“ â€©bzw. â€©nachâ€© Überweisungâ€© demâ€© Kundenâ€© Bâ€© usw.,â€© oderâ€© aberâ€© derâ€© Bank?â€© Beiâ€© Einlagerungenâ€© vonâ€© Wertgegenständenâ€© oderâ€© Wertpapierenâ€© inâ€© einâ€© Depotâ€© liegenâ€© dieâ€© Verhältnisseâ€© klar:â€© Derâ€© Inhaltâ€© desâ€© Depotsâ€© gehörtâ€© demâ€© Bankkundenâ€© undâ€© darfâ€© vonâ€© derâ€© Bankâ€© nichtâ€© angetastetâ€© werden.â€© Beiâ€© Sichteinlagenâ€© sindâ€© dieâ€© Eigentumsverhältnisseâ€© demgegenüberâ€© rechtlichâ€© nieâ€© geklärtâ€© worden.â€© Undâ€© solangeâ€© esâ€© gesetzlichâ€© nichtâ€© verbotenâ€© ist,â€© kannâ€© dieâ€© Bankâ€© gutenâ€© Gewissensâ€© nach â€©ihrem â€©eigenen â€©Gutdünkenâ€© überâ€© die â€©Überschussreserveâ€© verfügen,â€© ohneâ€© den â€©Kunden â€©darüber â€©informieren â€©zu â€©müssen.</p>
<p>Sieâ€© könnteâ€© zumâ€© Beispielâ€© dasâ€© überschüssigeâ€© Bargeldâ€© alsâ€© Kreditâ€© anâ€© Kreditnehmerâ€© ausleihen,â€©oder â€©aber â€©â€“â€© noch â€©genialer â€©â€“ â€©alsâ€© Mindestreserve â€©für â€©die Schaffungâ€© zusätzlicherâ€© Sichtguthabenâ€© verwenden. â€©â€©Imâ€© vorliegenden â€©â€©Beispiel â€©könnte â€©sie â€©auf â€©der â€©Grundlageâ€©â€© vonâ€© 2â€©xâ€©33,33 â€©Euro â€©zusätzliche â€©Sichtguthaben â€©in â€©Höhe â€©von â€©2â€©xâ€©100 â€©Euro â€©schöpfen.</p>
<p>Dieseâ€© Guthaben könnenâ€© den â€©Kreditnehmern â€©E â€©und â€©F â€©auf â€©ihr â€©Girokontoâ€© gebucht â€©werdenâ€©  (als â€©Buchgeld â€©oder â€©Giralgeld),â€© undâ€© die â€©können â€©bar â€©oder â€©unbarâ€© darüber â€©verfügen. â€©Für â€©dieâ€© Bankâ€© istâ€© damitâ€© dieâ€© Verpflichtungâ€© oderâ€© Verbindlichkeitâ€© verbunden,â€© imâ€© gegebenenâ€© Rahmenâ€© entsprechendeâ€© Überweisungenâ€© durchzuführenâ€© bzw.â€© Barabhebungenâ€© zuâ€© ermöglichenâ€© â€“â€© wasâ€© inâ€© derâ€© Bankbilanzâ€© aufâ€© derâ€© Passivseiteâ€© erscheint.â€© Gleichzeitigâ€© entstehenâ€© damitâ€© Forderungenâ€© derâ€© Bankâ€© gegenüberâ€© denâ€© Schuldnernâ€© Eâ€© undâ€© Fâ€© aufâ€© Bedienungâ€© desâ€© Kreditsâ€© bzw.â€© derâ€© Schuldâ€© mitâ€© Zinsen,â€© Tilgungâ€© undâ€© dinglicherâ€© Sicherheit.â€© Dieseâ€© Forderungenâ€© erscheinenâ€© inâ€© derâ€© Bankbilanzâ€© aufâ€© derâ€© Aktivseite.â€© Durchâ€© dieâ€© genanntenâ€© Vorgängeâ€© undâ€© ihreâ€© entsprechendeâ€© Verbuchungâ€© hatâ€© alsoâ€© eineâ€© â€žBilanzverlängerungâ€œ â€©stattgefunden, â€©undâ€© alles â€©scheint â€©mitâ€© rechten â€©Dingenâ€© zugegangen â€©zuâ€© sein.</p>
<p><strong>â€žSichteinlagenâ€œâ€© ohneâ€© zusätzliche â€©Bareinlagen â€©oder â€©Bareinzahlungen</strong></p>
<p>Entscheidendâ€© ist,â€© dassâ€© dieâ€© Guthabenâ€© vonâ€© Eâ€© undâ€© Fâ€© nichtâ€© durchâ€© zusätzlicheâ€© Bareinlagenâ€© oderâ€© Bareinzahlungenâ€© entstandenâ€© sind,â€© sondernâ€© alleinâ€© durchâ€© Buchungsvorgänge.â€© Ungeachtetâ€© dessenâ€© werdenâ€© auchâ€© sieâ€© inâ€© denâ€© Bankbilanzenâ€© undâ€© darausâ€© abgeleitetenâ€© Statistikenâ€© alsâ€© â€žSichteinlagenâ€œâ€© bezeichnet,â€© alsoâ€© genauâ€© mitâ€© demâ€© gleichenâ€© Begriff â€©wieâ€© dieâ€© anfänglichen â€©Sichteinlagen â€©von â€©A, â€©denenâ€© tatsächliche â€©Bareinlagenâ€© oder â€©Bareinzahlungenâ€© zugrunde â€©lagen. â€©Der â€©gleiche â€©Begriff â€©wird â€©verwendet â€©für â€©zwei â€©völligâ€© verschiedeneâ€© Schuheâ€© bzw.â€© fürâ€© Sichtguthaben,â€© derenâ€© Grundlagenâ€© undâ€© derenâ€© Entstehungâ€© völligâ€© verschiedenâ€© sind. â€©Das â€©nenne â€©ich â€©â€žBegriffsverwirrungâ€œ. â€©Im â€©Grundeâ€© ist â€©es â€©ein â€©Etikettenschwindel. â€©Wennâ€© für â€©Äpfel â€©undâ€© Birnen, â€©die â€©offensichtlich â€©unterschiedlichâ€© sind, â€©der â€©gleiche â€©Begriffâ€© â€žÄpfelâ€œâ€© verwendetâ€© würde,â€© wäreâ€© dasâ€© auchâ€© nichtâ€© inâ€© Ordnung.â€© Dennâ€© manâ€© könnteâ€© dannâ€© beideâ€© begrifflichâ€© nichtâ€© mehrâ€© vonâ€© einanderâ€© unterscheidenâ€© undâ€© unterlägeâ€© inâ€© einerâ€© darausâ€© erstelltenâ€© Buchhaltungâ€© oderâ€© Statistikâ€© demâ€© Irrtum,â€© esâ€© handeleâ€© sichâ€© beiâ€© beidenâ€© umâ€© dasâ€© Gleiche.</p>
<p>Demgegenüberâ€© möchteâ€© ichâ€© unterscheidenâ€© zwischenâ€© â€žtatsächlichenâ€© Sichteinlagenâ€œâ€© undâ€© â€žvermeintlichenâ€© Sichteinlagenâ€œâ€© (dieâ€© tatsächlichâ€© nurâ€© â€žzusätzlichâ€© geschaffene Sichtguthabenâ€œâ€© â€© ohneâ€© zusätzlicheâ€© Bareinlagenâ€© oderâ€© Bareinzahlungenâ€© sind).â€© Beiâ€© denâ€© zusätzlichâ€© geschaffenenâ€© Sichtguthabenâ€© handeltâ€© esâ€© sichâ€© entsprechendâ€© umâ€© zusätzlicheâ€© Giralgeldschöpfung,â€© dieâ€© inâ€© unseremâ€© Beispielâ€© alsâ€© Kreditâ€© anâ€© Eâ€© undâ€© F â€©inâ€© Umlaufâ€© gebrachtâ€© wird. â€©Man â€©könnte â€©sichâ€© sogar â€©fragen, â€©obâ€© die â€©Bank â€©mit â€©diesemâ€© selbst â€©geschöpften â€©Giralgeldâ€© auchâ€© ihreâ€© Angestellten, â€©die â€©Baufirmen â€©ihrer â€©Bankgebäudeâ€© oderâ€© auch â€©Wertpapiere â€©bis â€©hinâ€© zu â€©Staatsanleihen â€©bezahlen â€©undâ€© sich â€©auf â€©diese â€©Weise â€©Teileâ€© desâ€© Sozialprodukts â€©aneignenâ€© undâ€© erheblichenâ€© Einflussâ€© gewinnenâ€© kann.â€© Damitâ€© istâ€© nichtâ€© gesagt,â€© dassâ€© sieâ€© durchâ€© Geldschöpfung â€©selbst â€©Werte â€©schöpft, â€©wohl â€©aber, â€©dassâ€© sie â€©dadurch â€©Werte, â€©die â€©anderswoâ€© produziertâ€© worden â€©sind, â€©abschöpfen â€©kann. â€©Das â€©geht â€©allerdings â€©nur â€©imâ€© Gleichschrittâ€© mitâ€© anderenâ€© Großbanken,â€© weil â€©ansonsten â€©bankexterne â€©Überweisungenâ€© ohne â€©entsprechendeâ€© Rückflüsseâ€© sehrâ€© baldâ€© anâ€© ihreâ€© Grenzeâ€© stoßenâ€© würden.â€© Esâ€© seiâ€© denn,â€© dieâ€© Bankâ€© könnteâ€© andereâ€© Bankenâ€© â€“â€© aufâ€© welcheâ€© Weiseâ€© auchâ€© immerâ€© â€“â€© zurâ€© Annahmeâ€© diesesâ€© zusätzlichâ€© geschöpftenâ€© Geldesâ€© bringenâ€© oderâ€© zwingenâ€© (soâ€© wieâ€© esâ€© imâ€© internationalenâ€© Maßstabâ€© dieâ€© USAâ€© durch â€©dieâ€© Sonderrolle â€©desâ€© Dollar â€©als â€©Weltgeldâ€© Jahrzehnte â€©lang â€©getan â€©haben â€©und â€©esâ€© bis â€©heute â€©nochâ€© tun).</p>
<p>Dieâ€©ganzen â€©Zusammenhänge â€©sind â€©aufâ€© so â€©genialeâ€© Art â€©verschleiert, dass â€©das â€©eigentlichâ€© keinâ€© Zufallâ€© seinâ€© kann.â€© Indemâ€© nämlichâ€© dieâ€© â€žtatsächlichenâ€© Sichteinlagenâ€œâ€© mitâ€© denâ€© â€žzusätzlichâ€© geschaffenenâ€© Sichtguthabenâ€œâ€© bilanziellâ€© undâ€© statistischâ€© inâ€© einenâ€© Topfâ€© geworfenâ€© undâ€© gleichermaßenâ€© als â€©â€žSichteinlagenâ€œâ€© bezeichnet â€©werden, â€©entsteht â€©der â€©falsche â€©Eindruck, â€©alsâ€© seiâ€© dasâ€© Volumenâ€© derâ€© vergebenenâ€© Krediteâ€© niemalsâ€© größerâ€© alsâ€© dieâ€© Einlagen.â€© Esâ€© istâ€© jaâ€© tatsächlichâ€© auchâ€© nichtâ€© größerâ€© alsâ€© dieâ€© Summeâ€© ausâ€© â€žtatsächlichenâ€© Sichteinlagenâ€œâ€© +â€© â€žvermeintlichenâ€© Sichteinlagenâ€© (=â€žzusätzlichâ€© geschaffeneâ€© Sichtguthabenâ€œ).â€© Würdeâ€© manâ€© aber â€©das â€©Kreditvolumen â€©ins â€©Verhältnis â€©setzen â€©nur â€©zu â€©den â€©â€žtatsächlichenâ€© Sichteinlagenâ€œ,â€© dann â€©würde â€©sichâ€© herausstellen, â€©dass â€©es â€©sich â€©um â€©ein â€©Vielfaches â€©handelt, â€©dass â€©es â€©also â€©eineâ€© zusätzliche â€©Kreditschöpfungâ€© gibt, â€©zusätzlich â€©zu â€©den â€©Bareinlagen â€©oder â€©Bareinzahlungen.â€© Dasâ€© istâ€© gemeintâ€© mitâ€© demâ€© Begriffâ€© â€žGiralgeldschöpfungâ€© (oderâ€© Kreditschöpfung)â€© derâ€© Geschäftsbanken â€©aus â€©dem â€©Nichtsâ€œ.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467826</link>
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<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 08:26:52 +0000</pubDate>
<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Interessante Schmetterlingsschöpfungstheorie: Banken schöpfen Schmetterlinge aus dem Nichts! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Erstmals wurde empirisch bewiesen, dass vorher keine Schmetterlinge da waren, sondern nur unansehnliche Raupen. Die Banken haben also die Schmetterlinge &quot;aus dem Nichts&quot; erschaffen.</p>
<blockquote><p>Allerdings, dort wird die Floskel &quot;Geld aus dem Nichts&quot; haeufig verwendet,<br />
was nicht korrekt ist. Giralgeld wird aus unbeliehenen Sachwerten (der Bank<br />
uebereignetes Kollateral) geschoepft.</p>
</blockquote><p>Was sind unbeliehene Sachwerte und was ist der Bank übereignetes Kollateral?<br />
Wo ist das dokumentiert?</p>
<p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467824</link>
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<pubDate>Sun, 19 Aug 2018 06:51:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Immer wieder diese Marktfundis mit ihrem Geldfetisch (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=joJffgKN0jM#t=69m35s">1:09:35</a> stellt jemand die entscheidende Frage nach einem â€žSchuldenschnittâ€œ[sic], bei dem die EZB dann wohl Staatsanleihen kaufen würde. </p>
<p>Herr Dr. Krall, welcher sich ja bereits (und ganz wie gewohnt) zur â€žÖsterreichischen Schuleâ€œ bekannt hat, antwortet nun wie folgt:</p>
<p><em>â€žDie Frage nach dem Schuldenschnitt: die Zentralbank kauft das alles auf, und dann schreibt sie es ab.â€œ</em></p>
<p>Abschreiben? Wozu?!</p>
<p><em>â€žâ€¦ ich sage es mal ganz brutal, ist eine klassische Keynsianische Luftnummer.â€œ</em></p>
<p>Da wittert man doch sofort die klassische marktfundamentalistische (neoliberale) Luftnummer als Gegenargument. Soviel sei schon mal verraten: wir werden nicht enttäuscht werden.</p>
<p><em>â€žDas geht nämlich davon aus, dass man aus â€žNichtsâ€œ Wohlstand erschaffen könnte.â€œ</em></p>
<p>Säufz! Das wäre ja schon irgendwie richtig, wenn man den genannten Wohlstand dann aber auch als einen solchen betrachten würde. Wohlstand resultiert nämlich aus nichts anderem als aus der rein mechanischen wirtschaftlichen Produktivität (Häuser und Autos bauen u.s.w.), wie auch immer diese herbeigeführt wird. â€žGeldâ€œ mag alles mögliche sein, ist aber sicher kein Wohlstand an sich. So ist es der Geldfetischist MK also selbst, der Wohlstand aus dem Nichts erschaffen will.</p>
<p>Es ist eben auch komplett umgekehrt, als Markus glaubt. Genau dieses â€žNichtsâ€œ (â€žHochgebuchtes Nichtsâ€œ - PCM) ist längst da und bedeutet auch das hier diskutierte Problem. Es wird mittels der â€žLuftnummerâ€œ nicht erschaffen, sondern endlich beseitigt.</p>
<p><em>â€žWenn das so einfach wäre, dann wäre die Staatsfinanzierung über die Zentralbanken in der Vergangenheit ja immer ein Erfolg gewesen.â€œ</em></p>
<p>Waren sie doch wohl auch! Oder etwa nicht?! Die Zentralbanken waren 2008 also nicht erfolgreich?! Sie waren 1987 nicht erfolgreich?!</p>
<p>So kommt es MKâ€˜s weiteren Ausführungen zu Folge damit zu Inflation, was wir der Einfachheit halber zunächst so stehen lassen wollen. Falsch ist nämlich in der Hauptsache seine daran geknüpfte Behauptung, dass diese den â€žKleinen Mannâ€œ treffen würde. Die Inflation an sich nagt aber an bestehenden monetären Vermögen, und trifft damit natürlich jene, welche über solche Vermögen auch verfügen. Das soll sie aber auch, denn wenn wir den Drift von Arm und Reich endlich zurückführen wollen, dann müssen die Reichen relativ ärmer werden.</p>
<p>Ansonsten ist solch eine (selbst prognostizierte) Inflation eben auch genau das zu bevorzugende Verfahren, die selbst angesprochene &quot;Heiße Luft&quot; endlich entweichen zu lassen.</p>
<p>Es mag schon sein, dass das Publikum heute so viel Angst vor Inflation hat, dass man eine Bereinigung vielleicht bei stabilen Preisniveau herbeiführen sollte â€“ was theoretisch auch denkbar erscheint, und an dieser Stelle aber nebensächlich ist.</p>
<p>Nein, die Krise kommt nicht, weil sie längst da ist, und nur fälschlich für Normalität gehalten wird. Ein MK will diese Dauer-Krise auch nicht beenden, sondern aufrechterhalten. </p>
<p>Ich selbst setze hier zunächst auch mehr auf die Amis, welche unter der Führung von Mr. Trump sich ihre Notenbank (Fed) sicher bald zur Brust nehmen werden. Hierbei möchte ich gerne auf Ludwig Graz verweisen, welcher Tolkinâ€˜s Werk â€žHerr der Ringeâ€œ für eine verschlüsselte Prophetie hält, und die Entmachtung der Zentralbanken â€“ also die spiegelbildliche Machtergreifung der Völker â€“ <a href="https://www.youtube.com/watch?v=RWKxXiPmOl0">für 2018/2019 angesetzt sieht</a>. Graz spricht dabei auch von einer noch bevorstehenden Geldentwertung, welche er selbst aber allem Anschein nach nicht als das auch ausdrücklich erwünschte Ereignis erkennen kann.</p>
<p>Den Österreichern wäre hingegen dringend angeraten, sich doch lieber wieder ihrer Kernkompetenz â€“ also dem Jodeln â€“ zu widmen. <img src="images/smilies/wink.png" alt="<img src="images/smilies/zwinker.gif" alt=";-)" />" /> Geld- und Staatstheorie sind offenbar nicht deren Stärke.</p>
<p>Dass die Konjunktur durch Ackte der Sabotage (MK glaubt ja seinem eigen Bekunden nach hingegen an Inkompetenz) doch noch abgewürgt werden könnte, schiene zwar möglich, wird von MK aber gar nicht in Betracht gezogen. Dies erscheint aber auch unwahrscheinlich, weil ein solches Vorgehen kontraproduktiv gegenüber dem Hauptplan ist, und der darin besteht Europa zu fluten. </p>
<p>Was wir für die Zukunft brauchen sind verstaatlichte Notenbanken, und höchstwahrscheinlich die Rückkehr zu nationalen Währungen in Europa.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467817</link>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 21:02:25 +0000</pubDate>
<dc:creator>Nico</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Dazu gibt es mittlerweile auch eine wissenschaftliche Analyse eines Oekonomen (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p><em>Richard Werner: Banking &amp; The Economy </em><br />
<a href="https://www.youtube.com/watch?v=wDHSUgA29Ls">https://www.youtube.com/watch?v=wDHSUgA29Ls</a></p>
<p><em>A lost century in economics: Three theories of banking and the conclusive evidence</em><br />
<a href="https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1057521915001477">https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S1057521915001477</a></p>
<p>Hier auch in deutsch: <a href="http://inflationsschutzbrief.de/geldschoepfung-prof-richard-werner-widerlegt-mainstream-theorien/">http://inflationsschutzbrief.de/geldschoepfung-prof-richard-werner-widerlegt-mainstream...</a></p>
<p>Uebersetzung der Studie in deutsch: <a href="http://inflationsschutzbrief.de/studien/richard-werner-studie-koennen_einzelne_banken_geld_aus_dem_nichts_schoepfen.pdf">http://inflationsschutzbrief.de/studien/richard-werner-studie-koennen_einzelne_banken_g...</a></p>
<p>Allerdings, dort wird die Floskel &quot;Geld aus dem Nichts&quot; haeufig verwendet, was nicht korrekt ist. Giralgeld wird aus unbeliehenen Sachwerten (der Bank uebereignetes Kollateral) geschoepft.</p>
<p>Interessant auch diese Doku ueber ihm:<br />
<a href="http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=409861">http://www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=409861</a></p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467816</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467816</guid>
<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 20:34:50 +0000</pubDate>
<dc:creator>CalBaer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Das ist doch Seniorenstift! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Du verwechselts &quot;Nichts&quot; mit &quot;beliebig&quot;. Alles Geld entstand aus dem Nichts<br />
- aber halt nicht beliebig. Trotz alledem aus dem Nichts. </p>
</blockquote><p>Dann versuche doch mal, Geld aus dem Nichts zu erschaffen. Eine Aussage wird nur dann als gültig anerkannt, wenn sie jederzeit wiederholbar ist.</p>
<blockquote><p>Nichts heißt hier leistungslos. Im Sinne von: will der gemeine Mensch<br />
Geld haben, geht er arbeiten. </p>
</blockquote><p>Ach? Und der Arbeitgeber erschafft das Geld zur Bezahlung der Arbeit aus dem Nichts? Das wäre dann die logische Weiterung deiner Aussage.</p>
<p>Die Bank macht nur ein wenig Papier</p>
<blockquote><p>schmutzig. Das war es dann aber auch schon und ist KEIN Argument gegen das<br />
oben genannte NICHTS - schon gar nicht das Argument mit Aktiva und Passiva.<br />
Das ist ja nun wirklich abgelutschte Pillepalle.</p>
</blockquote><p>Das war nicht zufällig derselbe Richter, der per Gesetz bestimmen wollte, dass die <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Indiana_Pi_Bill">Zahl Pi genau 3</a> beträgt?</p>
<blockquote><p>Dazu eine kleine Geschichte - man beachte, der Vorsitzende Richter stirbt<br />
dabei recht flott (immer diese Zufälle ...):</p>
</blockquote><p>Passiert häufig bei der Diagnose Demenz. Es kann durchaus lebensgefährlich werden, wenn einem der Verstand abhanden kommt.</p>
<blockquote><p>Am 08. Mai 1964 nahm Mr. Daly einen Hypothekenkredit von 14.000 Dollar bei<br />
der First National Bank von Montgomery â€“ Minnesota auf, die Mitglied der<br />
FED von Minneapolis war Beide private Banken sind Teil des Federal Reserve<br />
Banking System. Wegen eines Zahlungsrückstands von $ 476,00. hat die Bank<br />
versucht, ihr Geld zurück zu bekommen, indem sie Dalys Haus<br />
zwangsversteigern ließ. Daly ging mit einer genialen Verteidigung vor<br />
Gericht und gewann.</p>
<p>Die Bank könne nicht zwangsvollstrecken, denn es gebe keine Leistung der<br />
â€žkreditgebendenâ€œ Bank. Mr. Daly konnte nachweisen, dass der Bankkredit<br />
aus â€žGeld aus dem Nichtsâ€œ bestand und nur in den Bankbüchern<br />
(Buchgeld) existierte. Die Bank hatte ihm weder â€žechteâ€œ Banknoten noch<br />
Münzen gegeben, sie hatte sich auch nicht das Kreditgeld von anderen<br />
Kunden besorgen müssen. Im Zeugenstand bestätigte der Bankdirektor, dass<br />
es gängige Praxis der Banken sei, Kredite gegen Zinsen zu vergeben, die<br />
auf NICHTS basierten und nur in Bankbüchern stehen â€“ also aus Buchgeld<br />
bestehen.</p>
<p>Der Vorsitzende Richter Mahoney, Credit River Township, Scott County,<br />
Minnesota, Vorsitzender bei einem Geschworenengericht, sagte: â€žEs klingt<br />
wie Betrug für michâ€œ, dass es Gewohnheit ist, das Banker durch<br />
Kreditvergabe neues Geld (Buchgeld) wie â€žGeld aus der Luftâ€œ herstellen<br />
können.</p>
<p>Die Jury befand den Kreditvertrag für nichtig, da er auf Forderungen aus<br />
â€žGeld aus dem Nichtsâ€œ bestand. Und für NICHTS gibt es keine<br />
Sicherheiten. Mr. Daly hatte von der Bank NICHTS bekommen und musste ihr<br />
auch nichts zurückgeben, urteilte Richter Mahony am 7. Dezember 1968.<br />
Mahony: â€žIn den Vereinigten Staaten gibt es kein Gesetz, das Banken das<br />
Recht gibt, dies zu tun.â€œ<br />
Kommentar der Constitutional Concepts Foundation:</p>
<p>â€žDiese Argumentation ist fundiert.</p>
</blockquote><p>Genauso fundiert wie der <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Hyperinflation_in_Zimbabwe">Zimbabwe Dollar</a> von Robert Mugabe. Das war auch Geld aus dem Nichts.</p>
<p> Sie wird den Test der Zeit</p>
<blockquote><p>widerstehen. Dies ist das erste Mal, dass diese Frage in den Vereinigten<br />
Staaten entschieden wurde. Ich sage vorrraus, dass diese Entscheidung in<br />
die Geschichtsbücher als einer der großen Dokumente der amerikanischen<br />
Geschichte eingeht. Es ist ein riesiges Eckpfeiler entwunden aus dem Tempel<br />
des Imperialismus und als einer der soliden Grundsteine der Freiheit.â€œ</p>
<p>Jerome Daly hatte es mit Banken, dem Federal Reserve Banking System und<br />
den Geldverleihern aufgenommen und gewonnen. Er wurde verpflichtet, über<br />
das Urteil zu schweigen. Der Vorsitzende Richter Mahoney starb nur 6 Monate<br />
später auf mysteriöse Weise durch Vergiftung in seinem Angler-Boot.</p>
</blockquote><p>Mit was hat er sich vergiftet? Passiert übrigens häufig bei Demenzkranken. Ein klassisches Zeichen von Demenz ist der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns.</p>
<blockquote><p>Martin V. Mahoney hatte die wichtigste rechtliche Entscheidung getroffen,<br />
die jemals in einem Jury-Verfahren entschieden wurde.</p>
</blockquote><p>Ja klar. Seitdem muss kein Amerikaner mehr seine Kredite zurückzahlen. <br />
<img src="images/smilies/euklid.gif" alt="[[euklid]]" /> </p>
<p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467815</link>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 20:23:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Alles Geld entstand aus dem Nichts! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Du verwechselts &quot;Nichts&quot; mit &quot;beliebig&quot;. Alles Geld entstand aus dem Nichts - aber halt nicht beliebig. Trotz alledem aus dem Nichts. </p>
<p>Nichts heißt hier leistungslos. Im Sinne von: will der gemeine Mensch Geld haben, geht er arbeiten. Die Bank macht nur ein wenig Papier schmutzig. Das war es dann aber auch schon und ist KEIN Argument gegen das oben genannte NICHTS - schon gar nicht das Argument mit Aktiva und Passiva. Das ist ja nun wirklich abgelutschte Pillepalle.</p>
<p>Dazu eine kleine Geschichte - man beachte, der Vorsitzende Richter stirbt dabei recht flott (immer diese Zufälle ...):</p>
<p>Am 08. Mai 1964 nahm Mr. Daly einen Hypothekenkredit von 14.000 Dollar bei der First National Bank von Montgomery â€“ Minnesota auf, die Mitglied der FED von Minneapolis war Beide private Banken sind Teil des Federal Reserve Banking System. Wegen eines Zahlungsrückstands von $ 476,00. hat die Bank versucht, ihr Geld zurück zu bekommen, indem sie Dalys Haus zwangsversteigern ließ. Daly ging mit einer genialen Verteidigung vor Gericht und gewann.</p>
<p>Die Bank könne nicht zwangsvollstrecken, denn es gebe keine Leistung der â€žkreditgebendenâ€œ Bank. Mr. Daly konnte nachweisen, dass der Bankkredit aus â€žGeld aus dem Nichtsâ€œ bestand und nur in den Bankbüchern (Buchgeld) existierte. Die Bank hatte ihm weder â€žechteâ€œ Banknoten noch Münzen gegeben, sie hatte sich auch nicht das Kreditgeld von anderen Kunden besorgen müssen. Im Zeugenstand bestätigte der Bankdirektor, dass es gängige Praxis der Banken sei, Kredite gegen Zinsen zu vergeben, die auf NICHTS basierten und nur in Bankbüchern stehen â€“ also aus Buchgeld bestehen.</p>
<p>Der Vorsitzende Richter Mahoney, Credit River Township, Scott County, Minnesota, Vorsitzender bei einem Geschworenengericht, sagte: â€žEs klingt wie Betrug für michâ€œ, dass es Gewohnheit ist, das Banker durch Kreditvergabe neues Geld (Buchgeld) wie â€žGeld aus der Luftâ€œ herstellen können.</p>
<p>Die Jury befand den Kreditvertrag für nichtig, da er auf Forderungen aus â€žGeld aus dem Nichtsâ€œ bestand. Und für NICHTS gibt es keine Sicherheiten. Mr. Daly hatte von der Bank NICHTS bekommen und musste ihr auch nichts zurückgeben, urteilte Richter Mahony am 7. Dezember 1968.<br />
Mahony: â€žIn den Vereinigten Staaten gibt es kein Gesetz, das Banken das Recht gibt, dies zu tun.â€œ<br />
Kommentar der Constitutional Concepts Foundation:</p>
<p>â€žDiese Argumentation ist fundiert. Sie wird den Test der Zeit widerstehen. Dies ist das erste Mal, dass diese Frage in den Vereinigten Staaten entschieden wurde. Ich sage vorrraus, dass diese Entscheidung in die Geschichtsbücher als einer der großen Dokumente der amerikanischen Geschichte eingeht. Es ist ein riesiges Eckpfeiler entwunden aus dem Tempel des Imperialismus und als einer der soliden Grundsteine der Freiheit.â€œ</p>
<p>Jerome Daly hatte es mit Banken, dem Federal Reserve Banking System und den Geldverleihern aufgenommen und gewonnen. Er wurde verpflichtet, über das Urteil zu schweigen. Der Vorsitzende Richter Mahoney starb nur 6 Monate später auf mysteriöse Weise durch Vergiftung in seinem Angler-Boot. Martin V. Mahoney hatte die wichtigste rechtliche Entscheidung getroffen, die jemals in einem Jury-Verfahren entschieden wurde.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 19:46:39 +0000</pubDate>
<dc:creator>Friedrich</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Häufig gestellte Fragen  zum Thema Geldschöpfung (PDF der Bundesbank) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen.</p>
<p>Aus einem offiziellen PDF der Bundesbank mit dem Titel: <em>&quot;Häufig gestellte Fragen  <br />
zum Thema Geldschöpfung&quot;</em> (Seite 4):</p>
<p><strong>Im Schülerbuch â€žGeld und Geldpolitikâ€œ wird unterstellt, dass bei der Kreditvergabe <br />
einer Bank generell neues, die Geldmenge erhöhendes Buchgeld geschaffen werde. <br />
Ist das zwingend?<br />
Kann die Bank nicht auch altes, schon früher geschaffenes Geld, z. <br />
B. Spareinlagen, weiterreichen, wodurch <br />
die volkswirtschaftliche Geldmenge nicht erhöht wird? Die Refinanzierung durch Spareinlagen ist doch <br />
gängige Praxis der Banken.<br />
Tatsächlich wird bei der Kreditvergabe durch eine Bank stets zusätzliches Buchgeld geschaffen. Die weitverbreitete <br />
Vorstellung, dass eine Bank â€žauch altes, schon früher geschöpftes Buchgeld, z. <br />
B. Spareinlagen, weiterreichenâ€œ <br />
(könne), wodurch die volkswirtschaftliche Geldmenge nicht erhöht wird, trifft nicht zu.<br />
Man stelle sich z. <br />
B. vor, dass ein Kunde eine Sichteinlage bei seiner Bank in eine Spareinlage umwandelt. Für die <br />
Bank bedeutet dies einen Passivtausch. Gewährt sie nun einen frischen Kredit, schreibt sie dem Kreditnehmer <br />
den Kreditbetrag auf dessen Konto gut und schafft in diesem Zuge zusätzliches Buchgeld (es kommt zu einer <br />
Bilanzverlängerung). Die Spareinlage wird also nicht â€žweitergereichtâ€œ, es kommt vielmehr durch die Kreditvergabe <br />
zu Geldschöpfung.</strong></p>
<p>Link zum PDF: <a href="https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Service/Schule_und_Bildung/haeufig_gestellte_fragen_geldschoepfung.pdf?__blob=publicationFile">https://www.bundesbank.de/Redaktion/DE/Downloads/Service/Schule_und_Bildung/haeufig_gestellte_fragen_geldschoepfung.pdf?__blob=publicationFile</a></p>
<p>VG, Konjunktion</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467813</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467813</guid>
<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 19:45:48 +0000</pubDate>
<dc:creator>Konjunktion</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Da hast du  was ganz grundlegend nicht verstanden (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Ich hatte nicht die Absicht, Herrn Dr. Krall zu widerlegen. Es ist nur so,<br />
dass ich seinem Vortrag entnommen habe, dass nach seiner Auffassung die<br />
privaten Geschäftsbanken die Kreditversorgung der Wirtschaft<br />
sicherstellen, indem sie die Einlagen der Kunden in Form von langfristigen<br />
Krediten ausreichen.</p>
</blockquote><p>Pillepalle. Einlagen der Kunden sind keine Voraussetzung, sondern Zusatz.<br />
Beschäftige dich mal mit der Geschäftsbanken. Kundeneinlagen gab es nämlich ursprünglich nicht.</p>
<p> Diese Ansicht halte ich persönlich für falsch. Ich</p>
<blockquote><p>bin der Überzeugung, dass Geschäftsbanken bei der Vergabe von Krediten<br />
auf der Basis der gesetzlichen Mindestreserve Geld aus dem Nichts<br />
schöpfen, also Geld erschaffen, das vorher nicht existent war.</p>
</blockquote><p>Geld, das vorher nicht existent war ist richtig, aus dem Nichts ist falsch. <br />
Geld entsteht dadurch, dass Aktiva in Forderungen umgewandelt werden. Diese Forderungen erscheinen in der Form von Geld. <br />
Wird dieses Geld zurückbezahlt, verschwinden die Aktiva dadurch keineswegs, sondern lediglich die Forderung.</p>
<blockquote><p>Dementsprechend habe ich an seinem restlichen Vortrag nicht mehr viel<br />
Interesse gehabt, aber vielleicht tue ich ihm ja Unrecht.</p>
<p>Das der Euro und mit ihm das europäische Bankensystem auf wackeligen<br />
Füßen steht und jederzeit zusammenbrechen könnte, sehe ich natürlich<br />
genau so.</p>
</blockquote><p>Steht er nicht, weil jeder Euro ist schuldenbesichert. Deswegen ist der Euro auch bisher nicht zusammengebrochen. Das Einzige, was auf wackligem Grund steht, ist die Werthaltigkeit der Schuldensicherung. Der Wert der Schuldensicherung wird durch die Militärausgaben gewährleistet. Da rächt es sich nun, dass die Europäer ihre Militärausgaben von um die 5% des BIP vor 1990 auf 1,2% des BIP zurückgeführt haben, während sie gleichzeitig den Euro einführten. Die Sicherung des Euro wurde eben sträflich vernachlässigt und das wird sich früher im Schwinden der Werthaltigkeit der Schuldensicherung bemerkbar machen.</p>
<p>Gruß Mephistopheles</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467812</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467812</guid>
<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 18:40:15 +0000</pubDate>
<dc:creator>Mephistopheles</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Du kannst davon ausgehen, daß Krall nicht der Ansicht ist, ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>... man könne Forderungen gg eine GB (Guthaben) weiterverleihen. <img src="images/smilies/freude.gif" alt="[[freude]]" /></p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467811</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467811</guid>
<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 18:18:11 +0000</pubDate>
<dc:creator>FOX-NEWS</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Deswegen hat es mich nicht weiter interessiert (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hatte nicht die Absicht, Herrn Dr. Krall zu widerlegen. Es ist nur so, dass ich seinem Vortrag entnommen habe, dass nach seiner Auffassung die privaten Geschäftsbanken die Kreditversorgung der Wirtschaft sicherstellen, indem sie die Einlagen der Kunden in Form von langfristigen Krediten ausreichen. Diese Ansicht halte ich persönlich für falsch. Ich bin der Überzeugung, dass Geschäftsbanken bei der Vergabe von Krediten auf der Basis der gesetzlichen Mindestreserve Geld aus dem Nichts schöpfen, also Geld erschaffen, das vorher nicht existent war. Dementsprechend habe ich an seinem restlichen Vortrag nicht mehr viel Interesse gehabt, aber vielleicht tue ich ihm ja Unrecht.</p>
<p>Das der Euro und mit ihm das europäische Bankensystem auf wackeligen Füßen steht und jederzeit zusammenbrechen könnte, sehe ich natürlich genau so.</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467809</link>
<guid>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467809</guid>
<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 18:12:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Otto Lidenbrock</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Hier der genaue Wortlaut (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Nein, das Geschäftsmodell der Banken beruht auf dem<br />
Zinsdifferenzgeschäft (wobei ich nicht weiß, ob er das Wort in den Mund<br />
genommen hat) und dies hat er auch genau so erklärt. <br />
Wenn Du da einen Teil der Erklärung unterschlägst oder nicht gesehen<br />
hast, dann kann Herr Krall nichts dafür. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
</blockquote><p>Ich denke nicht, dass ich etwas unterschlage oder nicht gesehen habe. Hier der mitgeschriebene Wortlaut von Herrn Dr. Kralls Vortrag auf Youtube ab Minute 23:45:</p>
<p>Zitat Dr. Krall: â€žUnd diese Zinsstrukturkurve ist die Voraussetzung für die Existenz des Geschäftsmodells von kommerziellen Banken. Also ich rede jetzt nicht von Banken die zocken und ich rede auch nicht von irgendwelchen angelsächsischen Investmentbanken oder anderen Bankmodellen, sondern <strong>ich rede von kommerziellen Banken, die als ihre Aufgabe ansehen, Einlagen hereinzunehmen und Kredite auszureichen, mit anderen Worten, die die Kreditversorgung der Wirtschaft sicherstellen.</strong></p>
<p>Warum leben die Banken davon, dass die Zinsstrukturkurve so aussieht, wie sie sich hier darstellt? Das ist ganz einfach. Sie vereinnahmen innerhalb dieser Zinsstruktur drei verschiedene Margen:</p>
<p>Das Erste ist die Sparmarge. <strong>Nehmen sie an, sie haben einen kurzfristigen Zins von zwei Prozent, und es kommt jemand und legt da sein Sparbuch an und der kriegt nur ein Prozent Zinsen da drauf. Dann nimmt die Bank das Geld, kannÂ´s über Nacht am Kapitalmarkt praktisch risikofrei anlegen und hat schon ein Prozent verdient.</strong> Diese Sparmarge ist mehr oder minder ein Luxusprodukt, das sehr einfach zu verdienen ist, da müssen sie nicht viel können dafür als Bank.</p>
<p><strong>Die Bank verleiht aber natürlich das Geld nicht über Nacht an ihre Kreditnehmer, sondern sie gibtÂ´s zum Beispiel in zehnjährige Baukredite raus, dafür kriegt sie vielleicht vier Prozent statt zwei.</strong>â€œ</p>
<p>Er sagt &quot;das Geld&quot; (von demjenigen, der im Absatz davor sein Sparbuch angelegt hatte) und &quot;gibtÂ´s in zehnjährige Baukredite raus&quot;. Er spricht nicht davon, dass dieses Geld für den Baukredit von der Bank selbst geschaffen, also geschöpft wird, sondern die Bank verleiht das Geld des Sparers in Form von langfristigen Krediten. Kurzfristig (über Nacht) geht sie mit diesem Spargroschen also an den Kapitalmarkt, langfristig an Häuslebauer. Er erzählt uns also, dass die Banken die Einlagen der Kunden in Form von Krediten in den Wirtschaftskreislauf zurückgeben.</p>
<p>So habe ich das von ihm verstanden.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 18:02:57 +0000</pubDate>
<dc:creator>Otto Lidenbrock</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ist Krall damit widerlegt? (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Ich suche ja schon seit einiger Zeit nach Leuten, die Krall glaubhaft widerlegen. Mir scheinen seine Ausführungen nachvollziehbar, aber furchterregend. Ich hatte aber bisher keinerlei Widerlegungen gefunden.</p>
<p>Allein aus dem von dir postulierten Widerspruch kann ich allerdings keine Widerlegung seiner Thesen ableiten. Kannst du mehr dazu sagen? Danke im voraus</p>
<p>NB: Immerhin zählt er in seinem Vortrag acht Punkte auf, um den Crash zu vermeiden. Im dem bisher diskutierten Interview war davon keine Rede.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 18:02:54 +0000</pubDate>
<dc:creator>Dan the Man</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ab 1.30 h sind die Aussagen bezüglich der EUdSSR hörenswert. (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 16:11:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>sprit</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Nochmals anschauen bitte! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Otto!</p>
<p>Du schreibst: <em> Zunächst spricht Herr Krall davon, dass die Geldversorgung der Wirtschaft über die Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken sichergestellt würde, später dann behauptet er aber, das Geschäftsmodell der Banken beruhe auf Zinseinkünften aus der Verleihung von Kundeneinlagen an Kreditnehmer. </em></p>
<p>Nein, das Geschäftsmodell der Banken beruht auf dem Zinsdifferenzgeschäft (wobei ich nicht weiß, ob er das Wort in den Mund genommen hat) und dies hat er auch genau so erklärt. <br />
Wenn Du da einen Teil der Erklärung unterschlägst oder nicht gesehen hast, dann kann Herr Krall nichts dafür. <img src="images/smilies/zwinker.gif" alt="[[zwinker]]" /> </p>
<p>Und das er auf sein Buch verweist, halte ich für legitim.<br />
Da gibt es andere Spezies (siehe Silberjunge Thorsten Schulte) bei denen wird es fast peinlich im Vortrag weil es unablässig Verweise auf die eigene Publikation gibt.</p>
<p>mfG<br />
nereus</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 15:32:29 +0000</pubDate>
<dc:creator>nereus</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Habe nach kurzer Zeit abgeschaltet (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Zunächst spricht Herr Krall davon, dass die Geldversorgung der Wirtschaft über die Giralgeldschöpfung der Geschäftsbanken sichergestellt würde, später dann behauptet er aber, das Geschäftsmodell der Banken beruhe auf Zinseinkünften aus der Verleihung von Kundeneinlagen an Kreditnehmer.</p>
<p>Danach habe ich abgeschaltet, da will wohl ein Vertreter des Establishments sein aktuelles Buch vermarkten.</p>
]]></content:encoded>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 14:22:35 +0000</pubDate>
<dc:creator>Otto Lidenbrock</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Mir geht das Messer in der Tasche auf, ... (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>... wenn ich so etwas lese: </p>
<blockquote><p>&quot;über diese<br />
heilige Kuh der Nachfrage liefert der Keynesianismus den Politikern den<br />
Vorwand für ihre interventionistische Politik und für die<br />
Gießkannenpolitik des Wählerkaufs... Und da ja diese Gießkannenpolitik<br />
des Wählerkaufs eine Art der Korruption ist,...</p>
</blockquote><p><strong>Nicht Wähler werden gekauft, Abgeordnete!</strong></p>
<p>Eine Nuance, aber unerhört wichtig.</p>
<p>Wie das schon immer gewesen ist, wäre bei Francis Delaisi nachzulesen, der schildert, daß Geschäftseute wie in einem Pariser Bordell in der Nationalversammlung mit offenem Portemonnaie bzw. gezücktem Scheckbuch die Parlamentshuren gekauft haben.</p>
<p>Du nimmst mir diese Grätsche bitte nicht übel, aber ich meine, man muß den Systemlügen, wo immer das gefahrlos möglich ist, energisch entgegentreten.</p>
<p>Walter K., der seinen Arsch an Hochfinanz und Großkapital verkauft hat, schreibt seit Jahren von Wählerstimmenkauf, weil er in Wahrheit nur möchte, daß die angloamerikanische Gelddiktatur ein neues Aushängeschild bekommt: statt Kurz und Merkel halt Karl von  Habsburg oder ein Hohenzollern.</p>
<p>Darauf spekuliert er, schleimt sich schon mal ein und wartet auf seine Odelung, pardon, Adelung.</p>
<p>Mit Abschaum, der nichts anderes kann, als Hochfinanz und Großkapital einen Blow-Job zu besorgen und gleichzeitig dem Volk, also uns, einen Tritt nach dem anderen zu verpassen, sollten wir uns nicht gemein machen.</p>
<p>Tempranillo</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467801</link>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 14:17:27 +0000</pubDate>
<dc:creator>Tempranillo</dc:creator>
</item>
<item>
<title>ja, definitiv ein Augenöffner (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467800</link>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 14:10:51 +0000</pubDate>
<dc:creator>kicker</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Gleich die Antwort auf die erste Frage ist genial (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für das Einstellen... ab 43.</p>
<p>--&gt; &quot;...der Keynesianismus und deren Ableger...die sich weigert sich mit der richtigen Allokation der Ressourcen auseinanderzusetzen...Ich persönlich halte den Keynesianismus überhaupt nicht für eine Wissenschaft, sondern eine Scheinwissenschaft. Und zwar ist diese Schule der Sozialökonomie zur führenden Schule der Sozialökonomie geworden, weil sie über die heilige Kuh der Nachfrage - die Nachfrage muss belebt, gestärkt, befördert, stabilisiert, blablabla werden... -  über diese heilige Kuh der Nachfrage liefert der Keynesianismus den Politikern den Vorwand für ihre interventionistische Politik und für die Gießkannenpolitik des Wählerkaufs... Und da ja diese Gießkannenpolitik des Wählerkaufs eine Art der Korruption ist,...</p>
<p>Fantastisch, wie der Mann aus dem Stehgreif den Kern trifft.</p>
<p>Danke<br />
stocksorcerer</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467799</link>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 13:45:16 +0000</pubDate>
<dc:creator>stocksorcerer</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Vielen Dank für den Link! (oT) (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[- kein Text -]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467795</link>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 12:17:24 +0000</pubDate>
<dc:creator>inno</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Zustimmung, absolut sehenswert! (Antwort)</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>was ich an Krall schätze ist seine tolle Art Zusammenhänge zu vermitteln.</p>
<p>Beste Grüße<br />
mabraton</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467794</link>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 12:11:31 +0000</pubDate>
<dc:creator>mabraton</dc:creator>
</item>
<item>
<title>Ein Muss für jeden Leser dieses Forums: Vortrag von Dr. Markus Krall</title>
<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen,</p>
<p>ich möchte euch alle hiermit auf einen Vortrag von Dr. Markus Krall hinweisen.<br />
<a href="https://www.goetzpartners.com/de/person/info/markus-krall/">Krall</a> ist ja, wie bereits hier im Forum besprochen, nicht irgendwer.<br />
 <br />
Er erläutert ausführlich und an Beispielen das Dilemma, im dem sich die heutige Wirtschaftspolitik befindet und warum sich die Banken und Lebensversicherungen in ihrem Todeskampf befinden, der Nullzins-Politik von Herrn Draghi sei Dank. Seine These ist, dass die Banken ab 2020 sterben werden wie die Fliegen, da im Rahmen der heutigen, manipulierten Zinskurve, ihr Geschäftsmodell implodiert ist. <br />
Auch das Überleben von Unternehmen durch die niedrigen Zinsen, die unter normalen Zinskonditionen längst Pleite wären, wird ausführlich dargelegt - Stichwort Zombi-Unternehmen.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=joJffgKN0jM">Hier der Vortrag</a>, aufgezeichnet am 04.07.2018. Besonders die Fragerunde ab Minute 43 ist sehr sehenswert.</p>
<p>VG</p>
<p><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/The_Smiths">smiths</a>74</p>
]]></content:encoded>
<link>https://dasgelbeforum.net/index.php?id=467791</link>
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<pubDate>Sat, 18 Aug 2018 11:45:41 +0000</pubDate>
<dc:creator>smiths74</dc:creator>
</item>
</channel>
</rss>
